{"id":111072,"date":"2024-02-15T08:40:19","date_gmt":"2024-02-15T07:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072"},"modified":"2024-02-15T08:40:19","modified_gmt":"2024-02-15T07:40:19","slug":"hinweise-des-tages-4544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h01\">Die Angst der Eliten vor der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h02\">Ein Autounfall in Zeitlupe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h03\">USA geben Israel gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die T&ouml;tung von Zivilisten in Rafah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h04\">Gabriele Krone-Schmalz: &raquo;Jetzt sind Diplomaten gefragt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h05\">Wir alle sollen f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit Deutschlands bluten: Die Front ist hier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h06\">Kriegskarneval in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h07\">Die Nato macht uns nicht sicherer, sondern unsicherer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h08\">GDL und Co. im Arbeitskampf: Streiks sind in Deutschland schon genug &bdquo;eingehegt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h09\">Rosneft wird zum Rechtsrisiko f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h10\">Verlustreiche Zeiten: Einbruch des deutschen China-Gesch&auml;fts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h11\">China feiert Neujahrsfest &ndash; westliche &bdquo;Experten&ldquo; kritisieren zu niedrige Preise: Sorgen, die wir gerne h&auml;tten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h12\">Eine Million Sensibilit&auml;tsst&ouml;rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111072#h13\">Letzte Chance f&uuml;r Assange: Entscheidung &uuml;ber Auslieferung steht bevor.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Angst der Eliten vor der Demokratie<\/strong><br>\nMan k&ouml;nne &ldquo;die Demokratie nicht vor dem Volk sch&uuml;tzen&rdquo; warnt der ehemalige Bundesverfassungsverfassungsrichter Peter M&uuml;ller. Demokratiepanik zielt jedoch genau in diese fatale Richtung. [&hellip;]<br>\nDie aktuelle Bedrohung der Demokratie geht nach Steinmeiers Auffassung demnach offenbar einerseits von den Volksverhetzern, andererseits jedoch von den B&uuml;rgern aus, die nicht den Intellekt oder die politische Urteilsf&auml;higkeit mitbringen, um diesen nicht auf den Leim zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Angst-der-Eliten-vor-der-Demokratie-9627498.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wie die gr&uuml;ne Familienministerin die Opfer von Hass und Mobbing im Netz f&uuml;r ihre Zwecke missbraucht<\/strong><br>\nZu den vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen geh&ouml;rt denn auch, die digitalen Medien-Plattformen dazu zu n&ouml;tigen &bdquo;proaktiv&ldquo; nicht nur gegen illegale, sondern gegen alle Formen von &bdquo;Hass im Netz&ldquo; vorzugehen, wie es mit den NetzDG und dem Digital Services Act angestrebt werde. Die absehbare Folge ist, dass die mit hohen Strafen bedrohten Plattformen alles blocken und l&ouml;schen, was dem Regierungsnarrativ widerspricht und einflussreich ist.<br>\nLisa Paus griff in der Pressekonferenz die Vorlage ihrer beauftragten Stichwortgeber dankbar auf und sagte, auch aus Desinformation k&ouml;nne Hass entstehen. Damit hatte sie die Br&uuml;cke geschlagen, um den Bericht, in dem es nur um illegale Formen von Hass im Netz ging, f&uuml;r ihr Anliegen einzuspannen, &bdquo;demokratief&ouml;rdernde&ldquo;, gegen &bdquo;desinformierende&ldquo; Kritik an Regierung und neugr&uuml;ner Ideologie k&auml;mpfende &bdquo;zivilgesellschaftliche&ldquo; Organisationen dauerhaft mit Steuergeld bedenken zu d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/paus-hass-im-netz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Autounfall in Zeitlupe<\/strong><br>\nSchonungslose Beschreibungen der deutschen Wirtschaftskrise, scharfe Kritik an der Berliner Politik und Sorge &uuml;ber den Aufstieg der extremen Rechten l&ouml;sen das einst positive Deutschlandbild in wichtigen internationalen Medien ab. W&auml;hrend die US-Nachrichtenagentur Bloomberg voraussagt, Deutschlands &bdquo;Tage als industrielle Supermacht&ldquo; seien gez&auml;hlt, hei&szlig;t es in der Londoner Financial Times, in der deutschen Wirtschaft k&ouml;nne man aktuell einen &bdquo;Autounfall in Zeitlupe&ldquo; beobachten. Im Wall Street Journal ist vom &bdquo;kranken Mann Europas&ldquo; die Rede, w&auml;hrend Pariser Medien mit &ndash; in Deutschland eher unbekannter &ndash; Selbstironie urteilen, die Krise der Bundesrepublik trage &bdquo;franz&ouml;sische Z&uuml;ge&ldquo;. Der Londoner Guardian, ansonsten nicht f&uuml;r Deutschlandkritik bekannt, weist auf Widerspr&uuml;che der Berliner Politik wie etwa denjenigen zwischen Belehrungen in Sachen Klimaschutz und dem Kampf f&uuml;r schwere Autos mit Verbrennungsmotor hin. Dass in Deutschland j&uuml;dische Kritiker der israelischen Regierung wegen angeblichem Antisemitismus festgenommen w&uuml;rden, sei &bdquo;kafkaesk&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9485\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Versch&auml;rfung des Strafrechts zur Unterdr&uuml;ckung von Kritik an Israel geplant. Vernichtung Pal&auml;stinas darf weiter gefordert werden: Staatsr&auml;son oder Knast<\/strong><br>\nAm 15. Januar dieses Jahres trafen sich geladene Sachverst&auml;ndige aus den Kreisen der Justiz, der Polizei, der Anwaltschaft und Universit&auml;ten im Berliner Paul-L&ouml;be-Haus. Einig waren sich die Teilnehmer, dass Staatsanwaltschaften im Bereich israelkritischer Meinungen zu lasch verfolgen und Gerichte zu viele Strafverfahren einstellen. Das liege auch daran, dass Paragraf 130 StGB schlecht formuliert, undeutlich bis konturlos sei. Von Seiten der Rechtswissenschaft kam der Rat, bevor der Gesetzgeber hier weitere Komplikationen einf&uuml;hre, solle sich die Justiz besser mit &bdquo;Fortbildungsangeboten, Leitf&auml;den und Handreichungen&ldquo; an Richter und Staatsanw&auml;lte wenden, sprich, diese auf Kurs bringen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte ein neuer Straftatbestand Abhilfe schaffen, wie die Leipziger Professorin Elisa Hoven vorschlug:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/staatsraeson-oder-knast-4788628\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA geben Israel gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die T&ouml;tung von Zivilisten in Rafah<\/strong><br>\nDie USA haben Israel gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die T&ouml;tung von Zivilisten in Rafah gegeben, trotz &ouml;ffentlicher Kommentare von US-Politikern, die Israel aufforderten, einen Plan zum Schutz der Zivilisten in der Stadt zu entwickeln, in der sich sch&auml;tzungsweise 1,5 Millionen Pal&auml;stinenser aufhalten.<br>\nUS-Amtstr&auml;ger erkl&auml;rten gegen&uuml;ber POLITICO, dass die Regierung Biden keine Konsequenzen f&uuml;r Israel plane, wenn es einen Gro&szlig;angriff auf Rafah durchf&uuml;hre, bei dem unweigerlich eine gro&szlig;e Zahl von Zivilisten get&ouml;tet w&uuml;rde. &ldquo;Es sind keine Sanktionspl&auml;ne in Arbeit, was bedeutet, dass die israelischen Streitkr&auml;fte in die Stadt eindringen und Zivilisten verletzen k&ouml;nnten, ohne mit amerikanischen Konsequenzen rechnen zu m&uuml;ssen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_02_14_usageben.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gabriele Krone-Schmalz: &raquo;Jetzt sind Diplomaten gefragt&laquo;<\/strong><br>\nGabriele Krone-Schmalz &uuml;ber den Krieg in der Ukraine und die Notwendigkeit einer Politik des Interessenausgleichs und der Friedenssicherung [&hellip;]<br>\nGlauben Sie Angela Merkel, dass die Minsker Vertr&auml;ge nur ein Hinhalteman&ouml;ver waren, um der Ukraine Zeit f&uuml;r milit&auml;rische St&auml;rkung zu geben?<br>\nDiese Vermutung gab es von Anfang an, denn im Gegensatz zu Russland wurde die Ukraine zu keinem Zeitpunkt vom Westen mit Sanktionen belegt oder sonstwie gedr&auml;ngt, die vereinbarten Verpflichtungen ihrerseits zu erf&uuml;llen. Ich k&ouml;nnte mir allerdings auch vorstellen, dass das eine Art Schutzbehauptung von Frau Merkel ist, nach dem Motto: war ja alles nicht ernst gemeint, sondern eine besonders kluge Strategie. Die Reihe der Politiker, die mit Blick auf ihre fr&uuml;here vern&uuml;nftige Ostpolitik jetzt zu Kreuze kriechen, ist ja relativ lang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1179947.ukraine-krieg-gabriele-krone-schmalz-jetzt-sind-diplomaten-gefragt.html%20\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wir alle sollen f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit Deutschlands bluten: Die Front ist hier<\/strong><br>\nDie b&uuml;rgerlichen Leitmedien leisteten Sch&uuml;tzenhilfe und berichteten unisono, dass diese Forderungen der Vorbereitung auf eine m&ouml;gliche Pr&auml;sidentschaft Donald Trumps dienen. Trump, der in bekannter Art und Weise durch den US-Vorwahlkampf trottelt, hatte zuvor das Beistandsversprechen der NATO infrage gestellt und damit einen willkommenen Anlass zur Formulierung deutscher Weltmachtsphantasien geliefert. (&hellip;) Die Aufregung um das Gerede aus &Uuml;bersee ist ein armseliger Versuch, den langfristig angelegten militaristischen Staatsumbau zu vernebeln. Ebenso wird weiterhin von &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; gesprochen, um zu verschleiern, wer f&uuml;r den wahnsinnigen R&uuml;stungskurs zahlen soll: Wir alle! Der &bdquo;Charme&ldquo;, den eine Aussetzung der Schuldenbremse f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben h&auml;tte, besteht ja gerade darin, dass sie dann umso r&uuml;cksichtsloser genutzt werden k&ouml;nnte, um den notwendigen sozialen Kahlschlag voranzutreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-front-ist-hier-4788656\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kriegskarneval in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nNATO meldet &raquo;beispiellosen&laquo; Anstieg der R&uuml;stungsausgaben und Rekordsummen f&uuml;r Munitionsbeschaffung. Deutschland meldet: Zwei-Prozent-Ziel erreicht.<br>\nAschermittwoch, Schluss mit lustig? Die NATO verl&auml;ngerte am Mittwoch den Karneval und war selig. Jedenfalls in der Darstellung von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg. Er trat am Mittwoch in Br&uuml;ssel vor die Presse und verk&uuml;ndete &raquo;beispiellosen&laquo; Zuwachs bei den R&uuml;stungsausgaben der Mitgliedsl&auml;nder des Paktes sowie gro&szlig;e Erfolge der Armee Kiews im Krieg. Daher sei weitere Milit&auml;rhilfe dort keine &raquo;N&auml;chstenliebe&laquo;, sondern ein &raquo;Investment&laquo; in Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469347.nato-pressekonferenz-kriegskarneval-in-br%C3%BCssel.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Nato macht uns nicht sicherer, sondern unsicherer<\/strong><br>\nTrump provoziert mit Nato-Bashing, die Europ&auml;er sind aufgeregt. Dabei zeigt ein Blick auf die Allianz, dass sie den Kontinent immer mehr destabilisiert. [&hellip;]<br>\nMan kann Trumps Nato-Bashing, seine impliziten Drohungen, die Nato im Zweifelsfall zu verlassen, sicherlich als unipolare Rhetorik, ausgerichtet auf seine W&auml;hlerschaft, abhaken.<br>\nWarum h&auml;ngen die Europ&auml;er an der Nato?<br>\nDenn Trump und seine Berater wissen sehr wohl, dass das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis ein sehr effektives Instrument ist, um Europa an sich zu binden. Warum sollte ein US-Pr&auml;sident es aus der Hand geben?<br>\nDie Frage ist vielmehr, warum die Europ&auml;er so an der Nato h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Nato-macht-uns-nicht-sicherer-sondern-unsicherer-9626784.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>GDL und Co. im Arbeitskampf: Streiks sind in Deutschland schon genug &bdquo;eingehegt&ldquo;<\/strong><br>\nMeinung Kaum machen Besch&auml;ftigte in Deutschland ernst, wird ihnen vorgeworfen, ihre Arbeitsniederlegungen seien nicht &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo;. Die Forderung nach einer verpflichtenden &bdquo;Schlichtung&ldquo; vor den Streiks wurde laut. Warum das realit&auml;tsfern ist [&hellip;]<br>\nSolche Ideen verkennen aber das Ungleichgewicht zwischen den Besch&auml;ftigten und ihren Arbeitgebern. Denn Arbeitskampf ohne Streik ist nur &bdquo;kollektives Betteln&ldquo;. Das ist nicht etwa ein Zitat von GDL-Chef Claus Weselsky, sondern des Bundesarbeitsgerichts, welches im Wesentlichen das Streikgeschehen in Deutschland regelt und erkannt hat, dass Besch&auml;ftigte nur wenige Mittel haben, um ihre Interessen durchzusetzen. Tarifauseinandersetzungen sind in Deutschland sowieso schon eingehegt: Es herrschen vereinbarte Friedenspflichten, es d&uuml;rfen lediglich Lohnforderungen und keine politischen Forderungen gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/nina-scholz\/streiks-in-deutschland-die-forderung-nach-einer-schlichtung-ist-realitaetsfern\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rosneft wird zum Rechtsrisiko f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie Mehrheitsbeteiligung des russischen Staatskonzerns Rosneft an der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt wird f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland zum milliardenschweren Rechtsrisiko. Um die Versorgung mit Roh&ouml;lprodukten im Nordosten der Republik nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sicherzustellen, hatte das Bundeswirtschaftsministerium die Anteile von Rosneft Deutschland an der Raffinerie im September&thinsp;2022 unter Treuhandverwaltung gestellt. Jetzt pr&uuml;ft das Ministerium eine Enteignung, um zu verhindern, dass Rosneft die Kontrolle zur&uuml;ckerlangt und die Raffinerie im Wirtschaftskrieg gegen den Westen neu in Stellung bringen kann.<br>\nDoch neben der Gefahr russischer Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen deutsche Unternehmen, die der Kreml bereits in Aussicht gestellt hat, birgt eine Enteignung nach Einsch&auml;tzung von Experten auch erhebliche rechtliche Risiken und k&ouml;nnte milliardenschwere Entsch&auml;digungsforderungen gegen die Bundesrepublik nach sich ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/rosneft-wird-wegen-raffinerie-schwedt-zum-rechtsrisiko-fuer-deutschland-19512386.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verlustreiche Zeiten: Einbruch des deutschen China-Gesch&auml;fts<\/strong><br>\nDas Decoupling wirft seine Schatten voraus. Die Au&szlig;enhandelszahlen f&uuml;r 2023, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte, lassen erstmals klarer erkennen, was mit dem Wirtschaftskrieg der USA und zunehmend auch der EU gegen China auf Deutschland zukommt. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass deutsche Unternehmen, die in der Volksrepublik Produktionsst&auml;tten betreiben &ndash; etwa Kfz-Konzerne, Zulieferer, Chemiebetriebe &ndash;, sich darauf einstellen, dass fr&uuml;her oder sp&auml;ter der gro&szlig;e Sanktionshammer kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469383.verlustreiche-zeiten.html\">J&ouml;rg Kronauer in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>China feiert Neujahrsfest &ndash; westliche &bdquo;Experten&ldquo; kritisieren zu niedrige Preise: Sorgen, die wir gerne h&auml;tten<\/strong><br>\nIm neuen Jahr, dem &bdquo;Jahr des Drachen&ldquo;, steht der 75. Jahrestag der Gr&uuml;ndung der Volksrepublik Chinas bevor. Ein Drache steige in den Himmel auf, aber Chinas Entwicklung m&uuml;sse auf dem Boden bleiben, war in einem Leitartikel der chinesischen Zeitung &bdquo;Global Times&ldquo; zu lesen. Trotzdem blicken sowohl Xi Jinping als auch die &bdquo;Global Times&ldquo; mit Zuversicht auf das neue Jahr. Anders als die Medien hierzulande, die f&uuml;r die Volksrepublik eine d&uuml;stere Zukunft voraussagen. Chinas Wirtschaft schw&auml;chele, stecke in einer tiefen Krise &ndash; so der Tenor. Die Zahlen weisen in eine andere Richtung: Der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt Chinas wird f&uuml;r 2023 offiziell mit 5,2 Prozent beziffert. Damit hat das Land zum weltweiten Wirtschaftswachstum mehr beigetragen als die USA, Europa und Japan zusammengenommen. Die Bedeutung der Volksrepublik f&uuml;r die Weltwirtschaft nimmt also weiter zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sorgen-die-wir-gerne-haetten-4788589\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine Million Sensibilit&auml;tsst&ouml;rungen<\/strong><br>\nDer Film Eine Million Minuten zeigt die volle Dekadenz der Millennials. Und er skizziert das Leben, wie es f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Menschen niemals sein kann. Ein Film zwischen Propaganda und Ignoranz. [&hellip;]<br>\nEine Million Minuten verkauft eine Funktionseliten- oder so genannte Leistungstr&auml;gerehe als Normalfall. Wie sie, so sind wir gewisserma&szlig;en alle. Wir m&uuml;ssen uns nur trauen. Doll zeigt uns eine dieser politisch korrekten Lebensgemeinschaften, denen es materiell an nichts mangelt. Und die f&uuml;r jedes Problem eine L&ouml;sung haben, weil sie ohne relative Sachzw&auml;nge &ouml;konomisch bestehen k&ouml;nnen. Diese Leute hinterfragen nicht die Politik, nicht die Entwicklungen. Sie leben ein richtiges Leben im Falschen. [&hellip;]<br>\nDoll filmte an der Wirklichkeit vorbei. Die Armut w&auml;chst in Deutschland. Millionen wissen nicht weiter. Flucht w&auml;re auch f&uuml;r sie erstrebenswert. Aber sie k&ouml;nnen es sich nicht leisten. Schon ein zweit&auml;giger Aufenthalt in Castrop-Rauxel ist f&uuml;r sie zu teuer. Er h&auml;lt diese Menschen, die in Deutschland immer mehr werden, im Dunkeln. Stattdessen bekommt man ein Millennial-Hochglanzprodukt vorgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/kultur\/eine-million-sensibilitaetsstoerungen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Letzte Chance f&uuml;r Assange: Entscheidung &uuml;ber Auslieferung steht bevor.<\/strong><br>\n&raquo;Der wichtigste Fall f&uuml;r die Pressefreiheit im 21. Jahrhundert.&laquo; So charakterisierte die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (BSW) den Fall Julian Assange am Mittwoch bei einem Pressegespr&auml;ch, zu dem sie und einer der Anw&auml;lte aus Assanges Legal Team, S&ouml;ren Schomburg, geladen hatten. Am 20. und 21. Februar entscheidet der britische High Court endg&uuml;ltig dar&uuml;ber, ob Assanges Anw&auml;lte Berufung einlegen d&uuml;rfen gegen die Entscheidung der britischen Regierung, den seit 2019 im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh (das &raquo;britische Guant&aacute;namo&laquo;) inhaftierten Journalisten und Wikileaks-Gr&uuml;nder an die USA auszuliefern. Es ist die letzte Chance, die Auslieferung vor einem britischen Gericht zu verhindern. Der Rechtsweg in Gro&szlig;britannien w&auml;re dann ersch&ouml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469674.pressefreiheit-letzte-chance-f%C3%BCr-assange.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-111072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=111072"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":111075,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111072\/revisions\/111075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=111072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=111072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=111072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}