{"id":112163,"date":"2024-03-08T14:00:04","date_gmt":"2024-03-08T13:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112163"},"modified":"2024-03-11T16:38:44","modified_gmt":"2024-03-11T15:38:44","slug":"zeit-fuer-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112163","title":{"rendered":"Zeit f\u00fcr Widerstand"},"content":{"rendered":"<p>Ein Dokumentarfilm macht deutlich, dass Widerstand gegen die Unmenschlichkeit des Krieges m&ouml;glich und notwendig ist. Massive Aufr&uuml;stung und &ouml;ffentliche Kriegsrhetorik nehmen rapide zu, Friedensaktivisten sind pl&ouml;tzlich &bdquo;gefallene Engel&ldquo; und weitestgehend unerw&uuml;nscht in der &ouml;ffentlichen Debatte. Ein engagiertes Dokumentarfilmprojekt des renommierten K&ouml;lner Filmemachers Christoph Felder folgt nun den Spuren des US-Soldaten Larry Colburn, der sich im Vietnamkrieg der Unmenschlichkeit widersetzte und damit bis heute ein beispielhaftes Zeichen setzte: Widerstand z&auml;hlt! Von <strong>Leo Eschweiler<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3305\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-112163-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=112163-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"2403111-Zeit-fuer-Widerstand-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Held habe Colburn eigentlich nie sein wollen, meint Felder, der 2011 mehrere Tage mit ihm drehte und sein umfangreiches Material jetzt erstmals unter dem Titel &bdquo;Resistance&ldquo; mit aktuellem Bezug und neuen Aufnahmen <a href=\"https:\/\/wemakeit.com\/projects\/resistance\">ver&ouml;ffentlichen<\/a> will.<\/p><p>Ein Tag, der in die Geschichte eingeht: Am 16. M&auml;rz 1968 stellt sich der 18-j&auml;hrige Bordsch&uuml;tze Lawrence (Larry) Colburn zusammen mit dem US-Army-Piloten Hugh Thompson Jr. und dem Crew Chief Glenn Andreotta den eigenen Kameraden in einem vietnamesischen Dorf entgegen, als sie sehen, dass US-Soldaten wahllos Zivilisten in einem Graben erschie&szlig;en &mdash; Frauen, Kinder, alte M&auml;nner. An diesem Tag sind keine Feinde im Dorf, doch haben die Soldaten der Charlie-Kompanie den Befehl, auf alles zu schie&szlig;en, was sich bewegt. Die Hubschraubercrew Thompson, Colburn und Andreotta versucht, die Soldaten davon abzuhalten, und richtet ihre Waffen gegen sie. Eine riskante Befreiungsaktion, die aber letztlich gelingt. Damit verhindern sie ein noch gr&ouml;&szlig;eres Massaker, wie es in My Lai gerade in vollem Gange war.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240308-Widerstand-Foto1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><small>Archivaufnahme: Larry Colburn als Soldat 1968 (Quelle: Privatbesitz Fiedler)<\/small><\/p><p>Erst ein Jahr sp&auml;ter wird das Kriegsverbrechen &ouml;ffentlich &mdash; durch einen Bericht des Journalisten Seymour Hersh und die schockierenden Fotos des Armeefotografen Ron Haeberle im LIFE Magazine. Den Fotografen hat Regisseur Felder 2011 f&uuml;r seinen pr&auml;mierten Film &bdquo;My Lai Inside&ldquo; in dessen Haus in Cleveland besucht. Felder: &bdquo;Er hat angeblich ein Foto vernichtet, das einen US-Soldaten beim T&ouml;ten zeigt, und meint, alle h&auml;tten sich schuldig gemacht, nicht nur ein Einzelner.&ldquo; Damit machte es sich Haeberle vielleicht zu einfach. Larry Colburn war nicht gut auf ihn zu sprechen: Er habe sich mit dem Verkauf der Farbfotos pers&ouml;nlich bereichert. Ron Haeberle hatte zwei Kameras, eine von der Armee f&uuml;r die Schwarz-Wei&szlig;- Aufnahmen und eine private Nikon.<\/p><p>Die Nachricht vom Massaker von My Lai mit &uuml;ber 500 Toten ersch&uuml;tterte die Welt wie kaum eine andere. Dieses Kriegsverbrechen hat das Bewusstsein f&uuml;r die Grausamkeiten des Krieges gesch&auml;rft und zu einer kritischeren Haltung gegen&uuml;ber milit&auml;rischen Interventionen gef&uuml;hrt.<\/p><p>Neue Einblicke verspricht Felder mit seinem Projekt und m&ouml;chte dem &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Menschen Larry Colburn n&auml;herkommen&ldquo;, der mit Courage und Empathie seinem Gewissen gefolgt sei.<\/p><p>August 2011: Larry Colburn kommt mit seiner Frau Lisa und Sohn Connor nach K&ouml;ln. An diesem Sommertag soll er den mutma&szlig;lichen Sohn einer Vietnamesin treffen, die er damals vor Augen hatte und deren Bild er nicht mehr loswird; jeden Tag denkt Colburn an sie. Die Frau, die er an diesem Tag aus dem Hubschrauber sieht, ist auf der Flucht. Pilot Thompson fliegt nahe an sie heran. Colburn gibt ihr zu verstehen, dass sie nur kurz tanken m&uuml;ssen und dann wiederkommen, sie mitnehmen und in Sicherheit bringen werden. Als sie kurz darauf zur&uuml;ckkehren, ist es jedoch zu sp&auml;t: Die Frau liegt erschossen im Gras &mdash; mit einem Kopfschuss, dem sogenannten Kr&ouml;nleinschuss, aus n&auml;chster N&auml;he. Das Haeberle-Foto von ihr geht sp&auml;ter um die Welt.<\/p><p>Der Mann, der vermutlich der Sohn dieser Frau ist und heute in Deutschland lebt, sitzt neben ihm. Larry Colburn kann die Tr&auml;nen kaum unterdr&uuml;cken. Auch nach &uuml;ber 40 Jahren wird er diesen Krieg nicht los. Felder: &bdquo;Der Kino-Dokumentarfilm zeigt, dass es im Krieg kaum Wahrheiten gibt, aber ein gewissensbedingter Widerstand f&uuml;r mehr Frieden, f&uuml;r mehr Hoffnung sorgen kann.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Mit staatlicher Filmf&ouml;rderung ist nicht zu rechnen&ldquo;, meint Felder. Es sei einfach nicht das passende Sujet f&uuml;r die &bdquo;Meinungsmacher&ldquo; dieser Zeit. Ein Dilemma, seiner Ansicht nach: Gesellschaftskritische, nicht konforme Dokumentarfilme erhalten kaum noch entsprechenden Support vom Land oder Bund, geschweige denn vom Fernsehen. So wird sein Film durch Spenden, Streaming, Vorabk&auml;ufe und Beteiligungen (Crowdfunding) finanziert und soll 2025 in ausgew&auml;hlten Kinos laufen.<\/p><p>Larry Colburn und Hugh Thompson &mdash; Glenn Andreotta stirbt Wochen nach dem Massaker im Krieg &mdash; sind viele Jahre Repressalien ausgesetzt, weil sie sich entschieden hatten, gegen die Horrortaten ihrer Kameraden vorzugehen. Das brachte sie in Konflikt mit Vorgesetzten und den anderen Soldaten, die an dem Massaker beteiligt waren. Sie werden gemobbt und schikaniert. Kaum jemand wei&szlig; bis heute &mdash; und Colburn beschreibt es genau im bisher unver&ouml;ffentlichten Material &mdash;, dass sie sogar offiziell f&uuml;r tot erkl&auml;rt wurden: Sie sollten nicht mehr &uuml;ber die Gr&auml;ueltaten der amerikanischen Armee reden. Zu dieser Zeit haben Colburn und Thompson schon lange keinen Kontakt mehr. Nur durch Zufall erf&auml;hrt Colburn von der Todesmeldung.<\/p><p>Thompson und Colburn m&uuml;ssen &uuml;berdies Jahrzehnte damit leben, Zeugen in einem verlogenen Gerichtsprozess gegen die Schuldigen gewesen zu sein und als &bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; denunziert und verfolgt zu werden. Nur William Calley, einer der schlimmsten Kriegsverbrecher von My Lai, wurde letztlich f&uuml;r ein paar Jahre in den Hausarrest geschickt und schlie&szlig;lich von US-Pr&auml;sident Nixon begnadigt. Er f&uuml;hrt bis heute in der N&auml;he von Atlanta ein anscheinend unbeschwertes Leben. Kein anderer der fast hundert beteiligten US-Soldaten wurde f&uuml;r die vielen Morde belangt, sie alle folgten angeblich den &bdquo;Befehlen&ldquo;. Den &bdquo;Befehlsgebern&ldquo; konnte dank raffinierter Anw&auml;lte nichts nachgewiesen werden.<\/p><p>Larry Colburn arbeitet in der Umgebung von Atlanta als Verk&auml;ufer von medizinischen Ger&auml;ten. Wenn er unterwegs ist, f&auml;hrt er ab und an rechts ran an den Stra&szlig;enrand, legt den Kopf aufs Lenkrad und schlie&szlig;t die Augen. Wie sch&ouml;n es jetzt w&auml;re, mit dem Hund an den See zu gehen und zu angeln. Vielleicht einen Joint rauchen oder nur aufs Wasser starren.<\/p><p>Sein Vater kam traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zur&uuml;ck. Als er aus der Normandie heimkehrt, ist er ein anderer Mensch, mit wei&szlig;en Haaren. Er hat den Wunsch, mit Larry ins Kino zu gehen, wo in einem Stummfilm ein Schloss am Strand der Normandie gezeigt wird. Da sei er auch gewesen.<\/p><p>Larry ist 14 Jahre, als sein Vater stirbt. Der Onkel sagt ihm: &bdquo;Jetzt bist du dran.&ldquo; Mit 17 meldet sich Colburn zusammen mit ein paar Freunden zum Milit&auml;r. Die Euphorie ist von kurzer Dauer, das Milit&auml;r widert ihn zunehmend an. Diskreditierungen, L&uuml;gen, Fehlverhalten sind an der Tagesordnung, und es wird immer schlimmer.<\/p><p>&bdquo;Schon krass, wie sich Traumata &uuml;ber Generationen entwickeln&ldquo;, so Filmemacher Felder.<\/p><p>In einer Welt, wo die Freiheit des Einzelnen immer mehr unter die R&auml;der gerate, wo es haupts&auml;chlich um Konformit&auml;t und Gleichschaltung gehe, sei es zunehmend schwieriger, den Kopf in den Wind zu halten. Widerstand gegen falsche Entscheidungen, gegen Kriegstreiberei und Ausgrenzung von Friedensaktivisten scheine ihm dringend geboten, um die nahende Trag&ouml;die aufzuhalten.<\/p><p>Es gehe um weitaus mehr als Protest &mdash; siehe Larry Colburn.<\/p><p>Erst 30 Jahre sp&auml;ter kommt schlie&szlig;lich die bizarre Wende: Larry Colburn und Hugh Thompson sind f&uuml;r den Friedensnobelpreis nominiert und erhalten die Soldier&rsquo;s Medal, die h&ouml;chste milit&auml;rische Auszeichnung der USA. Sie werden zu Helden &mdash; und Amerika kann sich wieder gut f&uuml;hlen. Larry Colburn macht sich allerdings keine Illusionen: Er bekommt eine Medaille daf&uuml;r, dass er den Feind gestoppt hat &mdash; und der Feind waren amerikanische Soldaten!<\/p><p>2016 stirbt Larry Colburn mit 67 Jahren an Krebs. Seine Frau Lisa sagt kurz nach seinem Tod: &bdquo;Er war ein sehr friedlicher Mann, der den gro&szlig;en Wunsch hatte, dass es eine friedliche Welt gibt.&ldquo; Dies f&uuml;hrt beliebte Ausreden von an Kriegsverbrechen beteiligten Soldaten ad absurdum, man habe ja auf Befehl gehandelt. &bdquo;Mut zum Widerstand, darum geht es in diesen kriegsl&uuml;sternen Zeiten&ldquo;, so Felder abschlie&szlig;end.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240308-Widerstand-Foto2_Larry-Colburn.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><small>Larry Colburn im Jahr 2011 &ndash; Quelle: Christoph Felder<\/small><\/p><p><em>Auf der Schweizer Crowdfunding-Plattform &bdquo;We make it&ldquo; kann der Filmemacher und sein Filmprojekt unterst&uuml;tzt werden: <a href=\"https:\/\/wemakeit.com\/projects\/resistance\">wemakeit.com\/projects\/resistance<\/a><\/em><\/p><p><small>Titelbild: Larry Colburn im Gespr&auml;ch mit dem Filmemacher Christoph Felder im Jahr 2011 &ndash; Quelle: Christoph Felder<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112080\">&bdquo;Na klar sind wir f&uuml;r Frieden &ndash; doch erst m&uuml;ssen wir gewinnen, erst m&uuml;ssen wir gewinnen, erst m&uuml;ssen wir gewinnen&hellip;&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91331\">Keine Zukunft ohne Vergangenheit: Ein Leben mit russischem Pass in der Ukraine<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108750\">Filmemacher Moritz Enders zum Thema Uranmunition: &bdquo;Wie kann es sein, dass so ruchlos mit dem Leben anderer Menschen umgegangen wird?&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103769\">&bdquo;Frieden ist m&ouml;glich!&ldquo; &ndash; Ein deutsch-russisches Filmprojekt in der T&uuml;rkei<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/d82f2db667554ec3b2ec4648d2823343\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Dokumentarfilm macht deutlich, dass Widerstand gegen die Unmenschlichkeit des Krieges m&ouml;glich und notwendig ist. Massive Aufr&uuml;stung und &ouml;ffentliche Kriegsrhetorik nehmen rapide zu, Friedensaktivisten sind pl&ouml;tzlich &bdquo;gefallene Engel&ldquo; und weitestgehend unerw&uuml;nscht in der &ouml;ffentlichen Debatte. 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