{"id":10986,"date":"2011-10-13T17:48:38","date_gmt":"2011-10-13T15:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986"},"modified":"2019-03-18T12:06:28","modified_gmt":"2019-03-18T11:06:28","slug":"hinweise-des-tages-ii-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p><strong>An unsere Leserinnen und Leser,<br>\nmorgen, am Freitag, den 14. September erscheinen keine Hinweise des Tages. Wir sind auf der Buchmesse und sollen auf Wunsch des Westend Verlages unser neues Buch <a href=\"?page_id=10916\">&bdquo;Nachdenken &uuml;ber Deutschland&ldquo;, Das kritische Jahrbuch 2011\/2012<\/a> vorstellen. Wir bitten um Verst&auml;ndnis. Daf&uuml;r schon heute:<\/strong><\/p><p>.. unter anderem zu folgenden Themen: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011; Mammut-Regelwerk der US-Bankenaufsicht verwirrt Finanzbranche; Armut und Reichtum; Die Zuschussrente; Minijobber verdienen durchschnittlich 300 Euro im Monat; Leiharbeit erleichtert Einrichtung von B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tzen; Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik? 1&nbsp;% der Steuerpflichtigen zahlt 25&nbsp;% der Einkommensteuer; Banker im Drogenrausch; &ldquo;Schwarzbuch Esoterik&rdquo;; Humanistische Union fordert Stopp der Online&uuml;berwachung und Offenlegung aller &Uuml;berwachungsinstrumente; USA r&auml;umen Ungereimtheiten bei Iran-Komplott ein; USA: Wahrlich erschreckende Zahlen; Humanit&auml;re Hilfe im Jemen; Was Chefs in den Zeitungen zu lesen w&uuml;nschen; &bdquo;Nur bedingt unterrichtstauglich&ldquo;; Tipp: Die Oktoberausgabe der Le Monde diplomatique. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h01\">Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011: Europ&auml;ische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h02\">Volcker-Reform: Mammut-Regelwerk der US-Bankenaufsicht verwirrt Finanzbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h03\">Christoph Butterwegge: Armut und Reichtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h04\">Die Zuschussrente: Neues Verkaufsargument f&uuml;r &raquo;Riester-Renten&laquo;-H&auml;ndler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h05\">Minijobber verdienen durchschnittlich 300 Euro im Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h06\">Bundesregierung: Leiharbeit erleichtert Einrichtung von B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h07\">Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h08\">1&nbsp;% der Steuerpflichtigen zahlt 25&nbsp;% der Einkommensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h09\">Banker im Drogenrausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h10\">Ursula Caberta, &ldquo;Schwarzbuch Esoterik&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h11\">Instrumente zeigen! Humanistische Union fordert Stopp der Online&uuml;berwachung und Offenlegung aller &Uuml;berwachungsinstrumente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h12\">USA r&auml;umen Ungereimtheiten bei Iran-Komplott ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h13\">USA: Wahrlich erschreckende Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h14\">Humanit&auml;re Hilfe im Jemen: &laquo;Jeder, der hier strandet, ist ein anerkannter Fl&uuml;chtling&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h15\">Was Chefs in den Zeitungen zu lesen w&uuml;nschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h16\">&bdquo;Nur bedingt unterrichtstauglich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986#h17\">Tipp: Die Oktoberausgabe der Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10986&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011: Europ&auml;ische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur<\/strong><br>\nIm Sommer 2011 haben sich die Aussichten f&uuml;r die Weltwirtschaft deutlich verschlechtert. Insbesondere droht in Europa die Staatsschuldenkrise, sich zu einer Bankenkrise auszuweiten. Dies belastet zunehmend auch die deutsche Konjunktur. Die stark erh&ouml;hte Unsicherheit wird die inl&auml;ndische Nachfrage d&auml;mpfen, und der Au&szlig;enhandel d&uuml;rfte aufgrund der schwierigen Lage wichtiger Handelspartner nicht mehr zur Expansion beitragen. Die Institute erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,9&nbsp;% und im kommenden lediglich um 0,8&nbsp;% zunimmt. Die Arbeitslosenquote d&uuml;rfte nur noch wenig zur&uuml;ckgehen von 7,0&nbsp;% auf &nbsp;6,7&nbsp;% im Jahr 2012. Die Inflationsrate von voraussichtlich 2,3&nbsp;% im Jahr 2011 und 1,8&nbsp;% im Jahr 2012 wird mehr und mehr vom inl&auml;ndischen Preisauftrieb bestimmt. Das Budgetdefizit des Staates wird auf 0,9 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr und 0,6 % im kommenden Jahr zur&uuml;ckgehen. Das gr&ouml;&szlig;te Risiko besteht in einer Zuspitzung der europ&auml;ischen Schulden- und Vertrauenskrise, durch die sich die Finanzierungsbedingungen f&uuml;r die Wirtschaft merklich verschlechtern k&ouml;nnten. Die Wirtschaftspolitik in der EU hat sich bisher stark darauf konzentriert, die Insolvenz eines Eurostaates mit allen Mitteln zu verhindern. Stattdessen sollte sie einen funktionsf&auml;higen Insolvenzmechanismus f&uuml;r Staaten und ein europ&auml;isches Verfahren f&uuml;r eine Rekapitalisierung und gegebenenfalls eine geordnete Insolvenz von Banken schaffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/e-pr\/e1pz\/_generic_press_item_detail?p_itemid=16794342\">ifo Institut. Dort finden Sie auch die Pressefassung und die Langfassung zum Download<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eigentlich sind die Gemeinschaftsdiagnosen der Konjunkturforschungsinstitute keines Hinweises mehr wert. Noch im April prognostizierten sie unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Aufschwung setzt sich fort&ldquo; f&uuml;r das kommende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 2,0% und jetzt landen sie mit 0,8% quasi bei einer Stagnation.<br>\nDie Konjunkturforscher entpuppen sich mehr und mehr als Pulsf&uuml;hler der allgemeinen politischen Stimmungsmache. Im Fr&uuml;hjahr waren die Konjunkturforscher Papageien der Regierungspropaganda (Aufschwung XXL) und nun sind sie erneut nur die Bauchredner der (deutschen) Regierungspolitik.<br>\nWie sehr diese &bdquo;&Ouml;konomen&ldquo; die Interpretationen von Politik und Finanzwirtschaft nach- (oder vor-)beten zeigt sich schon darin, dass sie die Grundursache f&uuml;r die seit drei Jahren aufgebrochene Finanz- und Bankenkrise &ndash; wie das in einer Umkehrung von Ursache und Wirkung &uuml;blich geworden ist &ndash; in eine &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; umdeuten, die nun wieder die ach so unschuldigen Banken als &bdquo;Bankenkrise&ldquo; treffen k&ouml;nnte.<br>\nWenn man schon bei der Diagnose Scheuklappen aufsetzt und die wirklichen Ursachen f&uuml;r die Ausdifferenzierung des Krisengeschehens nicht mehr in den Blick nimmt, dann kann auch die vorgeschlagene Rezeptur bestenfalls an den Symptomen kurieren.<br>\nDa wird dann locker &uuml;ber einen Insolvenzmechanismus f&uuml;r Staaten fabuliert, ohne einen Vorschlag zu machen, wie ein solcher Mechanismus bei Staaten (zumal in einer W&auml;hrungsgemeinschaft) aussehen k&ouml;nnte. Man warnt bei einer solchen Staatspleite zwar einerseits vor &bdquo;erheblichen Verwerfungen an den Finanzm&auml;rkten&ldquo; und vor den &bdquo;internationalen Ansteckungseffekten&ldquo;, die zu einer &bdquo;europ&auml;ischen Bankenkrise&ldquo; f&uuml;hren k&ouml;nnten, weil z.B. mit einer &bdquo;Insolvenz Griechenlands&ldquo; geradezu zwangsl&auml;ufig zur Pleite zumindest der griechischen Banken f&uuml;hren m&uuml;sste, andererseits wird nicht ein einziger handfester Vorschlag gemacht, wie diese (im Gutachten selbst genannten) Risiken vermieden w&uuml;rden oder wenigsten beherrschbar gemacht werden k&ouml;nnten.<br>\n&Uuml;ber eine Insolvenz Griechenlands &ouml;ffentlich zu spekulieren, ja sie sogar als unausweichlich zu behaupten, ohne eine L&ouml;sung der damit verbundenen Probleme aufzuzeigen, ist schlicht unverantwortlich. Damit heizt man die Spekulation erst richtig an und zwar nicht nur in Griechenland sondern in ganz Europa.<br>\nWie sehr diese Konjunktur-&bdquo;Forscher&ldquo; die Wirklichkeit auf den Kopf stellen zeigt sich auch in der gebetsm&uuml;hlenartig wiederholten Forderung nach einer Fortsetzung des &bdquo;Konsolidierungskurses&ldquo;. Da wird etwa davon gesprochen, dass die Schuldenquote im vergangenen Jahr von 74,2 % auf 84,0 in die H&ouml;he &bdquo;schnellte&ldquo;. Kein Wort aber dar&uuml;ber, warum die Schulden in die H&ouml;he schnellten und dass dies &uuml;berwiegend der Finanzkrise und nicht einer &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; geschuldet ist.<br>\nBei so viel Ignoranz und so wenig analytischer F&auml;higkeit sollte man statt &uuml;ber eine &bdquo;geordnete Insolvenz&ldquo; von Banken besser &uuml;ber Pl&auml;ne einer raschen Insolvenz der Gemeinschaftsforschungsinstitute nachdenken. Diese Pleite w&uuml;rde jedenfalls kaum jemand merken, im Gegenteil: es g&auml;be endlich wieder Raum f&uuml;r alternative &ouml;konomische Probleml&ouml;sungsans&auml;tze.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em> <strong>Eine kleine Trilogie der Pressekonferenzen zu den aktuellen Konjunkturprognosen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=193&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Volcker-Reform: Mammut-Regelwerk der US-Bankenaufsicht verwirrt Finanzbranche<\/strong><br>\nDie schlechte Risikokontrolle der US-Banken gilt als Mitausl&ouml;ser der Finanzkrise. Zur Verbesserung des Risikomanagements legen die amerikanischen Aufsichtsbeh&ouml;rden ein umfassendes Regelwerk vor. Das aber weist die Finanzbranche als zu kompliziert zur&uuml;ck &ndash; allein die Pr&auml;ambel umfasst 215 Seiten.<br>\nDie nach dem fr&uuml;heren Notenbank-Chef Paul Volcker benannte Reform gibt vor, den Eigenhandel der Banken vom Gesch&auml;ft mit Verm&ouml;genswerten von Kunden abzutrennen und damit die Volumina im kurzfristigen und spekulativen Handel zu reduzieren. Es gilt allerdings als sehr schwierig, die beiden Gesch&auml;ftsbereiche voneinander zu trennen. Das Papier ist Teil des Dodd-Frank-Gesetzes, mit dem Regierung und Kongress im vergangenen Jahr die Lehren aus dem Zusammenbruch der Finanzbranche im Jahr 2008 gezogen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:volcker-reform-mammut-regelwerk-der-us-bankenaufsicht-verwirrt-finanzbranche\/60114983.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Armut und Reichtum<\/strong><br>\nSofern unsere Analyse richtig und Armut mehr ist als ein zuf&auml;lliges Ereignis im Leben von Menschen, die &bdquo;nicht mit Geld umgehen k&ouml;nnen&ldquo;, n&auml;mlich systemimmanent, kann man den Betroffenen schwerlich die Schuld daran zuschieben und dem Problem weder mittels moralischer Appelle an Wohlhabende, freiwillig mehr zu spenden, noch mittels karitativer Ma&szlig;nahmen beikommen. Vielmehr muss der Reichtum angetastet werden und eine Umverteilung von oben nach unten stattfinden, wenn die Armut wirksam bek&auml;mpft werden soll. Will man der tiefen sozialen Spaltung begegnen, die sich in Deutschland abzeichnet und auch hier auf Dauer &bdquo;Jugendunruhen&ldquo;, fanatischen Hass und blinde (Zerst&ouml;rungs-)Wut hervorbringen kann, reichen die wirksamen Lohnuntergrenzen eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und Erh&ouml;hungen der f&uuml;r Millionen Menschen existenzsichernden Sozialleistungen nicht aus. Vielmehr w&auml;ren daf&uuml;r auch die Wiedererhebung der Verm&ouml;gensteuer und eine st&auml;rkere Besteuerung gro&szlig;er Erbschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++547f20bc-f4df-11e0-7b2c-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Zuschussrente: Neues Verkaufsargument f&uuml;r &raquo;Riester-Renten&laquo;-H&auml;ndler<\/strong><br>\nMit einer Zuschussrente von 850 EUR, die ab Erreichen der Regelaltersgrenze bezogen werden kann, will Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) k&uuml;nftige Altersarmut bek&auml;mpfen. Starten soll die Zuschussrente im Jahr 2013. Um die Leistung zu erhalten, m&uuml;ssen allerdings lange Wartezeiten erf&uuml;llt werden. Ab dem Rentenzugangsjahr 2023 sind dies zum einen insgesamt 45 (bis dahin 40) Versicherungsjahre; hierzu z&auml;hlen alle rentenrechtlichen Zeiten, also auch Ausbildung oder Arbeitslosigkeit. Zudem m&uuml;ssen 35 (30) Pflichtbeitragsjahre aus Besch&auml;ftigung, Kinderber&uuml;cksichtigungszeiten oder Pflegezeiten vorliegen und schlie&szlig;lich ist eine von Jahr zu Jahr steigende Anzahl von am Ende 35 &raquo;Riester&laquo;-Jahren erforderlich. Die Zuschussrente &raquo;honoriert die Lebensleistung von Menschen im Niedriglohnbereich. Sie motiviert zugleich zur erg&auml;nzenden Altersvorsorge. Denn sie gibt die Sicherheit, im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen zu sein&laquo;, so die Unterlagen des Ministeriums vom 09. September 2011.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ak-sozialpolitik.de\/dukumente\/2011\/2011-10-10%20Zuschussrente3.pdf\">Arbeitskreis Sozialpolitik [PDF &ndash; 180 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Minijobber verdienen durchschnittlich 300 Euro im Monat<\/strong><br>\nKnapp 5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiteten im vergangenen Jahr ausschlie&szlig;lich in einem sogenannten Minijob, das hei&szlig;t sie verdienen mit einer T&auml;tigkeit nicht mehr als 400 Euro im Monat. Hinzu kommen noch 2,5 Millionen Menschen, die eine solche Besch&auml;ftigung nur als Nebenjob bekleiden. Diese Zahlen sind der Antwort der Bundesregierung (17\/6986) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17\/6382) zu entnehmen, in der diese detaillierte statistische Angaben zur Situation der Minijobber erfragt hatte.<br>\nAus der Antwort geht weiter hervor, dass im Jahr 2010 zehn Prozent der Minijobber Rentner, elf Prozent Studenten und sieben Prozent Sch&uuml;ler waren. Damit arbeiteten zwei Prozent aller Rentner in einem Minijob, 17 Prozent aller Studierenden und zwei Prozent aller Sch&uuml;ler. &Uuml;ber die Verteilung nach Wirtschaftszeigen macht die Bundesregierung nur Angaben in Bezug auf die Nebenjobber. Demnach gab es die meisten Nebenjobber im Handel (420.000), bei wirtschaftlichen Dienstleistern (347.000), im Gastgewerbe (273.000) und im Sozial- und Gesundheitswesen (269.000). Geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigung wird haupts&auml;chlich von Frauen ausgef&uuml;hrt, sie stellten im Dezember 2010 63 Prozent der Nebenjobber. Der durchschnittliche monatliche Bruttolohn der Minijobber belief sich auf knapp 300 Euro.<br>\nAuch zur Gruppe der Arbeitslosengeld-II-Bezieher macht die Regierung Angaben: Demnach bezogen im Dezember 2010 rund 1,4 Millionen ALG-II-Bezieher ein Erwerbseinkommen. Von ihnen waren rund 322.000 in sozialversicherungspflichtiger Vollzeit (das entspricht 24 Prozent), rund 225.000 in sozialversicherungspflichtiger Teilzeit (16 Prozent) und rund 706.000 in geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung t&auml;tig (52 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_396\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung: Leiharbeit erleichtert Einrichtung von B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tzen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht kein Problem darin, auch im Rahmen des Modellprojektes B&uuml;rgerarbeit die Arbeitnehmer&uuml;berlassung, das hei&szlig;t den Einsatz von Leiharbeit, zuzulassen. In ihrer Antwort (17\/6999) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/6756) schreibt sie, dass die Arbeitnehmer&uuml;berlassung die Einrichtung von B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tzen in den F&auml;llen erleichtere, in denen vor Ort zwischen den Tarifvertragsparteien Uneinigkeit &uuml;ber die Anwendbarkeit des Tarifvertrages f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst besteht. Die Entwicklung der Antragszahlen zeige, dass die F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten in diesem Modellprojekt gut angenommen werden. In welchem Umfang dies allerdings auf die Zulassung der Leiharbeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei, k&ouml;nne nicht festgestellt werden, so die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_395\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?<\/strong><br>\nWerden im Jahr 2025 wirklich 7 Millionen Fachkr&auml;fte fehlen?&nbsp;Sicher nicht.&nbsp;Gerd Bosbach und Jens J&uuml;rgen Korff, Autoren des Buches &ldquo;L&uuml;gen mit Zahlen&rdquo;, warnen vor Horrorstatistiken, mit denen Politik gemacht wird. Schon die Annahmen sind oft&nbsp;haneb&uuml;chen: Dann gibt es pl&ouml;tzlich keine Zuwanderung und keine Rente mit 67.<br>\nLaut geht die Klage von Unternehmerverb&auml;nden und der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;ber den angeblich drohenden Fachkr&auml;ftemangel und besonders &uuml;ber einen Mangel an Ingenieuren durchs Land. Doch wenn man genauer hinsieht, ist von einem kurzfristig drohenden Mangel nichts zu sehen. Und die Langzeit-Mangelprognosen beruhen auf unrealistischen Annahmen. Eine Ausnahme bilden lediglich Elektromonteure, &Auml;rzte und Pflegekr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/0,1518,791288,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>1&nbsp;% der Steuerpflichtigen zahlt 25&nbsp;% der Einkommensteuer<\/strong><br>\n1&nbsp;% der erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland erzielte im Jahr 2007 Eink&uuml;nfte von mehr als 172&nbsp;000 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfielen laut Einkommensteuerstatistik auf diese 383&nbsp;000 Steuerpflichtigen 13,1&nbsp;% der Eink&uuml;nfte und 25,0&nbsp;% der festgesetzten Lohn- und Ein&shy;kommensteuer. Die H&auml;lfte der insgesamt 38,4 Millionen Steuerpflichtigen hatte Eink&uuml;nfte von weniger als 22&nbsp;500 Euro. Diese Gruppe erzielte zusammen 14,3&nbsp;% der Eink&uuml;nfte und trug 3,6&nbsp;% zur festgesetzten Einkommensteuer bei. Das sind erste Ergebnisse der Einkommensteuer&shy;statistik 2007, die alle drei Jahre nach Abschluss der zeitaufw&auml;ndigen Veranlagungsarbeiten in den Finanz&auml;mtern vorgelegt wird.<br>\nInsgesamt erzielten im Jahr 2007 die 38,4 Millionen erfassten Steuerpflichtigen (positive) Eink&uuml;nfte von 1,2 Billionen Euro. Dabei werden zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gez&auml;hlt. Gegen&uuml;ber 2004 hat die Anzahl der nachgewiesenen Steuerpflichtigen um 3,4 Millionen (+&nbsp;9,6&nbsp;%) zugenommen. Diese Zunahme ist auf die Einf&uuml;hrung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen und dem damit verbundenen &ndash; jetzt weitgehend vollst&auml;ndigen &ndash; Nachweis nichtveranlagter Lohnsteuerzahler, meist Bezieher relativ geringer Einkommen, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nDie von den Finanzbeh&ouml;rden festgesetzte Lohn- und Einkommensteuer betrug f&uuml;r das Jahr 2007 rund 211,0 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 30,1 Milliarden Euro (+&nbsp;16,7&nbsp;%) gegen&uuml;ber 2004. Der Durchschnittssteuersatz lag 2007 bei 19,9&nbsp;% (2004: 20,3&nbsp;%). Er wird aus dem Verh&auml;ltnis von festgesetzter Lohn- und Einkommensteuer und dem zu versteuernden Einkommen ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/10\/PD11__378__731,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.-H.S:<\/strong> Der Titel dieser Pressemitteilung ist alles andere als objektiv und unabh&auml;ngig, wie man von dem Bundesamt erwarten d&uuml;rfte. Er lautet: &ldquo;1 % der Steuerpflichtigen zahlt 25 % der Einkommensteuer&rdquo;. Warum, finden sich in der &Uuml;berschrift nicht andere Informationen des Artikels wieder, z.B.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&ldquo;1 % erzielten 2007 13,1 % der Eink&uuml;nfte&rdquo;<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;1 % erzielten 2007 fast so viel Einkommen wie 50 % der Bev&ouml;lkerung&rdquo;<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;50 % hatten 2007 Eink&uuml;nfte von weniger als 22 500 Euro im Jahr&rdquo;<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;50 % erhielten 2007 14, 3 % der Eink&uuml;nfte&rdquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Oder eine neutrale Formulierung:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&ldquo;Einkommmenssteuerstatistik von 2007&rdquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Nein, es wird am Mythos fortgeschrieben, dass die &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo; (schon zu) viel tragen. Entt&auml;uschend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banker im Drogenrausch<\/strong><br>\nSchnee in der Themse: Sogar der Fluss ist schon verunreinigt vom Kokain, mit dem Londons Banker versuchen, Druck und &Auml;ngste zu bek&auml;mpfen. Auch zu Alkohol greifen sie immer h&auml;ufiger, denn die Krise bedroht ihren Luxus-Lebensstil.<br>\nAls Ursache des steigenden Drogenkonsums sieht Kingdon Stress und Arbeitsdruck unter den Bankbesch&auml;ftigten, der seit Finanzkrise deutlich gestiegen sei. Hinzu kommen Versagens&auml;ngste und Bef&uuml;rchtungen um den Verlust des Arbeitsplatzes. Vor allem die Gro&szlig;banken wie Royal Bank of Scotland, Lloyds Banking Group und Barclays, HSBC haben in den vergangenen Monaten Tausende von Jobs&nbsp;abgebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/alkohol-und-kokain-in-london-banker-im-drogenrausch-1.1161141\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ursula Caberta, &ldquo;Schwarzbuch Esoterik&rdquo;<\/strong><br>\nSind Yoga, Reiki, Meditation oder Waldorfschulen gef&auml;hrlich? Wo beginnen Sekten? Welche Gurus zocken ihre Anh&auml;nger ab und machen sie abh&auml;ngig? Was ist mit Heilern und Heilpraktikern?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2011-10-10_caberta91011.mp3\">SR 2 Fragen an den Autor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Instrumente zeigen! Humanistische Union fordert Stopp der Online&uuml;berwachung und Offenlegung aller &Uuml;berwachungsinstrumente<\/strong><br>\nNachdem die Innenminister mehrerer Bundesl&auml;nder zugegeben haben, dass bei ihnen die umstrittenen Staatstrojaner zur &Uuml;berwachung Verd&auml;chtiger eingesetzt wurden, fordert die Humanistische Union die sofortige Einstellung aller Trojanereins&auml;tze und ein v&ouml;llig neues System der &ouml;ffentlichen Kontrolle von &Uuml;berwachungssoft- und -hardware.<br>\nDie B&uuml;rgerrechtsorganisation kommt nach einer Auswertung der vom Chaos Computer Club vorgelegten Informationen zu dem Schluss: Ein verfassungskonformer Einsatz dieser Programme, die in das Grundrecht auf Integrit&auml;t und Vertraulichkeit von IT-Systemen eingreifen, ist mit dieser Technik unm&ouml;glich. Ihre Anwendung ist daher umgehend zu stoppen. Die Bundesvorsitzende der Humanistischen Union, Prof. Dr. Rosemarie Will, warnt die Sicherheitsbeh&ouml;rden: &ldquo;Sp&auml;testens nach den jetzt bekannt gewordenen Details m&uuml;ssen Sie sich dar&uuml;ber im Klaren sein: Sie machen sich nach den &sect;&sect; 202a bis 202c des Strafgesetzbuches strafbar, wenn Sie derartige Programme weiterhin anwenden!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.humanistische-union.de\/presse\/2011\/pressedetail_2011\/back\/presse-2011\/article\/instrumente-zeigen-humanistische-union-fordert-stopp-der-onlineueberwachung-und-offenlegung-aller-ue\/\">Humanistische Union<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA r&auml;umen Ungereimtheiten bei Iran-Komplott ein<\/strong><br>\nSanktionen gegen Iran sollen her, so die Forderung der USA &ndash; als harte Reaktion auf das Mordkomplott in Washington. Doch nun m&uuml;ssen Regierungvertreter einr&auml;umen: Die Beweislage ist d&uuml;nn, die Anklage zweifelhaft. Ohnehin sei unklar, wer in Teheran von den Pl&auml;nen gewusst habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,791521,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA: Wahrlich erschreckende Zahlen<\/strong><br>\nWirtschaftsdaten aus den USA<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.markusgaertner.com\/2011\/10\/13\/wahrlich-erschreckende-zahlen\/\">Gaertner`s Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Humanit&auml;re Hilfe im Jemen: &laquo;Jeder, der hier strandet, ist ein anerkannter Fl&uuml;chtling&raquo;<\/strong><br>\nDie verzweifelte Lage am Horn von Afrika treibt j&auml;hrlich Tausende in die Flucht und in die H&auml;nde skrupelloser Menschenschmuggler. Wer es trotzdem schafft, den Golf von Aden zu &uuml;berqueren, findet unerwartete Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/21267.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was Chefs in den Zeitungen zu lesen w&uuml;nschen<\/strong><br>\nDer Anspruch der Medien, unternehmerische Vorg&auml;nge zu analysieren und zu interpretieren, ist mehr denn je infrage gestellt. Oft setzen Unternehmen ihre Sicht der Dinge durch, etwa mit der grossz&uuml;gigen Gew&auml;hrung von Interviews.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/medien\/was_chefs_in_den_zeitungen_zu_lesen_wuenschen_1.12934347.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Nur bedingt unterrichtstauglich&ldquo;<\/strong><br>\nSeit Jahren steigern Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nde ihre Aktivit&auml;ten an Schulen. Besonders Unterrichtsmaterialien sind ein beliebtes Mittel, um Produkte zu bewerben oder die eigenen Interessen und einseitiges Wirtschaftsdenken zu propagieren. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat als Reaktion auf dieses Problem k&uuml;rzlich einen Materialkompass f&uuml;r Unterrichtsmaterial gestartet.&nbsp;Er soll Lehrkr&auml;ften die Suche nach geeigneten Materialien erleichtern. Denn w&auml;hrend Schulb&uuml;cher ein Pr&uuml;fungsverfahren durchlaufen, landen die oft einseitigen und manipulativen Unterrichtsmaterialien direkt bei den Lehrern.Die untersuchten Materialien beschr&auml;nken sich auf Themen der Verbraucherbildung; das Projekt wurde finanziell vom Bundesverbraucherministeriums unterst&uuml;tzt. Grundlage der Bewertung ist ein wissenschaftlich basiertes Raster, das zu jedem der 180 bewerteten Materialien angeschaut werden kann.<br>\nEines der untersuchten Materialien ist &bdquo;My Finance Coach&ldquo;, das als &bdquo;nur bedingt unterrichtstauglich&ldquo; eingestuft wird, was der Note 4 auf einer Skala von 1 bis 5 entspricht. My Finance Coach bezeichnet sich selbst als &bdquo;gemeinn&uuml;tzig ausgerichtete Initiative&ldquo; geh&ouml;rt jedoch zu 100% der Allianz. Ein &bdquo;unabh&auml;ngiger Fachbeirat&ldquo; soll f&uuml;r die Neutralit&auml;t des Materials sorgen. Auf der Webseite werden jedoch die Mitglieder des Beirates verschwiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/10\/nur-bedingt-unterrichtstauglich\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tipp: Die Oktoberausgabe der Le Monde diplomatique<\/strong><br>\nIn unserem DOSSIER &uuml;ber die FINANZM&Auml;RKTE beleuchten wir aus verschiedenen Blickwinkeln die Bankenkrise, die im September vor drei Jahren begann: Der Soziologe Heiner Gan&szlig;mann kritisiert das Gerede &uuml;ber die &ldquo;M&Auml;RKTE&rdquo; als anonyme Gro&szlig;subjekte und holt das Thema zur&uuml;ck in den Alltag; der Wirtschaftswissenschaftler Laurent Cordonnier erkl&auml;rt, wie GRIECHENLAND gerettet werden k&ouml;nnte; Ibrahim Warde, Au&szlig;erordentlicher Professor an der Fletcher School of Law and Diplomacy, erinnert an den Untergang der Investmentbank LEHMAN BROTHERS; Paul Lagneau-Ymonet und Angelo Riva berichten &uuml;ber Transaktionen jenseits der B&Ouml;RSEN und Jean-Marie Harribey von Attac-France pl&auml;diert f&uuml;r eine nationen&uuml;bergreifende neue KAPITALISMUSKRITIK.<br>\nAm Freitag, den 14. Oktober als Beilage der taz, ab Samstag im Kiosk. <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>An unsere Leserinnen und Leser,<br \/> morgen, am Freitag, den 14. September erscheinen keine Hinweise des Tages. Wir sind auf der Buchmesse und sollen auf Wunsch des Westend Verlages unser neues Buch <a href=\"?page_id=10916\">&bdquo;Nachdenken &uuml;ber Deutschland&ldquo;, Das kritische Jahrbuch 2011\/2012<\/a> vorstellen. Wir bitten um Verst&auml;ndnis. Daf&uuml;r schon heute:<\/strong><\/p>\n<p>.. unter anderem zu folgenden Themen: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10986\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10986","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10986"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50263,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10986\/revisions\/50263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}