{"id":110702,"date":"2024-02-07T10:00:36","date_gmt":"2024-02-07T09:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110702"},"modified":"2024-02-09T07:24:34","modified_gmt":"2024-02-09T06:24:34","slug":"die-letzte-generation-aufstieg-und-fall-einer-klima-sekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110702","title":{"rendered":"Die \u201eLetzte Generation\u201c: Aufstieg und Fall einer Klima-Sekte"},"content":{"rendered":"<p>Das Ende war dann doch recht unspektakul&auml;r. Am 29. Januar teilte die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; (LG) in einer Presseerkl&auml;rung mit, dass sie k&uuml;nftig keine klebrigen Blockaden mehr auf Stra&szlig;en durchf&uuml;hren werde. Schon in den vergangenen Monaten war die Gruppe kaum noch mit derartigen Aktionen &ouml;ffentlich in Erscheinung getreten. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_165\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-110702-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=110702-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240208_Die_Letzte_Generation_Aufstieg_und_Fall_einer_Klima_Sekte_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das Datum war nicht zuf&auml;llig gew&auml;hlt. Exakt zwei Jahre vorher hatten 24 Aktivisten der Gruppe erstmals eine in Deutschland bislang unbekannte Protestform zelebriert. Sie blockierten Stra&szlig;en nicht nur durch reine physische Pr&auml;senz, sondern klebten sich mit schnell h&auml;rtenden Klebstoffen am Asphalt fest, um eine schnelle Aufl&ouml;sung der Blockaden zu verhindern. Zuvor waren sie vor allem mit einem Hungerstreik im Spreebogenpark im Berliner Regierungsviertel in Erscheinung getreten, der am 30. August 2021 begann und am 25. September beendet wurde. Ziel der Aktion war es, die Spitzenkandidaten der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahlen zu &ouml;ffentlichen Gespr&auml;chen und verbindlichen Aussagen &uuml;ber die k&uuml;nftige Klimapolitik zu veranlassen, worauf sich diese nat&uuml;rlich nicht einlie&szlig;en. Auch ihre Hauptforderung &ndash; die Einrichtung eines mit legislativen Kompetenzen ausgestatteten &bdquo;B&uuml;rgerrats&ldquo; f&uuml;r den Klimaschutz &ndash; fand keine Resonanz.<\/p><p>Die LG kam keineswegs aus dem Nichts, sondern war eine Art Ausgr&uuml;ndung der bereits seit 2018 zun&auml;chst in England und sp&auml;ter in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern aktiven Gruppe &bdquo;Extinction Rebellion&ldquo;, die sich als eine Art radikaler Fl&uuml;gel der Klimabewegung &bdquo;Fridays for Future&ldquo; positionierte und entsprechend agierte. Eingebunden war und ist die LG in ein internationales Netzwerk namens &bdquo;A 22&ldquo;, in dem sich zehn Organisationen aus Europa, den USA, Kanada und Neuseeland zusammengeschlossen haben. Den finanziellen Background lieferte vor allem der US-amerikanische &bdquo;Climate Emergency Fund&ldquo;, f&uuml;r dessen Anschubfinanzierung die &Ouml;l-Erbin Aileen Getty gesorgt hatte. Dieses Geld erm&ouml;glichte auch der LG die schnelle Schaffung professioneller Strukturen, bis hin zur Bezahlung von Voll- und Teilzeitaktivisten in Leitungsebenen.<\/p><p>Was anfangs als eine Art verwirrt-radikalisierte Jugendbewegung wahrgenommen wurde, entpuppte sich bei n&auml;herem Hinsehen alsbald als streng hierarchisch organisierte Gruppe mit teilweise sekten&auml;hnlichen Strukturen. An der Spitze stehen das dreik&ouml;pfige &bdquo;Kernteam&ldquo; und darunter das &bdquo;Strategieteam&ldquo;, das grundlegende Entscheidungen trifft und an Arbeitsgemeinschaften wie &bdquo;Finanzteam&ldquo; und &bdquo;Presseteam&ldquo; weitergibt. Eine Ebene darunter agieren regionale Strategieteams, die wiederum die lokalen Aktionsgruppen anleiten. Die Rekrutierung neuer Mitstreiter erfolgte &uuml;ber ein System von Online- und Pr&auml;senzschulungen, Frageb&ouml;gen und pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen. Wer dann immer noch entschlossen war und f&uuml;r gefestigt genug befunden wurde, absolvierte eine oder mehrere Trainingseinheiten, bevor es an die Klebefront ging.<\/p><p><strong>Im Besitz der absoluten Wahrheit<\/strong><\/p><p>Doch der Sektencharakter wird vor allem beim ideologischen Background sichtbar. Man beruft sich auf nicht hinterfragbare &bdquo;Erkenntnisse der Wissenschaft&ldquo;, laut denen die Menschheit auf &bdquo;Kipppunkte&ldquo; zusteuere, deren Erreichen einen irreversiblen Selbstzerst&ouml;rungsmechanismus ausl&ouml;st, der &uuml;ber Flut-, D&uuml;rre- und Hungerkatastrophen in die weitgehende Unbewohnbarkeit des Planeten m&uuml;nden w&uuml;rde. Und daher w&auml;hnt man sich als letzte Generation, die diesen Prozess noch aufhalten kann und im Sinne eines universellen Naturrechts auch muss.<\/p><p>Die konkreten Forderungen der LG an die deutsche Politik, an deren Erf&uuml;llung sie die m&ouml;gliche Beendigung ihrer Blockadeaktionen kn&uuml;pfen wollte, wirken angesichts des prophezeiten nahenden &Ouml;ko-Armageddons allerdings ziemlich pl&uuml;schig: Tempo 100 auf allen Autobahnen und dauerhafte Einf&uuml;hrung eines 9-Euro-Tickets f&uuml;r den Nahverkehr &ndash; also das, was jede x-beliebige Juso-Ortsgruppe ebenfalls fordert.<\/p><p>Es liegt auf der Hand, dass sich genervten Autofahrern auf ihrem durch sanfte &Ouml;ko-Krieger unterbrochenen Arbeitsweg der unmittelbare Zusammenhang zwischen Flutkatastrophen in Bangladesch, 9-Euro-Ticket und ihrer Zwangspause nicht so richtig erschloss. Auch die Kartoffelbrei-Attacke von zwei LG-Aktivisten gegen ein Bild des franz&ouml;sischen Impressionisten Claude Monet im Potsdamer Museum Barberini wirkte kaum aufkl&auml;rerisch im Sinne des Kampfes gegen den Klimawandel. Doch gerade in den ersten Monaten der LG-Aktionen, f&uuml;r die in den Hochzeiten bundesweit rund 500 Aktivisten einsetzbar waren, gab es in linksliberalen und sogar konservativen Kreisen ein gewisses anerkennendes Grundverst&auml;ndnis.<\/p><p>So erkl&auml;rte Georg B&auml;tzing, Limburger Bischof und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in einer Predigt: &bdquo;Man kann zu diesen Leuten und ihren Aktionen stehen, wie man will, aber irgendwie wurden sie aus der Lethargie geweckt, die noch viel zu viele von uns entspannt in die Zukunft blicken l&auml;sst.&ldquo; Das Lebensgef&uuml;hl dieser Aktivisten &auml;hnele dem der fr&uuml;hen Christen in der Urkirche, die sich als letzte Generation vor dem Anbruch des Reiches Gottes verstanden h&auml;tten, so B&auml;tzing. Und als vor allem Teile der CDU\/CSU von einer drohenden &bdquo;Klima-RAF&ldquo; hyperventilierten und ein Verbot der LG als kriminelle Vereinigung forderten, initiierten Schauspieler des Bonner Stadttheaters einen Solidarit&auml;tsaufruf mit der LG, den binnen weniger Wochen &uuml;ber 1.200 Kulturschaffende unterzeichneten, darunter der Intendant der Schaub&uuml;hne Berlin Thomas Ostermeier, der Kabarettist Rainald Grebe und Kathrin R&ouml;ggla, Vizepr&auml;sidentin der Akademie der K&uuml;nste.<\/p><p>Auch die Justiz reagierte keineswegs einheitlich. W&auml;hrend in Bayern LG-Aktivisten mit mehrw&ouml;chiger Pr&auml;ventivhaft und drastischen Strafen rechnen mussten, wurde ein Freiburger Klimaaktivist freigesprochen, der sich an der Blockade einer viel befahrenen Bundesstra&szlig;e und weiteren Aktionen beteiligt hatte. Das Gericht kam nach m&uuml;ndlicher Verhandlung zu dem Schluss, angesichts des Klimanotfalls, in dem sich Deutschland objektiv betrachtet befinde, sei die Aktion nicht als verwerflich im Sinne des Strafgesetzes anzusehen.<\/p><p>Sogar vom Pr&auml;sidenten des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, gab es eine Art demokratisches G&uuml;tesiegel. Er halte die Klimaaktivisten nicht f&uuml;r extremistisch, und sie stellten die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht infrage, sagte Haldenwang in einer Gespr&auml;chsrunde des SWR. Die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; sage im Grunde: &bdquo;He, Regierung, ihr habt so lange geschlafen, ihr m&uuml;sst jetzt endlich mal was tun&nbsp;(&hellip;). Also, anders kann man eigentlich gar nicht ausdr&uuml;cken, wie sehr man dieses System eigentlich respektiert, wenn man die Funktionstr&auml;ger zum Handeln auffordert&ldquo;.<\/p><p><strong>Die Erweckung der Massen blieb aus<\/strong><\/p><p>Doch irgendwann war der ganze Hype dann weitgehend vorbei. Die Blockade-Aktionen, die sich haupts&auml;chlich auf Berlin konzentrierten, waren bald nicht mehr als l&auml;stige Alltagsnerverei. Die Polizei hatte sich darauf eingestellt und gelernt, die angeklebten Aktivisten schnell und professionell von der Stra&szlig;e zu l&ouml;sen &ndash; handels&uuml;bliches Speise&ouml;l erwies sich dabei als &auml;u&szlig;ert effektiv.<\/p><p>Dazu kam ein kleines PR-Desaster, das den Nimbus der Klima-K&auml;mpfer betr&auml;chtlich ankratzte. So wurde im Februar 2023 bekannt, dass zwei Aktivisten ihren Gerichtstermin in Bad Cannstadt nicht wahrnehmen konnten, weil sie in den Urlaub nach Thailand geflogen waren, was entsprechende H&auml;me ausl&ouml;ste. Die LG verteidigte die Flugreiselust der Mitglieder: &bdquo;Sie haben den Flug als Privatleute gebucht, nicht als Klimasch&uuml;tzer. Das muss man auseinanderhalten&ldquo;, hie&szlig; es in einer Erkl&auml;rung. Insbesondere beeinflusse es auch nicht, &bdquo;wie richtig oder falsch Forderungen an die Bundesregierung sind&ldquo;.<\/p><p>Immer mehr Aktivisten wurden im Laufe der Zeit zu Geld- oder Bew&auml;hrungsstrafen verurteilt, zudem drohen erhebliche Schadensersatzforderungen, etwa f&uuml;r Blockade-Aktionen an Flugh&auml;fen. Die angestrebte &bdquo;Erweckung&ldquo; der Massen im Kampf gegen den Klimawandel blieb jedenfalls aus. Im Gegenteil: Die Zahl der aktionsbereiten Unterst&uuml;tzer schrumpfte rapide, wie Lars Werner, Mitglied des LG-Strategieteams, anl&auml;sslich der R&uuml;ckzugserkl&auml;rung im <em>Spiegel<\/em> einr&auml;umte: &bdquo;W&auml;ren weiter gen&uuml;gend neue Menschen dazugekommen, damit andere sich eine Atempause nehmen k&ouml;nnen, h&auml;tten wir gesagt: Wir gehen diesen Weg genauso weiter&ldquo;, so Werner.<\/p><p>Aber vor allem hat sich auch die politische Stimmung in Deutschland gedreht. Die Angst vor dem Klimawandel ist auf der Priorit&auml;tenlisten der meisten B&uuml;rger von ziemlich weit oben nach ganz weit hinten gerutscht. Der Begriff &bdquo;Klimaschutz&ldquo; ist mittlerweile gr&uuml;ndlich desavouiert, nicht zuletzt aufgrund des absurden Heizungsgesetzes und allgemein einer Energie- und &bdquo;Klimaschutzpolitik&ldquo;, die von den meisten B&uuml;rgern vor allem als massive Bedrohung ihrer materiellen Existenz wahrgenommen wird. Und wie man effektiv Autobahnen blockiert und Innenst&auml;dte lahmlegt, haben unl&auml;ngst die Bauern gezeigt &ndash; dummerweise mit Anliegen, mit denen die LG eher wenig anfangen kann. Deren letzte, einigerma&szlig;en spektakul&auml;re Aktion war die zweimalige Besch&auml;digung des Brandenburger Tors in Berlin durch ein paar K&uuml;bel orangener Farbe.<\/p><p>Bei der &bdquo;Letzten Generation&ldquo; wird man k&uuml;nftig jedenfalls kleinere Br&ouml;tchen backen. Gehorteter Klebstoff wurde in Berlin bereits &ouml;ffentlich verschenkt. Als gescheitert sieht man sich allerdings keineswegs. In der R&uuml;ckzugserkl&auml;rung hei&szlig;t es &uuml;ber die seit der ersten Klebeaktion vergangenen zwei Jahre: &bdquo;Wir haben es geschafft, bundesweit in weit &uuml;ber 1.000 Vortr&auml;gen &uuml;ber die Klimakatastrophe und das Versagen der Bundesregierung aufzukl&auml;ren und haben in ebenso vielen Protesten unseren entschlossenen Widerstand dagegen auf die Stra&szlig;e getragen. Niemand in Politik und &Ouml;ffentlichkeit konnte diesen Widerstand gegen das Versagen der Bundesregierung in den letzten zwei Jahren ignorieren, wie tausende Presseartikel und hunderte Gespr&auml;che mit Politiker:innen bis hinauf zu Bundes-Minister:innen beweisen&ldquo;. Es bleibe das Ziel der Letzten Generation, &bdquo;jene kritische Masse an Menschen auf die Stra&szlig;en zu mobilisieren, die es braucht, damit dieser Wunsch (nach Rettung des Planeten) auch Realit&auml;t wird. Denn &bdquo;wir stehen 2024 als Gesellschaft noch n&auml;her am Abgrund als 2022&ldquo;.<\/p><p>Hauptprotestform sollen k&uuml;nftig nicht n&auml;her erl&auml;uterte &bdquo;ungehorsame Versammlungen&ldquo; sein. Au&szlig;erdem werde man verst&auml;rkt Politiker und andere Entscheider &bdquo;&ouml;ffentlich und vor laufenden Kameras zur Rede stellen&ldquo; sowie &bdquo;verst&auml;rkt Orte der fossilen Zerst&ouml;rung f&uuml;r unseren Protest aufsuchen, so wie es in der Vergangenheit schon bei Protesten an &Ouml;l-Pipelines, Flugh&auml;fen oder dem Betriebsgel&auml;nde von RWE der Fall war&ldquo;. Dazu k&auml;me ein &bdquo;einfacher Appell&ldquo; an den &bdquo;hoch angesehenen&ldquo; Bundespr&auml;sidenten Frank-Walter Steinmeier, &bdquo;&ouml;ffentlich und ehrlich &uuml;ber die Klimazerst&ouml;rung und das notwendige Umsteuern zu sprechen. Die Details dieses Appells werden in den kommenden Monaten in Form eines Briefes ausgearbeitet werden.&ldquo;<\/p><p>Vielleicht wird aus der klandestinen Klima-Sekte auf diesem Wege jetzt eine hundsgew&ouml;hnliche NGO, die dann gemeinsam mit Fridays for Future, dem BUND und der Gr&uuml;nen Jugend ab und zu einen sogenannten &bdquo;Klimastreik&ldquo; ausruft und irgendwo demonstriert. Aktuell hat man sich in die &bdquo;Brandmauer gegen den Faschismus&ldquo; eingereiht und f&uuml;r die gleichnamige Aktion am 3. Februar sogar auf eine angeblich f&uuml;r diesen Tag irgendwo geplante &bdquo;Massenbesetzung&ldquo; verzichtet. Denn es seien &bdquo;ganz besonders die Faschisten, die die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen unwiederbringlich zerst&ouml;ren wollen und das fossile Weiter-so mitten im beginnenden Klimakollaps weiter forcieren&ldquo;, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung.<\/p><p>In der Versenkung verschwinden will man jedenfalls nicht. Seit Ende 2023 ist die Marke &bdquo;Letzte Generation&ldquo; und die dazugeh&ouml;rende bildliche Markendarstellung beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet.<\/p><p><small>Titelbild: Vincenzo Lullo\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende war dann doch recht unspektakul&auml;r. Am 29. Januar teilte die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; (LG) in einer Presseerkl&auml;rung mit, dass sie k&uuml;nftig keine klebrigen Blockaden mehr auf Stra&szlig;en durchf&uuml;hren werde. Schon in den vergangenen Monaten war die Gruppe kaum noch mit derartigen Aktionen &ouml;ffentlich in Erscheinung getreten. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110702\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":110703,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,177,200],"tags":[282,3363],"class_list":["post-110702","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-klimawandel","category-soziale-bewegungen","tag-buergerproteste","tag-letzte-generation"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shutterstock_2224909121.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110702"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110800,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110702\/revisions\/110800"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/110703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}