{"id":111,"date":"2005-09-07T17:02:57","date_gmt":"2005-09-07T16:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=111"},"modified":"2016-03-05T10:42:23","modified_gmt":"2016-03-05T09:42:23","slug":"buchbesprechung-daniel-cohen-die-globalisierung-zum-friedensprojekt-machen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111","title":{"rendered":"Buchbesprechung: Daniel Cohen, Die Globalisierung zum Friedensprojekt machen"},"content":{"rendered":"<p>Der sich selbst &uuml;berlassene Kapitalismus f&uuml;hre ohne bewusste Steuerung durch die Politik nicht zu einem st&ouml;rungsfreien Wirtschaftswachstum und bringe auch keine sozialstaatlichen Strukturen und keine befriedigenden Ergebnisse im internationalen Warenaustausch hervor. Dieser These geht Daniel Cohen in einem historischen R&uuml;ckblick von der fr&uuml;hen Phase der Globalisierung bis heute nach. Im Ergebnis fordert er die Politik dazu auf, unter Zugrundelegung von Menschenrechten und Demokratie &uuml;ber die UNO einen internationalen politischen Rahmen verbindlicher Standards zu entwickeln, der geeignet ist, dem Bedrohungsszenario Globalisierung eine gerechtere globale Wirtschaftsentwicklung als langfristiges Friedensprojekt entgegenzusetzen.<br>\nGerhard Kilper hat f&uuml;r uns das bisher nur auf Franz&ouml;sisch erschienene Buch &ldquo;La mondialisation et ses ennemis&rdquo; besprochen.<br>\n<!--more--><br>\nDaniel Cohen, La mondialisation et ses ennemis (Grasset-Verlag, Paris 2004, 263 Seiten)<br>\nDie Globalisierung zum Friedensprojekt machen<br>\nPolitische Rahmenbedingungen f&uuml;r eine gerechtere globale Wirtschaftsentwicklung <\/p><p>Immanuel Kant formulierte als einziger Philosoph der Aufkl&auml;rung in seiner Abhandlung Zum ewigen Frieden [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] die unabdingbar erforderlichen staatlich-institutionellen Voraussetzungen einer zugleich pazifizierten und gerechten Gesellschaft, sowie die notwendige Bedingungen f&uuml;r eine dauerhafte friedliche Koexistenz der Einzelstaaten. <\/p><p>In den Vier Mechanismen als Anhang seiner Schrift hob Kant die friedenssichernde Funktion eines den ganzen Globus umfassenden, internationalen Warenaustauschs hervor. Er verwies darauf, dass internationaler Warenaustausch grunds&auml;tzlich stabile Interdependenzen zwischen Staaten, Gesellschaften und Kulturen bewirken k&ouml;nne, die als w&uuml;nschenswertes Komplement zum Grundrecht der Reise- und Handelsfreiheit anzusehen seien. Die wirtschaftlichen Verflechtungen k&ouml;nnten einen breiten Schub internationaler Kommunikation zwischen vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Staaten ausl&ouml;sen, der friedenspolitisch als vertrauensbildende Ma&szlig;nahme mit Multiplikator- und Langzeitwirkung anzusehen sei. <\/p><p>Ganz im Sinne dieses friedenspolitischen Grundansatzes diskutiert der Pariser Wirtschaftswissenschaftler Daniel Cohen in seinem Buch La mondialisation et ses ennemis, Paris 2004, inner- und zwischenstaatliche Bedingungen, sowie notwendige Inhalte der Satzungen supranationaler UNO-Organisationen, die heute notwendig erscheinen, um aus der verst&auml;rkten Globalisierung des beginnenden 21. Jahrhunderts ein nachhaltiges internationales Friedensprojekt zu machen. <\/p><p>Cohen geht vom gegebenen Sachverhalt aus, dass sich weltweit ein am effizienten betriebswirtschaftlichen Ressourceneinsatz orientiertes Wirtschaften nach dem Modell des westlichen Kapitalismus durchgesetzt hat. Er legt aber an Beispielen dar, dass &ndash; so wie der sich selbst &uuml;berlassene Kapitalismus ohne bewusste Steuerung durch die Politik nicht zu einem st&ouml;rungsfreien Wirtschaftswachstums f&uuml;hre &ndash; der Kapitalismus ohne den aktiv eingreifenden Staat aus sich heraus auch keine sozialstaatlichen Strukturen und keine befriedigenden Ergebnisse im internationalen Warenaustausch hervorbringe. Er verweist darauf, dass es nach fast 100-j&auml;hrigem Warenaustausch zwischen den privatisierten Volkswirtschaften Gro&szlig;britanniens und Indiens dem Durchschnitts-Inder im Jahr 1913 nicht besser ging als zu Beginn dieses Freihandelsexperiments im Jahr 1820. Ein rigoros nach dem Ricardoschen Schema organisierter Freihandel des komparativen Vorteils, der keine R&uuml;cksicht auf fehlende demokratischen Standards und den Entwicklungsstand Indiens nahm, sowie die herrschende &bdquo;&ouml;ffentliche Meinung&ldquo; der indischen Eliten, L&ouml;hne k&ouml;nnten als &bdquo;l&auml;stige Kosten&ldquo; nur Niedrigl&ouml;hne sein &ndash; eine solche Wirtschafts- und Au&szlig;enwirtschaftspolitik brachte den Indern auch nach fast 100 Jahren intensivem Warenaustausch mit der h&ouml;chst entwickelten Volkswirtschaft der damaligen Welt &uuml;berhaupt keine Verbesserungen ihres Lebensstandards. <\/p><p>Eine wesentliche wirtschaftspolitische Erkenntnis der Untersuchungen Cohens ist, dass nur ein an Menschenrechten und Demokratie orientierter innergesellschaftlicher Wertekonsens, der f&uuml;r angemessene L&ouml;hne entsprechend dem Wirtschaftswachstum sorgt, geeignet ist, nicht nur Motivation und Energien der Arbeitnehmer zu mobilisieren, sondern &ndash; &uuml;ber die Interdependenzen der Wirtschaftskreisl&auml;ufe &ndash; auch die wirtschaftliche Dynamik einer ganzen Volkswirtschaft zu entfachen. Cohen verweist auf das klassische Kreislaufargument Henry Fords f&uuml;r hohe L&ouml;hne, der Lohnsteigerungen durch den technischen Fortschritt nicht nur nicht als echte Kostenbelastung f&uuml;r die Industrie-Unternehmen ansah, sondern &ndash; &uuml;ber die induzierte Verstetigung von Nachfrage und Absatz &ndash; als stabilisierenden Faktor der industriellen Produktion. <\/p><p>Cohen untermauert seine These unter Hinweis auf die s&auml;kulare Unterentwicklung der britischen Kolonie S&uuml;dafrika, in der schwarzen Arbeitern von britischen Unternehmen wenn &uuml;berhaupt, dann ganz geringe Lohnentgelte bezahlt wurden. Die wirtschaftliche Entwicklung S&uuml;dafrikas misslang trotz kaum ins Gewicht fallender Lohnkosten, die Renditen britischer Unternehmen lagen aufgrund extrem niedriger Arbeitsproduktivit&auml;t eher unter denen des Mutterlandes. Bei vergleichbarer wirtschaftlicher Ausgangssituation konnten dagegen andere ehemals britische Kolonien wie die USA, Australien, Kanada und Neuseeland &uuml;ber den Lohnhebel und seine psychologischen und materiellen Konsequenzen allgemeinen Wohlstand und Reichtum entwickeln. In diesen L&auml;ndern sorgten Gewerkschaften der zugewanderten Europ&auml;er, demokratischer Wertekonsens und &ouml;ffentliche Meinung daf&uuml;r, dass der Lohn nicht nur &bdquo;seinen Mann ern&auml;hrt&ldquo;, sondern mit zunehmendem allgemeinem Wohlstand auch steigt. Trotz teilweise dominierender Agrar-Produktion erreichten die ehemals britischen Kolonien USA, Australien, Kanada und Neuseeland seither immer mit den h&ouml;chsten Lebensstandard auf der Welt. <\/p><p>Starke Gewerkschaften in Verbindung mit dem Lohnhebel und dem von ihm induzierten Entwicklungsschub der Arbeitsproduktivit&auml;t waren nach Cohen auch der Schl&uuml;ssel f&uuml;r das rasche Wirtschaftswachstum europ&auml;ischer L&auml;nder wie Schweden, Norwegen, D&auml;nemark und Finnland, die als reine Agrar- und Rohstoffl&auml;nder begannen und ihre spezifische Form eines industriellen Kapitalismus entwickelten. Konstitutiv f&uuml;r einen sozialvertr&auml;glichen Kapitalismus sei neben einer steuernden Konjunkturpolitik die Einrichtung &ouml;ffentlicher Institutionen des Bildungs- und Sozialwesens. Dieser Sektor m&uuml;sse dem privaten Erwerbsstreben entzogen und dem Gemeinwohl verpflichtet werden.<\/p><p>Die endg&uuml;ltige Etablierung globaler Beziehungen begann f&uuml;r Cohen mit der Entdeckung Amerikas und der Eroberung der Welt durch die technologisch &uuml;berlegenen Europ&auml;er seit dem 16. Jahrhundert. Dieser Ersten Globalisierung folgte im 19. Jahrhundert der von der Weltmacht Gro&szlig;britannien ausgehende zweite Akt der Globalisierung mit Hilfe der neuen Kommunikations- und Transportmittel Telegraph, Telefon, Eisenbahn und Dampfschiff. Die Zweite Globalisierung war mit mehr als 100 Millionen umgesiedelter Menschen gleichzeitig die gr&ouml;&szlig;te V&ouml;lkerwanderung aller Zeiten. <\/p><p>Ziel wirtschaftlicher Entwicklung ist nach Cohen die Generierung individueller Freiheiten f&uuml;r alle B&uuml;rger einer Gesellschaft. Eine Verzahnung von Freiheit und Gleichheit aus dem kapitalistischen Wirtschaften heraus gebe es aber nicht, daf&uuml;r habe der Gestaltungswille der Politik zu sorgen. Ganz grunds&auml;tzlich k&ouml;nne es materiell-wirtschaftlich Freiheit f&uuml;r jedes Individuum nur bei ausreichender materieller Versorgung geben und nur ausreichende Kaufkraft wiederum erm&ouml;gliche es den Menschen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und so leben zu k&ouml;nnen, wie sie wollen. Wirtschaftswachstum und Verteilungsgerechtigkeit geh&ouml;rten daher wie der Sozialstaat zu den Fundamenten der Demokratie. Cohen zitiert seinen indischen Kollegen Amartya Sen, der die aktuelle Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU-Staaten scharf kritisiert, weil sie in fahrl&auml;ssiger Art und Weise den R&uuml;ckfall eines Teils ihrer Bev&ouml;lkerung in Armut und damit in gesellschaftliche Unfreiheit in Kauf nehme.<\/p><p>Detailliert beschreibt Cohen Bedingungen und Gegebenheiten der Neuen &Ouml;konomie und belegt mit Beispielen, dass der von Milton Friedman prophezeite Einstieg in die Wunderwelt stetiger wirtschaftlicher Entwicklung durch reine und vollst&auml;ndige Konkurrenz eine Illusion sei, weil sich nach der &bdquo;Gr&uuml;nderzeit&ldquo; auch in diesem Sektor marktbeherrschende Quasimonopolisten herausbildeten und weil auch die Computertechnologie die Zukunft nicht vorhersehbar mache. Die neue Transparenz bef&ouml;rdere eher Spekulationsblasen und damit das Auf und Ab der Konjunktur.<\/p><p>Im Kapitel Der Clash aufeinander treffender Zivilisationen belegt Cohen, dass es im Bereich Wirtschaft keinen ideologischen Sonderweg islamischer L&auml;nder gibt und dass regionale Gemeinsamkeiten den gr&ouml;&szlig;ten islamischen Staat Indonesien mit den Philippen, Thailand oder S&uuml;dkorea mehr verbinden, als mit arabischen oder islamisch-schwarzafrikanischen Staaten. In seinen Ausf&uuml;hrungen zu den Aufholversuchen der Dritte-Welt-L&auml;nder stellt Cohen das von den anderen L&auml;ndern kopierte japanische Erfolgsmodell des Lernens von Industriel&auml;ndern unter Federf&uuml;hrung und Mitwirkung des Staates vor und entwickelt seine eigene Theorie kumulativ wirkender Wachstumshebel (allgemeine und berufliche Bildung, Gesundheit und soziales Netz; Kapitalstock; erreichter Stand des technischen Fortschritts). Aus Beispielen des Misserfolgs afrikanischer und asiatischer Entwicklungspolitik schlie&szlig;t Cohen, dass sich diese Hebel nur im Rahmen<br>\na) stabiler rechtsstaatlich-demokratischer Verh&auml;ltnisse,<br>\nb) durch bewussten Gestaltungswillen der Politik,<br>\nc) durch simultane Entwicklung aller Wachstumshebel innerhalb jeder Volkswirtschaft<br>\nd) durch schnellen weltweiten Ausbau der erneuerbare Energien (angesichts des<br>\nKlimawandels bzw. des absehbaren Energieverbrauchs der beiden Neulinge China und Indien) und<br>\ne) durch gegenseitige, innovative Anst&ouml;&szlig;e aller Volkswirtschaften &uuml;ber au&szlig;enwirtschaftliche Kontakten optimal entwickeln k&ouml;nnen. <\/p><p>Der Freihandel k&ouml;nne allerdings, je nach Lage und Entwicklungsstand der austauschenden Volkswirtschaften oder Wirtschaftsgemeinschaften, durch angemessene Zoll- und Kontigentvereinbarungen eingeschr&auml;nkt und reguliert werden. Im Bereich der Bildungs- und Gesundheitssysteme weist Cohen an Hand konkreter empirischer Ergebnisse auf den &uuml;berlegenen Wachstumsimpuls egalit&auml;rer Systeme gegen&uuml;ber hierarchischen Systemen hin. Im europ&auml;ischen Vergleich sorgten die so konzipierten Bildungssysteme der skandinavischen L&auml;ndern, der Niederlande und Irlands mit f&uuml;r den h&ouml;chsten Pro-Kopf\/Lebensstandard dieser L&auml;nder. Die Unterschiede in den Bildungs- und Sozialsystemen erkl&auml;ren nach Cohen auch das schnellere Wachstum Chinas im Vergleich zu Indien (mit seinen 50% Analphabeten) und zu den s&uuml;damerikanischen L&auml;ndern. Hierarchische Klassengesellschaften und das Fehlen eines f&uuml;r alle zug&auml;nglichen und leistungsf&auml;higen &ouml;ffentlichen Bildung- und Gesundheitswesens verhinderten speziell in S&uuml;damerika die Entwicklung gro&szlig;er menschlicher Potenziale an K&ouml;nnen, F&auml;higkeiten und Fertigkeiten. <\/p><p>Im Vergleich USA &ndash; Europa beschreibt Cohen die s&auml;kulare Verschiebung des Schumpeterschen Wachstums. Das Europa der EU habe sich schwerpunktm&auml;&szlig;ig dem Smithschen Wachstum, der Effizienzerh&ouml;hung durch Rationalisierung und Sparen verschrieben und werde daher in den Bereichen Produktinnovation, Technikentwicklung und Wirtschaftswachstum auf dem zweiten Platz hinter den USA bleiben. Der von Br&uuml;ssel dekretierte Haushalts-Sparzwang und die Fixierung der Europ&auml;ischen Zentralbank bzw. der nationalen Notenbanken auf die Preisstabilit&auml;t verhinderten in der EU gr&ouml;&szlig;ere Schumpeter-Innovationssch&uuml;be. Demgegen&uuml;ber machten die USA vor, wie durch eine expansive Geldpolitik in Verbindung mit enormen staatlichen Subventionen f&uuml;r Forschungsprojekte der technologische Fortschritt durch die Politik bzw. den Staat planm&auml;&szlig;ig vorangetrieben werde. <\/p><p>Zur friedenspolitischen Absicherung der Globalisierung pl&auml;diert Cohen daf&uuml;r, die Satzungen der UNO-Organisationen Weltbank, WTO und WHO strikt auf die in der UNO-Charta verankerten Menschenrechte und demokratischen Standards auszurichten. Diese UNO-Organisationen sollten dar&uuml;ber hinaus in die Lage versetzt werden, neutral und unabh&auml;ngig von wirtschaftlichen und Machtinteressen einzelner Staaten oder Staatengruppen zu agieren. Er unterbreitet konkrete Vorschl&auml;ge zur besseren Transparenz ihrer Arbeit, zur gegenseitigen Abstimmung bei konkreten Entwicklungs- und Hilfsprojekten und zur regelm&auml;&szlig;igen Kontrolle und &ouml;ffentlichen Diskussion der Ergebnisse ihrer Politik. <\/p><p>Als Ergebnis seiner Arbeit fordert Cohen die Politik dazu auf, unter Zugrundelegung von Menschenrechten und Demokratie &uuml;ber die UNO einen internationalen politischen Rahmen verbindlicher Standards zu entwickeln, der geeignet ist, dem Bedrohungsszenario Globalisierung eine gerechtere globale Wirtschaftsentwicklung als langfristiges Friedensprojekt entgegenzusetzen. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Hrsg. H&ouml;ffe, O. &bdquo;Immanuel Kant. Zum ewigen Frieden&ldquo;, Berlin 2004; Kants Entwurf eines inner- und zwischenstaatlichen Friedensvertrages bildete die Basis a) der 1919 beschlossenen Satzung des V&ouml;lkerbunds b) der 1945 und 1948 verabschiedeten UNO-Charta sowie c) aller EU-Vertr&auml;ge seit 1951\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der sich selbst &uuml;berlassene Kapitalismus f&uuml;hre ohne bewusste Steuerung durch die Politik nicht zu einem st&ouml;rungsfreien Wirtschaftswachstum und bringe auch keine sozialstaatlichen Strukturen und keine befriedigenden Ergebnisse im internationalen Warenaustausch hervor. Dieser These geht Daniel Cohen in einem historischen R&uuml;ckblick von der fr&uuml;hen Phase der Globalisierung bis heute nach. Im Ergebnis fordert er die Politik<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[170,37,208,30],"tags":[895,319,305,487,291,402],"class_list":["post-111","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-friedenspolitik","category-globalisierung","category-rezensionen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-freihandel","tag-lohnentwicklung","tag-menschenrechte","tag-produktivitaet","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=111"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31853,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111\/revisions\/31853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}