{"id":11102,"date":"2011-10-27T09:01:05","date_gmt":"2011-10-27T07:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102"},"modified":"2019-03-18T11:42:31","modified_gmt":"2019-03-18T10:42:31","slug":"hinweise-des-tages-1497","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Griechenland, was W&uuml;sten kosten, Hausbesitzer in den USA, reiche Amerikaner werden immer reicher, Leiharbeit und atypische Besch&auml;ftigung, Besch&auml;ftigung schaffende Ma&szlig;nahmen, Studienkosten, Rentenbeitrag, SPD, Nordwest-Bahn, Tunesien, Hochschulfinanzierung, Tony Blair ber&auml;t zuk&uuml;nftig Kasachstan, Fukushima, Realsatire, das Letzte, zu guter Letzt. (RS\/JB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h01\">Finanzkrise in der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h02\">Was W&uuml;sten kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h03\">Finanzkrise in den USA Hausbesitzer, die Griechen Nordamerikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h04\">Studie offenbart Gef&auml;lle: Reiche Amerikaner werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h05\">Leiharbeit und atypische Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h06\">Eintritte in Besch&auml;ftigung schaffende Ma&szlig;nahmen und Abg&auml;nge von Arbeitslosen (SGB II) in Besch&auml;ftigung: insgesamt und darunter 50 Jahre und &auml;lter (Rechtskreis SGB II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h07\">Massive Bedenken gegen Werbungskostenabzug von Studienkosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h08\">Umfrage: Vier von f&uuml;nf Deutschen gegen Senkung des Rentenbeitrags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h09\">SPD braucht Programm statt Personality<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h10\">Nordwest-Bahn: &ldquo;Fahrg&auml;ste mit Geduld am Ende&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h11\">Tunesien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h12\">Hochschulfinanzierung wichtiges Thema f&uuml;r die Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h13\">Britischer Ex-Premier Blair ber&auml;t zuk&uuml;nftig Kasachstan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h14\">Fukushima: Mehr radioaktives Xenon als bei Tschernobyl. Gr&ouml;&szlig;te Belastung bereits unmittelbar nach dem Erdbeben &ndash; vor dem Tsunami<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h15\">Realsatire: Nuhr noch PR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h16\">Das Letzte: Absolventen vermieten ihre Gesichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11102#h17\">Zu guter Letzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11102&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanzkrise in der Eurozone<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Euro-Rettung &ndash; diesmal per Hebel<\/strong><br>\nDer Bundestag befindet am Mittwoch &uuml;ber die Mechanismen, die den Euro stabilisieren sollen. Die Kanzlerin kann sich ihrer Mehrheit recht sicher sein. Aber welches Risiko der Steuerzahler tr&auml;gt, wird auch der kommende EU-Gipfel nicht kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/schulden-krise-euro-rettung---diesmal-per-hebel,1472596,11059750.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenlands Regierung wankt <\/strong><br>\nGeht es nach Griechenlands Finanzminister Venizelos, soll auch die Opposition den harten Reformkurs mittragen. Doch die Konservativen haben mehrfach deutlich gemacht, dass sie der Regierung nicht helfen werden. F&uuml;hrt der Streit zu vorgezogenen Neuwahlen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/athen-vor-eu-krisengipfel-griechenlands-regierung-wankt-1.1173282\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Alternative zu &ldquo;Hebelung&rdquo; oder Schuldenschnitt<\/strong><br>\nHorn: Europ&auml;ische Zentralbank kann Euro-Krise mit klarer Garantie f&uuml;r Staatsanleihen entsch&auml;rfen<br>\nEine &ldquo;Hebelung&rdquo; des erweiterten Euro-Rettungsschirms ist f&uuml;r sich genommen kein geeigneter Weg, um die Staatsschuldenkrise im Euroraum zu entsch&auml;rfen. Ein Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland erh&ouml;ht sogar massiv das Risiko einer unkalkulierbaren Eskalation, weil Misstrauen und Spekulation gegen&uuml;ber Staatsanleihen anderer Euro-L&auml;nder angefacht und das europ&auml;ische Bankensystem ersch&uuml;ttert w&uuml;rden. Und das ohne Not. Denn die akute Krise lie&szlig;e sich beherrschen, wenn die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) eine klare Garantie f&uuml;r die bestehende Staatsschuld in ihrem W&auml;hrungsgebiet abgibt &ndash; so wie es die amerikanische FED und die Bank of England mit Erfolg tun. In diesen drei Punkten fasst Prof. Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, Forschungsergebnisse seines Instituts zur Krise im Euroraum zusammen.<br>\n&ldquo;Viele &Ouml;konomen und Politiker verlieren sich auf Um- und Irrwegen, wenn es um die Stabilisierung des Euros geht&rdquo;, sagt Horn. &ldquo;Es werden immer kompliziertere und riskantere Hilfskonstruktionen debattiert, anstatt sich auf grunds&auml;tzliche Zusammenh&auml;nge zu besinnen. Eine W&auml;hrung kann nur erfolgreich sein, wenn die Zentralbank sie konsequent verteidigt. Die europ&auml;ische W&auml;hrungsunion kann stabilisiert werden, wenn die EZB offensiver als bisher eine zentrale Funktion jeder Notenbank &uuml;bernimmt: Sie ist der Kreditgeber letzter Instanz (Lender of last resort). Und als solcher auch prinzipiell bereit, Staatsanleihen von Euro-Staaten in Schwierigkeiten aufzukaufen.&rdquo;<br>\nDabei gebe es keinen Widerspruch zum erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF, betont Horn. &ldquo;Es ist deshalb widersinnig, wenn der Bundestag nun beschlie&szlig;en will, dass die EZB nach Erweiterung des Schirms keine Staatsanleihen mehr aufkaufen soll.&rdquo; Vielmehr k&ouml;nnten sich EFSF und EZB als &ldquo;erste und zweite Linie der Verteidigung&rdquo; gut erg&auml;nzen. So solle die EFSF ihre neue M&ouml;glichkeit nutzen, Staatsanleihen von in Schwierigkeiten geratenen Euro-Staaten aufzukaufen. Mit diesem Instrumentarium sei es m&ouml;glich, Krisenl&auml;ndern Kredite zu niedrigeren Zinsen zu geben, als auf den Finanzm&auml;rkten verlangt werden. Berechnungen des IMK zeigten, dass die Zinsh&ouml;he dar&uuml;ber entscheidet, ob zum Beispiel Griechenland seine Schuldenlast nicht nur bedienen, sondern auch vermindern kann.<br>\nEine wesentliche Bedingung f&uuml;r den Erfolg der EFSF sei aber, dass die EZB glaubhaft signalisiert, dass sie bereit ist, einzuspringen, falls der Rettungsschirm jemals an finanzielle Grenzen sto&szlig;en sollte. Darunter versteht Horn eine Erkl&auml;rung der EZB, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern aufzukaufen. Wichtig sei, &ldquo;dass dieses Signal explizit und nicht mehr versch&auml;mt an die M&auml;rkte gegeben wird. Erst auf diese Weise erlangt die Erkl&auml;rung der Regierungen Glaubw&uuml;rdigkeit, keinen Mitgliedstaat Bankrott gehen zu lassen&rdquo;, erkl&auml;rt der &Ouml;konom.<br>\nDie &ldquo;zu Recht umstrittene Erh&ouml;hung der Mittel durch Hebelung, die die M&auml;rkte geradezu provozieren w&uuml;rde, m&ouml;gliche Grenzen auszutesten&rdquo; sei dann &uuml;berfl&uuml;ssig, so Horn. &Uuml;berfl&uuml;ssig w&uuml;rde auch das &ldquo;wegen unvermeidlicher Ansteckungseffekte &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche Instrument eines Schuldenschnitts&rdquo;. Denn als Zentralbank verf&uuml;ge die EZB, anders als alle anderen Akteure, &uuml;ber unbegrenzte Mittel und sei damit ultimativ glaubw&uuml;rdig. &ldquo;Es ist wie bei der Abschreckung im kalten Krieg&rdquo;, sagt Horn: &ldquo;Man muss zeigen, dass man &uuml;ber wirksame Waffen verf&uuml;gt, um sie nie benutzen zu m&uuml;ssen.&rdquo; Ein solches Vorgehen sei m&ouml;glich, ohne die Preisstabilit&auml;t zu gef&auml;hrden. Wie schon in den vergangenen Monaten k&ouml;nne die EZB die Liquidit&auml;t, die sie durch die K&auml;ufe der Staatsanleihen in die M&auml;rkte pumpt, durch Verk&auml;ufe anderer Anleihen wieder abziehen.<br>\n* Die M&ouml;glichkeiten, durch ein wachstumsschonendes Konsolidierungsprogramm die griechische Staatsschuld ohne Schuldenschnitt deutlich zu reduzieren, skizziert das IMK in seinem aktuellen Report <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_66_2011.pdf\">&ldquo;Voraussetzungen einer erfolgreichen Konsolidierung Griechenlands&rdquo; [PDF &ndash; 445 KB]<\/a>.<br>\nMit den Risiken eines Schuldenschnitts f&uuml;r Griechenland und seine Euro-Partner hat sich das IMK in seinem Report vom Juli 2011 auseinandergesetzt. Fazit der Forscher: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_63_2011.pdf\">&ldquo;Ein Schuldenschnitt w&auml;re ein gef&auml;hrlicher Irrweg f&uuml;r den Euroraum&rdquo; [PDF &ndash; 390 KB]<\/a>.<br>\n Die Rolle von Notenbanken als &ldquo;Lender of last resort&rdquo; hat der renommierte belgische &Ouml;konom Paul de Grauwe untersucht. Die EZB, so das Fazit seiner aktuellen Ver&ouml;ffentlichungen, k&ouml;nnte eine Eskalation der Eurokrise verhindern, wenn sie auf dem Markt f&uuml;r Staatsanleihen intervenierte. Dazu ein Artikel aus dem aktuellen <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/38108_38120.htm\">B&ouml;ckler Impuls 16\/2011<\/a>.<br>\nQuelle: IMK Newsletter (nicht im Netz)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was W&uuml;sten kosten<\/strong><br>\nWenn erst einmal klar ist, wie teuer die Sch&auml;den durch W&uuml;stenbildung sind, wird auch der Pakt dagegen mehr Wirkung haben. Das hoffen die 160 Staaten, die vergangene Woche im s&uuml;dkoreanischen Changwon zusammengekommen sind, um zu beraten, wie die Ausbreitung der W&uuml;sten aufgehalten werden kann. Die W&uuml;stenkonvention (UNCCD) ist einer von drei Umweltvertr&auml;gen, die beim Weltgipfel in Rio 1992 vereinbart worden waren. Obwohl die UNCCD ihren Sitz wie die Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Bonn hat, wird die Arbeit in Europa kaum wahrgenommen. Mit einer gro&szlig; angelegten Studie zur &Ouml;konomie der Landentwertung (Economics of Land Degradation, ELD) sollen die wirtschaftlichen Sch&auml;den ermittelt werden. Federf&uuml;hrend wird die Gesellschaft f&uuml;r internationale Zusammenarbeit (GIZ) sein. Angesto&szlig;en haben die Initiative das deutsche Entwicklungsministerium, die Europ&auml;ische Kommission und die UNCCD. Anneke Trux von der UNCCD sagte: &bdquo;Die Forschung muss zeigen was es kostet, wenn Land ver&ouml;det.&ldquo; Jedes Jahr gehen 12 Milliarden Hektar fruchtbares Land verloren. Darauf k&ouml;nnten 20 Millionen Tonnen Getreide angebaut werden. Rund 1,5 Milliarden Menschen sind heute schon unmittelbar von der W&uuml;stenbildung betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/was-wuesten-kosten\/5679076.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es gibt nicht nur den Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Finanzkrise in den USA Hausbesitzer, die Griechen Nordamerikas<\/strong><br>\nWeite Teile des Landes stehen &ldquo;unter Wasser&rdquo;: Viele Amerikaner k&ouml;nnen ihre Hypotheken nicht bezahlen, m&uuml;ssen ihre H&auml;user aufgeben &ndash; und werden daf&uuml;r von Konservativen beschimpft. Aber Obama darf sich nicht einsch&uuml;chtern lassen. Die Hausbesitzer brauchen einen Schuldenschnitt, sonst lahmt die Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/finanzkrise-in-den-usa-hausbesitzer-die-griechen-nordamerikas-1.1173370\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie offenbart Gef&auml;lle: Reiche Amerikaner werden immer reicher<\/strong><br>\n&ldquo;Wir sind 99 Prozent&rdquo;, lautet einer der Slogans der Occupy-Bewegung, die das Scheffeln der Oberschicht anprangert. Und tats&auml;chlich: Laut einer Studie stieg das Einkommen des reichsten Prozents der Amerikaner in den vergangenen 30 Jahren um 275 Prozent &ndash; die Armen konnten von solchen Zahlen nur tr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,794223,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leiharbeit und atypische Besch&auml;ftigung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verliehen als Mini-Jobber &ldquo;Leiharbeit wird doppelt prek&auml;r&rdquo;<\/strong><br>\nImmer mehr Zeitarbeiter sind auf 400-Euro-Basis angestellt. Die Linken finden das skandal&ouml;s. Sie fordern, eine Aufspaltung von Vollzeitstellen gesetzlich zu stoppen. Die Zeitarbeitsbranche sieht hingegen nichts Anst&ouml;&szlig;iges darin &ndash; und h&auml;lt das Ph&auml;nomen f&uuml;r &uuml;berbewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/verliehen-als-mini-jobber-leiharbeit-wird-doppelt-prekaer-1.1173165\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Auswirkungen von Leiharbeit auf Menschen mit Migrationshintergrund<\/strong><br>\nDie Autorin dieser Studie der Otto Brenner Stiftung, die Sozialwissenschaftlerin Sandra Siebenh&uuml;ter, leuchtet in das Blackbox-System Leiharbeit hinein. Sie hat qualitative Daten recherchiert, die es so bisher noch nicht gab und die so manche politische und &ouml;konomische Erfolgsmeldungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen lassen.<br>\nDurch 116 Interviews mit einer Vielzahl von Akteuren aller relevanten Bereiche der Leiharbeit hat sie tiefe Einblicke in den (Leih-)Arbeitsalltag von Menschen in Deutschland erhalten. Durch den starken Bezug zur Rolle von Leiharbeitern mit Migrationshintergrund, hat sie sich in der Studie den allt&auml;glichen Problemen einer Gruppe gen&auml;hert, die in den Statistiken der Bundesagentur gar nicht explizit erscheint, obwohl sie in der Leiharbeit &uuml;berproportional h&auml;ufig vertreten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitshefte\/shop\/integrationshemmnis-leiharbeit.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Atypische Besch&auml;ftigung und soziale Risiken<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren ist die Zahl der atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse deutlich gestiegen.<br>\nCa. 36 Prozent der Besch&auml;ftigten arbeiten im Jahr 2009 Teilzeit, befristet oder geringf&uuml;gig, sind als Leiharbeiter\/Leiharbeiterin oder Solo-Selbstst&auml;ndige t&auml;tig&hellip;<br>\nEs zeigt sich, dass Frauen &uuml;berproportional h&auml;ufig in diesen Besch&auml;ftigungsformen arbeiten; mit weitreichenden Konsequenzen nicht nur f&uuml;r ihr aktuelles Einkommen, sondern auch f&uuml;r Besch&auml;ftigungssicherheit, Entwicklungsm&ouml;glichkeiten in der Arbeit, Aufstieg sowie die Absicherung gegen soziale Risiken vor allem im Alter.<br>\nDie Autoren zeigen aber auch die gesamtwirtschaftlichen Folgen dieser nicht &bdquo;nachhaltigen&ldquo; Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse auf und weisen auf die Folgen f&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme und den Staatshaushalt hin&hellip;<br>\nDie Studie bel&auml;sst es nicht bei allgemeinen Empfehlungen, sondern benennt konkrete Handlungsperspektiven f&uuml;r unterschiedliche Risikodimensionen und die verschiedenen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse.<br>\nNeben der Forderung nach gesetzlichen Mindestl&ouml;hnen wird ein B&uuml;ndel von Ma&szlig;nahmen aufgezeigt. So werden z. B. Risikopr&auml;mien f&uuml;r befristet Besch&auml;ftigte und Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen er&ouml;rtert, die den Verlust des Arbeitsplatzes und des Einkommens kompensieren und den Anreiz f&uuml;r Unternehmen erh&ouml;hen, atypische in Normalarbeitsverh&auml;ltnisse<br>\numzuwandeln. Vorgeschlagen werden individuelle, rechtlich verbindliche Anspr&uuml;che auf Weiterbildung, die Zugangsm&ouml;glichkeiten verbessern und Weiterbildungsfonds. Auch im Hinblick auf die soziale Absicherung gibt die Studie wichtige Impulse f&uuml;r eine Neujustierung. Die Vorschl&auml;ge reichen von graduellen Anpassungen des Systems bis zu einer grundlegenden Reform und der Abkehr von der bisherigen Erwerbszentrierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/08527.pdf\">Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung von Berndt Keller und Hartmut Seifert [PDF &ndash; 310 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Atypisch besch&auml;ftigt = typisch arm im Alter?<\/strong><br>\nDie Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut &ndash; ein europ&auml;ischer Vergleich.<br>\nIn den hier betrachteten L&auml;ndern bilden die atypisch Be&shy;sch&auml;ftigten mit einem Anteil von jeweils einem Drittel (beziehungsweise in den Niederlanden sogar der H&auml;lfte) an allen Besch&auml;ftigten einen beachtlichen Teil der Ge&shy;samtbesch&auml;ftigten. Der Anteil einzelner Formen atypi&shy;scher Besch&auml;ftigung ist in einigen L&auml;ndern so hoch, dass es eigentlich nicht gerechtfertigt scheint, &uuml;berhaupt von a-typischer Besch&auml;ftigung zu sprechen. So z&auml;hlen die Teil&shy;zeitbesch&auml;ftigung in den Niederlanden, die Soloselbst&shy;st&auml;ndigkeit in Italien und die befristete Besch&auml;ftigung in Polen aufgrund ihrer hohen Anteile wohl eher zu den ty&shy;pischen Erwerbsformen&hellip;<br>\nInsgesamt sind beitragsbezogene Sicherungssysteme mit Geringf&uuml;gigkeitsgrenzen wenig geeignet, die mit der atypischen Besch&auml;ftigung verbundenen spezifischen Ri&shy;siken (unstete und h&auml;ufig niedrige Einkommen) abzufe&shy;dern. Alternativ beziehungsweise erg&auml;nzend dazu soll&shy;ten Grundsicherungsmodelle weiterentwickelt werden&hellip;<br>\nDie politische Sto&szlig;richtung der letzten Rentenreformen, in erster Linie den Beitragssatz zu stabilisieren und daf&uuml;r Einschnitte bei den Leistungen in Kauf zu nehmen, f&uuml;h&shy;ren in Deutschland auf l&auml;ngere Sicht zu einer deutlichen Erh&ouml;hung des Armutsrisikos f&uuml;r Rentner und Rentnerin&shy;nen. Zu einem erh&ouml;hten Altersarmutsrisiko tragen auch die Verschlechterung der rentenrechtlichen Ber&uuml;cksichti&shy;gung von Ausbildungszeiten oder von Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld II (ALG II) bei. Treffen wird das er&shy;h&ouml;hte Altersarmutsrisiko vor allem die Besch&auml;ftigten im Niedriglohnbereich und die wachsende Zahl der atypisch und\/oder diskontinuierlich Besch&auml;ftigten&hellip;<br>\nDie Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte und weitere Refor&shy;men des Rentensystems d&uuml;rfen nicht weiterhin zulasten der sozialen Sicherheit der Besch&auml;ftigten erfolgen. In der Kombination von sozialer Sicherheit und Flexibilit&auml;t liegt die zentrale Dimension armutsfester und zukunftsf&auml;hi&shy;ger Systeme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08473.pdf\">Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung von Karin Schulze Buschoff [PDF &ndash; 835 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eintritte in Besch&auml;ftigung schaffende Ma&szlig;nahmen und Abg&auml;nge von Arbeitslosen (SGB II) in Besch&auml;ftigung: insgesamt und darunter 50 Jahre und &auml;lter (Rechtskreis SGB II)<\/strong><br>\n60,5 Prozent der Abg&auml;nge von Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und &auml;lter in Besch&auml;ftigung<br>\n(Rechtskreis SGB II alias Hartz IV) erfolgte im Berichtsjahr 2010 in &bdquo;gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung&ldquo;, in Westdeutschland 51,5 Prozent und in Ostdeutschland sogar 70,4 Prozent. Diese und weitere interessante Daten zu den Eintritten in Besch&auml;ftigung schaffende Ma&szlig;nahmen und den Abg&auml;ngen von Arbeitslosen (SGB II) in Besch&auml;ftigung (im Bund, in West- und Ostdeutschland und den 15 Gro&szlig;st&auml;dten) k&ouml;nnen den kurz erl&auml;uterten Tabellen des Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) auf den folgenden Seiten entnommen werden. Sie k&ouml;nnten unter anderem auch im Zusammenhang mit der von der Bundesregierung f&uuml;r 2012 geplanten Fortsetzung der K&uuml;rzung der Eingliederungsbudgets der Jobcenter von Interesse sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2011-10-26_abgaenge-alo-bsm-sgb2-2010.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 250 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Massive Bedenken gegen Werbungskostenabzug von Studienkosten<\/strong><br>\nEin Abzug der Aufwendungen f&uuml;r eine erstmalige Berufsausbildung als steuerliche Werbungkosten ist bei Steuerexperten auf massive Bedenken gesto&szlig;en. In einem nicht&ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch des Finanzausschusses am Montag bezeichneten Vertreter der Rechtswissenschaft die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes, der den Abzug von Berufsausbildungskosten als Werbungskosten f&uuml;r zul&auml;ssig h&auml;lt, als falsch. Der Wille des Gesetzgebers sei &uuml;berinterpretiert worden. Schon vom Wortlaut des Gesetzes her sei der Werbungkostenabzug nicht m&ouml;glich. Verwiesen wurde auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Kosten des Studiums dem Privatbereich zugeordnet habe. Das sei auch heute noch richtig.<br>\nEin Vertreter der Deutschen Steuer-Gewerkschaft warnte nachdr&uuml;cklich vor einer Anerkennung der Ausbildungskosten als Werbungskosten. Da Hunderttausende in den Finanz&auml;mtern Ausk&uuml;nfte erbeten w&uuml;rden, &bdquo;w&uuml;rde das die Finanz&auml;mter lahmlegen&ldquo;. Die Mitarbeiter m&uuml;ssten neu geschult werden, da nicht jeder wissen k&ouml;nne, welche Studieng&auml;nge berufsvorbereitend seien und welche nicht. Die Steuer-Gewerkschaft erwartet, dass sehr stark versucht werden w&uuml;rde, Kosten der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung und Kosten f&uuml;r Computer geltend zu machen. Der Vertreter des Deutschen Studentenwerks sah Aufteilungsschwierigkeiten bei Anschaffungen, wie etwa Regalen, die nicht nur f&uuml;r das Abstellen von B&uuml;chern genutzt werden k&ouml;nnten. Da Studenten von privaten Hochschulen wegen der dort zu entrichtenden Geb&uuml;hren die h&ouml;chsten Kosten h&auml;tten und diese bei Umsetzung des Urteils als Werbungskosten abziehen k&ouml;nnten, laufe dies auf eine &bdquo;indirekte institutionelle F&ouml;rderung&ldquo; von Studienpl&auml;tzen jenseits der staatlichen Universit&auml;ten hinaus.<br>\nDie Bundesteuerberaterkammer erwartet Entt&auml;uschung bei den Steuerpflichtigen, falls der Gesetzgeber die Absetzbarkeit der Ausbildungskosten nicht wenigstens r&uuml;ckwirkend verbessert. Andererseits h&auml;tten viele Studenten keine Belege mehr und somit Schwierigkeiten, Kosten geltend zu machen.<br>\nAuf Bedenken in dem Fachgespr&auml;ch stie&szlig; auch die Idee, die bestehende Sonderausgabenabzugsm&ouml;glichkeit f&uuml;r Ausbildungskosten von 4.000 auf 6.000 Euro zu erh&ouml;hen. Die Bestimmung laufe heute bereits meist ins Leere, weil Studenten kein entsprechend hohes Einkommen h&auml;tten.<br>\nDie Bundesregierung hatte in einer Antwort (17\/7259) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17\/6978) mitgeteilt, dass bei einer Absetzbarkeit von Berufsausbildungskosten als Werbungskosten mit Steuerausf&auml;llen von 1,1 Milliarden Euro zu rechnen sei. 360.000 Steuerpflichtige k&ouml;nnten von der Absetzbarkeit profitieren. Eine Reaktion des Gesetzgebers auf das Urteil soll offenbar in die &Auml;nderungen zum Gesetzentwurf zur &Auml;nderung der Beitreibungsrichtlinie sowie zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften (17\/6263) aufgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_421\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umfrage: Vier von f&uuml;nf Deutschen gegen Senkung des Rentenbeitrags<\/strong><br>\nEine deutliche Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger will auf eine Senkung des Rentenbeitrags verzichten und stattdessen die &Uuml;bersch&uuml;sse der gesetzlichen Rentenverscherung zur Vermeidung von Altersarmut einsetzen. Das ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Forschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Danach wollen 79 Prozent der Befragten die &Uuml;bersch&uuml;sse der Rentenkasse zur Bek&auml;mpfung von Altersarmut verwenden, nur 12 Prozent votieren f&uuml;r eine Senkung der Rentenbeitr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++2d64bd62-feea-11e0-5728-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SPD braucht Programm statt Personality<\/strong><br>\nDen Sozialdemokraten hilft das Kandidatentheater von Peer Steinbr&uuml;ck und Helmut Schmidt nicht weiter. Die Partei muss L&ouml;sungen entwickeln und in der Krise Alternativen anbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kanzelerkandidat-spd-braucht-programm-statt-personality\/60120631.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nordwest-Bahn: &ldquo;Fahrg&auml;ste mit Geduld am Ende&rdquo;<\/strong><br>\nDie nicht abrei&szlig;enden Beschwerden &uuml;ber die Nordwest-Bahn hat Heiko Thaden zum Anlass genommen, einen Brief an den nieders&auml;chsischen Verkehrsminister J&ouml;rg Bode zu schreiben. Heiko Thaden, der Mitglied im Fahrgastbeirat Wesermarsch und im Verkehrsclub Deutschland ist, hofft auf Unterst&uuml;tzung aus Hannover. &bdquo;Es ist dringend notwendig, dass vom Land Niedersachsen als Auftraggeber massiv auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Nordwest-Bahn eingewirkt wird.&ldquo; Es gehe darum, die f&uuml;r die Fahrg&auml;ste nicht l&auml;nger hinnehmbaren M&auml;ngel zu beseitigen, schreibt der Abbehauser an den Minister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/Region\/Artikel\/2720177\/Nordwest-Bahn-%22Fahrg%E4ste-mit-Geduld-am-Ende%22.html\">NWZ-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tunesien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Islamisten wollen regieren<\/strong><br>\nNoch vor Bekanntgabe der Wahlergebnisse in Tunesien f&uuml;hrt die islamistische Partei Ennahda Koalitionsgespr&auml;che. Die laizistischen Parteien schneiden schlechter ab als erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/tunesien-islamisten-wollen-regieren,1472596,11058916.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Angst vor Islamisten!<\/strong><br>\nKommt nach dem arabischen Fr&uuml;hling der islamistische Winter? Wird Tunesien, wo die arabische Revolution begonnen hat, schon bald ein islamistischer Staat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-keine-angst-vor-islamisten-,1472602,11059374.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hochschulfinanzierung wichtiges Thema f&uuml;r die Zukunft<\/strong><br>\nDie zuk&uuml;nftige Finanzierung des Hochschulsystems in Deutschland war ein Schwerpunkt im Gespr&auml;ch mit dem Wissenschaftsrat im Ausschuss f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung am Mittwochvormittag. Zugleich stand die Arbeit des Rates selbst im Fokus. Der Wissenschaftsrat ber&auml;t die Bundes- und L&auml;nderregierungen in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung von Wissenschaft, Forschung und Hochschulen.<br>\nHinsichtlich der zuk&uuml;nftigen Finanzierung von Hochschulen m&uuml;sse eine Debatte gef&uuml;hrt werden, wie Bund und L&auml;nder gemeinsam vorgehen wollen, betonte der Rat weiter. So &auml;u&szlig;erte er sich kritisch &uuml;ber die projektorientierte Forschung und nannte als Beispiel die Hochschulpakte I bis III. Diese griffen bei der bestehenden &Uuml;berlastung an den Hochschulen zu kurz. Es sei notwendig, die nachfrageorientierte Finanzierung an den Hochschulen zu st&auml;rken, hie&szlig; es&hellip;<br>\n&bdquo;Hochschulen brauchen eine verl&auml;ssliche Grundfinanzierung&ldquo;, hie&szlig; es aus der Fraktion Die Linke. Es stelle sich die Frage, ob man nicht eine &bdquo;grunds&auml;tzlich andere Herangehensweise&ldquo; ben&ouml;tige, um Nachhaltigkeit in der Breite zu gew&auml;hrleisten. Die Kritik der Linksfraktion traf vor allem die Exzellenzinitiativen an den Hochschulen. Dadurch verl&ouml;re die Breite an Qualit&auml;t, betonte sie.<br>\nDie Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen begr&uuml;&szlig;te, dass &bdquo;der Wissenschaftsrat die gemeinsame Finanzierung durch Bund und L&auml;nder zu einem Hauptthema&ldquo; mache. &bdquo;Wir brauchen eine Strategiediskussion&ldquo;, forderte sie und wies zugleich auf eine mangelnde Balance zwischen Grund- und Drittmittelfinanzierung hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_429\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Britischer Ex-Premier Blair ber&auml;t zuk&uuml;nftig Kasachstan<\/strong><br>\nEin Sprecher des kasachischen Au&szlig;enministeriums teilte heute mit, dass der ehemalige britische Premierminister Tony Blair einen Beratervertrag mit der kasachischen Regierung abgeschlossen hat. &Uuml;ber Blairs Honorar machte der Sprecher keine Angaben, britische Medien hatten zuvor berichtet, dass der Vertrag Blair eine Summe in H&ouml;he von acht Millionen Pfund (etwa 9,1 Millionen Euro) zusichere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/panorama\/vermischtes\/vertrag-britischer-ex-premier-blair-beraet-zukuenftig-kasachstan_aid_677802.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fukushima: Mehr radioaktives Xenon als bei Tschernobyl. Gr&ouml;&szlig;te Belastung bereits unmittelbar nach dem Erdbeben &ndash; vor dem Tsunami<\/strong><br>\nEin internationales Forscherteam aus Norwegen, &Ouml;sterreich, Spanien und den USA kommt zu dem Ergebnis, dass durch den Super-GAU in Fukushima 2,5-mal so viel radioaktives Edelgas Xenon-133 freigesetzt wurde wie durch Tschernobyl. Es gibt laut Studie zudem &ldquo;starke Hinweise&rdquo; darauf, dass die Freisetzung am 11. M&auml;rz 2011 infolge des Erdbebens bereits gegen 15 Uhr japanischer Zeit und somit noch vor dem Eintreffen des Tsunami begann. F&uuml;r die Wissenschaftler ein Hinweis f&uuml;r &ldquo;strukturelle Sch&auml;den&rdquo; an den Reaktoren durch die Einwirkungen durch das Erdbeben um 14.46 Uhr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scinexx.de\/wissen-aktuell-14033-2011-10-26.html\">scinexx<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser A.M.:<\/strong> &ldquo;Das Studienergebnis ist somit ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass die Darstellung der Atomindustrie, der japanischen Regierung, aber auch der deutschen Reaktorsicherheitskommission, wonach das Erdbeben alleine &ndash; ohne den dadurch ausgel&ouml;sten Tsunami &ndash; nicht zum Super-GAU gef&uuml;hrt h&auml;tte, falsch sein d&uuml;rfte&rdquo;, so Henrik Paulitz, Atomexperte der atomkritischen &Auml;rzteorganisation IPPNW. &ldquo;Der Versuch der Atomlobby, die weltweit massive Erdbebengef&auml;hrdung von Atomkraftwerken herunterzuspielen zu wollen, ist mit der neuen Studie wohl endg&uuml;ltig gescheitert. Es ist schon erstaunlich, wie die Reaktorsicherheitskommission und andere deutsche Regierungsstellen unbeirrt an der kaum noch haltbaren Tsunami-Theorie festhalten &ndash; vermutlich um erdbebengef&auml;hrdete Anlagen wie Philippsburg-2 und Neckarwestheim-2 aus der politischen Schusslinie zu bringen.&rdquo;<br>\nGl&uuml;ck im Ungl&uuml;ck hatte der Gro&szlig;raum Tokyo mit seinen rund 36 Millionen Einwohnern: Als die dichteste &ldquo;radioaktive Wolke&rdquo; am 15. M&auml;rz &uuml;ber die Hauptstadt hinweg zog, regnete es nicht. Wie dramatisch diese Tage waren, machte Ex-Premier Naoto Kan unl&auml;ngst deutlich: Seine Regierung habe nach dem Erdbeben durchaus &uuml;ber eine Evakuierung der Einwohner Tokyos nachgedacht. Das h&auml;tte bedeutet, dass Tokyo zur Sperrzone geworden w&auml;re. In dem Moment, so Kan, habe er daran gezweifelt, dass Japan als Staat weiterfunktionieren k&ouml;nne.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Realsatire: Nuhr noch PR<\/strong><br>\nDer Comedy-Star Dieter Nuhr ist das neue Gesicht einer Werbekampagne der schwarz-gelben Bundesregierung. Unter dem Motto &ldquo;Wir sind&rsquo;s nuhr&rdquo;&hellip;<br>\n&hellip;soll in einer deutschlandweiten Plakataktion &ldquo;f&uuml;r die Werte und Ziele der Koalition geworben werden&rdquo;, erkl&auml;rte Regierungssprecher Steffen Seibert k&uuml;rzlich auf einer Pressekonferenz. Nuhr sei daf&uuml;r der ideale Kandidat gewesen. Zum einen genie&szlig;e er ein positives Image, wof&uuml;r es eigentlich &uuml;berhaupt keinen Grund gebe. &ldquo;Von dieser Gabe k&ouml;nnen wir uns schon mal eine gro&szlig;e Scheibe abschneiden.&rdquo;<br>\nDie ARD-Vorsitzende Monika Piel: &ldquo;Die Zeiten, in denen Kabarettisten oder Moderatoren den Missbrauch von Macht anprangern, sind gl&uuml;cklicherweise l&auml;ngst vorbei, das ist doch Dieter-Hildebrandt-Geschw&auml;tz von gestern. Sie &uuml;bernehmen heutzutage andere, vers&ouml;hnende Aufgaben. Das erleben wir in unseren eigenen Talkshows oder beim sogenannten ,Satire-Gipfel&rsquo;, den Herr Nuhr sehr erfolgreich moderiert.&rdquo; Piel sagte, der Comedy-Star agiere sogar vorbildlich: &ldquo;Politik und Medien, das ist heutzutage ein Geben und Nehmen. Wir sind ja schlie&szlig;lich nicht bei der Heilsarmee.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/die-wahrheit\/!80629\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Absolventen vermieten ihre Gesichter<\/strong><br>\n&ldquo;Sie tragen ihre Absolventenhaut zu Markte: Ein Jahr lang wollen zwei britische College-Abg&auml;nger ihre Gesichter zu Werbefl&auml;chen machen, um ihre Schulden aus Studiengeb&uuml;hren abzustottern. F&uuml;r welche Firmen sie zum Blickfang werden, ist ihnen egal. Ein Modell, das sich bislang rentiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,793606,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_4213.html\">Stuttmann-Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Griechenland, was W&uuml;sten kosten, Hausbesitzer in den USA, reiche Amerikaner werden immer reicher, Leiharbeit und atypische Besch&auml;ftigung, Besch&auml;ftigung schaffende Ma&szlig;nahmen, Studienkosten, Rentenbeitrag, SPD, Nordwest-Bahn, Tunesien, Hochschulfinanzierung, Tony Blair ber&auml;t zuk&uuml;nftig Kasachstan, Fukushima, Realsatire, das Letzte, zu guter Letzt. (RS\/JB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11102","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11102"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50232,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11102\/revisions\/50232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}