{"id":11149,"date":"2011-11-02T08:33:01","date_gmt":"2011-11-02T07:33:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149"},"modified":"2011-11-02T08:36:31","modified_gmt":"2011-11-02T07:36:31","slug":"hinweise-des-tages-1500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Frank Schirrmacher &ndash; Demokratie ist Ramsch; J. Bradford DeLong &ndash; Der Kampf der EZB gegen das Zentralbankgesch&auml;ft; Peter Grottian zur Occupy Bewegung &ndash; Bewegungsbefl&uuml;gelnder Lernprozess; ZDF heute: Mit der Wirtschaft lebt man besser; Sparkassen in Ostdeutschland beenden Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen; Zuf&auml;llig exakt 55,5 Milliarden Euro; Hartz IV: Ohne Lohn bei Amazon? Zwei-Wochen-Praktikum bei Kurzeinstellung; The Pentagon-Arab Spring love story; Rot-gr&uuml;ne Perspektiven: Kretschmann gibt Steinbr&uuml;ck seinen Segen; Merkel und der Mindestlohn &ndash; Die besten Unions-Zitate; Der Schultrojaner &ndash; Eine neue Innovation der Verlage; Steuergelder f&uuml;r Die Toten Hosen? &ndash; Eine Richtigstellung; Die Zeit holt Stefan Aust als Berater; Wir basteln uns ein Weltbild (mit Dank an Henryk M. Broder); Zu guter Letzt: Legend&auml;res Bernsteinzimmer in Keller von Hypo Real Estate aufgetaucht (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h01\">Frank Schirrmacher &ndash; Demokratie ist Ramsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h02\">J. Bradford DeLong &ndash; Der Kampf der EZB gegen das Zentralbankgesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h03\">Peter Grottian zur Occupy Bewegung &ndash; Bewegungsbefl&uuml;gelnder Lernprozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h04\">ZDF heute: Mit der Wirtschaft lebt man besser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h05\">Sparkassen in Ostdeutschland beenden Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h06\">Zuf&auml;llig exakt 55,5 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h07\">Hartz IV: Ohne Lohn bei Amazon? Zwei-Wochen-Praktikum bei Kurzeinstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h08\">The Pentagon-Arab Spring love story<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h09\">Rot-gr&uuml;ne Perspektiven: Kretschmann gibt Steinbr&uuml;ck seinen Segen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h10\">Merkel und der Mindestlohn &ndash; Die besten Unions-Zitate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h11\">Der Schultrojaner &ndash; Eine neue Innovation der Verlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h12\">Steuergelder f&uuml;r Die Toten Hosen? &ndash; Eine Richtigstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h13\">Die Zeit holt Stefan Aust als Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h14\">Wir basteln uns ein Weltbild (mit Dank an Henryk M. Broder)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149#h15\">Zu guter Letzt: Legend&auml;res Bernsteinzimmer in Keller von Hypo Real Estate aufgetaucht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11149&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frank Schirrmacher &ndash; Demokratie ist Ramsch<\/strong><br>\nWer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der M&auml;rkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.<br>\nZwei Tage &ndash; so lange hat die gef&uuml;hlte neue Stabilit&auml;t der europ&auml;ischen Eliten gehalten. Schon vor Papandreous Coup sanken die Kurse. Zwei Tage zwischen der Patin Merkel, auf die die Welt schaute, und der Depression. Ein Kliniker k&ouml;nnte beschreiben, was das ist: eine Pathologie. Er k&ouml;nnte beschreiben, wie krank die kollektive Psyche ist, wie unwahr und selbstt&auml;uschend die Gr&ouml;&szlig;en- und Selbstbewusstseinsphantasien, die sie, auch mit Hilfe der Medien, entwickelt. Man kann es nicht anders als einen pathologischen Befund nennen.<br>\nEntsetzen in Deutschland, Finnland, Frankreich, sogar in England, Entsetzen bei den Finanzm&auml;rkten und Banken, Entsetzen, weil der griechische Premierminister Georgios Papandreou eine Volksabstimmung zu einer Schicksalsfrage seines Landes plant.<br>\nIm Minutentakt las man am Dienstag, wie Banker und Politiker drohten und drohen, die B&ouml;rsen brachen ein. Die Botschaft war eindeutig: Die Griechen m&uuml;ssten dumm sein, wenn sie ja sagten. Und Papandreou ein Hasardeur, weil er sie fragte. Doch ehe die Panik-Spirale des Schreckens sich weiter und weiter dreht, ist es gut, einen Schritt zur&uuml;ckzutreten, um klar zu sehen, was sich hier vor unser aller Augen abspielt. Es ist das Schauspiel einer Degeneration jener Werte und &Uuml;berzeugungen, die einst in der Idee Europas verk&ouml;rpert schienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Chapeau, Herr Schirrmacher!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu passend: Dem Volk vertrauen<\/strong><br>\nDer griechische Ministerpr&auml;sident Georgios Papandreou hat &uuml;berraschend angek&uuml;ndigt, sein Volk &uuml;ber die EU-Entscheidung abstimmen zu lassen, die zu dem gef&uuml;hlten Durchbruch am letzten Wochenende gef&uuml;hrt hat &ndash; und wieder einmal sind Journalisten so irritiert, dass ihnen wie bei SpOn nicht viel mehr dazu einf&auml;llt, als zu Titeln: &ldquo;Papandreou irritiert Griechen mit Abstimmungsplan&rdquo;. Kronzeugen daf&uuml;r sind ausgerechnet Abgeordnete jener &ldquo;Neue Demokratie&rdquo; genannten Karikatur einer konservativen Partei, deren verrotteter Umgang mit dem eigenen Staat den schlimmsten Teil der Staatsverschuldung &uuml;berhaupt erst verursacht hat.<br>\n&ldquo;Wir Vertrauen dem Volk&rdquo;, sagt Papandreou. Und meiner Meinung nach steigt er sp&auml;testens mit dieser Entscheidung in den Olymp derjenigen Politiker auf, die ein Volk tats&auml;chlich f&uuml;hren k&ouml;nnen in Zeiten unvorstellbarer Not.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/print-wuergt.de\/2011\/11\/01\/dem-volk-vertrauen\/\">Print W&uuml;rgt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>J. Bradford DeLong &ndash; Der Kampf der EZB gegen das Zentralbankgesch&auml;ft<\/strong><br>\nAls die Europ&auml;ische Zentralbank ihr Programm f&uuml;r den Ankauf von Staatsanleihen ank&uuml;ndigte, lie&szlig; sie die Finanzm&auml;rkte wissen, dass sie von der Idee &uuml;berhaupt nicht angetan war, nicht voll dahinter stand und schnellstm&ouml;glich eine Umkehr dieser Politik einleiten w&uuml;rde. Tats&auml;chlich verk&uuml;ndete die EZB ihre Ansicht, dass die Stabilisierung der Kurse von Staatsanleihen, die durch derartige K&auml;ufe herbeigef&uuml;hrt w&uuml;rde, nur vorl&auml;ufiger Art sein w&uuml;rde.<br>\nEine kontraproduktivere Weise, ein Programm zum Aufkauf von Anleihen umzusetzen, ist schwer vorstellbar. Indem sie von Anfang an klarstellte, dass sie der eigenen Politik nicht traute, garantierte die EZB praktisch deren Scheitern. Wenn ihr so offenkundig das Vertrauen in die Anleihen fehlte, die sie kaufte, warum sollten die Anleger dann anders denken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/delong119\/German\">Project Syndicate<\/a>\n<p><strong>dazu: Wir brauchen eine andere EZB<\/strong><br>\nViele freundliche Worte wurden gewechselt bei der Stab&uuml;bergabe von Jean-Claude Trichet an Mario Draghi, eins aber wurde nicht gesagt: dass die EZB ein deutlich erweitertes Mandat braucht. Es reicht nicht, allein f&uuml;r Preisstabilit&auml;t verantwortlich zu sein und, wenn das geschafft ist, auch noch etwas f&uuml;r die Konjunktur zu tun. So wie die Krise des Euro gerade eskaliert, wird es nicht mehr lange dauern, bis die EZB die Finanzierung der italienischen und spanischen Haushaltsdefizite &uuml;bernehmen muss. Diese Aufgabe war bisher nicht vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/11\/01\/wir-brauchen-eine-andere-ezb_3752\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Peter Grottian zur Occupy Bewegung &ndash; Bewegungsbefl&uuml;gelnder Lernprozess<\/strong><br>\nEs gibt un&uuml;bersehbare Sturmzeichen: Wenn eine neue soziale Bewegung &ouml;ffentlich verstummt, kaum Ziele und Arbeitsstrukturen entwickelt, sich wenig um eine strategische Orientierung m&uuml;ht und sich schw&auml;chelnd f&uuml;r so stark h&auml;lt, dass es keine B&uuml;ndnispartner br&auml;uchte &ndash; dann ist das sogar mehr als ein Sturmzeichen. Dann brennt die Bewegungsh&uuml;tte!<br>\nEin sichtbarer Ausdruck dessen ist das verstockte Unverh&auml;ltnis des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und der Occupy-Bewegung. Sie wollen irgendwie zusammengeh&ouml;ren, aber sie sind sich in der Denke so fremd, dass wenig Gemeinsames zustande kommt. Distanz und Misstrauen dominieren. Nur wenige Attacies haben sich in Berlin und Frankfurt &uuml;ber mehrere Tage in die Kl&auml;rungs- und Arbeitsprozesse eingebracht. Attac steht irgendwie daneben. Es d&auml;mmert z&ouml;gerlich und ist m&ouml;glicherweise schmerzlich: Die Attac-H&uuml;tte brennt selbst. [&hellip;]<br>\nDie Occupy-Bewegung steht auf der Kippe. Die kalten N&auml;chte vor der EZB und dem Reichstag, das rasch erlahmende Interesse der Menschen, ja die fehlende Attraktivit&auml;t der Bewegung f&uuml;r gemischte Protestpotentiale, f&uuml;hren zu der plausiblen Prognose, dass diese doch sehr selbstbezogene Bewegung an den n&auml;chsten Demo-Samstagen erlahmt. Ein L&auml;cherlichkeitsverfall ist sogar m&ouml;glich. Die Akteurinnen und Akteure werden bald unsicher werden, interner Streit bei tausend Politikverst&auml;ndnissen inclusive. Ein R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Bewegung ist sehr wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Occupy-Bewegung\/!80954\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>ZDF heute: Mit der Wirtschaft lebt man besser<\/strong><br>\nHeute haben sich zum G-20 Auftakt Tausende Demonstranten in Nizza versammelt, um gegen Finanzmarkt-Oligarchie, Demokratie-Abbau und Sozialk&uuml;rzungen zu protestieren. In Kiew demonstrierten Liquidatoren vor dem Parlament gegen Sparbeschl&uuml;sse der Regierung. Die UNESCO hat Pal&auml;stina als Vollmitglied anerkannt. In Syrien kam es zu heftigen Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Demonstranten und Regierungstruppen.<br>\nWichtige Themen f&uuml;r eine Nachrichtensendung &ndash; so sollte man eigentlich meinen. Die Redakteure der 19 Uhr Ausgabe der ZDF heute Sendung sahen das scheinbar anders.<br>\nHier berichtete man stattdessen &uuml;ber attraktive Rabatte beim Autokauf, &uuml;ber eine Studie der &bdquo;Stiftung Lesen&ldquo; und &uuml;ber die deutsche Beteiligung an einem chinesischen Weltraumprojekt. W&auml;hrend die Zuschauer in Bezug auf wichtige Themen uninformiert blieben, profitieren Wirtschaftsverb&auml;nde und Unternehmen deutlich von der &ouml;ffentlich-rechtlichen Werbung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/11\/01\/zdf-heute-mit-der-wirtschaft-lebt-man-besser\/\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sparkassen in Ostdeutschland beenden Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen<\/strong><br>\nDer Ostdeutsche Sparkassenverband, OSV, beendet die Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen. Keine einzige Sparkasse lasse sich mehr bewerten, sagte der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende OSV-Pr&auml;sident, Holtmann, der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Verband selbst wolle im kommenden Jahr aus dem Rating aussteigen. Holtmann betonte, Rating-Agenturen seien zu Recht umstritten. Sie ordneten sich eine Macht und Kompetenz zu, die ihnen nicht zustehe. Holtmann f&uuml;gte hinzu, die Sparkassen k&ouml;nnten auf eine externe Bewertung verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/2011103112\/2\/\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Zur Nachahmung empfohlen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zuf&auml;llig exakt 55,5 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium will den Buchungsfehler der Bad Bank der HRE nicht gekannt haben. Dabei legt eine Antwort auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion etwas anderes nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/zufaellig-exakt-55-5-milliarden-euro\/5786568.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV: Ohne Lohn bei Amazon? Zwei-Wochen-Praktikum bei Kurzeinstellung<\/strong><br>\nSpart sich das Unternehmen Amazon durch die Einrichtung einer Praktikumszeit Lohnkostenzahlungen auf Kosten des Steuerzahlers? Hartz IV Bezieher m&uuml;ssen zwei Wochen ohne Lohn arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/hartz-iv-ohne-lohn-bei-amazon-1618811.php\">Gegen-Hartz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>The Pentagon-Arab Spring love story<\/strong><br>\nAnyone who hoped the Arab Spring might eventually take over the Persian Gulf and those lands once known as Arabia Felix has enough reason to drown in sadness.<br>\nThe Arab counter-revolution is stronger than ever &ndash; led by the House of Saud and its monarchy minions at the Gulf Counter-revolution Club (GCC), officially known as Gulf Cooperation Council. And their most precious ally is the Pentagon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/Middle_East\/MK02Ak01.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rot-gr&uuml;ne Perspektiven: Kretschmann gibt Steinbr&uuml;ck seinen Segen<\/strong><br>\nIst Peer Steinbr&uuml;ck das richtige Zugpferd f&uuml;r eine Wiederauflage des rot-gr&uuml;nen Projekts? Im Interview lobt Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Kretschmann den SPD-Mann als &ldquo;sehr klug&rdquo;. Der Regierung Merkel wirft Kretschmann dagegen unseri&ouml;ses Handeln vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,794328-2,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Dass Steinbr&uuml;ck damals offen mit dem Ende von Rot-Gr&uuml;n in Nordrhein-Westfalen spielte und mit der FDP flirtete, spielt jetzt genau so wenig eine Rolle wie die Verantwortung von Steinbr&uuml;ck als Finanzminister.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Das ausgerechnet Kretschmann Steinbr&uuml;ck seinen Segen gibt, &uuml;berrascht nicht. An dieser Stelle sei an ein altes Zitat von Lenin hingewiesen: &bdquo;Sag mir, wer Dich lobt und ich sage Dir, was Du falsch gemacht hast&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkel und der Mindestlohn &ndash; Die besten Unions-Zitate<\/strong><br>\nJa, nein, vielleicht: So l&auml;sst sich das politische Profil der Kanzlerin mit nur drei Worten treffend beschreiben.<br>\nNach Atomausstieg und Abschaffung der Wehrpflicht zeichnet sich in der Union aktuell ein neues Wende-Thema ab. Diesmal ger&auml;t der Mindestlohn in den populistisch gepr&auml;gten Fokus der Parteistrategen.<br>\nGrund genug, einmal die besten Zitate zu gesetzlichen Lohnuntergrenzen aus Unionskreisen Revue passieren zu lassen. Wenn Ihnen dabei schwindlig wird, dann liegt das nicht an Ihnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/10\/31\/merkel-und-der-mindestlohn-die-besten-unions-zitate\/\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Schultrojaner &ndash; Eine neue Innovation der Verlage<\/strong><br>\nUnsere 16 Bundesl&auml;nder haben mit Rechteinhabern (Schulbuchverlage und Verwertungsgesellschaften) einen &ldquo;Gesamtvertrag zur Einra&#776;umung und Vergu&#776;tung von Anspru&#776;chen nach &sect; 53 UrhG&rdquo; (auf deutsch: einen Rahmenvertrag f&uuml;r die Verwendung urheberrechtlich gesch&uuml;tzer Werke in Schulen) getroffen. Der aktuelle Vertrag wurde im Dezember 2010 beschlossen, ist seit Januar in Kraft, der Text steht im Netz und w&auml;re jetzt nicht so interessant, wenn da nur nicht Paragraph 6, Absatz 4 w&auml;re.<br>\nDort wird vertraglich vereinbart, der 1% der Schulrechnern mit Hilfe eines Schultrojaners auf &ldquo;Plagiate&rdquo;, gemeint sind urheberrechtlich gesch&uuml;tzte Werke, untersucht werden sollen. Dieser soll (fr&uuml;hestens) im kommenden Fr&uuml;hjahr auf die IT-Systeme unserer Schulen losgelassen werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2011\/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage\/\">Netzpolitik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/wp-upload\/20110615gesamtvertragtext.pdf\">Gesamtvertrag zur Einr&auml;umung und Verg&uuml;tung von Anspr&uuml;chen nach &sect; 53 UrhG [PDF &ndash; 111 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: Netzolitik.org hat zum Thema noch zwei Updates ver&ouml;ffentlich &ndash; <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/update-zum-schultrojaner\/\">Update 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2011\/zweites-update-zum-schultrojaner\/\">Update 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuergelder f&uuml;r Die Toten Hosen? &ndash; Eine Richtigstellung<\/strong><br>\nEinige von Euch haben es vielleicht mitbekommen: In den Zeitungen &bdquo;Die Welt&ldquo; und &bdquo;Berliner Morgenpost&ldquo; standen vor einigen Wochen Artikel, in denen der Eindruck erweckt wurde, dass wir auf Kosten der Steuerzahler zwei hochdotierte Konzerte in Zentralasien gespielt h&auml;tten. Die Meisten von Euch werden ja mitverfolgt haben, dass wir im Herbst letzten Jahres nicht zwei, sondern f&uuml;nf Konzerte in Zentralasien gegeben haben. Wir waren dazu vom Goethe-Institut eingeladen, die vor Ort einige Kosten &uuml;bernommen haben. Knapp 100.000 Euro haben wir allerdings aus eigener Tasche getragen, nur so konnten die Konzerte &uuml;berhaupt stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dietotenhosen.de\/neuigkeiten-news-leserbrief-welt-steuergeld.php\">Die Toten Hosen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessanter als die Spinger-Ente als solche ist die Antwort des zust&auml;ndigen Redakteurs auf den Leserbrief der Toten Hosen, in der er ungewohnt offen den Qualit&auml;tsmythos der Online-Ableger der selbsternannten Qualit&auml;tszeitungen ad absurdum f&uuml;hrt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>[&hellip;] Wie Sie vielleicht wissen, bedienen sich die Nachrichten-Websites von Tageszeitungen in der Regel aus den gedruckten Artikeln, versehen sie mit neuen Fotos, etwas anderen (in der Regel zugespitzteren) &Uuml;berschriften und vor allem mit einem knappen Vorspann (&ldquo;Teaser&rdquo;). Das &uuml;bernehmen Online-Redakteure, die den jeweiligeln Text in aller Regel (wie auch in diesem Fall) nicht selbst geschrieben haben und leider viel zu oft unter gro&szlig;em Zeitdruck stehen. Dabei schleichen sich immer wieder Fehler ein, die uns sehr leid tun. In diesem Fall wurde leider im &ldquo;Teaser&rdquo; und in der Bildunterschrift zum Foto von Campino f&auml;lschlicherweise behauptet, das F&ouml;rdergeld der Bundesregierung sei den &ldquo;Toten Hosen&rdquo; direkt zugute gekommen (abgesehen davon steht in der Bildunterschrift auch noch, dass das Konzert in Taschkent noch ausstehe; auch die angegebene Geldsumme stimmte nicht).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Zeit holt Stefan Aust als Berater<\/strong><br>\nZur&uuml;ck zu Print: Stefan Aust, langj&auml;hriger Chefredakteur des Spiegel, wird ab sofort Berater der Zeit-Chefredaktion. Zudem schreibt der 56-J&auml;hrige k&uuml;nftig f&uuml;r die Wochenzeitung. Insbesondere soll er in den Ressorts Wirtschaft, Politik und im Zeit-Dossier aktiv werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/die-zeit-holt-stefan-aust-als-berater\/2011\/11\/01.html\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir basteln uns ein Weltbild (mit Dank an Henryk M. Broder)<\/strong><br>\nLeider wird Herr Broder diesen Eintrag kaum lesen. Er scheint eine Abneigung gegen Lekt&uuml;re zu haben, die seine vorgefasste Meinung nicht best&auml;tigt. Oder vielleicht liest er durchaus solche Texte, h&auml;lt es aber nicht f&uuml;r n&ouml;tig, dies seinem Publikum zuzumuten, weil ihm sonst seine Claqeure verloren gehen k&ouml;nnten. Das steckt nicht jedes Ego so leicht weg. Aber man sollte nie jemandem B&ouml;swilligkeit unterstellen, wenn es auch mit Dummheit erkl&auml;rt werden kann (obwohl ich Broder eigentlich nicht f&uuml;r dumm halte).<br>\nIch habe mich &uuml;ber diesen j&auml;mmerlich schlechten Artikel in der Welt ge&auml;rgert (klicken auf eigene Gefahr). Ich habe letzte Woche eigentlich meine maximale Dosis an Islamismus-Diskussionen f&uuml;r diesen Monat erreicht, trotzdem will ich so etwas nicht einfach stehen lassen. Ja, ich meine auch euch, meine liebe Welt Redaktion. Sind Fakten und Ausgewogenheit vernachl&auml;ssigbare redaktionelle Gr&ouml;ssen, wenn man daf&uuml;r den Applaus des P&ouml;bels auf sicher hat (lest mal die Kommentare unter dem Artikel, erstaunlich dass niemandem auch nur einer der vielen Weglassungen aufgefallen ist)? Herzlichen Dank f&uuml;r euren Beitrag zum Schutze der Aufkl&auml;rung und des Erbes des Abendlandes. Weiter so. Wir brauchen keine Islamisten um die Demokratie in die Knie zu zwingen. Das schaffen wir ganz alleine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scienceblogs.de\/zoonpolitikon\/2011\/10\/wir-basteln-uns-ein-weltbild-mit-dank-and-henryk-a-broder.php\">Ali Arbia auf ScienceBlogs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Legend&auml;res Bernsteinzimmer in Keller von Hypo Real Estate aufgetaucht<\/strong><br>\nM&uuml;nchen (dpo) &ndash; Die Bankenholding Hypo Real Estate sorgt erneut f&uuml;r Furore. Nachdem vergangenen Freitag ein Bilanzfehler entdeckt wurde, durch den die seit 2009 verstaatlichte Pleitebank 55,5 Milliarden Euro weniger Schulden hat, stie&szlig;en Buchpr&uuml;fer heute morgen im Keller des Instituts auf das legend&auml;re Bernsteinzimmer, das seit 1945 als verschollen galt.<br>\n&ldquo;Es handelt sich um einen der gr&ouml;&szlig;ten Kunstfunde der j&uuml;ngeren Geschichte&rdquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher des Finanzministeriums heute. &ldquo;Dass das Bernsteinzimmer in der Bilanz der Hypo Real Estate nie aufgetaucht ist, liegt ganz einfach daran, dass es zwar auf der Haben-Seite korrekt gebucht war, f&auml;lschlicherweise jedoch auch auf der Soll-Seite.&rdquo; Dadurch sah es so aus, als betrage die tats&auml;chliche Anzahl der Bernsteinzimmer im Besitz der Hypo Real Estate genau Null. Der Fehler wurde erst bemerkt, als sich einer der Buchpr&uuml;fer auf der Suche nach einer Toilette in den Keller verlaufen hatte und in der Annahme, dahinter befinde sich ein &ldquo;Bed&uuml;rfniszimmer&rdquo;, eine T&uuml;r mit der Aufschrift &ldquo;BZ&rdquo; &ouml;ffnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2011\/10\/legendares-bernsteinzimmer-in-keller.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FrkEL+%28Der+Postillon%29\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Frank Schirrmacher &ndash; Demokratie ist Ramsch; J. Bradford DeLong &ndash; Der Kampf der EZB gegen das Zentralbankgesch&auml;ft; Peter Grottian zur Occupy Bewegung &ndash; Bewegungsbefl&uuml;gelnder Lernprozess; ZDF heute: Mit der Wirtschaft lebt man besser; Sparkassen in Ostdeutschland beenden Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen; Zuf&auml;llig exakt 55,5 Milliarden Euro; Hartz IV: Ohne Lohn<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11149\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11149"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11154,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11149\/revisions\/11154"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}