{"id":11090,"date":"2011-10-26T08:42:10","date_gmt":"2011-10-26T06:42:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090"},"modified":"2011-10-26T08:42:10","modified_gmt":"2011-10-26T06:42:10","slug":"hinweise-des-tages-1496","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Urban Legends &ndash; Die M&auml;r vom Steuerdschungel; Heribert Prantl &ndash; Europas Betriebssystem ist die Demokratie, nicht der Euro; Paul de Grauwe &ndash; &bdquo;Gott sei Dank haben die Staaten Schulden gemacht&ldquo;; Rudolf Hickel &ndash; Nein; Eurokrise offenbart Scheitern deutscher &ldquo;Reformpolitik&rdquo;; &Uuml;berschaubarer Kapitalbedarf f&uuml;r deutsche Banken; Heiner Flassbeck, Dirk M&uuml;ller u.a.: Nahrungsmittelspekulation; Berlin: SPD und CDU einig &uuml;ber Aus f&uuml;r &Ouml;ffentlichen Besch&auml;ftigungssektor; &bdquo;S&uuml;ndenbock-Funktion&ldquo; der Demografie; AKW-Betreiber bekommen Atomsteuer zur&uuml;ck; Der Tag, der unser Leben ver&auml;nderte; Kriegsf&uuml;hrung libyscher Rebellen ger&auml;t ins Zwielicht; Autobr&auml;nde: Der Bl&ouml;dmann und die Brandstifter; Illusionsloser Blick auf das neoliberale Zeitalter; Gr&uuml;n-Rot in Stuttgart br&uuml;skiert Mitstreiter; Social and Economic Conditions of Student Life in Europe; US-Zeitung fordert &ldquo;neue D-Mark&rdquo; f&uuml;r Europa; zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Einsicht (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h01\">Urban Legends &ndash; Die M&auml;r vom Steuerdschungel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h02\">Heribert Prantl &ndash; Europas Betriebssystem ist die Demokratie, nicht der Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h03\">Paul de Grauwe &ndash; &bdquo;Gott sei Dank haben die Staaten Schulden gemacht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h04\">Rudolf Hickel &ndash; Nein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h05\">Eurokrise offenbart Scheitern deutscher &ldquo;Reformpolitik&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h06\">&Uuml;berschaubarer Kapitalbedarf f&uuml;r deutsche Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h07\">Heiner Flassbeck, Dirk M&uuml;ller u.a.: Nahrungsmittelspekulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h08\">Berlin: SPD und CDU einig &uuml;ber Aus f&uuml;r &Ouml;ffentlichen Besch&auml;ftigungssektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h09\">&bdquo;S&uuml;ndenbock-Funktion&ldquo; der Demografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h10\">AKW-Betreiber bekommen Atomsteuer zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h11\">Der Tag, der unser Leben ver&auml;nderte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h12\">Kriegsf&uuml;hrung libyscher Rebellen ger&auml;t ins Zwielicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h13\">Autobr&auml;nde: Der Bl&ouml;dmann und die Brandstifter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h14\">Illusionsloser Blick auf das neoliberale Zeitalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h15\">Gr&uuml;n-Rot in Stuttgart br&uuml;skiert Mitstreiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h16\">Social and Economic Conditions of Student Life in Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h17\">US-Zeitung fordert &ldquo;neue D-Mark&rdquo; f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090#h18\">zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Einsicht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11090&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Urban Legends &ndash; Die M&auml;r vom Steuerdschungel<\/strong><br>\n80 Prozent der Steuerliteratur stammen aus Deutschland? Unsinn. Ein Finanzforscher hat die Behauptung mit einem einfachen Ma&szlig;band als Mythos entlarvt. Unser Steuersystem ist unkomplizierter als sein Ruf.<br>\nEdmund Stoiber hat 2003 so argumentiert, Hans-Olaf Henkel gebrauchte das Argument drei Jahre sp&auml;ter, und Guido Westerwelle f&uuml;hrte es 2009 im Bundestagswahlkampf ebenfalls an: Die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der weltweiten Steuerliteratur sei auf Deutsch geschrieben, behaupteten alle drei mit dem Brustton der &Uuml;berzeugung.<br>\nStoiber sprach von &ldquo;weit &uuml;ber 60 Prozent&rdquo;, Westerwelle gar von &ldquo;70 bis 80 Prozent&rdquo; &ndash; und das, obwohl weltweit nur zwei Prozent aller Steuerzahler aus Deutschland k&auml;men. Alle benutzten die Anekdote als Beleg daf&uuml;r, wie komplex, verworren und absurd das deutsche Steuersystem im weltweiten Vergleich doch sei. Stoiber: &ldquo;Der einzelne B&uuml;rger hat kaum eine Chance, unser Steuersystem zu verstehen.&rdquo;<br>\nSo sch&ouml;n und &uuml;berzeugend die Anekdote zur Flut der deutschsprachigen Steuerliteratur aber auch klingt, sie hat einen kleinen Sch&ouml;nheitsfehler: Sie stimmt nicht. Es handelt sich um eine R&auml;uberpistole, die seit vielen Jahren durch Talkshows, Wahlkampfreden und Leitartikel geistert, aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/die-maer-vom-steuerdschungel\/5664240.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Hoffentlich erz&auml;hlt das die Handelsblatt-Redaktion auch ihrem Chefredakteur Gabor Steingart, der &ndash; genau so wie sein Vorg&auml;nger Bernd Ziesemer &ndash; diese M&auml;r auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit verbreitet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heribert Prantl &ndash; Europas Betriebssystem ist die Demokratie, nicht der Euro<\/strong><br>\nEin Schuldenerlass f&uuml;r Griechenland ist n&ouml;tig. Die Entscheidung dar&uuml;ber m&uuml;ssen aber die europ&auml;ischen Demokratien treffen. Vorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber dem Bundestag, er arbeite zu langsam und kenntnislos, sind unangebracht. Das Betriebssystem Europas ist die Demokratie, nicht der Euro &ndash; und die Kanzlerin ist durch das Parlament nicht gefesselt, sondern gest&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wege-aus-der-schuldenkrise-europas-betriebssystem-ist-die-demokratie-nicht-der-euro-1.1172330\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So sehr man Heribert Prantl Recht geben m&ouml;chte, dass die parlamentarische Demokratie nicht wegen der Euro-Krise &bdquo;kastriert&ldquo; werden darf, so unreflektiert ist seine Forderung nach einem Schuldenschnitt. Zur Problematik eines &bdquo;haircuts&ldquo; siehe nochmals &bdquo;<a href=\"\/?p=11057\">Schulden streichen &ndash; gut gemeint, aber nicht ausreichend und Konsequenzen nicht durchdacht<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Unser Leser M.Z. merkt dazu erg&auml;nzend an:<\/strong><\/em><br>\n<em>In diesem Beitrag wird, wie meiner Beobachtung nach meistens in den Publikationen der letzten Tage, nicht darauf eingegangen, welche Auswirkungen ein Schuldenschnitt an den Finanzm&auml;rkten hat. Vielleicht kann man da noch einmal vertieft drauf eingehen. In groben Z&uuml;gen ist es ja so, dass aus Sicht der Banken, Fonds und sonstiger Anleger, bei einem Schuldenschnitt Griechische Staatsanleihen massiv an Wert verlieren. Das bedeutet alle, die gegen Griechenland spekuliert haben mit Leerverk&auml;ufen, Derivaten oder was auch immer durch den Schuldenschnitt gewaltige Gewinne einfahren. Nicht nur, dass ich ein Problem in meinem pers&ouml;nlichen Gerechtigkeitsempfinden damit habe, dass die die alles getan haben um diese Krise zu verst&auml;rken dabei gewaltige Gewinne machen, es ist ja auch so dass man damit f&uuml;r die so handelnden Anleger 1. eine hervorragende Rendite sicherstellt und 2. sie mit neuem Kapital ausstattet um genau diese Art von Spekulation weiterhin zu betreiben.<\/em><br>\n<em>Aus dieser Sicht ist also ab zu sehen, dass die Krise durch den Schuldenschnitt schlimmer wird als vorher man erreicht h&ouml;chstens, dass statt gegen Griechenland gegen ein anderes Land spekuliert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Paul de Grauwe &ndash; &bdquo;Gott sei Dank haben die Staaten Schulden gemacht&ldquo;<\/strong><br>\nDie Politiker sind nicht die Schurken, sagt Euro-&Ouml;konom Paul de Grauwe: Schuld am ganzen Schlamassel sind die privaten Schuldner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/im-gespraech-paul-de-grauwe-gott-sei-dank-haben-die-staaten-schulden-gemacht-11501644.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rudolf Hickel &ndash; Nein<\/strong><br>\nDer Neoliberalismus ist der gr&ouml;&szlig;te Irrtum in der Geschichte des &ouml;konomischen Denkens. Um die Perversionen des Systems zu beheben, muss der Kapitalismus zugunsten der Politik entmachtet werden. [&hellip;]<br>\nDie heutige Marktwirtschaft hat mit der in den Lehrb&uuml;chern beschworenen Wettbewerbsidylle, der sich die Unternehmen unterordnen, schon lange nichts mehr zu tun. Vielmehr dominiert die monopolistische Konkurrenz. Vermachtete Unternehmen passen sich nicht an die Marktvorgaben an. Vielmehr wird nicht nur mit der Marktmacht strategisches Verhalten durchgesetzt. Auch auf die Politik wird auf vielen Ebenen Einfluss genommen. Das Primat der &Ouml;konomie gegen&uuml;ber der Politik dominiert. Verst&auml;rkt durch einen massiven Lobbyismus gelingt es den marktbeherrschenden Unternehmen, Einfluss auf die parlamentarische Gesetzgebung zu nehmen. Die heutigen Rettungsprogramme f&uuml;r die Banken tragen die Handschrift der Bankenbosse&hellip;<br>\nDurchgesetzt wurde ein finanzmarktgetriebener Kapitalismus, der in eine extrem bedrohliche weltweite Systemkrise gem&uuml;ndet ist. Ja, wenn nicht schleunigst eine umfassende Politik der Regulierung der Finanzm&auml;rkte durchgesetzt wird, dann ist dieser entfesselte Kapitalismus nicht mehr zu retten. Und das hie&szlig;e erst einmal, immer schneller wiederkehrende Krisen mit generellen Wohlstandsverlusten und vor allem massive Belastung f&uuml;r die vom Arbeitseinkommen Abh&auml;ngigen. Am Ende droht auch die demokratische Basis gef&auml;hrdet zu werden&hellip;<br>\nDie in Deutschland zumindest kurzfristig gelungene Rettung vor dem Zusammenbruch der Produktions- und Bankenwirtschaft zeigt, dass selbst in der &Auml;ra der Globalisierung politisches Gegensteuern erfolgreich sein kann. Noch wenige Wochen zuvor verp&ouml;nte Konjunkturprogramme, ein Rettungsprogramm f&uuml;r die Banken und die Kurzarbeitergeldregeln haben den Absturz vermieden. Die Lehre ist klar: Es lohnt sich, diese Politik dauerhaft sicherzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nein\/5502646.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurokrise offenbart Scheitern deutscher &ldquo;Reformpolitik&rdquo;<\/strong><br>\nRegierung, Opposition und f&uuml;hrende &Ouml;konomen in Deutschland sprechen nahezu einhellig von einer Schuldenkrise, wenn sie dar&uuml;ber diskutieren, wie denn der Euro noch zu retten ist. Entsprechend einhellig wird daher auch der Schuldenschnitt ins Feld gef&uuml;hrt. Vor allem aber: Es muss weiter gespart werden. Dieses Verst&auml;ndnis gipfelte auf der Pressekonferenz der f&uuml;hrenden deutschen Wirtschaftforschungsinstitute im Oktober dieses Jahres in dem Satz: &ldquo;Leider muss es wohl so sein, dass Griechenland aus der Krise heraus schrumpfen muss.&rdquo; So Klaus Abberger vom Ifo-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung dort abschlie&szlig;end.<br>\nDiese Sicht widerspricht nicht nur jener gesamtwirtschaftlichen Logik, nach der die Ausgaben des Einen immer auch die Einnahmen des Anderen sind und daher beispielsweise Ausgabenk&uuml;rzungen des Staates nicht ohne Auswirkungen f&uuml;r dessen Einnahmen bleiben k&ouml;nnen. Sie ist auch in zahllosen Versuchen, sich aus der Krise heraus zu sparen, durch die Praxis widerlegt worden. Das aber ignorieren die Beteiligten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=196&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;berschaubarer Kapitalbedarf f&uuml;r deutsche Banken<\/strong><br>\nDie deutschen Banken d&uuml;rften mit einem Kapitalbedarf im einstelligen Milliardenbereich durch die europ&auml;ische Schuldenkrise kommen. Dies w&auml;re deutlich weniger als die Summen, die im Vorfeld genannt wurden. Auch franz&ouml;sische Banken d&uuml;rften mit einem blauen Auge davonkommen. Am st&auml;rksten tr&auml;fe es Analysten zufolge wohl die Banken in den Schuldenstaaten selbst: F&uuml;r griechische Institute etwa errechneten Experten einen Kapitalbedarf von 30 Mrd. Euro, f&uuml;r spanische w&auml;ren es wohl 15 Mrd. Euro. Mit der Kapitalaufstockung sollen die Banken auch eine Pleite Griechenlands und deren Folgen &uuml;berstehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/ueberschaubarer_kapitalbedarf_fuer_deutsche_banken_1.13107336.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Rolle spielt wohl, dass die deutschen Banken, seit der Zustimmung zur Beteiligung von 21 Prozent am Rettungspaket im Juli, ihre griechischen Best&auml;nde um weit mehr abgeschrieben haben. Erleichternd  kommen die starken Kursgewinne der deutschen Bundesanleihen hinzu, deren Best&auml;nde gegengerechnet werden m&uuml;ssen. Bei der Heraufsetzung der harten Kernkapitalquote von derzeit sechs auf neun Prozent bei als systemisch geltenden Banken ist allerdings seitens der EU das Eigenkapital im Detail noch nicht abgrenzt worden. Nun sind das alles noch keine offiziellen Zahlen. Konkret feilschen gegenw&auml;rtig die Banken hartn&auml;ckig um eine zeitliche Streckung der Abschreibung der Verluste und um einen Schuldenschnitt von 40 Prozent, w&auml;hrend die Regierungen der Eurozone 60 Prozent fordern. &Auml;rgerlich ist, dass die Diskussion sich derzeit allzu sehr auf Griechenland fokussiert. Zu kurz kommt auch die Frage, inwiefern die Banken f&uuml;r Abschreibungen auf portugiesische, spanische oder italienische Staatsanleihen ger&uuml;stet sind. Nicht nur in Griechenland, auch in Italien sind die franz&ouml;sischen Banken stark engagiert. &ndash; Sachlich kaum nachzuvollziehen ist, dass wohl aus innenpolitischen Gr&uuml;nden &uuml;ber einen Verzicht der Euro-Staaten und des IWF auf einen Teil ihrer Forderungen an Griechenland &uuml;berhaupt nicht diskutiert wird. Die Troika kommt in ihren Modellrechnungen bei einem Schuldenschnitt der privaten Gl&auml;ubiger um 50 Prozent auf eine griechische Schuldenquote  auf gut 120 Prozent des BIP bis Ende 2020, ein Wert, der eigentlich f&uuml;r eine Volkswirtschaft wie Griechenland <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/warum_die_banken_mehr_beitragen_sollen_1.13098807.html\">immer noch schwer zu handhaben ist<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck, Dirk M&uuml;ller u.a.: Nahrungsmittelspekulation<\/strong><br>\nAnh&ouml;rung im Deutschen Bundestag<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QEMAqUQ7GrI%20\">YouTube (Flassbeck ab Minute 25)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berlin: SPD und CDU einig &uuml;ber Aus f&uuml;r &Ouml;ffentlichen Besch&auml;ftigungssektor<\/strong><br>\nDie k&uuml;nftige Koalition in Berlin will ein Prestigeprojekt der bisher mitregierenden Linken beerdigen. Der &Ouml;ffentliche Besch&auml;ftigungssektor (&Ouml;BS) wird abgeschafft, nur noch bestehende Vertr&auml;ge eingehalten. Darauf einigten sich SPD und CDU bei der vierten Runde der Koalitionsverhandlungen am Montag. Weitere Themen waren u.a. der Mindestlohn bei &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen und die Arbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinerumschau.com\/news.php?id=34399&amp;title=Berlin%3A+SPD+und+CDU+einig+%FCber+Aus+f%FCr+%D6ffentlichen+Besch%E4ftigungssektor&amp;storyid=1001319525054\">Berliner Umschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser:<\/strong> Man sollte den viel gescholtenen Berliner Landesverband der Linken als Korrekturfaktor und das bew&auml;hrte Prinzip &ldquo;je st&auml;rker die Linke, desto sozialer das Land&rdquo; nicht untersch&auml;tzen. Das ist bestimmt nur der Anfang eines Kahlschlages der nun folgen wird. Jetzt muss sich die SPD ja f&uuml;r nichts mehr rechtfertigen und kann mit dem Turboantrieb der CDU endlich zu Hochtour auflaufen. Ein perfekt installiertes System und Testlauf f&uuml;r die n&auml;chste Bundestagswahl und ohne &ldquo;linken&rdquo; St&ouml;rfaktor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;S&uuml;ndenbock-Funktion&ldquo; der Demografie<\/strong><br>\nGerd Bosbach, Ko-Autor des Buches &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/\">L&uuml;gen mit Zahlen<\/a>&ldquo; schreibt uns:<br>\nMassenandrang an den Hochschulen und Fachkr&auml;ftemangel?<br>\nDieses Semester haben wieder mehr als 180 Studierende an meinem Fachbereich der FH in Remagen ihr Studium begonnen. Diese Anzahl reicht gerade eine Mittelk&uuml;rzung bei uns zu vermeiden. Konzipiert war unser Fachbereich bei seiner Gr&uuml;ndung vor 14 Jahren f&uuml;r 40 bis 60 Anf&auml;nger. Der Verdreifachung der Studierendenzahlen steht &uuml;berhaupt keine Aufstockung bei den Professoren gegen&uuml;ber. Das geht auf Kosten der Qualit&auml;t. Der Raum zur Entfaltung f&uuml;r Studierende und Lehrende ist sehr eng geworden!<br>\nSo wie uns geht es fast allen Hochschulen, seit vielen Jahren und mindestens noch einige Jahre.<br>\nProduzieren wir also gerade wieder einen Mangel an Hochqualifizierten, den wir in 10 bis 20 Jahren wortreich der demografischen Entwicklung anlasten? Immerhin stehen die heutigen Studierenden noch jenseits des Jahres 2050 auf dem Arbeitsmarkt.<br>\n&Auml;hnliches gilt auch f&uuml;r den nichtakademischen Bereich: In den Jahren 1990 bis mindestens 2005 wurde vielen Jugendlichen keine Ausbildung angeboten. Begr&uuml;ndung: &bdquo;Zu viele Bewerber&ldquo;, wie Sie in Ihren Archiven nachlesen k&ouml;nnen. Die Bertelsmann-Stiftung spricht von 1,5 Millionen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren ohne Ausbildung, &bdquo;das ist jeder F&uuml;nfte&ldquo; (Pressemitteilung der Stiftung vom 7.9.2010). So bekommt die Diskussion &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel ein neues Gesicht: Schuld scheint nicht die demografische Entwicklung zu sein, sondern die eigenen Vers&auml;umnisse der letzten Jahrzehnte &ndash; wenn es den Fachkr&auml;ftemangel denn &uuml;berhaupt gibt. (Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/0,1518,791288,00.html\">hier<\/a> und epd sozial, Nr. 28 vom 15.7.2011, S. 13)<br>\nFalls Sie sich jetzt wundern: Zumindest die Jahrg&auml;nge zwischen 20 und 60 Jahren sind mit &uuml;ber 900 000 Menschen in Deutschland sehr gut besetzt, von Mangel an Menschen also keine Spur!<br>\nSo musste BA-Chef Frank-J&uuml;rgen Weise im Mai 2011 schon ganz tief in die Trickkiste der Statistik greifen, um 6 bis 7 Millionen fehlende Fachkr&auml;fte als Horrorbild f&uuml;r 2025 an die Wand malen zu k&ouml;nnen. (siehe <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/blog\/65-millionen-fehlende-fachkraefte-wie-eine-zweifelhafte-zahl-das-licht-der-welt-erblickte\">hier<\/a>)<br>\nMeine Bitte: Wenn demn&auml;chst wieder die demografische Entwicklung f&uuml;r alles Schlechte verantwortlich gemacht wird, pr&uuml;fen Sie doch mal andere Ursachen:\n<ul>\n<li>Mangelnde Berufsausbildung<\/li>\n<li>Mangelnde Studierm&ouml;glichkeiten<\/li>\n<li>Hoher Numerus Clausus (z.B: als Grund f&uuml;r &Auml;rztemangel)<\/li>\n<li>Geringe Lohnentwicklung und Millionen-Arbeitslosigkeit als Grund f&uuml;r leere Sozialkassen<\/li>\n<li>&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein interessantes, letztes Beispiel dazu ist der Nachwuchsmangel an Pflegekr&auml;ften:<br>\nSeit Jahren werden in den Pflegeschulen verst&auml;rkt Abiturienten angenommen. Die Schule erreicht damit bessere  Abschl&uuml;sse. Aber viele dieser Abiturienten studieren sp&auml;ter Medizin, Gesundheits&ouml;konomie, &hellip;   H&auml;tte man stattdessen die motivierten Abg&auml;nger anderer Schulformen genommen, w&auml;re die Situation heute anders. Zus&auml;tzliche Gr&uuml;nde f&uuml;r Besetzungsprobleme bei Pflegekr&auml;ften sind bekannt: Harte Arbeitsbedingungen bei schlechter Bezahlung.<br>\n&Auml;hnlich wie bei den &Auml;rzten ist es sowieso merkw&uuml;rdig, dass jungen Menschen die Ausbildung verwehrt wird, um anschlie&szlig;end den Mangel an Ausgebildeten der Demografie anzulasten. Deutlicher kann die &bdquo;S&uuml;ndenbock-Funktion&ldquo; der Demografie nicht zu Tage treten.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AKW-Betreiber bekommen Atomsteuer zur&uuml;ck<\/strong><br>\nR&uuml;ckschlag f&uuml;r die Bundesregierung: Im Streit um die Brennelementesteuer muss sie um Milliardeneinnahmen bangen. Die Energiekonzerne Eon und RWE haben bereits 170 Mio. Euro vom Staat zur&uuml;ckbekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/:energieriesen-akw-betreiber-bekommen-atomsteuer-zurueck\/60120689.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Tag, der unser Leben ver&auml;nderte<\/strong><br>\n[&hellip;] Heute vor zehn Jahren &auml;nderte sich etwas. Heute vor zehn Jahren erblickte der USA PATRIOT Act das Licht der Welt &ndash; die Mutter aller Anti-Terror-Gesetze, die in der westlichen Welt folgen sollten. Als der Kongress dieses Machwerk verabschiedete, dass uns nach Guant&aacute;namo und zu Waterboarding lotsen sollte, war es einer dieser historischen Augenblicke, in dem sich die Welt, wie sie war, aus unserer Realit&auml;t verabschiedete. Sie war urpl&ouml;tzlich ein Tummelplatz von Terroristen, von sieben Milliarden potenziellen Terroristen. Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich nicht f&uuml;rchten!, war die neue Losung &ndash; und der &uuml;berwachte B&uuml;rger antwortete, dass er nichts zu verbergen habe. Dabei ist es nur gut, nur menschlich, dass es Dinge gibt, die man verbirgt. Pers&ouml;nliche Geheimnisse: pl&ouml;tzlich waren sie das Vorzimmer zum Terrorismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/10\/der-tag-der-unser-leben-veranderte.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kriegsf&uuml;hrung libyscher Rebellen ger&auml;t ins Zwielicht<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe gegen Libyens Rebellen: In Sirt sollen sie ein Massaker begangen haben, auch anderswo kam es wohl zu Kriegsverbrechen. Menschenrechtler fordern Aufkl&auml;rung &ndash; und warnen vor einer Destabilisierung des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,793902,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Autobr&auml;nde: Der Bl&ouml;dmann und die Brandstifter<\/strong><br>\nWie der 27j&auml;hrige Andr&eacute; H. 67 Autos anz&uuml;ndete, damit fast die Berliner Wahl entschieden h&auml;tte &ndash; und warum sich Politiker von einer Hysterie anstecken lie&szlig;en. Als Andr&eacute; H. loslegte, entz&uuml;ndete er eine hei&szlig;e Phase der Hysterie. Immer wieder hatten Autos gebrannt, mal hier, mal dort, es gab Hinweise auf linksextreme T&auml;ter. Aber jetzt gingen mitten in Charlottenburg in einer Nacht ein Dutzend Audi, BMW und Mercedes in Flammen auf &ndash; und nur der CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel wusste, wer es war und was zu tun ist. Jetzt m&uuml;sse die militante linke Szene endlich unter Druck gesetzt werden, forderte er, und zwar mit einer Sonderkommission der Polizei, und, maximale Drohung!, mit runden Tischen gegen Linksextremismus. Schnell klebte die CDU auch neue Plakate, mit brennenden Autos darauf, versehen mit dem abgewandelten SPD-Slogan: Muss Berlin das verstehen? Auch die FDP schimpfte auf das linke Sympathisantenumfeld, und sogar die Gr&uuml;nen schienen sich mit einem Hinweis auf den 1. Mai der Linke-T&auml;ter-These anzuschlie&szlig;en. &ndash; Max Frisch gab seinem St&uuml;ck &bdquo;Biedermann und die Brandstifter&ldquo; einst den Untertitel &bdquo;Ein Lehrst&uuml;ck ohne Lehre&ldquo;. Hier gibt es eine. Wo viel Rauch ist, gibt es zwar meistens Feuer, aber man sieht auch schlechter. Nur Politiker irritiert das nicht. Als neulich an Bahnstrecken ein gutes Dutzend nicht gez&uuml;ndeter Brands&auml;tze und im Internet wirre Bekennerschreiben gefunden wurden, diskutierte der Bundestag schon &uuml;ber den neuen Terrorismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/der-bloedmann-und-die-brandstifter\/5679186.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Illusionsloser Blick auf das neoliberale Zeitalter<\/strong><br>\nSchon nach dem Zusammenbruch der Lehman-Bank im September 2008 las der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch mit dem Buch &ldquo;Postdemokratie&rdquo; dem Neoliberalismus die Leviten. Jetzt erkl&auml;rt er, warum der Totgesagte eigentlich immer noch so erstaunlich lebendig ist. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wenn jene Krise das Ende des damals herrschenden Wirtschaftsmodells bedeutete, sollten wir dann nicht auch heute das Ende des Neoliberalismus und seine Abl&ouml;sung durch etwas Neues erwarten?&rdquo;<br>\nDer Leser erwartet ein entschlossenes &ldquo;Ja&rdquo;. Aber Colin Crouch &uuml;berrascht ihn:<br>\n&ldquo;Nein. Denn die Krise des Keynesianismus f&uuml;hrte nicht deshalb zu seiner Abschaffung statt zu einer Reform oder Anpassung, weil irgendetwas an seinen Ideen grunds&auml;tzlich falsch gewesen w&auml;re, sondern weil die Schicht, deren Interessen er vertrat &ndash; die Arbeiterschaft der westlichen Industriel&auml;nder &ndash; sich in einem historischen Niedergang befand und ihre gesellschaftliche Macht zu verlieren begann. Im Gegensatz dazu haben die Kr&auml;fte, die heute vom Neoliberalismus profitieren &ndash; globale Konzerne insbesondere des Finanzsektors -, keineswegs an Einfluss verloren. (Obwohl die Banken f&uuml;r die Krise 2008\/2009 verantwortlich waren, gingen sie gest&auml;rkt aus ihr hervor.)&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1587257\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;n-Rot in Stuttgart br&uuml;skiert Mitstreiter<\/strong><br>\nDer gr&uuml;n-roten Landesregierung in Stuttgart drohen Proteste aus den Reihen ihrer Unterst&uuml;tzer. So wirft die Bildungsgewerkschaft GEW der Regierung unter Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) vor, entscheidende Wahlversprechen nicht einzuhalten. Nach Auskunft der GEW existiert im SPD-gef&uuml;hrten Kultusministerium eine &ldquo;Giftliste&rdquo;, deren Umsetzung vor allem die Unterrichtsversorgung massiv verschlechtern w&uuml;rde. Die GEW k&uuml;ndigte am Montag massive Proteste von Eltern, Sch&uuml;lern und Lehrern an, sollten die Pl&auml;ne durchgesetzt werden. Bislang zogen Gr&uuml;n-Rot und GEW an einem Strang. Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz zeigt sich angesichts der Pl&auml;ne zutiefst entt&auml;uscht von der neuen Regierung. In diese hatte die Bildungsgewerkschaft all ihre Hoffnungen gelegt, dass das Bildungssystem entsprechend ihrer Vorstellungen endlich reformiert werde. &ldquo;Ich hatte mich &uuml;ber den Koalitionsvertrag so gefreut, weil das inhaltlich in die richtige Richtung ging&rdquo;, sagte Moritz der taz. Nun aber habe sie den Eindruck, dass der Bildungsbereich &ldquo;als Steinbruch&rdquo; zur Sanierung des Haushalts herhalten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2011%2F10%2F25%2Fa0050&amp;cHash=0400f274b3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gr&uuml;n\/Rot gibt den Sparhamster, auch Gr&uuml;n ganz im Stil der Altparteien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Social and Economic Conditions of Student Life in Europe<\/strong><br>\nSocial and Economic Conditions of Student Life in Europe<br>\nThis publication of the results of EUROSTUDENT IV represents an important contribution to comparative research on European higher education.<br>\nThe study, the 4th in a series, provides a comprehensive Synopsis of Indicators on the social and economic conditions of student life from 24 countries.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eurostudent.eu\/download_files\/documents\/EIV_Synopsis_of_Indicators.pdf\">Eurostudent IV 2008&ndash;2011 [PDF &ndash; 4.2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Studie ist eine Fundgrube f&uuml;r alle, die sich f&uuml;r das Thema soziale und &ouml;konomische Bedingungen des studentischen Lebens in Europa interessieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>US-Zeitung fordert &ldquo;neue D-Mark&rdquo; f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nUS-Qualit&auml;tszeitungen sind voller Berichte &uuml;ber die Euro-Krise: Einige raten Deutschland, sich von der kollabierenden W&auml;hrung abzuspalten. [&hellip;]<br>\nAuch das konservative Boulevardblatt &bdquo;Washington Times&ldquo; widmet sich dem taumelnden Euro und kommentierte am Montag k&uuml;hn: &bdquo;An einem bestimmten Punkt m&uuml;ssen eine Nation und ein Volk tun, was notwendig ist, um die eigenen Interessen zu sch&uuml;tzen, und das versuchen die Deutschen.&ldquo;<br>\nDie spektakul&auml;re &Uuml;berschrift dazu: &bdquo;Europas Retter: Eine neue Deutsche Mark.&ldquo; Unter Berufung auf Vorschl&auml;ge des fr&uuml;heren BDI-Pr&auml;sidenten Olaf Henkel empfiehlt das Blatt die Bildung einer neuen W&auml;hrung rund um Deutschland, &Ouml;sterreich, Finnland und die Niederlande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13679229\/US-Zeitung-fordert-neue-D-Mark-fuer-Europa.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Urspr&uuml;nglich schrieb die WELT den wirren D-Mark-Artikel der Washington Post zu. Dieses Fehler hat sie nach Leserzuschriften zwar korrigiert, doch prangt &uuml;ber dem Artikel immer die Aussage, eine &bdquo;US-Qualit&auml;tszeitung&ldquo; w&uuml;rde Deutschland zum Euro-Austritt auffordern. Die Washington Times ist aber beileibe keine Qualit&auml;tszeitung, sondern ein erzkonservatives Kampfblatt mit deutlicher N&auml;he zur Tea Party. Dass dieses Blatt Henkel zitiert, ist also keinesfalls &uuml;berraschend &ndash; gleich und gleich gesellt sich nun einmal gern. Warum die WELT dies f&uuml;r berichtenswert h&auml;lt, bleibt wohl ihr Geheimnis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Einsicht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Urban Legends &ndash; Die M&auml;r vom Steuerdschungel; Heribert Prantl &ndash; Europas Betriebssystem ist die Demokratie, nicht der Euro; Paul de Grauwe &ndash; &bdquo;Gott sei Dank haben die Staaten Schulden gemacht&ldquo;; Rudolf Hickel &ndash; Nein; Eurokrise offenbart Scheitern deutscher &ldquo;Reformpolitik&rdquo;; &Uuml;berschaubarer Kapitalbedarf f&uuml;r deutsche Banken; Heiner Flassbeck, Dirk M&uuml;ller u.a.:<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11090\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11090"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11092,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11090\/revisions\/11092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}