{"id":11221,"date":"2011-11-09T08:50:39","date_gmt":"2011-11-09T07:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221"},"modified":"2011-11-09T08:50:39","modified_gmt":"2011-11-09T07:50:39","slug":"hinweise-des-tages-1505","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Italien, ein Generalgouvernement der EU-Kommission; EZB kauft unter Mario Draghi deutlich mehr Staatsanleihen; Schlechter Start f&uuml;r den EFSF-Fonds; The Financial System Is Rigged in Favor of the Rich; Bitte kein Pflege-Bahr; Das haben Sie von der Steuersenkung; Das Dilemma der SPD und Perspektiven; Trend zur Niedriglohn-Gesellschaft hat sich beschleunigt; Tariflich vereinbarte Billigl&ouml;hne; Amazon: Zur&uuml;ck zum Absender; Sanktionen besch&auml;digen die Menschenw&uuml;rde; Fachkr&auml;ftemangel: Die Fata Morgana; Konzerne verdienen gut am Emissionshandel; Kassenchef sichert sich hohes Gehalt;  Regierung will Ausfuhr r&uuml;stungsrelevanter G&uuml;ter erleichtern; EU-Regeln: Deutsche Exportst&auml;rke kein Nachteil; Deutschland &ndash; das Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher; Henkel ruft Liberale zu Euro-Putsch auf; Sommer h&auml;lt sich aus dem SPD-Vorstand raus; Spitzenforschung zu Lasten der Lehre; Universit&auml;t: Autonome Selbstverwaltung; Die Friedensnobelpreistr&auml;gerin; Ai Weiwei und die deutsche Presse; Das Letzte: Sarkozy &uuml;ber Netanjahu &ndash; &bdquo;Ich kann ihn nicht ausstehen, er ist ein L&uuml;gner&ldquo;. (JB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h01\">Italien, ein Generalgouvernement der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h02\">EZB kauft unter Mario Draghi deutlich mehr Staatsanleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h03\">Schlechter Start f&uuml;r den EFSF-Fonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h04\">The Financial System Is Rigged in Favor of the Rich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h05\">Bitte kein Pflege-Bahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h06\">Das haben Sie von der Steuersenkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h07\">Das Dilemma der SPD und Perspektiven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h08\">Trend zur Niedriglohn-Gesellschaft hat sich beschleunigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h09\">Tariflich vereinbarte Billigl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h10\">Amazon: Zur&uuml;ck zum Absender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h11\">&raquo;Sanktionen besch&auml;digen die Menschenw&uuml;rde&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h12\">Fachkr&auml;ftemangel: Die Fata Morgana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h13\">Konzerne verdienen gut am Emissionshandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h14\">Kassenchef sichert sich hohes Gehalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h15\">Regierung will Ausfuhr r&uuml;stungsrelevanter G&uuml;ter erleichtern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h16\">EU-Regeln: Deutsche Exportst&auml;rke kein Nachteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h17\">Deutschland &ndash; das Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h18\">Henkel ruft Liberale zu Euro-Putsch auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h19\">Kehrtwende des DGB-Chefs: Sommer h&auml;lt sich aus dem SPD-Vorstand raus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h20\">Spitzenforschung zu Lasten der Lehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h21\">Universit&auml;t: Autonome Selbstverwaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h22\">Die Friedensnobelpreistr&auml;gerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h23\">Ai Weiwei und die deutsche Presse &ndash; Einige Nachfragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221#h24\">Das Letzte: Sarkozy &uuml;ber Netanjahu &ndash; &bdquo;Ich kann ihn nicht ausstehen, er ist ein L&uuml;gner&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11221&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Marktkonforme Demokratie&ldquo; &ndash; oder wie die EU wie ein Exekutivkommittee der Finanzm&auml;rkte Italien zum Generalgouvernement erkl&auml;rt<\/strong>\n<p>REQUEST FOR CLARIFIKATIONS ON THE LETTER FROM PM SILVIO BERLUSCONI TO THE PRESIDENT OF THE EUROPEAN COUNCIL AND THE PRESIDENT OF THE EUROPEAN COMMISSION<\/p>\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/111109_general_question.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/111109_general_question_small.jpg\" alt=\"General Question\"><\/a><\/p>\n<p><em>Wie ein Befehlsempf&auml;nger von einer Besatzungsmacht soll die italienische Regierung berichten, ob, wann und wie sie weitere Sparma&szlig;nahmen ergreift und in den Regionen umsetzt, die Privatisierung vorantreibt, das Renteneintrittsalter auf 67 anhebt, die Schuldenbremse in die Verfassung aufnimmt, die Mehrwertsteuer und die Grundsteuer erh&ouml;ht, die Schulen reformiert, mehr Wettbewerb unter den Universit&auml;ten und Studiengeb&uuml;hren einf&uuml;hrt, den K&uuml;ndigungsschutz lockert, die Arbeitslosenversicherung k&uuml;rzt, den &ouml;ffentlichen Dienst privatisiert und dort Arbeitspl&auml;tze abbaut und leistungsbezogene Besoldung einf&uuml;hrt, die Wasserversorgung reformiert (trotz des k&uuml;rzlichen Referendums), die Kapitalisierung der Unternehmen st&auml;rkt (Zulassung von &bdquo;Heuschrecken&ldquo;), die Justiz reformiert, die Zahl der Parlamentarier verkleinert und die Regierung effizienter macht. (Zusammenfassung WL)<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/download.repubblica.it\/pdf\/2011\/economia\/CAB10_1104184608_001.pdf?ref=HRER2-1\">La Republica [PDF &ndash; 388 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe auch: Ecco la nuova lettera di Olli Rehn: &ldquo;Serve una manovra aggiuntiva&rdquo;<\/strong><br>\nL&rsquo;Europa a sorpresa chiede al governo Berlusconi di intervenire nuovamente sui conti. Il commissario europeo agli Affari economici vuole misure addizionali per raggiungere il pareggio di bilancio entro il 2013. In 39 punti, tutti i chiarimenti necessari.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.repubblica.it\/economia\/2011\/11\/08\/news\/ecco_la_nuova_lettera_di_olly_rhen_serve_una_manovra_aggiuntiva-24673486\/?ref=HRER2-1\">La Republica<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach der Lekt&uuml;re meint man, es m&uuml;sse sich um eine F&auml;lschung der Zeitung handeln. Einmal unterstellt, das Dokument ist echt, dann kann man bei Italien nur noch von einem aus Br&uuml;ssel kommandierten Generalgouvernement sprechen, bei dem die neoliberale Agenda bis ins Detail oktroyiert wird.<\/em>  <\/p>\n<p><strong>Noch zu Italien:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Er pr&auml;gte die Rechte und die Linke<\/strong><br>\nDer italienische Publizist Stefano Folli ist sich sicher: Italien kann seinen Schuldenberg abbauen &ndash; Berlusconi wird die politische B&uuml;hne aber nicht ohne Theaterdonner verlassen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319182332185\/Publizist-Er-praegte-die-Rechte-und-die-Linke\">Der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EZB kauft unter Mario Draghi deutlich mehr Staatsanleihen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank hat in der ersten Woche unter ihrem neuen Pr&auml;sidenten Mario Draghi deutlich mehr Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern gekauft. Sie habe Papiere im Wert von 9,5 Mrd. Euro am Sekund&auml;rmarkt erworben, teilte die EZB am Montag in Frankfurt mit. Die EZB begr&uuml;ndet die K&auml;ufe mit der St&uuml;tzung der M&auml;rkte, dr&uuml;ckt aber mit der Intervention die Zinskosten von Euro-Probleml&auml;ndern wie Italien und Spanien. Laut H&auml;ndlern hat sie auch am Montag wieder an den M&auml;rkten interveniert &ndash; zum Grossteil zu Gunsten Italiens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/ezb_kauft_unter_mario_draghi_deutlich_mehr_staatsanleihen_1.13250666.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Offensichtlich bleibt Draghi nichts anderes &uuml;brig. Die diversen Nachbesserungen des Euro-Rettungsfonds EFSF &uuml;berzeugen weder Staaten noch M&auml;rkte. Dass auf dem G-20 Gipfel schon wieder neue Finanzierungsmodelle diskutiert wurden, so die B&uuml;ndelung von Sonderziehungsrechte in einer Art Fonds, zeigt, dass der Hebelung des EFSF &uuml;ber das <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,792800,00.html\">Versicherungsmodell wenig zugetraut wird<\/a>.<\/em><br>\n<em>Wann endlich werden sich unsere Kanzlerin und ihre Kollegen dar&uuml;ber klar werden, dass die jetzigen Form der W&auml;hrungsunion nur mit Hilfe der EZB bewahrt werden kann. Die Grundkonzeption der Europischen W&auml;hrungsunion mag falsch sein, wie auch die Aufnahme immer neuer, h&ouml;chst fragw&uuml;rdiger Mitglieder zeigt, aber eine Ausscheiden Griechenlands oder anderer L&auml;nder h&auml;tte un&uuml;bersehbare Folgen f&uuml;r diese L&auml;nder wie auch f&uuml;r den Rest von Euroland. Die Kanzlerin sollte sich einmal ganz naiv fragen, warum Gro&szlig;britannien, Japan oder die USA so viel weniger im Brennpunkt der Finanzm&auml;rkte stehen. Aber die deutsche Politik weigert sich auch nur einen Blick auf funktionierenden Realit&auml;ten zu werfen, auf die Barack Obama Frau Merkel auf dem G-20-Gipfel hinwies: den unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen durch die amerikanischen Notenbank. &ndash; So verbleibt Mario Draghi, wer h&auml;tte das im Vorfeld vermutet, als Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schlechter Start f&uuml;r den EFSF-Fonds: Investoren verschm&auml;hen neue Euro-Papiere<\/strong><br>\nDer Rettungsfonds EFSF, der die Zukunft der Gemeinschaftsw&auml;hrung sichern soll, wird selbst zum Pflegefall. Die EU tut sich schwer, K&auml;ufer zu finden, vielen Investoren ist der Fonds mittlerweile zu kompliziert &ndash; und in den Hinterzimmern munkeln die Bonit&auml;tsw&auml;chter bereits &uuml;ber einen Entzug des Spitzenratings.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/schlechter-start-fuer-den-rettungsfonds-investoren-verschmaehen-neue-euro-papiere-1.1183215\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So schnell war die letzte Nachbesserung des Euro-Rettungsfonds EFSF entzaubert, dass auf dem G-20 Gipfel schon wieder neue Finanzierungsmodelle diskutiert wurden, so die B&uuml;ndelung von Sonderziehungsrechte in einer Art Fonds. Die Hilflosigkeit bzw. Ratlosigkeit unseres europ&auml;ischen Spitzenpersonals wurde selten so deutlich dokumentiert. Die diversen Ma&szlig;nahmen &uuml;berzeugten weder Staaten noch M&auml;rkte. Auch der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Schuldenschnitt, wenn er denn in der angedachten Form kommen sollte, ist nur eine halbe Sache. Das wettbewerbsschwache Griechenland wird die dann erreichte Verschuldungsquote von 120 Prozent nicht bedienen k&ouml;nnen, wo dies nicht einmal dem deutlich besser aufgestellten Italien bei derselben Quote&nbsp; zugetraut wird.<\/em><br>\n<em>Nat&uuml;rlich passen weder Griechenland noch&nbsp; Portugal und einige neuere Mitglieder in eine W&auml;hrungsunion (so wie sie jetzt konstruiert ist (WL)) mit Deutschland und Frankreich. So ist v&ouml;llig untergegangen, dass z.B. Zyperns Kreditfinanzierungskosten in den letzten Monaten auf au&szlig;erordentliche 15 Prozent gestiegen sind &ndash; da hilft dann auch die moderate Staatsverschuldung von 66 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht mehr. In der gew&auml;hlten Konzeption der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion wurden leider realwirtschaftliche Kriterien f&uuml;r die Aufnahme in den Euroclub vollkommen ignoriert. Dabei hatte Griechenland seinerzeit nicht einmal die Maastricht-Kriterien erf&uuml;llt. Als die Griechen&nbsp; der EU-Kommission 2002 die H&ouml;he das wichtige Neuverschuldungskriterium&nbsp; f&uuml;r die Jahre 1997, 1998 und 1999 meldeten, kamen sie f&uuml;r 1997 bezogen auf ihr BIP auf einen Wert von 4 Prozent , f&uuml;r 1998 2,5 Prozent und f&uuml;r 1999 1,8 Prozent. Damit lagen sie im Schnitt unter der geforderten Grenze von 3 Prozent. Eurostat rechnete die gemeldeten Daten noch einmal nach und kam auf Werte deutlich &uuml;ber dieser Grenze. Griechenland wurde von der Politik durchgewunken nach dem Motto: je mehr Mitglieder, desto erfolgreicher die W&auml;hrungsunion.<\/em><br>\n<em>Und heute? Ein Ausscheiden Griechenlands oder anderer L&auml;nder h&auml;tte un&uuml;bersehbare Folgen f&uuml;r diese L&auml;nder wie auch f&uuml;r den Rest von Euroland. Was tun? Griechenland braucht einen echten Schuldenschnitt von 50 Prozent, der die Staatsanleihen, die z.B. die EZB h&auml;lt, mit einbezieht. Das hei&szlig;t, die deutsch-franz&ouml;siche Politkaste muss eingestehen, dass die Rettung Griechenlands den Steuerb&uuml;rgern reales Geld kostet. Und unsere Kanzlerin sollte sich einmal ganz naiv fragen, warum Gro&szlig;britannien, Japan oder die USA so viel weniger im Brennpunkt der Finanzm&auml;rkte stehen. Aber die deutsche Politik weigert sich auch nur einen Blick auf funktionierenden Realit&auml;ten zu werfen, auf die zuletzt Barack Obama Frau Merkel auf dem G-20-Gipfel hinwies: den unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen durch die amerikanischen Notenbank. Nat&uuml;rlich wird auf diese Weise auch nur Zeit gewonnen, aber vielleicht brauchen unsere Spitzenpolitiker diese Zeit, um endlich tragf&auml;hige Konzepte zu entwickeln. Zurzeit k&ouml;nnen wir nur froh sein, dass Mario Draghi und andere in der EZB anscheinend erkannt haben, dass die jetzigen Form der W&auml;hrungsunion nur mit Hilfe der EZB bewahrt werden kann, und die EZB in Draghis erster Woche Staatsanleihen aus den Krisenl&auml;ndern im Wert von 9,5 Mrd. Euro am Sekund&auml;rmarkt erworben hat. Weiter so!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The Financial System Is Rigged in Favor of the Rich<\/strong><br>\nIf the Federal Reserve had thought more about Main Street when it was bailing out the financial system, there might not be an Occupy Wall Street movement throughout the country today.<br>\nThe belief that the economic system is rigged in favor of the rich and powerful is an important factor driving OWS. This belief is based, in part, on the way in which the financial bailoutwas handled by monetary authorities. Policymakers insulated banks from losses using the argument that protecting Wall Street would also prevent large losses on Main Street. But the bailout alone wasn&rsquo;t enough to prevent big problems on Main Street, and it came to be viewed as largely a giveaway to the wealthy interests controlling financial institutions.<br>\nIt didn&rsquo;t have to be that way. Instead of bailing out banks directly, we could have given money to homeowners to help them pay their mortgages<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thefiscaltimes.com\/Columns\/2011\/11\/08\/The-Financial-System-Is-Rigged-in-Favor-of-the-Rich.aspx#page1\">The Fiscal Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bitte kein Pflege-Bahr<\/strong><br>\nDie gesetzliche Pflegeversicherung ist unterfinanziert. Die nach Gesundheitsminister Daniel Bahr &ldquo;Pflege-Bahr&rdquo; genannte Reform soll es nun richten. Das ist kein Witz, das ist die bittere Reformwahrheit. [&hellip;] &Auml;hnlich der Riester-Rente soll eine freiwillige, private Pflegezusatzversicherung jene Finanzierungsl&uuml;cke stopfen, die durch die zunehmende Alterung (und Pflegebed&uuml;rftigkeit) der Gesellschaft verursacht wird. Das ist so, als ob man mit Fingerh&uuml;ten eine &Uuml;berschwemmung bek&auml;mpfen will. Ein gutes Gesch&auml;ft f&uuml;r die Fingerhuthersteller, aber v&ouml;llig ungeeignet, um den Keller trocken zu kriegen. [&hellip;]<br>\nBleibt das Grunds&auml;tzliche: Da war die FDP noch vor einiger Zeit mit einer privaten Pflichtversicherung hausieren gegangen, die nie Chancen auf Realisierung hatte. Und tats&auml;chlich ist davon nicht viel &uuml;brig geblieben. Um aber die Idee der kapitalgedeckten Vorsorge nicht g&auml;nzlich aufgeben zu m&uuml;ssen, schrumpft das Ganze jetzt zum Pflege-Bahr. Der ist im Grunde eine steuersubventionierte Verm&ouml;gensschutzversicherung.<br>\nF&uuml;r all jene B&uuml;rger, die sich die Beitr&auml;ge zur privaten Pflegezusatzversicherung leisten k&ouml;nnen, verhindern sie damit im Pflegefall den Verm&ouml;gensverzehr. F&uuml;r die anderen, weniger Betuchten &ndash; und das sind meist die mit dem h&ouml;heren Pflegerisiko &ndash; bleibt dagegen alles beim Alten. Und die Finanzierungsl&uuml;cke wird nicht wirklich geschlossen. Die Versicherungsbranche h&auml;tte nach Riester mit dem Pflege-Bahr ein weiteres subventioniertes Bet&auml;tigungsfeld. Und Deutschland ein weiteres b&uuml;rokratisches Monstrum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:versicherung-bitte-kein-pflege-bahr\/60126378.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das haben Sie von der Steuersenkung<\/strong><br>\n[&hellip;] F&uuml;r wen rechnen sich die neuen Steuerregeln? [&hellip;]<br>\nWer wenig verdient, profitiert also prozentual mehr: Ein Single mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 9.000 Euro muss derzeit 148 Euro Einkommenssteuer im Jahr bezahlen. 2013 werden es nur noch 131 Euro sein und 2014 gar nur 94 Euro &ndash; Ersparnis: 54 Euro. Gut ein Drittel weniger. Ein Gutverdiener mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 56.000 Euro spart dagegen k&uuml;nftig 652 Euro im Jahr aber nur 4,25 Prozent.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/schwarz-gelbe-koalitionsbeschluesse-das-haben-sie-von-der-steuersenkung-1748348.html#utm_source=sternde&amp;utm_medium=zhp&amp;utm_campaign=wirtschaft&amp;utm_content=snippet-aufmacher\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.J.:<\/strong> Ist doch toll, da k&ouml;nnen alle Geringverdiener ja richtig ein Fass aufmachen bei so viel Ersparnis&hellip; Dass die Entlastung beim Geringverdiener nur 0,6 % des Jahreseinkommens, beim Gutverdiener hingegen knapp 1,2 % des Jahresverdienstes betr&auml;gt, scheint Herr Neitzsch vom Stern nicht zu merken.<br>\nEin klassisches Beispiel aus dem &ldquo;L&uuml;gen mit Zahlen&rdquo;-Fundus von Prof. Bosbach: Man nehme nur die richtige Basis f&uuml;r die Prozentrechnung und alles ist in Butter&hellip;<\/em><br>\n<em>Man kann das ja auch noch weiter spinnen: Wer bisher z.B. 8.100 Euro im Jahr verdient und ein paar Euro Steuern zahlt, muss dann gar nichts mehr bezahlen, spart also glatte 100%! Super, oder?<\/em><br>\n<em>Ich frage mich nur: F&auml;llt so eine Rechnung in die Kategorie &ldquo;Manipulation des Tages&rdquo; oder &ldquo;Niedergang des deutschen Journalismus&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Dilemma der SPD und Perspektiven<\/strong><br>\nUm zu verstehen, warum wir derzeit mit einer SPD-Regierung nicht fundamental besser da st&uuml;nden als mit der jetzigen Regierung unter F&uuml;hrung der CDU, bedarf es nur eines Blickes auf die Internetseite der sozialdemokratischen Partei.<br>\nDort ist von SPD-Chef Gabriel zu den gerade von der Regierungskoalition beschlossenen Steuerbeschl&uuml;ssen unter anderem zu lesen:<br>\n&ldquo;Angesichts von geplanten mehr als 25 Milliarden Euro neuer Schulden im kommenden Jahr m&uuml;ssten steuerliche Mehreinnahmen zuallererst dazu genutzt werden, Schulden abzubauen. &acute;Das ist das, was wir dem Rest Europas empfehlen. Das ist das, was wir von anderen Regierungen verlangen.&acute; Mit den geplanten Steuersenkungen auf Pump setze die Bundesregierung ein schlechtes Beispiel f&uuml;r Europa. Auch m&uuml;sse man die Steuermehreinnahmen nutzen, um f&uuml;r wirtschaftlich schwierige Zeiten vorzusorgen.&rdquo;<br>\nF&uuml;r Gabriel, respektive die SPD, hat der Schuldenabbau seit langem absoluten Vorrang vor allem: Vor dringend notwendigen Infrastrukturausgaben beispielsweise oder einer Anhebung der Ausgaben f&uuml;r Bildung, die in Deutschland schon zu SPD-Regierungszeiten an der deutschen Wirtschaftskraft gemessen rund 25 Mrd. Euro unter dem OECD-Durchschnitt lagen &ndash; und immer noch liegen. Auf dieser Grundlage die geplanten Steuersenkungen der Regierung zu kritisieren ist etwas grunds&auml;tzlich anderes, als sich darauf zu beschr&auml;nken, durch die beschlagene Brille des Schuldenabbaus guckend Oppositionsriten zu betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=205&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trend zur Niedriglohn-Gesellschaft hat sich beschleunigt &ndash; Rund jeder F&uuml;nfte betroffen<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik befindet sich weiter auf den rasanten Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft. Der Existenzdruck trotz Vollzeit-T&auml;tigkeit hat im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen H&ouml;hepunkt erreicht. Nach bisher unver&ouml;ffentlichten Jahresstatistiken der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r das Jahr 2010, die der LVZ vorliegen, arbeitet mittlerweile mehr als jede dritte Frau und nahezu jeder zweite Jugendliche (unter 25 Jahre sowie unter Ausklammerung der Auszubildenden) unterhalb der Niedriglohnschwelle. Diese liegt laut Bundesagentur f&uuml;r 2010 bei einem Monatseinkommen von 1802 Euro.<br>\nIn absoluten Zahlen verdienten im vergangenen Jahr 715.000 Jugendliche au&szlig;erhalb der Ausbildung weniger als zwei Drittel des Durchschnittseinkommens. 2,558 Millionen Frauen lagen trotz Vollzeit-Job unterhalb der Niedriglohnschwelle. Insgesamt liegt der Anteil der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Bundesgebiet, die im Niedriglohnsektor arbeiten, bei mittlerweile 22,8 Prozent. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr bedeutet dies f&uuml;r 2010 eine Steigerung um 0,5 Prozent oder, in absoluten Zahlen, um 199.762 Arbeitnehmer. Besonders betroffen sind dabei das Gastgewerbe und der private Haushaltssektor. Im Gastgewerbe in Deutschland und bei den Haushaltshilfen arbeiten inzwischen drei von vier Vollzeitangestellten zu L&ouml;hnen unterhalb der Niedriglohngrenze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nachrichten.lvz-online.de\/nachrichten\/mitteldeutschland\/trend-zur-niedriglohn-gesellschaft-hat-sich-beschleunigt--rund-jeder-fuenfte-betroffen\/r-mitteldeutschland-a-111665.html\">Leipziger Volkszeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tariflich vereinbarte Billigl&ouml;hne<\/strong><br>\nDie CDU bereitet sich auf die n&auml;chste programmatische Kehrtwende vor. Ein F&uuml;nftel der Vollzeitbesch&auml;ftigten findet sich bereits im Niedriglohnbereich Abschied von der Kernenergie, Aussetzung der Wehrpflicht, Abschaffung der Hauptschule &ndash; der einstige Markenkern der Konservativen hat sein Verfallsdatum offenbar &uuml;berschritten. Die einstigen Grund&uuml;berzeugungen in der Arbeitsmarktpolitik bleiben von den Aufl&ouml;sungserscheinungen nicht verschont. Auf dem Bundesparteitag der CDU, der am 14. und 15. November in Leipzig stattfindet, soll die Einf&uuml;hrung einer Lohnuntergrenze beschlossen werden, die sich am Tarifniveau in der Zeitarbeit (seit November 2011 sind das 7,01 Euro im Osten und 7,79 Euro im Westen) orientiert oder von einer Kommission der Tarifpartner festgesetzt wird&hellip;<br>\nEine &ldquo;freiwillige&rdquo; Einigung der Tarifparteien scheint in vielen Niedriglohnbranchen praktisch ausgeschlossen. Wie in Bereichen ohne Tarifregelungen eine Lohnuntergrenze eingezogen werden soll, ohne einen gesetzlichen Mindestlohnlohn zu beschlie&szlig;en, bleibt entsprechend unklar.<br>\nUnd was passiert bei einer Lohnuntergrenze auf dem Tarifniveau in der Zeitarbeit eigentlich mit den Tarifvereinbarungen, die &ndash; wie zum Beispiel in Brandenburg &ndash; unter dieser Grenze liegen? In diese Kerbe schl&auml;gt, wie kaum anders zu erwarten, auch der Arbeitgeberpr&auml;sident. &ldquo;Die CDU &uuml;bersieht offenbar, dass in den letzten Monaten auch mit DGB-Gewerkschaften niedrigere tarifvertragliche L&ouml;hne als die der Zeitarbeit vereinbart wurden&rdquo;, meinte Dieter Hundt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35828\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amazon: Zur&uuml;ck zum Absender<\/strong><br>\nSie haben bei Amazon etwas bestellt und das gef&auml;llt Ihnen nicht? Dann schicken Sie es zur&uuml;ck. Und da die Bedingungen, unter denen die Besch&auml;ftigten des Internetversandh&auml;ndlers arbeiten, nicht gefallen k&ouml;nnen, legen Sie doch noch einen Brief an den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Amazon Logistik GmbH, Robert Marhan, bei. Denn die Arbeit in den verschiedenen Logistik-Zentren bundesweit ist gepr&auml;gt von niedriger Entlohnung und zahlreichen Befristungen. Einen Tarifvertrag gibt es nicht. (&hellip;) Mit der Briefaktion, die sich die Kolleginnen und Kollegen in Bad Hersfeld ausgedacht haben, wollen sie zeigen, dass auch die Kundinnen und Kunden des Versandh&auml;ndlers ihre Probleme wahrnehmen und sie unterst&uuml;tzen. Der Brief kann heruntergeladen und direkt an den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer geschickt werden. Liegt er in einem Briefumschlag einer R&uuml;cksendung bei, leiten die dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen ihn weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/arbeit\/++co++3331a3c2-ffbc-11e0-4aa8-0019b9e321cd\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Sanktionen besch&auml;digen die Menschenw&uuml;rde&laquo;<\/strong><br>\nRekord bei Strafen gegen Hartz-IV-Bezieher. Sie sind laut Karlsruhe verfassungswidrig. Gespr&auml;ch mit Cornelia M&ouml;hring<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/11-08\/047.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Die Fata Morgana<\/strong><br>\nIn Unternehmen und Verb&auml;nden wird gern &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel geklagt. Wer ihn sucht, stellt allerdings fest: Es gibt ihn gar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/archiv\/magazin\/sinn\/artikel\/die-fata-morgana.html\">brand eins<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Interessant, weil neben dem DIW-Wissenschaftler Karl Brenke auch Personaler zu Worte kommen und aus ihrer Praxis zur selben Einsch&auml;tzung gelangen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Konzerne verdienen gut am Emissionshandel<\/strong><br>\nAusgerechnet Konzerne mit hohem Energieverbrauch verdienen gut am Handel mit Emissionszertifikaten. Umweltsch&uuml;tzer sehen einen gravierenden Systemfehler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-11\/emission-handel-konzerne\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kassenchef sichert sich hohes Gehalt<\/strong><br>\nDie BKK f&uuml;r Heilberufe wird geschlossen, die Versicherten m&uuml;ssen ihre Krankenkasse wechseln, die Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitspl&auml;tze. Der Chef der Pleite-Kasse aber muss sich nicht um sein Fortkommen sorgen: Sein Chefgehalt ist ihm trotz Pleite sicher.<br>\nHans-Joachim R&ouml;minger wird weder arbeitslos werden noch muss er gro&szlig;e Gehaltseinbu&szlig;en hinnehmen, wenn bei der BKK f&uuml;r Heilberufe Ende des Jahres das Licht ausgeht. Denn der Diplom-Volkswirt hat seit Jahren einen Zweitjob als Chef der Pronova BKK.<br>\nDiese umstrittene Doppelgesch&auml;ftsf&uuml;hrung, die sowohl vom Bundesversicherungsamt als auch von den Verwaltungsr&auml;ten beider Krankenkassen akzeptiert wird, ist finanziell ausgesprochen lukrativ. Beide Geh&auml;lter zusammengenommen, verdiente R&ouml;minger im vergangenen Jahr rund 285.000 Euro. F&uuml;r dieses Geld verwaltete er insgesamt rund 780.000 Krankenversicherte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/bkk-pleite-kassenchef-sichert-sich-hohes-gehalt,1472780,11110466.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Regierung will Ausfuhr r&uuml;stungsrelevanter G&uuml;ter erleichtern<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich auf breiter Front, deutschen Firmen den Export r&uuml;stungsrelevanter G&uuml;ter zu erleichtern. Nach SPIEGEL-Informationen betont Berlin in einem Schreiben an die EU-Kommission die Interessen der Wirtschaft &ndash; von Menschenrechten ist an keiner Stelle die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,796115,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.H.:<\/strong> Der Bundesregierung ist es anscheinend wichtig, dass der Platz 3, den die BRD auf dem R&uuml;stungsexportmarkt inne hat, beibehalten wird. Da wundert es kaum, dass Menschenrechte gar nicht thematisiert werden.<\/em><br>\n<em>Die Logik dahinter ist nicht neu. Bereits vorherige Bundesregierungen haben die Weichen zu einer Waffenexportmacht gestellt. Auch der DGB ruft einerseits zu Demonstrationen zum Erhalt der Arbeitspl&auml;tze in der R&uuml;stungsindustrie auf. (vgl. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,759092,00.html\">hier<\/a> &ndash; &ldquo;Deutschland r&uuml;stet die Welt auf&rdquo;) Andererseits wurde im Jahr 2010 die Paradoxie zum 50. mal auf die Stra&szlig;e gebracht. Ein Aufruf des DGB lautete &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.friedensnetz.de\/Anfang\/images\/DGB-Aufruf_2010.pdf\">50 Jahre Ostermarsch &ndash; 50 Jahre Engagement f&uuml;r Frieden [PDF &ndash; 105 KB]<\/a>&ldquo;. Da frage ich mich doch, wie passt dies zusammen?!?<\/em><br>\n<em>Mich wundert es nun auch nicht, dass im zuvor erw&auml;hnten Spiegelbericht (&ldquo;Deutschland r&uuml;stet die Welt auf&rdquo;) Verteidigungsstaatssekret&auml;r Thomas Kossendey (CDU) im M&auml;rz wie folgt zitiert wird: &ldquo;Ich m&ouml;chte nicht die Hoffnung n&auml;hren, dass die Bundesregierung die Exportlinien f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter ausweiten wird&rdquo;. Hier bleibt sich die CDU ihrer (neuen) Linie treu, dass die Position von gestern nicht die Position von heute sein muss (siehe Mindestlohn). Dies w&auml;re an sich eine Haltung der ich zustimmen w&uuml;rde, jedoch schafft es die CDU die wirklich Intentionen eines Richtungsschwenks gl&uuml;cklicherweise nicht zu verbergen. Vielleicht ist es gerade eine schwammige Haltung &ndash; also ein hin und her &ndash; die erst R&uuml;stungsexporte legitimieren. Dadurch, dass man mal ja und nein sagt, f&auml;llt das wirkliche Handeln doch gar nicht mehr auf.<\/em><br>\n<em>Ich kenne die Friedensbewegungen nur aus Erz&auml;hlungen etc. F&uuml;r die Nachdenkseiten w&uuml;rde ich mir daher w&uuml;nschen, wenn das Thema Friedenspolitik noch h&auml;ufiger vorkommt. Denn sucht man auf den Nachdenkseiten nach dem Stichwort &ldquo;Friedenspolitik,&rdquo; sind die meisten Artikel von 2009 oder fr&uuml;her.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Regeln: Deutsche Exportst&auml;rke kein Nachteil<\/strong><br>\nDeutschland muss nach dem neuen wirtschaftlichen Kontrollverfahren der EU nicht bef&uuml;rchten, in den kommenden Jahren wegen seiner Exportst&auml;rke an den Pranger gestellt zu werden. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission k&auml;me es erst bei einem &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz von mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Dreijahresdurchschnitt zu einer kritischen Pr&uuml;fung. Die deutsche Wirtschaft h&auml;tte die H&uuml;rde in den Jahren 2007 bis 2009 knapp gerissen.<br>\nIm Zeitraum von 2010 bis 2011 l&auml;ge der Wert nach Sch&auml;tzung der EU-Kommission mit knapp f&uuml;nf Prozent aber deutlich unter der Schwelle.<br>\nDie EU-Finanzminister berieten am Dienstag in Br&uuml;ssel &uuml;ber die Details des neuen Verfahrens, das Schw&auml;chen bei der Wettbewerbsf&auml;higkeit beheben helfen soll.<br>\nEin Defizit im Au&szlig;enhandel l&ouml;st dagegen schon eher Alarm aus &ndash; beim Erreichen von vier Prozent des BIP. Zu geringe Exporte oder ein zu starker Anstieg der L&ouml;hne gelten als Kernprobleme der Wirtschaft Griechenlands, die den Weg des Landes aus dem Schuldensumpf erschweren.<br>\nZu den Indikatoren, &uuml;ber die die EU-Finanzminister am Dienstag in Br&uuml;ssel berieten, geh&ouml;ren daher auch die Lohnst&uuml;ckkosten, der Schuldenstand oder Immobilienpreise. Beim &Uuml;berschreiten der Grenzwerte soll die EU-Kommission empfehlen, wie die Fehlentwicklungen zu korrigieren sind. Kommt ein Land dem nicht nach, droht letztlich eine Strafe von 0,1 Prozent des BIP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/deutsche-exportstaerke-kein-nachteil\/5813688.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da wird es lange dauern, bis Deutschland von seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik umkehren und sich st&auml;rker um seinen Binnenmarkt k&uuml;mmern muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deutschland &ndash; das Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher<\/strong><br>\nWas die Schweiz und Liechtenstein f&uuml;r Steuerhinterzieher sind, ist Deutschland f&uuml;r Geldw&auml;scher: ein Paradies. Extrem hoher Bargeldumlauf, liquide Finanzm&auml;rkte, ein rechtstaatlich gesichertes System und wenig Korruption ziehen Italiener, Russen, Libanesen und selbstverst&auml;ndlich deutsche Kriminelle an, die ihr illegales Kapital s&auml;ubern wollen.<br>\nNach Sch&auml;tzungen einer Spezialagentur der Dachorganisation der wichtigsten Industriel&auml;nder OECD boomt deshalb die Schattenwirtschaft gerade in Deutschland. Sie wird von der OECD auf ein Volumen von 500 Milliarden Euro taxiert, der kriminell erwirtschaftete Gewinn auf j&auml;hrlich 43 bis 57 Milliarden Euro. Weltweit geht es laut einem Bericht des B&uuml;ros f&uuml;r Verbrechensbek&auml;mpfung der Vereinten Nationen (UN) um mehr als eine Billion gewaschenes Geld.<br>\nBislang w&uuml;rden weniger als ein Prozent der gewaschenen Gelder in Deutschland beschlagnahmt, klagt der Vizepr&auml;sident des Bundeskriminalamts (BKA) J&uuml;rgen Stock. Deutschland gilt der Spezialagentur der OECD auch deshalb als besonders einladendes Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher.<br>\n&ldquo;Noncompliant&rdquo; &ndash; Empfehlungen nicht umgesetzt &ndash; lautet ihr Urteil &uuml;ber Deutschlands Bem&uuml;hungen gegen die Geldw&auml;sche. Auch in einem Bericht des US-Innenministeriums fallen wenig schmeichelhafte Worte. Dort wird Deutschland als &ldquo;bedeutendes Geldw&auml;scheland&rdquo; gebrandmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-das-paradies-fuer-geldwaescher\/5807782.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Henkel ruft Liberale zu Euro-Putsch auf<\/strong><br>\nMit einem offenen Brief startet der Ex-BDI-Chef einen Frontalangriff auf die Linie der FDP-F&uuml;hrung. Er fordert einen Kurswechsel &ndash; und ruft zur Unterst&uuml;tzung des Euro-kritischen Abgeordneten Frank Sch&auml;ffler auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:schuldenkrise-henkel-ruft-liberale-zu-euro-putsch-auf\/60126405.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kehrtwende des DGB-Chefs: Sommer h&auml;lt sich aus dem SPD-Vorstand raus<\/strong><br>\nRein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln: DGB-Chef Michael Sommer wird nun doch kein beratendes Mitglied des SPD-Vorstands. Er hatte das Angebot von SPD-Chef Sigmar Gabriel schon angenommen, zog dann jedoch wieder zur&uuml;ck. Gab es Kritik aus den Gewerkschaften?&hellip;<br>\nSommers R&uuml;ckzieher kam, nachdem Medien &uuml;ber die Pl&auml;ne berichtet hatten und daraufhin Kritik aus der Chemie-Gewerkschaft gekommen war. &bdquo;Die parteipolitische Unabh&auml;ngigkeit der Gewerkschaften muss gewahrt bleiben&rdquo;, sagte IGBCE-Sprecher Christian H&uuml;lsmeier dem &bdquo;Handelsblatt&rdquo;. Mit Sommer im SPD-Vorstand sei dies fraglich. &ldquo;Das ist kein Ehrenamt, sondern eine politische Entscheidung.&rdquo; Noch ist unklar, ob es auf Sommer Druck aus den Einzelgewerkschaften gab. Sommer selbst lie&szlig; erkennen, dass er eine gezielte St&ouml;raktion vermutet. Der DGB-Chef begr&uuml;ndete seine Absage damit, dass die Berichterstattung &uuml;ber das Vorhaben zu &ldquo;Irritationen&rdquo; gef&uuml;hrt habe, &ldquo;ob auf diese Weise der Charakter der Einheitsgewerkschaft gewahrt werden kann&rdquo;&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/kehrtwende-des-dgb-chefs-sommer-haelt-sich-aus-dem-spd-vorstand-raus-1747553.html\">Stern online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Spitzenforschung zu Lasten der Lehre<\/strong><br>\nStudierendenvertreter kritisiert Elitestatus der M&uuml;nchner Universit&auml;t.<br>\nBachelorstudenten profitieren von der Exzellenzinitiative kaum. Denn die Professoren haben weniger Zeit f&uuml;r die Lehre. Das meint Friedrich Siemers, Studierendenvertreter an der M&uuml;nchner Universit&auml;t.<br>\n&bdquo;Nein. Es bringt als Student gar nichts. Im Gegenteil, f&uuml;r Professoren gibt es Forschungsfreisemester, genau die Professoren, die an Exzellenzinitiativen oder Graduiertenschulen t&auml;tig sind, die haben ein geringeres Lehrdeputat und es geht meistens auf Kosten der Studenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1599780\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Universit&auml;t: Autonome Selbstverwaltung<\/strong><br>\nWer heute behaupten w&uuml;rde, die wichtigste Arbeit der an der Universit&auml;t T&auml;tigen sei Lesen und Schreiben, w&uuml;rde als anma&szlig;end und konservativ diffamiert. Dissertationen wie die ber&uuml;hmte &raquo;Theorie des modernen Dramas&laquo; von Peter Szondi aus den f&uuml;nfziger Jahren, die nicht mehr als ein schlanker, dichter Essay ist und mit einer Handvoll Fu&szlig;noten auskommt, w&auml;ren im postmodernen Exzellenzbetrieb undenkbar. Hier muss jeder Verfasser einer Qualifikationsarbeit so wortreich wie &ouml;de unter Beweis stellen, dass ihm noch die sinnleersten und unbedeutendsten Forschungsbeitr&auml;ge zum Thema bekannt sind, so dass Dissertationen und Habilitationen fast ausschlie&szlig;lich von den verantwortlichen Gutachtern in G&auml;nze gelesen werden. Allein, um sich die M&ouml;glichkeit zu verschaffen, f&uuml;r l&auml;ngere Zeit einer geistigen T&auml;tigkeit nachzugehen, m&uuml;ssen Akademiker mittlerweile einen Vollzeitjob als Verwaltungsangestellte und Projektmanager absolvieren. Diese Arbeit l&auml;sst sich unter dem Schlagwort &raquo;Drittmittelwirtschaft&laquo; rubrizieren. Drittmittel sind finanzielle Mittel, die den Hochschulen nicht aus dem ihnen bewilligten Etat zur Verf&uuml;gung stehen, sondern &uuml;ber Stiftungen und die Privatwirtschaft angeworben werden. Als besonders &raquo;exzellent&laquo; gilt weder, wer die Etats schont und gleichsam als verbeamteter Privatgelehrter weitgehend kostenfrei forscht &ndash; Immanuel Kant w&uuml;rde heute zum akademischen Prekariat geh&ouml;ren &ndash;, noch, wer den ihm von der Hochschule zugeteilten Etat kompromisslos aussch&ouml;pft. Die echte Elite muss sich vielmehr als f&auml;hig erweisen, mit Raffinement und Ausdauer an m&ouml;glichst viele Fremdgelder zu gelangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/44\/44243.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Die Friedensnobelpreistr&auml;gerin<\/strong><br>\nMit der Friedensnobelpreistr&auml;gerin Ellen Johnson-Sirleaf geht am heutigen Dienstag eine Statthalterin westlicher Interessen als Favoritin in die Stichwahl um die Pr&auml;sidentschaft Liberias. Bundeskanzlerin Angela Merkel bescheinigt ihr, &ldquo;beim Wiederaufbau des Landes Gro&szlig;artiges geleistet zu haben&rdquo;. Tats&auml;chlich hat Johnson-Sirleaf Liberia umstandslos dem Zugriff internationaler Konzerne auf die mineralischen Rohstoffe ge&ouml;ffnet, von denen der westafrikanische Staat erhebliche Mengen kontrolliert. Unter anderem verf&uuml;gt er &uuml;ber die wohl gr&ouml;&szlig;ten noch unerschlossenen Vorkommen an Eisenerz. Die Ressourcen werden ausgebeutet, ohne dass die Bev&ouml;lkerung davon profitieren w&uuml;rde: Liberia geh&ouml;rt nach wie vor zu den &auml;rmsten Staaten der Welt, seine Infrastruktur ist weitgehend zerst&ouml;rt, &uuml;ber 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnen keiner geregelten Erwerbst&auml;tigkeit nachgehen. Dessen ungeachtet will jetzt auch Deutschland seine Unternehmen st&auml;rker auf dem Rohstoffsektor Liberias platzieren. Hintergrund ist die sich erheblich versch&auml;rfende Konkurrenz unter den Industrienationen um wichtige Rohstoffe. Johnson-Sirleaf, die f&uuml;r ihre prowestliche Politik bekannt ist, wird dabei von Berlin unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58195\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Ai Weiwei und die deutsche Presse &ndash; Einige Nachfragen<\/strong><br>\n[&hellip;] In den meisten Meinungsst&uuml;cken wurde zur uneingeschr&auml;nkten Solidarit&auml;t mit dem bedr&auml;ngten K&uuml;nstler aufgerufen. Das ist zun&auml;chst einmal zu begr&uuml;ssen. Keine Regierung der Welt hat das Recht, einen Menschen ohne weitere Begr&uuml;ndung zu verhaften und verschwinden zu lassen. Dennoch stellt sich bei eingehenderer Lekt&uuml;re dieser Texte eine Reihe von Fragen, von denen ich an dieser Stelle einige formulieren will. Beispielsweise erscheint Ai Weiwei in den deutschen Medien fast immer als ein nahezu selbstloser, manchmal auch als etwas weltfremder Mensch. Wieso aber erf&auml;hrt man kaum etwas dar&uuml;ber, wie und mit wem Ai Weiwei in seinem Nebenberuf als Architekt jahrelang zusammengearbeitet hat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.doppelpod.com\/?p=2222&amp;lang=de\">Doppelpod<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Das Letzte: Sarkozy &uuml;ber Netanjahu &ndash; &bdquo;Ich kann ihn nicht ausstehen, er ist ein L&uuml;gner&ldquo;<\/strong><br>\nNicolas Sarkozy hat in einem vertraulichen Gespr&auml;ch mit Barack Obama den israelischen Ministerpr&auml;sidenten Netanjahu angegriffen. Was der franz&ouml;sische Pr&auml;sident allerdings nicht wusste, viele Journalisten h&ouml;rten mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/sarkozy-ueber-netanjahu-ich-kann-ihn-nicht-ausstehen-er-ist-ein-luegner-11521698.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Italien, ein Generalgouvernement der EU-Kommission; EZB kauft unter Mario Draghi deutlich mehr Staatsanleihen; Schlechter Start f&uuml;r den EFSF-Fonds; The Financial System Is Rigged in Favor of the Rich; Bitte kein Pflege-Bahr; Das haben Sie von der Steuersenkung; Das Dilemma der SPD und Perspektiven; Trend zur Niedriglohn-Gesellschaft hat sich beschleunigt;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11221\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11221","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11221"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11221\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11224,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11221\/revisions\/11224"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}