{"id":111136,"date":"2024-02-16T14:00:26","date_gmt":"2024-02-16T13:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111136"},"modified":"2024-02-16T13:37:36","modified_gmt":"2024-02-16T12:37:36","slug":"leserbriefe-zu-putin-aehnelt-fuer-mich-bis-aufs-haar-hitler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111136","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201ePutin \u00e4hnelt f\u00fcr mich bis aufs Haar Hitler\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110587\">Hier<\/a> wird &uuml;ber einen Briefwechsel von Wolfgang Bittner mit einem polnischen Wissenschaftler &uuml;ber die politische Lage berichtet. Zur Einordnung hat Wolfgang Bittner u.a. geschrieben, dass die Indoktrination der Bev&ouml;lkerung auch vor den T&uuml;ren der polnischen Universit&auml;ten nicht Halt mache. Der Debattenraum sei immer enger geworden. Insofern sei dieser Briefwechsel &bdquo;nicht nur eine Seltenheit, sondern in dieser unterschiedlichen Wahrnehmung der gegenw&auml;rtigen politischen Situation auch exemplarisch&ldquo;. Wir haben hierzu zahlreiche und interessante Leserbriefe erhalten. Daf&uuml;r danken wir. Es folgt nun eine Auswahl, die f&uuml;r Sie von <strong>Christian Reimann<\/strong> zusammengestellt worden ist.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>dieser politische, von scharfen Gegens&auml;tzen gepr&auml;gte Dialog zwischen Wolfgang Bittner und seinem polnischen Freund Tomasz l&auml;sst kristallklar erkennen, was die feindselige Propaganda des Westens in Millionen K&ouml;pfen angerichtet hat, und wie blind viele, sehr viele im Westen geworden sind, wie sie offensichtlich gar nicht mehr in der Lage sind, auf den Grund der Wahrheit zu blicken. Sie wollen das gar nicht mehr, auch wenn Leute wie Wolfgang Bittner ihnen starke Argumente, unwiderlegbare Fakten entgegenhalten, die USA-H&ouml;rigkeit dominiert unser Leben, und differenziertes Denken, Denken in andere Richtungen kommt nur noch selten vor, verliert sich immer mehr in der allumfassenden, &uuml;berm&auml;chtigen, von Propaganda gepr&auml;gten tagt&auml;glichen Einflussnahme der Medien, der nur sehr scher zu entkommen ist.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, verbunden mit den besten W&uuml;nschen f&uuml;r Ihre weitere aufkl&auml;rerische Arbeit,<br>\nMGraeme<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Redaktion, lieber Wolfgang Bittner!<br>\n&nbsp;<br>\nEin herzliches Dankesch&ouml;n an die Redaktion f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung dieses so aufschlussreichen Briefwechsels!<br>\n&nbsp;<br>\nUnd gro&szlig;en Dank an Sie, lieber Wolfgang Bittner, f&uuml;r Ihre klaren Worte!<\/p><p>Schon kurz nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hatte ich &lsquo;klare Worte&rsquo; von Ihnen gelesen &ndash; ich wei&szlig; nicht mehr wo &ndash; und in meiner Rede am &lsquo;Tag 3&rsquo; nach dem Einmarsch verarbeitet: <a href=\"http:\/\/www.ac-frieden.de\/2022\/02\/26\/auch\/\">ac-frieden.de\/2022\/02\/26\/auch\/<\/a>.<br>\nInsbesondere danke ich Ihnen f&uuml;r Ihre sehr informativen Antworten auf die Fragen Ihres polnischen Briefpartners zur russischen Innenpolitik.<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;brigen hatte ich genau die Zitate, die Sie im &lsquo;PS&rsquo; Ihres Briefes vom 25. Januar 2024 zum &lsquo;Krieg mit Russland&rsquo; bringen,&nbsp; auch in meiner letzten Rede am 3. Februar 2024 zitiert: <a href=\"http:\/\/www.ac-frieden.de\/2024\/01\/31\/samstag-3-februar-15-uhr-elisenbrunnen-19-kundgebung-diplomatie-statt-waffen-und-sanktionen\/\">ac-frieden.de\/2024\/01\/31\/samstag-3-februar-15-uhr-elisenbrunnen-19-kundgebung-diplomatie-statt-waffen-und-sanktionen\/<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nFriedliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nAnsgar mit Helene Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner, <\/p><p>was Ihr Bekannter Tomasz da schreibt, habe ich so &auml;hnlich auch schon von deutschen Verwandten und Freunden geh&ouml;rt. <\/p><p>Zun&auml;chst einmal: Danke f&uuml;r die Dokumentation, das ist wirklich exemplarisch und ein historisches Dokument! <\/p><p>Wie kann es aber sein, dass Menschen so verbohrt in eine &uuml;ble Propagandaweltsicht sind? Was die Beurteilung von &ldquo;Putin&rdquo; betrifft, da m&uuml;sste man nur die diplomatischen Initiativen Russlands der letzten 20 Jahre in Richtung USA und NATO zur Kenntnis nehmen. Dann k&auml;me man zu einem ganz anderen Ergebnis. Ich kann mir das nur so vorstellen, dass diese Menschen eine unbewusste Vorpr&auml;gung auf &ldquo;den Russen&rdquo; haben. Und wenn die angetriggert wird, kommt der ganze verborgene Hass raus. Arno Gruen hat es analysiert, wie der faschistische Charakter unbewusst &uuml;ber Generationen weiter gereicht wird. <\/p><p>Der Bismarckturm steht noch? Als Student in G&ouml;ttingen habe ich immer darauf bestanden, dass Bismarckturm und Bismarckh&auml;uschen nach dem Erfinder des Sauren Herings benannt sind. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zum Briefwechsel von W.Bittner:<\/p><p>oh, wie kommt mir das bekannt vor, wenngleich nicht auf akademischer Ebene.<\/p><p>Nach meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung kann ich nur sagen:<\/p><p>Herr Bittner, Ihre lobenswerten Bem&uuml;hungen werden zu nichts f&uuml;hren!<br>\n&nbsp;<br>\nDer folgende Halbsatz aus Ihrer Einleitung<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;weil die Indoktrination der Bev&ouml;lkerung auch vor den T&uuml;ren der polnischen Universit&auml;ten nicht halt macht&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>gibt schon einen gewissen Fingerzeig. Wen kann man noch gleich besonders gut indoktrinieren ?<br>\nNun gut &ndash; ich m&ouml;chte Ihrem polnischen Freund nicht zu nahe treten, was fiele mir auch ein&hellip;.<br>\nNach dem Halbsatz &bdquo;Putin &auml;hnelt f&uuml;r mich bis aufs Haar Hitler,&ldquo; habe ich mich dann nur noch querlesend bis an`s Ende durchgek&auml;mpft.<\/p><p>Was ist los hinter den T&uuml;ren polnischer Universit&auml;ten? Auf Grundlage nur dieses Briefwechsels, k&ouml;nnen die Kenntnisse Ihres Freundes, europ&auml;ische (vor allem neuere) Geschichte betreffend, nur als recht schlicht bezeichnet werden. Ich kann nur inst&auml;ndig hoffen, dass selbige nicht allgemein zutreffend sind &ndash; Professor oder nicht Professor.<\/p><p>Und &uuml;berhaupt! Tomasz wie&hellip;&hellip;.Masala?<br>\n&nbsp;<br>\nMit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nFrank Schultz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkler, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des Briefwechsels von Wolfgang Bittner mit seinem polnischen Kollegen. Ich war sehr ber&uuml;hrt, denn ich f&uuml;hre immer wieder Diskussionen mit einem hochgebildeten polnischen Freund, die auf geradezu unheimliche Weise &auml;hnlich sind. Es ist vollkommen egal, wie viele Belege, Quellen und Argumente man sorgf&auml;ltig zusammentr&auml;gt. Seit Jahren bitte ich meinen Freund um Nachweise, um all die Vorw&uuml;rfe zu beweisen, die man Putin macht. Wenn &uuml;berhaupt mal eine Antwort kommt, ist das eigentlich eher lachhaft. Mein Freund schickte mir mal einen Artikel, der irgendeine PR-Aktion von Putin &ldquo;entlarvte&rdquo;, als er nach arch&auml;ologischen Relikt getaucht ist. Dabei stand sogar im Text, dass sich Putin und seine Begleiter dar&uuml;ber ein wenig am&uuml;siert h&auml;tten. Putin selbst hat immer wieder gesagt, dass solche Inszenierungen dazugeh&ouml;ren. <\/p><p>Und nat&uuml;rlich fehlt nie der Hinweis auf get&ouml;tete Journalisten, ohne jemals auch nur einen Hauch von Indizien zu nennen. W&uuml;rde man selbst das mit den zwei Dutzend mysteri&ouml;sen Todesf&auml;llen im Dunstkreis der Clintons machen, dann w&auml;re man nat&uuml;rlich sofort ein Verschw&ouml;rungstheoretiker. Die intellektuelle Dissoziation ist so eklatant, dass man sich den Hinweis ersparen kann, wie sehr mit zweierlei Ma&szlig; gemessen wird. <\/p><p>Herzlichen Dank an Wolfgang Bittner und die Nachdenkseiten! <\/p><p>Gru&szlig;, Paul Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, lieber Wolfgang Bittner,<\/p><p>danke f&uuml;r den kontroversen Schriftwechsel zwischen Wolfgang Bittner und seinem polnischen Bekannten. Ich stimme inhaltlich vollst&auml;ndig Wolfgang Bittner zu. Aber darum geht es mir gar nicht. Der auf den Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlichte Schriftwechsel ist beispielhaft f&uuml;r den miserablen Zustand der meisten Medien. Auf allen Kan&auml;len, in allen Bl&auml;ttern wird die russische Propaganda, Putins Propaganda, kritisiert. Dabei verbreiten unsere Medien hinsichtlich des Ukrainekriegs nahezu ausschlie&szlig;lich primitivste antirussische Propaganda. In Talk-Shows sind die Diskussionsrunden meist mit Teilnehmern besetzt, die hundertprozentig westliche Propaganda verbreiten: Am Ukrainekrieg ist ausschlie&szlig;lich Putin schuld; Putin ist ein Imperialist, der Russland auf die Grenzen der alten Sowjetunion ausdehnen will; Die Ukraine verteidigt Freiheit und Demokratie f&uuml;r ganz Europa; Die USA, Europa und Deutschland sind verpflichtet, der Ukraine milit&auml;risch zu helfen; Unsere Waffen dienen dem Frieden in der Ukraine. &ndash; Vielleicht sp&uuml;ren die Medien, dass diese westliche Propaganda so durchsichtig und unglaubw&uuml;rdig ist, dass man es nicht wagt, auch nur einen Kritiker in solchen Diskussionsrunden zu dulden. Dabei ist der Begriff &bdquo;Diskussionsrunde&ldquo; f&uuml;r diese bizarren Veranstaltungen schon absurd.<\/p><p>Warum wird in Talk-Shows zum Thema Ukraine nicht einmal Wolfgang Bittner eingeladen? Warum wird seit dem Ukrainekrieg Gabriele Krone Schmalz nicht mehr eingeladen? Weil man dem verehrten Publikum suggerieren m&ouml;chte, im Ukrainekrieg g&auml;be es nur eine richtige Meinung. Und wer die nicht teilt, ist aus Dummheit oder aus b&ouml;sem Willen ein Sprachrohr Putins.<\/p><p>Leider ist es nur eine seltene Ausnahme von der Regel: Manchmal wagen mutige Journalisten ein ganz klein wenig abzuweichen von der antirussischen Propaganda. Erstaunlicherweise war es das ZDF und ihr Korrespondent Armin Coerper, das einen erstaunlich sachlichen Bericht aus dem von Russland besetzten Mariupol sendete. Ukrainische Politiker und deutsche Gr&uuml;ne spuckten dann auch Gift und Galle &uuml;ber Coerpers Reportage. Der Bericht passte so gar nicht zur russlandfeindlichen Hasspropaganda. Man m&ouml;chte Bilder und Berichte, &uuml;ber Russen, die Ukrainer abschlachten, Frauen vergewaltigen, Kinder entf&uuml;hren und Schulen und Krankenh&auml;user verw&uuml;sten. Ein Bericht &uuml;ber eine von Russland besetzte Stadt, in der Russland vom Krieg zerst&ouml;rte Geb&auml;ude wieder aufbaut und Menschen ein halbwegs normales Leben erm&ouml;glicht, passt nicht ins westliche Bild. Und um auch ja nichts auszulassen bei der Kritik an Armin Coerper: Er wagte es, von russischem Staatsgebiet aus nach Mariupol zu reisen. Wie sonst h&auml;tte Coerper nach Mariupol kommen sollen? Allein dieser Teil der Kritik ist so albern, dass er die Kritiker als antirussische Hasspropagandisten entlarvt.<\/p><p>Da ich wenig Hoffnung habe, dass Armin Coerpers Bericht nicht eine Eintagsfliege in den Mainstreammedien bleibt, bin ich den Nachdenkseiten umso dankbarer f&uuml;r ihre ausgewogenen kritischen der Demokratie und dem Frieden verpflichteten Beitr&auml;ge. Weiter so.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Arnold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner,<\/p><p>schade, dass Sie es vers&auml;umt haben auf den Krieg im Irak einzugehen. Immer wenn ich das anf&uuml;hre, hei&szlig;t es, das ist ja schon lange her.<\/p><p>Vergessen, wenn&rsquo;s passt. Genau das ist die Auffassung vieler, die sich f&uuml;r den Mord an den Juden nicht mehr verantwortlich f&uuml;hlen.<\/p><p>Was die russische Gro&szlig;machtsucht betrifft, kann man eigentlich nur mit Propaganda begr&uuml;nden. Der Widerspruch in der Realit&auml;t macht deutlich, welchen Unsinn die Menschen glauben. Russland, das man in punkto Wehrf&auml;higkeit geradezu bel&auml;chelt, weil es nicht einmal Bachmut einnehmen kann, aber im n&auml;chsten Satz als Bedrohung f&uuml;r ganz Europa ins Feld f&uuml;hrt, spricht doch &uuml;berdeutlich die gezielte Propaganda an.<\/p><p>W&auml;re das amerikanische System in Russland verankert, h&auml;tte der Krieg schon 10 Jahre vorher seinen Lauf genommen.<\/p><p>Amerika die Freiheitss&auml;ule des Westens, hat sich &uuml;berall als Demokratische Moralwalze f&uuml;r die Befreiung der Unterdr&uuml;ckten eingesetzt. So die offizielle Darstellung.<\/p><p>Aber Henry Kissinger hat es in den letzten Monaten beim Namen genannt. Wir Amerika, vertreten unsere Interessen. Nichts anderes hat G&uuml;ltigkeit. Welche Demokratie hat Amerika, trotz gro&szlig;em Einfluss in den L&auml;ndern geschaffen? Nirgends, es ging nur, um wirtschaftliche Interessen.<\/p><p>Ich z&auml;hle exemplarisch ein paar auf: &Auml;gypten, S&uuml;dafrika (Apartheid), Chile, Spanien (Franco) Saudi-Arabien usw. Es ist m&uuml;&szlig;ig die Reihe fortzusetzen.<\/p><p>Selbst die eigentlichen, urspr&uuml;nglichen Landbesitzern steckt man in Reservate.<\/p><p>Amerika, ist verseucht vom kapitalistischen Untergrund. Die Neoliberale Politik ist nichts anderes als die Politik des Geldes. Die freie Marktwirtschaft ist eine Attrappe des Gro&szlig;kapitals.<\/p><p>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Nur die Nachfrage ist ein verkapptes Argument. Am Beispiel der Immobilien l&auml;&szlig;t sich das am deutlichsten demonstrieren. Nicht die Nachfrager werden am Markt befriedigt, sondern das Kapital. Alle Mieter sind Nachfrager, aber ihnen fehlt das Kapital. Anstatt die Nachfrager zu unterst&uuml;tzen, werden diejenigen gesponsert die das Geld besitzen, um dann die Nachfrager in Abh&auml;ngigkeit zu bringen.<\/p><p>Nehmen wir den Mittelstand. Eine Firma Amazon konnte nur mit Hilfe von Gro&szlig;investoren den Markt f&uuml;r sich schaffen, zu Lasten des Mittelstandes. Amazon schrieb &uuml;ber viele Jahre nur Verluste. Jeder Mittelst&auml;ndler w&auml;re wegen Konkursverschleppung bestraft, wenn nicht gar in Haft, genommen worden.<\/p><p>Genauso w&auml;re Amerika bankrott, wenn es nicht durch milit&auml;rische St&auml;rke den Dollar als W&auml;hrungssystem auf der Welt installiert h&auml;tte. Mit Sanktionen gegen&uuml;ber den Handelspartnern und der freien Manipulation von sogenannten Geldwerten, konnten sie ein Hegemonie System aufbauen, dem heute in Gefahr droht zu versumpfen.<\/p><p>Die meisten L&auml;nder der Welt wollen sich aus dieser Abh&auml;ngigkeit l&ouml;sen, weil die Attrappe Freiheit nirgends zu dieser gef&uuml;hrt hat.<\/p><p>Die NATO war vielleicht am Anfang als Verteidigungsb&uuml;ndnis gegr&uuml;ndet worden, aber heute ist sie nichts mehr als einen Verwaltungsgesellschaft der R&uuml;stungsindustrie, die mit jeder Erweiterung einen garantierten Umsatz am BIP des neuen Mitglieds ihren Umsatz erh&ouml;ht. Die neuen Mitglieder sind der Wachstumsmotor der R&uuml;stungsindustrie. W&uuml;rde Amerika das Geld, das sie in die Einflussnahme von Staaten steckt (Maidan l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en), w&auml;re die Armut im eigenen Lande nicht in diesem Ausma&szlig;.<\/p><p>Amerika ist heute noch eine Oase bzgl. atomarer Gefahr. Warten sie zu lange, wird das ihr Schutzschild im l&ouml;cheriger machen. Deshalb sind sie gezwungen, andere M&auml;chte zu provozieren, um &uuml;ber den gro&szlig;en Krieg ihre Weltherrschaft neu zu strukturieren.<\/p><p>So wenig Mitleid sie mit den Indianern hatten, so wenig werden sie Mitleid mit der Bev&ouml;lkerung ihres Feindbildes haben.<\/p><p>Eine gro&szlig;e Anzahl der Deutschen sieht die Amerikaner als unsere menschenfreundlichen Befreier an. Dass sie unsinnig, kurz vor der Kapitulation 1945 noch deutsche St&auml;dte und deren Bewohner dem Erdboden gleichgemacht haben, scheint nicht in deren Bewusstsein gekommen zu sein. Warum gab es eine 2. Atombombe? Aus Freiheitsliebe?<\/p><p>Das gro&szlig;e Problem der Bewusstmachung &uuml;ber die politischen Dimensionen, liegt darin begr&uuml;ndet, dass diejenigen, die tats&auml;chlich Politik machen in Amerika so im Tiefenstaat versteckt sind, dass man der Ansicht unterliegt, der jeweilige Pr&auml;sident mache die Politik. Aber, wenn der der Falsche ist kann er abgew&auml;hlt werden. Nur die Politik bleibt dieselbe. Der Trugschluss bleibt im Nebel unsichtbar.<\/p><p>In Russland oder China steht der politisch Bestimmende wie eine Schie&szlig;budenfigur zum medialen Abschuss.<\/p><p>Amerika hat eine Sprache und hat eine gemeinsame Tradition und die hei&szlig;t WILDER WESTEN.<\/p><p>In Russland gibt es mehr als 30 Amtssprachen und ebensoviele Traditionen. In China haben wir noch gr&ouml;&szlig;ere differenziertere Volksschaften. Was Amerika will, sind Aufspaltungen die sie in ihrem Land nie zulassen w&uuml;rden.<\/p><p>Wie schwer sich die EU tut, dieses Sprachen und Traditionsgewirr zusammenzuf&uuml;hren, ist ein Beispiel, das die Komplexit&auml;t in etwa aufzeigt.<\/p><p>Meine Hoffnung auf Irrtum h&auml;ngt am seidenen Faden.<\/p><p>Ihr Leser<br>\nHans Braun<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wolfgang Bittner! Das geht unter die Haut!<\/p><p>Sie erw&auml;hnen in Ihrem Text &ldquo;F&auml;chenbombardements&rdquo;. Da wollte ich denn doch wissen, wann Sie geboren sind (1941) &ndash; pardon. Mein Geburtstag ist im Oktober 1939 (ab 5.45 wird zur&uuml;ckgeschossen!) und ich bin ein per Fl&auml;chenbombardement Ausgebombter. Ich habe lange in Japan gearbeitet und wei&szlig;, das auch dort fl&auml;chengebombt wurde (Tokyo) &ndash; ein Demokratenstaat hat es sich erlaubt, statt Fl&auml;chenbomben zwei Einzelbomben zur massenhaften Ausl&ouml;schung menschlichen Lebens zu nutzen. Der polnische Briefpartner sollte vielleicht dar&uuml;ber nachdenken, von wem der Wille zur Vernichtung seit 1945 weiterhin weltweit mit vielen Kriegen betrieben wird. Es ist nicht Putin oder seinesgleichen. Das entspricht auch der jetzigen Wirklichkeit und ist mehr als ein Hitlerhaar in der Suppe.<\/p><p>Bittner hat sehr einf&uuml;hlsam und defensiv seine Argumente unterbreitet, aber nicht vergessen, die Abl&auml;ufe historisch korrekt zu beschreiben. Der ehemals gute Bekannte &ldquo;Tomasz&rdquo; ist infolge des &ldquo;immer enger gewordenen Debattenraumes&rdquo; zur vor&uuml;bergehenden Vergangenheit geworden. Den Grund hierf&uuml;r sieht Bittner in der massiven US-Propaganda pro Ukraine.<\/p><p>Interessanterweise beginnt der Briefwechsel am 24.12.2023. Da ist Weihnachten und in Polen sind die Menschen noch weitgehend gl&auml;ubig. Es ist Tomasz, der an diesem bedeutungsschweren Tag wieder zur Gegenwart wird und sich entschlie&szlig;t, seinen alten Freund zu kontaktieren. Es gibt sicher nicht wenige unter den NDS-Lesern, die sehr mitf&uuml;hlen k&ouml;nnen mit dem, was in dieser Korrespondenz enthalten ist und welcher GEHALT sich offenbart &ndash; aus eigenem Erleben.<\/p><p>Ich mag mich irren, aber ich glaube (Glauben ist nicht Wissen), dass Wolfgang Bittner mit seinen Zeilen wunde Punkte getroffen hat, die latent bei Tomasz vorhanden sind &ndash; eben tief verborgen. Er hat zugestimmt, dass der Briefwechsel ver&ouml;ffentlicht werden darf, obwohl er einige Male seinem Freund hat verschl&uuml;sselt zustimmen m&uuml;ssen. Er hat sich Anonymit&auml;t erbeten. NDS-Leser werden ihn nicht mit Hassreden bedrohen, aber es k&ouml;nnte doch sein, dass in Polen jemand hier reinguckt!<\/p><p>Ein Dank an die Redaktion f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung! Tomasz wird das bestimmt lesen d&uuml;rfen, dank Wolfgang Bittner.<\/p><p>Dieter M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Redaktionsteam!<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des Briefwechsels von Wolfgang Bittner und seinem Briefpartner in Polen! Und vielen Dank f&uuml;r die Bereitschaft der beiden Autoren des Briefwechsels f&uuml;r die Offenlegung kontr&auml;rer Standpunkte. Es ist m. M. n. symptomatisch, dass sich viele Menschen in diesem Land nicht mehr trauen, ihren Standpunkt deutlich zu machen. Umso wichtiger ist diese Ver&ouml;ffentlichung. Angst herrscht vor, &ouml;ffentlich das Falsche zu sagen. Oder in Opposition gegen&uuml;ber dem Medienmainstream zu geraten. Heute noch antwortete mir eine Mitstreiterin unserer B&uuml;rgerinitiative, dass sie die Informationen zu der Kriegs- und die Sozialabbau-Politik der Bundesregierung, eigentlich gar nicht h&ouml;ren m&ouml;chte, weil es sie zu sehr belastet. Viel angenehmer ist es, auf der Seite der Anst&auml;ndigen zu stehen und gemeinsam gegen Rechts auf die Stra&szlig;en und Pl&auml;tze zu gehen, als sich gegen die faschistoiden Machtgel&uuml;ste von Militarismus und menschenverachtender, fremdenfeindlicher Gesetzgebung und dem Abbau des Rechtsstaates in Deutschland in Stellung zu bringen. Wie m&uuml;hselig! Gegen den Strom zu schwimmen! Da macht sich der aufrechte B&uuml;rger ein Pappschild gegen die AfD und schon steht der Protestant auf der richtigen Seite und wird von denen gelobt, die die Versch&auml;rfungen des Versammlungsrechts, der Polizeigesetze, die faktische Abschaffung des Asylrechts und die massenweise Ausweisung von Fl&uuml;chtenden zur Staatsr&auml;son erheben. Macht das nicht sprachlos? Dies beschreibt eine gesellschaftliche Gemengelage, wo wir alle miteinander ins Gespr&auml;ch kommen m&uuml;ssten! Auch mit den Menschen, von denen wir vermuten, dass sie notorische AfD-W&auml;hler w&auml;ren.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nJ&uuml;rgen H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenker, sehr geehrter Herr Bittner, <\/p><p>toll, eine solche Ruhe und Distanz kenne ich von meinen Diskussionen eher nicht. Das muss nicht zwingend an den anderen Teilnehmern liegen, ich bin hei&szlig;bl&uuml;tig&hellip; Gut, Diskussionen sind aber ad hoc, beim Briefwechsel kann man etwas l&auml;nger an Formulierungen feilen. <\/p><p>Ein &auml;hnliches Bild der Situation erhalte ich durchaus auch, wenn man sich z.B. mit unseren polnischen Leiharbeitern unterh&auml;lt: Die Propaganda dort scheint so &uuml;berw&auml;ltigend zu sein wie auch hierzulande. Der Russe ist doof, aber dass das amerikanische System daf&uuml;r sorgt, dass die Polen f&uuml;r wenig Geld durch Europa tingeln, wird durch propagandistische Nebelkerzen verdeckt. Und zur Not ist Putin h&ouml;chstselbst daran Schuld. Egal, worum es geht. <\/p><p>In Summe schien mir Ihr Weg der einzig gangbare zu sein. Auch wenn niemand glauben will, wenn sie sich str&auml;uben und mit Z&auml;hnen und Klauen eine Welt verteidigen wollen, die es nicht gibt und wohl auch nie gegeben hat. Aber diese Un&uuml;berzeugten wissen wenigstens, wen sie anrufen k&ouml;nnen, wenn die Realit&auml;t die T&uuml;r eingetreten hat. Jeder kommt mal dran. <\/p><p>Und Hut ab vor Euch Nachdenkern. Wo nehmt Ihr blo&szlig; die Kraft her? Ich fahre schon auf Reserve&hellip; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFlorian App<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner,<br>\n&nbsp;<br>\nder von Ihnen ver&ouml;ffentlichte Briefwechsel mit Ihrem polnischen Freund ist mir gerade sehr nahe gegangen. Ich hatte von Dezember 2023 bis Januar 2024 einen inhaltlich so derma&szlig;en identischen digitalen Briefwechsel mit meinem Freund, dass ich beim Lesen Ihres Beitrags v&ouml;llig irritiert war. Meinen Freund &nbsp;(Westdeutscher) habe ich (Ostdeutsche) 1985 &nbsp;in Leipzig kennengelernt. Wir sch&auml;tzen uns beide sehr und der Kontakt ist nie v&ouml;llig abgebrochen, wenn auch manchmal f&uuml;r einige Jahre unterbrochen. Ich h&auml;tte mir niemals vorstellen k&ouml;nnen, dass er in den auch von Ihnen diskutierten Themen eine so krass von mir abweichende Meinung haben k&ouml;nnte. Ich dachte immer, uns w&uuml;rde gerade diese kritische Haltung gegen&uuml;ber Regierungshandeln, die Immunit&auml;t gegen Propaganda und der bedingungslose Einsatz f&uuml;r Frieden, konkret die Ablehnung von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete vereinen. Wir haben es geschafft, nicht v&ouml;llig zerstritten auseinander zu gehen. Aber der Riss ist da und auch erst mal Funkstille. Warum schaffen es eigentlich friedensliebende, gebildete und auch lebenserfahrene Menschen nicht, den Zustand Europas, die Rolle der USA und Russlands wenigstens in den Kernaussagen so zu bewerten wie Sie? Was genau ist es, dass unsere Freunde zu grundlegend anderer Bewertung der politischen Situation f&uuml;hrt? Es sind doch unsere Freunde und es geht doch um nicht weniger als unser Leben und das unserer Kinder. Ich verstehe es wirklich nicht! Ich wurde &uuml;brigens auch von meinem Freund gefragt, ob ich etwa in Russland leben wollte.<br>\n&nbsp;<br>\nSchon irgendwie verzweifelt &uuml;ber das alles, Christine Schwarz.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>dieser Schriftwechsel belegt mal wieder nachhaltig die uneinsichtige, die Kenntnisnahme von Fakten und historischen Zusammenh&auml;ngen verweigernde Unbelehrbarkeit all der Russenhasser, die sich weigern zur Kenntnis zu nehmen, da&szlig; nicht nur dem Yankee sondern auch dem Russen die Wahrnehmung von Interessen, insbesondere im Hinblick auf Bedrohungen durch die USA, zugebilligt werden m&uuml;ssen.<\/p><p>Die Ukraine wird als durch und durch korrupt und faschistisch wahr genommen, in der<\/p><ul>\n<li>oppositionelle Parteien, und Medien verboten sind,<\/li>\n<li>Wahlen abgeschafft bzw. auf unbestimmte Zeiten verschoben wurden,<\/li>\n<li>Massenm&ouml;rder, obwohl weitgehend bekannt, wie diejenigen welche oppositionelle Demonstranten in Odessa im Gewerkschaftshaus bei lebendigem Leib verbrannt haben, ungestraft frei herumlaufen,<\/li>\n<li>ausl&auml;ndische bzw. im Ausland lebende Regimekritiker auf Todeslisten   &ndash;   vergleichbar mit &auml;hnlichen Praktiken in Teilen des Islam   &ndash;   gesetzt werden,<\/li>\n<li>&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Dies ist die Auffassung und Erkenntnis eines alten Mannes, der in seinem Elternhaus im Krieg die Einquartierung eines Offiziers der Waffen-SS hatte   &ndash;   das war ein Ukrainer. Was bekanntlich kein Einzelfall war; denn es hat ja seinerzeit dort ein ganzes ukrainisches SS-Regiment gegeben, und diese Tradition wird doch wohl aktuell auch fortgesetzt (z. B. Asow und der nicht nur von Melnik, der gerade von der EU 160 Mrd.\/a gefordert hat, hoch verehrte Bandera). Lt. Wikipedia war die Ukraine &uuml;brigens auch mit einer 500 Mann starken &ldquo;Solidarit&auml;tsgruppe&rdquo; am brutalen Angriffskrieg von den USA und GB gegen den Irak beteiligt, der &uuml;brigens von den gleichgeschalteten Medien hier im Lande immer verharmlosend mit dem Euphemismus &ldquo;Golfkrieg&rdquo; bezeichnet wird.<\/p><p>Als &auml;u&szlig;erst bemerkenswert wird die folgende Ansicht im Schriftwechsel des sehr gesch&auml;tzten Herrn Bittner mit dem Polen angesehen: &ldquo;Ukrainische Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten problemlos im Westen dieses riesigen Landes in Refugien unterkommen, die dann vom Westen finanziert werden k&ouml;nnten. Das ist aber politisch nicht gew&uuml;nscht.&rdquo; Denn dies ist v&ouml;llig konform mit der durch selbst&auml;ndiges   &ndash;   und nicht betreutes   &ndash;   Denken erworbenen eigenen Erkenntnis. Gem&auml;&szlig; Grundgesetz genie&szlig;en politisch Verfolgte Asyl. Von den deutlich &uuml;ber 1 Mio. hier zugewanderten Kriegsfl&uuml;chtlingen aus der Ukraine befinden sich aber mit Ausnahme von einigen Oppositionellen, denen dort tats&auml;chlich wohl der Tod droht, &uuml;berhaupt keine politisch Verfolgte. Bei den angeblich &uuml;ber 200.000 M&auml;nnern in wehrpflichtigem Alter allein in D mu&szlig; man doch eigentlich von Fahnenfl&uuml;chtigen sprechen, die sich weigern in der Heimat unsere Demokratie und Freiheit zu verteidigen, wie es immer so sch&ouml;n hei&szlig;t, und sich statt dessen hier leistungsfrei mit Betr&auml;gen, die sehr weit &uuml;ber dem heimatlichen Durchschnitts-Einkommen liegen alimentieren lassen und demzufolge im Einvernehmen mit der Politik das deutsche Volk schamlos ausrauben, was ein ma&szlig;geblicher Grund daf&uuml;r ist, da&szlig; jeder vierte Deutsche die AfD w&auml;hlen will, die immer als faschistisch beschimpft wird, obwohl es die einzige Partei war, die unisono gegen die  verbrecherischen (faschistischen) Coronama&szlig;nahmen war, mit all den Freiheitsberaubungen und dem Aushebeln der k&ouml;rperlichen Unversehrtheit durch den geplanten und f&uuml;r bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppen auch durchgef&uuml;hrten Zwang zum Injizieren dieser weitgehend unerforschten Gen-Therapeutika. Und auch jetzt wieder sind sie die einzigen im Parlament   &ndash;   ausgenommen einige abtr&uuml;nnige Linke   &ndash;   die sich gegen Waffenlieferungen und f&uuml;r Verhandlungen einsetzen, wodurch nach eigener Auffassung die stattfindende Beihilfe der Regierenden zu dem t&auml;glichen Morden und T&ouml;ten dort beendet werden k&ouml;nnte. Da&szlig; die zugewanderten Ukrainer z. T. mit ihren mitgebrachten Lexus, Tesla, Daimler-, AUDI- und BMW-SUVs, die in Berlin sehr h&auml;ufig anzutreffen sind, aber nat&uuml;rlich auch mit kleineren Fahrzeugen unsere Stra&szlig;en zus&auml;tzlich &uuml;berf&uuml;llen und verunsichern sei noch am Rande erw&auml;hnt; denn von einer Respektierung der Verkehrsregeln halten sie wie von der Heimat gewohnt nicht allzu viel wie ungute Erfahrungen lehren.<\/p><p>Die Ukraine ist an Fl&auml;che etwa doppelt so gro&szlig; wie Deutschland und hat, bzw. hatte, nur etwa halb so viele Einwohner. Zieht man die besetzten Gebiete ab, betr&auml;gt die Gr&ouml;&szlig;e der Westukraine etwa 1\/3. Und dort ist doch offensichtlich gar kein Krieg; denn man kann Donaukreuzfahrten buchen bis ans Schwarze Meer. Und die Donau ist &uuml;ber sehr viele km der Grenzflu&szlig; zischen Rum&auml;nien und der Ukraine. Und wenn es dort kriegsgef&auml;hrlich w&auml;re, h&auml;tte doch das Dummchen im AA, das obwohl dunkelhaarig aufgrund von Auftreten, Bildungsferne  und Design immer Assoziationen zu einer Barbiepuppe erweckt, solche Kreuzfahrten f&uuml;r Deutsche verbieten oder davor warnen m&uuml;ssen, oder hat sie das wom&ouml;glich? Das k&auml;me uns jedenfalls deutlich billiger und w&uuml;rde auch im Hinblick auf die historische Erfahrung f&uuml;r durchaus angemessen gehalten werden, denn schlie&szlig;lich mu&szlig;te einst Restdeutschland nach dem verlorenen WK&nbsp;II 10 Mio. durch den Verlust von 1\/3 des Staatsgebietes Vertriebene aufnehmen. Es scheint also offiziell doch ausgeschlossen zu werden, da&szlig; &ldquo;Der Russe&rdquo; Zivilisten auf Vergn&uuml;gungsreisen angreifen w&uuml;rde. Wobei   &ndash;    einmal abgesehen von Dresden als H&ouml;hepunkt der Gr&auml;uel an deutschen Zivilisten im Krieg   &ndash;    es f&uuml;r erw&auml;hnenswert gehalten wird, da&szlig; bisher der Yankee der einzige war, der Atombomben auf Menschen geworfen hat und mit Hiroshima und Nagasaki zwei St&auml;dte in leichter Bauweise ausgew&auml;hlt hatte, um die Zahl der toten Zivilisten zu maximieren.<\/p><p>Die Zuschrift ist mit Vorsatz polemisch geraten: Aber durch das was sich hierzu alles abspielt mit der Kriegsert&uuml;chtigung der Deutschen und aktuell dem riesigen Nato-Man&ouml;ver an Ru&szlig;lands Grenzen entflammt ein gewaltiger Zorn gegen die gegen&uuml;ber dem B&uuml;rger so skrupel- und verantwortungslose Politclique verbunden mit der Frage, ob die tats&auml;chlich ein zweites Unternehmen Barbarossa planen etwa in Anlehnung an den bereits schon mal praktizierten Stil: &ldquo;Ab heute morgen um 6 Uhr haben wir zur&uuml;ckgeschossen.&rdquo; Den ganzen kriegsgeilen Deppen scheint &uuml;berhaupt nicht wirklich bewu&szlig; zu sein, da&szlig; der Russe inzwischen auch anderes Ger&auml;t hat als nur Kalaschnikow, T 34 und Stalinorgel   &ndash;   z.B. Hyperschallraketen mit sich das Ziel selber suchenden Achtfachsprengk&ouml;pfen mit einer Sprengkraft, gegen die im Vergleich die Hiroshimabombe wie ein Knallfrosch w&auml;re. Und da der R&uuml;stungs&eacute;tat der Russischen F&ouml;deration trotz sicherlich besserer Effektivit&auml;t weniger als 1\/10 dessen der Nato insgesamt betr&auml;gt, w&auml;re er da nat&uuml;rlich auch konventionell v&ouml;llig chancenlos und mu&szlig; sich dann zwangsl&auml;ufig mit anderen Ger&auml;tschaften zur Wehr setzen.<\/p><p>Was hierzulande v&ouml;llig au&szlig;er Betracht bleibt, ist die Tatsache, da&szlig; die Ukraine einst eine Republik der Sowjetunion   &ndash;   und &uuml;brigens die Krim auch mal russisch   &ndash;   war. Und es gibt sicherlich irgendwo auf dem Globus kluge Leute, die sich daran erinnern und sich fragen, warum wird denn die Selbst&auml;ndigkeit nicht einfach r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht, indem die Ukraine wieder der Russischen F&ouml;deration angegliedert wird   &ndash;   dann h&auml;tten wir den ganzen Schlamassel nicht mehr.<\/p><p>Bester Gru&szlig;<br>\nC.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/240216-Anhang-LBS-12.pdf\">Anmerkungen zu Diskussionen im Bundestag am 23.06.2023 [PDF]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Das interessante an dem Briefwechsel ist, da&szlig; er exemplarisch eine g&auml;ngige Art der Argumentation oder Nicht-Argumentation zeigt, die letzlich nicht weiter f&uuml;hrt.<br>\nDas ist mir an zwei Punkten aufgefallen:<br>\n&nbsp;<br>\n1. D&auml;monisierung statt Fakten<br>\n&lsquo;Tomasz&rsquo; unterstellt Russland, nein &ndash; Putin, alles erdenklich B&ouml;se, geizt nicht mit &uuml;belsten Beschimpfungen, ohne das auch nur einmal mit Fakten zu belegen.<br>\nBittner h&auml;lt geduldig dagegen und nennt Fakten. Das interessiert &lsquo;Tomasz&rsquo; nicht, nur das moralische Urteil z&auml;hlt.<br>\n&nbsp;<br>\n2. Methode Ablenkung<br>\nich wei&szlig; nicht, ob das eine der Albrecht-M&uuml;ller-Manipulations-Regeln ist, aber es ist jedenfalls eine beliebte Methode in Diskussionen:<br>\nA bringt Argumente, B sagt: &ldquo;ABER, (neues Thema)&rdquo;: &nbsp;damit will B die Argumente von A beim Publikum vergessen machen und wieder in die gleiche Kerbe hauen wie zuvor.<br>\nIn diesem Text ist es der Satz von &lsquo;Tomasz&rsquo;:<br>\n&ldquo;teilweise kann man Deinen Thesen zustimmen. Aber nur teilweise.&rdquo; &ndash; und dann kommt ein zwar verwandtes aber doch anderes Thema mit dem gleichen &lsquo;B&ouml;sewicht&rsquo; Putin.<br>\nIn Wirklichkeit stimmt B (&lsquo;Tomasz&rsquo;) auch nicht teilweise zu, es bleibt nur ein unverbindlicher Satz zum &Uuml;bergang.<br>\nGemeint ist : &ldquo;du hast recht, aber das geht mir am A* vorbei, das Publikum soll glauben was ICH sage&rdquo;&nbsp;<\/p><p>M&ouml;gliche Reaktion auf diese Methode (wenn es nicht nicht schriftlich , sondern im Gespr&auml;ch passiert):<br>\n&ldquo;STOP, bleib beim Thema ! Worin stimmst du mir zu ??&rdquo;<\/p><p>Dann mu&szlig; B sich offenbaren:<\/p><ul>\n<li>entweder er stimmt bestimmten Argumenten von A zu &ndash; diese bekommen dann beim Publikum eher Gewicht !<\/li>\n<li>oder er sagt &ldquo;nein, aber ich kann dazu jetzt nichts entgegenhalten, und es ist mir auch egal&rdquo; &ndash; dann sinkt sein Ansehen im Publikum.<\/li>\n<\/ul><p>mit freundlichen Gr&uuml;ssen,<br>\nJens Tappert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110587\">Hier<\/a> wird &uuml;ber einen Briefwechsel von Wolfgang Bittner mit einem polnischen Wissenschaftler &uuml;ber die politische Lage berichtet. Zur Einordnung hat Wolfgang Bittner u.a. geschrieben, dass die Indoktrination der Bev&ouml;lkerung auch vor den T&uuml;ren der polnischen Universit&auml;ten nicht Halt mache. Der Debattenraum sei immer enger geworden. Insofern sei dieser Briefwechsel &bdquo;nicht nur eine Seltenheit, sondern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111136\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-111136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=111136"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":111139,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111136\/revisions\/111139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=111136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=111136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=111136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}