{"id":11130,"date":"2011-10-31T08:46:32","date_gmt":"2011-10-31T07:46:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130"},"modified":"2011-10-31T08:46:32","modified_gmt":"2011-10-31T07:46:32","slug":"hinweise-des-tages-1499","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Albrecht M&uuml;ller &ndash; &raquo;SPD hat nicht gewarnt, sondern mitgemacht&laquo;; Zeit f&uuml;r die Zentralbank; James K. Galbraith &ndash; Some Economists Got it Right; Sind wir jetzt 55 Milliarden reicher?; Jenseits der B&ouml;rse; Axel Troost &ndash; Kritik und Opportunismus; Ulrike Herrmann: Investoren werden panisch bleiben; Tsch&uuml;ss, Kapitalmarkt; Die Geheimpapiere der Atomlobby; Starkes Gef&auml;lle bei sozialer Gerechtigkeit in der OECD; Mindestlohn-Debatte in der CDU &ndash; Viel Streit um Wenig; Dr. Thomas Middelhoff joins ePals as Chairman of ePals Europe; &Uuml;berwachungstechnik Die Schn&uuml;ffel-Industrie unterst&uuml;tzt autorit&auml;re Staaten; SPD streitet &uuml;ber B&uuml;rgerversicherung; Homogene Hochschulentwicklung im Schatten der F&ouml;deralismusreform; Die Inszenierung des Tyrannen-Todes; St&eacute;phane Hessel &ndash; Audiomitschnitt im Gemeindehaus Wipkingen Z&uuml;rich; zu guter Letzt: &bdquo;Ich kann Dich einfach nicht mehr sehen&ldquo; &ndash; Gedanken zu Angela Merkel (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h01\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; &raquo;SPD hat nicht gewarnt, sondern mitgemacht&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h02\">Zeit f&uuml;r die Zentralbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h03\">James K. Galbraith &ndash; Some Economists Got it Right<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h04\">Sind wir jetzt 55 Milliarden reicher?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h05\">Jenseits der B&ouml;rse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h06\">Axel Troost &ndash; Kritik und Opportunismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h07\">Ulrike Herrmann: Investoren werden panisch bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h08\">Tsch&uuml;ss, Kapitalmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h09\">Die Geheimpapiere der Atomlobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h10\">Starkes Gef&auml;lle bei sozialer Gerechtigkeit in der OECD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h11\">Mindestlohn-Debatte in der CDU &ndash; Viel Streit um Wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h12\">Dr. Thomas Middelhoff joins ePals as Chairman of ePals Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h13\">&Uuml;berwachungstechnik Die Schn&uuml;ffel-Industrie unterst&uuml;tzt autorit&auml;re Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h14\">SPD streitet &uuml;ber B&uuml;rgerversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h15\">Homogene Hochschulentwicklung im Schatten der F&ouml;deralismusreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h16\">Die Inszenierung des Tyrannen-Todes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h17\">St&eacute;phane Hessel &ndash; Audiomitschnitt im Gemeindehaus Wipkingen Z&uuml;rich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130#h18\">zu guter Letzt: &bdquo;Ich kann Dich einfach nicht mehr sehen&ldquo; &ndash; Gedanken zu Angela Merkel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11130&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Albrecht M&uuml;ller &ndash; &raquo;SPD hat nicht gewarnt, sondern mitgemacht&laquo;<\/strong><br>\nIhre Bundestagsfraktion bescheinigt sich &raquo;Augenma&szlig; und Risikobewu&szlig;tsein&laquo; in der Wirtschaftspolitik. Gespr&auml;ch mit Albrecht M&uuml;ller<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/10-29\/052.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zeit f&uuml;r die Zentralbank<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Rettungsshow f&uuml;r den Euro l&auml;sst die B&ouml;rsianer jetzt jubeln. Doch die einzige Chance, die n&auml;chste Krise zu verhindern ist: Die EZB muss die Staaten st&uuml;tzen.<br>\nDie B&ouml;rsianer jubelten kurz &uuml;ber die Taten der Euro-Retter. Doch abseits des B&ouml;rsenparketts gab es nichts zu feiern. Der gef&uuml;hlt tausendste EU-Krisengipfel brachte wieder keinen Durchbruch. Im Gegenteil: Angela Merkel verpasste erneut eine gro&szlig;e Chance, um die Eurokrise zu entsch&auml;rfen.<br>\nMerkel, Sarkozy, Junker &amp; Co h&auml;tten die &ouml;ffentlichen Finanzen endlich aus der Geiselhaft der Finanzm&auml;rkte zu befreien k&ouml;nnen. Im dritten Jahr nach Ausbruch der gro&szlig;en Krise bestimmen noch immer Investmentbanker, Hedge-Fonds-Manager und Rating-Analysten &uuml;ber den Preis, zu dem sich Staaten frisches Geld leihen k&ouml;nnen. Ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-zeit-fuer-die-zentralbank,1472602,11075044.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>James K. Galbraith &ndash; Some Economists Got it Right<\/strong><br>\nLeading active members of today&rsquo;s economics profession&hellip; have formed themselves into a kind of Politburo for correct economic thinking. As a general rule &ndash; as one might generally expect from a gentleman&rsquo;s club &ndash; this has placed them on the wrong side of every important policy issue, and not just recently but for decades. They predict disaster where none occurs. They deny the possibility of events that then happen. &hellip; They oppose the most basic, decent and sensible reforms, while offering placebos instead. They are always surprised when something untoward (like a recession) actually occurs. And when finally they sense that some position cannot be sustained, they do not re-examine their ideas. They do not consider the possibility of a flaw in logic or theory. Rather, they simply change the subject. No one loses face, in this club, for having been wrong. No one is dis-invited from presenting papers at later annual meetings. And still less is anyone from the outside invited in.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/11130_some_economists_got_it_right_galbraith.pdf\">Twill [PDF &ndash; 486 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sind wir jetzt 55 Milliarden reicher?<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich nicht, und wenn es stimmt, was ich h&ouml;re, dann ist die ganze Aufregung eher ein Beleg f&uuml;r die Dysfunktionalit&auml;t der Medien (und des politischen Systems) als ein Versagen der Bank beziehungsweise ihrer Aufseher. [&hellip;] Weil die Buchhalter der FMS Forderungen und Verbindlichkeiten nicht aufgerechnet haben und das jetzt nachholen, sinkt also die Bruttoschuldenquote. Die Nettoquote sollte damit unver&auml;ndert bleiben, denn am Verh&auml;ltnis von Forderungen und Verbindlichkeiten hat sich nichts ge&auml;ndert.<br>\nKurz: Wir sind keinen Cent reicher oder &auml;rmer. Der Bl&auml;tterwald rauscht trotzdem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/10\/30\/sind-wir-jetzt-55-milliarden-reicher_3740\">ZEIT Herdentrieb<\/a>\n<p><strong>dazu: Milliarden-Schlampereien bei der HRE lassen B&ouml;ses f&uuml;r EFSF-Hebelung ahnen<\/strong><br>\nEin Finanzministerium, in dessen &Auml;gide offenbar nichtmal die Bilanzbuchung funktioniert, sollte erst recht die H&auml;nde davon lassen, den Eurorettungsschirm mit ungedeckten Schecks aufzublasen&ldquo;, fordert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Ulrich Maurer. &bdquo;Das Risiko, die EU mit dem Hebel zum gr&ouml;&szlig;ten Hedgefonds der Welt zu machen, ist an sich schon der blanke Wahnsinn. Mit einem Finanzministerium, das die Grundrechenarten offenbar nicht beherrscht, wird das endg&uuml;ltig zum Himmelfahrtskommando.&ldquo; Maurer weiter:<br>\n&bdquo;Das ist ein weiteres Glied in einer langen Kette finanzpolitischer Fehlleistungen der Bundesregierung. Finanzminister Sch&auml;uble muss hier umgehend Klarheit schaffen. Man stelle sich nur vor, in der Bank h&auml;tte man nicht 55,5 Milliarden Schulden zuviel, sondern zuwenig verbucht. So schafft man kein Vertrauen, sondern vergr&ouml;&szlig;ert das Chaos.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/milliarden-schlampereien-hre-lassen-boeses-efsf-hebelung-ahnen\/\">Linksfraktion<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Finanzausschuss will gegen Bankmanager vorgehen<\/strong><br>\nEin Buchungsfehler bei der FMS Wertmanagement, der Bad Bank der Hypo Real Estate, senkt die deutsche Staatsverschuldung deutlich. Der Finanzausschuss fordert eine l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung. Die SPD sieht Finanzminister Sch&auml;uble in der Verantwortung. [&hellip;]<br>\nDer kapitale Milliardenfehler in den Bilanzen der Bad Bank mit Namen FMS Wertmanagement, die komplett dem Staat geh&ouml;rt, war durch fehlerhafte Doppelbuchungen seit dem vergangenen Jahr entstanden, die erst jetzt aufgefallen sind. Im Prinzip wurden quasi Addition und Substraktion verwechselt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:millardensegen-wegen-fehlbuchung-finanzausschuss-will-gegen-bankmanager-vorgehen\/60122596.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jenseits der B&ouml;rse<\/strong><br>\nWie sich die gro&szlig;en Finanzinstitute in Br&uuml;ssel am Vorabend der Finanzkrise ma&szlig;geschneiderte neue Regeln schufen und den kontrollierten B&ouml;rsenhandel abschafften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!80811\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Axel Troost &ndash; Kritik und Opportunismus<\/strong><br>\nViele derer, die heute den Kapitalismus kritisieren, haben ihn vorher elementar gepr&auml;gt. Es darf so nicht weitergehen &ndash; und damit muss auch die Verteilung neu diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/axel-troost\/8558-linke-kapitalismuskritik-2#8558\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Investoren werden panisch bleiben<\/strong><br>\nDie Eurokrise ist nicht vorbei &ndash; und sie wird sich weiter versch&auml;rfen. Zwar ist der Rettungsschirm jetzt auf etwa eine Billion Euro aufgestockt worden, aber selbst diese enorme Summe wird nicht reichen&hellip;<br>\nDie Eurokrise wird erst enden, wenn der Euro zu einer normalen W&auml;hrung geworden ist &ndash; wie der Yen, der Dollar oder das Pfund. Dazu w&uuml;rde unter anderem eine Europ&auml;ische Zentralbank geh&ouml;ren, die Staatsanleihen aufkaufen kann, wie es die Bank of England routiniert tut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!80776\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tsch&uuml;ss, Kapitalmarkt<\/strong><br>\nDie zerr&uuml;tteten Finanzen erdrosseln den Staat. Es gibt einen Weg, Deutschland innerhalb einer Generation vollst&auml;ndig entschulden. [&hellip;]<br>\nRechnerisch f&auml;llt auf jeden Einwohner Deutschlands eine &ouml;ffentliche Schuld von 25.000 Euro. Allerdings steht jeder Schuldnerposition eine Gl&auml;ubigerposition in gleicher H&ouml;he gegen&uuml;ber. &Uuml;ber die Gl&auml;ubiger des Staates gibt es zwar nur grobe Informationen; doch wei&szlig; man recht gut &uuml;ber die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse in Deutschland Bescheid. Laut Berechnung des DIW belief sich das Nettoverm&ouml;gen pro Kopf der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 17 Jahre Anfang 2007 (neuere Zahlen liegen nicht vor) auf durchschnittlich rund 88.000 Euro. S&auml;mtliche privaten Haushalte verf&uuml;gten netto &uuml;ber 6,6 Billionen Euro, das meiste davon in der Hand des reichsten F&uuml;nftels. &Ouml;ffentlichen Schulden von 2,5 stehen also mindestens 6,6 Billionen privater Verm&ouml;gen gegen&uuml;ber. Dieser Reichtum erlaubt es, die Staatsschuld zu tilgen, ohne die Verm&ouml;genden unzul&auml;ssig zu belasten. [&hellip;]<br>\nIhre Belastung d&uuml;rfte nicht h&ouml;her als die Gr&ouml;&szlig;enordnung des Lastenausgleichs werden, zu zahlen &uuml;ber einen Zeitraum von 30 Jahren und damit &uuml;berwiegend aus den Verm&ouml;gensertr&auml;gen zu leisten. Die Abgaben sollten in einem Fonds &raquo;Entschuldung Deutschland&laquo; gesammelt und nur zur Schuldentilgung verwendet werden. Nach einer Generation w&auml;ren die &ouml;ffentlichen Haushalte nicht mehr von den Kapitalm&auml;rkten abh&auml;ngig, und die ersparten Zinszahlungen k&ouml;nnten nach und nach f&uuml;r die eigentlichen staatlichen Aufgaben eingesetzt werden &ndash; oder f&uuml;r Steuersenkungen.<br>\nAuch deshalb sollte ein &raquo;Pakt zum Abbau der Staatsverschuldung&laquo; mehrheitsf&auml;hig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/44\/Deutschland-Schuldenabbau\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Geheimpapiere der Atomlobby<\/strong><br>\nBezahlte Wissenschaftler, instrumentalisierte Frauen: Interne Papiere zeigen, wie die Atomkonzerne und ihre Lobbyorganisation die &Ouml;ffentlichkeit beeinflusst haben. [&hellip;]<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2008 erhielt die Lobbyagentur Deekeling Arndt Advisors den Auftrag, bis zur Bundestagswahl im Herbst 2009 einen Meinungsumschwung f&uuml;r die Atomkraft in Deutschland zu erreichen. Der Auftrag kam vom Deutschen Atomforum, in dem sich die vier Betreiber der deutschen Atomkraftwerke &ndash; RWE, Vattenfall, Eon und EnBW &ndash; zusammengeschlossen haben. [&hellip;]<br>\nDie Grundz&uuml;ge der Strategie sind dabei laut den Papieren: &ldquo;Ideologische Blockaden aufbrechen, vermeintliche Gewissheiten hinterfragen&rdquo;, &ldquo;Dritten eine Plattform bieten und &ouml;ffentlich Geh&ouml;r verschaffen&rdquo;, &ldquo;neue Zielgruppen aufschlie&szlig;en&rdquo;, &ldquo;ver&auml;ndertes Meinungsklima zur Kernenergie in Deutschland etablieren&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/taz.de\/taz-enthuellt\/!80743\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: Die Geheimpapiere &ndash; <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/fileadmin\/static\/pdf\/atomlobby1.pdf\">Teil 1 [PDF &ndash; 8.7 MB]<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/fileadmin\/static\/pdf\/atomlobby2.pdf\">Teil 2 [PDF &ndash; 8.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Starkes Gef&auml;lle bei sozialer Gerechtigkeit in der OECD<\/strong><br>\nBertelsmann Stiftung ver&ouml;ffentlicht Gerechtigkeitsindex f&uuml;r 31 OECD-Staaten<br>\nDie Unterschiede in Sachen Armutsvermeidung und Bildungszugang sind innerhalb der OECD immens. W&auml;hrend die nordeurop&auml;ischen Staaten am besten f&uuml;r gleiche Verwirklichungschancen sorgen, haben viele kontinentaleurop&auml;ische sowie angels&auml;chsisch gepr&auml;gte Wohlfahrtsstaaten erheblichen Nachholbedarf. Schlusslichter sind die USA, Griechenland, Chile, Mexiko und die T&uuml;rkei. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Unter die Lupe genommen wurden die Politikfelder Armutsvermeidung, Bildungszugang, Arbeitsmarkt, sozialer Zusammenhalt und Nicht-Diskriminierung, Gesundheit sowie Generationengerechtigkeit.<br>\nDer internationale Vergleich zeigt: &bdquo;Soziale Gerechtigkeit und marktwirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit m&uuml;ssen sich keineswegs gegenseitig ausschlie&szlig;en. Dies belegen insbesondere die nordeurop&auml;ischen L&auml;nder&ldquo;, so Aart de Geus, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, bei der Vorstellung der Studie. Angef&uuml;hrt wird der Gerechtigkeitsindex von Island, Norwegen, D&auml;nemark, Schweden und Finnland.<br>\nArmut und die wachsende Kluft zwischen arm und reich sind ein gro&szlig;es Problem in der OECD. Im Durchschnitt der 31 analysierten Staaten sind 10,8 Prozent der Menschen arm, d.h. sie m&uuml;ssen mit weniger als der H&auml;lfte des nationalen mittleren Haushaltseinkommens leben. Besonders besorgniserregend ist dabei das Ph&auml;nomen der Kinderarmut. Rund 12,3 Prozent der Kinder leben im Schnitt unterhalb der Armutsgrenze. Daher mangelt es vielerorts bereits an den Grundvoraussetzungen sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe. Allerdings ist das Gef&auml;lle innerhalb der OECD immens: W&auml;hrend etwa in D&auml;nemark nur 3,7 Prozent der Kinder von Armut betroffen sind, liegt die Quote in den USA bei erschreckenden 21,6 Prozent (Rang 28). Nur die T&uuml;rkei, Chile und Mexiko schneiden schlechter ab als die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt.<br>\nViele der 31 untersuchten OECD-Staaten weisen zudem erhebliche Defizite bei der Frage gerechter Bildungschancen auf. Erneut sind es die nordeurop&auml;ischen Staaten Island, Finnland, Schweden und D&auml;nemark, die auch in diesem Punkt besonders erfolgreich sind. Die gro&szlig;en Volkswirtschaften USA (Rang 20), Gro&szlig;britannien (21) oder auch Deutschland (22) landen dagegen nur im unteren Drittel des Rankings. Inklusive Schulsysteme und verst&auml;rkte Investitionen in fr&uuml;hkindliche Bildung sind Schl&uuml;sselinstrumente, um k&uuml;nftig f&uuml;r mehr Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich zu sorgen.<br>\nSoziale Gerechtigkeit h&auml;ngt zudem ma&szlig;geblich von den Zugangschancen zum Arbeitsmarkt ab. Die globale Krise hat hier in fast allen OECD-L&auml;ndern dramatische Auswirkungen gehabt und so zu einer Versch&auml;rfung der sozialen Frage beigetragen: Besonders katastrophal ist die Situation in Spanien: Die allgemeine Arbeitslosenquote liegt inzwischen bei &uuml;ber 20 Prozent, Langzeitarbeitslosigkeit &ndash; eine der Hauptursachen f&uuml;r Armut soziale Exklusion &ndash; bei 9 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei erschreckenden 41,6 Prozent. Der soziale Sprengstoff solcher Zahlen ist immens.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/111101_01.png\" alt=\"\"><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news448133\">idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/bst\/de\/media\/xcms_bst_dms_34886_34887_2.pdf\">Die Studie &bdquo;Social Justice in the OECD&ldquo; [PDF &ndash; 3.1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man sollte solchen Bertelsmann-Rankings immer mit Skepsis begegnen. Was die OECD schon in fr&uuml;heren Studien festgestellt hat, wird auch in der Bertelsmann-Studie best&auml;tigt, n&auml;mlich dass die Spaltung in arm und reich in Deutschland in den letzten Jahren dramatisch zugenommen hat: &bdquo;With a Gini coefficient of 0.295, Germany today still rates slightly better than the OECD average (0.314). However, this should not obscure the fact that income inequality here has shown substantial increases since the mid-1980s. Since 2000, &ldquo;absolute&rdquo; as well as &ldquo;relative&rdquo; polarization of income groups has been evident. While the real income of population groups at risk of poverty has declined, that of the wealthy has risen.&ldquo; (S. 30)<\/em><br>\n<em>Auch die Kluft in der Selbstwahrnehmung der Gesundheit geht weit auseinander: &bdquo; In Germany, barely 50 percent of people within the lowest income group assessed their personal health to be good or very good, as compared to 78 percent in the highest income group.&rdquo; (S. 37) Deutschland liegt bei diesem Indikator an drittletzter Stelle.<\/em><br>\n<em>Nicht auslassen kann die Bertelsmann Stiftung nat&uuml;rlich wieder einmal das Thema &bdquo;Generationengerechtigkeit&ldquo;. Die Staatsschulden seien eine &auml;u&szlig;erst schwere Hypothek f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen. Die Stiftung verschiebt immer wieder die aktuelle intragenerative Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichheit in ein intergeneratives Problem. Sie will nicht wahrhaben, dass die Schulden der einen immer und in alle Zukunft die Verm&ouml;gen der Verm&ouml;genden sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mindestlohn-Debatte in der CDU &ndash; Viel Streit um Wenig<\/strong><br>\nNoch vor dem Parteitag sollen zwei Vertreter des Arbeitnehmer- und Wirtschaftsfl&uuml;gels einen Kompromiss finden. Die Opposition sieht die Idee an der FDP scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Mindestlohn-Debatte-in-der-CDU\/!80913\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dr. Thomas Middelhoff joins ePals as Chairman of ePals Europe<\/strong><br>\nWashington, DC &ndash; ePals Corporation (TSX-V: SLN), an education technology company and leading safe social learning network, today announced that Dr. Thomas Middelhoff has joined the Company as Chairman of ePals Europe. It is anticipated that ePals Europe will be formally incorporated as a subsidiary of the Company before year end.<br>\nDr. Middelhoff is currently Managing Partner of Pulse Capital Partners and former Chairman and CEO of media company Bertelsmann AG, where he helped create and build AOL Europe into a business that ultimately sold at a value of US$6 billion. Dr. Middelhoff currently serves on the board of The New York Times, the boards of German companies 3W Power Holdings S.A. and Marseille-Kliniken AG, and as non-executive chairman on the supervisory board of Senator Entertainment AG&hellip;.<br>\nThe ePals Global Community currently connects millions of classrooms, educators, students and parents around the world in a safe and secure social learning network that combines high-quality content with local, national and international collaborative learning experiences that motivate students and enhance outcomes.<br>\n&ldquo;Education media is a trillion dollar global business just beginning to undergo the same fundamental change that traditional entertainment media companies have already faced as a result of the Internet shifting value to digital products and collaborative environments,&rdquo; said Dr. Middelhoff. &ldquo;While educational publishers are increasingly adjusting to this reality, a rapidly changing education media market favors companies like ePals that live at the intersection of digital media, cloud computing and project-based learning, and have executives with deep expertise in building community-based digital media companies at scale with new forms of business and financial models that are difficult for traditional media companies to embrace. I look forward to working towards making Europe a centerpiece of ePals&rsquo; global strategy.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/corp.epals.com\/news\/press\/press_oct27_11.php\">ePals Corporation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiterer Vorsto&szlig; zur Privatisierung des Bildungswesens als ein Milliarden-Gesch&auml;ft. Middelhoff, der den Arcandor-Konzern (Karstadt\/Quelle) in die Insolvenz gef&uuml;hrt und ist durch dubiose Immobiliengesch&auml;fte in die Kritik geraten, es soll ein Schaden von 234 Millionen Euro entstanden sein. Bekannt ist auch, dass er einen uns&auml;glichen Aufwand pflegte und wie andere mit dem Taxi mit Privatflugzeugen durch die Welt tourte.<\/em><br>\n<em>Gemeinsam mit Unternehmensberater Roland Berger und Ex-Investmentbanker Florian Lahnstein gr&uuml;ndet Middelhof den Finanzinvestor BLM Partners. Das Unternehmen suche ab sofort unterbewertete Firmen, um dort einzusteigen. &ldquo;Wir haben Zug&auml;nge in Deutschland wie kaum ein anderer&rdquo;, sagte Lahnstein der FTD. Dabei soll auch ihr Beirat helfen.<\/em> <em>Mitglieder sind der ehemalige Bertelsmann-Chef Mark W&ouml;ssner, 70, Lahnsteins Vater Manfred Lahnstein, 71, Ex-Wirtschafts- und Finanzminister, sowie Wolfgang Clement, 68, <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/management\/:nach-abgang-bei-arcandor-middelhoff-gruendet-finanzinvestor\/480865.html\">ehemaliger Wirtschafts- und Arbeitsminister<\/a>.<\/em><br>\n<em>Middelhoff verdingte sich als Berater der Privatbank Sal.Oppenheim, die ihm einen Kredit von 107 Millionen Euro gew&auml;hrte und erhielt nach dem diese Bank an die Deutsche Bank verkauft wurde eine Abfindung von 10 Millionen Euro. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungstechnik Die Schn&uuml;ffel-Industrie unterst&uuml;tzt autorit&auml;re Staaten<\/strong><br>\nWestliche Unternehmen liefern Spionagesoftware nach &Auml;gypten, Libyen und Bahrein. Auch deutsche Unternehmen helfen bei der &Uuml;berwachung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/die-schnueffel-industrie-unterstuetzt-autoritaere-staaten\/5766862.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD streitet &uuml;ber B&uuml;rgerversicherung<\/strong><br>\n[&hellip;] Der Streit innerhalb der SPD richtet sich weniger auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik, als auf die Finanzierung. Auf letztere konzentrierten sich dann auch die Vortragenden und die Kritiker. Der Kern der Diskussion liegt in der Ausgestaltung der Parit&auml;t und der Beitragsbemessungsgrenze.<br>\nW&auml;hrend der Beschluss des Parteivorstands vorsieht, die Beitragsbemessungsgrenze entsprechend dem heutigen Niveau beizubehalten und entsprechend dem heutigen Niveau fortzuschreiben, verlangt Mattheis, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben. Nach dem Beschluss des SPD-Parteivorstands w&uuml;rden auch k&uuml;nftig h&ouml;here Einkommen, die die heutige Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 3712 Euro &uuml;berschreiten, nicht in die solidarische Finanzierung einbezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=197&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Homogene Hochschulentwicklung im Schatten der F&ouml;deralismusreform<\/strong><br>\nDas Institut f&uuml;r Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg hat die Auswirkungen der F&ouml;deralismusreform auf Hochschulen und Hochschulpolitik der L&auml;nder analysiert: Die Nutzung der neuen Spielr&auml;ume durch die L&auml;nder bleibt gering, und grunds&auml;tzlich neues hat die Reform bislang nicht bewirkt.<br>\nInsgesamt setzten sich allerdings die einmal in den Hochschulsteuerungsreform-Diskurs aufgenommenen Elemente langfristig in (fast) allen Bundesl&auml;ndern durch. Eine Ausnahme stellen lediglich Studiengeb&uuml;hren dar. Hier hat sich der Trend innerhalb weniger Jahre erneut umgekehrt: Er geht nunmehr in Richtung Abschaffung der Geb&uuml;hren (bei fortdauernder Nichteinf&uuml;hrung in geb&uuml;hrenfreien L&auml;ndern). Im &Uuml;brigen aber finden sich Unterschiede zwischen den Bundesl&auml;ndern allenfalls in der Geschwindigkeit, mit der Neuerungen der Hochschulsteuerung politisch aufgenommen und durchgesetzt werden. Muster sind aber dabei nicht zu identifizieren: Es sind regelm&auml;&szlig;ig politisch unterschiedlich regierte L&auml;nder, die neue Instrumente besonders schnell einf&uuml;hren bzw. auf Eile verzichten.\n<ul>\n<li>Auch bei der Studienreform sind die Angleichungsprozesse zwischen den Bundesl&auml;ndern und gemeinsame Entwicklungslinien bemerkenswert&hellip;<\/li>\n<li>In der Gestaltung der Personal- und Karrierestrukturen er&ouml;ffneten die F&ouml;deralismusreform und die ihr vorangegangenen Entwicklungen seit den 90er Jahren den L&auml;ndern betr&auml;chtliche Spielr&auml;ume. Der empirische Trend ist allerdings auch hier durch eine Entwicklung gekennzeichnet, die, insgesamt gesehen, in die gleiche Richtung weist&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>L&auml;nder&uuml;bergreifend bleibt es bei dem f&uuml;r das deutsche Hochschulsystem charakteristischen Flaschenhals akademischer Karriere mit einem gro&szlig;en Anteil risikobehaftet und weisungsabh&auml;ngig Besch&auml;ftigter unterhalb der Professur und einem relativ kleinen und anteilig r&uuml;ckl&auml;ufigen Anteil an dauerhaft und eigenverantwortlich t&auml;tigen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news447751\">idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hof.uni-halle.de\/dateien\/leseproben\/LeseprobeHochschulenFoederalismus2011.pdf\">Leseprobe der Studie [PDF &ndash; 808 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Leitbild der &bdquo;unernehmerischen Hochschule&ldquo; hat sich eben genauso fl&auml;chendeckend durchgesetzt, wie die neoliberale Ideologie. Den Zw&auml;ngen des Wettbewerbs meint sich niemand entziehen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Inszenierung des Tyrannen-Todes<\/strong><br>\nGaddafi ist tot, und die blutigen Bilder seines Endes gehen um die Welt. Was sagen sie uns? Das h&auml;ngt wesentlich davon ab, wie die Medien sie inszenieren. Der Historiker Thomas Gro&szlig;b&ouml;lting, Professor in M&uuml;nster, hat Anfang des Jahres den Sammelband &ldquo;Der Tod des Diktators &ldquo; mitherausgegeben und sich darin mit dem Ende von Saddam Hussein besch&auml;ftigt. In V.i.S.d.P. spricht er &uuml;ber Bildikonen, Manipulationen und Medienhypes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.visdp.de\/magazin\/die-inszenierung-des-tyrannen-todes\/\">V.i.S.d.P.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>St&eacute;phane Hessel &ndash; Audiomitschnitt im Gemeindehaus Wipkingen Z&uuml;rich<\/strong><br>\nHier der nahezu vollst&auml;ndige Mitschnitt von St&eacute;phane Hessels gestrigem Besuch in Z&uuml;rich:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.southvibez.de\/blog\/stephane-hessel-audiomitschnitt-im-gemeindehaus-wipkingen-zurich\/\">southvibes.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: &bdquo;Ich kann Dich einfach nicht mehr sehen&ldquo; &ndash; Gedanken zu Angela Merkel<\/strong><br>\nAm letzten Wochenende ist es passiert. Die Kanzlerin landet als erste auf der neuen Bahn des Frankfurter Flughafens und h&auml;lt anschlie&szlig;end die Festrede zu deren Inbetriebnahme. Die Ansprache wird zehn Minuten lang im hr-Fernsehen &uuml;bertragen. Und mir wird klar: Ich kann sie einfach nicht mehr sehen.<br>\nIch mag noch nicht einmal mehr &uuml;ber sie lachen. Nicht &uuml;ber ihre minimalistische Mimik oder ihre erstarrte Frisur, nicht &uuml;ber den watschelnden Gang und ihre unbeholfenen Gesten. Selbst ihre eigenartige Sprache oder ihre einfallslose Kleidung am&uuml;sieren mich nicht mehr. Ende. Schluss mit lustig.<br>\nNicht, dass ich irgendwann einmal ein gro&szlig;er Anh&auml;nger gewesen w&auml;re. Aber ich war zumindest immer etwas neugierig auf sie: Was wird sie sagen, wie wird sie sich verhalten, wie wird sie aussehen? Alles weg. Es interessiert mich nicht mehr. Wenn es nach mir ginge, dann w&uuml;rde ich sie zum n&auml;chsten Mal sehen, wenn sie sich als 90-j&auml;hrige Altkanzlerin am iRollator in Maybrit Obermanns Mosaik-Studio portiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/10\/26\/%E2%80%9Eich-kann-dich-einfach-nicht-mehr-sehen%E2%80%9C-gedanken-zu-angela-merkel\/\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Albrecht M&uuml;ller &ndash; &raquo;SPD hat nicht gewarnt, sondern mitgemacht&laquo;; Zeit f&uuml;r die Zentralbank; James K. Galbraith &ndash; Some Economists Got it Right; Sind wir jetzt 55 Milliarden reicher?; Jenseits der B&ouml;rse; Axel Troost &ndash; Kritik und Opportunismus; Ulrike Herrmann: Investoren werden panisch bleiben; Tsch&uuml;ss, Kapitalmarkt; Die Geheimpapiere der Atomlobby;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11130\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11130","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11130"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11132,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11130\/revisions\/11132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}