{"id":110283,"date":"2024-01-30T08:35:46","date_gmt":"2024-01-30T07:35:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283"},"modified":"2024-01-30T08:26:10","modified_gmt":"2024-01-30T07:26:10","slug":"hinweise-des-tages-4532","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h01\">Mustafa Barghouti &uuml;ber den Gazakrieg: &bdquo;Hamas ist Teil unserer Gesellschaft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h02\">Israel: Rechte Regierungsmitglieder fordern &bdquo;freiwillige Auswanderung&ldquo; der Pal&auml;stinenser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h03\">Argentinien und die T&uuml;rkei: Zwei sehr verschiedene L&auml;nder, das gleiche Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h04\">Finanzkrieg in Europa: EU droht Ungarn mit Wirtschaftssanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h05\">Die Slowakei zeigt: auch ein kleines Land kann etwas bewirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h06\">Joe Biden ist Handlanger der m&auml;chtigen R&uuml;stungskonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h07\">Eric Schmidt: Vom Google CEO zum Start-up-Chef im Drohnen-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h08\">Wagenknecht-Spitzenkandidat De Masi: Ampel ist &bdquo;Erntehelferin der AfD&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h09\">Wir waren mal Mittelschicht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h10\">Einreiseverbot im Test: Wie der Rechtsextremist Martin Sellner die deutschen Beh&ouml;rden vorf&uuml;hrte &ndash; und einreisen durfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h11\">Axel Fischer soll Geld aus Aserbaidschan erhalten haben: Fr&uuml;herer CDU-Abgeordneter wegen Korruption angeklagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h12\">Wegen angedrohter Blockade: Paris mobilisiert 15.000 Polizisten gegen protestierende Bauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h13\">Netzanschl&uuml;sse f&uuml;r Offshore-Windkraft verz&ouml;gern sich um bis zu zwei Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110283#h14\">Wie sich Wissenschaftler der Gegenaufkl&auml;rung andienten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mustafa Barghouti &uuml;ber den Gazakrieg: &bdquo;Hamas ist Teil unserer Gesellschaft&ldquo;<\/strong><br>\nDer Politiker will die Hamas in eine gesamtpal&auml;stinensische Regierung einbinden, um zu Stabilit&auml;t zu kommen. F&uuml;r Israelis zeigt er wenig Verst&auml;ndnis.<br>\nwochentaz: Herr Barghouti, dass es in Gaza noch keinen Waffenstillstand gibt, liegt auch daran, dass eine Strategie f&uuml;r den Tag danach fehlt. Wie kann ein weiterer 7. Oktober verhindert werden?<br>\nMustafa Barghouti: Indem man vermeidet, nur &uuml;ber den 7. Oktober zu sprechen.<br>\nDas war nicht nur irgendein Tag.<br>\nWas ist das Problem? Dass der Stacheldraht durchbrochen wurde oder dass dieser Stacheldraht existiert? Ich bin Arzt und ich konzentriere mich nicht auf die Symptome, sondern auf die Ursachen. Der 7. Oktober ist ein Symptom. Die Hamas selbst ist ein Symptom. Im Jahr 1948 &hellip;<br>\n&hellip; nein, bitte fangen Sie nicht mit 1948 an. Wir kennen die Geschichte. Bleiben wir bei den aktuellen Entwicklungen.<br>\nWenn Sie die falsche Frage stellen, bekommen Sie die falsche Antwort. Es sieht aus, als wollte ich Fragen ausweichen, aber Sie sind es, die den Antworten ausweicht. Der R&uuml;ckzug aus dem Gazastreifen, den Ariel Scharon (ehem. Regierungschef Israels, Anm. d. Red.) 2005 anordnete, war nie als echter R&uuml;ckzug gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Mustafa-Barghouti-ueber-den-Gazakrieg\/!5986884\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Ganz spannendes Interview, und auch interessant, wie Barghouti mit der Taz-Interviewerin umgeht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Israel: Rechte Regierungsmitglieder fordern &bdquo;freiwillige Auswanderung&ldquo; der Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nIn Deutschland hat das von Correctiv aufgedeckte &bdquo;Geheimtreffen&ldquo; von Rechten, darunter AfD- und CDU-Abgeordneten, einen Mediensturm und eine Protestwelle ausgel&ouml;st. Auf dem Treffen wurde von &bdquo;Remigration&ldquo; als R&uuml;ckabwicklung der Einwanderung gesprochen. Abgeschoben werden sollen auch deutsche B&uuml;rger mit Migrationshintergrund.<br>\nAuch in Israel gab es ein Treffen, allerdings nicht geheim, aber auch &bdquo;privat&ldquo;, an dem &uuml;ber Remigration gesprochen wurde, n&auml;mlich der Vertreibung der Pal&auml;stinenser aus dem Gazastreifen und der erneuten Besiedlung durch Israelis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israel-rechte-regierungsmitglieder-fordern-freiwillige-auswanderung-der-palaestinenser\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> W&auml;re unsere Regierung nicht so heuchlerisch wie sie ist mit ihren Doppelstandards, w&uuml;rden sie sich zu dem Thema &auml;u&szlig;ern. Es ist nicht &uuml;berzeugend, bei uns einen Kampf gegen rechts zu veranstalten, dies aber bei unseren &bdquo;Freunden&ldquo; zuzulassen. Es gibt keinen guten Hass, keine gute Hetze &ndash; Hass und Hetze sind immer b&ouml;se. Es gibt keine gute oder schlechte Vertreibung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Argentinien und die T&uuml;rkei: Zwei sehr verschiedene L&auml;nder, das gleiche Problem<\/strong><br>\nArgentinien ist international neue Aufmerksamkeit zuteil geworden, seit eine Mehrheit in dem Land einen Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt hat, der daf&uuml;r wirbt, mit radikalen &bdquo;Reformen&ldquo; den Staatsapparat drastisch zu verkleinern und durch Deregulierung den &bdquo;M&auml;rkten&ldquo; die M&ouml;glichkeit zu geben, Argentiniens Probleme zu l&ouml;sen. Der neue argentinische Pr&auml;sident, der radikal-liberale Javier Milei, versucht derzeit die gesamte Welt davon zu &uuml;berzeugen, dass nur eine marktwirtschaftliche Radikalkur sein Land aus der jahrzehntelangen Misswirtschaft herausf&uuml;hren kann.<br>\nWir stellen die einfache Frage, wie das zentrale Problem Argentiniens, die extrem hohe Inflation, von den &bdquo;M&auml;rkten&ldquo; angegangen werden soll. Am Beispiel der T&uuml;rkei, das medial ebenfalls viel (und falsch) diskutiert wird, kann man zeigen, warum es &uuml;berall auf der Welt nahezu unm&ouml;glich ist, mit den orthodoxen Mitteln der Geldpolitik zu einer moderaten Inflation zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/01\/29\/argentinien-und-die-tuerkei-zwei-sehr-verschiedene-laender-das-gleiche-problem\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanzkrieg in Europa: EU droht Ungarn mit Wirtschaftssanktionen<\/strong><br>\nDie EU erh&ouml;ht den Druck auf Ungarn: Ein 50-Milliarden-Euro-Hilfspaket f&uuml;r die Ukraine steht auf dem Spiel. Viktor Orb&aacute;n blockiert, Br&uuml;ssel droht mit harten Wirtschaftssanktionen.<br>\nDie Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union treffen sich am Donnerstag zu einem Sondergipfel. Dabei sollen weitere Hilfen f&uuml;r die Ukraine beschlossen werden. &Uuml;ber einen Zeitraum von vier Jahren sollen 50 Milliarden Euro an die Regierung in Kiew flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Finanzkrieg-in-Europa-EU-droht-Ungarn-mit-Wirtschaftssanktionen-9612071.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Slowakei zeigt: auch ein kleines Land kann etwas bewirken<\/strong><br>\nEinmal mehr kommt aus Kiev die Meldung, dass hohe Regierungsbeamte sich anhand der Munitionslieferungen aus dem Westen um Millionen-Dollar-Betr&auml;ge privat bereichert haben &ndash; f&uuml;r Kenner der ukrainischen Korruptions-Kultur nicht wirklich eine &Uuml;berraschung. Aber so ganz langsam beginnen die Menschen in mehreren EU-L&auml;ndern sich die Frage zu stellen, ob es wirklich im Interesse ihres Landes ist, Waffen und Geld in die Ukraine zu liefern, w&auml;hrend im eigenen Land das Leben immer teurer wird und die Armut zunimmt. In der Slowakei ist aufgrund solchen Umdenkens im Herbst eine neue Regierung zustande gekommen. Unser Berichterstatter Stefano di Lorenzo war in Bratislava und hat sich umgeh&ouml;rt. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-slowakei-zeigt-auch-ein-kleines-land-kann-etwas-bewirken\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Joe Biden ist Handlanger der m&auml;chtigen R&uuml;stungskonzerne<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident versucht nicht einmal, der endlosen Kriegstreiberei des milit&auml;risch-industriellen Komplexes zu widerstehen. [&hellip;]<br>\nWie ich k&uuml;rzlich beschrieb, ist die Aussenpolitik zu einem Insidergesch&auml;ft geworden, bei dem der milit&auml;risch-industrielle Komplex den Ton angibt und das Weisse Haus, das Pentagon, das Aussenministerium, die Milit&auml;raussch&uuml;sse des Kongresses und nat&uuml;rlich die CIA kontrolliert. Sie alle arbeiten eng mit den grossen R&uuml;stungsunternehmen zusammen.<br>\nNur ein aussergew&ouml;hnlicher Pr&auml;sident k&ouml;nnte sich der endlosen Kriegstreiberei dieser gigantischen Kriegsmaschine widersetzen.<br>\nDer gegenw&auml;rtige Pr&auml;sident Joe Biden versucht es nicht einmal. W&auml;hrend seiner langen politischen Karriere wurde Biden vom milit&auml;risch-industriellen Komplex [finanziell Red.] unterst&uuml;tzt. Im Gegenzug unterst&uuml;tzte Biden Kriege nach Wahl, massive Waffenverk&auml;ufe, von der CIA unterst&uuml;tzte Putsche und die NATO-Erweiterung in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/joe-biden-ist-handlanger-der-maechtigen-ruestungskonzerne\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eric Schmidt: Vom Google CEO zum Start-up-Chef im Drohnen-Krieg<\/strong><br>\nUkraine-Krieg und Silikon-Valley: Wie sich Macht im milit&auml;risch-industriellen Komplex ver&auml;ndert. Worum es bei der neuen Kriegsf&uuml;hrung geht. Don&rsquo;t be evil? [&hellip;]<br>\nSchmidts Artikel stellt sehr richtig die &uuml;berraschende Effektivit&auml;t auch einer anderen Drohne fest: der Lancet-Drohne des ber&uuml;hmten Kalaschnikow-Konzerns.<br>\nDem Artikel in der Foreign Affairs folgte ein Artikel in Forbes, der Eric Schmidts Anliegen eine bemerkenswerte pers&ouml;nliche Dimension anf&uuml;gt, ungef&auml;hr so: &ldquo;Ukraine is Losing the Drone War &ndash; but I can help&rdquo;. Auf Deutsch: &ldquo;Die Ukraine verliert den Drohnen-Krieg &ndash; aber ich kann helfen&rdquo;.<br>\nDenn Schmidts Artikel im renommierten politischen Hochkar&auml;ter-Magazin Foreign Affairs erscheint vor dem Hintergrund des Forbes-Artikels als Werbung &ndash; und zwar f&uuml;r Schmidts neues R&uuml;stungs-Startup.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Eric-Schmidt-Vom-Google-CEO-zum-Start-up-Chef-im-Drohnen-Krieg-9611365.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>In der Materialschlacht<\/strong><br>\nVor dem EU-Sondergipfel an diesem Donnerstag in Br&uuml;ssel erh&ouml;ht die Bundesregierung den Druck auf die anderen EU-Mitglieder, ihre Waffenlieferungen an die Ukraine erheblich aufzustocken. Deutschland werde allein in diesem Jahr mehr als sieben Milliarden Euro aufwenden, um damit Kriegsger&auml;t f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte zu beschaffen, erkl&auml;rte Scholz am Wochenende. Dies sei &bdquo;viel&ldquo;, und andere m&uuml;ssten nun &bdquo;auch viel tun&ldquo;. Ein Regierungssprecher erl&auml;utert, in der Ukraine erlebe man derzeit eine &bdquo;Materialschlacht&ldquo;, die &bdquo;noch eine ganze Weile weitergehen&ldquo; werde. Ex-Google-Chef Eric Schmidt, der 2016 erstmals als eine Art Digitalisierungsberater f&uuml;r das Pentagon t&auml;tig war und seit September 2022 regelm&auml;&szlig;ig die Ukraine bereist, wo er sich auch mit Milit&auml;rs austauscht, konstatiert in einem Fachbeitrag, die russischen Streitkr&auml;fte seien der Ukraine heute klar &uuml;berlegen &ndash; nicht zuletzt dank ihrer F&auml;higkeiten im Drohnenkrieg. In der n&auml;chsten Zeit stehe beiden Seiten eine massive Aufr&uuml;stung mit Drohnen bevor, die in der Lage seien, in gewaltiger Zahl traditionelle Waffen wie etwa Kampfpanzer zu zerst&ouml;ren &ndash; die darin befindlichen Soldaten inklusive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9468\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wagenknecht-Spitzenkandidat De Masi: Ampel ist &bdquo;Erntehelferin der AfD&ldquo;<\/strong><br>\nApropos Verantwortung: Sie sprechen davon, gegen Spaltung einzustehen. BSW-Vertreterinnen und Vertreter teilen bei Auftritten aber meist nur gegen andere aus, konkrete eigene Vorschl&auml;ge sind eher selten.<br>\nEs gab wohl kaum einen Finanzpolitiker im Bundestag, der so viele Vorschl&auml;ge wie ich gemacht hat. Das betrifft etwa die Verhinderung des Wirecard- oder Cum-Ex Skandals oder die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Ich fordere seit vielen Jahren, die Schuldenbremse durch die sogenannte &bdquo;Goldene Regel&ldquo; zu ersetzen, die Kredite f&uuml;r Investitionen erm&ouml;glichen w&uuml;rde. Der Regierende B&uuml;rgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), und der Beirat des Wirtschaftsministeriums haben diese Forderung nun &uuml;bernommen. In unserem Europawahlprogramm finden Sie Forderungen zur Steuergerechtigkeit, bis hin zur Umr&uuml;stung von Kohlekraftwerken auf W&auml;rmespeicherkraftwerke, vern&uuml;nftiger Steuerung von Migration oder sozialem Schutz.<br>\nSie stehen also f&uuml;r L&ouml;sungsvorschl&auml;ge und Ampelkritik?<br>\nIn einer Rezession die Staatsausgaben zu k&uuml;rzen und die Verbrauchssteuern zu erh&ouml;hen, ist eine verr&uuml;ckte Politik und ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die AfD. Die Chefredaktion der britischen Financial Times sagt, Deutschland habe mit dieser Politik die derzeit schlechteste Performance unter den gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsnationen. Die Ampel f&auml;hrt Deutschland vor die Wand. Wer das nicht hart kritisiert, ist politisch &uuml;berfl&uuml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/sahra-wagenknecht-fabio-de-masi-bsw-ampel-linke-afd-zr-92802356.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir waren mal Mittelschicht <\/strong><br>\nNiedriglohnland Deutschland. Fast jeder F&uuml;nfte arbeitet hierzulande im Niedriglohnsektor &ndash; mehr als in fast allen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Es sind Verk&auml;uferinnen und Verk&auml;ufer, Besch&auml;ftigte in der Erwachsenenbildung oder bei der Post. Es ist ein Leben am Existenzminimum, denn die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise fressen den gestiegenen Mindestlohn mehr als auf. Ein Jahr lang haben die Autorinnen Julia Friedrichs und Caroline Rollinger drei Frauen begleitet, die trotz Arbeits- und Fachkr&auml;ftemangel so wenig verdienen, dass es kaum zum Leben reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/Wir-waren-mal-Mittelschicht,sendung1350298.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einreiseverbot im Test: Wie der Rechtsextremist Martin Sellner die deutschen Beh&ouml;rden vorf&uuml;hrte &ndash; und einreisen durfte<\/strong><br>\nBesser h&auml;tte es f&uuml;r den Remigrationsaktivisten nicht laufen k&ouml;nnen: Seine Bekanntheit steigt, er hat die Lacher auf seiner Seite und macht zugleich Werbung f&uuml;r sein neues Buch &ndash; alles, was die &laquo;Ampel&raquo; nicht wollte.<br>\n&laquo;Wir sind im Anflug!&raquo;, twitterte Martin Sellner am Montag gegen 16 Uhr, w&auml;hrend er im Mietwagen Richtung deutsche Grenze fuhr. Laut Berichten sollte gegen den 35-j&auml;hrigen &ouml;sterreichischen Rechtsextremisten ein Einreiseverbot nach Deutschland bestehen. Ob dies der Fall war, konnte Sellner trotz zahlreichen Anrufen bei deutschen Beh&ouml;rden nach eigenen Angaben nicht herausbekommen. Er fuhr dann einfach los &ndash; und wurde bei Einreise zun&auml;chst festgesetzt. Eine knappe Stunde sp&auml;ter durfte er einreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/rechtsextremer-sellner-testet-das-einreiseverbot-und-fuehrt-deutschland-vor-ld.1776408\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Axel Fischer soll Geld aus Aserbaidschan erhalten haben: Fr&uuml;herer CDU-Abgeordneter wegen Korruption angeklagt<\/strong><br>\nDie Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen wirft Axel Fischer vor, mehr als 26.000 Euro aus Aserbaidschan bekommen zu haben. Daf&uuml;r soll er im Europarat &bdquo;nach Anweisung&ldquo; des Regimes abgestimmt haben.<br>\nGegen den fr&uuml;heren CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer ist Anklage wegen Korruption erhoben worden. Die Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen wirft ihm Bestechlichkeit von Mandatstr&auml;gern vor. Fischer soll Geld aus dem autorit&auml;r regierten Aserbaidschan erhalten haben.<br>\nEs handelt sich um die erste Anklage in Deutschland im Zusammenhang mit der so genannten Aserbaidschan-Aff&auml;re, die vor einigen Jahren den Europarat ersch&uuml;ttert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/axel-fischer-erhielt-geld-aus-aserbaidschan-fruherer-cdu-abgeordneter-wegen-korruption-angeklagt-11125489.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wegen angedrohter Blockade: Paris mobilisiert 15.000 Polizisten gegen protestierende Bauern<\/strong><br>\nFrankreichs Landwirte sind w&uuml;tend &uuml;ber die Agrarpolitik des Landes und wollen die Hauptstadt lahmlegen. Nun h&auml;lt die Staatsgewalt mit einem Gro&szlig;aufgebot dagegen &ndash; auch um Pl&uuml;nderungen zu verhindern.<br>\nFrankreichs Polizei will die von Landwirten ab Montag angedrohte Blockade von Paris unbedingt verhindern. Wie Innenminister G&eacute;rald Darmanin am Sonntagabend sagte, werden 15.000 Beamte sowie gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber mobilisiert. Sie sollten sicherstellen, dass die Hauptstadt sowie die zwei Pariser Flugh&auml;fen und der Gro&szlig;markt Rungis erreichbar bleiben. Bilder der Pariser Polizeipr&auml;fektur zeigten am Abend, wie gepanzerte Fahrzeuge bereits Stellung bezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/frankreich-paris-mobilisiert-15-000-polizisten-gegen-protestierende-bauern-a-bd49e86e-694a-4cbd-bae3-b03f83816ee4\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Netzanschl&uuml;sse f&uuml;r Offshore-Windkraft verz&ouml;gern sich um bis zu zwei Jahre<\/strong><br>\nDer rasche Ausbau der Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee ist wegen Verz&ouml;gerungen bei den Netzanschl&uuml;ssen gef&auml;hrdet. Das belegt ein Schreiben des Bundesamts f&uuml;r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) an die Bundesnetzagentur. In dem Schreiben hei&szlig;t es, bei insgesamt vier Netzanbindungssystemen w&uuml;rden sich &bdquo;Verz&ouml;gerungen bei der Realisierung ergeben&ldquo;. Dem Schreiben zufolge geht es um Verz&ouml;gerungen von bis zu zwei Jahren. In Branchenkreisen hie&szlig; es, Lieferengp&auml;sse seien die Ursache. Das BSH ist zust&auml;ndig f&uuml;r die Pr&uuml;fung, Genehmigung und &Uuml;berwachung von Windenergieanlagen und Netzanschl&uuml;ssen in Nord- und Ostsee.<br>\nF&uuml;r Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) ist die Verz&ouml;gerung misslich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/erneuerbare-energien-netzanschluesse-fuer-offshore-windkraft-verzoegern-sich-um-bis-zu-zwei-jahre\/100011021.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie sich Wissenschaftler der Gegenaufkl&auml;rung andienten<\/strong><br>\nF&uuml;r die Au&szlig;erkraftsetzung von Grundrechten durch Verordnungen im Rahmen der Notstandsgesetzgebungen des sogenannten Bev&ouml;lkerungsschutzgesetzes in den verschiedenen Fassungen, die zwischen 2020 bis 2023 G&uuml;ltigkeit hatten, wurden die Wissenschaften von der Politik instrumentalisiert. Denn erst die Wissenschaften konnten der Politik eine Legitimation f&uuml;r das beispiellos &uuml;bergriffige Handeln des Staates &ndash; der Arzt Gunter Frank spricht in diesem Zusammenhang von einem &bdquo;Staatsverbrechen&ldquo; &ndash; verschaffen. Und sie sollten ihr diese Legitimation liefern.<br>\nWas jedoch daf&uuml;r vorgebracht wurde, war Form und Inhalt nach antiwissenschaftlich, sogar wissenschaftsfeindlich, weil dem wissenschaftlichen Streit par ordre du mufti Enthobenes. Diese paradox anmutende Wissenschaftsfeindlichkeit im Inneren der Wissenschaft, die sich in der Corona-Zeit deutlich herausbilden und zeigen sollte, wird die Gesellschaft noch eingehender besch&auml;ftigen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/gastbeitrag\/schoepe-gegenaufklaerung\/\">Bernd Schoepe in Geld und mehr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109701\">Die Corona-Krise und der R&uuml;ckfall der Lehre(r) hinter die Aufkl&auml;rung<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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