{"id":111430,"date":"2024-02-22T08:30:45","date_gmt":"2024-02-22T07:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430"},"modified":"2024-02-22T08:17:11","modified_gmt":"2024-02-22T07:17:11","slug":"hinweise-des-tages-4549","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h01\">Martin Sonneborn &uuml;ber Assange-Anh&ouml;rung: &bdquo;Versuch, kritischen Journalismus mundtot zu machen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h02\">&ldquo;So ein Wettr&uuml;sten &uuml;berlebt der Planet nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h03\">Vorschlag des Tages: Spatenstichindex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h04\">Chaotischer Ukraine-R&uuml;ckzug aus Awdijiwka? &bdquo;Lassen Sie die Verwundeten zur&uuml;ck&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h05\">Vom Unterschied zwischen Wollen und K&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h06\">Au&szlig;enpolitisch gescheitert: USA arbeiten an einem Kapitulationsplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h07\">Fast 70% der Amerikaner bef&uuml;rworten Gespr&auml;che zur Beendigung des Krieges in der Ukraine <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h08\">&bdquo;Das Gericht in Kiew hat best&auml;tigt: Maidan-Scharfsch&uuml;tzen schossen aus dem Hotel Ukraina&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h09\">Energiepolitisches Wunschdenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h10\">Erst Xinjiang, dann China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h11\">Kraftfahrt-Bundesamt entdeckt unzul&auml;ssige Abschalteinrichtung bei BMW-Autos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h12\">Bundestagsdebatte zum Pandemievertrag: Teil 1 &ndash; Der irref&uuml;hrende Antrag der Unionsfraktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h13\">&laquo;Eine Wiederwahl Trumps f&uuml;hlt sich wie ein fataler Schritt an&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h14\">Krise der Linken: Sachlichkeit in die Debatte bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111430#h15\">Lesung zum Gaza-Konflikt auf dem Hamburger Rathausmarkt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Martin Sonneborn &uuml;ber Assange-Anh&ouml;rung: &bdquo;Versuch, kritischen Journalismus mundtot zu machen&ldquo;<\/strong><br>\nDas grenzt schon an Sabotage, was die Briten hier auffahren. Der bedeutendste Prozess weltweit, in dem es um Pressefreiheit geht &ndash; und sie gehen in den kleinsten Gerichtssaal, der im High Court aufzutreiben ist. Das Gericht hat das Erteilen von Online-Zug&auml;ngen au&szlig;erhalb von England und Wales untersagt &ndash; aus den USA, Australien, der EU konnte mal sich also nicht zuschalten. Und dann gibt es gerade mal Platz f&uuml;r zwei Dutzend Journalisten auf einer Empore. Mit Live&uuml;bertragung, briefmarkengro&szlig;en K&ouml;pfen auf einem Bildschirm, in der ersten H&auml;lfte oft ohne verst&auml;ndlichen Ton. Wir konnten uns in den Saal mogeln, MdB Sevim Dagdelen sa&szlig; bei der Familie Assange und hat uns mit hineingelotst. Deutsche im Ausland m&uuml;ssen zusammenhalten. [&hellip;]<br>\nIch glaube, es sind drei EU-Abgeordnete hier. Das ist zu wenig. Andrej Hunko und Sevim Dagdelen aus dem Bundestag habe ich gesehen und Jeremy Corbyn von der Labour Party. Es ist sehr bedauerlich, dass sich nicht mehr Politiker f&uuml;r Assange stark machen. Es geht um absolute Grundrechte, und es geht um diese westlichen Werte, die wir immer lautstark propagieren, wenn es uns passt. Leider haben sowohl Baerbock als auch Habeck, die vor der Regierungs&uuml;bernahme noch &ouml;ffentlichkeitswirksam Assanges Freilassung gefordert hatten, ihre Forderungen in ihren &Auml;mtern sofort vergessen. In London waren aber zum Gl&uuml;ck relativ viele Menschen auf der Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/martin-sonneborn-interview-julien-assange-anhoerung-sabotage-pressefreiheit-zr-92845462.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Antastbar: Julian Assange in London<\/strong><br>\nDas Grundgesetz beginnt mit der L&uuml;ge &raquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar.&laquo; Die Autoren h&auml;tten bei mehr Wahrhaftigkeit aus dem eine Tatsache vort&auml;uschenden &raquo;ist&laquo; ein &raquo;soll sein&laquo; gemacht. In der Verschw&ouml;rung von mindestens drei Staaten der westlichen Wertegemeinschaft, Julian Assange zu jagen und zu ermorden, konnte die Achtung seiner Menschenw&uuml;rde nie eine Rolle spielen. Als die CIA unter Michael Pompeo, den Donald Trump zum US-Au&szlig;enminister machte, die T&ouml;tung Julian Assanges er&ouml;rterte, schloss das den Respekt irgendeiner Rechtsregel aus und damit folgerichtig Folter ein. Das erledigten britische Minister und deren Justizapparat bis hin zu der Show, die in London am Dienstag und Mittwoch als kleinlich schikan&ouml;ses, aber rechtsf&ouml;rmiges Verfahren ablief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469884.antastbar.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Verbrechen Journalismus<\/strong><br>\nIm Court Number 5 weigert sich Richterin Victoria Sharp ihr Mikrofon in einer Art und Weise zu benutzen, die es erm&ouml;glicht, ihr akustisch zu folgen. Zynisch vor allem, weil sie sich f&uuml;r die &raquo;technischen Probleme&laquo; am ersten Anh&ouml;rungstag entschuldigt und erkl&auml;rt, dass diese &raquo;&auml;u&szlig;ert bedauerlich&laquo; seien und untersucht w&uuml;rden. Das Gericht stehe f&uuml;r &raquo;Transparenz und freie Justiz&laquo;: Eigenwerbung ohne Basis, denn bislang alle Verfahren seit der Verhaftung Assanges im April 2019 aus der ecuadorianischen Botschaft heraus, folgten dem genauen Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469847.free-assange-verbrechen-journalismus.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bitter<\/strong><br>\nIch wollte per IFG-Anfrage wissen ob sich Au&szlig;enministerin @ABaerbock gegen die Auslieferung von #Assange engagiert. Das @AuswaertigesAmt hielt mich mit falschen telefonischen Zusagen zun&auml;chst von einer Unt&auml;tigkeitsklage ab, um sich &uuml;ber den Tag der Gerichtsverhandlung zu retten. Das ist niedertr&auml;chtig.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben Assange im Stich gelassen und sich dabei vor Washington weggeduckt! Damit macht sich Baerbock zur Gehilfin Trumps unter dem das absurde Spionageverfahren gegen Assange angestrengt wurde (Obama hatte das noch abgelehnt), obwohl es noch nie zuvor gegen Journalisten angewandt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1760192033249997188\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;So ein Wettr&uuml;sten &uuml;berlebt der Planet nicht&rdquo;<\/strong><br>\nHoher Treibstoffverbrauch, energieintensive Waffenproduktion, Fl&auml;chenbr&auml;nde bei &Uuml;bungen: Das Milit&auml;r ist eine der klimasch&auml;dlichsten Einrichtungen der Menschheit, sagt Jacqueline Andres von der T&uuml;binger Informationsstelle Militarisierung. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung will bis 2030 die Klimaneutralit&auml;t der Bundesverwaltung erreichen. Meiner Ansicht nach ist das unm&ouml;glich, wenn wir uns anschauen, was allein im Rahmen des Bundeswehr-Sonderverm&ouml;gens von 100 Milliarden Euro an neuen Kampfsystemen entwickelt werden soll, zum Beispiel das Future Combat Air System. Die Umsetzung w&uuml;rde jahrelang dauern. Solche Gro&szlig;projekte sind nicht auf Klimaneutralit&auml;t ausgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/673\/so-ein-wettruesten-ueberlebt-der-planet-nicht-9381.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorschlag des Tages: Spatenstichindex<\/strong><br>\nIch wollte vom Kanzler wissen, ob er schon einmal in seiner Amtszeit einen Spaten in die Hand genommen hat, um einen ersten Stich f&uuml;r den Bau einer Kita, einer Schule, eines Krankenhauses oder irgendeiner Sozialeinrichtung vorzunehmen. Dar&uuml;ber habe ich noch nie einen &raquo;Tagesschau&laquo;-Bericht gesehen. Die nun vorliegende Antwort ist eine typische Kanzlerantwort. Er geht auf die Frage gar nicht ein, verweist aber darauf, dass er in seiner Amtszeit neun Bildungs- und Sozialeinrichtungen besucht hat. Nat&uuml;rlich ist es absurd zu glauben, dass der Kanzler &uuml;berhaupt noch Geld f&uuml;r Investitionen in unsere Zukunft hat. Er m&ouml;chte offensichtlich als Panzerkanzler in die Geschichte eingehen. Fast w&uuml;nscht man sich da den Autokanzler Gerhard Schr&ouml;der zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/469885.vorschlag-des-tages-spatenstichindex.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Teure Energie, Inflation, Handelskonflikte: Ukrainekrieg kostete Deutschland bislang mehr als 200 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine ist an der deutschen Wirtschaft nicht spurlos vor&uuml;bergegangen. Experten sch&auml;tzen den Schaden auf mehr als 200 Milliarden Euro, mindestens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ukraine-krieg-kostete-deutschland-bislang-mehr-als-200-milliarden-euro-a-84aaa384-66e7-4758-9492-2538b5b5c16f\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Forscher: So viel Geld kostet der Ukraine-Krieg f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nLaut einer neuen Berechnung kostet der Krieg in der Ukraine Deutschland Hunderte Milliarden Euro. Die Kosten treffen Menschen mit geringen Einkommen besonders hart. Das ist der Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/diw-forscher-so-viel-geld-kostet-der-ukraine-krieg-fuer-deutschland-li.2189281\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chaotischer Ukraine-R&uuml;ckzug aus Awdijiwka? &bdquo;Lassen Sie die Verwundeten zur&uuml;ck&ldquo;<\/strong><br>\nAwdijiwka &ndash; Das seit Jahren geschundene Awdijiwka bescherte Wladimir Putins Armee eine nicht unerhebliche Erfolgsmeldung im Ukraine-Krieg. Russland eroberte die ukrainische Kleinstadt bei Donezk nach heftigen K&auml;mpfen, die dem Ort den Ruf als einen der &bdquo;Fleischw&ouml;lfe&ldquo; der K&auml;mpfe eingebracht haben &ndash; wenn auch zu einem hohen und blutigen Preis. F&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte bedeutet der Ausgang der Schlacht ein Fiasko. Offenbar blieben zahlreiche verwundete Soldaten beim hastigen R&uuml;ckzug zur&uuml;ck.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/awdijiwka-rueckzug-ukraine-russland-krieg-verletzte-selenskyj-92843536.html\">Merkur<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2024\/02\/19\/europe\/ukrainian-avdiivka-soldiers-messages-intl\/index.html\">CNN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es schaudert einen beim Lesen dieses Beitrages und den Schicksalen. Auf Putin haben wir keinen Einfluss, aber wir m&uuml;ssen unseren westlichen Regierungen vor Augen halten, dass sie durch die Verl&auml;ngerung und Befeuerung des Krieges die Ukrainer in einen Fleischwolf treiben, in die Verzweiflung und den Tod. Der Westen, der sich &uuml;berheblich als die Guten darstellt, sollte den ersten Schritt in Richtung Diplomatie und Frieden gehen. Ist es das Wert f&uuml;r die ber&uuml;hmte Integrit&auml;t der Grenzen? Das Land bleibt, die Toten kommen nicht wieder. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom Unterschied zwischen Wollen und K&ouml;nnen<\/strong><br>\nZwei Jahre nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ist die mit hohen Erwartungen verbundene Offensive Kiews nicht nur gescheitert, sondern das russische Milit&auml;r ist in der Offensive. Spektakul&auml;res Beispiel ist die Einnahme der Festung Awdijiwka. &Uuml;ber die Ursachen von Illusionen im Westen. [&hellip;]<br>\nDer Westen steckt in dem Dilemma, entweder die Aussichtlosigkeit eines milit&auml;rischen Sieges zu akzeptieren und dem Kreml ein Verhandlungsangebot zu machen, das diesem so weit entgegenkommt, dass er Interesse an Verhandlungen bekommt. Oder es m&uuml;sste dramatisch eskaliert werden. Und zwar weit &uuml;ber die Taurus-Raketen hinaus, die zwar unangenehm f&uuml;r Russland w&auml;ren, aber so wenig ein Game-Changer wie fr&uuml;her die Leopard-Panzer oder HIMARS-Raketen. Eine solche Eskalation aber birgt wiederum das Risiko einer Ausweitung des Krieges mit unkalkulierbaren Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2024\/vom-unterschied-zwischen-wollen-und-konnen\/\">Peter Wahl auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Au&szlig;enpolitisch gescheitert: USA arbeiten an einem Kapitulationsplan<\/strong><br>\nDie Erfolge der russischen Streitkr&auml;fte sind jenseits des Atlantiks nicht unbemerkt geblieben. Die K&auml;mpfe um Awdejewka dauerten noch an, als in der wichtigsten Politikzeitschrift der USA, Foreign Affairs, ein Artikel unter dem Titel &ldquo;Warum Amerika nicht alles haben kann&rdquo; erschien. Dieser Artikel schl&auml;gt den Plan eines vorsichtigen R&uuml;ckzugs des Hegemons aus den Brennpunkten vor.<br>\nDer US-Politologe Stephen Wertheim stellt fest, dass die USA an allen au&szlig;enpolitischen Aufgaben, die sie sich im Jahr 2021 gestellt hatten, gescheitert seien. Sie blieben in der Ukraine stecken, konnten nicht ihre Milit&auml;rs im Nahen Osten besch&uuml;tzen und brachten die Beziehungen zu Russland und China an einen Punkt, an dem ein dritter Weltkrieg &uuml;beraus real ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/196956-usa-arbeiten-an-kapitulationsplan\/\">Wiktorija Nikiforowa in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bereits dem RAND-Papier konnte entnommen werden, dass der Ukraine-Krieg zum <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93456#h04\">St&ouml;rfaktor amerikanischer Hegemonialinteressen wird<\/a>. Dieser Vorschlag von Wertheim geht noch weiter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fast 70% der Amerikaner bef&uuml;rworten Gespr&auml;che zur Beendigung des Krieges in der Ukraine<\/strong><br>\nEs gibt Hinweise, dass die US-Amerikaner &ndash; die Bev&ouml;lkerung, nicht die Politiker &ndash; ganz langsam zur Vernunft kommen. Heute wollen mehr als zwei Drittel der Amerikaner, dass die Regierung Biden die Ukraine so schnell wie m&ouml;glich zu einem Verhandlungsfrieden mit Russland dr&auml;ngt. Dies geht aus einer neuen Umfrage von &laquo;Harris Poll&raquo; und dem &laquo;Quincy Institute&raquo; hervor, das die Online-Plattform &laquo;Responsible Statecraft&raquo; herausgibt. Die Umfrage deutet darauf hin, dass die Politik der Biden-Regierung gegen&uuml;ber Russland zunehmend von der &ouml;ffentlichen Meinung abweicht. Hier der Bericht zur Umfrage:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/fast-70-der-amerikaner-befuerworten-gespraeche-zur-beendigung-des-krieges-in-der-ukraine\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Das Gericht in Kiew hat best&auml;tigt: Maidan-Scharfsch&uuml;tzen schossen aus dem Hotel Ukraina&ldquo;<\/strong><br>\nVor zehn Jahren sorgte ein Scharfsch&uuml;tzenmassaker an Polizisten und Maidan-Aktivisten f&uuml;r eine hochexplosive Atmosph&auml;re auf dem Kiewer Maidan und leitete den zwei Tage sp&auml;ter folgenden Putsch gegen die ukrainische Regierung ein. Der Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universit&auml;t Ottawa erl&auml;utert im Interview mit Multipolar den Tathergang, die vorliegenden Beweise, die fragw&uuml;rdige Rolle der ARD und die Erkenntnisse eines k&uuml;rzlich ergangenen Kiewer Gerichtsurteils zu dem Massenmord. Die Richter stellten faktisch fest: Rechtsextreme Maidank&auml;mpfer schossen aus dem Hotel Ukraina und sind f&uuml;r den Tod von mindestens zehn Menschen verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/katchanovski-maidan-scharfschutzen\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Energiepolitisches Wunschdenken<\/strong><br>\nSo gro&szlig; die klimapolitischen Herausforderungen sind, so undurchdacht und unzureichend sind die politischen Ma&szlig;nahmen. Wir m&uuml;ssen ehrlich &uuml;ber die Verteilung der sozio&ouml;konomischen Lasten reden. [&hellip;]<br>\nZwar tr&auml;gt Deutschland, wie alle anderen Industriel&auml;nder auch, eine hohe Verantwortung, wenn es darum geht, die CO2-Emissionen zu reduzieren, doch das Weltklima allein retten kann die Bundesregierung nicht. Politik muss ehrlich und transparent kommunizieren, dass der bevorstehende Transformationsprozess weder zum Nullpreis zu haben ist, noch zu einem zweiten &bdquo;deutschen Wirtschaftswunder&ldquo; f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2024\/energiepolitisches-wunschdenken\/\">Heinz-J. Bontrup und Markus J. L&ouml;ffler auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erst Xinjiang, dann China<\/strong><br>\nDie von Washington forcierte Kampagne gegen Gesch&auml;fte mit Unternehmen aus dem westchinesischen Gebiet Xinjiang f&uuml;hrt zum R&uuml;ckzug deutscher Konzerne aus der Region. Nachdem BASF angek&uuml;ndigt hat, seine beiden Joint Ventures in Xinjiang aufzugeben, &uuml;berpr&uuml;ft nun auch Volkswagen den Fortbestand seines Werks in der Provinzhauptstadt Urumqi. Anlass sind Vorw&uuml;rfe, die dort ans&auml;ssigen Uiguren seien im gro&szlig;en Stil Zwangsarbeit ausgesetzt. W&auml;hrend Sinologen warnen, ein &bdquo;direkter Zwang&ldquo; zur Arbeit lasse sich &bdquo;nicht schl&uuml;ssig belegen&ldquo;, und abraten, &bdquo;die ganze Region quasi unter ein Embargo zu stellen&ldquo;, ist in den USA bereits ein Gesetz in Kraft, das den Import von Produkten aus Xinjiang prinzipiell untersagt. Aktuell stecken tausende VW-Fahrzeuge in US-H&auml;fen fest, weil Washington behauptet, in ihnen ein Bauteil aus Xinjiang gefunden zu haben. Die EU bereitet ein weithin identisches Gesetz gegen die Einfuhr von Waren aus Xinjiang vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9492\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kraftfahrt-Bundesamt entdeckt unzul&auml;ssige Abschalteinrichtung bei BMW-Autos<\/strong><br>\nBetroffen sind in Deutschland etwa 33 000 Fahrzeuge. BMW argumentiert, im Zuge von Entscheidungen des europ&auml;ischen Gerichtshofs w&uuml;rden neue Ma&szlig;st&auml;be auf alte Autos angewendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bmw-kraftfahrt-bundesamt-abgasmanipulation-1.6382979\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundestagsdebatte zum Pandemievertrag: Teil 1 &ndash; Der irref&uuml;hrende Antrag der Unionsfraktion<\/strong><br>\nAm Donnerstag den 22.2. um 22.05 Uhr wird eine zweite Debatte des Bundestags &uuml;ber den WHO-Pandemievertrag live &uuml;bertragen. Es liegt seit Dezember ein Antrag der Unionsfraktion mit grob irref&uuml;hrender &Uuml;berschrift und irref&uuml;hrendem Inhalt dazu vor. [&hellip;]<br>\nDie &Uuml;berschrift des Antrags der Unionsfraktion ist grob irref&uuml;hrend. Fast alle Abgeordneten k&ouml;nnten wohl mindestens dem ersten Teil der &Uuml;berschrift, der Forderung nach transparenten Verhandlungen zustimmen. Aber im Text wird an keiner Stelle gefordert, die Verhandlungen transparenter oder gar transparent zu machen &ndash; im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/bundestag-andemievertrag\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&laquo;Eine Wiederwahl Trumps f&uuml;hlt sich wie ein fataler Schritt an&raquo;<\/strong><br>\nDer britisch-amerikanische Historiker Niall Ferguson sieht die USA in diesem Wahljahr am Scheideweg ihrer republikanischen Entwicklung. F&uuml;r die junge Generation im Westen h&auml;lt er Lehren von Henry Kissinger bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/niall-ferguson-zu-trump-eine-wiederwahl-waere-fatal-fuer-die-usa-ld.1814268\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein selten d&uuml;mmliches Interview. Es zu &uuml;berfliegen lohnt trotzdem. Damit man die NZZ richtig einzusch&auml;tzen vermag.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krise der Linken: Sachlichkeit in die Debatte bringen<\/strong><br>\nDer Mitbegr&uuml;nder von Attac Deutschland und Friedensaktivist Peter Wahl erkl&auml;rt die Verwerfungen in der politischen Linken. Er kl&auml;rt &uuml;ber Geopolitik auf und argumentiert gegen den Moralismus der Politik, denn nur so k&ouml;nne eine Friedensperspektive er&ouml;ffnet werden. Teil sechs unserer losen Rezensionsreihe zur Krise der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/feuilleton\/literatur\/sachlichkeit-in-die-debatte-bringen\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lesung zum Gaza-Konflikt auf dem Hamburger Rathausmarkt <\/strong><br>\nZu einer Informationsaktion der besonderen Art zum Gaza-Konflikt l&auml;dt eine B&uuml;rger-Initiative f&uuml;r Freitag, 23. Februar, zwischen 14:00 bis 18:00 Uhr auf den Hamburger Rathausmarkt. Gegen 17:00 Uhr spricht der Hamburger V&ouml;lkerrechtler Norman Paech zu seiner &bdquo;Einsch&auml;tzung der Klage und der Beschl&uuml;sse (Urteile) des IGH&ldquo;.<br>\nMehr als 20 Personen lesen abwechselnd und ohne Pause &uuml;ber mehr als drei Stunden &uuml;ber 18.000 Worte aus der Klageschrift der Republik S&uuml;dafrika an den Internationalen Gerichtshof (IGH) vom Dezember 2023.<br>\nDie Vorleser sind in diversen Vereinen und Initiativen aktiv und haben sich ausschlie&szlig;lich f&uuml;r diese Aktion zusammengefunden.<br>\n&bdquo;Wir wollen mit der Lesung von Ausz&uuml;gen aus der Klage S&uuml;dafrikas informieren und die politisch Verantwortlichen dazu aufrufen, sich nicht zu Komplizen an Kriegsverbrechen zu machen, sondern umgekehrt sich daf&uuml;r einzusetzen &ndash; als Zeichen echter Freundschaft! -, dass Israel die UN-Beschl&uuml;sse umsetzt.&ldquo;<br>\nGespr&auml;che mit Passanten sind vorgesehen. Material zur Information wird zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nEntstanden ist die Idee zu dieser Aktion w&auml;hrend eines Diskussionsabends des NDS-Gespr&auml;chskreises Hamburg zur Situation in Gaza vergangenen Donnerstag.<br>\nDie Lesemarathonis der ad-hoc-Initiative sind abseits dieser besonderen Initiative aktiv zum Beispiel beim Hamburger Forum f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, Deutsch-Pal&auml;stinensischer Frauenverein, Attac Hamburg, Magazin &bdquo;Sand im Getriebe&ldquo; und dem NachDenkSeiten-Gespr&auml;chskreis Hamburg.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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