{"id":110839,"date":"2024-02-11T12:00:31","date_gmt":"2024-02-11T11:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110839"},"modified":"2024-02-10T21:03:36","modified_gmt":"2024-02-10T20:03:36","slug":"venezuela-sanktionen-einflussnahme-und-souveraenitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110839","title":{"rendered":"Venezuela: Sanktionen, Einflussnahme und Souver\u00e4nit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Am 18. Oktober 2023 lockerte die Regierung von Joe Biden einige Sanktionen gegen Venezuela. Neben der vor&uuml;bergehenden Aussetzung der Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Bankgesch&auml;fte, Bergbauaktivit&auml;ten und Schuldentransaktionen erteilte das US-Finanzministerium eine sechsmonatige Lizenz f&uuml;r Gesch&auml;fte mit dem venezolanischen &Ouml;l- und Gassektor. Dieser Schritt weckte unrealistische Erwartungen an die wirtschaftliche Erholung des Landes und (berechtigte) Forderungen an die Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro, Probleme wie die L&ouml;hne im &ouml;ffentlichen Sektor anzugehen. Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt jedoch ein anderes Bild. Sanktionen und die st&auml;ndige Drohung mit einer erneuten Versch&auml;rfung zielen letztlich darauf ab, die F&auml;higkeit des Landes zur Aus&uuml;bung seiner Souver&auml;nit&auml;t zu beeintr&auml;chtigen. Von <strong>Ricardo Vaz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Was beinhaltet die Lizenz?<\/strong><\/p><p>Die Aussetzung von Zwangsma&szlig;nahmen ist nicht gleichbedeutend mit ihrer Aufhebung, schon gar nicht, wenn es sich um eine befristete Aussetzung wie die&nbsp;<a href=\"https:\/\/ofac.treasury.gov\/media\/932231\/download?inline\">General License 44<\/a>&nbsp;handelt. Obwohl diese zweifellos zu einer verst&auml;rkten Aktivit&auml;t im venezolanischen Energiesektor gef&uuml;hrt hat, lohnt es sich zu analysieren, welche Art von Gesch&auml;ften stattfindet.<\/p><p>Die GL44 erlaubt es US-Akteuren, bis April 2024 in venezolanisches &Ouml;l und Gas zu investieren und es zu kaufen. Fast unmittelbar nach Erteilung der Lizenz drohten US-Regierungsvertreter &ouml;ffentlich mit der erneuten Verh&auml;ngung von Sanktionen, sollte die Regierung Maduro nicht n&auml;her spezifizierte &bdquo;demokratische Bedingungen&rdquo; nicht erf&uuml;llen. Hinter den Kulissen stellte das US-Finanzministerium sicher, dass Investoren wussten, dass die Lockerung der Sanktionen &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.argusmedia.com\/en\/news\/2510349-venezuela-waiver-not-a-call-for-investment-us\">kein&nbsp;Aufruf zu Investitionen<\/a>&rdquo; war.<\/p><p>In den vergangenen Wochen gab es rege&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/venezuela-oil-output-struggles-govt-eyes-bigger-revenue-in-2024\/\">Aktivit&auml;ten<\/a>, in erster Linie bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/pdvsa-signs-spot-contracts-as-companies-rush-to-buy-venezuelan-crude\/\">Spotverk&auml;ufen<\/a>&nbsp;von Roh&ouml;lladungen. Gro&szlig;e H&auml;ndler kauften venezolanisches &Ouml;l, und zu den Endbestimmungsorten geh&ouml;rten indische Raffinerien, sowohl staatliche als auch private.<\/p><p>Die M&ouml;glichkeit, Roh&ouml;l &bdquo;offen&rdquo; zu exportieren, hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Verk&auml;ufe viel n&auml;her an den Marktpreisen liegen und die erheblichen Preisnachl&auml;sse und dubiosen Zwischenh&auml;ndler weggefallen sind, die Venezuela zuvor zur Umgehung der Sanktionen eingesetzt hatte. Der &Ouml;konom Francisco Rodr&iacute;guez&nbsp;<a href=\"https:\/\/en.oilforvenezuela.org\/cooperative-responses-to-venezuelas-crisis-2\/\">sch&auml;tzt<\/a>, dass die &Ouml;leinnahmen allein durch diesen Preisanstieg j&auml;hrlich um rund 3,7 Milliarden US-Dollar steigen k&ouml;nnten.<\/p><p>Doch obwohl es an potenziellen K&auml;ufern nicht mangelt, ist PDVSA nicht in der Lage, umfangreiche Investitionen zu t&auml;tigen, um seine Produktionsobergrenze anzuheben. Und die Gesch&auml;fte, die zustande gekommen sind, fanden unter sehr speziellen Bedingungen statt.<\/p><p><strong>Das &bdquo;Chevron-Modell&rdquo;<\/strong><\/p><p>Die wichtigste Vereinbarung der letzten Wochen betrifft die Reaktivierung eines Joint Ventures mit&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/venezuela-signs-deal-with-frances-maurel-prom-amid-efforts-to-increase-oil-production\/\">Maurel &amp; Prom<\/a>&nbsp;im Westen Venezuelas. Der franz&ouml;sische Multi hatte sich lange um eine R&uuml;ckkehr in den Karibikstaat bem&uuml;ht, insbesondere mit Pl&auml;nen zur Gewinnung von abgefackeltem Erdgas aus &Ouml;lfeldern.<\/p><p>Einige Wochen sp&auml;ter&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/venezuela-signs-30-year-alliance-with-trinidad-to-develop-dragon-gas-field\/\">schloss<\/a>&nbsp;der spanische Konzern Repsol einen &auml;hnlichen Vertrag zur Erneuerung eines anderen gemischten Unternehmens, das &Ouml;lfelder sowohl im Osten als auch im Westen Venezuelas ausbeutet.<\/p><p>Konkrete Einzelheiten der Vereinbarungen sind nicht bekannt, aber von beiden wurde berichtet, dass sie sich am &bdquo;Chevron-Modell&rdquo; orientieren, unter Anlehnung an die Vereinbarung von Ende 2022, mit der der US-&Ouml;lgigant den Betrieb seiner Projekte in Venezuela wieder aufgenommen und ausgebaut hat.<\/p><p>Diese Abmachung sieht vor, dass ein Teil der Einnahmen zur Begleichung ausstehender Schulden verwendet wird. Au&szlig;erdem &uuml;bernimmt der ausl&auml;ndische Partner trotz seiner Minderheitsbeteiligung den Betrieb der &Ouml;lfelder und den Roh&ouml;lverkauf. Letztere Aufgaben lagen bisher nicht nur als Mehrheitsaktion&auml;r, sondern auch aufgrund der Energiegesetzgebung immer in der Verantwortung von PDVSA.<\/p><p>Angesichts der Sanktionen, die &bdquo;Flexibilit&auml;t&rdquo; verlangen, bleiben die Aussichten jedoch d&uuml;ster. Die geplanten Produktionssteigerungen von Chevron, Maurel &amp; Prom und Repsol belaufen sich in den n&auml;chsten Jahren auf etwa 120.000 Barrel pro Tag (bpd). Die venezolanische Produktion&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/venezuela-oil-output-struggles-govt-eyes-bigger-revenue-in-2024\/\">lag<\/a>&nbsp;zuletzt bei 780.000 bpd, sodass die Partnerschaften mit ausl&auml;ndischen Unternehmen nicht einmal ausreichen, um die symbolische Grenze von einer Million bpd zu &uuml;berschreiten.<\/p><p>Da Erd&ouml;linitiativen nur begrenzte M&ouml;glichkeiten bieten, hat die Regierung Maduro ihre Aufmerksamkeit auf Erdgas gelenkt, das wiederum seine eigenen Beschr&auml;nkungen und M&ouml;glichkeiten hat.<\/p><p><strong>Verlust von Anteilen<\/strong><\/p><p>Ein k&uuml;rzlich mit Trinidad und Tobago&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/news\/venezuela-signs-30-year-alliance-with-trinidad-to-develop-dragon-gas-field\/\">unterzeichneter<\/a>&nbsp;30-Jahres-Vertrag zur Exploration von Offshore-Erdgasvorkommen k&ouml;nnte ebenfalls einen neuen Standard f&uuml;r k&uuml;nftige Partnerschaften setzen. Das Dragon Gas Field Project (Campo Drag&oacute;n) scheint wie ma&szlig;geschneidert f&uuml;r Shell zu sein, das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/venezuela-close-approving-offshore-gas-license-with-trinidad-shell-2023-11-20\/\">Berichten<\/a>&nbsp;zufolge einen Anteil von 70 Prozent an dem Joint Venture halten und den Betrieb leiten wird, w&auml;hrend die National Gas Company (NGC) aus Trinidad die restlichen 30 Prozent halten wird. PDVSA wird kein Anteilseigner sein, und Venezuela wird (nur) Steuern und Lizenzgeb&uuml;hren erhalten.<\/p><p>Es ist wichtig klarzustellen, dass dieses Abkommen nicht gegen die venezolanische Kohlenwasserstoffgesetzgebung verst&ouml;&szlig;t. W&auml;hrend PDVSA gesetzlich verpflichtet ist, eine Mehrheitsbeteiligung an &Ouml;lprojekten zu halten, gibt es f&uuml;r Erdgas keine solche Beschr&auml;nkung. Der fr&uuml;here Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez hatte darauf&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/video\/13309\/\">gedr&auml;ngt<\/a>, dieses Schlupfloch zu schlie&szlig;en, aber es wurden keine Schritte in diese Richtung unternommen.<\/p><p>Die Campo Drag&oacute;n-Initiative ist in dieser Hinsicht keine Neuheit. So geh&ouml;rt&nbsp;<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/05\/263892\/lng-venezuela-eni-und-repsol\">Card&oacute;n IV<\/a>&nbsp;beispielsweise dem spanischen Konzern Repsol und dem italienischen Konzern Eni (zu je 50 Prozent). Die Werbung f&uuml;r m&ouml;gliche Erdgasinvestitionen in Venezuela ist nicht nur der europ&auml;ischen Nachfrage und der Tatsache geschuldet, dass Erdgas im Vergleich zu &Ouml;l eine &bdquo;sauberere&rdquo; Energiequelle ist. Wenn PDVSA eine Minderheitsbeteiligung oder gar keine Beteiligung h&auml;lt, gelten die US-Sanktionen nicht[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>], allerdings holen sich die Unternehmen immer noch zuerst in Washington gr&uuml;nes Licht.<\/p><p>Beim Drag&oacute;n-Deal hatte die Regierung Maduro urspr&uuml;nglich die &bdquo;koloniale&rdquo; Auflage der USA&nbsp;<a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/08\/265192\/venezuela-verweigert-us-diktat-gas\">zur&uuml;ckgewiesen<\/a>, dass Venezuela kein Geld aus dem Projekt erh&auml;lt. Obwohl das US-Finanzministerium die entsprechende Lizenz im Oktober ge&auml;ndert hat, k&ouml;nnte die Tatsache, dass PDVSA kein Anteilseigner ist, bedeuten, dass es Lizenzgeb&uuml;hren und Steuern &uuml;ber die Erdgaslieferungen erh&auml;lt.<\/p><p>Venezolanische politische F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten preisen das Abkommen mit Trinidad als einen wichtigen Schritt, der angesichts der Notwendigkeit, Investitionen anzuziehen, ganz normal sei. Bei einer gesch&auml;tzten anf&auml;nglichen F&ouml;rdermenge von 185 Millionen Kubikfu&szlig; pro Tag bel&auml;uft sich das Projekt bei den derzeitigen Gaspreisen (2,5 US-Dollar pro tausend Kubikfu&szlig;) auf etwa 170 Millionen US-Dollar pro Jahr. Wenn sich die Lizenzgeb&uuml;hren und Steuern auf 50 Prozent summieren, was sicherlich zu hoch gesch&auml;tzt ist, w&uuml;rde dies 85 Millionen Dollar an Einnahmen f&uuml;r die Staatskasse bedeuten. Das ist zwar nicht unerheblich, aber sicher kein Betrag, der alles ver&auml;ndert.<\/p><p><strong>Gef&auml;hrdung der Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><\/p><p>Das ganze Get&ouml;se und die schiere Absurdit&auml;t, die die von Juan Guaid&oacute; gef&uuml;hrte &bdquo;&Uuml;bergangsregierung&rdquo; umgaben, haben zu einer falschen Wahrnehmung der Sanktionen beigetragen. W&auml;hrend Donald Trump und seine Vertreter sich damit br&uuml;steten, &bdquo;maximalem Druck&rdquo; auszu&uuml;ben, um einen Regime Change durchzusetzen, wurden die wirtschaftlichen Zwangsma&szlig;nahmen als gezielte Operation mit kurzfristigen Zielen dargestellt.<\/p><p>Die Realit&auml;t ist aber, dass die Sanktionen die &Ouml;konomien des Globalen S&uuml;dens beeintr&auml;chtigen und ihre Souver&auml;nit&auml;t langfristig&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/analysis\/sanctions-the-long-game\/\">untergraben<\/a>. Sie sind ein immer wichtigeres Instrument im Arsenal Washingtons, um seine zerfallende Hegemonie zu verteidigen.<\/p><p>Der Fall Venezuela zeigt dies sehr deutlich. Bei den j&uuml;ngsten Vereinbarungen mit Chevron, Maurel &amp; Prom, Repsol und Shell hat PDVSA im Vergleich zu fr&uuml;heren Standards sehr ung&uuml;nstige Vertr&auml;ge abgeschlossen. Die Sanktionen trafen zun&auml;chst die Kapazit&auml;ten und die Infrastruktur von PDVSA sowie die gesamte venezolanische Wirtschaft. Dann errichteten sie H&uuml;rden und stellten dringende Anforderungen, wenn es darum ging, neue Vertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en.<\/p><p>Mit anderen Worten: Der Einfluss von PDVSA bei Verhandlungen mit ausl&auml;ndischen Partnern &uuml;ber die Ausbeutung venezolanischer Ressourcen ist sehr viel geringer geworden. Die Regierung Maduro ist nicht aus der Verantwortung, weder bei Energiegesch&auml;ften noch in der allgemeinen Wirtschaftspolitik, aber das Spielfeld hat sich eindeutig verschoben. Die Kehrseite der Zugest&auml;ndnisse an das Privatkapital ist eine geringere F&auml;higkeit, soziale Belange anzugehen, ganz zu schweigen von den Forderungen der Basis, was ebenfalls beunruhigende langfristige Folgen hat.<\/p><p>Fast 25 Jahre lang haben die verschiedenen US-Regierungen versucht, den Bolivarischen Prozess mit einer Vielzahl von Strategien zu Fall zu bringen, und setzten vor allem auf den&nbsp;<a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/opinion\/a-war-without-bombs\/\">Wirtschaftskrieg<\/a>. Sie haben ihr Ziel nicht erreicht, aber es ist ihnen gelungen, einige der wichtigsten Errungenschaften der Revolution wieder zur&uuml;ckzudrehen und den multinationalen Konzernen g&uuml;nstigere Bedingungen zu verschaffen.<\/p><p>Wir sollten damit rechnen, dass die Sanktionen in Kraft bleiben, sei es in ihrer vollen Form oder in der neuesten Kombination aus Lizenzen und Drohungen.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Vilma Guzm&aacute;n, Amerika21.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Prehistorik<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110462\">US-Regierung versch&auml;rft Sanktionspolitik gegen Venezuela und mischt sich in den Wahlkampf ein<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103341\">US-Sanktionen als Instrument des Krieges: Der Fall Venezuela<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96301\">Abschaffung von Sanktionen als Mittel des Wirtschaftskrieges: Krachende Abstimmungsniederlage f&uuml;r USA und EU im UN-Menschenrechtsrat<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95461\">Proteste und Lohnforderungen in Venezuela: Soziale Gerechtigkeit oder Destabilisierungskampagne?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98033\">Venezuela: Die ununterbrochene Pl&uuml;nderung durch den Westen<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/84ebbe8aacbb47dea7022250840e9749\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Die US-Sanktionen blockieren Verm&ouml;genswerte und verbieten Transaktionen mit Unternehmen, an denen PDVSA oder ein anderes venezolanisches Staatsunternehmen eine Mehrheitsbeteiligung h&auml;lt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 18. Oktober 2023 lockerte die Regierung von Joe Biden einige Sanktionen gegen Venezuela. Neben der vor&uuml;bergehenden Aussetzung der Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Bankgesch&auml;fte, Bergbauaktivit&auml;ten und Schuldentransaktionen erteilte das US-Finanzministerium eine sechsmonatige Lizenz f&uuml;r Gesch&auml;fte mit dem venezolanischen &Ouml;l- und Gassektor. Dieser Schritt weckte unrealistische Erwartungen an die wirtschaftliche Erholung des Landes und (berechtigte) Forderungen an die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110839\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":110840,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,178],"tags":[651,1334,877,1426,2052,3236,3415,1556,1333],"class_list":["post-110839","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landerberichte","category-ressourcen","tag-energiewirtschaft","tag-erdoel","tag-erdgas","tag-hegemonie","tag-investitionen","tag-mineraloelwirtschaft","tag-staatliche-souveraenitaet","tag-usa","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/shutterstock_2165204721.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110839","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110839"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110839\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110919,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110839\/revisions\/110919"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/110840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110839"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110839"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}