{"id":112010,"date":"2024-03-05T12:29:36","date_gmt":"2024-03-05T11:29:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112010"},"modified":"2024-03-05T12:29:36","modified_gmt":"2024-03-05T11:29:36","slug":"leserbriefe-zu-unterwerfung-unter-einen-woken-zeitgeist-das-online-magazin-telepolis-und-ein-eigenartiger-disclaimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112010","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eUnterwerfung unter einen woken Zeitgeist \u2013 das Online-Magazin Telepolis und ein eigenartiger Disclaimer\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Marcus Kl&ouml;ckner kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111618\">in diesem Beitrag<\/a> einen Vorgang des Online-Magazins Telepolis vom Heise Verlag. Demnach sei vor allen Beitr&auml;gen, die vor 2021 erschienen sind, ein Disclaimer mit dem Inhalt, &bdquo;der vorliegende Beitrag k&ouml;nnte &acute;m&ouml;glicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grunds&auml;tzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion&acute; gen&uuml;gen&ldquo;, gestellt worden. Damit werte Telepolis die Arbeit aller seiner Autoren, die vor 2021 dort Beitr&auml;ge publiziert haben, pauschal ab. Die Hintergr&uuml;nde, die zur Etablierung dieses Disclaimers gef&uuml;hrt haben, seien nicht sinnvoll nachvollziehbar. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen,<\/p><p>&bdquo;Unterwerfung unter einen woken Zeitgeist &ndash; das Online-Magazin Telepolis und ein eigenartiger Disclaimer&ldquo;<\/p><p>&bdquo;m&ouml;glicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grunds&auml;tzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion&ldquo;<\/p><p>F&uuml;r mich bedeutet dieser Disclaimer, dass ich Telepolis nicht mehr zu lesen brauche, weil sich die journalistischen Grunds&auml;tze dieser Redaktion dem journalistischen Zeitgeist der Zensur unterworfen haben.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIlse Bleier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, ich wurde bereits durch OVERTON darauf aufmerksam, und habe bei der Nachpr&uuml;fung festgestellt da&szlig; man durch eine nervige Einblendung auf den Disclaimer hingewiesen wird die erst verschwindet, wenn man den Hinweis gelesen und versteht da&szlig;&nbsp;TELEPOLIS fr&uuml;her versehentlich auf der falschen Seite stand!!!!<\/p><p>Ich hoffe, da&szlig; Sie die Kraft&nbsp;haben, dem Zwang, der sicher auch auf Sie zukommen wird, widerstehen k&ouml;nnen!!! Vor allem wenn unser&nbsp; deutscher N _ _ _ &ndash; Blockwart in Br&uuml;ssel anf&auml;ngt mit massivem Zwang &uuml;ber alternative Medien herf&auml;llt!!!<\/p><p>Viel Gl&uuml;ck und hoffentlich noch eine lange Zukunft!!<\/p><p>Uwe Schwinn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner, bis vor zwei Jahren war ich t&auml;glicher Leser von Telepolis und reger Teilnehmer am Leserforum. Doch mit dem Wechsel in der Chefredaktion&nbsp;ver&auml;nderten sich die Artikel sp&uuml;rbar in Richtung Mainstream&nbsp; und die Zensur im Forum ( gesperrte Beitr&auml;ge) versch&auml;rfte sich. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und habe keine Lust, mich bei der Meinungs&auml;u&szlig;erung aus nicht nachvollziehbaren Gr&uuml;nden sperren zu lassen. Nun, am 24.02. las ich erstmalig nach zwei Jahren wieder Artikel bei Telepolis, in denen mir schien, dass man &auml;ngstlich bem&uuml;ht ist, bestimmte unsichtbare Grenzen nicht zu &uuml;berschreiten. Ja, man &ldquo;stellt Fragen&rdquo;, &ldquo;wundert sich, dass&hellip;&rdquo; ohne sich selbst klar zu dem Thema zu &auml;u&szlig;ern, sehr lauwarm alles.&nbsp; Bei den Forenten schwingt in einigen Beitr&auml;gen die Sorge mit, erneut gesperrt zu werden. Damals trennte ich mich von Telepolis, weil sie ein Foto von Putin ver&ouml;ffentlicht hatten, auf welches ein Labyrinth projiziert war, allerdings in Kreisform, welches auf den ersten Blick an eine Zielscheibe erinnerte, direkt auf der Stirn. Nun vor einigen Tagen antwortete ich auf den Beitrag eines Forenten, dessen letzte Worte lauteten:&nbsp;&rdquo; In Russland sitzen die Kriegstreiber und Bellizisten&rdquo;.&nbsp;Da ich 2019 und 2021 pers&ouml;nlich in Donezk war und die Zerst&ouml;rungen im zivilen Bereich durch Kiew (Asow)&nbsp; vor (!) dem russischen Einmarsch mit eigenen Augen sah, berichtete ich von meinen Eindr&uuml;cken. Es war Sonntag, fr&uuml;h am Morgen, der Zensor fr&uuml;hst&uuml;ckte noch. Daher konnten meine drei Beitr&auml;ge der Diskussion&nbsp; noch von anderen Forenten Zustimmung sammeln ( gr&uuml;ne Balken). Der Vorwurf &ldquo;In Russland sitzen die&hellip;.&rdquo; hatte rot.&nbsp;Anschlie&szlig;end waren alle meine Beitr&auml;ge gel&ouml;scht. Der Beitrag &ldquo;In Russland sitzen die&hellip;&hellip;&rdquo; hatte schlagartig gr&uuml;n. Augenzeugen mag man bei Telepolis nicht. Das war dann meinerseits auch garantiert das letzte Mal, f&uuml;r dieses Medium Zeit zu verschwenden. Es gibt Medien wie Nachdenkseiten oder junge Welt, wo man offener &uuml;ber Probleme spricht und ungehinderter seine Meinung sagen kann.&nbsp;<\/p><p>Danke f&uuml;r alle Beitr&auml;ge der NdS<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFred Buttkewitz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Telepolis? Schon lange vergessen.<\/p><p>Ca. 20 Jahre lang war ich eifriger Leser und habe auch regelm&auml;&szlig;ig im Forum gepostet. Nicht ohne viele positive R&uuml;ckmeldungen. Irgendwann wurde es dann zunehmend merkw&uuml;rdig. Mainstream begann sich einzuschleichen. In der Forum-Moderation machte sich breit, was man als &ldquo;Antideutsche&rdquo; kennt. Einige Male wurde ich ermahnt, zwei, drei mal wurde ein Beitrag von mir gesperrt. Das war kein gro&szlig;es Problem, ich bin wenig eitel. Dann verabschiedete sich Florian R&ouml;tzer. Seine Artikel haben mir gelegentlich nicht so sehr gefallen. Aber als Chefredakteur, der Telepolis 20 Jahre lang in einem ordentlichen Zustand gehalten hat, zu Anfang sogar vorbildlich f&uuml;r Online-Magazine, hat er einen sehr guten Job gemacht. Kurz darauf bekamen die Leser einen Hinweis. Entweder sie zahlen regelm&auml;&szlig;ig oder Telepolis leitet ihre pers&ouml;nlichen Daten an die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen in den USA weiter. Ich h&auml;tte gern gezahlt. Aber diese freche Erpressung war dann der letzte Tropfen, der das Fass zum &uuml;berlaufen gebracht hat. Ich bin weg aus Telepolis und habe nie wieder rein geschaut. Wie &uuml;brigens viele andere, mit denen ich Kontakt hatte.<\/p><p>So viel zu Telepolis. &ndash; Dann tauchte Jens Berger als Autor in den NachDenkSeiten auf. Den kannte ich schon, als kompetenten Schreiber im Telepolis-Forum. Was f&uuml;r eine gl&uuml;ckliche F&uuml;gung. In den NachDenkSeiten gibt es kein Forum. Ist das ein Manko? Meine Meinung: Nein, im Gegenteil, die Rubrik &ldquo;Leserbriefe&rdquo; ist besser! Ein Leserbrief zwingt zum Nachdenken und zur Selbstkritik, ist deutlich entspannter und sachlicher. Weil der pseudo-soziale Kontakt von Internet-Foren und anderen Asozialen Medien fehlt.<\/p><p>Danke, Herr Kl&ouml;ckner,&nbsp; f&uuml;r dieses Requiem auf Telepolis. Meines habe ich, im Stillen, schon vor 5 Jahren verfasst.<\/p><p>Das war&rsquo;s, De Mortuis Nihil Nisi Bene.<\/p><p>Gru&szlig;,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich habe jahrelang begeistert die Telepolis gelesen und das nach recht kurzer Zeit Neuber-Telepolis eingestellt. Neuber war wissenschaftlicher Mitarbeiter der PdL im Bundestag, also Vertreter der aggressiven Wokeness.<\/p><p>Mal Herrn Kl&ouml;ckner gefragt: Was ist an &ldquo;Der folgende Beitrag ist mehrere Jahre alt und entspricht daher m&ouml;glicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grunds&auml;tzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion.&rdquo;&hellip; unklar? Oder zu diskutieren? Das ist eine schlichte Feststellung. Wer den Weg der Tp nach R&ouml;tzer verfolgt hat, wei&szlig; es eh. Man sagt: Was fr&uuml;her hier geschrieben wurde, entspricht nicht mehr der aktuellen Linie des Heise-Verlags als Glied im gleichgeschalteten Propaganda-Apparat des totalit&auml;ren Neoliberalismus. &lsquo;Weitere Schritte wie L&ouml;schung und beliebige &Auml;nderung von Inhalten vorbehalten.&rsquo; Punkt. Zugegeben, das &ldquo;m&ouml;glicherweise&rdquo; ist irref&uuml;hrend.<\/p><p>Eins noch: in Hinsicht &Ouml;kopanik und Klimakatastrophismus war Telepolis immer Vorreiter. Das empfand man damals noch als kritisch. Und das wird sicher bleiben.<\/p><p>Stefan K&ouml;nig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo!&nbsp;<\/p><p>Ja, die Entwicklung beim einstigen Leuchtturm der Alternativmedien Telepolis war leider vorhersehbar. Im Forum ging es vor Jahren los mit einer straffen Zensur von Kommentaren, die auf Linie mit den Artikeln waren. Inzwischen wird man dort schon gesperrt, wenn man&nbsp; bspw. Links zu den Nachdenkseiten setzt (!!), f&uuml;r die sich das TP-Magazin in seinen Artikeln (noch) offensiv einsetzt. Zum Schein? Oder f&uuml;hren hier Redaktion und Forenbetreiber Heise Parallelstrukturen? Es hat den Anschein, denn Beleidigungen etwa der TP-Autorin Daniela Dahn bleiben trotz Meldung im Forum stehen. Beschwerden &uuml;ber diese Zust&auml;nde bei der Redaktion des Magazins und deren Chef, Harald Neuber bleiben konsequent und damit vielsagend&nbsp; unbeantwortet.&nbsp;<\/p><p>Derweil h&auml;ufen sich im Magazin, das sich einst unter Florian R&ouml;tzer mit investigativen Gr&ouml;&szlig;en wie Mathias Br&ouml;ckers schm&uuml;cken konnte, Artikel wie der von heute, &uuml;ber den angeblichen &ldquo;Antisemitismus-Skandal auf der Berlinale&rdquo;, der darin bestand, da&szlig; sich Preistr&auml;ger auf der B&uuml;hne gegen den Gazakrieg und Israels Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser dort aussprachen. &ldquo;Documenta 15 reloaded&rdquo; gewisserma&szlig;en. Auch dieser Skandal war ja bekanntlich (siehe die NDS-Artikel dazu) eine politische Inszenierung, um vom eigentlichen Anliegen der K&uuml;nstlergruppe des inkriminierten Sammelbildes (vom Westen unterst&uuml;tzter genozidaler Massenmord in Indonesien unter Diktator Suharto) abzulenken. Wobei es bezeichnend ist, da&szlig; genau diese Geschichte in dem heutigen Artikel erneut aufgew&auml;rmt wird &ndash; im &ldquo;antisemitischen&rdquo; Sinne, versteht sich.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Berlinale-Antisemitismus-Skandal-Goldener-Baer-mit-Palaestinensertuch-9638573.html\">telepolis.de\/features\/Berlinale-Antisemitismus-Skandal-Goldener-Baer-mit-Palaestinensertuch-9638573.html<\/a><\/p><p>Die journalistische Qualit&auml;t des Artikels von Filmkritiker R&uuml;diger Suchsland ist einfach unterirdisch. Er ist eine Ansammlung von seine Meinung best&auml;tigenden Zitaten &uuml;berwiegend aus &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wie der S&uuml;ddeutschen, des Tagesspiegels, Bild, des RBB sowie Blogs (&ldquo;Salonkommunisten&rdquo;) und selbstredend etlichen Aussagen von Politikern der staatstragenden Parteien CDU, SPD und Olivgr&uuml;nen. Die eigene &ldquo;Sch&ouml;pfungsh&ouml;he&rdquo; des Artikels ist &uuml;berschaubar und gipfelt in der Emp&ouml;rung, da&szlig; niemand aufgestanden und protestiert h&auml;tte, als die Preistr&auml;ger mit Pal&auml;stinensert&uuml;chern auf die B&uuml;hne gingen. Ganz so, als h&auml;tten diese die Reichskriegsflagge geschwenkt. Es sei eine &ldquo;Eklige Show aus Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit&rdquo; gewesen, so Suchsland.&nbsp;<\/p><p>Aha&hellip; Also &ldquo;eklig&rdquo;, absto&szlig;end und unterirdisch fand ich da eher die vorherige Ausgabe der Berlinale vor einem Jahr, die f&uuml;r einen Propagandaauftritt des ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenski mi&szlig;braucht wurde, in dem dieser die Leitung des Filmfestivals ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r lobte, da&szlig; diese russische Beitr&auml;ge vom Wettbewerb ausgeschlossen hatte. Cancel Culture also. Daf&uuml;r gab es &uuml;brigens Standing Ovations der im Saal versammelten K&uuml;nstlerschaft! &Ouml;ffentlich-mediale Kritik daran? Fehlanzeige!&nbsp;<\/p><p>Das ist offenbar der Weg, den nun auch Telepolis eingeschlagen hat.&nbsp;<\/p><p>Die &ldquo;gute Zeit&rdquo; ist vorbei.<\/p><p>Gru&szlig;, Ole.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Telepolis hat sich sehr ver&auml;ndert. Der Disclaimer passt ins Bild.<\/p><p>Mein subjektiver Eindruck: Fr&uuml;her gab es h&auml;ufiger wirklich lesenswerte Artikel. Und noch lesenswerter waren die Diskussionen darunter, wo die Nutzer weitere Aspekte erg&auml;nzt haben und die dann manchmal ausdiskutiert haben. Teilweise wurde dort auch an relevante Ereignisse erinnert, bei Ukraine-Artikeln bspw. immer wieder an Vorwarnungen vor dem Putsch 2014, Bezahlung von Demonstranten, belastende Aussagen von Nuland und Poroschenko usw.<\/p><p>Dann kam irgendwann ab 2020 die Neue Normalit&auml;t und statt sich &ouml;ffentlich zu streiten, ob man lieber alle zu ihrem Schutz in den Lockdown schickt, Verst&ouml;&szlig;e ohne triftigen Grund unter Strafe stellt oder vielleicht doch auf Eigenverantwortung setzt, ob man Gesunden das Tragen einer Maske vorschreibt, damit die pharmazeutisch Gesch&uuml;tzten nicht krank werden&hellip; statt solche Widerspr&uuml;che zu diskutieren, wurde von der Moderation immer radikaler zensiert und gel&ouml;scht. Dabei geht es nicht um wirkliche Beleidigungen, die ja oft stehen geblieben sind, besonders gegen Kritiker. Schlie&szlig;lich konnte man einige Zeit lang besonders kontroverse Diskussionen gezielt in einem &ldquo;Trollbereich&rdquo; finden, wohin sie verschoben wurden. Interessante Kommentare habe ich mir damals immer wieder herauskopiert und abgespeichert, um sie wiederzufinden. Sp&auml;ter wurden solche Diskussionen dann auch gel&ouml;scht und es gab willk&uuml;rliche Nutzersperren, mal nur als Verwarnung mit Verweis auf die Richtlinien, mal f&uuml;r einige Tage, manchmal permanent, auch davon haben einige Nutzer berichtet. Kommentare von denen, denen die Ma&szlig;nahmen nicht weit genug gingen, wurden scheinbar nie angefasst. Deren Beitr&auml;ge waren aber auch selten informativer als eine Tagesschau-Schlagzeile und die meisten der gesch&auml;tzten Kritiker wurden leider durch die Moderation vertrieben. Deswegen habe ich damals auch aufgeh&ouml;rt, Telepolis regelm&auml;&szlig;ig zu lesen.<\/p><p>Ich erinnere mich an ein Beispiel f&uuml;r eine willk&uuml;rliche Nutzersperre. Die ARD berichtete zu Beginn des russischen Angriffs von einer angeblichen &ldquo;Organisation f&uuml;r Verst&auml;ndigung und Demokratie im Donbass&rdquo; von einer Mitarbeitern von Help, einer mit &ouml;ffentlichen Geldern finanzierten Hilfsorganisation. Ein Kommentar, der diese als unbekannt oder vermutlich ausgedacht bezeichnete, war kurz zu sehen und dann gesperrt. Gegen eine Hilfsorganisation w&auml;re ja nichts zu sagen, aber dass eine westliche NGO offiziell dem Donbass hilft, habe ich noch nicht gesehen. Der Beitrag stammt ausgerechnet vom 24.02.2022 und im Video fordert die NGO-Mitarbeiterin, Russland vom SWIFT-System abzuschneiden (als ob das die gr&ouml;&szlig;te Sorge der unter Beschuss leidenden Donbass-Bewohner w&auml;re).<\/p><p>P.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo sehr gesch&auml;tztes NDS-Team,<\/p><p>Florian R&ouml;tzer hat im Overton-Magazin, das er zusammen mit Roberto De Lapuente herausgibt, einen Artikel zum Telepolis-Disclaimer geschrieben. Das beachtenswerte an diesem Artikel ist auch hier wieder der Kommentar-Bereich, der viele Beitr&auml;ge ehemaliger Telepolis-Foristen enth&auml;lt:<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240305-Leserbrief-1024-684.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Das Telepolis-Magazin war vor allem gesch&auml;tzt, wegen seiner einmaligen Foren-Kultur.<\/p><p>Die Debatten in den Foren wurden teilweise h&ouml;her gesch&auml;tzt, als die Artikel selbst.<\/p><p>So etwas gab es im Neuland davor und danach nie mehr.<\/p><p>Neuber nebst neuer Autoren &ndash; und seine ihm eigene Journalismus-Kultur &ndash; haben das quasi gecancelt.<\/p><p>Ich pers&ouml;nlich war Mitglied und Forist bei TP seit 2003.<br>\nVor 2020 wurde kein einziger Forenbeitrag von mir gel&ouml;scht &ndash; nach 2021 praktisch jeder.<br>\nDas (einst so ber&uuml;hmte) Forum ist im Prinzip tot &ndash; was wohl auch Ziel der &Uuml;bung war.<\/p><p>Unter R&ouml;tzer war auch nicht alles Gold &ndash; aber Neuber und Wangerin sind die woken Sargn&auml;gel (,um nur 2 zu nennen).<\/p><p>Man findet auch heute ab und zu noch eine Perle bei den Artikeln, aber dazu muss man erst knietief durch genauso viel M&uuml;ll waten, wie im Mainstream.<\/p><p>Ganz herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nPeter Palec<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>Sie sprechen mir da aus der Seele, Herr Kl&ouml;ckner.<\/p><p>Ich habe mich bereits vor einigen Jahren (das war etwa zur &ldquo;Corona&rdquo;-Zeit) als Forenteilnehmer bei heise gel&ouml;scht, weil sich die Forums-&ldquo;Moderation&rdquo; vorbeh&auml;lt, unliebsame Meinungen entweder auf die &ldquo;Trollwiese&rdquo; zu verbannen, wo sie niemanden mehr interessiert, oder Beitr&auml;ge gleich ganz zu l&ouml;schen. Bei heise war ich seit etwa Ende der 90er online aktiv und bin bis heute ein treuer Abonnent.<\/p><p>Telepolis habe ich schon lange vor meiner Forumsl&ouml;schung den R&uuml;cken gekehrt. Wer kennt sie nicht? Wolfgang Pomrehn, Jutta Blume &amp; Konsorten, in deren Artikel permanent das Mantra mitschwingt: &ldquo;CO2 ist gef&auml;&auml;&auml;&auml;hrlich!&rdquo; &mdash; und das teils mit haarstr&auml;ubenden &ldquo;Begr&uuml;ndungen&rdquo;, die nicht nur bar jeder Logik sind, sondern auch den Verstand beleidigen, undifferenziert &amp; pauschalisierend.<\/p><p>Wenn Sie die n&auml;chste Linie des heise-Mediums sehen wollen, dann bl&auml;ttern Sie auf Seite 10 des heise-Magazins &ldquo;c&rsquo;t&rdquo;: Dort haben sie von mir eine Zuschrift als Leserbrief ver&ouml;ffentlicht &mdash; und in meinen Augen verunglimpft, ohne diesen &ldquo;Dialog&rdquo; vorher mit mir abzusprechen.<\/p><p>Als janusk&ouml;pfig empfand ich auch Boris Reitschuster, der w&auml;hrend &ldquo;Corona&rdquo; ins aukl&auml;rerische Lage geh&ouml;rte, sich aber danach, als Ru&szlig;land in die Ukraine einmarschierte, als ein &uuml;bler Russenhetzer outete. Sp&auml;ter las ich dann, da&szlig; er als &ldquo;Russenfresser&rdquo; bekannt w&auml;re und man ihm sogar so etwas wie eine &ldquo;controlled opposition&rdquo; nachsagte. Wie dem auch sei: Seine negative Berichterstattung &uuml;ber Ru&szlig;land &amp; alles Russische hat mich dazu veranla&szlig;t, seine Internetseite aktiv zu meiden.<\/p><p>Ebenfalls &auml;u&szlig;erst positiv haben sich viele Autoren bei Achgut.com w&auml;hrend &ldquo;Corona&rdquo; hervorgetan, in der Ru&szlig;land-Ukraine-Frage hielt man sich ebenfalls wohltuend zur&uuml;ck. Als dann aber am 7. Oktober die Hamas Israel angriffen, sind nicht minder wenige Autoren in ihren Artikeln gegen alles &amp; jeden, sogar prophylaktisch, regelrecht am Hetzen, wenn man die israelische Politik kritisiert. Nein: &ldquo;Israel ist zu 100% gut, und wer etwas anderes behauptet, der ist ein &uuml;bler Antisemit!&rdquo; Das ist weder Journalismus noch Politik, sondern Demagogie.<\/p><p>Danke sch&ouml;n, auf Wiedersehen, Achgut.com &mdash; da kann ich leider nicht mehr mitmachen&hellip;<\/p><p>Auch wenn ich die NachDenkSeiten in meinen Zuschriften gerade auch bei dem (leidigen) Thema &ldquo;menschengemachter Klimawandel&rdquo; kritisiere, weil das in meinen Augen (wie &ldquo;Corona&rdquo;) eine riesige Farce ist, um a) die B&uuml;rger zu &uuml;berwachen\/kontrollieren und b) Gelder &ldquo;von unten nach oben&rdquo; umzuverteilen, so mu&szlig; ich sie doch ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r loben, insbesondere bei Kriegsthemen differenziert, sachlich &amp; audiatur et altera pars zu sein. Ich kann nicht erkennen, da&szlig; die Redakteure hier irgend einer Agenda folgten oder gar politischen Vorgaben &mdash; ganz anders als etwa bei dem Riesenkonzern heise. Deswegen folge man dem Geld: Wer gibt bei heise den Ton an? Welche Investoren h&auml;ngen da mit im Boot? Wer sind die Anzeigekunden?<\/p><p>Ist est nicht so, da&szlig; Firmen, die nicht &ldquo;woke&rdquo; sind, auf dem Finanzmarkt keine Gelder akquirieren k&ouml;nnen oder von irgendwelchen selbst ernannten &ldquo;Rating-Agenturen&rdquo; abgewertet werden, wodurch deren finanzielle Mittel ebenfalls geschm&auml;lert werden? Wenn die NDS in dieser Richtung eine umfassende Recherche ansto&szlig;en k&ouml;nnten, dann gingen bestimmt auch vielen Lesern die Augen auf, warum diese grotesken Zust&auml;nde vorherrschen. Das erkl&auml;rt &uuml;brigens auch, warum besonders multinationale Firmen pl&ouml;tzlich Regenbohnenfahnen schwingen.<\/p><p>Vergessen wir zu guter Letzt bitte auch nicht, da&szlig; solche Gegenerkl&auml;rungen (-&gt; &ldquo;disclaimer&rdquo;) stets eine wertende Funktion haben und Menschen dazu neigen, solchen Vorfiltern mehr Glauben zu schenken, als selbst eine m&uuml;hevolle, inhaltliche Bewertung eines Artikels vorzunehmen. Diese sollen geradezu abschrecken, eine Form der Zensur, ohne sie jedoch als solche zu benennen, um einen etwaigen demokratischen, wenngleich auch journalistischen Schein zu wahren, vergessen machend, da&szlig; die Schlu&szlig;bewertung immer beim Rezipienten liegt.<\/p><p>Umgeschriebene oder gel&ouml;schte Artikel habe ich &uuml;brigens im Zuge meiner jahrelangen Recherche auf den &ldquo;menschengemachten Klimawandel&rdquo; immer wieder erlebt (Klassiker: fr&uuml;her stand da noch, da&szlig; die CO2-Kurve der Temperaturkurve folgt, heute sind sie mindestens zeitgleich). Daher ist man gut beraten, &ldquo;wayback machine&rdquo; anzuwerfen und Erkenntnisse selbst zu sichern, um hinterher nicht nur vergleichen, sondern auch beweisen zu k&ouml;nnen, was f&uuml;r ein Schmuh da gemacht wurde. Sind die Beweise erst mal vernichtet, so wird sich alles vom Boden der Demokratie l&ouml;sen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>hallo Autoren der NachDenkSeiten,<\/p><p>in Sachen Disclaimer kann ich ein weiteres Beispiel anbringen. <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/one\">In der ARD Mediathek One<\/a> wird die Serie &bdquo;Ein Herz und eine Seele&ldquo; (Fernsehserie von 1973 bis 1976) angeboten und Samstagnachmittag ausgestrahlt. Vor Beginn der Ausstrahlung erh&auml;lt man folgenden Hinweis: &bdquo;Das folgende Programm wird, als Bestandteil der Fernsehgeschichte, in seiner urspr&uuml;nglichen Form gezeigt. Es enth&auml;lt Passagen, die heute als diskriminierend betrachtet werden k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>Wer es nicht glaubt: Folge 10: Der Sittenstrolch vom 23.02.2024<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/ein-herz-und-eine-seele\/folge-10-der-sittenstrolch-s01-e10\/one\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtOTFlNzUzNGItYWViMC00MDRmLTgyMzQtYmI0MWFkNjdiYTBj\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">ardmediathek.de\/video\/ein-herz-und-eine-seele\/folge-10-der-sittenstrolch-s01-e10\/one\/&hellip;<\/a><\/p><p>Bei den aktuellen Fernsehproduktionen wird solch ein Hinweis &uuml;berhaupt nicht vorangestellt. Daher werden heutige Filme, Moderationen, Nachrichten, Reportagen u.v.m. eindeutig diskriminiert. Denn sobald sie ausgestrahlt sind, sind sie auch schon Fernsehgeschichte in ihrer urspr&uuml;nglichen Form. Somit werden diese Ausstrahlungen Passagen enthalten, die als diskriminierend betrachtet werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Daher m&uuml;ssten zum Beispiel &bdquo;Die Sendung mit der Maus&ldquo; und die &bdquo;Sesamstra&szlig;e&ldquo; unbedingt einen Disclaimer vorangestellt bekommen.<\/p><p>So wird man quasi aufgefordert, sich beim Ansehen &auml;lterer Fernsehproduktionen oder beim Lesen von Artikeln von Telepolis, die vor 2021 erschienen sind, sofort den Rotstift zu schwingen und unwokes (ACHTUNG: neues Wort) Material ausfindig zu machen. Und praktisch dabei ist, dass einem gleich der eigentliche Inhalt abhandenkommt. Schlie&szlig;lich ist man ja nur damit besch&auml;ftigt &bdquo;unwokes&ldquo; zu finden und eine eigene Zensur vorzunehmen.<\/p><p>Die zuk&uuml;nftigen Unterhaltungen &uuml;ber Seh- und Lesbares werden dann wie folgt gef&uuml;hrt: &bdquo;Hast Du gestern den neuen Film Soundso gesehen?&ldquo; &bdquo;Ja, aber da ich mir im Minutentakt die Ohren zuhalten und den Ton lautlos stellen musste, wei&szlig; ich nicht, worum es ging.&ldquo; Oder: &bdquo;Hast Du das neue Buch von Soundso gelesen?&ldquo; &bdquo;Ja, aber ich habe alle m&ouml;glichen Stellen ausgeschw&auml;rzt, die diskriminierend sein k&ouml;nnen. Und nun ist mein Permanentmarker leer, doch das Buch daf&uuml;r voll damit.&ldquo;<\/p><p>Apropos Buch. Jede ab jetzt gedruckte Bibel sollte unbedingt einen Disclaimer enthalten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dieses Buch ist mehrere Jahre alt und entspricht daher m&ouml;glicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen religi&ouml;sen Grunds&auml;tzen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vielen Dank an die Autoren der NachDenkSeiten! Mein Urteil: UNVERZICHTBAR<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nHolger Wixfort<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner, sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>Der von Ihnen im Artikel benannte Disclaimer stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Magazins Telepolis dar.<\/p><p>Ich pers&ouml;nlich las und lese dort seit nunmehr Jahrzehnten und war &uuml;ber 12 Jahre recht aktiver Forenteilnehmer in diversen Foren zu vielen Artikel des jeweils aktuellen Zeitgeschehens.<\/p><p>&Uuml;brigens nicht mit Pseudonym sondern recht old school unter meinem Namen.<\/p><p>Und gerade diese Foren, in denen sehr offen, zumeist konstruktiv aber durchaus hart, die Leserschaft Beitr&auml;ge sehr zeitnah diskutieren konnte, waren ein mir immer wichtiger werdendes Alleinstellungsmerkmals von Telepolis.<\/p><p>Denn ein argumentativer Austausch, mit Respekt und Toleranz auch und gerade, wenn man ad hoc keinen gemeinsamen Nenner findet, ist mir enorm wichtig.<\/p><p>Kein Mensch hat die Wahrheit gepachtet und manchmal zeigt der weitere Verlauf der Geschehnisse erst, wer irrt und wer richtig liegt.<\/p><p>Das diese Foren einer Moderation bed&uuml;rfen ist logisch und braucht nicht erkl&auml;rt zu werden.<\/p><p>Aber bereits vor der Corona-Zeit begann ein Wandel in der Moderation, welcher sich darin bemerkbar machte, dass fr&uuml;her diskutable Argumente oder die jeweilige Wortwahl zu R&uuml;gen oder weiteren Sanktionen seitens der Moderation f&uuml;hrten.<\/p><p>Dies f&uuml;hrte dazu, dass viele damals sehr aktive langj&auml;hrige Nutzer sich bis zu einem gewissen Grade in Art und Weise versuchten, anzupassen.<\/p><p>So auch ich.<\/p><p>Mit Ausbruch von Corona wurde es aber innerhalb der Foren unm&ouml;glich bestimmte<\/p><p>Argumente oder Positionen als Forent zu vertreten ohne immer &ouml;fters sanktioniert zu werden.<\/p><p>Verst&ouml;rend kam hinzu, das seinerzeit oftmals zeitgleich oder kurz darauf offizielle damalige Autoren eben diese, im Forum sanktionierten Positionen ebenfalls vertraten und in ihren Artikeln unwidersprochen und ohne Disclaimer ver&ouml;ffentlichten.<\/p><p>Um es kurz zu machen verlor ich damals meine Berechtigung in Foren von Telepolis zu schreiben. Etwas, was nicht nur mir, sondern vielen Forenten wiederfuhr.<\/p><p>Es folgte ebenso ein zwar respektvoll, aber ergebnisloser, kurzer Versuch meinerseits, zumindest eine nachvollziehbare Begr&uuml;ndung zum Entzug des Schreibrechts zu erhalten.<\/p><p>Schlu&szlig;endlich liess ich aber davon ab, da der heise-Verlag und die f&uuml;r ihn t&auml;tigen Mitarbeiter ihr Hausrecht nutzen d&uuml;rfen, was ich zu respektieren habe.<\/p><p>Nun von genanntem Disclaimer zu lesen, zeigt mir, das wohl der damalige Geist innerhalb der Forenmoderation weiter aufgestiegen ist und fester Teil der Redaktion wurde.<\/p><p>Es best&auml;tigt meine damaligen Erfahrungen, wonach es immer mehr jetzt und in Zukunft darauf ankommen wird, wie und ob man etwas sagt oder schreibt.<\/p><p>Der Sinn und die Intention des Gesagten wird nebens&auml;chlich oder gar Uns&auml;glich.<\/p><p>Was bleibt, sind wohlmeinende, kantenlose Floskeln und eine B&uuml;hne f&uuml;r Tugendw&auml;chter und angepasste &ldquo;B&uuml;rger&rdquo;.<\/p><p>Schade, aber auch hier wird der Fortgang der Geschichte zeigen, ob all diese Tugend und Moral es schaffen wird, die Menschen zum Besseren zu bewegen.<\/p><p>Ich habe da so meine Zweifel.<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGeorg Meier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>hier f&auml;llt einem nur noch &ldquo;1984&rdquo; von Georg Orwell ein. Es ist nicht mehr lang hin und die Geschichte wird umgeschrieben.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo sehr gesch&auml;tztes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>sp&auml;testens seit der PCR-Pandemieinszenierung hat sich der Heise-Verlag von Grundrechten, wie der Meinungsfreiheit und der nicht stattfindenden Zensur, distanziert.<\/p><p>Schimpftiraden und Beleidigungen gegen Narrativkritiker werden im Telepolis-Forum von den dortigen Admins wohlwollend ignoriert. Sachliche Gegenrede, die das Narrativ hinterfragt, wird mit dem Verweis auf &ldquo;Forenregeln&rdquo; gesperrt, ohne dass diese Regeln irgendwo erkennebar verletzt w&uuml;rden.<\/p><p>Der allgemeing&uuml;ltige Pressekodex ist dort ebenfalls nur schm&uuml;ckendes Beiwerk.<\/p><p>Der Heise-Verlag handelt daher schlicht konsequent.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nVex<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dann gibt es auch keine Ged&auml;chtnisl&uuml;cken mehr; das sind nur Anpassungen an die aktuellen politischen Gegebenheiten und Erfordernisse.<\/p><p>Andreas Raschke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcus Kl&ouml;ckner kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111618\">in diesem Beitrag<\/a> einen Vorgang des Online-Magazins Telepolis vom Heise Verlag. Demnach sei vor allen Beitr&auml;gen, die vor 2021 erschienen sind, ein Disclaimer mit dem Inhalt, &bdquo;der vorliegende Beitrag k&ouml;nnte &acute;m&ouml;glicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grunds&auml;tzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion&acute; gen&uuml;gen&ldquo;, gestellt worden. Damit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112010\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-112010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112010"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112013,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112010\/revisions\/112013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}