{"id":111890,"date":"2024-03-03T09:00:19","date_gmt":"2024-03-03T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890"},"modified":"2024-03-01T14:01:59","modified_gmt":"2024-03-01T13:01:59","slug":"hinweise-der-woche-348","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h01\">Der Fall Julian Assange: Ein Kampf gegen den Journalismus an sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h02\">Der Ukraine-Krieg darf nicht ein drittes Jahr dauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h03\">Emmanuel Macrons Truppen-&Uuml;berlegungen zum Ukraine-Krieg: Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h04\">Zw&ouml;lf geheime St&uuml;tzpunkte: So unterst&uuml;tzt die CIA die Ukraine im Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h05\">&raquo;Das ist ein hochgef&auml;hrliches Spiel&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h06\">&raquo;Keine Distanz zur NATO-Propaganda&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h07\">Angebotspolitik und Wettbewerbsf&auml;higkeit zum Dritten &ndash; diesmal bricht der Krug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h08\">Schuldenbremse: Abschaffen, nicht reformieren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h09\">Angriff auf den Sozialstaat: Nicht die Butter vom Brot nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890#h10\">Auch erwerbst&auml;tige M&uuml;tter &uuml;bernehmen meist Gro&szlig;teil der Kinderbetreuung &ndash; Kluft bei der Sorgearbeit ist gro&szlig;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Fall Julian Assange: Ein Kampf gegen den Journalismus an sich<\/strong><br>\nJulian Assange hat gezeigt, welche Verbrechen die USA begehen. Edward Snowden zeigt, wie sie die Welt &uuml;berwachen. Beides hatte f&uuml;r die &Uuml;berbringer der Nachrichten bittere Konsequenzen. [&hellip;]<br>\nDie Enth&uuml;llungen von Whistleblowern wie Edward Snowden und Chelsea Manning und von Journalisten wie Julian Assange haben gezeigt, dass im Schatten des sogenannten Kriegs gegen den Terror in den vergangenen Jahrzehnten ein gewaltiges Paralleluniversum entstanden ist, das mit dem illegalen Ausspionieren der eigenen B&uuml;rger und der willk&uuml;rlichen Einkerkerung, Folterung und T&ouml;tung von politischen Gegnern besch&auml;ftigt ist. Diese Welt entzieht sich gr&ouml;&szlig;tenteils der demokratischen Kontrolle, ja sie h&ouml;hlt die demokratische Ordnung von innen aus. Ganz neu ist diese Entwicklung allerdings nicht. [&hellip;]<br>\nK&uuml;nftig w&uuml;rde es noch schwieriger und gef&auml;hrlicher werden, die schmutzige Wirklichkeit von Kriegen zu enth&uuml;llen, insbesondere jener Kriege, die westliche Regierungen mithilfe von &bdquo;eingebetteten Journalisten&ldquo; gern als zivilisatorische Missionen verkaufen. Wenn wir die Wahrheit &uuml;ber diese Kriege nicht erfahren, wird es immer leichter, sie zu f&uuml;hren. Die Wahrheit ist das wichtigste Instrument des Friedens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/julian-assange-fall-wikileaks-ein-kampf-gegen-den-journalismus-an-sich-li.2190289\">Fabian Scheidler in der Berliner Zeitung <\/a>\n<p>dazu: <strong>Berlin hat weiter &raquo;keine Zweifel&laquo;<\/strong><br>\nDeschauer gab dann doch noch einen Kommentar im Namen des AA ab. Bundesregierung und Au&szlig;enministerin h&auml;tten &raquo;keine Zweifel an einem im Vereinigten K&ouml;nigreich jetzt laufenden rechtsstaatlichen Verfahren&laquo; und im Moment keinen Anlass, &raquo;diesen Zweifel zu &auml;u&szlig;ern&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/470260.free-assange-berlin-hat-weiter-keine-zweifel.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Todesstrafe nicht ausgeschlossen<\/strong><br>\nAssange-Anh&ouml;rung in London: Trotz Intransparenz ist klar geworden, was f&uuml;r Journalisten auf dem Spiel steht.<br>\nNachdem am ersten Tag die Argumente der Verteidigung im Mittelpunkt standen, bildete die zweite H&auml;lfte der Verhandlung am Mittwoch wahrscheinlich die spannendste. Die Richter stellten dem Team der Staatsanwaltschaft, das die US-Regierung vertrat, kl&auml;rende und sogar herausfordernde Fragen, insbesondere dazu, was mit Assange im Falle seiner Auslieferung geschehen w&uuml;rde. Die Staatsanwaltschaft gab mindestens drei wesentliche Punkte zu:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/470259.free-assange-todesstrafe-nicht-ausgeschlossen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Ukraine-Krieg darf nicht ein drittes Jahr dauern<\/strong><br>\nDer Blutzoll nach zwei Jahren Krieg hat uns dem Frieden nicht n&auml;hergebracht. Nur Friedensverhandlungen k&ouml;nnen die Ukraine noch retten, meint unser Autor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-Ukraine-Krieg-darf-nicht-ein-drittes-Jahr-dauern-9637675.html\">Michael von der Schulenburg in Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fatale Logik: Drohende Eskalation im Ukraine-Krieg.<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine geht in sein drittes Jahr. T&auml;glich werden junge M&auml;nner an der Front get&ouml;tet oder verst&uuml;mmelt, weite Landstriche der Ukraine sind verw&uuml;stet. Die Weltbank beziffert den Schaden f&uuml;r die Ukraine auf rund 500 Milliarden US-Dollar. Aber auch unsere Zukunft steht auf dem Spiel in diesem Stellvertreterkrieg, der uns nach Sch&auml;tzung deutscher Wirtschaftsinstitute schon mehr als 200 Milliarden Euro an Wohlstand gekostet hat.<br>\nDie Strategie, Russland durch Sanktionen &ouml;konomisch zu ruinieren und &uuml;ber Waffenexporte an die Ukraine milit&auml;risch zu besiegen, ist krachend gescheitert. Das russische Milit&auml;r ist in der Offensive, w&auml;hrend der Ukraine die Soldaten ausgehen. 600.000 ukrainische M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter sind in den Westen geflohen, weil sie nicht verheizt werden wollen in einem vermeidbaren Krieg, der nach wenigen Wochen in einem Verhandlungsfrieden h&auml;tte enden k&ouml;nnen, wenn der Westen sich nicht auf fatale Weise eingemischt und die falsche Hoffnung auf einen ukrainischen Siegfrieden gen&auml;hrt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/470284.fatale-logik.html\">Sahra Wagenknecht in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kein Wille zum Waffenstillstand<\/strong><br>\nGestern vor zwei Jahren, am 28. Februar 2022 begannen die ersten, beinahe von Erfolg gekr&ouml;nten Verhandlungen &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Daran erinnert eine k&uuml;rzlich publizierte Studie von Oberst a.D. Wolfgang Richter, einem einstigen Milit&auml;rberater der deutschen Vertretungen bei der UNO und der OSZE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9499\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Leere Worte: Baerbock fordert bei G20-Treffen Frieden, w&auml;hrend Deutschland aufr&uuml;stet<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin mahnt Prinzipien und Menschenrechte ein. Doch deutsche Realpolitik geht einen anderen Weg: Sicherheit durch Destabilisierung. [&hellip;]<br>\nEs sind gro&szlig;e Worte, die von den deutschen Medien kommentarlos weitergereicht werden ans Publikum. Doch wir sollten einen Moment innehalten und uns fragen: Was tut Deutschland, die aktuelle Bundesregierung, daf&uuml;r, diese Prinzipien zu wahren und Frieden real herzustellen.<br>\nNehmen wir den Ukraine-Krieg. Im Grunde l&auml;sst sich die deutsche Position wie die der westlichen Unterst&uuml;tzerstaaten, vor allem die USA, so auf den Punkt bringen: Waffenlieferungen, aber keine Verhandlungen. Es gibt nur eine milit&auml;rische L&ouml;sung, koste es, was es wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Leere-Worte-Baerbock-fordert-bei-G20-Treffen-Frieden-waehrend-Deutschland-aufruestet-9635782.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Emmanuel Macrons Truppen-&Uuml;berlegungen zum Ukraine-Krieg: Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron will notfalls franz&ouml;sische Truppen in die Ukraine schicken. Man fragt sich nach der politischen Zurechnungsf&auml;higkeit von europ&auml;ischen Spitzenpolitikern und sieht, wie blank die Nerven gerade liegen [&hellip;]<br>\nZiele in Frankreich und damit auf NATO-Gebiet sind nicht auszuschlie&szlig;en. K&auml;me es dazu, m&uuml;sste das Beistandsgebot nach Artikel V des NATO-Vertrages greifen und die westliche Allianz h&auml;tte ihren Schlagabtausch, auf den sie zwei Jahren systematisch hingearbeitet hat. Man k&ouml;nnte auch sagen: dem sie allen Warnung zum Trotz entgegen gerobbt ist. Kommt es so weit, muss die NATO handeln &ndash; oder sie h&auml;tte ausgesorgt und w&uuml;rde zerfallen. Ein Ernstfall ist immer existenziell, im Kriegsfall ganz besonders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/macron-eine-truppenentsendung-frankreichs-fuehrt-zum-kriegseintritt-des-westens\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach Bodentruppen-Vorsto&szlig;: Sind westliche Einheiten schon l&auml;ngst in der Ukraine?<\/strong><br>\nDie Debatte um Nato-Bodentruppen nimmt nach der Ukraine-Unterst&uuml;tzungskonferenz in Paris Fahrt auf. Ein Bericht sorgt derweil f&uuml;r Aufruhr. [&hellip;]<br>\nDoch wie die Financial Times berichtet, ist der Westen l&auml;ngst mit eigenen Einheiten in der Ukraine involviert. Ein hochrangiger &ndash; namentlich nicht genannter &ndash; europ&auml;ischer Milit&auml;r sagte gegen&uuml;ber der britischen Tageszeitung, Macrons Aussagen zielten darauf ab, Abschreckung und Unklarheit gegen&uuml;ber Moskau zu schaffen. &bdquo;Jeder wei&szlig; doch, dass es westliche Spezialeinheiten in der Ukraine gibt &ndash; es hat blo&szlig; niemand offiziell zugegeben&ldquo;, hei&szlig;t es in der FT.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/nato-truppen-in-der-ukraine-westliche-einheiten-laut-bericht-schon-laengst-vor-ort-li.2191740\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>M&uuml;nchner Einerlei<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e &bdquo;Kakofonie&ldquo; in M&uuml;nchen, die Stefan Kornelius, S&uuml;ddeutsche Zeitung, konstatierte, d&uuml;rfte in erheblichem Ma&szlig;e Ausfluss des Dilemmas gewesen sein, in das sich der Westen im Hinblick auf den Ukraine-Krieg und das Verh&auml;ltnis zu Russland selbst hineinman&ouml;vriert hat. Einerseits soll der Krieg durch eine russische Niederlage beendet werden, weswegen jegliche westliche Initiative f&uuml;r eine politische Konfliktbeilegung bisher unterblieben ist. Andererseits soll ein direkter milit&auml;rischer Zusammensto&szlig; zwischen der NATO und Moskau wegen des damit verbundenen Nuklearkriegsrisikos unter allen Umst&auml;nden vermieden werden. Dieser Ansatz l&auml;uft auf eine Quadratur des Kreises hinaus, denn inzwischen ist nicht mehr zu ignorieren, dass ein Sieg Kiews auf dem Schlachtfeld v&ouml;llig au&szlig;erhalb der ukrainischen M&ouml;glichkeiten liegt und dass in dieser Hinsicht allein mangels Reserven an Manpower kein grundlegender Wandel mehr zu erwarten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2024\/02\/muenchner-einerlei-68176.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zw&ouml;lf geheime St&uuml;tzpunkte: So unterst&uuml;tzt die CIA die Ukraine im Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten sind der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te und wichtigste Alliierte der Ukraine. In dem Krieg haben auch amerikanische Geheimdienste ihre Aktien.<br>\nDass Washington die Ukraine in ihrem schon zwei Jahre andauernden Verteidigungskrieg gegen Russland unterst&uuml;tzt, ist nichts Neues. Die Existenz von mehr als einem Dutzend bisher geheimer St&uuml;tzpunkte, die von der Central Intelligence Agency, kurz CIA, finanziert und ausgestattet wurden, allerdings schon. Das berichtet jedenfalls die New York Times, die einen aufwendig recherchierten Einblick in die ukrainisch-amerikanischen Geheimdienstbeziehungen gew&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-so-unterstuetzt-die-cia-kiew-im-krieg-gegen-russland-li.2190961\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>CIA in der Ukraine: Die Provokation, die Putins Angriffskrieg ausl&ouml;ste?<\/strong><br>\nExplosive Enth&uuml;llung der New York Times. US-Geheimdienst kooperiert mit Kiew seit 2014 an russischer Grenze, trainiert Eliteeinheiten. Ein Brandbeschleuniger.<br>\nDie New York Times hat am Wochenende in einem explosiven Dossier enth&uuml;llt, dass der US-Geheimdienst CIA schon seit zehn Jahren in der Ukraine pr&auml;sent ist. Damit erscheint sowohl die Formulierung von &ldquo;Boots on the ground&rdquo;, wie sie im Zuge von Macrons &Auml;u&szlig;erungen debattiert wird, als auch das westliche Narrativ vom nicht provozierten Krieg in einem neuen Licht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/CIA-in-der-Ukraine-Die-Provokation-die-Putins-Angriffskrieg-ausloeste-9641397.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die NYT ist ja keine Zeitung, die einfach so Berichte nach Relotius-Art erfindet. Schon gar nicht bei einem so brisanten Thema, das die ganze Welt bewegt. Es kann zu einer ganz neuen Diskussion &uuml;ber den Krieg f&uuml;hren, und vielleicht auch zu einem Weg Richtung Frieden beitragen. Ich muss hier an die Geschichte &bdquo;Die Kraniche des Ibykus denken&ldquo;, an den Spruch: Die Sonne bringt es an den Tag. Irgendwann wird auch einer der Beteiligten an der NS-Sprengung reden, dann werden wir erfahren, wer es getan hat.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Das ist ein hochgef&auml;hrliches Spiel&laquo;<\/strong><br>\nBundeswehreinsatz im Roten Meer ist eine Eskalation mit Ansage. Ein Gespr&auml;ch mit Norman Paech.<br>\nNorman Paech ist Jurist und emeritierter Professor f&uuml;r Politikwissenschaft und &Ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t Hamburg.<br>\nSeit Montag befindet sich die Bundeswehr im Einsatz im Roten Meer. Die Vorgeschichte: Am 10. Januar waren in der Resolution 2722 des UN-Sicherheitsrats die Angriffe der jemenitischen &raquo;Huthis&laquo; bzw. Ansarollah verurteilt worden. Einen Tag sp&auml;ter bombardierten die USA und Gro&szlig;britannien den Jemen. L&auml;sst sich dieser Angriff mit der Resolution legitimieren?<br>\nDie Resolution 2722 deckt einen Angriff nicht. Es gibt kein Mandat f&uuml;r ein milit&auml;risches Eingreifen in diesen Konflikt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/470283.kriegspolitik-das-ist-ein-hochgef%C3%A4hrliches-spiel.html\">Norman Paech in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>The Houthi air strikes aren&rsquo;t working<\/strong><br>\nIt is now increasingly clear that the Red Sea is becoming a testing ground for new Iranian weaponry, and the Houthis have already achieved their goal of imposing an effective naval blockade in the region. Freight container shipping volumes through the region have fallen around 80% since the start of the year, demonstrating that the new weaponry is provoking a response from American and British ships.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unherd.com\/newsroom\/the-houthi-air-strikes-arent-working\/\">UnHerd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Keine Distanz zur NATO-Propaganda&laquo;<\/strong><br>\nIch kritisiere nicht nur die medialen Narrative, sondern das Benehmen der Journalisten. Sie f&uuml;hren sich auf wie Soldaten einer Propagandakompanie. Das geh&ouml;rt sich nicht. Sie haben keine Distanz zur NATO-Propaganda &ndash; wie auch ein gro&szlig;er Teil der russischen Medien keine Distanz zur Propaganda des Kreml hat. Vor 20 Jahren w&auml;re es nicht denkbar gewesen, dass Sitzredakteure am Computer einem Kriegsreporter in den R&uuml;cken fallen. Denn damit gef&auml;hrden sie sein Leben. F&uuml;r einen Kriegsberichterstatter gilt: Raus aus dem Netz und immer in Bewegung bleiben. Wenn man das nicht kann, weil man sich mit Anw&auml;lten und dem Shitstorm an der &raquo;Heimatfront&laquo; abgeben muss, dann wird man zum Ziel der Richtsch&uuml;tzen. Diese Sitzredakteure f&uuml;hren sich auf wie journalistische Drohnenpiloten, die fernab vom Kriegsgeschehen am Bildschirm jemand anderen zum Abschuss freigeben. Das zeigt in welchem Ma&szlig; im heutigen Journalismus ethische Normen missachtet werden, die Probe vor Ort durch postfaktisches Skandalisieren und Denunzieren ersetzt wird und wie sich die Mainstreammedien der NATO-Propaganda unterordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/470437.ukraine-krieg-keine-distanz-zur-nato-propaganda.html\">Patrik Baab in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Angebotspolitik und Wettbewerbsf&auml;higkeit zum Dritten &ndash; diesmal bricht der Krug<\/strong><br>\nWer kein Geld hat oder sich nicht traut, welches zu haben, sprich: als Kredit aufzunehmen, doktert mit dem herum, was ihn kein Geld kostet, und hofft, dadurch die Dinge zum Besseren zu wenden. Die Regierung glaubt, man m&uuml;sse nur die richtigen Hebel drehen und schon liefe die Wirtschaft wie geschmiert, obwohl es keinerlei Schmiermittel gibt. Wenn man die B&uuml;rokratie zur&uuml;ckbaue und die Steuern der Unternehmen senke &ndash; nat&uuml;rlich gegenfinanziert -, w&uuml;rde man die Kr&auml;fte der Innovation und der unternehmerischen Initiative freisetzen, die eine Wirtschaft wie Ph&ouml;nix aus der Asche h&ouml;ben. Das ist falsch, wie z.B. hier gezeigt.<br>\nDiejenigen, die diesen alten Hut heute wieder hervorzaubern, sind offenbar fest davon &uuml;berzeugt, dass das Umsteuern auf der Angebotsseite in der Vergangenheit beide Male Erfolg hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/02\/25\/angebotspolitik-und-wettbewerbsfaehigkeit-zum-dritten-diesmal-bricht-der-krug\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schuldenbremse: Abschaffen, nicht reformieren!<\/strong><br>\nReformbef&uuml;rworter der Schuldenbremse fordern h&auml;ufig, &ouml;ffentliche Investitionen von der Schuldenregel auszunehmen. Doch das reicht nicht. [&hellip;]<br>\nDie Schuldenbremse solle nur f&uuml;r konsumtive Ausgaben des Staates (also inklusive Transferzahlungen und Renten) gelten. Eine Kreditfinanzierung &ouml;ffentlicher Investitionen dagegen m&uuml;sse erlaubt sein. [&hellip;]<br>\nAber auch Ausgabenposten wie Gesundheit, soziale Sicherung und Bildung, die als konsumtive Staatsausgaben der gesellschaftlichen Reproduktion der Arbeitskraft dienen, sorgen nicht nur f&uuml;r das Wohlergehen der heutigen Generationen. Sie sind auch langfristig f&uuml;r eine verbesserte Produktivit&auml;t von Bedeutung. Die Entwicklung der Arbeitsproduktivit&auml;t aber bestimmt ma&szlig;geblich das Wirtschaftswachstum. Insbesondere &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben wird damit berechtigterweise zumeist ein positiver Effekt auf das Wachstum zugeschrieben, w&auml;hrend der positive Einfluss der Gesundheitsversorgung und sozialen Sicherheit h&auml;ufig (zu Unrecht) wenig Beachtung findet beziehungsweise schlicht geleugnet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2024\/schuldenbremse-abschaffen-nicht-reformieren\/%20\">G&uuml;nther Grunert in Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Ein sehr aufschlussreicher Text, der die Unsinnigkeit der Schuldenbremse aus einer grundlegenderen Perspektive aufzeigt, als dies sonst geschieht. Verst&auml;ndlich geschrieben, uneingeschr&auml;nkt zu empfehlen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angriff auf den Sozialstaat: Nicht die Butter vom Brot nehmen<\/strong><br>\n&bdquo;Rente oder R&uuml;stung?&ldquo; wird zur zentralen Frage. Doch die Attacken auf den Sozialstaat lenken davon ab, dass auch ein Gegenangriff m&ouml;glich w&auml;re. [&hellip;]<br>\nSeit der Zeitenwende hat sich der B&ouml;rsenwert des Waffenherstellers Rheinmetall vervierfacht. Wer wird die Gewinne der R&uuml;stungsunternehmen und die Dividenden ihrer Anleger bezahlen?<br>\nSie und ich werden das bezahlen. Die Aufr&uuml;stung wird eine Umverteilung von unten nach oben werden. Wir werden es bezahlen mit geringeren Renten, l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit und schlechterer Absicherung von Arbeitslosigkeit und Armut, was dazu f&uuml;hren wird, dass mehr Leute gezwungen sind, schlechte Arbeitsbedingungen oder zu niedrige L&ouml;hne zu akzeptieren.<br>\nDenn man darf nicht vergessen, dass der Sozialstaat keine milde Gabe ist, sondern ein Mittel, die Verhandlungsmacht der arbeitenden Mehrheit gegen&uuml;ber den Bossen zu st&auml;rken. Darum hassen die Lindners und Fuests den Sozialstaat. Und deswegen benutzen sie jede Ausrede, um ihn anzugreifen, der russische Angriff auf die Ukraine ist da willkommene Gelegenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Angriff-auf-den-Sozialstaat\/!5991896\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Angriff auf Renten und Soziales: Was kann die Ampel einfrieren?<\/strong><br>\nDer Vorsto&szlig; f&uuml;r ein neues Spardiktat aus dem Bundesfinanzministerium von Christian Lindner (FDP) wirft Fragen auf und kommt zur Unzeit. Bevor die Renten am 1. Juli gem&auml;&szlig; der gesetzlichen Anpassungsformel steigen, gibt es f&uuml;r einige Menschen im Ruhestand erst einmal weniger Geld: Zum 1. M&auml;rz ist die Erh&ouml;hung der Krankenkassenbeitr&auml;ge auch f&uuml;r Rentnerinnen und Rentner f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Angriff-auf-Renten-und-Soziales-Was-kann-die-Ampel-einfrieren-9639391.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auch erwerbst&auml;tige M&uuml;tter &uuml;bernehmen meist Gro&szlig;teil der Kinderbetreuung &ndash; Kluft bei der Sorgearbeit ist gro&szlig;<\/strong><br>\nUm Kinder k&uuml;mmern sich nach wie vor &uuml;berwiegend die M&uuml;tter, auch wenn sie erwerbst&auml;tig sind. Der Beitrag von V&auml;tern, die sich vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie st&auml;rker engagiert hatten, hat wieder abgenommen. In der Theorie stimmen Frauen und M&auml;nner zwar weitgehend darin &uuml;berein, dass in einer Partnerschaft Erwerbst&auml;tigkeit und Kinderbetreuung gleichberechtigt aufgeteilt werden sollten. In der Realit&auml;t sieht es aber meist anders aus &ndash; und gleichzeitig sind sich M&uuml;tter und V&auml;ter h&auml;ufig uneinig dar&uuml;ber, wer wie viel Sorgearbeit &uuml;bernimmt. Das gilt auch beim so genannten Mental Load, bei dem es darum geht, sich um die Organisation des famili&auml;ren Alltags zu k&uuml;mmern. Frauen sind in vielen Fragen zur Rollen- und Arbeitsverteilung etwas egalit&auml;rer eingestellt als M&auml;nner. Vor allem beim Thema Frauen in F&uuml;hrungspositionen gehen die geschlechtsspezifischen Ansichten sogar deutlich auseinander. Das zeigt eine neue Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-auch-erwerbstaetige-muetter-uebernehmen-meist-grossteil-der-kinderbetreuung-57852.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111890\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-111890","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=111890"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":111892,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/111890\/revisions\/111892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=111890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=111890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=111890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}