{"id":111674,"date":"2024-02-28T10:00:19","date_gmt":"2024-02-28T09:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111674"},"modified":"2024-02-28T16:34:22","modified_gmt":"2024-02-28T15:34:22","slug":"stimmen-aus-ungarn-wie-der-westen-die-ukraine-zerschlagen-laesst-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111674","title":{"rendered":"Stimmen aus Ungarn: Wie der Westen die Ukraine zerschlagen l\u00e4sst \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Ob die Ukraine in diesem Krieg als Staat erhalten bleibt, h&auml;ngt davon ab, wie lange der Krieg noch gef&uuml;hrt wird. Die Idee, Russland zu ruinieren, geh&ouml;rt offensichtlich der Vergangenheit an. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Ukraine zerschlagen wird. F&uuml;r den ungarischen Diplomaten Gy&ouml;rgy Varga, spezialisiert auf den postsowjetischen Raum, ist es Zeit, innezuhalten und die Gr&uuml;nde zu analysieren, wie es zu diesem Konflikt gekommen ist, wer daf&uuml;r die Verantwortung tr&auml;gt und wie man aus dem Konflikt herauskommt.<br>\nIm Teil 2 fragt der Autor, warum f&uuml;r die Verluste in der Ukraine Wladimir Putin und nicht Boris Johnson und die von ihm vertretenen Politiker verantwortlich gemacht werden. Er kritisiert das systematische Missmanagement der internationalen Beziehungen, welches zu diesem Konflikt gef&uuml;hrt hat, und beklagt das Versagen des EU-Au&szlig;enministers Josep Borrell in seiner Funktion. Den ersten Teil k&ouml;nnen Sie hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111658\">auf den NachDenkSeiten<\/a> nachlesen. Ein Artikel von <strong>Gy&ouml;rgy Varga<\/strong>, ins Deutsche &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4633\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-111674-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=111674-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240228-Westen-laesst-Ukraine-zerschlagen-Teil-2-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Am 24. Februar 2022 startete Russland eine milit&auml;rische Sonderoperation (Krieg) in der Ukraine, doch bereits am f&uuml;nften Tag, dem 28. Februar, haben die beiden Staaten miteinander verhandelt, um die Milit&auml;roperation einzustellen. Die Verhandlungen in Minsk und Istanbul f&uuml;hrten zu einem Abkommen, das von den Verhandlungsdelegationen Ende M&auml;rz 2022 paraphiert wurde. Die wichtigsten Punkte des Abkommens sind, dass die Ukraine ein neutrales Land bleibt, nicht der NATO beitritt und dass Russland sich aus der Ukraine zur&uuml;ckzieht &ndash; mit Ausnahme der Oblaste Luhansk und Donezk. Die 2014 verlorene Krim war nicht Teil des Abkommens.<\/p><p>Nach etwa 15 Jahren der Vorbereitung, nach vielen Investitionen und nachdem der politische Westen von der Paraphierung des Abkommens zwischen Russland und der Ukraine erfahren hatte, sah er die Gelegenheit, Russland entscheidend zu schw&auml;chen, verloren gehen.<\/p><p>Dawyd Arachamija, der Leiter der ukrainischen Verhandlungsdelegation, best&auml;tigte am 25. November 2023 in einem Fernsehinterview vor aller Welt &ndash; gewisserma&szlig;en die Verantwortung von sich weisend &ndash;, dass der am 9. April 2022 in Kiew eingetroffene britische Premierminister Boris Johnson gesagt habe, die Ukraine solle &bdquo;&uuml;berhaupt nichts mit ihnen unterschreiben &ndash; sie sollten einfach weiterk&auml;mpfen&ldquo; (&bdquo;shouldn&rsquo;t sign anything with them at all &ndash; and let&rsquo;s just fight&rdquo;).<\/p><p>Heute wissen wir, dass der milit&auml;rische Konflikt zeitlich und r&auml;umlich h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen und dass die EU die Gewinnerin eines Abkommens zwischen den beiden betroffenen L&auml;ndern gewesen w&auml;re. Warum wird Wladimir Putin und nicht Boris Johnson &ndash; und die Politiker, die ihm die Vollmacht gaben, diese Botschaft zu &uuml;berbringen &ndash; f&uuml;r den Tod der halben Million ukrainischer Soldaten, die seither gefallen sind, f&uuml;r die zerst&ouml;rte und noch zu zerst&ouml;rende Infrastruktur, den Verlust der beiden anderen ukrainischen Bezirke (Cherson und Saporischschja), die seither annektiert wurden, f&uuml;r die Millionen von Fl&uuml;chtlingen und die anhaltende europ&auml;ische und globale (Energie-, Finanz-, Logistik-, Agrar-, Vertrauens- usw.)Krise verantwortlich gemacht?<\/p><p><strong>Ideologie statt Sicherheitspolitik<\/strong><\/p><p>100 von 100 Sicherheitsexperten antworten mit Ja auf die Frage, ob die Vereinigten Staaten Kuba rechtm&auml;&szlig;ig zerst&ouml;ren w&uuml;rden, wenn russische Raketen im Lande auftauchen w&uuml;rden. Von denselben 100 Experten wird nicht einmal die H&auml;lfte die Frage bejahen, ob die russischen Sicherheitsinteressen in der Ukraine legitim sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Fachwissen, sondern um religi&ouml;se Lehre. Wo wird Theorie der internationalen Beziehungen und Sicherheitspolitik auf diese Weise gelehrt, dass Interessen und F&auml;higkeiten dominieren? Das ist kommunistische Parteinahme, wenn ich trotz offensichtlicher Tatsachen und allgemein g&uuml;ltiger fachlicher Grunds&auml;tze im Interesse einer gemeinsamen Ideologie eine Position einnehme, die rational nicht zu rechtfertigen ist &ndash; Atlantizismus mit der Absicht, Territorium zu gewinnen.<\/p><p>Meine eigene Erfahrung ist, dass die sektiererisch denkenden Atlantiker den oben genannten Zusammenhang nicht akzeptieren. Sie argumentieren damit, dass die Ukraine ein absolut souver&auml;nes Land ist &ndash; das nicht den Kr&auml;ften der internationalen Beziehungen unterworfen ist &ndash;, im Gegensatz zu Kuba, wo es legitime US-Interessen gab, gibt und geben wird. Die Einrichtung eines russisch-chinesischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkts in Kuba, beispielsweise im Rahmen der BRICS-Staaten, kommt daher nicht in Frage. Oder vielleicht doch? Ist Kuba ein so souver&auml;ner Staat, dass es das tun k&ouml;nnte? Ich denke schon, und das V&ouml;lkerrecht unterst&uuml;tzt meine Position, aber die US-Amerikaner sagen Nein. Und jeder vern&uuml;nftige Mensch sollte erkennen, dass sie recht haben &ndash; es sei denn, wir wollen, dass sie Kuba vernichten &ndash; so, wie sie die Ukraine von den Russen zerschlagen lassen.<\/p><p>Massen von Menschen, die lesen k&ouml;nnen, glauben, dass der todkranke russische Pr&auml;sident ohne jegliche gesellschaftliche Unterst&uuml;tzung die Ukraine mit (mit westlichen Waschmaschinen-Chips versehenen) Raketen und Panzern angreift, und zwar ohne jeglichen Vorwand!! Eine Ukraine, deren F&uuml;hrung alle ihre internationalen Verpflichtungen in gutem Glauben erf&uuml;llt hat, die weder gegen ihre eigenen ethnisch russischen B&uuml;rger noch gegen den europ&auml;ischen sicherheitspolitischen Status quo versto&szlig;en hat.<\/p><p>&bdquo;Nach der Ukraine werden weitere L&auml;nder Putins Aggression zum Opfer fallen&ldquo;. Das behaupten f&uuml;hrende europ&auml;ische Politiker und jagen damit Hunderten von Millionen Europ&auml;ern schreckliche Angst ein. Mit dieser Panikmache sollen sie dazu gebracht werden, in einem verloren gehenden Krieg die Flucht nach vorne zu ergreifen. F&uuml;r neue Sanktionen, Waffenlieferungen und eine weitere Eskalation muss gesellschaftliche Unterst&uuml;tzung geschaffen werden. Ohne eine Eskalation des Krieges scheint die Ukraine zu verlieren. Wenn die Mehrheit der europ&auml;ischen B&uuml;rger Angst hat, werden sie den Krieg auf ukrainischem Territorium unterst&uuml;tzen, um ihre eigene Beteiligung zu vermeiden. Wir warten auf die Lieferung von F-16-Kampfjets, deutschen TAURUS-Mittelstreckenraketen (500 Kilometer Reichweite), die zu einem noch st&auml;rkeren russischen Gegenschlag f&uuml;hren werden. In der t&auml;glichen Kommunikation ist nat&uuml;rlich nicht derjenige der Barbar, der den Einsatz erh&ouml;ht &ndash; als externer Beteiligter von au&szlig;en dr&uuml;ckt er dem schw&auml;cheren K&auml;mpfer sogar ein Messer in die Hand &ndash;, sondern der direkt Beteiligte, der auf die neue Situation erwartungsgem&auml;&szlig; h&auml;rter reagiert.<\/p><p><strong>Zweierlei Ma&szlig; und Doppelmoral<\/strong><\/p><p>Weil das Narrativ bisher lautete &bdquo;Wenn Putin gewinnt, verlieren wir&ldquo;, scheinen nun die Kriegsbef&uuml;rworter zu verlieren; obwohl nur politisch, w&auml;hrend weitere hunderttausende Ukrainer sterben &ndash; &bdquo;f&uuml;r uns, Europa verteidigend&ldquo;. Derweil hoffen die Bef&uuml;rworter des verabsolutierten und eskalierten &bdquo;Heiligen Krieges&ldquo;, dass der russische Pr&auml;sident in den kommenden Jahren erkrankt oder dass das russische Volk eher als die EU-B&uuml;rger der Last des Krieges &uuml;berdr&uuml;ssig wird &ndash; wie EU-Hochkommissar Borrell sagte: &bdquo;Lasst das Schlachtfeld entscheiden!&ldquo; Wie auch immer es ausgeht, die Verantwortung kann auf EU-Ebene versinken. Weder Ursula von der Leyen noch der EU-Kommissar Borrell sind juristisch f&uuml;r die ukrainischen Toten oder die Krise der europ&auml;ischen Wirtschaft verantwortlich, sie werden sie den Regierungen der Mitgliedsstaaten aufb&uuml;rden.<\/p><p>Manche Kriege, Aggressoren und Opfer &uuml;berbewerten wir, andere ignorieren wir. Der Staatsmann eines bestimmten Landes, das Aggression erleidet, erh&auml;lt eine quasi st&auml;ndige Mitgliedschaft in der G7, der G20, der NATO, der EU, mit fast formellen Rechten sowie Rederecht vor dem UN-Sicherheitsrat, dem Weltwirtschaftsforum in Davos, den Filmfestivals in Cannes und Hollywood, den Fu&szlig;ballweltmeisterschaften und den Plenarsitzungen der nationalen Parlamente des politischen Westens. Andere L&auml;nder, die ebenfalls von Aggressionen betroffen sind, werden gar nicht erw&auml;hnt. Irgendwie schaffen sie es nie, in solche &bdquo;Klubs&ldquo; zu gelangen, obwohl sie Millionen von Menschenopfern haben.<\/p><p>Die Ukraine ist f&uuml;r dieses systematische Missmanagement der internationalen Beziehungen und seine Folgen nicht verantwortlich. Die jetzt zerst&ouml;rten Subsysteme &ndash; die globalen Finanzm&auml;rkte, die Energie, die Schifffahrt, die Luftfahrt, der Au&szlig;enhandel insgesamt &ndash; werden unter den Folgen der Manipulationen des politischen Westens bei der Bew&auml;ltigung des Konflikts und dann des Krieges in der Ukraine wohl noch &uuml;ber Jahrzehnte leiden.<\/p><p><strong>Missachtung der Diplomatie<\/strong><\/p><p>Der vertragsrechtliche Rahmen der internationalen Beziehungen, die notwendigste Grundlage des Vertrauens zwischen Staaten, ist besch&auml;digt. Welcher Staat wird nationale Reserven in Staatsanleihen bei anderen Staaten hinterlegen, wenn diese frei gestohlen werden k&ouml;nnen (durch Sanktionen beschlagnahmt, in ein anderes Land transferiert)? Begr&uuml;ndet wird es mit der jeweiligen Aggression, von denen es jederzeit weltweit zehn bis 20 gibt. Oder Washington und Br&uuml;ssel finden gerade keinen Gefallen an der innenpolitischen Konstellation eines Landes. Wir wenden das Prinzip der Kollektivschuld gegen alle B&uuml;rger des absolut B&ouml;sen an, wann immer wir wollen. Und wir verurteilen die Anwendung des Prinzips der Kollektivschuld auf andere Staaten, prinzipienlos, nach unserem Belieben. Wir treten f&uuml;r die Informations- und Meinungsfreiheit ein, aber wir k&ouml;nnen in der EU keine russischen Sender sehen. Nicht dass der EU-B&uuml;rger sich am Ende ob der Unterst&uuml;tzung des Krieges und der Sanktionen gegen Russland verunsichern lie&szlig;e! Vielleicht kommt er noch zu dem Schluss, dass der Krieg sowohl vermeidbar als auch schnell zu beenden war, und beginnt, dar&uuml;ber nachzudenken, wer daf&uuml;r verantwortlich ist.<\/p><p>Doch aus einem Krieg kommt man nur schwer wieder heraus. Josep Borrell, der &bdquo;Kriegsminister&ldquo; der EU, sagte sinngem&auml;&szlig;, dieses Spiel m&uuml;sse auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden &ndash; nur die Russen nahmen es ernst. Ich habe absichtlich Kriegsminister geschrieben, denn diplomatische Bem&uuml;hungen konnte man dem Hohen Vertreter der EU f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten &ndash; der seinen Beruf und seine Verantwortung f&uuml;r 450 Millionen EU-B&uuml;rger schm&auml;ht &ndash; in den letzten zwei Jahren nicht &bdquo;unterstellen&ldquo;. Als Diplomat k&auml;mpft er absurderweise nicht darum, einen Konflikt zu isolieren, sondern ihn aufrechtzuerhalten, indem er die institutionellen M&ouml;glichkeiten der EU nutzt, um die Instabilit&auml;t Europas aufrechtzuerhalten. Was verr&auml;t uns das &uuml;ber den Zustand der EU?<\/p><p>Sicherlich waren Nikita Chruschtschow und Fidel Castro 1962, als sie einer Eskalation der Kuba-Krise auswichen, weitaus kl&uuml;ger als ihre US-amerikanischen, britischen und ukrainischen Nachfolger im Jahr 2022 oder die oben genannten f&uuml;hrenden EU-Politiker. Ihre Nationen werden sie alle nach ihren Verdiensten in Erinnerung behalten.<\/p><p><em>Dieser Artikel von Gy&ouml;rgy Varga ist im Original auf <a href=\"https:\/\/moszkvater.com\/hogyan-vereti-szet-a-nyugat-ukrajnat\/\">#moszkvater.com<\/a> erschienen. F&uuml;r die &Uuml;bersetzung bedanken sich die NachDenkSeiten bei &Eacute;va P&eacute;li.<\/em><\/p><p><em>Dr. <strong>Gy&ouml;rgy Varga<\/strong> ist Diplomat mit Spezialisierung auf den postsowjetischen Raum. Er hat in Theorie der internationalen Beziehungen promoviert und als Universit&auml;tsdozent strategische Planung, Sicherheitspolitik und Theorie der internationalen Beziehungen gelehrt. Als Diplomat vertrat er Ungarn in der Ukraine, in Moskau, er war Botschafter in Moldawien und von 2017 bis 2021 Leiter der Beobachtermission der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Russland. In dieser Funktion verbrachte er die vier Jahre vor dem Krieg im Namen der 57-L&auml;nder-Organisation an der Grenze von Russland und dem Gebiet des Donbass, das nicht von der ukrainischen Regierung kontrolliert war. Er leitete eine ununterbrochene internationale &Uuml;berwachung, die zur L&ouml;sung des Konflikts beitragen sollte. Varga ist Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA).<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ kirill_makarov<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111658\">Stimmen aus Ungarn: Wie der Westen die Ukraine zerschlagen l&auml;sst &ndash; Teil 1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111328\">Stimmen aus Ungarn: Propagandisierende Propagandisten<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110073\">Stimmen aus Ungarn: Moskaus Bereitschaft f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung im Fr&uuml;hjahr 2022 war aufrichtig<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107545\">Stimmen aus Ungarn: Der Westen entt&auml;uscht, Selenskyj nerv&ouml;s<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110057\">Stimmen aus der Ukraine: Zu den wahren Ursachen des Krieges in der Ukraine und seinen Folgen f&uuml;r die Welt<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4018a071c6d34388a65d16b82af864bc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob die Ukraine in diesem Krieg als Staat erhalten bleibt, h&auml;ngt davon ab, wie lange der Krieg noch gef&uuml;hrt wird. 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