{"id":110485,"date":"2024-02-04T09:00:02","date_gmt":"2024-02-04T08:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485"},"modified":"2024-02-04T03:39:33","modified_gmt":"2024-02-04T02:39:33","slug":"hinweise-der-woche-344","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h01\">Biden stoppt neue LNG-Exporte: Woher bekommt Deutschland nun Fl&uuml;ssigerdgas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h02\">Stromnetzbetreiber fordern zus&auml;tzliche Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h03\">Neuer Haushalt der Ampelkoalition: Umverteilen in die falsche Richtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h04\">EU-Deal: 50 Milliarden Euro f&uuml;r Ukraine sind ein Rettungsring &ndash; keine &ldquo;bl&uuml;henden Landschaften&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h05\">Joe Biden ist Handlanger der m&auml;chtigen R&uuml;stungskonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h06\">Der Westen, der S&uuml;den und das Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h07\">Geheimtreffen im Innenministerium? Das besprach Correctiv mit der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h08\">Christian Lindner, Mentalit&auml;tscoach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h09\">Der Fachkr&auml;ftemangel aus der Sicht eines Hauptschullehrers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485#h10\">Argentinien und die T&uuml;rkei: Zwei sehr verschiedene L&auml;nder, das gleiche Problem<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Biden stoppt neue LNG-Exporte: Woher bekommt Deutschland nun Fl&uuml;ssigerdgas?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat voll auf LNG aus den USA gesetzt. Nun hat US-Pr&auml;sident Joe Biden v&ouml;llig &uuml;berraschend einen LNG-Stopp angeordnet &ndash; wegen des Klimas.<br>\nIm Bereich der Energiepolitik k&ouml;nnte es schon bald neue Probleme f&uuml;r Deutschland geben: Der amerikanische Pr&auml;sident Joe Biden hat den Ausbau der Exportinfrastruktur f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) unter Verweis auf den Klimawandel grunds&auml;tzlich infrage gestellt. Er ordnete am Freitag an, die Bauprojekte f&uuml;r neue Terminals an den K&uuml;sten der USA vorerst auf Eis zu legen. Es gehe darum, die Klimakrise als &bdquo;eine existenzielle Bedrohung&ldquo; anzuerkennen. Die USA hatten die F&ouml;rderung von Schiefergas in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut und sind deshalb heute der weltweit gr&ouml;&szlig;te Exporteur von LNG. Sieben Exportterminals sind im Betrieb, weitere w&auml;ren eigentlich in Planung, um die Exportkapazit&auml;ten weiter auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/biden-stoppt-lng-woher-bekommt-deutschland-nun-das-fluessigerdgas-li.2180975\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist das eingetreten, was Kritiker bef&uuml;rchtet hatten: Aus der Abh&auml;ngigkeit von Russland ist eine US-Abh&auml;ngigkeit geworden, aber die USA k&ouml;nnten die Ausfuhren stoppen. Geboten w&auml;re es jetzt, mit der russischen F&uuml;hrung &uuml;ber erneute g&uuml;nstige Gaslieferungen zu verhandeln. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssten die Entscheidungstr&auml;ger in und um die Bundesregierung bereit sein, ihre Anti-Russland-Politik endg&uuml;ltig aufzugeben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Da feiern die Ampelparteien die Befreiung der Energieversorgung aus der Abh&auml;ngigkeit von Russland, bauen f&uuml;r viele Milliarden teure LNG-Terminal (auch in sensible K&uuml;stengew&auml;sser) &ndash; und jetzt das Malheur. Als Folge leiden Verbraucher und Wirtschaft &ndash; viele Unternehmen machen dicht &ndash; unter den hohen Energiekosten, die zu einem Wettbewerbsnachteil f&uuml;r den Standort Deutschland werden. Und m&uuml;ssen jetzt noch h&ouml;here Preise f&uuml;rchten. Russland hat (noch als Sowjetunion) immer zuverl&auml;ssig und zu g&uuml;nstigen Preisen geliefert, selbst an den k&auml;ltesten Tagen des kalten Krieges, hat den Wohlstand in Deutschland gef&ouml;rdert. Die Ampelparteien setzen alles aufs Spiel, und ihre Anh&auml;nger\/W&auml;hler haben den Schuss nicht geh&ouml;rt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Biden stoppt neue LNG-Exporte: Welche Gegenma&szlig;nahmen plant Habeck zum Schutz der deutschen Wirtschaft?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110428\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bidens LNG-Moratorium ist ein Wirtschaftskrieg gegen Deutschland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110286%20\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stromnetzbetreiber fordern zus&auml;tzliche Milliarden<\/strong><br>\nDie Betreiber der deutschen Strom&uuml;bertragungsnetze verlangen von der Bundesregierung zus&auml;tzliche Gelder. Es soll um 7,8 Milliarden Euro gehen, wie aus einem Schreiben der Chefs der vier &Uuml;bertragungsnetzbetreiber an das Wirtschaftsministerium hervorgeht. Dar&uuml;ber hatte zuerst das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet. Das Schreiben liegt auch der Nachrichtenagentur dpa vor. (&hellip;)<br>\nLaut den Netzbetreibern 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW bestehe eine &ldquo;sehr dringende Notwendigkeit zur Anpassung von Abschlagszahlungen&rdquo; f&uuml;r die Monate Februar und M&auml;rz. Andernfalls drohe den Unternehmen &ldquo;fehlende Liquidit&auml;t&rdquo; ab Juli.<br>\nMan sehe &ldquo;dringenden Gespr&auml;chsbedarf, um L&ouml;sungen zu diskutieren&rdquo;, zitiert das Handelsblatt aus dem Schreiben. Es m&uuml;sse sichergestellt werden, dass keine erheblichen Auswirkungen auf die Finanzierung und Umsetzung des dringend ben&ouml;tigten Netzausbaus erfolgten, hei&szlig;t es laut dpa weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/stromnetzbetreiber-forderung-bund-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Netzanschl&uuml;sse f&uuml;r Offshore-Windkraft verz&ouml;gern sich um bis zu zwei Jahre<\/strong><br>\nDer rasche Ausbau der Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee ist wegen Verz&ouml;gerungen bei den Netzanschl&uuml;ssen gef&auml;hrdet. Das belegt ein Schreiben des Bundesamts f&uuml;r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) an die Bundesnetzagentur. In dem Schreiben hei&szlig;t es, bei insgesamt vier Netzanbindungssystemen w&uuml;rden sich &bdquo;Verz&ouml;gerungen bei der Realisierung ergeben&ldquo;. Dem Schreiben zufolge geht es um Verz&ouml;gerungen von bis zu zwei Jahren. In Branchenkreisen hie&szlig; es, Lieferengp&auml;sse seien die Ursache. Das BSH ist zust&auml;ndig f&uuml;r die Pr&uuml;fung, Genehmigung und &Uuml;berwachung von Windenergieanlagen und Netzanschl&uuml;ssen in Nord- und Ostsee.<br>\nF&uuml;r Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) ist die Verz&ouml;gerung misslich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/erneuerbare-energien-netzanschluesse-fuer-offshore-windkraft-verzoegern-sich-um-bis-zu-zwei-jahre\/100011021.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neuer Haushalt der Ampelkoalition: Umverteilen in die falsche Richtung<\/strong><br>\nDer jetzt endlich beschlossene Haushalt der Bundesregierung ist genau das, f&uuml;r was ihn die Kritiker aus allen Reihen halten: ein Armutszeugnis.<br>\nSelten sind sich Vertreter:innen von Organisationen politisch entgegengesetzter Richtungen so einig: Ob Unternehmensvereinigungen, Sozialverb&auml;nde, Umweltorganisationen oder Gewerkschaften &ndash; sie kritisieren den Haushalt der Ampelregierung massiv. Bei allen Unterschieden verbindet sie eine Einsch&auml;tzung: Die Ampel investiert nicht genug in die kaputtgesparte Infrastruktur und den klimagerechten Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie riskiert den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Wettbewerbsf&auml;higkeit ganzer Branchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neuer-Haushalt-der-Ampelkoalition\/!5985830\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Deal: 50 Milliarden Euro f&uuml;r Ukraine sind ein Rettungsring &ndash; keine &ldquo;bl&uuml;henden Landschaften&rdquo;<\/strong><br>\n50 Milliarden h&ouml;rt sich viel an, aber die Summe wird &uuml;ber vier Jahre gestreckt, also durchschnittlich pro Jahr gut zw&ouml;lf Milliarden Euro. Zweidrittel der Hilfen werden als Darlehen gegeben. Das hei&szlig;t, die Ukraine muss sie irgendwann zur&uuml;ckzahlen. Sicherlich sind die Konditionen g&uuml;nstig, Reuters spricht von &ldquo;billigen Krediten&rdquo;, es muss auch erst ab 2034, also in zehn Jahren, mit der R&uuml;ckzahlung begonnen werden. Aber ein gro&szlig;er, &uuml;berwiegender Teil der EU-Unterst&uuml;tzung ist keineswegs ein Geschenk und &ldquo;for free&rdquo;.<br>\nBei allem Tamtam um den &ldquo;Durchbruch&rdquo; sollten wir ehrlich bleiben: Die Gelder halten die Ukraine mehr oder weniger am Laufen, retten sie vor dem Bankrott bzw. der Zahlungsunf&auml;higkeit in der absehbaren Zukunft. Mehr nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/EU-Deal-50-Milliarden-Euro-fuer-Ukraine-sind-ein-Rettungsring-keine-bluehenden-Landschaften-9616105.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Gipfel: Wof&uuml;r Geld da ist &ndash; und wof&uuml;r nicht<\/strong><br>\nMilliarden f&uuml;r die Ukraine, Almosen f&uuml;r wichtige Gemeinschafts-Aufgaben, K&uuml;rzungen beim Klima: Der EU-Gipfel hat die Weichen beim Budget falsch gestellt. Schuld daran ist auch Deutschland.<br>\nUrspr&uuml;nglich war geplant, zur Halbzeit des Sieben-Jahres-Budgets mehr Geld in Migration und Innovation zu stecken. Sogar ein &bdquo;Souver&auml;nit&auml;tsfonds&ldquo; war angek&uuml;ndigt, um mit den USA und China mitzuhalten. Doch davon ist kaum etwas &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-gipfel-wofuer-geld-da-ist-und-wofuer-nicht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joe Biden ist Handlanger der m&auml;chtigen R&uuml;stungskonzerne<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident versucht nicht einmal, der endlosen Kriegstreiberei des milit&auml;risch-industriellen Komplexes zu widerstehen. [&hellip;]<br>\nWie ich k&uuml;rzlich beschrieb, ist die Aussenpolitik zu einem Insidergesch&auml;ft geworden, bei dem der milit&auml;risch-industrielle Komplex den Ton angibt und das Weisse Haus, das Pentagon, das Aussenministerium, die Milit&auml;raussch&uuml;sse des Kongresses und nat&uuml;rlich die CIA kontrolliert. Sie alle arbeiten eng mit den grossen R&uuml;stungsunternehmen zusammen.<br>\nNur ein aussergew&ouml;hnlicher Pr&auml;sident k&ouml;nnte sich der endlosen Kriegstreiberei dieser gigantischen Kriegsmaschine widersetzen.<br>\nDer gegenw&auml;rtige Pr&auml;sident Joe Biden versucht es nicht einmal. W&auml;hrend seiner langen politischen Karriere wurde Biden vom milit&auml;risch-industriellen Komplex [finanziell Red.] unterst&uuml;tzt. Im Gegenzug unterst&uuml;tzte Biden Kriege nach Wahl, massive Waffenverk&auml;ufe, von der CIA unterst&uuml;tzte Putsche und die NATO-Erweiterung in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/joe-biden-ist-handlanger-der-maechtigen-ruestungskonzerne\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Westen, der S&uuml;den und das Recht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss mit der einstweiligen Anordnung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag im Genozidverfahren gegen Israel einen herben Schlag hinnehmen. Mitte Januar hatte sie offen behauptet, der gegen Tel Aviv erhobene &bdquo;Vorwurf des V&ouml;lkermords&ldquo; &bdquo;entbehrt jeder Grundlage&ldquo;. Der IGH hat jetzt Israel zu Ma&szlig;nahmen verpflichtet, die deutlich machen, dass er konkrete Anhaltspunkte f&uuml;r genozidale Absichten und Handlungen erkennt. K&auml;me er im Hauptverfahren zu dem Schluss, Israel habe sich tats&auml;chlich genozidaler Aktivit&auml;ten schuldig gemacht, dann s&auml;he sich Berlin dem Vorwurf ausgesetzt, es habe &ndash; etwa mit seinen Waffenlieferungen &ndash; Beihilfe dazu geleistet. Das IGH-Verfahren bringt schon heute gravierende Konsequenzen f&uuml;r Deutschland mit sich. Bislang konnte sich Berlin sicher sein, dass die internationale Justiz weitgehend im Sinne des Westens funktionierte; so wurden etwa vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) Verfahren ausschlie&szlig;lich gegen nichtwestliche Staaten eingeleitet, w&auml;hrend die Kriegsverbrechen des Westens ohne Folgen blieben. Im aktuellen IGH-Verfahren gehen nun Staaten des Globalen S&uuml;dens gegen Israel und seine westlichen Unterst&uuml;tzer vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9467\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Urteil des Internationalen Gerichtshofs gegen Israel: Auch eine deutsche Schlappe<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika hat Israel vor den Internationalen Gerichtshof gezwungen. Das erste Urteil ist ein Problem f&uuml;r Israel &ndash; und f&uuml;r die Bundesregierung. (&hellip;)<br>\nEs h&auml;tte ja eigentlich ja schon vor der IGH-Entscheidung klar sein m&uuml;ssen, dass auch L&auml;nder, die sich nur verteidigen, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sogar V&ouml;lkermord begehen k&ouml;nnen. Der ruandische V&ouml;lkermord fand statt, als sich die damals international anerkannte Regierung Ruandas gegen eine Invasion von Rebellen aus Uganda verteidigte &ndash; aber es war trotzdem ein V&ouml;lkermord.<br>\nDie Bundesrepublik redet sich aber nicht nur deshalb im Nahostkonflikt zurzeit um Kopf und Kragen, weil die s&uuml;dafrikanische Klage so aussichtslos, wie sie glaubte, gar nicht war, sondern noch aus mehreren anderen Gr&uuml;nden. Wie bereits die Abstimmungen in der UNO-Generalversammlung &uuml;ber einen Waffenstillstand gezeigt haben, ist Israel in der Welt ziemlich einsam &ndash; noch einsamer als Russland nach dem Angriff auf die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/voelkemord-klage-gegen-israel-auch-deutsche-schlappe-li.2181049\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gaza-Krieg: Haltbare Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nDer Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass das israelische Vorgehen in Gaza eine rechtliche &Uuml;berpr&uuml;fung verlangt. Das stellt auch die Haltung der Bundesregierung vor Herausforderungen. Gespr&auml;ch mit dem V&ouml;lkerrechtsexperten beim ECCHR, Andreas Sch&uuml;ller. [&hellip;]<br>\nDer Gerichtshof hat angeordnet, dass Israel alles in seiner Macht Stehende tun muss, um sicherzustellen, dass es in Gaza keine Handlungen begeht, die von der V&ouml;lkermordkonvention ge&auml;chtet werden. Ich werte das als eine klare Kritik an der offenkundig exzessiven Gewalt der israelischen Armee. Dar&uuml;ber hinaus hat das Gericht Israel verpflichtet, seine milit&auml;rischen Operationen in Hinblick auf die Verletzung von Rechten aus der Genozid-Konvention zu &uuml;berpr&uuml;fen und einen monatlichen Bericht, man kann es auch einen Rapport nennen, an den Gerichtshof zu schicken. Auch das ist nicht selbstverst&auml;ndlich und zeigt, in welch hohem Ma&szlig;e beunruhigt das Gericht ist; etwa &uuml;ber die vorliegenden Berichte der UN-Hilfswerke aus Gaza, die ja auch umf&auml;nglich zitiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/haltbare-vorwuerfe-19366\">medico<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Mustafa Barghouti &uuml;ber den Gazakrieg: &bdquo;Hamas ist Teil unserer Gesellschaft&ldquo;<\/strong><br>\nDer Politiker will die Hamas in eine gesamtpal&auml;stinensische Regierung einbinden, um zu Stabilit&auml;t zu kommen. F&uuml;r Israelis zeigt er wenig Verst&auml;ndnis.<br>\nwochentaz: Herr Barghouti, dass es in Gaza noch keinen Waffenstillstand gibt, liegt auch daran, dass eine Strategie f&uuml;r den Tag danach fehlt. Wie kann ein weiterer 7. Oktober verhindert werden?<br>\nMustafa Barghouti: Indem man vermeidet, nur &uuml;ber den 7. Oktober zu sprechen.<br>\nDas war nicht nur irgendein Tag.<br>\nWas ist das Problem? Dass der Stacheldraht durchbrochen wurde oder dass dieser Stacheldraht existiert? Ich bin Arzt und ich konzentriere mich nicht auf die Symptome, sondern auf die Ursachen. Der 7. Oktober ist ein Symptom. Die Hamas selbst ist ein Symptom. Im Jahr 1948 &hellip;<br>\n&hellip; nein, bitte fangen Sie nicht mit 1948 an. Wir kennen die Geschichte. Bleiben wir bei den aktuellen Entwicklungen.<br>\nWenn Sie die falsche Frage stellen, bekommen Sie die falsche Antwort. Es sieht aus, als wollte ich Fragen ausweichen, aber Sie sind es, die den Antworten ausweicht. Der R&uuml;ckzug aus dem Gazastreifen, den Ariel Scharon (ehem. Regierungschef Israels, Anm. d. Red.) 2005 anordnete, war nie als echter R&uuml;ckzug gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Mustafa-Barghouti-ueber-den-Gazakrieg\/!5986884\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Ganz spannendes Interview, und auch interessant, wie Barghouti mit der Taz-Interviewerin umgeht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geheimtreffen im Innenministerium? Das besprach Correctiv mit der Bundesregierung<\/strong><br>\nEin Treffen von Correctiv mit Vertretern der fr&uuml;heren Bundesregierung wirft Fragen auf. &bdquo;Wir f&uuml;hren &uuml;ber diese Arten von Treffen kein Buch&ldquo;, sagt das Rechercheportal. [&hellip;]<br>\nDann, auf Kubickis Nachfrage, erg&auml;nzt sie knapp zwei Monate sp&auml;ter in einem Folgeschreiben: Es habe zwischen den Teilnehmern Konsens bestanden, &bdquo;dass es bei der Bek&auml;mpfung von Desinformation eines breiten, vielschichtigen und gesamtgesellschaftlichen Ansatzes bedarf&ldquo;. Das Treffen hatte nicht den Zweck, &bdquo;konkrete Ma&szlig;nahmen der Unternehmen zu entwickeln&ldquo;, schreibt sie, sondern es habe &bdquo;einem allgemeinen Erfahrungs- und Gedankenaustausch&ldquo; gedient. Hier wird auch erstmals Correctiv als einer der Teilnehmer genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/correctiv-geheimtreffen-im-innenministerium-kubicki-will-antworten-li.2179635%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach TV-Eklat: Correctiv l&ouml;scht Begriff &bdquo;Deportation&ldquo; aus Buchbeschreibung<\/strong><br>\nVor kurzem hie&szlig; es von Correctiv, in der Recherche zum &bdquo;Geheimtreffen&ldquo; in Potsdam ginge es nicht um Deportationen. Jetzt zieht das Medienhaus an anderer Stelle Konsequenzen. [&hellip;]<br>\nZumindest in einer Beschreibung zum Correctiv-Sachbuch &bdquo;Der AfD-Komplex&ldquo;, das Ende M&auml;rz erscheinen soll und im Online-Shop des Medienhauses vorbestellt werden kann, taucht der Begriff nicht mehr auf. Dort wurden die angeblichen rechten &bdquo;Pl&auml;ne zur Deportation Millionen Deutscher&ldquo; kurze Zeit nach Dowideits Auftritt zu Pl&auml;nen zur &bdquo;Vertreibung Millionen Deutscher&ldquo; abge&auml;ndert. [&hellip;]<br>\nBrisant ist in diesem Kontext auch der Begriff der &bdquo;Desinformation&ldquo;. Wie die Berliner Zeitung recherchiert hatte, traf sich Correctiv im Juni 2020 mit Vertretern der fr&uuml;heren Bundesregierung zu einem &bdquo;Gedankenaustausch&ldquo;, der die &bdquo;Bek&auml;mpfung von Desinformation&ldquo; im Kontext der Corona-Pandemie zum Inhalt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/nach-tv-eklat-correctiv-loescht-begriff-deportation-aus-buchbeschreibung-li.2181964\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Historiker &uuml;ber &bdquo;Geheimtreffen&ldquo; in Potsdam &ndash; &bdquo;Der Vergleich verharmlost die Wannseekonferenz&ldquo;<\/strong><br>\nDie ganze Veranstaltung am Lehnitzsee ist medial stark &bdquo;gepusht&ldquo; worden. Die Analogie zur Wannseekonferenz verst&auml;rkt nat&uuml;rlich den k&auml;mpferischen Impetus der Correctiv-Ver&ouml;ffentlichung. Man glaubt hier gewisserma&szlig;en die &bdquo;smoking gun&ldquo; in der Hand der AfD-Spitze gefunden zu haben. Ich habe mit der AfD nichts am Hut, aber ich bin f&uuml;r Genauigkeit. Kann man guten journalistischen Gewissens eine Veranstaltung, bei der nur drei von insgesamt 35 Hanserln der AfD zugerechnet werden k&ouml;nnen, als AfD-Spitzenveranstaltung &bdquo;labeln&ldquo;? Schwerlich. Es ist auch erstaunlich, dass diese Konferenz drei Tage sp&auml;ter auf der B&uuml;hne des Berliner Ensembles nachgespielt wird. Das hat starke inszenatorische Z&uuml;ge. Journalismus wird hier leicht zu Politikaktivismus.<br>\nHinzu kommt, dass die Migration mittlerweile unstrittig f&uuml;r unsere Gesellschaft ein erhebliches Konfliktpotential bereith&auml;lt &ndash; und die Regierung gerade ein &bdquo;R&uuml;ckf&uuml;hrungsverbesserungsgesetz&ldquo; beschlossen hat. N&uuml;chtern betrachtet k&ouml;nnte man das auch als &bdquo;Remigrationsverbesserungsgesetz&ldquo; bezeichnen, denn der Begriff bedeutet zun&auml;chst einmal ja genau das Gleiche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/geheimtreffen-in-potsdam-wannseekonferenz-daniel-koerfer\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Christian Lindner, Mentalit&auml;tscoach<\/strong><br>\nChristian Lindner behauptet, die deutsche Wirtschaftsflaute liege an mangelnder Arbeitsmentalit&auml;t der Menschen im Land. Er sollte besser einmal vor seiner eigenen Haust&uuml;r kehren. [&hellip;]<br>\nDas Mentalit&auml;tsproblem haben nicht die Leute, sondern die Ampelminister. In keiner Industrienation l&auml;uft die Wirtschaft so mies wie in Deutschland. Selbst das Kapital f&auml;ngt an, gegen die Ampel zu streiken. F&uuml;nfzig gro&szlig;e Unternehmen &ndash; ein Who&rsquo;s Who der deutschen Wirtschaft, von Telekom &uuml;ber Miele bis Puma &ndash; haben einen Brandbrief an die Regierung ver&ouml;ffentlicht. Sie fordern mehr Geld, mehr Investitionen, mehr Plan, weniger ideologisches Festhalten an der Schuldenbremse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/lindner-arbeit-mentalitaet-wirtschaft%20\">Maurice H&ouml;fgen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Fachkr&auml;ftemangel aus der Sicht eines Hauptschullehrers<\/strong><br>\nDie Betriebe klagen &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel. Die Politik bem&uuml;ht sich nach Kr&auml;ften, diesen durch Zuwanderung ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte abzuhelfen. Gleichzeitig fehlen vielen heimischen Jugendlichen, gerade auch denen mit Migrationshintergrund, F&auml;higkeiten und Antrieb, eine Ausbildung zu absolvieren und Fachkraft zu werden. Ein Hauptschullehrer beschreibt die Situation der Sch&uuml;ler, die Ursachen ihrer Probleme und m&ouml;gliche Abhilfen durch Schule und Betriebe. Er tut es anonym, weil die Schulverwaltungen es nicht m&ouml;gen, wenn man aus dem N&auml;hk&auml;stchen plaudert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/gastbeitrag\/fachkraeftemangel-hauptschullehrer\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Argentinien und die T&uuml;rkei: Zwei sehr verschiedene L&auml;nder, das gleiche Problem<\/strong><br>\nArgentinien ist international neue Aufmerksamkeit zuteil geworden, seit eine Mehrheit in dem Land einen Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt hat, der daf&uuml;r wirbt, mit radikalen &bdquo;Reformen&ldquo; den Staatsapparat drastisch zu verkleinern und durch Deregulierung den &bdquo;M&auml;rkten&ldquo; die M&ouml;glichkeit zu geben, Argentiniens Probleme zu l&ouml;sen. Der neue argentinische Pr&auml;sident, der radikal-liberale Javier Milei, versucht derzeit die gesamte Welt davon zu &uuml;berzeugen, dass nur eine marktwirtschaftliche Radikalkur sein Land aus der jahrzehntelangen Misswirtschaft herausf&uuml;hren kann.<br>\nWir stellen die einfache Frage, wie das zentrale Problem Argentiniens, die extrem hohe Inflation, von den &bdquo;M&auml;rkten&ldquo; angegangen werden soll. Am Beispiel der T&uuml;rkei, das medial ebenfalls viel (und falsch) diskutiert wird, kann man zeigen, warum es &uuml;berall auf der Welt nahezu unm&ouml;glich ist, mit den orthodoxen Mitteln der Geldpolitik zu einer moderaten Inflation zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/01\/29\/argentinien-und-die-tuerkei-zwei-sehr-verschiedene-laender-das-gleiche-problem\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110485\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-110485","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110485"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110485\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110488,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110485\/revisions\/110488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}