{"id":11193,"date":"2011-11-04T15:37:10","date_gmt":"2011-11-04T14:37:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193"},"modified":"2011-11-04T15:37:10","modified_gmt":"2011-11-04T14:37:10","slug":"hinweise-des-tages-ii-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Ulrike Herrmann zur Inflationsangst in Deutschland &ndash; Soll ich noch schnell ein Auto kaufen?; Thomas Fricke &ndash; Explosive Quasselbude B&ouml;rse; Eurokrise; Mindestlohn: Von seiner H&auml;nde Arbeit leben!; Den Banken gefallen ihre Schatten; Paul Krugman &ndash; Oligarchy, American Style; Gerhard Bosch &ndash; Schluss mit der Prinzipienreiterei!; Der gr&ouml;&szlig;te Streik in der Geschichte; Pirat soll sein Kopftuch ablegen; Harald Schumann: Wirtschaftliche Macht und Demokratie; &Auml;gyptens Armee verprellt Zivilgesellschaft; Neues Semester, neuer Steik; Das Allerletzte: Merz schimpft in Sachen Mindestlohn (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h02\">Ulrike Herrmann zur Inflationsangst in Deutschland &ndash; Soll ich noch schnell ein Auto kaufen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h03\">Thomas Fricke &ndash; Explosive Quasselbude B&ouml;rse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h05\">Mindestlohn: Von seiner H&auml;nde Arbeit leben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h06\">Den Banken gefallen ihre Schatten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h07\">Paul Krugman &ndash; Oligarchy, American Style<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h08\">Gerhard Bosch &ndash; Schluss mit der Prinzipienreiterei!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h09\">Der gr&ouml;&szlig;te Streik in der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h10\">Pirat soll sein Kopftuch ablegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h11\">Harald Schumann: Wirtschaftliche Macht und Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h12\">&Auml;gyptens Armee verprellt Zivilgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h13\">Neues Semester, neuer Steik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193#h14\">Das Allerletzte: Merz schimpft in Sachen Mindestlohn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11193&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong> Krise und Wahn<\/strong><br>\nJe weiter sich die kapitalistische Systemkrise in die Gesellschaft und das Massenbewusstsein hineinfrisst, desto irrationaler gestaltet sich die &ouml;ffentliche Rezeption des Krisengeschehens [&hellip;]<br>\nDie schrillen chauvinistischen T&ouml;ne, mit denen nun immer neue Schuldige an der Zuspitzung der europ&auml;ischen Schuldenkrise durch die massenmediale Arena getrieben werden &ndash; seien es nun Griechen oder Italiener -, h&auml;tten noch vor wenigen Monaten Anzeigen wegen Volksverhetzung nach sich gezogen.<br>\nSp&auml;testens seit der Ank&uuml;ndigung des Referendums &uuml;ber das n&auml;chste Kahlschlagprogramm in Athen gehen viele Massenmedien in offene Hetze gegen Griechenland &uuml;ber. Der Focus vergleicht &ldquo;die Griechen&rdquo; mit Junkies, die vom &ldquo;frischen Geld&rdquo; abh&auml;ngig w&auml;ren (Wer ist das nicht, im Kapitalismus?). Die Leipziger Volkszeitung fragt hingegen rhetorisch: &ldquo;Spinnen die Griechen?&rdquo; Das Referendum &ndash; eine demokratische Selbstverst&auml;ndlichkeit &ndash; wird als &ldquo;ziemlicher Wahnsinn&rdquo; bezeichnet.<br>\nF&uuml;r die S&auml;chsische Zeitung ist Demokratie in Krisenzeiten schlicht unverantwortlich: &ldquo;In einer politisch aufgeheizten Stimmung wie in Griechenland kann man keine Volksabstimmung abhalten.&rdquo; Die &uuml;belsten Hetztriaden sondert in bew&auml;hrter Manier die Bildzeitung ab, die Griechenlands Bev&ouml;lkerung mit Auss&auml;tzigen  gleichsetzt: &ldquo;Und jetzt kommt es einem so vor, als ob man die Patienten auf der Quarant&auml;nestation &uuml;ber die Frage abstimmen l&auml;sst: Wollt ihr lieber hier bleiben oder in der n&auml;chsten Taverne feiern?&rdquo; Zum Regierungssturz in Athen ruft hingegen kaum verhohlen die Wirtschaftswoche auf:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35813\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.D.:<\/strong> Der Artikel ist in diesem Sinne eine scharfe Abrechnung mit der fortgesetzten Austerit&auml;tspolitik und Exportfixierung in der Wirtschaftspolitik sowie der Demokratiefeindlichkeit und der S&uuml;ndenbocksuche im politschen Diskurs.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Frau Merkels fiese Entr&uuml;stung<\/strong><br>\nJetzt ist Frau Merkel also mal richtig sauer auf die Griechen und ihren Premier. Unerh&ouml;rt und undankbar, diese Griechen! Klar. Man k&ouml;nnte die Sache allerdings auch etwas anders beschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2817&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Aufmarsch der Scheinheiligen<\/strong><br>\nWas kommt, wenn Giorgos Papandreou abtritt oder st&uuml;rzt? Die Aussicht auf Neuwahlen und einen Regierungswechsel in Griechenland gibt wenig Grund zur Hoffnung: Die Auswahl ist so trostlos, dass es nur folgerichtig ist, wenn mangels Alternative die konservative Nea Dimokratia an der Spitze der Umfragen steht. Also genau jene Partei, die Griechenland an den Rand des Ruins getrieben und in Br&uuml;ssel die gef&auml;lschten Budgetzahlen eingereicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/machtpoker-um-papandreou-nachfolge-aufmarsch-der-scheinheiligen-1.1180500\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland ist Steuerparadies f&uuml;r Reiche \/ Rettungspakete haben Banken, nicht B&uuml;rger freigekauft<\/strong><br>\nF&uuml;r die hohe Verschuldung Griechenlands ist auch die Tatsache verantwortlich, dass Reiche, Gro&szlig;unternehmen und auch die Kirche kaum Steuern zahlen. Zugleich dr&auml;ngen Deutschland, Frankreich und andere Staaten Griechenland auch weiterhin zum Kauf von teuren R&uuml;stungsg&uuml;tern. Griechenland hat die sechst h&ouml;chsten R&uuml;stungsausgaben der Welt (pro Kopf). Die &ldquo;Rettungspakete&rdquo; der Troika h&auml;tten vor allem dem Zweck gedient, den Banken Zeit zu geben, ihre gef&auml;hrdeten Staatsanleihen loszuwerden und das Risiko auf die Europ&auml;ische Zentralbank und die Steuerzahler zu verlagern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/182\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann zur Inflationsangst in Deutschland &ndash; Soll ich noch schnell ein Auto kaufen?<\/strong><br>\nDie sp&uuml;rbare Panik vor einer Entwertung des Euro ist unbegr&uuml;ndet. [&hellip;]<br>\n Anders als 1923 und 1948 sind die Ersparnisse auf der Bank sicher &ndash; wenn auch bei Minizinsen.Die Angst vor der Inflation sitzt so tief, dass der entscheidende Unterschied nicht wahrgenommen wird: Europa befindet sich momentan nicht in einem Weltkrieg.<br>\nWarum diese etwas triviale Feststellung wichtig ist? Bei einer Inflation m&uuml;ssen zwei Entwicklungen zusammenkommen: Es muss viel Geld umlaufen &ndash; dem gleichzeitig ein begrenztes Warenangebot gegen&uuml;bersteht. Nach den Weltkriegen fehlte es nat&uuml;rlich an Konsumg&uuml;tern: Viele Fabriken hatten zuletzt Waffen produziert &ndash; oder waren gleich ganz zerst&ouml;rt.<br>\nGenau dieser Warenmangel ist derzeit nirgends zu beobachten. Stattdessen leiden die meisten Fabriken an &Uuml;berkapazit&auml;ten und k&ouml;nnten m&uuml;helos ihre Produktion aufstocken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Inflationsangst-in-Deutschland\/!81196\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Inflationsangst geh&ouml;rt offensichtlich zu den deutschen Ur&auml;ngsten. Leider unterscheidet sie sich jedoch von anderen &Auml;ngsten, die durchaus einen sinnvollen Kern haben. Da &bdquo;unsere&ldquo; irrationale Angst vor Inflation &uuml;ber die EZB und die Politik der Bundesregierung weltweit Schaden anrichtet, ist dieses Thema leider von gro&szlig;er Bedeutung.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Draghi und die deutsche Presse<\/strong><br>\nEine kurze Reaktion auf die EZB-Entscheidung. Nat&uuml;rlich bin ich froh, dass Draghi sich als pragmatischer herausstellt als ich gedacht h&auml;tte und sich nicht scheut zu zeigen, was Trichet f&uuml;r einen Unsinn dieses Jahr mit zwei Zinserh&ouml;hungen fabriziert hat. Was mich aber wieder irritiert (um mal freundlich zu bleiben), ist die Reaktion der deutschen Presse. [&hellip;]<br>\nInflationsrisiken? Wo sollen die denn herkommen? Halb Europa muss sparen, seine L&ouml;hne senken, China steht vor einer Abk&uuml;hlung, der Industrieindex sinkt, die Fed in den USA prognostiziert ihr eigenes Versagen, &hellip; Anders herum wird ein Schuh draus: wenn die EZB nicht langsam anf&auml;ngt, die Verwerfungen in der Eurozone aggressiv abzufedern, wird sie sich durch Staatsrettungen, die dann unumg&auml;nglich werden, echte Inflationsrisiken aufhalsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2011\/11\/03\/draghi-und-die-deutsche-presse\/\">Kantoos Economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Explosive Quasselbude B&ouml;rse<\/strong><br>\nSp&auml;testens die unverhoffte Deklaration Italiens zum Pleitekandidaten offenbart, mit wie viel Willk&uuml;r Geldjongleure mal eben &uuml;ber das Schicksal ganzer L&auml;nder urteilen. Und &uuml;ber uns. [&hellip;]<br>\nBis Juli war von Analysten noch t&auml;glich zu lesen, warum Italien anders ist als Griechenland, Portugal oder Spanien. Da gab es mindestens f&uuml;nf Gr&uuml;nde gegen jedwede Staatspleite: vom tats&auml;chlich niedrigeren Staatsdefizit &uuml;ber geringe Auslandsschulden bis hin zum Gesch&auml;ftsmodell. Da wurde das Land in Gutachten nicht mal im Kapitel der Krisenkandidaten gef&uuml;hrt. Erst recht nicht bei Gipfeln.<br>\nStabilit&auml;tskultur ohne Lohn<br>\nVorbei. Vergessen. Jetzt entdecken dieselben Analysten pl&ouml;tzlich, das Land habe ja Staatsschulden &uuml;ber 100 Prozent der Wirtschaftsleistung &ndash; ja, seit 20 Jahren und bei eher fallender Tendenz. Oder dass Italiens Wirtschaft in den vergangenen, Achtung, zehn Jahren nur schwach gewachsen ist; das ist mal eine investigative Recherche. Da fabulieren &Ouml;konomen, dass die hohen Zinsen f&uuml;r Italien ja (pl&ouml;tzlich) angemessen sind. Und da wird festgestellt, dass der Italiener in unsicheren politischen Verh&auml;ltnissen lebt &ndash; das konnte ja keiner wissen. [&hellip;]<br>\nDas ist kein per se b&ouml;ser Wille der M&auml;rkte. Es ist die Logik einer Krise, in der sich ein Vertrauensschwund verselbstst&auml;ndigt und alles und jeden ereilen kann. So wie bei jedem Bankrun. Wenn die Angst der einen die Angst der anderen n&auml;hrt, muss als letzte Instanz irgendwann die Notenbank einspringen, so wie es ihre ureigene Aufgabe in solchen Notf&auml;llen ist. Das hat nichts mit Inflationspolitik zu tun. Es geht darum, ein Desaster abzuwenden. H&ouml;chste Zeit, die Spirale zu stoppen, bevor sie Deutschland mitrei&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-explosive-quasselbude-boerse\/60124828.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Italy&rsquo;s Future<\/strong><br>\nItaly&rsquo;s Prime Minister, Silvio Berlusconi, is apparently going to propose some &ldquo;shocking measures&rdquo; in an attempt to get control of the downward spiral that the market for Italian government debt is currently experiencing. Most likely (thanks to the urging of Germany and France) these shocking measures will be composed primarily of sharp cuts in government spending.<br>\nThis will fail to help. The market is not worried about Italian debt dynamics because of excessive government spending. It is not worried about Italian debt dynamics because of an excessive primary (i.e. excluding interest payments) budget deficit in Italy. It is worried about Italian debt dynamics simply and purely because of skyrocketing interest rate expenses that the Italian government is now facing thanks to the eurozone debt crisis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/streetlightblog.blogspot.com\/2011\/11\/italys-future.html\">The Streetlight<\/a><\/li>\n<li><strong>Europe postpones plans to raise &euro;3bn for Ireland<\/strong><br>\nThe European Financial Stability Facility (EFSF), or bailout fund, has postponed a plan to sell &euro;3bn worth of Irish Government bonds.<br>\nA spokesman for the Luxembourg-based European Financial Stability Facility confirmed to RTE that the delay was due to &ldquo;market conditions&rdquo; &ndash; or the financial turmoil triggered by the Greek referendum fiasco.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.ie\/business\/irish\/europe-postpones-plans-to-raise-euro3bn-for-ireland-2923321.html\">independent.ie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Medien und Politik k&ouml;nnen den EU-Gipfel so lange als gro&szlig;en Erfolg feiern, wie sie wollen. Die Fakten sind ersch&uuml;tternd und sprechen f&uuml;r sich. Die Folgen f&uuml;r die europ&auml;ischen Staaten sind katastrophal. Italien musste bei seiner letzte Anleihenauktion mehr als 6% Zinsen zahlen und die EFSF-Auktion f&uuml;r Irland wurde gleich ganz abgesagt, weil man Angst davor hat, dass die Auktion ein Flop wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn: Von seiner H&auml;nde Arbeit leben!<\/strong><br>\nArgumente greifen allm&auml;hlich. Immer mehr B&uuml;rger, darunter auch die CDU-W&auml;hler, fordern im Gleichklang mit dem DGB und seinen Gewerkschaften Mindestl&ouml;hne. Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro w&auml;re die unterste Haltelinie. Die Argumente f&uuml;r Existenz sichernde L&ouml;hne erreichen nun auch die CDU. Gegen 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung ist der ideologische Widerstand zwecklos. Den k&ouml;nnen sich nur noch die FDP und der Wirtschaftsfl&uuml;gel der Union leisten. Klientelpolitik hat f&uuml;r sie Vorrang. Nun droht die FDP mit dem Hinweis auf den Koalitionsvertrag mit der Blockade. Hilfloses Unterfangen, wenn Argumente ausgehen.<br>\nMit der berechtigten Forderung &ldquo;Von seiner H&auml;nde Arbeit leben&rdquo; zu k&ouml;nnen will die CDU und vor allem ihr Arbeitnehmerfl&uuml;gel CDA die &bdquo;W&uuml;rde der Arbeit&ldquo; wieder herstellen. Willkommen in der gesellschaftlichen Realit&auml;t. Ein Antrag auf dem Parteitag in Leipzig soll diesen Wendepunkt besiegeln. Das ist gut. Dennoch nicht konsequent. Denn die CDU will eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze in den Bereichen, in denen ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert. Festgelegt werden soll die Lohnuntergrenze durch eine Kommission der Tarifpartner. Die H&ouml;he soll sich am Tarifabschluss f&uuml;r Zeitarbeitnehmer orientieren. Die H&ouml;he ist z. B. ein entscheidender Punkt. Orientierung sollen die Zeitarbeits-Tarifl&ouml;hne sein. Diese liegen seit 1. November 2011 bei 7,01 Euro im Osten und 7,89 Euro im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/111104_klartext_mindestlohn_von_seiner_haende_arbeit_leben.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 104.7 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Den Banken gefallen ihre Schatten<\/strong><br>\nDie Regulierung von Hedge- und Private-Equity-Fonds wird trotz der Hinweise, dass ihre Gesch&auml;fte die Finanzmarktstabilit&auml;t kr&auml;ftig bedrohen, noch auf sich warten lassen. Obwohl die einzelnen Staaten nach wie vor unzureichend zusammenarbeiten, stehen die Zeichen daf&uuml;r aber dennoch so gut wie nie, meint die &Ouml;konomin Mechthild Schrooten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319181899469\/Finanzmarktregulierung-Den-Banken-gefallen-ihre-Schatten\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Oligarchy, American Style<\/strong><br>\nInequality is back in the news, largely thanks to Occupy Wall Street, but with an assist from the Congressional Budget Office. And you know what that means: It&rsquo;s time to roll out the obfuscators! [&hellip;]<br>\nThe budget office report tells us that essentially all of the upward redistribution of income away from the bottom 80 percent has gone to the highest-income 1 percent of Americans. That is, the protesters who portray themselves as representing the interests of the 99 percent have it basically right, and the pundits solemnly assuring them that it&rsquo;s really about education, not the gains of a small elite, have it completely wrong.<br>\nIf anything, the protesters are setting the cutoff too low. The recent budget office report doesn&rsquo;t look inside the top 1 percent, but an earlier report, which only went up to 2005, found that almost two-thirds of the rising share of the top percentile in income actually went to the top 0.1 percent &mdash; the richest thousandth of Americans, who saw their real incomes rise more than 400 percent over the period from 1979 to 2005.<br>\nWho&rsquo;s in that top 0.1 percent? Are they heroic entrepreneurs creating jobs? No, for the most part, they&rsquo;re corporate executives. Recent research shows that around 60 percent of the top 0.1 percent either are executives in nonfinancial companies or make their money in finance, i.e., Wall Street broadly defined. Add in lawyers and people in real estate, and we&rsquo;re talking about more than 70 percent of the lucky one-thousandth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/11\/04\/opinion\/oligarchy-american-style.html?_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gerhard Bosch &ndash; Schluss mit der Prinzipienreiterei!<\/strong><br>\nNeue Forschungen belegen: Mindestl&ouml;hne st&auml;rken die Marktwirtschaft. Sie tragen au&szlig;erdem zum sozialen Frieden und zu nachhaltigem Wachstum bei. [&hellip;]<br>\nOffensichtlich m&uuml;ssen wir eine zunehmende Ungleichheit der L&ouml;hne aufgrund &ouml;konomischer Sachzw&auml;nge nicht hinnehmen, wie es jahrelang gepredigt wurde. Es gibt wirtschaftlich machbare Alternativen zu einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Nat&uuml;rlich haben gerechtere Gesellschaften auch ihren Preis. Es muss mehr in Bildung und Innovation investiert werden, damit die Produktivit&auml;t auch stimmt. Solche Investitionen zahlen sich aber aus. Sie sind die Voraussetzung f&uuml;r sozialen Frieden und nachhaltiges Wachstum.<br>\nIn Gro&szlig;britannien und den USA haben die Ergebnisse der Mindestlohnforschung einen Meinungswandel bei den &Ouml;konomen herbeigef&uuml;hrt. Die Wirtschaftswissenschaften werden wieder als empirische Wissenschaft begriffen, in der Meinungsverschiedenheiten nicht durch Modelle sondern durch Fakten entschieden werden. Man darf gespannt sein, wie die deutschen Main-Stream-&Ouml;konomen auf die neuen Forschungsergebnisse reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-schluss-mit-der-prinzipienreiterei-,1472602,11098768.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der gr&ouml;&szlig;te Streik in der Geschichte<\/strong><br>\nGro&szlig;britanniens Gewerkschaften planen f&uuml;r den 30. November Protest gegen die Rentenpl&auml;ne der Regierung. Rund drei Millionen Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Dienst werden am 30. November streiken, eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl als zum H&ouml;hepunkt des Generalstreiks im Jahr 1926. Je n&auml;her dieser Tag r&uuml;ckt, desto mehr steigt die Nervosit&auml;t auf beiden Seiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/210284.der-groesste-streik-in-der-geschichte.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hintergrundinformationen finden Sie auf den <a href=\"http:\/\/www.pcs.org.uk\/en\/campaigns\/30-november\/index.cfm\">Seiten der Public and Commercial Services Union<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pirat soll sein Kopftuch ablegen<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Pr&auml;sidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat den Berliner Piraten-Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner aufgefordert, sein Kopftuch abzulegen. [&hellip;]<br>\nClaus-Brunner &auml;u&szlig;erte sich verwundert &uuml;ber Knoblochs Brief. Er weise die Unterstellung zur&uuml;ck, das Tuch sei bei ihm ein Zeichen von Antisemitismus. Er habe das Tuch in Israel geschenkt bekommen, als er als Elektriker in der N&auml;he von Haifa auf Montage gewesen sei. Bei der j&uuml;ngsten Verastaltung zur Erinnerung an die Deportation der Berliner Juden am S-Bahnhof Grunewald habe ihn niemand darauf angesprochen. &bdquo;Ich werde das Tuch weiter tragen solange mir das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland das Recht der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung einr&auml;umt&ldquo;, sagte Claus-Brunner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/offener-brief-pirat-soll-sein-kopftuch-ablegen,1472596,11098984.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Harald Schumann: Wirtschaftliche Macht und Demokratie<\/strong><br>\nSchumann hielt auf dem gr&uuml;nen Demokratiekongress (13. M&auml;rz 2011) einen engagierten und mit Gewinn zu h&ouml;renden Er&ouml;ffnungsvortrag zum Thema &ldquo;Wirtschaftliche Macht und Demokratie&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=6m0kFgf3m9Q\">B&uuml;ndnis 90 &ndash; Die Gr&uuml;nen auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Auml;gyptens Armee verprellt Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nSeit die Milit&auml;rs am Dienstag ihren Entwurf f&uuml;r die neuen &bdquo;Grunds&auml;tze&ldquo; bekannt gegeben haben, welche in der neuen Verfassung respektiert werden m&uuml;ssen, und festlegten, dass nicht mehr das neu zu w&auml;hlende Parlament diese ausarbeiten darf, sind fast alle politischen Lager in Aufruhr. Auf fast allgemeine Ablehnung st&ouml;&szlig;t Artikel 9, in dem die Milit&auml;rs festlegen, dass auch zuk&uuml;nftig nur die Armee milit&auml;rische Belange und vor allem das Budget der Streitkr&auml;fte diskutieren und einsehen darf. &Uuml;ber Krieg und Frieden soll der zuk&uuml;nftige Pr&auml;sident auch nur mit Zustimmung des Obersten Milit&auml;rrates entscheiden d&uuml;rfen, der damit anscheinend auch nach Parlaments- und Pr&auml;sidentschaftswahlen als Gremium weiterbestehen will. Vor allem liberale Parteien und die B&uuml;rgerrechtsgruppen, welche die Revolution mitorganisierten, sind entsetzt &uuml;ber diese Pr&auml;rogative der Milit&auml;rs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aegyptens-armee-verprellt-zivilgesellschaft\/5795628.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neues Semester, neuer Steik<\/strong><br>\nVom 17.&thinsp;November an soll es wieder einen Bildungsstreik und zahlreiche Aktionen an Schulen und Universit&auml;ten geben. Die Situation an den Universit&auml;ten verschlechtert sich seit Jahren. Der Protest dagegen auch? Der wichtigste Unterschied zu den Protesten der vergangenen Jahre d&uuml;rfte dabei der politische Kontext sein, in dem sie stattfinden sollen. Die Unzufriedenheit der Bev&ouml;lkerung mit Politik und Wirtschaft ist seit der Euro-Krise so gro&szlig; wie lange nicht mehr. Vor diesem Hintergrund ist auch der relativ gro&szlig;e Zulauf f&uuml;r die &raquo;Occupy&laquo;-Bewegung zu sehen. So geht es f&uuml;r Enis Wilmesmeier von &raquo;Occupy FU&laquo;, dem lokalen Ableger an der Freien Universit&auml;t Berlin, darum, die beiden Bewegungen miteinander zu verbinden: &raquo;Die aktuelle Krise geht auch und gerade Studierende etwas an, denn immerhin liegt es auch an der Ma&szlig;losigkeit der Banken, dass zu wenig Geld f&uuml;r das Bildungssystem da ist.&laquo; Nicht nur diese Aussage, die eher einem Appell ans sparsame Haushalten gleichkommt, auch der offizielle Aufruf zum Bildungsstreik soll an so etwas wie &raquo;Kapitalismuskritik&laquo; erinnern, besser gesagt, an das, was derzeit darunter meist verstanden wird. Dazu muss gar keine Kritik am Kapitalismus formuliert werden, es reicht, lediglich ein paar Verbesserungsvorschl&auml;ge zu machen, wie das Ganze besser laufen k&ouml;nnte. Damit d&uuml;rften die Beteiligten in der Tat bei weiten Teilen der &Ouml;ffentlichkeit mit Zuspruch rechnen. Banken zu kritisieren und &uuml;ber ethisch korrekteres Wirtschaften zu philosophieren, ist derzeit bis hinein in Regierungskreise angesagt. Allein eine wirkliche Kritik am Bildungssystem ist damit ebenso wenig zu machen wie eine substantielle Kritik am Kapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/44\/44242.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Merz schimpft in Sachen Mindestlohn<\/strong><br>\nDer einstige CDU-Hoffnungstr&auml;ger Merz kann nicht verstehen, warum sich seine Partei so schwer tut mit einem fl&auml;chendeckenden Mindestlohn. 7,50 Euro m&uuml;ssten doch drin sein, bem&auml;ngelt der Ex-Fraktionsvorsitzende. Weitere prominente Christdemokraten schlie&szlig;en sich dieser Meinung an. [&hellip;]<br>\nDer fr&uuml;here Unions-Fraktionschef Friedrich Merz hat sich hinter die umstrittenen Mindestlohnpl&auml;ne seiner Partei gestellt. &ldquo;Eine so wohlhabende Gesellschaft wie unsere muss doch in der Lage sein, wenigstens 7,50 Euro f&uuml;r die Stunde zu bezahlen&rdquo;, sagte Merz der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merz-schimpft-in-Sachen-Mindestlohn-article4691081.html\">ntv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wahrscheinlich ist die BILD Opfer der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/The_Yes_Men\">Yes Men<\/a> geworden. Der &bdquo;echte&ldquo; Friedrich Merz vertrat doch k&uuml;rzlich noch <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/friedrich-merz-mindestlohn-debatte-gefaehrdet-den-aufschwung\/5110438.html\">ganz andere Positionen<\/a> zum Thema Mindestlohn:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>Jeder Mindestlohn wird eine Beschleunigung des Arbeitsplatzabbaus in den unteren Lohngruppen mit sich bringen. Und damit wird denen am meisten geschadet, denen die Bef&uuml;rworter des Mindestlohnes in gut gemeinter Absicht am meisten helfen wollen. Es wiederholt sich in diesen Tagen der Denkfehler der Lohnpolitik der Siebziger- und Achtzigerjahre mit den &uuml;berproportionalen Anpassungen der unteren Lohngruppen. Das Ergebnis war damals eine hohe strukturelle Arbeitslosigkeit der Minderqualifizierten und der &Auml;lteren, die bis heute selbst im Aufschwung kaum Chancen haben, wieder in den Arbeitsmarkt zur&uuml;ckzukehren. M&uuml;ssen wir alle diese Fehler heute unbedingt noch einmal wiederholen?<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Ulrike Herrmann zur Inflationsangst in Deutschland &ndash; Soll ich noch schnell ein Auto kaufen?; Thomas Fricke &ndash; Explosive Quasselbude B&ouml;rse; Eurokrise; Mindestlohn: Von seiner H&auml;nde Arbeit leben!; Den Banken gefallen ihre Schatten; Paul Krugman &ndash; Oligarchy, American Style; Gerhard Bosch &ndash; Schluss mit der Prinzipienreiterei!; Der gr&ouml;&szlig;te Streik<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11193\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11193","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11193"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11196,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11193\/revisions\/11196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}