{"id":110636,"date":"2024-02-06T08:41:54","date_gmt":"2024-02-06T07:41:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636"},"modified":"2024-02-06T08:41:54","modified_gmt":"2024-02-06T07:41:54","slug":"hinweise-des-tages-4537","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h01\">Studie offenbart tiefe Vertrauenskrise: Regierungskoalition verliert Arbeiter und b&uuml;rgerliche Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h02\">Aktionismus f&uuml;r die Gesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h03\">Familien schrumpfen besonders schnell in China &ndash; mit tiefgreifenden Folgen f&uuml;r die Grossmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h04\">Europ&auml;er chancenlos: In Afrika r&auml;umen Chinesen und Russen geopolitisch ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h05\">&ldquo;Kaum eine Branche verschont&rdquo;: Auftragsmangel wird zum Konjunkturschreck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h06\">Neue Zahlen: Bundesregierung erwartet bis 2026 insgesamt 67 Milliarden Euro aus CO&#8322;-Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h07\">Bundeshaushalt 2024: Ampel l&auml;sst bluten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h08\">Die Aktienrente macht Spekulation zur Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h09\">Endspiel &ndash; Der Staat Pal&auml;stina wird kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h10\">11.500 Kinder wurden in Gaza get&ouml;tet. F&uuml;r das Grauen dieses Ausma&szlig;es gibt es keine Erkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h11\">Israel-Pal&auml;stina-Konflikt: Beerdigen UNRWA-Vorw&uuml;rfe die Hoffnung auf Koexistenz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h12\">Das Offensivproblem: Scholz reist nach Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h13\">Ohne die USA: Deutschland bereitet riesige Waffen-Lieferungen f&uuml;r die Ukraine vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h14\">Wie die geplante Konfiszierung von russischem Staatsgeld die globale Finanzordnung bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110636#h15\">Die Souver&auml;nit&auml;t des Irak (II)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Studie offenbart tiefe Vertrauenskrise: Regierungskoalition verliert Arbeiter und b&uuml;rgerliche Mitte<\/strong><br>\nDie Koalitionsparteien haben seit der Wahl rund die H&auml;lfte an Zustimmung in der Unter- und Mittelschicht verloren, zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Davon profitiert vor allem die AfD.<br>\nDie Ampelkoalition hat seit der Bundestagswahl 2021 massiv an R&uuml;ckhalt in der Unter- und Mittelschicht der Gesellschaft verloren &ndash; und wird zunehmend zu einer von gut Gebildeten und Reichen gest&uuml;tzten Regierung.<br>\nSo lassen sich zentrale Ergebnisse einer noch unver&ouml;ffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung zusammenfassen. &bdquo;Die Ampel hat vor allem in der Mitte und in den Milieus der sozial Schw&auml;cheren verloren&ldquo;, sagt der Wahlexperte der Stiftung, Robert Vehrkamp, dem Tagesspiegel.<br>\n&bdquo;Die Verluste dort sind dreimal so hoch wie bei den formal eher Gebildeteren und Einkommensstarken.&ldquo; Verschiebungen in dieser Deutlichkeit s&auml;he man in Wahlumfragen nur sehr selten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/studie-offenbart-tiefe-vertrauenskrise-regierungskoalition-verliert-arbeiter-und-burgerliche-mitte-11162248.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Vertrauen der Deutschen in die Politik erodiert<\/strong><br>\nSozialforscher haben untersucht, wie sehr die Deutschen der Regierung und den politischen Institutionen vertrauen &ndash; und was sich seit der Pandemie ver&auml;ndert hat. Sie stellen deutliche R&uuml;ckg&auml;nge fest: In drei gesellschaftlichen Milieus ging demnach besonders viel Vertrauen verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article249930174\/Gesellschaftliche-Trendwende-Das-schwindende-Vertrauen-der-Deutschen-in-die-Politik.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Aktionismus f&uuml;r die Gesellschaft?<\/strong><br>\nEin Journalist der Rechercheplattform Correctiv gibt zu, er w&uuml;rde &bdquo;Geschichten erfinden&ldquo; und &bdquo;in das politische Geschehen intervenieren&ldquo;. Besonders brisant: Man findet seinen Namen im Zusammenhang mit der AfD-Recherche, aber auch bei Ibizagate. Wie aktivistisch ist der investigative Journalismus? [&hellip;]<br>\nWieder kursieren unscharfe Fotos, wieder wurde mit Undercover-Methoden gearbeitet, und wieder zirkulieren Urteile und Vorurteile weit schneller als Fakten, Dokumente, Zusammenh&auml;nge oder wirklich belastbare Zitate. Den Rest erledigt ein geistiger Wei&szlig;raum. Seit dem 10. Januar saugt der die Assoziationen des sensationshungrigen Lesers auf wie hungriges L&ouml;schpapier die Tinte.<br>\nDie &Auml;hnlichkeiten also sind zumindest vordergr&uuml;ndig frappierend. Zumal auch er wieder mit dabei ist &ndash; der Mann, der schon bei Ibiza eine wichtige Rolle im Hintergrund gespielt hat: Jean Peters, ein heute 40-j&auml;hriger Correctiv-Journalist, ehemaliger Aktionsk&uuml;nstler und selbsternannter Aktivist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/correctiv-recherche-jean-peters\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Politik der moralischen Panik<\/strong><br>\nDie dieser Tage ausgefochtene D&auml;monisierung der AfD und der Atomkraft muss als moralische Panik verstanden werden, die l&auml;ngst auch die Redaktionsstuben erfasst hat. Was sich als begr&uuml;ndete Angst vor Gefahr darstellt, ist in Wirklichkeit eine hochmanipulative Form der Politik. [&hellip;]<br>\nDer Unterschied zum Populismus besteht darin, dass die moralische Panik als Methode selbst nicht in Erscheinung tritt. Dieser Trick funktioniert dadurch, dass die gute Seite sich als Opfer der b&ouml;sen Seite inszeniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/von-atomkraft-bis-zur-afd-die-politik-der-moralischen-panik\">Bernd Stegemann auf Cicero<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein erhellender Artikel von Bernd Stegemann (leider hinter Bezahlschranke).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Familien schrumpfen besonders schnell in China &ndash; mit tiefgreifenden Folgen f&uuml;r die Grossmacht<\/strong><br>\nWir tendieren dazu, das Bedrohungsbild Chinas zu &uuml;berzeichnen und seine innenpolitischen Probleme herunterzuspielen. Ein Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/familien-schrumpfen-fuer-die-grossmacht-china-ist-das-ein-problem-ld.1776793\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Am alarmistischen Ton dieses Artikels kann man die mangelnde Qualit&auml;t der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung sehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europ&auml;er chancenlos: In Afrika r&auml;umen Chinesen und Russen geopolitisch ab<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbocks Fototermine &auml;ndern nichts: In Afrika wird der Einfluss der hochm&uuml;tigen Europ&auml;er durch Russland und China verdr&auml;ngt. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r westliche Politiker ist der afrikanische Kontinent derzeit ein Stolperstein. Der j&uuml;ngste Au&szlig;enminister in der Geschichte Frankreichs, der 38-j&auml;hrige St&eacute;phane S&eacute;journ&eacute;, verdankt sein Amt nicht zuletzt dem Scheitern seiner Vorg&auml;ngerin Catherine Colonna in Afrika. Nach anderthalb Jahren an der Spitze des Au&szlig;enministeriums stand die Absolventin der als elit&auml;re Kaderschmiede geltenden Verwaltungshochschule ENA &ndash; seit 1983 im Dienst der franz&ouml;sischen Diplomatie &ndash; vor einem Scherbenhaufen. Der Grund: Sie hatte ma&szlig;geblich dazu beigetragen, Frankreichs Einfluss auf dem Kontinent zu reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/afrika-kontinent-im-umbruch-europa-chancenlos-li.2183110\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Holprige Abkehr vom Freihandel<\/strong><br>\nNoch mehr d&uuml;rfte der EU-Kommission jedoch der Widerstand aus den Mitgliedsstaaten zu schaffen machen. Die denken n&auml;mlich gar nicht daran, den Handel mit China einzuschr&auml;nken &ndash; ganz im Gegenteil.<br>\nNach Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron, die schon 2023 nach China gereist waren, flog Anfang Januar auch der belgische Premier De Croo nach Peking. P&uuml;nktlich zu Beginn des belgischen EU-Vorsitzes warb er um chinesische Investitionen und versuchte, gute Gesch&auml;fte f&uuml;r sein Land einzuf&auml;deln.<br>\nDas zeigt, dass sich die neue EU-Doktrin in der Praxis kaum durchhalten l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/03-2024\/holprige-abkehr-vom-freihandel\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Kaum eine Branche verschont&rdquo;: Auftragsmangel wird zum Konjunkturschreck<\/strong><br>\nDer Auftragsmangel in der Industrie wird dem IFO-Institut zufolge immer mehr zu einer Belastung f&uuml;r die deutsche Konjunktur. Im Januar berichteten 36,9 Prozent der Industriefirmen von fehlenden Auftr&auml;gen, wie die M&uuml;nchner Forscher zu ihrer monatlichen Umfrage mitteilten.<br>\nZum Vergleich: Ein Jahr zuvor lag der Anteil nur bei 20,9 Prozent. Auch bei den Dienstleistern klagt mittlerweile fast jedes dritte Unternehmen &uuml;ber ein maues Neugesch&auml;ft. &ldquo;Der Auftragsmangel hat sich im letzten Jahr merklich versch&auml;rft. Kaum eine Branche bleibt davon verschont&rdquo;, sagte der Leiter der IFO-Umfragen, Klaus Wohlrabe. &ldquo;Zudem schmelzen die Auftragsbest&auml;nde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Auftragsmangel-wird-zum-Konjunkturschreck-article24712565.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Zahlen: Bundesregierung erwartet bis 2026 insgesamt 67 Milliarden Euro aus CO&#8322;-Preis<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erwartet durch den CO&#8322;-Preis bis zum Jahr 2026 Gesamteinnahmen von 67,2 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Von 2021 bis 2023 hat die CO&#8322;-Bepreisung dem Staat demnach 24,3 Milliarden Euro eingebracht. Im laufenden Jahr wird mit weiteren 12,3 und in den n&auml;chsten zwei Jahren mit circa 14,2 und 16,4 Milliarden Euro gerechnet, erkl&auml;rt Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Philipp Nimmermann in dem Schreiben. Ab 2027 werde der nationale dann in den europ&auml;ischen Emissionshandel &uuml;berf&uuml;hrt, hei&szlig;t es weiter. Angesichts dieser Einnahmen kritisierte Wagenknecht die Absage der Ampel an das im Koalitionsvertrag versprochene Klimageld als &bdquo;skandal&ouml;s&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bundesregierung-erwartet-bis-2026-insgesamt-67-milliarden-euro-aus-co-preis-TFCZQY7W7RGLJL3G6LSOBFCIMI.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundeshaushalt 2024: Ampel l&auml;sst bluten<\/strong><br>\nBundeshaushalt 2024 im Parlament verabschiedet: Umverteilung und &raquo;NATO-Quote&laquo;<br>\nIn gel&ouml;ster Stimmung lie&szlig; der Bundestag am Freitag die Haushaltswoche ausklingen. Bei der abschlie&szlig;enden Beratung &uuml;ber den 476,8-Milliarden-Euro-Etat f&uuml;r 2024 ging es darum, das Wort &raquo;Zirkusp&auml;dagoge&laquo; unterzubringen. F&uuml;r das FDP-gef&uuml;hrte Finanzministerium z&auml;hlte Staatssekret&auml;r Florian Toncar zun&auml;chst Milliardengeschenke an Unternehmer auf und mahnte CDU\/CSU, weitere sieben Milliarden Euro f&uuml;r &shy;diese Klientel freizugeben (&raquo;Wachstumschancengesetz&laquo;) &ndash; er werde sonst zum &raquo;Flohzirkusp&auml;dagogen&laquo;. Als einen &raquo;gemeinsam mit CDU\/CSU&laquo; errungenen &raquo;Erfolg&laquo; vermeldete der Staatssekret&auml;r: &raquo;Die NATO-Quote&laquo; werde mit 2,1 Prozent des BIP &raquo;zum ersten Mal, seit es sie gibt, erf&uuml;llt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/468515.bundeshaushalt-2024-ampel-l\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Aktienrente macht Spekulation zur Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nChristian Lindners &raquo;Generationenkapital&laquo; macht unsere Renten abh&auml;ngig von den Profiten des Finanzmarkts, das hei&szlig;t: von der Ausbeutung von Besch&auml;ftigten in Aktiengesellschaften. Gute Renten schafft man in Wirklichkeit genau umgekehrt &ndash; durch gute L&ouml;hne.<br>\nChristian Lindner will sich ausnahmsweise verschulden. Doch er tut dies nicht f&uuml;r gro&szlig;e Investitionen in Deutschlands Infrastruktur oder Bildung, sondern um das Geld an den Finanzm&auml;rkten anzulegen. Es geht um das nun beschlossene &raquo;Generationenkapital&laquo;, mit dem Lindner die leeren deutschen Rentenkassen wieder st&auml;rker bef&uuml;llen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/aktienrente-generationenkapital-spekulation\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Endspiel &ndash; Der Staat Pal&auml;stina wird kommen<\/strong><br>\nGaza liegt in Schutt und Asche. Bisher gibt es mehr als 25.000 Tote, etwa 70 Prozent davon sind Frauen und Kinder. In den ersten drei Monaten des Krieges in Gaza gab es mehr als doppelt so viele zivile Kriegsopfer wie in zwei Jahren Ukrainekrieg. Nahezu 70 Prozent der Geb&auml;ude im Gaza-Streifen sind zerst&ouml;rt oder unbewohnbar. Die Bev&ouml;lkerung wurde vom israelischen Milit&auml;r in den S&uuml;den des Landstrichs vertrieben, dort ging das Bombardement weiter.<br>\nDie Menschen irren umher &ndash; heimatlos, entkr&auml;ftet und verzweifelt &ndash; in st&auml;ndiger Angst vor einem weiteren Milit&auml;rschlag Israels. Flucht aus dem &bdquo;Freiluftgef&auml;ngnis Gaza&ldquo; ist fast unm&ouml;glich, weil Israel die Grenzen &uuml;berwacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/endspiel-der-staat-palaestina-wird-kommen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>11.500 Kinder wurden in Gaza get&ouml;tet. F&uuml;r das Grauen dieses Ausma&szlig;es gibt es keine Erkl&auml;rung<\/strong><br>\nZweihundertsechzig Namen von Babys, die 0 Jahre alt waren; Namen von Babys, die weder ihren ersten Geburtstag feiern konnten, noch jemals etwas anderes feiern werden. Hier sind einige ihrer Namen: Abdul Jawad Hussu, Abdul Khaleq Baba, Abdul Rahim Awad, Abdul Rauf al-Fara, Murad Abu Saifan, Nabil al-Eidi, Najwa Radwan, Nisreen al-Najar, Oday al-Sultan, Zayd al-Bahbani, Zeyn al-Jarusha, Zayne Shatat. Welche Tr&auml;ume hatten ihre Eltern f&uuml;r sie? Dann gibt es Hunderte von Namen von ein- und zweij&auml;hrigen Kindern, Kleinkindern im Alter von drei oder vier Jahren, Kindern, die f&uuml;nf, sechs, sieben oder acht Jahre alt waren, bis hin zu Jugendlichen, die 17 Jahre alt waren, als sie starben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_02_05_11500kinder.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Israel-Pal&auml;stina-Konflikt: Beerdigen UNRWA-Vorw&uuml;rfe die Hoffnung auf Koexistenz?<\/strong><br>\nDrastischer Mittelentzug nach Geheimdienst-Bericht zu Hamas-Verwicklungen: Warum eine &ldquo;politische Motivation&rdquo; Israels die Vorw&uuml;rfe &uuml;berschattet. [&hellip;]<br>\nAuch der ehemalige Leiter des UNRWA, Matthias Schmale sprach vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zur Verhinderung eines V&ouml;lkermords in Gaza von einer &ldquo;politischen Motivation&rdquo;. Aus der Luft gegriffen ist der Vorwurf offenbar nicht.<br>\nDenn wie die israelische Zeitung Haaretz berichtet, hat der Leiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Ronen Bar, unmittelbar vor der Anh&ouml;rung vor dem Internationalen Gerichtshof Israel die &ldquo;Strategie&rdquo; anempfohlen, &ldquo;die UNO zu dem&uuml;tigen&rdquo;, indem man Verbindungen der UNWRA mit den Aktivit&auml;ten der Hamas aufdecke &ndash; einschlie&szlig;lich der Angriffe vom 7. Oktober.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israel-Palaestina-Konflikt-Beerdigen-UNRWA-Vorwuerfe-die-Hoffnung-auf-Koexistenz-9618943.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Offensivproblem: Scholz reist nach Washington<\/strong><br>\nAm Freitag will Joseph Biden im Wei&szlig;en Haus Olaf Scholz empfangen. Das Treffen findet in einer f&uuml;r den kollektiven Westen problematischen Situation statt. Mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten, der Eskalation im Roten Meer und der im Irak und in Syrien w&auml;hnen sich USA, die NATO und deren Partner in der Offensive gegen den eigenen Hegemonieverlust. Nicht nur in der Ukraine ist das eine Fehlwahrnehmung. Das dortige milit&auml;rische Patt, das zu offenem Machtkampf in Kiew gef&uuml;hrt hat, charakterisiert mehr oder minder die politische Lage an allen globalen Fronten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/468741.das-offensivproblem.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ohne die USA: Deutschland bereitet riesige Waffen-Lieferungen f&uuml;r die Ukraine vor<\/strong><br>\nWie aus der Liste der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzungsleistungen der Ampel-Bundesregierung (Stand 4. Februar) hervorgeht, wird gerade an der Lieferung von 105 Kampfpanzern Leopard 1A5 sowie 30 Sch&uuml;tzenpanzern Marder gearbeitet. Deutschland hatte den Ukrainern seit Fr&uuml;hjahr 2023 schon 30 Leopard 1, 90 Marder sowie 18 Leopard-2A6-Panzer zur Verf&uuml;gung gestellt. Von Letzteren stehen die meisten aktuell jedoch in einer Reparatur-Werkstatt in Litauen. Die versprochenen Leopard-1-Panzer aus alten Industrie- und Bundeswehrbest&auml;nden werden dagegen vom R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall in Deutschland grund&uuml;berholt. [&hellip;]<br>\nDie aktuelle Auflistung sowie die weiteren Waffen-Lieferungen deuten darauf hin, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte gegen die Invasion durch Russland in Zukunft wohl mit geschlossenen Gro&szlig;verb&auml;nden agieren wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/deutschland-waffen-lieferungen-ukraine-ausgaben-leopard-panzer-marder-usa-92814394.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die geplante Konfiszierung von russischem Staatsgeld die globale Finanzordnung bedroht<\/strong><br>\nUSA dr&auml;ngen auf Beschlagnahme von Verm&ouml;genswerten Moskaus. Das k&ouml;nnte weitreichende Folgen haben. Wie sich Vertreter Russlands zum drohenden Finanzkrieg &auml;u&szlig;ern.<br>\nIn ihrem Eifer, ihr geschw&auml;chtes imperiales Regime aufrechtzuerhalten, &uuml;ben die USA Druck auf westliche L&auml;nder aus, die eingefrorenen russischen Verm&ouml;genswerte als erste zu beschlagnahmen. Diese Staatsgelder sollen zum Befeuern des Konflikts in der Ukraine verwendet werden; einen Konflikt, in den die Nato von Beginn an involviert war.<br>\nEin solcher willk&uuml;rlicher und illegaler Schritt aber w&auml;re ein verheerender Schlag f&uuml;r das internationale Finanzsystem und w&uuml;rde dieses gesamte System ernsthaft in Mitleidenschaft ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-die-geplante-Konfiszierung-von-russischem-Staatsgeld-die-globale-Finanzordnung-bedroht-9618014.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Souver&auml;nit&auml;t des Irak (II)<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten US-Angriffen auf schiitische Milizen im Irak wie auch in Syrien wird die Forderung nach einem Abzug der US-gef&uuml;hrten Milit&auml;rkoalition &ndash; darunter deutsche Soldaten &ndash; erneut lauter. Im Mittelpunkt stehen westliche Truppen, die in der Zeit des Krieges gegen den IS in den Irak verlegt wurden, deren Stationierungsanlass aber seit dem Ende der staats&auml;hnlichen Herrschaft des IS entf&auml;llt. Starke Kr&auml;fte im Irak wie auch in Syrien lehnen ihre Pr&auml;senz ab. Am Freitag erkl&auml;rte ein Sprecher der irakischen Streitkr&auml;fte mit Blick auf die US-Angriffe auf rund 85 Ziele im Irak und in Syrien, diese stellten &bdquo;eine Verletzung der Souver&auml;nit&auml;t des Irak&ldquo; dar. Iraks Ministerpr&auml;sident Mohammed Shia al Sudani urteilte, vor allem die Milit&auml;rpr&auml;senz der USA sei zur Bedrohung von Sicherheit und Stabilit&auml;t des Irak geworden; die US-Angriffe br&auml;chten das Land und die Region weiter &bdquo;an den Rand des Abgrunds&ldquo;. Am heutigen Montag werden die US-Angriffe im UN-Sicherheitsrat diskutiert. W&auml;hrend etwa der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell deutlich Kritik an ihnen &uuml;bt, &auml;u&szlig;ert die Bundesregierung Verst&auml;ndnis f&uuml;r Washington, das bereits mit weiteren Luftangriffen droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9474\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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