{"id":110878,"date":"2024-02-11T09:00:21","date_gmt":"2024-02-11T08:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878"},"modified":"2024-02-09T14:20:53","modified_gmt":"2024-02-09T13:20:53","slug":"hinweise-der-woche-345","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h01\">Wolfgang Streeck zu Ukraine-Krieg: Nibelungentreue und ihre Gefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h02\">Studie offenbart tiefe Vertrauenskrise: Regierungskoalition verliert Arbeiter und b&uuml;rgerliche Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h03\">Aktionismus f&uuml;r die Gesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h04\">Arbeitskampf: &ldquo;Der Begriff der Arbeit wird gerade von rechts besetzt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h05\">OECD halbiert Wachstumsprognose f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h06\">Bahn streicht Neubaupl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h07\">Die Aktienrente macht Spekulation zur Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h08\">4 Gr&uuml;nde gegen die Fleisch-Steuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h09\">Superreich und superarm: Welchen Einfluss Milliard&auml;re wie Musk tats&auml;chlich auf die Gesellschaft haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878#h10\">Die b&uuml;rgerliche Presse hat keine Ahnung von Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wolfgang Streeck zu Ukraine-Krieg: Nibelungentreue und ihre Gefahren<\/strong><br>\nDas &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; und die Notwendigkeit einer neuen deutschen Sicherheitspolitik.<br>\nIn ihrer Rede auf dem Europaparteitag ihrer Partei forderte Sahra Wagenknecht die Bundesregierung auf, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen und das &Ouml;l- und Gasembargo gegen Russland zu beenden. Soweit die deutschen Medien dar&uuml;ber berichteten, reichten ihre &bdquo;Einordnungen&ldquo; von naivem Pazifismus zu hochverr&auml;terischem Putinismus. Dabei k&ouml;nnten und m&uuml;ssten Wagenknechts Vorschl&auml;ge Anlass zu einer l&auml;ngst f&auml;lligen Debatte &uuml;ber das nationale Interesse Deutschlands unter den Bedingungen des Zusammenbruchs der US-beherrschten Neuen Weltordnung nach 1990 sein, die von den etablierten Parteien und ihrer &Ouml;ffentlichkeit hartn&auml;ckig verweigert wird.<br>\nDiese Weigerung hat Tradition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/wolfgang-streeck-zu-ukraine-krieg-nibelungentreue-und-ihre-gefahren-92811171.html\">Wolfgang Streeck auf FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fake News und Medienmanipulation: Wie kann Deutschland kriegst&uuml;chtig werden?<\/strong><br>\nWer sich die Doku &bdquo;USA gegen Hitler&ldquo; anschaut, begreift die Propaganda-Kniffe von heute. Man muss Medien manipulieren, um Gesellschaften gef&uuml;gig zu machen. Eine Kolumne. [&hellip;]<br>\nMan stelle sich mal eine Regierung vor, die eben noch selbst &bdquo;in gro&szlig;em Stil abschieben&ldquo; wollte und jetzt k&uuml;hl berechnend den Eindruck erweckt, eine relevante Zahl von Unmenschen st&uuml;nde kurz davor, alle B&uuml;rger mit ausl&auml;ndischen Wurzeln zu deportieren. Absurd, was? Aber eine solche politische Klasse, die ihren Machterhalt als &bdquo;Schutz der Demokratie&ldquo; beschriebe, h&auml;tte bei hinreichend erzeugter Angst und Eigendynamik gewiss Stephensons professionellen Respekt.<br>\nIn der Doku konstatiert ein Sozialpsychologe: &bdquo;Wie schafft man es, Menschen auf die eigene Seite zu ziehen? Externe Bedrohungen, ob real oder frei erfunden, schwei&szlig;en Gruppen von Menschen zusammen. Diese Dialektik, wir gegen die anderen, ist der Grundmechanismus von Propaganda.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/fake-news-und-medienmanipulation-wie-kann-deutschland-kriegstuechtig-werden-li.2184077%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Auf Krieg einstellen (I)<\/strong><br>\nDeutsche Milit&auml;rs entwickeln bereits seit dem vergangenen Fr&uuml;hjahr konkrete Planungen f&uuml;r kriegerische Operationen auf deutschem Boden. Zust&auml;ndig f&uuml;r die Arbeit an dem &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; ist das Territoriale F&uuml;hrungskommando der Bundeswehr. Dessen &bdquo;wesentliche Aufgabe&ldquo; sei es, den &bdquo;vorgesehenen Aufmarsch&ldquo; &ndash; der Sache nach gegen Russland &ndash; und die &bdquo;Versorgung verb&uuml;ndeter und eigener Streitkr&auml;fte in der Drehscheibe Deutschland sicherzustellen&ldquo;, erl&auml;utert die Bundeswehr. Die &bdquo;Forderungen der NATO an Deutschland&ldquo; als Drehscheibe eines transatlantischen Vorsto&szlig;es in Richtung Osten seien die &bdquo;zentrale Einflussgr&ouml;&szlig;e bei der Erstellung&ldquo; des Operationsplans. Die Bundesregierung arbeitet bereits seit Jahren am Ausbau der transeurop&auml;ischen &bdquo;milit&auml;rischen Mobilit&auml;t&ldquo;. J&uuml;ngste Initiative ist eine k&uuml;rzlich unterzeichnete Absichtserkl&auml;rung der Niederlande, Polens und Deutschlands, die gemeinsam einen &bdquo;Musterkorridor&ldquo; f&uuml;r Truppenverlegungen an die NATO-Ostflanke aufbauen wollen. Als &bdquo;zentrale Transitnation&ldquo; sei gerade f&uuml;r Deutschland der Ausbau der &bdquo;milit&auml;rischen Mobilit&auml;t&ldquo; von &bdquo;strategischer Bedeutung&ldquo;, &auml;u&szlig;ert die Parlamentarische Staatssekret&auml;rin im Verteidigungsministerium Siemtje M&ouml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9477\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sch&uuml;ren unsere Regierungen Putin-Panik? Experten vermuten &bdquo;orchestrierte Kampagne&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland, Schweden, D&auml;nemark, Polen: Immer mehr europ&auml;ische L&auml;nder warnen vor einem Mega-Krieg mit Russland. Ein Russland-Experte sowie ein deutscher Ex-Oberst vermuten dahinter eine &bdquo;orchestrierte Kampagne&ldquo; mit zweifelhaftem Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/schueren-regierungen-putin-panik-experten-vermuten-orchestrierte-kampagne_id_259645379.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Studie offenbart tiefe Vertrauenskrise: Regierungskoalition verliert Arbeiter und b&uuml;rgerliche Mitte<\/strong><br>\nDie Koalitionsparteien haben seit der Wahl rund die H&auml;lfte an Zustimmung in der Unter- und Mittelschicht verloren, zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Davon profitiert vor allem die AfD.<br>\nDie Ampelkoalition hat seit der Bundestagswahl 2021 massiv an R&uuml;ckhalt in der Unter- und Mittelschicht der Gesellschaft verloren &ndash; und wird zunehmend zu einer von gut Gebildeten und Reichen gest&uuml;tzten Regierung.<br>\nSo lassen sich zentrale Ergebnisse einer noch unver&ouml;ffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung zusammenfassen. &bdquo;Die Ampel hat vor allem in der Mitte und in den Milieus der sozial Schw&auml;cheren verloren&ldquo;, sagt der Wahlexperte der Stiftung, Robert Vehrkamp, dem Tagesspiegel.<br>\n&bdquo;Die Verluste dort sind dreimal so hoch wie bei den formal eher Gebildeteren und Einkommensstarken.&ldquo; Verschiebungen in dieser Deutlichkeit s&auml;he man in Wahlumfragen nur sehr selten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/studie-offenbart-tiefe-vertrauenskrise-regierungskoalition-verliert-arbeiter-und-burgerliche-mitte-11162248.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Vertrauen der Deutschen in die Politik erodiert<\/strong><br>\nSozialforscher haben untersucht, wie sehr die Deutschen der Regierung und den politischen Institutionen vertrauen &ndash; und was sich seit der Pandemie ver&auml;ndert hat. Sie stellen deutliche R&uuml;ckg&auml;nge fest: In drei gesellschaftlichen Milieus ging demnach besonders viel Vertrauen verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article249930174\/Gesellschaftliche-Trendwende-Das-schwindende-Vertrauen-der-Deutschen-in-die-Politik.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aktionismus f&uuml;r die Gesellschaft?<\/strong><br>\nEin Journalist der Rechercheplattform Correctiv gibt zu, er w&uuml;rde &bdquo;Geschichten erfinden&ldquo; und &bdquo;in das politische Geschehen intervenieren&ldquo;. Besonders brisant: Man findet seinen Namen im Zusammenhang mit der AfD-Recherche, aber auch bei Ibizagate. Wie aktivistisch ist der investigative Journalismus? [&hellip;]<br>\nWieder kursieren unscharfe Fotos, wieder wurde mit Undercover-Methoden gearbeitet, und wieder zirkulieren Urteile und Vorurteile weit schneller als Fakten, Dokumente, Zusammenh&auml;nge oder wirklich belastbare Zitate. Den Rest erledigt ein geistiger Wei&szlig;raum. Seit dem 10. Januar saugt der die Assoziationen des sensationshungrigen Lesers auf wie hungriges L&ouml;schpapier die Tinte.<br>\nDie &Auml;hnlichkeiten also sind zumindest vordergr&uuml;ndig frappierend. Zumal auch er wieder mit dabei ist &ndash; der Mann, der schon bei Ibiza eine wichtige Rolle im Hintergrund gespielt hat: Jean Peters, ein heute 40-j&auml;hriger Correctiv-Journalist, ehemaliger Aktionsk&uuml;nstler und selbsternannter Aktivist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/correctiv-recherche-jean-peters\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Politik der moralischen Panik<\/strong><br>\nDie dieser Tage ausgefochtene D&auml;monisierung der AfD und der Atomkraft muss als moralische Panik verstanden werden, die l&auml;ngst auch die Redaktionsstuben erfasst hat. Was sich als begr&uuml;ndete Angst vor Gefahr darstellt, ist in Wirklichkeit eine hochmanipulative Form der Politik. [&hellip;]<br>\nDer Unterschied zum Populismus besteht darin, dass die moralische Panik als Methode selbst nicht in Erscheinung tritt. Dieser Trick funktioniert dadurch, dass die gute Seite sich als Opfer der b&ouml;sen Seite inszeniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/von-atomkraft-bis-zur-afd-die-politik-der-moralischen-panik\">Bernd Stegemann auf Cicero<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein erhellender Artikel von Bernd Stegemann (leider hinter Bezahlschranke).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitskampf: &ldquo;Der Begriff der Arbeit wird gerade von rechts besetzt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Verteilungskonflikt zwischen Oben und Unten spielt in aktuellen Debatten kaum eine Rolle, sagt der Soziologe Linus Westheuser. Daran sei nicht zuletzt die SPD schuld. [&hellip;]<br>\nEben indem sie das Leistungsprinzip so zuspitzt, dass &ldquo;makers&rdquo; gegen &ldquo;takers&rdquo; gestellt werden. In die Kategorie der &ldquo;makers&rdquo; werden Arbeitende und Unternehmer zusammengeworfen, bei Liberalen manchmal sogar Investoren. Ihnen gegen&uuml;bergestellt werden Transferempf&auml;nger oder oft auch Migranten, die vermeintlich fordern, ohne etwas geleistet zu haben. Diese Konfliktstellung wird von Akteuren wie Christian Lindner oder Carsten Linnemann fast wortgleich so propagiert wie von der radikalen Rechten. In unserer Studie zu den Triggerpunkten sehen wir, dass von allen Parteien die AfD-W&auml;hlerschaft besonders stark der Meinung ist, dass es heute &ldquo;nicht gen&uuml;gend Respekt f&uuml;r hart arbeitende Menschen&rdquo; gebe. Gleichzeitig wenden sie sich gegen sozialstaatliche Umverteilung. Um zu sehen, dass das ein Widerspruch ist, braucht man ein Verst&auml;ndnis, das die gemeinsamen Interessen der Arbeitenden in den Vordergrund stellt. Die Sozialdemokratie hat aber verlernt, in diesen Begriffen zu denken. Deshalb kann sie der rechten Rhetorik nichts entgegensetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2024-01\/arbeitskampf-debatte-verteilungskonflikt-rechts-spd\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>OECD halbiert Wachstumsprognose f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose f&uuml;r das deutsche Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert. Mit einem erwarteten Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 Prozent im laufenden Jahr l&auml;ge Deutschland damit deutlich hinter anderen Industriel&auml;ndern im Euroraum und weltweit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2024-02\/oecd-halbiert-wachstum-prognose-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Weltwirtschaft wird weich landen &ndash; nur Deutschland knallt auf den Boden<\/strong><br>\nNur bei einem Land &uuml;berwiegen die Sorgen noch deutlich: Deutschland. Zwar haben die &Ouml;konomen die Aussichten f&uuml;r viele L&auml;nder &ndash; darunter Frankreich und Spanien &ndash; leicht nach unten korrigiert. Nicht so f&uuml;r Deutschland! F&uuml;r 2024 rechnen die IWF-Experten nur noch mit einem Wachstum von 0,5 Prozent, deutliche 0,4 Prozentpunkte unter der vorigen Sch&auml;tzung. 2025 soll es dann um 1,6 Prozent nach oben gehen, ebenfalls 0,4 Prozentpunkte weniger als zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/konjunktur\/das-bedeuten-die-neuen-iwf-prognosen-weltwirtschaft-wird-weich-landen-nur-deutschland-knallt-auf-den-boden_id_259633752.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Christian Lindner schl&auml;gt Alarm: &bdquo;Deutschland wird &auml;rmer&ldquo;<\/strong><br>\nLindner schl&auml;gt in der Debatte &uuml;ber eine Unternehmenssteuerreform das sogenannte &bdquo;Dynamisierungspaket&ldquo; vor, das vor allem die vollst&auml;ndige Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags f&uuml;r die Firmen vorsieht. &bdquo;Den zahlen unsere Betriebe im internationalen Wettbewerb immer noch&ldquo;, kritisiert Lindner. Ein solches Vorgehen w&uuml;rde nur den Bund belasten, nicht jedoch L&auml;nder und Gemeinden. Allerdings m&uuml;sse man dann innerhalb der Bundesregierung &uuml;ber die Gegenfinanzierung sprechen, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/christian-lindner-schlaegt-alarm-deutschland-wird-aermer-was-tun-li.2184221\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Warum sollte noch ein &bdquo;Dynamisierungspaket&ldquo; n&ouml;tig sein, wenn es doch schon ein &bdquo;Wachstumschancengesetz&ldquo; gibt, das bereits die Kohlen aus dem Feuer holen soll?<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Vorschlag zur Soli-Abschaffung: Entlastung am falschen Ende<\/strong><br>\nIn der Haushaltskasse herrscht Ebbe, trotzdem wollen Lindner und Habeck Unternehmen entlasten. Ob es der Wirtschaft dann besser geht, ist fraglich. [&hellip;]<br>\nFest steht hingegen, dass das Geld an anderer Stelle, wo es besser angelegt w&auml;re, fehlen wird. Am Ende k&ouml;nnten Steuersenkungen dadurch der Konjunktur sogar schaden. Und das ist blo&szlig; der &ouml;konomische Schaden, den Habeck und Lindner damit anrichten w&uuml;rden. Viel gr&ouml;&szlig;er ist der politische Schaden, wenn sie mit ihren Steuersenkungspl&auml;nen Ernst machen. Im Kampf gegen die AfD k&ouml;nnte man die Ampelkoalition dann endg&uuml;ltig getrost vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vorschlag-zur-Soli-Abschaffung\/!5987170\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bahn streicht Neubaupl&auml;ne<\/strong><br>\nKahlschlag bei der Bahn: Nach den K&uuml;rzungen im Verkehrshaushalt streicht die Deutsche Bahn ihre Neubauprojekte praktisch auf null zusammen. Das wird neben dem Personenverkehr vor allem den G&uuml;terverkehr hart treffen, wie aus einer Aufstellung der Bahn-Netzgesellschaft Infrago hervorgeht, die Reuters in Ausz&uuml;gen am Freitag vorlag.<br>\nDie verbliebenen Mittel f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre sollen demnach praktisch ausschlie&szlig;lich in die Sanierung bestehender Trassen flie&szlig;en, bereits laufende Bauprojekte sollen noch beendet werden. Zentrale Neubauvorhaben wie die sowohl f&uuml;r den Personen- als auch f&uuml;r den G&uuml;terverkehr zentrale Verbindung zwischen Frankfurt und Mannheim haben dagegen keine Chance. Zun&auml;chst hatte der &bdquo;Spiegel&ldquo; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/haushaltskuerzungen-bahn-streicht-neubauplaene-\/29635722.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Aktienrente macht Spekulation zur Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nChristian Lindners &raquo;Generationenkapital&laquo; macht unsere Renten abh&auml;ngig von den Profiten des Finanzmarkts, das hei&szlig;t: von der Ausbeutung von Besch&auml;ftigten in Aktiengesellschaften. Gute Renten schafft man in Wirklichkeit genau umgekehrt &ndash; durch gute L&ouml;hne.<br>\nChristian Lindner will sich ausnahmsweise verschulden. Doch er tut dies nicht f&uuml;r gro&szlig;e Investitionen in Deutschlands Infrastruktur oder Bildung, sondern um das Geld an den Finanzm&auml;rkten anzulegen. Es geht um das nun beschlossene &raquo;Generationenkapital&laquo;, mit dem Lindner die leeren deutschen Rentenkassen wieder st&auml;rker bef&uuml;llen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/aktienrente-generationenkapital-spekulation\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>4 Gr&uuml;nde gegen die Fleisch-Steuer<\/strong><br>\nLandwirtschaftsminister &Ouml;zdemir will eine Fleisch-Steuer, um Tierwohl zu finanzieren. Eine arrogante und feige Idee, die einen Shitstorm verdient! [&hellip;]<br>\nDie Pl&auml;ne sind feige. Weil sich &Ouml;zdemir aus dem Streit um die Schuldenbremse heraush&auml;lt und sich nicht an das Geld der Gro&szlig;en und M&auml;chtigen traut, m&uuml;ssen die Verbraucher die Zeche zahlen. Wie so h&auml;ufig!<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Problem f&uuml;r H&uuml;hner, Schweine und K&uuml;he sind nicht die Verbraucher im Supermarkt, sondern die schwerreichen Einzelh&auml;ndler, die die Landwirte mit ihrer Marktmacht in Verhandlungen auspressen wie eine Zitrone. Sie sind es, die Tierqu&auml;lerei per Preisdruck institutionalisieren. Dar&uuml;ber k&ouml;nnen auch keine bunten Tierwohlsiegel hinwegt&auml;uschen, sorry.<br>\nZu denen verliert &Ouml;zdemir aber kein Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/4-grunde-gegen-die-fleisch-steuer\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Superreich und superarm: Welchen Einfluss Milliard&auml;re wie Musk tats&auml;chlich auf die Gesellschaft haben<\/strong><br>\nDie Gesellschaft hat sich daran gew&ouml;hnt, dass die heutige Reichtumsspitze aus Milliard&auml;ren besteht. Was aber bedeuten diese Verm&ouml;gensdimensionen wirklich?<br>\nNeulich stellte in Deutschland eine Lehrerin ihren Sch&uuml;lern die Aufgabe: &bdquo;Wie viele Jahre m&uuml;sste ein Lehrer arbeiten, bis er so viel Geld h&auml;tte wie der reichste Mensch der Welt? Was sch&auml;tzt ihr?&ldquo;<br>\nDie Sch&uuml;ler sch&auml;tzten &ndash; rechnen war wohl zu schwer &ndash; 20 bis 250 Jahre. Die richtige Antwort ist: knapp f&uuml;nf Millionen Jahre &ndash; allerdings nur, wenn der Lehrer nichts von seinem Geld ausgibt. Geht man davon aus, dass er mindestens die H&auml;lfte seines Lohns zum Leben braucht, dann sind es sogar zehn Millionen Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/superreich-und-superarm-der-einfluss-der-milliardaere-auf-die-gesellschaft-li.2181842\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die b&uuml;rgerliche Presse hat keine Ahnung von Arbeit<\/strong><br>\nBemerkenswert ist aber, dass bei einer Berufsgruppe, die permanent &uuml;ber die ach-so-faul gewordene Arbeiterschaft zu Gericht sitzt, nie gefragt wird, ob dort schon einmal jemand &raquo;richtig&laquo; gearbeitet hat: n&auml;mlich bei Journalistinnen und Journalisten. Egal ob bei der FAZ, dem Focus &ndash; oder dem Spiegel: &Uuml;berall findet man dort Autoren aus &raquo;gutem Hause&laquo;, die noch nie normale Erwerbsarbeit leisten mussten &ndash; und die sich trotzdem nicht albern dabei vorkommen, wenn sie den Arbeiterinnen die Leviten lesen.<br>\nDa wird man dann gerade zu Streikzeiten haargenau informiert, wie gut es die deutschen Arbeitnehmer h&auml;tten, und dass diese nun endlich einmal ihre Interessen zur&uuml;ckstellen sollten. Die Kr&ouml;nung dieses Diskurses war wohl die k&uuml;rzlich erschienene Spiegel-Kolumne von Ursula Weidenfeld, die unter der &Uuml;berschrift &raquo;Ranklotzen, bitte!&laquo; erschien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/politik-journalismus-arbeit\">Ole Nymoen auf Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110878\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-110878","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110878"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110878\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110880,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110878\/revisions\/110880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}