{"id":11038,"date":"2011-10-20T08:41:26","date_gmt":"2011-10-20T06:41:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038"},"modified":"2011-10-20T08:41:26","modified_gmt":"2011-10-20T06:41:26","slug":"hinweise-des-tages-1492","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Der Primat der Finanzindustrie, keine Bankenrettung ohne Gegenleistung, warum Zocker mit Staatsgeld absichern?, Schuldenschnitt, aber wie?, Kredit-Ratings europ&auml;ischer Staaten, Griechenland im &bdquo;Kriegszustand&ldquo;, Seuchengefahr in Athen, Finanzberatung, Democracy vs. Bankers at the Fed, Modern Monetary Theory, Steuern oder M&auml;zene, &bdquo;Wir brauchen eine neue soziale Bilanz&ldquo;, Konjunkturerwartung, Gl&uuml;cksatlas, Bildung, Leben wie geschmiert, zu guter Letzt. (RS\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h01\">Der Primat der Finanzindustrie &ndash; Wie man ihn bricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h02\">Keine Bankenrettung ohne Gegenleistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h03\">Heiner Flassbeck: Warum Zocker mit Staatsgeld absichern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h04\">Ulrike Herrmann &ndash; Schuldenschnitt! Aber wie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h05\">Kredit-Ratings europ&auml;ischer Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h06\">Papandreou sieht Griechenland im &ldquo;Kriegszustand&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h07\">Nach M&uuml;llabfuhr-Streik: Seuchengefahr in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h08\">Finanzberatung bei Geldinstituten: Br&uuml;ssel will Bankprovisionen kippen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h09\">Democracy Versus Bankers at the Fed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h10\">Debt, Deficits, and Modern Monetary Theory<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h11\">Faire Lastenverteilung: Steuern oder M&auml;zene?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h12\">Gr&uuml;nen-Finanzpolitiker Schick: &ldquo;Wir brauchen eine neue soziale Balance&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h13\">ZEW-Bericht: Schlechteste Konjunkturerwartung seit drei Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h14\">Dem Land geht es gut &ndash; Gl&uuml;cksatlas, Meinungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h15\">Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h16\">Leben wie geschmiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038#h17\">Zu guter Letzt: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11038&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Primat der Finanzindustrie &ndash; Wie man ihn bricht<\/strong><br>\n[&hellip;] Was w&auml;re, wenn Europa Mal solidarisch w&auml;re. Anstatt Griechische Schulden abschreiben zu m&uuml;ssen, sollen sie zu einem Zinssatz, den ich hier gar nicht festsetzen m&ouml;chte, den Griechen und Italienern Geld leihen. Dieser Zinssatz soll viel weiter unter demjenigen stehen, als der Zinssatz, den die Griechen und auch die Italiener derzeit zahlen. Jetzt fragt ihr euch, wie wir das denn anstellen sollen&hellip;<br>\nAn dieser Stelle kehrt der Primat der Politik zur&uuml;ck. War es bisher so, dass die Politik nach der Pfeife der Banken tanzte, die Banken die Politik indirekt erpressten, drehen wir den Spie&szlig; um, daf&uuml;r muss Europa nur solidarisch sein:<br>\nWenn die Banken den Griechen keine Kredite zu einem niedrigerem, festem Zinssatz gew&auml;hren, dann machen alle Eurostaaten einen Schuldenschnitt und alle Banken sehen keinen Cent mehr von ihrem Geld. Dies h&auml;tte zur Folge, dass mit einem Schlag alle Banken pleite w&auml;ren, seien es solche, die den Staaten zu viel Geld geliehen haben, oder auch diejenigen, die diesen Banken zu viel Geld geliehen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/blogs\/artikel-5-der-primat-der-finanzindustrie-wie-man-ihn-bricht\">Vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keine Bankenrettung ohne Gegenleistung<\/strong><br>\nWiederholt sich die Geschichte? Vor gerade mal drei Jahren wurden weltweit &bdquo;notleidende&ldquo; Finanzinstitute mit staatlichen Kapitalspritzen gerettet. Den geschr&ouml;pften Steuerzahlern wurde eine grundlegende Reform des Finanzsystems versprochen, doch nichts passierte. Jetzt stehen die Banken wieder am Abgrund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4d301b2e-f89a-11e0-502f-00188b4dc422\">DGB Klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Warum Zocker mit Staatsgeld absichern?<\/strong><br>\nSeit dem Sommer sind all die Gesch&auml;fte zusammengekracht, mit denen sich unsere Banken mangels anderer Bet&auml;tigungsm&ouml;glichkeiten &uuml;ber Wasser halten, um die sch&ouml;nen Boni zu rechtfertigen. Die Sparte der Investmentbanker, also der zockende Teil unseres Bankensystems, macht ebenso wie viele Hedge-Fonds massive Verluste, weil die Preise an den Aktien-, den Rohstoff- und den spekulativ aufgebl&auml;hten W&auml;hrungsm&auml;rkten in den Keller gegangen sind. Der ganze Aufschwung des Bankensektors seit dem Fr&uuml;hjahr 2009 war der simplen Tatsache zuzuschreiben, dass sich weltweit wieder Herden von Investoren auf alle erreichbaren Assets gest&uuml;rzt und genau dadurch deren Preise in die H&ouml;he getrieben hatten. Nur dadurch konnten die Investmentabteilungen der Banken hohe Gewinne melden, und die Welt schien wieder in Ordnung. Aber diese Gewinne waren genau die gleiche Art von unhaltbaren Spekulationsgewinnen, die schon die gro&szlig;e Krise des Jahres 2008 ausgel&ouml;st hatten. Der Gro&szlig;teil der Gewinne, die in Investmentbanken gemacht werden, ist eben nicht intelligenten und hochkomplexen Handelstrategien zuzuschreiben, sondern dem Herdenverhalten, mit dessen Hilfe die Finanzm&auml;rkte tempor&auml;re Knappheiten schaffen, statt sie &ndash; wie auf normalen M&auml;rkten &ndash; zu beseitigen.<br>\n2008 hat die Politik zwar diese sogenannten Banken gerettet, sie hat aber nichts getan, um deren sch&auml;dliche Investments zu beenden oder sie zumindest vom normalen Bankgesch&auml;ft abzuspalten. Das r&auml;cht sich nun. Das Platzen von Blasen an hochspekulativen M&auml;rkten kann einem normalen Bankensystem nichts anhaben, weil Banken, die sich auf die Finanzierung von Sachinvestitionen konzentrieren, dort niemals in hohem Ma&szlig;e engagiert sein k&ouml;nnen, weder mit eigenen Mitteln noch &uuml;ber Kredite an Zocker. Folglich ist die R&uuml;ckkehr zu Lean Banking, wie es im englischen Sprachraum hei&szlig;t, das Sine-qua-non jeder erfolgreichen Bew&auml;ltigung der Bankenkrise. In den USA und in Gro&szlig;britannien wird das immerhin ernsthaft diskutiert, Kontinentaleuropa beschr&auml;nkt sich darauf, Banken zu retten, die l&auml;ngst keine Banken mehr sind.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:bankenkrise-warum-zocker-mit-staatsgeld-absichern\/60117969.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Schuldenschnitt! Aber wie?<\/strong><br>\nEin Schuldenerlass von 50 Prozent w&uuml;rde Banken in die Pleite treiben. Die Regierungen m&uuml;ssten wieder helfen. Lafontaine fordert sogar, Banken ganz zu verstaatlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Moeglichkeiten-zur-Krisenbewaeltigung\/!80136\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kredit-Ratings europ&auml;ischer Staaten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frankreich &ldquo;unter Bewachung&rdquo;<\/strong><br>\nDas AAA ist der Stolz der Nation, der Beweis, dass die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft des Kontinentes noch zu Nordeuropa geh&ouml;rt und nicht zum &uuml;berschuldeten S&uuml;den. Nun wankt die Benotung gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/rating-frankreich--unter-bewachung-,1472780,11025422.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Ratingagentur Moody&rsquo;s stuft Spanien herab <\/strong><br>\nDie Bonit&auml;tsw&auml;chter haben wieder geurteilt: Die Ratingagentur Moody&rsquo;s senkt die Kreditw&uuml;rdigkeit Spaniens um zwei Stufen auf &ldquo;A1&rdquo;. Das Land bleibe in der Krise weiterhin f&uuml;r Marktturbulenzen anf&auml;llig und habe au&szlig;erdem hochverschuldete Banken und Konzerne. Auch eine weitere Abstufung schlie&szlig;t die Agentur nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/ratingagentur-moodys-stuft-spanien-um-zwei-stufen-ab-1.1168227\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Standard &amp; Poor&rsquo;s Ratingagentur stuft italienische Banken herab<\/strong><br>\n18.10.2011, 20:57<br>\nErst vor einigen Wochen hat Standard &amp; Poor&rsquo;s die Kreditw&uuml;rdigkeit des italienischen Staates herabgestuft, jetzt trifft es auch die Banken des Landes: Die Ratingagentur senkte die Bonit&auml;t von 24 italienischen Geldinstituten. Betroffen sind vor allem kleinere Bankh&auml;user, aber schon bald k&ouml;nnten auch die Gro&szlig;en der Branche in Bedr&auml;ngnis geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/standard-poors-ratingagentur-stuft-erneut-italienische-banken-herab-1.1168161\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Papandreou sieht Griechenland im &ldquo;Kriegszustand&rdquo; <\/strong><br>\nBanken, Apotheken, Tankstellen, B&auml;ckereien: alles geschlossen. In Griechenland steht das &ouml;ffentliche Leben f&uuml;r zwei Tage still, weil die Gewerkschaften es so wollen. In Athen gehen Zehntausende gegen die Sparpolitik der Regierung auf die Stra&szlig;e. Die Polizei bef&uuml;rchtet Ausschreitungen. Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou warnt vor einer &ldquo;Zersetzung&rdquo; des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hellenen-im-generalstreik-papandreou-sieht-griechenland-im-kriegszustand-1.1168314\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach M&uuml;llabfuhr-Streik: Seuchengefahr in Athen<\/strong><br>\nSeit zwei Wochen streiken in Griechenland die M&uuml;llarbeiter. 30.000 M&uuml;ll haben sich seitdem allein in der Hauptstadt angesammelt. Laut Gesundheitsministerium eine tickende Zeitbombe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/nach-muellabfuhr-streik-seuchengefahr-in-athen,1472780,11025222.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Der Ausfall staatlicher Leistungen macht sich bemerkbar&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanzberatung bei Geldinstituten: Br&uuml;ssel will Bankprovisionen kippen<\/strong><br>\nWenn ein Kunde zur Bank geht, hofft er auf faire Behandlung &ndash; oft allerdings vergebens. Die Kundenberater stehen unter Verkaufsdruck und empfehlen darum h&auml;ufig Papiere, die den Banken besonders &uuml;ppige Provisionen einbringen. Das will die Europ&auml;ische Union nach SZ-Informationen nun radikal &auml;ndern. Dabei geht es ihr um mehr als nur die Rechte der Kunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/bruessel-will-provisionen-fuer-bank-beratung-kippen-geld-gibts-nur-noch-fuer-guten-rat-1.1168121\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Democracy Versus Bankers at the Fed<\/strong><br>\nThe Federal Reserve Board has provided the basis for thousands of conspiracy theories in its near-100-year existence. These conspiracies have some basis in reality as can be seen by the Fed&rsquo;s recent moves on monetary policy. In the last two meetings of the Fed&rsquo;s Open Market Committee (FOMC), the Fed&rsquo;s key decision-making body, the members appointed through the political process unanimously supported stronger measures to spur growth and create jobs. By contrast, three of the five voting members appointed by the banking industry opposed further action.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.smirkingchimp.com\/node\/39015\">The Smirking Chimp<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Debt, Deficits, and Modern Monetary Theory<\/strong><br>\nAn Interview with Bill Mitchell<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hir.harvard.edu\/debt-deficits-and-modern-monetary-theory\">Harvard International Review<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Faire Lastenverteilung: Steuern oder M&auml;zene?<\/strong><br>\nDer Verm&ouml;gende als M&auml;zen: Die Privatisierung &ouml;ffentlicher Wohlfahrt ist in den USA auf den Begriff des &ldquo;philanthrocapitalism&rdquo; gebracht worden. M&auml;zenatentum ist wichtig, aber auch ungemein gef&auml;hrlich f&uuml;r die Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/debatte\/welt-im-wandel-lastenverteilung,1473340,11027014.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Finanzpolitiker Schick: &ldquo;Wir brauchen eine neue soziale Balance&rdquo;<\/strong><br>\nWer tr&auml;gt eigentlich die Kosten der Euro-Krise? Der Gr&uuml;nen-Politiker Gerhard Schick wirft Schwarz-Gelb vor, keine klare Antwort zu geben &ndash; und erkl&auml;rt im Interview, warum sich seine Partei an Demonstrationen gegen die Macht der Banken &agrave; la &ldquo;Occupy Wall Street&rdquo; beteiligen sollte.<br>\n[&hellip;]<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was sollte die Bundesregierung tun?<br>\nSchick: Es ist notwendig, die Verteilungspolitik der vergangenen Jahre zu korrigieren. Die Regierung sagt aber bisher nicht einmal, wer jetzt die Kosten der Krise tragen soll. Wir brauchen eine neue soziale Balance. Deshalb fordern die Gr&uuml;nen h&ouml;here Steuers&auml;tze f&uuml;r gro&szlig;e Einkommen und eine Abgabe auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen, die 100 Milliarden Euro &uuml;ber zehn Jahre erbringen soll, um die Krisenkosten zu refinanzieren.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Die Gr&uuml;nen waren zwischen 1998 und 2005 an zwei Bundesregierungen beteiligt. Auch in Deutschland wurden die Finanzm&auml;rkte dereguliert, was der Banken- und Finanzkrise Vorschub geleistet hat. Sind Sie bereit, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen?<br>\nSchick: Ja. Damals haben die Gr&uuml;nen die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte teilweise mitgetragen. Aus solchen Fehlentscheidungen m&uuml;ssen wir die Schlussfolgerungen ziehen: Ohne starke Unterst&uuml;tzung der B&uuml;rger und der Zivilgesellschaft gelingt uns die Kontrolle der Finanzm&auml;rkte nicht. Als gr&uuml;ne Abgeordnete alleine k&ouml;nnen wir gegen die geballte Kraft der Finanzlobby zu wenig ausrichten.\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,791603,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL stellt erstaunlicherweise die richtige Frage nach den krassen Verfehlungen, die die Gr&uuml;nen in Regierungsbeteiligung begangen haben &ndash; aber Schick darf sich dann doch herausreden. Wieso, bitte sch&ouml;n, sollte dem Parlament nicht die Kontolle der Finanzm&auml;rkte gelingen; was ist mit der Demokratie und dem Primat der Politik &uuml;ber die Wirtschaft?<\/em><br>\n<em>Und wie sollten ein paar Demonstrationen oder der Unmut der B&uuml;rger den Abgeordneten dabei helfen, die Finanzm&auml;rkte zu z&auml;hmen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ZEW-Bericht: Schlechteste Konjunkturerwartung seit drei Jahren<\/strong><br>\nZuletzt hatten die Finanzexperten unmittelbar nach der Lehman-Pleite derart pessimistisch in die Zukunft geblickt. Allein die Bundesregierung gibt sich optimistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zew-bericht-schlechteste-konjunkturerwartung-seit-drei-jahren,1472780,11024310.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu: UDE: Studie zu Arbeitsverh&auml;ltnissen im Dienstleistungssektor &ndash; Viele Jobs, wenig Geld<\/strong><br>\nDrei von vier Besch&auml;ftigten in Deutschland arbeiten heute in Dienstleistungsunternehmen. Ihr Anteil an der Gesamtbesch&auml;ftigung ist in den vergangenen 20 Jahren um 14 Prozent gestiegen, in der Industrie sind entsprechend weniger unter Vertrag. In diesem Strukturwandel haben sich aber die Bedingungen dramatisch verschlechtert. &bdquo;In manchen Dienstleistungsbranchen ist prek&auml;re Arbeit zum Normalfall geworden&ldquo;, kritisieren Prof. Dr. Gerhard Bosch und Dr. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE). Ihre Analyse ist in den aktuellen WSI-Mitteilungen der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news445276\">IDW<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Dem Land geht es gut &ndash; Gl&uuml;cksatlas, Meinungsmache<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Dreistigkeit, mit der Stimmung gemacht wird, ist wirklich erschreckend. Alle Menschen, die durch die einseitige Politik mit der extremen Beg&uuml;nstigung der Finanzwirtschaft in prek&auml;re Lebenssituationen bzw. in die Armut getrieben wurden, m&uuml;ssen sich verh&ouml;hnt f&uuml;hlen. Sie werden sich weiter von der Politik abwenden. Die tats&auml;chlichen Zust&auml;nde im Land werden ganz bewusst ausgeblendet. Armut gibt es demnach nicht oder kaum. Auch Erwin Teufel hat in einem vielbeachteten Vortrag vor CDU-Senioren ge&auml;u&szlig;ert, dass es Armut noch nicht g&auml;be. Wenn man selbst nicht betroffen ist, l&auml;sst sich vieles verdr&auml;ngen. Offenbar sprach er vor einem Publikum, das gut abgesichert ist und f&uuml;r die auch nicht die Gefahr besteht, finanziell abzust&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/akopol.wordpress.com\/2011\/10\/15\/zwischenruf-27-auf-akopol\/\">AKOPOL Arbeitskreis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bildung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bildungskrise: US-Studenten haben eine Billion Dollar Schulden<\/strong><br>\nPlatzt nach der Immobilien- die n&auml;chste Schuldenblase in den USA? Experten bef&uuml;rchten, dass dieses Mal die exorbitanten Studiengeb&uuml;hren in den USA Schuld sein k&ouml;nnten. Immer mehr Uni-Absolventen finden keinen Job.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/studium\/bildungskrise-us-studenten-haben-eine-billion-dollar-schulden,5027854,11027214.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>360.000 w&uuml;rden von Ausbildungskosten-Abzug profitieren<\/strong><br>\n360.000 Steuerpflichtige k&ouml;nnten von einer Absetzbarkeit der Aufwendungen f&uuml;r eine erstmalige Berufsausbildung als Werbungskosten profitieren. Auf dieser Basis w&auml;re mit Steuermindereinnahmen von j&auml;hrlich rund 1,1 Milliarden Euro zu rechnen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/7259) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/6978) zu den Auswirkungen des Urteils des Bundesfinanzhofes, der diesen Abzug als Werbungskosten erstmals zugelassen hatte.<br>\nDie Bundesregierung verweist in einem Vorwort zur Antwort auf die aktuelle Gesetzesfassung, nach der diese Aufwendungen nur als Sonderausgaben bis zu einer H&ouml;he von 4.000 Euro im Jahr abziehbar sind. Dennoch habe der Bundesfinanzhof &bdquo;&uuml;berraschend&ldquo; entschieden, dass das Abzugsverbot entgegen dem Willen des Gesetzgebers nicht greife. Weitere Fragen der Abgeordneten will die Bundesregierung allerdings nicht beantworten, weil sie sich auf die noch laufende Pr&uuml;fung der Schlussfolgerung aus der Rechtsprechung beziehen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_400\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Leben wie geschmiert<\/strong><br>\nPolitiker sind selten in Korruptionsf&auml;lle verwickelt &ndash; weil die Gesetzesl&uuml;cken so gro&szlig; sind. Das lie&szlig;e sich leicht &auml;ndern, wie man in der Privatwirtschaft sehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-leben-wie-geschmiert,1472602,11026906.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nZur Kurztherapie werden die Kabarettisten Helmut Schleich und Rainald Grebe sowie das Comedy-Duo Badesalz &ldquo;eingeliefert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/31\/0,1872,8357503,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Der Primat der Finanzindustrie, keine Bankenrettung ohne Gegenleistung, warum Zocker mit Staatsgeld absichern?, Schuldenschnitt, aber wie?, Kredit-Ratings europ&auml;ischer Staaten, Griechenland im &bdquo;Kriegszustand&ldquo;, Seuchengefahr in Athen, Finanzberatung, Democracy vs. Bankers at the<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11038\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11038","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11038"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11038\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11041,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11038\/revisions\/11041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11038"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11038"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}