{"id":11054,"date":"2011-10-24T08:54:56","date_gmt":"2011-10-24T06:54:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054"},"modified":"2011-10-24T10:13:41","modified_gmt":"2011-10-24T08:13:41","slug":"hinweise-des-tages-1494","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Occupy-Bewegung; Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren; Von Roosevelt lernen; Wir sind der Markt; Griechen-Schuldenschnitt k&auml;me Steuerzahler teuer; Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche; &ldquo;Jedes Jahr das Gleiche&rdquo;: Das Wirtschaftsstudium ist popul&auml;r &ndash; und angestaubt; Banken nutzen Schlupfloch bei Bonusregeln; Oskar Lafontaine im Gespr&auml;ch &ndash; &ldquo;Wir brauchen Sparkassen statt Zockerbuden&rdquo;; Nach Spekulationsvorw&uuml;rfen: Ackermann l&auml;sst Rohstoffhandel &uuml;berpr&uuml;fen; Internationale Antikorruptionskonferenz: Deutschland bleibt als eines der ganz wenigen L&auml;nder au&szlig;en vor; Anschlag auf Oktoberfest 1980 &ndash; T&auml;ter war in Neonazi-Szene verstrickt; DIE LINKE und der Bundesparteitag: W&auml;hler, h&ouml;rt die Signale; Alternativlos, Folge 20 mit Frank Schirrmacher (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h01\">Occupy-Bewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h02\">Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h03\">Von Roosevelt lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h04\">Wir sind der Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h05\">Griechen-Schuldenschnitt k&auml;me Steuerzahler teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h06\">Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h07\">&ldquo;Jedes Jahr das Gleiche&rdquo;: Das Wirtschaftsstudium ist popul&auml;r &ndash; und angestaubt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h08\">Banken nutzen Schlupfloch bei Bonusregeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h09\">Oskar Lafontaine im Gespr&auml;ch &ndash; &ldquo;Wir brauchen Sparkassen statt Zockerbuden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h10\">Nach Spekulationsvorw&uuml;rfen: Ackermann l&auml;sst Rohstoffhandel &uuml;berpr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h11\">Internationale Antikorruptionskonferenz: Deutschland bleibt als eines der ganz wenigen L&auml;nder au&szlig;en vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h12\">Anschlag auf Oktoberfest 1980 &ndash; T&auml;ter war in Neonazi-Szene verstrickt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h13\">DIE LINKE und der Bundesparteitag: W&auml;hler, h&ouml;rt die Signale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054#h14\">Alternativlos, Folge 20 mit Frank Schirrmacher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11054&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Occupy-Bewegung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zeit zur Spaltung<\/strong><br>\nDie Spaltungsgeschichte der Linken ist sicher kein Ruhmesblatt. Oft und gern stellten dogmatische Besserwisser Differenzen in den Bewegungen vor Verbindendes. Doch am Beispiel der Occupy-Bewegung zeigt sich in diesen Tagen: Von den oft beschimpften Spaltern l&auml;sst sich auch etwas lernen.<br>\nAm Wochenende wurde deutlich, was auf die vordemokratische Parole folgte, &ldquo;99 Prozent&rdquo; der Menschen repr&auml;sentieren zu wollen: In Frankfurt mobilisierten auch Rechtspopulisten zum Protest, Mitglieder einer sekten&auml;hnlichen Organisation versuchten, die Deutungshoheit &uuml;ber die Bewegung zu gewinnen &ndash; und im Internet wirbt die rechtsextreme NPD mit der Parole &ldquo;Okkupiert Occupy!&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Occupy-Bewegung\/!80470\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Stresstest mit Rechtsauslegern<\/strong><br>\nBei erneuten Protesten gegen die Macht der Finanzm&auml;rkte und f&uuml;r mehr Demokratie kommt es zum Zoff um die Deutungshoheit. Auch die NPD mobilisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Die-Occupy-Proteste-in-Frankfurt\/!80438\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die dunkle Seite des Bankenprotests<\/strong><br>\nEine obskure US-Vereinigung vereinnahmt die Occupy-Bewegung. Ihre Anh&auml;nger geben sich offen, doch auf Kritik reagieren sie empfindlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Occupy-Bewegung\/!80372\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nat&uuml;rlich sind die Spinner von &bdquo;Zeitgeist&ldquo; und die Rechtsradikalen der NPD nicht repr&auml;sentativ f&uuml;r die Occupy-Bewegung. Man sollte dort jedoch aufpassen, sich nicht von solchen Elementen vereinnahmen zu lassen. Einfach nur &bdquo;gegen die Ausw&uuml;chse des Finanzsystems&ldquo; zu sein, kann nun einmal kein gr&ouml;&szlig;ter gemeinsamer Nenner sein, wenn man nicht in der Beliebigkeit versinken will.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren<\/strong><br>\nForscher der ETH haben die Weltwirtschaft systemtheoretisch unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Ein paar Konzerne besitzen die Macht &uuml;ber den globalen Kapitalismus. Dies birgt hohe Gefahren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Wenn-147-Konzerne-die-ganze-Wirtschaft--kontrollieren-\/story\/24530287\">Tagesanzeiger<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/arxiv.org\/PS_cache\/arxiv\/pdf\/1107\/1107.5728v2.pdf\">The network of global corporate control [PDF &ndash; 2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von Roosevelt lernen<\/strong><br>\nWarren Buffett ist eben schlau. So schlau, dass er gern auch das &ldquo;Orakel von Omaha&rdquo; genannt wird. Und Buffet hat erkannt, dass den Reichen dieser Welt nur noch die Wahl zwischen zwei &Uuml;beln bleibt: Entweder sie zahlen mehr Steuern, was ein kontrollierter Verm&ouml;gensverlust w&auml;re &ndash; oder aber die Weltwirtschaft kollabiert in einem Crash, was einem unkontrollierten Verm&ouml;gensverlust gleichk&auml;me. Angesichts dieser Alternativen will Buffett lieber auf der Kommandobr&uuml;cke bleiben, weswegen er nun so vehement f&uuml;r Reichensteuern pl&auml;diert. Er hat eingesehen, dass nur noch ein starker Staat den Kapitalismus retten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F10%2F22%2Fa0196&amp;cHash=63353e4f87\">TAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Top 0.1%, top 1%, bottom 90%<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/111024top.gif\" alt=\"Top 0.1%, top 1%, bottom 90%\" title=\"Top 0.1%, top 1%, bottom 90%\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/rwer.wordpress.com\/2011\/10\/23\/top-0-1-top-1-bottom-90\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir sind der Markt<\/strong><br>\nMehr oder weniger alle werden in die Spiele der Spekulanten an der B&ouml;rse hineingezogen. Das hat die globale Privatisierungs- und Deregulierungsmanie bewirkt. &hellip;<br>\nNehmen wir ein Beispiel. In Deutschland gibt es als &ldquo;drittes Bein&rdquo; der Altersvorsorge die sogenannte Riesterrente. Damit hat sich die Politik seit 2001 einen Teil des leidigen Rentenproblems durch Privatisierung der Altersversorgung vom Hals geschafft. Seitdem kann man, mit staatlicher F&ouml;rderung, ein &ldquo;Riesterprodukt&rdquo; kaufen. Was man daf&uuml;r erh&auml;lt, ist das Versprechen, den Kaufpreis mit Zinsen und Zinseszinsen in 20, 30, oder 40 Jahren als Rente gest&uuml;ckelt zur&uuml;ckzuerhalten. Bis dahin bleibt das Geld dem Verk&auml;ufer des Riesterprodukts &ndash; einer Bank oder Versicherung &ndash; &uuml;berlassen, und diese &bdquo;Anleger&ldquo; k&ouml;nnen damit auf den Finanzm&auml;rkten spielen.<br>\nVor f&uuml;nf Jahren haben nun die &ldquo;Anleger&rdquo; diese R&uuml;cklagen f&uuml;r die alten Tage in US- Hypothekenpapieren angelegt, von denen sie sich einen ordentlichen Ertrag versprachen. Als sich herausstellte, dass das keine gute Idee war, weil die Immobilienpreise in den USA implodierten &ndash; nachdem sie mithilfe gro&szlig;z&uuml;gig vergebener Hypotheken an oft sehr einkommensschwache H&auml;uslek&auml;ufer aufgebl&auml;ht worden waren &ndash;, lie&szlig; sich unser Riesterproduktproduzent wegen drohender Zahlungsunf&auml;higkeit vom Staat retten. Das mussten die Regierenden, wenn auch unter Knurren, schon deshalb tun, weil es dumm ausgesehen h&auml;tte, wenn sie erst den Kauf von &ldquo;Riesterprodukten&rdquo; subventionieren, aber sich dann die so angelegten Ersparnisse in Luft aufl&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!80307\/\">TAZ \/ Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ein etwas l&auml;ngerer und lesenswerter Beitrag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechen-Schuldenschnitt k&auml;me Steuerzahler teuer<\/strong><br>\nEin radikaler Schuldenerlass zugunsten Griechenlands w&uuml;rde dem deutschen Bankenrettungsfonds Soffin zus&auml;tzliche Milliardenverluste bescheren. &ldquo;K&auml;me es zu einem Schuldenschnitt Griechenlands, w&uuml;rde es den Soffin erheblich treffen. Wir m&uuml;ssten einen sehr hohen Verlust verbuchen&rdquo;, sagte Soffin-Chef Christopher Pleister der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319181002173\/Bankenrettungsfonds-Griechen-Schuldenschnitt-kaeme-Steuerzahler-teuer\">Der Standard<\/a>\n<p>dazu: <strong>Most Greek bailout money has gone to pay off bondholders<\/strong><br>\nMore than half of the money lent to Greece so far by the International Monetary Fund and European nations has gone to repay bondholders, a transfer of billions of dollars from taxpayers around the world to European banks and pension funds that invested in the troubled Mediterranean nation. [&hellip;]<br>\nUnder an initial bailout program approved by the IMF and the European Union in May 2010, Greece&rsquo;s government has been kept afloat by international loans that total $91 billion.<br>\nAbout $52 billion of that has been used to repay bonds that came due between the start of the program and last month, according to a review of the program done for European leaders gathered in Brussels to address financial problems in the 17-nation euro zone.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/business\/economy\/most-greek-bailout-money-has-gone-to-pay-off-bondholders\/2011\/10\/22\/gIQAsV336L_story.html\">Washington Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche<\/strong><br>\nNach der Lehman-Pleite verfiel die Finanzbranche f&uuml;r einen kurzen Augenblick in eine Art Schockstarre, doch bald darauf kehrten die Investmentbanker und Finanzjongleure zum &ldquo;business as usual&rdquo; zur&uuml;ck. Dabei haben sie vergessen, dass es unser Geld ist, mit dem sie spielen. &hellip;<br>\nSolange es nicht gelingt, in die Parallelwelt einzudringen, werden sich die Helden der Finanzwirtschaft weiter darauf berufen, dass alles, was nicht verboten ist, erlaubt sein muss. Sie werden weiter verk&uuml;nden, dass es eine Verantwortung zu moralischem Handeln in ihrer Branche nicht g&auml;be.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1584224\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Jedes Jahr das Gleiche&rdquo;: Das Wirtschaftsstudium ist popul&auml;r &ndash; und angestaubt<\/strong><br>\nDie Finanzbranche hat nicht das beste Image. Das Wirtschaftsstudium indes ist nach wie vor popul&auml;r, tausende Erstsemester haben sich eingeschrieben. Aber: Hinterl&auml;sst die Kritik an der Branche Spuren im Lehrplan? Was lernen die Manager von morgen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/30\/0,3672,8359422,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Banken nutzen Schlupfloch bei Bonusregeln<\/strong><br>\nBoni sind als Pr&auml;mie f&uuml;r besonders gute Leistungen gedacht. Neuen Mitarbeitern versprechen viele Banken aber von vornherein eine Gehaltszulage. Diese Praxis hat laut einer Studie nach der Finanzkrise sogar zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:lockpraemien-banken-nutzen-schlupfloch-bei-bonusregeln\/60119138.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine im Gespr&auml;ch &ndash; &ldquo;Wir brauchen Sparkassen statt Zockerbuden&rdquo;<\/strong><br>\nEr ist der Mann, dem die Linken vertrauen: Oskar Lafontaine dr&auml;ngt auf die bundespolitische B&uuml;hne zur&uuml;ck. Seine Partei arbeitet sich auf ihrem Bundesparteitag in Erfurt an der SPD ab. Die h&auml;lt die Linke f&uuml;r &ldquo;koalitionsunf&auml;hig&rdquo;. Im Gespr&auml;ch mit sueddeutsche.de reagiert Lafontaine auf den Vorwurf &ndash; und erkl&auml;rt, was er von einem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbr&uuml;ck h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/oskar-lafontaine-im-gespraech-wir-brauchen-sparkassen-statt-zockerbuden-1.1170962\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Spekulationsvorw&uuml;rfen: Ackermann l&auml;sst Rohstoffhandel &uuml;berpr&uuml;fen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank untersucht die Auswirkungen ihrer Rohstoffgesch&auml;fte auf die Lebensmittelpreise. Das sicherte Vorstandschef Josef Ackermann der Organisation Foodwatch zu, die den deutschen Branchenprimus und mehrere US-Geldh&auml;user zuvor in einem Bericht als &ldquo;Hungermacher&rdquo; tituliert hatte. &ldquo;Die Deutsche Bank wird Ihren Bericht zu den Auswirkungen des Rohstoffhandels gr&uuml;ndlich pr&uuml;fen. Sollten sich dabei ausreichende Belege daf&uuml;r finden, dass diesbez&uuml;gliche Aktivit&auml;ten der Deutschen Bank die von Ihnen beschriebenen Auswirkungen haben k&ouml;nnten, werden wir entsprechende Konsequenzen daraus ziehen&rdquo;, zitierte Foodwatch aus Ackermanns Brief. Die Bank best&auml;tigte, die Zitate seien korrekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:nach-spekulationsvorwuerfen-ackermann-laesst-rohstoffhandel-ueberpruefen\/60118786.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man darf gespannt sein, welche Konsequenzen die Deutsche Bank ziehen wird. Es ist ja nicht so, dass Foodwatch die einzige Organisation ist, die auf den Anstieg der Rohstoffpreise durch Spekulation hinweist. Auch die UN-Handels- und Entwicklungsorganisation (UNCTAD) hat immer wieder darauf hingewiesen, dass &uuml;ber H&auml;lfte des Anstiegs der Nahrungsmittelpreise auf Spekulation zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Der Verweis auf die steigende Nachfrage zeigt die wahrscheinliche Verteidigungsstrategie der Bank auf. Die steigende Nachfrage spielt zwar langfristig eine Rolle, erkl&auml;rt aber nicht die Verdopplung der Durchschnittspreise innerhalb der letzten 10 Jahre. Vor allem fragt man sich, wozu Banken in den physischen Handel eingestiegen sind und Lagerh&auml;user betreiben. Die Erkl&auml;rung: Wer horten kann, wartet bis der Preis &uuml;ber den Einkaufspreis steigt und macht zum selbstbestimmten Termin ein gutes Gesch&auml;ft. Ein doppeltes Gesch&auml;ft, denn gleichzeitig bieten die Geldh&auml;user ihren Kunden Absicherungsgesch&auml;fte gegen Preisschwankungen an. Im Jahre 2009 besa&szlig; Goldman Sachs Rohstoffe im Wert von 3,7 Mrd. USD Barclays  3,6 Mrd. USD Morgan Stanley auf 5,3 Mrd. USD, JP Morgan 10 Mrd. USD. Von der Deutschen Bank sind keine Zahlen bekannt, es arbeiteten aber bereits 2009 ca. 300 Mitarbeiter in der Rohstoffabteilung. &ndash; Der Autor des Foodwatch-Berichts, Harald Schumann, <a href=\"?p=11025#h03\">f&uuml;hrt in einem l&auml;ngeren Artikel in die Thematik des Berichts ein<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Internationale Antikorruptionskonferenz: Deutschland bleibt als eines der ganz wenigen L&auml;nder au&szlig;en vor<\/strong><br>\nDie Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat anl&auml;sslich des Beginns der Vertragsstaatenkonferenz in Marrakesch am kommenden Montag den Bundestag aufgefordert, endlich die Voraussetzungen zur Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption zu schaffen. Dazu ist eine Versch&auml;rfung des zu laxen Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung notwendig, der aktuell nur den direkten Stimmenkauf und -verkauf bei Abstimmungen im Plenum sanktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.transparency.de\/index.php?id=1434&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=10833&amp;cHash=ba962d7bfe39d95da8c8b6eff62cecca\">Transparency International<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anschlag auf Oktoberfest 1980 &ndash; T&auml;ter war in Neonazi-Szene verstrickt<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Akten belegen zudem ein rechtsterroristisches Motiv des T&auml;ters: Er wollte offenbar dem damaligen Kanzlerkandidaten Franz Josef Strau&szlig; kurz vor der Bundestagswahl zur Macht verhelfen. K&ouml;hler hatte sich vor dem Anschlag &uuml;ber die bevorstehende Bundestagswahl ge&auml;u&szlig;ert, man k&ouml;nne doch einen Bombenanschlag in Bonn, Hamburg oder M&uuml;nchen ver&uuml;ben. Nach dem Anschlag &ldquo;k&ouml;nnte man es den Linken in die Schuhe schieben, dann wird der Strau&szlig; gew&auml;hlt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,793437,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>DIE LINKE und der Bundesparteitag: W&auml;hler, h&ouml;rt die Signale<\/strong><br>\nHeute ist der Bundesparteitag der Linkspartei in Erfurt zu Ende gegangen. 519 Delegierte berieten, diskutierten und votierten drei Tage lang, um DIE LINKE auf einen gemeinsamen Kurs f&uuml;r die Zukunft einzuschw&ouml;ren.<br>\nDas Ergebnis: Ein neues Grundsatzprogramm, das mit insgesamt 503 Delegiertenstimmen von einer &uuml;berzeugenden Mehrheit getragen wird. W&auml;hrend Medien und politische Gegner in den vergangenen Wochen und Monaten bereits eine Spaltung oder sogar Aufl&ouml;sung der Linkspartei heraufbeschworen hatten, einigte man sich in Erfurt erstaunlich reibungslos auf eine gemeinsame Leitlinie.<br>\nWer angesichts interner Auseinandersetzungen, Fl&uuml;gelk&auml;mpfen zwischen Realos und Antikapitalisten und sinkender Umfragewerte mit einem konsensualen Beliebigkeitskurs, irgendwo zwischen SPD und PIRATEN gerechnet hatte, erlebt stattdessen deutliche Signale und eine klare Mission:<br>\nMit gro&szlig;er Geschlossenheit spricht sich DIE LINKE f&uuml;r einen radikalen Systemwechsel zum demokratischen Sozialismus aus, stimmt f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der Nato und f&uuml;r die Vergesellschaftung von Banken und Energieunternehmen und wendet sich entschlossen gegen Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/10\/23\/die-linke-und-der-bundesparteitag-wahler-hort-die-signale\/\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Alternativlos, Folge 20 mit Frank Schirrmacher<\/strong><br>\nIn der Sendung geht es um den politischen Diskurs im Wandel der Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/alternativlos.cdn.as250.net\/alternativlos-20.mp3\">Alternativlos [MP3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Occupy-Bewegung; Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren; Von Roosevelt lernen; Wir sind der Markt; Griechen-Schuldenschnitt k&auml;me Steuerzahler teuer; Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche; &ldquo;Jedes Jahr das Gleiche&rdquo;: Das Wirtschaftsstudium ist popul&auml;r &ndash; und angestaubt; Banken nutzen Schlupfloch bei Bonusregeln; Oskar Lafontaine im Gespr&auml;ch &ndash; &ldquo;Wir brauchen Sparkassen statt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11054\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11054","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11054"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11054\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11066,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11054\/revisions\/11066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}