{"id":112371,"date":"2024-03-15T14:21:05","date_gmt":"2024-03-15T13:21:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112371"},"modified":"2024-03-15T14:21:05","modified_gmt":"2024-03-15T13:21:05","slug":"leserbriefe-zu-putins-papst-journalisten-und-politiker-finden-waffenstillstand-entsetzlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112371","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201aPutins Papst&#8217;: Journalisten und Politiker finden Waffenstillstand \u201aentsetzlich\u2018\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112253\">in diesem Artikel<\/a> die Worte des Papstes zum Ukrainekrieg und die Reaktionen darauf in Deutschland. Papst Franziskus habe die Ukraine aufgefordert, Verhandlungen mit Russland zu suchen, um das Sterben zu beenden. Die Reaktionen vieler deutscher Politiker und Journalisten w&uuml;rden einmal mehr die Entschlossenheit offenbaren, diesen Krieg m&ouml;glichst in die L&auml;nge zu ziehen. Die Worte des Papstes w&uuml;rden aber trotzdem Wirkung zeigen: Die Menschen, die den Ukrainekrieg aus ideologischen oder wirtschaftlichen Gr&uuml;nden verl&auml;ngern wollen, seien dadurch einmal mehr dazu gezwungen, diese moralisch unhaltbare Position &ouml;ffentlich zu verteidigen. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ein guter Artikel, der die Reaktionen unserer Systemmedien kritisch beleuchtet. Ich m&ouml;chte mit diesem Leserbrief darauf hinweisen, dass der Papst mit seinem Verhandlungsaufruf in der wertvollen Tradition der katholischen Kirche steht. W&auml;hrend des 1. Weltkriegs hat sich die katholische Kirche klar gegen Krieg und f&uuml;r Verhandlungen ausgesprochen. Erinnert sei hier an Benedikt XV in den Jahren 1914-1922 &nbsp;(<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article167232843\/Als-Papst-Benedikt-XV-verzweifelt-versuchte-den-Ersten-Weltkrieg-zu-beenden.html\">welt.de\/geschichte\/article167232843\/Als-Papst-Benedikt-XV-verzweifelt-versuchte-den-Ersten-Weltkrieg-zu-beenden.html<\/a>). Vor dem 2. Weltkrieg hat sich der damalige Papst Pius XI mit seiner Enzyklika &bdquo;Mit brennender Sorge&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/pius-xi\/de\/encyclicals\/documents\/hf_p-xi_enc_14031937_mit-brennender-sorge.html\">vatican.va\/content\/pius-xi\/de\/encyclicals\/documents\/hf_p-xi_enc_14031937_mit-brennender-sorge.html<\/a>) aus dem Jahr 1937 eindeutig gegen den &uuml;berzogenen Nationalismus und das Rassendenken der Nazis gestellt. Ich hoffe nicht, dass diese Worte des Papstes Franziskus im Nachhinein als gescheiterter Aufruf zur Verhinderung des 3. Weltkrieges angesehen werden m&uuml;ssen, allerdings bin ich mir da nicht sicher.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRainer Riester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, liebes NDS &ndash; Team,<\/p><p>Ein gro&szlig;es Dankesch&ouml;n f&uuml;r den Artikel &bdquo;Putins Papst&ldquo;: Journalisten und Politiker finden Waffenstillstand &bdquo;entsetzlich&ldquo;. <\/p><p>&Uuml;berhaupt Danke f&uuml;r Euren unerm&uuml;dlichen Einsatz gegen Kriegstreiberei und f&uuml;r vern&uuml;nftige Berichterstattung!<\/p><p>Es ist beinah nicht mehr auszuhalten, in welch widerw&auml;rtiger Weise viele unserer Regierenden Krieg propagieren! Ja, sie sollen sich sch&auml;men! Aber nicht weil sich der Papst f&uuml;r Verhandlungen einsetzt, sondern weil sie alles tun, um Verhandlungen zu verhindern! Sollen sie doch selbst in den Krieg ziehen und k&auml;mpfen, wenn sie das so toll finden! Ich kann diese Menschen nicht mehr ertragen! Ich denke, dass sie ganz schnell, wie Ernst Toller, zu der Erkenntnis kommen w&uuml;rden: &bdquo; der Krieg hat mich zum Kriegsgegner gemacht.&ldquo;<\/p><p>Ich bin vor vielen Jahren aufgrund verschiedener Gr&uuml;nde aus der katholischen Kirche ausgetreten. Dass sich der Papst in solcher Weise einmischt, kann ich nur begr&uuml;&szlig;en! Bitte mehr davon!<\/p><p>Wann machen wir uns auf, diesen Wahnsinn zu stoppen? &hellip;<\/p><p>Mit traurigen Gedanken gr&uuml;&szlig;e ich Euch alle herzlich!<\/p><p>Susanne Heuser <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>untenstehende E-Mail ging bereits heute Morgen (00.06 Uhr) auch an Herrn Albrecht M&uuml;ller (im BCC).<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMilitzer<br>\nGuten Abend,<\/p><p>&ldquo;Verwunderung und Entsetzen &uuml;ber &Auml;u&szlig;erungen von Franziskus&rdquo; (FAZ online), &ldquo;harsche Kritik an Papst-Appell&rdquo; (Tagesschau online) oder &Auml;hnliches ist heute in dominierenden Medien zur Aussage des Papstes &uuml;ber die Notwendigkeit von Waffenstillstandsverhandlungen f&uuml;r die Ukraine zu lesen, siehe<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/ukraine\/papst-franziskus-fordert-von-kiew-mut-zu-verhandlungen-19576917.html\">faz.net\/aktuell\/ukraine\/papst-franziskus-fordert-von-kiew-mut-zu-verhandlungen-19576917.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/papst-ukraine-krieg-102.html\">tagesschau.de\/ausland\/europa\/papst-ukraine-krieg-102.html<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Dabei ist von Strack-Zimmermann zu lesen, dass sie &ldquo;als Katholikin&rdquo; entsetzt &uuml;ber die &Auml;u&szlig;erungen des Papstes sei. &ldquo;Nicht die Ukraine muss die wei&szlig;e Flagge heben, sondern letztendlich muss er Russland ansprechen&rdquo;. Auch die Gr&uuml;ne Katrin G&ouml;ring-Eckardt, in den Jahren 2009 bis 2013 Pr&auml;ses der Synode der EKD, kritisiert den Papst.<\/p><p>Ich habe daher heute zuhause erneut in den vier Evangelien nachgelesen, vielleicht hatten der Papst und ich sie ja falsch in Erinnerung, und tats&auml;chlich:<\/p><p>Wo es fr&uuml;her bzgl. der Verhaftung Jesu Christi nach dem Verrat des Judas Iskariot hie&szlig;<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Petrus, steck&rsquo; das Schwert wieder an seinen Platz. Alle n&auml;mlich, die greifen zum Schwert, durch&rsquo; s Schwert kommen sie um&rdquo; (siehe nur Mt 26, 52),\n<\/p><\/blockquote><p>steht nun<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Petrus, liefere der ukrainischen Armee Taurus-Raketen und NATO-Soldaten. Allen n&auml;mlich, die Waffen und Soldaten liefern, geh&ouml;rt das K&ouml;nigtum der Himmel!&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Hm. &Auml;hm.<\/p><p>Oder sollte mir da jemand eine gr&uuml;n-liberale Kriegsausgabe der Evangelien unter&rsquo; s Kopfkissen geschummelt haben?<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerhard Militzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>mich w&uuml;rde in dieser Debatte eine einzige Frage interessieren: Woher nehmen die Leute, die diese Behauptungen aufstellen, die Info, dass Putin bei einem &ldquo;Sieg die Ukraine ausl&ouml;scht&rdquo; oder &ldquo;einfach weiter macht&rdquo;? Also wo ist der Ursprung dieser Vermutungen?<\/p><p>Gibt es dazu irgendwelche Anhaltspunkte? Ich habe in den Reden Putins, die ich irgendwo in einer mir verst&auml;ndlichen &Uuml;bersetzung sehen konnte, nicht ein einziges Mal eine Aussage gefunden, die darauf hindeuten w&uuml;rde. Ganz im Gegenteil. Er behauptet immer wieder dasselbe: &ldquo;Wir haben kein Interesse an anderen L&auml;ndern.&nbsp;Wir sind aus diesen und jenen Gr&uuml;nden in der Ukraine. Wir wollen Frieden und Verhandlungen.&rdquo;<\/p><p>Wieso unterstellt man ihm L&uuml;gen, w&auml;hrend man selbst die Wahrheit f&uuml;r sich proklamiert, ohne aber die Vermutungen und Behauptungen durch Beweise zu untermauern? Oder habe ich diese schlicht nicht gefunden, &uuml;bersehen oder sie wurden mir in meiner Filterblase nicht gezeigt, obwohl ich doch bewusst aktiv versuche ebendiese zu durchbrechen?&nbsp;<\/p><p>Ich bin immer an allen Meinungen zu einem Thema interessiert und versuche allermeistens auch alle Seiten zu verstehen. Und ich kann, egal wie sehr ich mich bem&uuml;he, nicht verstehen, wieso &ldquo;der Westen&rdquo; mit den S&auml;beln rasselt, wenn Leute Dinge behaupten, die selbst f&uuml;r &ldquo;ge&uuml;bte&rdquo; nicht nachvollziehbar sind.<\/p><p>Ein Freund behauptete neulich, der Tod von &uuml;ber 30.000 Pal&auml;stinensern durch israelische Angriffe als Antwort auf den Angriff der Hamas am 7. Oktober sei nicht bewiesen. Hinweise darauf durch UN-Hilfswerke und &auml;hnliche Einrichtungen &ndash; so auch des US-Pr&auml;sidenten bei seiner Rede an die Nation &ndash; seien kein Beweis. Er habe aber &ldquo;auf einem Kanal, der so etwas ver&ouml;ffentlicht&rdquo; Videos vom&nbsp;&Uuml;berfall der Hamas gesehen. So etwas s&auml;he man von pal&auml;stinensischer Seite nicht.<\/p><p>Ich wei&szlig; in so einer Situation oft gar nicht mehr, wie ich noch reagieren soll. Ich frage mich: Ernsthaft? Ist DAS der demokratische Diskurs heutzutage? Funktioniert das SO? Wie soll man sich denn bei der Argumentationsstruktur noch mit irgendwem irgendwie einigen, wenn alles, was einer Meinung entspricht und der Sache zutr&auml;glich ist, die Wahrheit ist und alles andere eine L&uuml;ge oder Propaganda?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDanny Altmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, lieber Tobias Riegel,<\/p><p>der Kommentar zur Kritik an Papst Franziskus durch deutsche Politiker und Journalisten ist ebenso zutreffend wie schockierend. Ich habe gestern die Inszenierung mit Annalena Baerbock bei Caren Miosga angesehen. Die ganze &bdquo;Diskussion&ldquo; habe ich nicht bis ans Ende verfolgen k&ouml;nnen, zu sehr hat mich diese Kriegspropaganda der ARD aufgew&uuml;hlt und angewidert. T&auml;glich nehmen Hass und Hetze gegen Russland und Pr&auml;sident Putin zu. Die Rhetorik von Gr&uuml;nen, CDU\/CSU, FDP und Medien &auml;hnelt immer mehr der Rhetorik des furchtbaren Josef Goebbels in seiner Sportpalastrede. Und ich bin mir tats&auml;chlich nicht mehr sicher, ob Frau Baerbock, Herr Hofreiter, Frau Strack Zimmermann, Herr R&ouml;ttgen oder Herr Kiesewetter und ihre journalistischen Lautsprecher die Fortsetzung des Ukrainekrieges blo&szlig; billigend in Kauf nehmen oder ob sie sich in Gedanken nicht schon l&auml;ngst im Krieg mit Russland befinden und den auch materiell nicht nur mit deutschen Waffen sondern auch mit deutschen Soldaten f&uuml;hren wollen. Sie sehen sich selbst als Linke (Die Gr&uuml;nen), Liberale (FDP) oder Christen (CDU\/CSU). Aber sie reden wie fanatisierte Faschisten. Wollt ihr den totalen Krieg? JA! &ndash; Und wer auch nur einen Millimeter von ihrer antirussischen Kriegsbegeisterung abweicht, wer es wagt, Frieden als erstrebenswert zu betrachten, wer auf Schrecken und Gefahren des Kriegs hinweist, wie das ansatzweise Bundeskanzler Scholz und Papst Franziskus getan haben, den beschimpfen und verunglimpfen sie. Ohne den Krieg gegen die Ukraine zu billigen w&uuml;nsche ich mir mittlerweile einen schnellen und deutlichen russischen Erfolg, der die proukrainischen Fanatiker zum Verstummen und an den Verhandlungstisch bringt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas Arnold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>wieder einmal mehr wird uns die moralische Verkommenheit gro&szlig;er Teile unserer Politik und Medien vor Augen gef&uuml;hrt. Blind vor Wut und verantwortungsloser Kriegstust, wird nun gegen das kirchliche Oberhaupt der Katholischen Kirsche gehetzt, das einmal mehr zu Frieden, Vernunft und Menschlichkeit aufruft.<\/p><p>Egal, ob Katholik, Evangelist , Muslim, Buddist, Hindu oder andere Glaubensrichtungen, alle mahnen doch zu Respekt vor dem Leben, Frieden und Menschlichkeit.<\/p><p>Jeder, der seinen Glauben und seine Religion ernst wahrnimmt, wird f&uuml;r Frieden sein. Es schmerzt einfach so, wenn Menschen durch Gewalt get&ouml;tet werden. Das sinnlose T&ouml;ten muss schnellstens beendet, eine weitere Eskalation mit der Gefahr einer atomaren Apokalypse verhindert werden.<\/p><p>Jeder, der das durch weitere und kriegsverl&auml;ngernde Waffenlieferungen verhindert, mach sich mitschuldig am gewaltsamen Tod von Menschen und Zerst&ouml;rung. Das schlie&szlig;t alle Schreibtischt&auml;ter in den Parlamenten, Regierungen und Redaktionsstuben mit ein.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<\/p><p>Sie haben einen &ndash; meiner Meinung nach: &ndash; zentralen Punkt vergessen.<\/p><p>ALLE, die Sie zitieren, sind m.W. &bdquo;bekennende&ldquo; Christen, teilweise sogar in einer Partei, die das &bdquo;christlich&ldquo; im Namen tr&auml;gt.<\/p><p>Wie war das mit dem Hinhalten der anderen Wange?<\/p><p>Z&auml;hlt f&uuml;r diese &bdquo;Christen&ldquo; asugerechnet DAS nicht, was ihr &bdquo;Christus&ldquo; (= der &bdquo;Gesalbte, ein Epitheton, das in der Antike nur K&ouml;nigen zukam &hellip; das m&uuml;ssen diese Demut und Bescheidenheit sein, von denen man im Zusammenhang mit dem Christentum immer h&ouml;rt, oder?) gepredigt hat?<\/p><p>Aber wenn man sich die &bdquo;Kriminalgeschichte des Christentums&ldquo; (Karlheinz Deschner) anschaut, liegen diese M&ouml;chtegern-Schreibtischm&ouml;rder nat&uuml;rlich voll und ganz &bdquo;auf Linie&ldquo; mit der &bdquo;christlichen&ldquo; Haltung seit den fr&uuml;hesten Anf&auml;ngen: Kirchenf&uuml;rsten und sich &bdquo;christlich&ldquo; nennende F&uuml;rsten und Herrscher waren IMMER entweder auf der Seite der Menschenschl&auml;chter oder selbst welche.<\/p><p>Also ist deren Verhalten konsistent, wenn sie dem Papst das Wort im Munde umdrehen und aus der Feststellung, dass es in einer ausweglosen Situation MEHR Mut erfordert, aufzuh&ouml;ren als &ndash; nat&uuml;rlich immer auf Kosten anderer &ndash; weiter zu machen. <\/p><p>Es wird wirklich h&ouml;chste Zeit, dass alle diese &bdquo;k&auml;mpferischen&ldquo; Unterst&uuml;tzer:_*Innen (und -Au&szlig;en) des nazi-durchseuchten Kiewer Regimes sich schnurstrack-zimmermanns-m&auml;&szlig;ig an die &bdquo;Ostfront&ldquo; begeben und den &bdquo;p&ouml;hsen Iwan (der sich jetzt Wladimir nennt)&ldquo; mit ihrem Kriegsgeheul in die Flucht schlagen! Dann w&auml;re hier und auch dort sicher bald Ruhe. Auch Friedhofsruhe &ndash; aber auf diesem Friedhof l&auml;gen dann endlich mal die Richtigen &hellip; wenn man von ihnen noch genug Reste findet, um sie zu begraben. <\/p><p>Aber wer anderen dieses Schicksal zumutet, sollte endlich auch bereit sein, es selbst auf sich zu nehmen. <\/p><p>Wie ein echter Christ eben &hellip; *lach*<\/p><p>MfG<br>\nBernd Kulawik<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>es geh&ouml;rt zu den zentralen Schw&auml;chen aller westlichen Unterst&uuml;tzer der Ukraine, die Unf&auml;higkeit, sich die Niederlage des Krieges einzugestehen. Aber diese Niederlage ist unumst&ouml;&szlig;lich und die Weiterf&uuml;hrung des Krieges extrem verlustreich. Schon die Endphase des 2. Weltkriegs war im Hinblick auf die Verluste an Menschenleben katastrophal. Die Kapitulation &ndash; hier besch&ouml;nigend als Zusammenbruch bezeichnet &ndash; wurde mit Wunderwaffen-Hoffnungen und Endsieg-Rhetorik verweigert. Wer das im Kopf hat und die aktuelle Berichterstattung der Medien (s. z.B. TAURUS-Debatte) verfolgt, muss schlicht verzweifeln. Die Politik ist irre, wenn selbst der Papst angegriffen wird!<\/p><p>Kleiner Trost: Wenn das Unvermeidliche, also die Kapitulation, erst einmal geschehen ist kann die politische Vernunft vielleicht wieder zur Geltung kommen. 1945 war grausig aber andererseits auch eine gro&szlig;e Befreiung. Ich hoffe, das wiederholt sich!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW. Streich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Papst Franziskus sagt, was die Verantwortlichen sich nicht trauen<\/p><p>(1) Interessant ist, wer sich nun gegen den Papst ausspricht:<\/p><p>Es sind nicht die tats&auml;chlich Verantwortlichen, sondern die &bdquo;vermeintlich braven Trommler&ldquo;, die G&uuml;nter Grass 1959 in seiner &bdquo;Blechtrommel&ldquo; beschreibt, um Kriegs- und Nachkriegszeit zu verdeutlichen. W&auml;hrend die tats&auml;chlich Verantwortlichen schon in der Vorbereitung des n&auml;chsten Konfliktes sind &bdquo;Now we are going on work to create dilemmas in China&ldquo; (29.2.2024 in AF military news), erahnen die Verantwortlichen in Europa, was auf sie zukommt, doch die &bdquo;Blechtrommler&ldquo; haben den derzeitigen Richtungswechsel noch nicht bemerkt. <\/p><p>Die, die nun gegen diesen Papst zu Felde ziehen, &nbsp;geh&ouml;ren zu den &bdquo;blechtrommelnd-krankhaften&ldquo; Autisten, denen leider zu viele B&uuml;rger wie im M&auml;rchen des &bdquo;Rattenf&auml;nger von Hameln&ldquo; hinterherlaufen&hellip; <\/p><p>Aus dem R&uuml;ckzug aus Afghanistan scheint selbst unsere Milit&auml;rf&uuml;hrung nichts gelernt zu haben. <\/p><p>Dem General der Luftwaffe, der diese Woche nach Anchorage fliegt, um den neuen Kommandeur (PACAF) &uuml;ber das deutsche Vorhaben zur Zerst&ouml;rung der Krimbr&uuml;cke zu informieren und &hellip;. &nbsp;&nbsp;&nbsp;sollte man die Reiseerlaubnis entziehen.<\/p><p>MAD, AA und BMV m&uuml;ssten ihn doch bereits &uuml;ber die k&uuml;nftige US-Strategie, sp&auml;testens seit 12.2.2024 informiert haben &ndash;Entlassung von Victoria Nuland, die das &bdquo;UKR-Projekt&ldquo; seit 20.6.2005 wesentlich vorantrieb.<\/p><p>Nun erkennen die tats&auml;chlich Verantwortlichen, dass sie nach fast 20 Jahren auf diese Weise noch nicht den erw&uuml;nschten Erfolg erzielen. Im Unternehmensjargon hie&szlig; dies: &bdquo;Das oberste Management widmet sich neuen Aufgaben und delegiert nun den Scherbenhaufen an das mittlere Management&ldquo; &ndash; hierf&uuml;r hat sich Europa unter derzeit deutscher F&uuml;hrung bereit erkl&auml;rt&hellip; &nbsp;<\/p><p>Ahnen der politisch interessierte B&uuml;rger, die derzeit Verantwortlichen in Exekutive, Judikative und Legislative sowie die von uns finanzierten Medien, wohin &bdquo;Denken in Abh&auml;ngigkeit&ldquo; f&uuml;hrt ? Auch politische Erdbeben lassen sich seismologisch fr&uuml;hzeitig &nbsp;erkennen&hellip; <\/p><p>(2) Auch in all den Religionen gibt es &sbquo;Pharis&auml;er&lsquo;<\/p><p>Das semitische &sbquo;perishayya&lsquo; umschreibt das &bdquo;Trennend Abgesonderte&ldquo; und &uuml;berliefert im Volksmund das &bdquo;Heuchlerische&ldquo;.<\/p><p>Eine religi&ouml;se Gruppierung, die einen Krieg rechtfertigt oder gar heiligt, hat das Wesen der Religion oder das Wesen des Krieges nicht verstanden und passt sich lediglich einer jeweils vermeintlich herrschenden Meinung an&hellip; Das was Erasmus von Rotterdam vor 500 Jahren hierzu zusammengetragen, gilt noch heute&hellip; Aber ist der Mensch auch bereit seine Erkenntnis zu nutzen oder wie viel Morden braucht er, um &bdquo;seinen faulen Arsch in Bewegung zu setzen&ldquo; durch Diplomatie zum Frieden zu finden &ndash; der &bdquo;Gordische Knoten&ldquo; wurde nicht mit dem Schwert zerschlagen&hellip; Und wenn eine Gesellschaft keine Diplomaten, sondern nur noch &bdquo;Brieftr&auml;ger&ldquo; hat, dann muss sie ihre f&uuml;r das Milit&auml;r geforderten &bdquo;300 Milliarden&ldquo; nicht in Material, sondern in Personal investieren &ndash; und dies ist lediglich ein Anteil in Deutschland. Die Kosten f&uuml;r das Material verursachen sp&auml;tere Kosten der Entsorgung und Beseitigung all der angerichteten materiellen und immateriellen Sch&auml;den um ein Vielfaches&hellip; Bereits aus diesen Gr&uuml;nden sollte eine gesunde Gesellschaft sich von jeglichem Krieg fernhalten. &nbsp;Dies gilt auch in Religionen f&uuml;r deren &sbquo;F&uuml;hrung und Fu&szlig;volk&lsquo;&hellip;<\/p><p>Rupert Kr&ouml;mer &nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Frage: Was haben die D&auml;monisierung Putins und des Papstes gemeinsam?<\/p><p>Antwort: Man unterstellt beiden nur B&ouml;ses.<\/p><p>Statt auch Russland das v&ouml;lkerrechtlich festgelegte Prinzip kollektiver Sicherheit zuzugestehen, unterstellt der Westen, dass der russische Pr&auml;sident schlimmste imperialistische Ziele verfolgt.&nbsp;<\/p><p>Statt die zentrale christliche Botschaft von der Friedfertigkeit Ernst zu nehmen und die klugen, guten Absichten des Papstes zu erkennen, unterstellen ihm unsere Politiker, nur den Zielen des &ldquo;b&ouml;sen Diktators&rdquo; Putin zu dienen.<\/p><p>Es kann einen nur fassungslos machen, was wir jetzt wieder an Hirngespinsten erlebt haben.<\/p><p>Besten Gru&szlig;<br>\nL. Salomons<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>wieder einmal bin ich &uuml;berrascht von den Menschen, die keine Gelegenheiten auslassen um darauf hinzuweisen, dass Hass in unserer Gesellschaft keinen Platz hat, flei&szlig;ig regenbogengeschw&auml;ngerte PACE-Fahnen durch die L&uuml;fte schwingen und sich jetzt mit diesen Utensilien bewaffnet, auf den Papst zu st&uuml;rzen. <\/p><p>Und warum?<\/p><p>Nur weil das kirchliche Oberhaupt das Wort &bdquo;FRIEDEN&ldquo; &ouml;ffentlich in den Mund genommen hat. Endlich hat sich die Kirche einmal zu diesem Krieg ge&auml;u&szlig;ert und mit den Werten argumentiert, die den christlichen Glauben zu Grunde liegen. Und schon wird der Papst als Vasall Putins hingestellt und unsere, auch so demokratische Gesellschaft, ger&auml;t in h&ouml;chste Wallung weil hier jemand &bdquo;FRIEDEN&ldquo; fordert.<\/p><p>Jetzt wo wir so sch&ouml;n aufr&uuml;sten, sich der Kanzler auf dem Panzer ablichten l&auml;sst und sich vor einer neu gebauten Munitionsfabrik in Szene setzt, kommt der Papst und fordert Frieden. <\/p><p>Jetzt, wo wir unseren Wehretat verdoppelt haben und wir unsere Kleinkinder lernen, wie toll doch so ein deutscher Luft-Boden-Marschflugk&ouml;rper (Taurus) ist.<\/p><p>Oha, da will uns einer den &bdquo;kriegerischen Spa&szlig;&ldquo; verderben! Und f&uuml;r mich ist Krieg alles andere als Spa&szlig;!<\/p><p>Geht&rsquo; s noch? Ist es nicht mehr m&ouml;glich &uuml;ber den Frieden reden zu d&uuml;rfen?<\/p><p>T&auml;glich sterben auf beiden Seiten Menschen auf entsetzliche Art und Weise und ist es da nicht mehr als legitim, sich Gedanken &uuml;ber eine friedliche L&ouml;sung zu machen? Ist das nicht auch eine Art der Demokratie und des demokratischen Handelns? Aber nein! Der Aufschrei der Gesellschaft ist deutlich h&ouml;her als der Aufschrei, als Herr Macron &ouml;ffentlich &uuml;ber die M&ouml;glichkeit des Einsatzes von Bodentruppen spricht. <\/p><p>Ich bin selbst Vater von zwei S&ouml;hnen und daher erst einmal f&uuml;r den Frieden und nicht f&uuml;r den Krieg. &nbsp;Daher halte ich es wie Reinhard Mey &amp; Freunde in dem Lied: Nein, meine S&ouml;hne geb ich nicht!<\/p><p>Zu oft wurden diese hingegeben und liegen heute noch an irgendwelchen unwirklichen Orten, an die sich niemand mehr erinnert. Vergessen vom Krieg, den Kriegstreibern und den Hetzern. <\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRainer Mendel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Einige Bemerkungen zu Tobias Riegels &bdquo;Putins Papst&ldquo;<\/p><p>Das &bdquo;sakrale&ldquo; Geschwafel von &bdquo;Frieden auf Erden&ldquo; war den weltlichen M&auml;chten schon immer willkommen, selbst dann, wenn bereits die ersten Bomben aus den &bdquo;himmlischen Gefilden&ldquo; herab fielen, die ganze St&auml;dte verw&uuml;steten und zahllose Menschen t&ouml;teten. Sobald nun aber ein Priester (Papst) die christliche Botschaft ernst nimmt und dazu aufruft, endlich mit Friedensverhandlungen zu beginnen, st&uuml;rzen sich sogleich die Bellizisten auf ihn, um ihn (vorerst mit Worten) zu zermalmen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e Horst Roehe. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, <\/p><p>Danke Herr Riegel f&uuml;r Ihren ausgewogenen humanistischen Kommentar zur niedertr&auml;chtigen Hetze gegen den Papst. Da bleibt nicht viel mehr zu sagen. Als der Hinweis, dass es auch auf der anderen politischen Seite der alternativen Medien aufrichtige friedensliebende Menschen und sogar Journalisten gibt, die tats&auml;chlich ebenfalls noch wissen, was pluralistische Meinungsfreiheit hei&szlig;t. Deshalb hier der sehr anst&auml;ndige Kommentar zum selben Thema bei &bdquo;Tichys Einblick&ldquo;. &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/autoren\/mario-thurnes\/\">Der Papst fordert Frieden &ndash; Ja, und?<\/a>&ldquo;<\/p><p>Hoffen wir, dass solche Kommentare den einen oder anderen gehirngewaschen Konsumenten anderer Medien, doch noch zum nachdenken animiert. Denn so kann es nicht weitergehen. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, J. Gerke!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>laut WDR <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/aktuelle-stunde\/aktuelle-stunde-oder-10-03-2024\/wdr\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMGM4NzY5YjUtZWU0Ny00MTZjLTgyYWYtMDc4YWYzODAzNjU3\">&ldquo;Aktuelle Stunde&rdquo; vom 10.02.2024<\/a> ab Minute 07:36 wurde das Interview mit dem Papst schon im Februar gef&uuml;hrt. Da stellt sich die Frage, ob sich die Mainstream-Medien erst mit der Bundesregierung absprechen mu&szlig;ten, &auml;hnlich wie beim &ldquo;Geheimtreffen&rdquo; in Potsdam, um sich einheitlich &uuml;ber dieses Interview zu emp&ouml;ren. Ob &ldquo;Geheimtreffen&rdquo; oder Putin-Interview und jetzt eben das Papst-Interview, immer ist der Tenor der verschiedenen Mainstream-Medien einstimmig. Wenn es eines weiteren Beweises f&uuml;r die Gleichschaltung unsere MSM bedarf, dann haben wir hier einen erneuten Beleg daf&uuml;r. Die H&auml;ufigkeit dieser einstimmigen Kritik der MSM ist auffallend. Ein &ldquo;scheinheiliger Friedensprediger&rdquo; w&auml;re genau das, was die MSM gerne h&auml;tten, n&auml;mlich einen Pabst der den Krieg und die durch die MSM gef&uuml;hrte Kriegspropaganda unterst&uuml;tzt. Insofern entbl&ouml;st diese Schlagzeile in erster Linie die au&szlig;erordentliche Dummheit ihrer Autoren. <\/p><p>Man ist entsetzt wie viele der Volksver-(r&auml;ter?) treter und Journalisten (?) sich mit grauenhaften &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;r die Weiterf&uuml;hrung dieses schrecklichen Krieges einsetzen. Man ist versucht zu ergr&uuml;nden was diese Menschen dazu treibt sich derartig f&uuml;r den Krieg einzusetzen und daf&uuml;r auch den eigenen Wohlstand aufs Spiel zu setzen. Menschenfreundlichkeit kann es ja nicht sein. Wer sich heute f&uuml;r die katholische Kirche sch&auml;mt sollte sie sofort verlassen, denn sie haben offensichtlich im Religionsunterricht nicht aufgepasst. Aber das gilt auch f&uuml;r die evangelische Kirche. Wer den Ausf&uuml;hrungen von Frau Anja Siegesmund folgt mu&szlig; sich doch ernsthaft fragen, wes Geistes Kind sich hier &auml;u&szlig;ert? Im o.g. WDR-Beitrag kommt auch die Theologie-Professorin Frau Regina Elsner der Uni M&uuml;nster zu Wort. Was der Papst gesagt hat ist f&uuml;r sie &ldquo;unmoralisch&rdquo;. Solche Sichtweisen als Theologin zu vertreten ist schon sehr abenteuerlich. Die Welt wird immer verr&uuml;ckter und w&auml;ren es nicht so viele Verr&uuml;ckte, w&uuml;rde man sie alle in eine psychiatrische Kinik einweisen. Einige von ihnen m&uuml;&szlig;ten dann wohl auch gegen ihren Willen zwangsweise eingewiesen werden.&nbsp; Diese Protagonisten, die sich f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Krieges und gegen Friedensverhandlungen aussprechenden, sind scheinbar von allen guten Geistern verlassen. Alle Bef&uuml;rworter des Krieges scheinen des Teufels zu sein. Und ich meine, wenn man genau hinschaut, kann man den Hass bei einigen von ihnen in ihren Augen auch sehen. War Frau M.-A. S.-Z. vor einem Jahr bei der Karnevalveranstaltung vielleicht gar nicht verkleidet?<\/p><p>Jeder der die Auslassungen der Kritiker des Papst-Interviews zur Kenntnis nimmt, sollte sich klar machen, dass die Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung sich Friedensgespr&auml;che im Ukrainekrieg w&uuml;nscht. Dieser Wunsch wird durch die Politik und den MSM jedoch ignoriert. Exemplarisch f&uuml;r diese Regierung ist ja die Aussage von A. Baerbock:&nbsp; &ldquo;&hellip; egal, was meine W&auml;hler denken&rdquo;.<\/p><p>F&uuml;r unsere MSM und die Kriegstreiber in der Politik gilt in jedem Fall auch die Erkenntnis: &ldquo;Sie wenden hier Methoden (l&uuml;gen, verschweigen, verdrehen, ausspionieren, usw.) an, die sie regelm&auml;&szlig;ig anderen sch&auml;rfstens vorwerfen. Es gibt halt verschiedene Wege, auf denen man politisch und menschlich verkommen kann&rdquo;.<\/p><p>Es ist tr&ouml;stend zu wissen, dass wenigstens der Papst sich noch seinen guten Geist bewahrt hat. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRalf Glahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Papst Franziskus st&auml;rkt Menschen die Frieden in der Ukraine und in Gaza wollen<\/p><p>Papst Franziskus hat die Ukraine aufgefordert, Verhandlungen mit Russland zu suchen, um das Sterben zu beenden. Er verwendete dabei den Begriff &laquo;Weisse Fahne&raquo;. Dieser Begriff st&ouml;rt viele und wird mit der Aufforderung zur Kapitulation in Verbindung gebracht, nicht mit Verhandlungen, um das Blutbad zu beenden. Ein Waffenstillstand w&uuml;rde vielen Menschen das Leben retten. Die Worte des Papstes werden zwar kritisiert, aber zeigen Wirkung: Sie st&auml;rken die Menschen, die das sinnlose Sterben und die Zerst&ouml;rungen schnell beenden wollen. Es wird gesch&auml;tzt, dass schon 400&rsquo;000 Menschen in diesen Massakern in der Ukraine get&ouml;tet oder verletzt wurden.&nbsp;<\/p><p>Immer noch besteht in diesem Krieg die Gefahr, dass ein Atomkraftwerk in der Ukraine und vielleicht auch in Russland besch&auml;digt wird, mit schrecklichen Folgen f&uuml;r ganz Europa. Ukrainische Projektile sind auch schon in Moskau und St. Petersburg eingeschlagen. In der N&auml;he von St. Petersburg liegt das AKW&nbsp;Leningrad mit vier Atomreaktoren. Der Krieg in der Ukraine k&ouml;nnte zu einem Weltkrieg werden, wenn noch NATO-Truppen zum Einsatz kommen, wie Macron vorgeschlagen hat.<\/p><p>Wenige Wochen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sa&szlig;en Delegationen Russlands und der Ukraine in Istanbul am Verhandlungstisch und erzielten Ergebnisse, die aus verschiedenen Gr&uuml;nden leider nicht umgesetzt wurden.&nbsp;Nun will&nbsp;der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip&nbsp;Erdogan einen neuen Versuch starten f&uuml;r einen Friedensgipfel an dem auch Russland teilnehmen sollte.&nbsp;Erdogan&nbsp;hat sich als Gastgeber f&uuml;r Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine angeboten.&nbsp;Er&nbsp;traf sich k&uuml;rzlich mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten&nbsp;Wolodymyr Selenskyj&nbsp;in Istanbul. Zu hoffen ist, dass diese Friedensverhandlungen zustande kommen und zum Frieden oder wenigstens zu einem Waffenstillstand f&uuml;hren werden.&nbsp;<\/p><p>Die &laquo;Weisse Fahne&raquo; des Papstes emp&ouml;rte viele. Fast niemand st&ouml;rt es heute hingegen, dass in den Medien seit Jahrzehnten immer wie von &laquo;Verteidigungsministerien&raquo; die Rede ist, auch wenn diese &laquo;Verteidigungsministerien&raquo; mit ihren &laquo;Verteidigungsministern&raquo; offen oder verdeckt Kriege f&uuml;hren oder f&uuml;hrten, in der Ukraine, Gaza, Jemen, Syrien, Afghanistan, Libyen, Somalia, Pakistan, Nicaragua, Panama, Grenada, Falkland Inseln, Vietnam usw.. Diese &laquo;Verteidigungsministerien&raquo; verbraten in vielen L&auml;ndern Milliarden f&uuml;r die Aufr&uuml;stung und sorgen daf&uuml;r, dass mit Waffenlieferungen der Krieg in der Ukraine, im Gaza und die vielen anderen Kriege weitergehen k&ouml;nnen. Fr&uuml;her war man ehrlicher man sprach von &laquo;Kriegsministerien&raquo; wenn es darum ging ein Land milit&auml;risch unter Kontrolle zu bringen, um es wirtschaftlich auszubeuten zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Heinrich Frei<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>in Ihrem Kommentar haben Sie, in dankenswerter Weise, sehr klar und unmissverst&auml;ndlich dargelegt, dass die Worte des Papstes Wirkung zeigen, indem sie die gr&uuml;nen, schwarzen und gelben Sofa-Soldaten dazu zwingen, ihre h&ouml;chst verwerflichen, gef&auml;hrlichen&nbsp; und unmoralischen Positionen in aller &Ouml;ffentlichkeit zu verteidigen! Geradezu erschreckend sind die Statements von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), des CDU-Hardliners Roderich Kiesewetter&nbsp; &ndash; &ldquo;wir m&uuml;ssen den Krieg nach Russland tragen&rdquo; &ndash; und&nbsp; des CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Heuer. Als evangelischer Christ schmerzt es mich, dass in diesem Chor der Hardliner&nbsp; auch vermeintliche Christen wie Katrin G&ouml;ring-Eckardt und Anja Siegesmund, Pr&auml;sidentin des evangelischen Kirchentages 2025 in Hannover, geh&ouml;ren!<\/p><p>Zur Erinnerung:<\/p><p>Ende September 2022 hat der ukrainische&nbsp; Pr&auml;sident Wolodymyr&nbsp; Selenskyj&nbsp; Verhandlungen mit der russischen F&ouml;deration unter Wladimir Putin per Dekret verboten, bis alle von Russland besetzten ukrainischen Gebiete in den Grenzen von 1991 , einschlie&szlig;lich der Halbinsel Krim, befreit sind. Dass ausgerechnet Bundestagsvizepr&auml;sidentin Katrin G&ouml;ring-Eckardt &ndash;&nbsp; die immerhin verschiedene hohe &Auml;mter in der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor Jahren innehatte &ndash;&nbsp; offensichtlich bewusst die &Auml;u&szlig;erungen von Papst Franziskus fehlinterpretiert, ist mehr als besch&auml;mend, wobei sich G&ouml;ring-Eckardt in die Reihe bundesdeutscher Milit&auml;r- Hardliner einreiht. Es geh&ouml;rt leider zur weitestgehend vernachl&auml;ssigten Kernkompetenz der christlichen Kirchen, sowohl seitens der katholischen, als auch seitens der evangelischen Kirche, die Botschaft des Friedens ihres Religionsstifters, Jesus Christus, laut und kraftvoll zu verk&uuml;nden: So hei&szlig;t es in der Bergpredigt der Bibel, Kapitel 5 Vers 9, Evangelium nach Matth&auml;us: &ldquo;Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder hei&szlig;en&rdquo;. Und in der evangelischen Kirche (EKD) gebot die Jahreslosung 2019: &bdquo;Suche Frieden und jage ihm nach&rdquo; (Psalm 34 Vers 15) . Wer das vorab ver&ouml;ffentlichte Transkript des Interviews von Papst Franziskus vorurteilsfrei&nbsp; liest, wird nicht umhin k&ouml;nnen , dass von Kapitulation und Unterwerfung nicht die Rede sein kann! Der Pontifex w&ouml;rtlich: &ldquo;Das Wort verhandeln ist&rdquo; -so Franziskus&nbsp; &ndash; &ldquo;ein mutiges Wort. Wenn man sieht, dass man besiegt ist, dass die Dinge nicht gut laufen, muss man den Mut haben zu verhandeln.&ldquo; Und weiter &bdquo;Aber ich glaube, dass derjenige am st&auml;rksten ist, der die Situation betrachtet, an die Menschen denkt und den Mut hat, eine wei&szlig;e Flagge zu hissen und zu verhandeln&rdquo;. Der Interviewer verwendete in seiner Fragestellung den Begriff &bdquo;wei&szlig;e Flagge&ldquo;. Franziskus wurde nach seiner Meinung zu der laufenden Debatte gefragt. &ldquo;Soll die Ukraine aufgeben oder w&uuml;rde dies die Taten der Angreifer legitimieren?&rdquo; . Bereits Ende M&auml;rz\/Anfang April 2022, also wenige Wochen nach Ausbruch des Ukraine-Krieges, lag, nach &uuml;bereinstimmenden Pressemitteilungen, ein paraphiertes Papier vor, das von den Unterh&auml;ndlern der Ukraine und der Russischen F&ouml;deration in Istanbul ausgehandelt worden war und den Stellvertreterkrieg zwischen den USA und der Russischen F&ouml;deration&nbsp; beendet h&auml;tte. Mutma&szlig;lich auf Druck des Westens wurde diese Chance jedoch nicht genutzt. Der Papst zur aktuellen Situation in der Ukraine: &ldquo;Sch&auml;mt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird&rdquo;!<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nWilfried B&ouml;ckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten Team,<\/p><p>ich bin entsetzt &uuml;ber die Reaktionen unserer Politiker und der &Ouml;RM auf die Rede von Papst Franziskus.&nbsp;<\/p><p>Ich verstehe gar nicht mehr, was in unserem Land in den letzten Jahren passiert ist und wie es m&ouml;glich sein kann, dass Politiker und gro&szlig;e Teile der Medien sich in &bdquo;diesem unserem Land&ldquo; so &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfen und k&ouml;nnen, ohne dass es einen kollektiven Aufschrei der Emp&ouml;rung gibt.&nbsp;<\/p><p>Es macht mir zunehmend Angst, dass und wie diese &bdquo;Zeitenwende&ldquo; in gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung und der &Ouml;ffentlichkeit wirkt.<\/p><p>Das hatten wir so &auml;hnlich schon einmal in Deutschland.<\/p><p>Am Vorabend des 1. Weltkrieges war die Stimmung ja schon einmal so euphorisch was den Krieg anging.<\/p><p>Aber nach 2 verlorenen Kriegen mit unz&auml;hligen Toten, unermesslichen Zerst&ouml;rungen und Leid,<\/p><p>sollte man doch kl&uuml;ger geworden sein, oder?<\/p><p>Es ist f&uuml;r mich unfassbar, dass ich auf meine alten Tage als nicht &uuml;berzeugter Kirchg&auml;nger, noch Partei ergreifen muss f&uuml;r einen Papst, der doch nur humanistische und christliche Werte predigt &ndash; und der von der medialen &Ouml;ffentlichkeit und vielen &ndash; auch christlichen Politikern &ndash; daf&uuml;r zumindest verbal, gesteinigt wird.&nbsp;<\/p><p>Nein, das darf so nicht weitergehen. Wir m&uuml;ssen gemeinsam wieder zur Besinnung kommen und es muss klar sein, dass Krieg T&ouml;ten und Zerst&ouml;rung bedeutet, und dass es daran gar nichts, aber auch gar nichts, Gutes noch Richtiges gibt.&nbsp;<\/p><p>P.S. wie sind denn die Reaktionen im Ausland auf die Papst Rede?<\/p><p>Ist es dort auch so katastrophal wie in Deutschland, oder gibt es da drau&szlig;en auch noch normale Menschen?<\/p><p>Jens Biester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Bravo!<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen charakterstarken Artikel.<\/p><p>Die besten Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nPeter Palec<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>seit der Zeitenwende gilt, wie im Mittelalter, wieder der gro&szlig;e Glauben, die Anwendung des Verstandes ist Ketzerei.<\/p><p>Da wirkt&nbsp; der Aufruf des Papstes sch&auml;dlich und verdammenswert.<\/p><p>Denn wenn man die Dauerbeschw&ouml;rung vom D&auml;mon Putin, der die ganze Welt an sich rei&szlig;en wird, wenn die Ukraine nicht &ldquo;gewinnt&rdquo;, aufg&auml;be, w&uuml;rden die Erz&auml;hlungen, dass eine massive Aufr&uuml;stung der EU-L&auml;nder zur weiteren Existenz zwingend geboten ist, dass man mehr als 2% des BIP f&uuml;r &ldquo;Verteidigung&rdquo; ausgeben muss, ad absurdum gef&uuml;hrt.<\/p><p>Dann h&auml;tten die Kriegstreiber es schwerer, dem bl&ouml;den Volk die Notwendigkeit der Kriegsert&uuml;chtigung zu verkaufen.<\/p><p>Doch das muss weiterlaufen &ndash; zum Wohle der Triade aus Kriegsindustrie, Politik und MSM.<\/p><p>Profit finanzieller Natur, Karrierechancen, Macht, narzisstische Selbstbefriedigung&hellip; Jedem sein Scherflein.<\/p><p>Dem Aufruf des Papstes kann ich von Herzen zustimmen! Aber denen, die sich christlich nennen, doch das Wesen des Christentums mit F&uuml;&szlig;en treten, kann ich nur raten, den Spruch aus meiner Jugendzeit zu beherzigen: Vor Inbetriebnahme der Mundwerkzeuge das Gehirn einschalten!<\/p><p>Hoffnungsvolle Friedenshetzergr&uuml;&szlig;e<br>\nKarin Heil<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel!<\/p><p>Es ist schon erstaunlich, dass ein Papst so mutig ist und sich der europ&auml;ischen und nordamerikanischen Kriegstreiberei entgegenstellt. Vor einiger Zeit hatte er ja bereits schon den negativen Einfluss der USA auf den Ukrainekonflikt hervorgehoben. Davon erfuhr man bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen (Tagesschau\/Tagesthemen und Heute-Sendung und Heute-Journal) nichts, sondern nur im Rundfunk, sozialen Medien und einigen Zeitungen. Diesmal entschloss man sich dann doch im Fernsehen auf unliebsame &Auml;u&szlig;erungen des katholischen Kirchenoberhaupts einzugehen, um sich nicht verd&auml;chtig zu machen. Nat&uuml;rlich erhielt Franziskus dabei kein Lob, sondern es wurden Bemerkungen von solchen Kriegstreibern wie Strack-Zimmermann und Kiesewetter eingeblendet. Zustimmung bekam der Papst allerdings vom s&auml;chsischen Ministerpr&auml;sident Kretschmer, welcher der einzige in der CDU (neben Armin Laschet) ist, der auch mal Verst&auml;ndigung mit dem russischen Pr&auml;sidenten sucht. Es ist regelrecht bewundernswert, welchen Weg Franziskus einschl&auml;gt, wobei sich doch die katholische Kirche bereits im Mittelalter mit den Kreuzz&uuml;gen als kriegswillig gezeigt hat. Nun muss man sagen, dass das derzeitige Kirchenoberhaupt aus S&uuml;damerika kommt, einem Kontinent auf dem man sich wohl auch heute noch an die negativen Auswirkungen des Imperialismus erinnert oder wo sie vielleicht noch sp&uuml;rbar sind. Nicht nur in Argentinien, sondern auch im benachbarten BRICS-Staat Brasilien hat man Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Haltung Russlands bzw. sieht die Ursachen f&uuml;r den Konflikt im Westen. Der fr&uuml;here Papst Johannes-Paul II h&auml;tte sich wohl diesbez&uuml;glich nicht zum Ukrainekrieg ge&auml;u&szlig;ert. Als Karol Jozef Wojtyla stammt er aus Polen und hatte damals demzufolge einen negativen Blickwinkel auf Russland bzw. auf die damals noch vorhandene Sowjetunion gehabt. Angeblich soll ja sein Einfluss mit dazu beigetragen haben, dass die kommunistische Regierung dort mit Hilfe der polnischen Gewerkschaft gest&uuml;rzt wurde. So ist es auch verst&auml;ndlich, dass das Land, aus dem ein Papst stammt, auch dessen Gesinnung pr&auml;gt und damit seine Haltung zu einem bestimmen Konflikt verdeutlicht. Der derzeitige Papst ist in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung, der sich auch nicht dem in seiner eigenen Kirche vorgegebenen Mainstream unterwirft. Das ist auch gut so. Solche Menschen, vor allem P&auml;pste, brauchen wir mehr.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, liebe Redaktion, <\/p><p>der Papst geht bei seinen &Auml;u&szlig;erungen ja schlicht von den milit&auml;rischen Realit&auml;ten aus und m&ouml;chte auf deren Basis das Leben m&ouml;glichst vieler Menschen auf beiden Seiten bewahren. Aber schn&ouml;de Realit&auml;ten interessieren die Kriegstreiber in Politik und Medien nicht. Der Westen und allen voran Deutschland haben ja die vermeintlich &uuml;berlegenen Werte (unter anderen wohl den der Kapitalrendite) und denen muss zur Geltung verholfen werden, koste es was es wolle, vielleicht am Ende auch unser aller Leben. <\/p><p>Ich warte nun nur noch darauf, dass Frau Strack-Zimmermann und Herr Thierse einen Gemeinschaftstweet absetzen: &ldquo;Als Katholiken sch&auml;men wir uns f&uuml;r die unverantwortlichen Aussagen von Jesus Christus zum Hinhalten der anderen Wange, die er in einer als Bergpredigt bezeichneten Rede &auml;u&szlig;erte. Damit ermuntert er lediglich den Aggressor, weitere Verbrechen zu begehen.&rdquo; <\/p><p>Hauke Dressel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte NDS,<\/p><p>die Menschen, die sich da Christen schimpfen, sind mit Sicherheit alles, aber keine Christen. Wer andere f&uuml;r seine Interessen &uuml;ber die Klinge springen l&auml;sst, ist h&ouml;chstens Antichrist.<\/p><p>Die Leute geh&ouml;ren alle in eine psychiatrische Anstalt, wahlweise auch an die Front.<\/p><p>Die sind von ihrer eigenen Propaganda und Hybris so gehirngewaschen, die glauben den Unsinn tats&auml;chlich, den sie da verzapfen.&nbsp;<\/p><p>Kann hier nur wieder auf den Psychologen Hans-Joachim Maaz hinweisen, der erkl&auml;rt, woher dieses kranke Verhalten kommt.&nbsp;<\/p><p>Kaputte Gesellschaft und es wird nicht besser. Kranke Menschen &ldquo;erziehen&rdquo; ja wieder kranke Menschen. Man sieht ja, dass man mit LGBTQ und Gendergaga immer mehr abgleitet und der Absturz wird sich beschleunigen. Der gesamte Staat verbl&ouml;det immer mehr, inklusive der Eliten bis es irgendwann knallt. Dann bin ich hoffentlich bereits woanders mit der Familie.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nH. Dietrich&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, <\/p><p>als Katholik habe ich mich &uuml;ber Ihren meiner Meinung nach so zutreffenden Kommentar sehr gefreut. Die zitierten Aussagen von Papst Franziskus stehen aus meiner Sicht in direktem Zusammenhang zu seiner Weihnachtsbotschaft 2023, die mich sehr bewegt hat. Papst Franziskus betont dort: &ldquo;Mit fest auf das Jesuskind gerichtetem Blick flehe ich um Frieden f&uuml;r die Ukraine. Wir bekunden erneut unsere geistliche und menschliche N&auml;he zu ihrem gepeinigten Volk, damit es durch die Unterst&uuml;tzung eines jeden von uns die Konkretheit der Liebe Gottes sp&uuml;re.&rdquo; (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dbk.de\/presse\/aktuelles\/meldung\/papst-franziskus-botschaft-und-segen-urbi-et-orbi-zu-weihnachten-2023\">dbk.de<\/a>). <\/p><p>Waffen aber sind keine L&ouml;sung, wie der Papst hervorhebt: &ldquo;Zum F&uuml;rst des Friedens &bdquo;Ja&ldquo; zu sagen, bedeutet also, &bdquo;Nein&ldquo; zum Krieg zu sagen, zu jedem Krieg, zur Logik des Krieges selbst, der eine Reise ohne Ziel, eine Niederlage ohne Sieger und ein Wahnsinn ist, f&uuml;r den es keine Entschuldigung gibt. Um aber &bdquo;Nein&ldquo; zum Krieg zu sagen, muss man &bdquo;Nein&ldquo; zu den Waffen sagen. Denn wenn der Mensch, dessen Herz unstet und verwundet ist, Werkzeuge des Todes in H&auml;nden h&auml;lt, wird er sie fr&uuml;her oder sp&auml;ter einsetzen. Und wie kann man von Frieden sprechen, wenn Produktion, Verkauf und Handel von Waffen zunehmen? Wie zur Zeit des Herodes, bewegen sich heute die Machenschaften des B&ouml;sen, die sich dem g&ouml;ttlichen Licht widersetzen, im Schatten der Heuchelei und des Heimlichen: Wie viele bewaffnete Massaker ereignen sich in ohrenbet&auml;ubender Stille, ohne dass viele davon erfahren! Die Menschen, die keine Waffen, sondern Brot haben wollen, die sich abm&uuml;hen, um &uuml;ber die Runden zu kommen und um Frieden bitten, wissen nicht, wie viel &ouml;ffentliches Geld f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben wird. Doch sie sollten es wissen! Dar&uuml;ber soll man sprechen, dar&uuml;ber soll man schreiben, damit die Interessen und Gewinne bekannt werden, die die Drahtzieher der Kriege sind.&rdquo; (Quelle: ebd.). So &auml;u&szlig;ert sich kein &ldquo;Putins Papst&rdquo;, sondern ein Mensch, der authentisch und aus &Uuml;berzeugung versucht, die christliche Botschaft zu leben und damit bereits viele Menschen bewegt hat. <\/p><p>Meines Wissens war der Papst schon seit Beginn des Ukraine-Krieges im Jahr 2014 das einzige Staatsoberhaupt, das seitdem regelm&auml;&szlig;ig &ouml;ffentlich diesen Konflikt thematisierte und immer wieder an die Verantwortlichen appellierte, endlich einen Weg zum Frieden zu suchen und zu gehen. Was tat die Bundesregierung f&uuml;r den Frieden, was taten die von Ihnen zitierten Personen G&ouml;ring-Eckardt, Strack-Zimmermann, Heuer, Thierse, Siegesmund, Kiesewetter? Von den genannten Personen bekennen sich doch mindestens f&uuml;nf zum christlichen Glauben. Ich frage mich, wie diese Menschen ihre Haltung &uuml;berhaupt mit der Frohen Botschaft vereinbaren, in der es z. B. hei&szlig;t: &ldquo;Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.&rdquo; (Matth&auml;us 5,9). Stattdessen h&ouml;rt man von den genannten Leuten nur die Forderung nach Waffenlieferungen. Jedes Menschenleben ist kostbar, kostbarer als irgendwelche Landesgrenzen oder das Gef&uuml;hl, juristisch Recht zu haben. Gerade, weil jeder Krieg ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und nur Blutvergie&szlig;en fordert, ist der christliche Auftrag so elementar, die Friedensbotschaft Jesu Christi in die Welt zu tragen und zu leben. Und dies hat Papst Franziskus in seinem Interview gezeigt. <\/p><p>Herr Riegel, Sie schreiben: &ldquo;Die Worte des Papstes zeigen Wirkung: Sie st&auml;rken die Menschen, die das sinnlose Sterben im Stellungskrieg schnell beenden wollen.&rdquo; M&ouml;gen es viele und immer mehr Menschen sein. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEduard Wiesenfeld <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Bitte ver&ouml;ffentlichen Sie diesen Leserbrief. Danke!<\/p><p>Von fr&uuml;her Jugend an, seit ich in der Schule mit dem behelligt wurde, was in Deutschland als Christentum galt, hat mich die Dummheit, Ignoranz und Verlogenheit der meisten hiesigen Christen angewidert und mein Verh&auml;ltnis zu deren Glauben massiv gepr&auml;gt.<\/p><p>Mich hat aber immer f&uuml;r den christlichen Glauben positiv eingenommen, dass in den 10 Geboten das Gebot, du sollst nicht t&ouml;ten, an prominenter Stelle steht.<\/p><p>Im Grunde genommen braucht es in einer Religion nicht viel mehr als diesen einen Grundsatz, du sollst nicht t&ouml;ten.<\/p><p>Die in dem Artikel zur Sprache gekommenen Kritiker des Papstes wollen, dass andere gegen diesen Grundsatz versto&szlig;en. Sie wollen, dass Menschen get&ouml;tet werden. Mehr muss man &uuml;ber diese Leute eigentlich nicht wissen bevor man sich mit Ekel von ihnen abwendet.<\/p><p>Mich interessiert allenfalls eine einzige Information &uuml;ber Kiesewetter, Strack-Zimmerman und die anderen aus deren Riege. Ich w&uuml;rde gerne wissen wie viel verdient man je toten Soldat. Wie viel Geld bekommt man daf&uuml;r, dass man seine Seele verkauft? Ich nehme an, man redet in christlichen Kreisen noch &uuml;ber Seele, ewiges Leben, Gott. Glaubt irgendjemand wirklich, dass der christliche Gott, sollte es ihn wirklich geben, zul&auml;sst, dass sein Wohnzimmer auf alle Zeit von Kiesewetter und Co beschmutzt wird?<\/p><p>Roland Kaschek<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,&nbsp;<\/p><p>einmal mehr hat der &ldquo;Werte&rdquo;-Westen seine Maske fallen gelassen. Nun ist ja hinreichend bekannt,&nbsp; als wes Geistes Kind sich der Gro&szlig;teil von Politik, Wirtschaft und Medien in seinem Agieren zeigt, zumal die &ldquo;werten&rdquo; Herrschaften ja gar nicht in das unmittelbare Geschehen vor Ort am Kriegsschauplatz involviert sind. Was mich allerdings noch betroffener und w&uuml;tender macht, ist die Tatsache, da&szlig; sich die letztlich nur noch als aufwieglerisch zu bezeichnende Kriegsl&uuml;sternheit bis in die Mitte unserer Kirchen hinein breit gemacht hat. So widerspricht sich beispielsweise der Chef der D&uuml;sseldorfer Staatskanzlei, Nathanael Liminski, selbst, wenn er anl&auml;&szlig;lich der Amtseinf&uuml;hrung des neuen Paderborner Erzbischofs Udo Bentz die Kirche <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/neuer-paderborner-erzbischof-hat-sein-amt-angetreten\">zu mehr Engagement f&uuml;r das Gemeinwohl ermahnt<\/a>, gleichzeitig aber in einer Nebenbemerkung Unverst&auml;ndnis &auml;u&szlig;ert &uuml;ber die Bemerkung von Papst Franziskus, <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/51743-neuer-paderborner-erzbischof-bentz-ins-amt-eingefuehrt\">die Ukraine solle in Verhandlungen mit Ru&szlig;land eintreten<\/a>. Dieses Statement geht v&ouml;llig gegen den Wahlspruch von Erzbischof Bentz, &ldquo;Gott die Ehre &ndash; Friede den Menschen&rdquo;! &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die &Auml;u&szlig;erung von Anja Siegesmund&hellip; Was hat Papst Franziskus denn Schlimmes gesagt? Ist es so verwerflich zu erkennen, wie die Dinge wirklich stehen, konkret: die Aussichtslosigkeit hinsichtlich eines Sieges der Ukraine geschichtsbewu&szlig;t beim Namen zu nennen, und daraus resultierend f&uuml;r Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zu werben? Mitnichten, der Pontifex folgt mit seinen Aussagen lediglich der Botschaft, welcher er sich Kraft seines Glaubens und Amtes als Stellvertreter Christi verpflichtet f&uuml;hlt. So hei&szlig;t es i14. Kapitel des Johannes-Evangeliums: &ldquo;Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch&rdquo;. Also erweist sich Franziskus seiner Titulierung als &ldquo;Pontifex&rdquo; in diesem Punkt mehr als w&uuml;rdig, denn diese bedeutet &uuml;bersetzt nichts anderes als &ldquo;Br&uuml;ckenbauer&rdquo;. Und solche braucht unsere Zeit mehr denn je. Daraus folgt, da&szlig; die Unterstellung, Franziskus sei ein &ldquo;scheinheiliger Friedensprediger&rdquo; nicht nur infam falsch ist, sondern im Gegenteil wiederum einmal Zeugnis gibt von der Scheinheiligkeit unserer Politiker wie so mancher ma&szlig;geblicher Kirchenvertreter, welche , unterst&uuml;tzt von den meisten Medien, mit ihren Reaktionen auf die im konkreten Fall prophetisch zu nennenden Worte des Papstes neuerlich der orwellianischen Sprachverdrehung &ldquo;Krieg ist Frieden&rdquo; willf&auml;hrig sind. Wenn sich also Leute wie etwa der CDU-Mann Heuer, &auml;hnlich wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP, als Christen sch&auml;men f&uuml;r das Versagen der r&ouml;misch-katholischen Kirche an zentraler Stelle, so disqualifizieren sie sich damit unweigerlich selbst als heuchlerische Hassprediger. Und f&uuml;r solche Mitmenschen sch&auml;me i c h mich als katholischer Christ &ndash;&nbsp; und zwar in Grund und Boden. Einfach nur noch widerlich,&nbsp; das Ganze!&nbsp;<\/p><p>Herbert We&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zitat:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die &bdquo;Argumente&ldquo; der Gegner von Waffenstillstand und Verhandlungen im Ukrainekrieg sind vorerst nur Behauptungen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wieso wird das nicht als Verschw&ouml;rungstheorie bezeichnet.Medien und Regierung&nbsp; benutzen diese Vokabel st&auml;ndig. Aber von kritischer Seite wird immer sehr vorsichtig argumentiert.: Beispiele die mir einfallen. Man mu&szlig; immer wieder betonen,das das ein Angriffskrieg ist. Gazakrieg : Angriff der Hamas&hellip;&hellip;<\/p><p>In den Mainstreammedien werden Zusammenh&auml;nge,Ursachen oder zeitlicher Ablauf eines Konflikts so gew&auml;hlt,das die gegnerische Partei\/Regierung als Schuldige oder Verursacher dastehen. Ich denke es ist an der Zeit m&ouml;glichst Klartext zu sprechen.<\/p><p>Hier noch ein Spruch von Jesus an Pontius Pilatus aus dem Nikodemusevangelium: &ldquo;Du siehst doch,wie die,welche die Wahrheit sagen,von denen verurteilt&nbsp; werden,die die Macht auf der Erde haben.&rdquo;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ-PKruchen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin alt genug, um die Kuba-Krise mit erlebt zu haben. Damals versuchten die Russen sich sozusagen im Vorgarten der USA milit&auml;risch einzurichten, worauf die USA &auml;u&szlig;erst d&uuml;nnh&auml;utig reagierten. Immerhin betrachten sie die gesamte Karibik als ihr Einflussgebiet, in dem keine unfreundliche Macht etwas zu suchen hat. Ich stand damals auf Seiten der USA, deren Besorgnis ich gut verstehen konnte. Heute stehe ich aus den gleichen Beweggr&uuml;nden auf der Seite Russlands. Warum m&uuml;ssen die sich eigentlich bieten lassen, was den Amis nicht zuzumuten ist? Und warum sind die Angriffskriege der USA so sehr viel besser als die der Russen?<\/p><p>Aber diese Meinung wage ich schon kaum noch laut zu sagen, sonst befinde ich mich in der gleichen Situation wie jemand, der im Dritten Reich offen sagte, seiner Ansicht nach w&auml;ren die Juden doch gar nicht so schlimm. Der musste damit rechnen, fortan gemieden zu werden, denn niemand wollte die &bdquo;Kontaktschuld&ldquo; auf sich nehmen. Ob wir jemals lernen, dass es zu einfach ist, die politische Welt in &bdquo;die Guten&ldquo; und &bdquo;die B&ouml;sen&ldquo; aufteilen zu wollen?<\/p><p>H. Wegener <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der NDS, <\/p><p>Greift der Kriegswahn weiter um sich? Keine n&uuml;chterne Stimme in der BRD? Und: Putin w&uuml;rde &ldquo;weitermachen&rdquo;? Da frage ich mich: Was will Her Putin mit diesem maroden Europa, mit einer abst&uuml;rzenden BRD? Glaubt jemand ernstlich, das w&auml;re eine &ldquo;lohnende Beute&rdquo;. Wer w&uuml;rde so dumm sein, das zu wollen. Gandhi: Eine der sieben Tods&uuml;nden ist &ldquo;Wissen ohne Moral&rdquo;. <\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nH. Polster <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>das sind seltsame Zeiten.<\/p><p>Der Papst wird angefeindet, weil er predigt, lieber zu verhandeln statt noch mehr Opfer in Kauf zu nehmen. Wenn man Etwas vom Papst erwarten kann, dann ja wohl genau das. <\/p><p>Die Reaktionen dieser Kriegstreiber zeugen damit von ausgepr&auml;gter Unreife. Diese Leute sind im Grunde unf&auml;hig, ihre politischen Mandate ad&auml;quat zu bekleiden. <\/p><p>Sie k&ouml;nnen sich anscheinend nicht einmal in die Position des Papstes hineinversetzen und\/oder seine Verlautbarungen einfach nur (gleichm&uuml;tig?) zur Kenntnis nehmen, ohne das eigene Geltungsbed&uuml;rfnis hinauszuposaunen. Und einige nennen sich dabei auch noch Christen und beanspruchen die eigene Sicht der Dinge offenbar als ma&szlig;gebend f&uuml;r die gesamte Christenheit, da sie sogar das (angeblich) eigene religi&ouml;se Oberhaupt als Instanz zur Kalibrierung des eigenen moralischen Kompasses diskreditieren. <\/p><p>Es ist notwendig, solche Politiker abzuw&auml;hlen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPierre Lutomski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>der arme Papst! Hat er sich sp&auml;t aus seinem Vatikanischen Gartenparadies getraut und als geistliches Oberhaupt ziemlich vieler Menschen auf dieser Erde wider dem Krieg in der Ukraine gepredigt und zu Friedensverhandlungen aufgerufen,&nbsp;muss er sich f&uuml;r diese moralische Wahrheit nun von&nbsp;Schafen seiner Herde daf&uuml;r als Ketzer brandmarken lassen! Pfui Deibel! Aber so sind sie, die christlichen (katholischen) Kriegshetzer vom Schlage einer Strack-Zimmermann: Heute den &ldquo;Feind&rdquo; am liebsten brennen sehen (auch wenn es der eigene Oberhirte ist), morgen zur Beichte gehen, um&nbsp;die besudelte Weste wieder reinwaschen zu lassen und &uuml;bermorgen so weitermachen wie vorgestern. Business as usual eben. Gottlose Verblendung, da hilft nur beten: Lieber Gott, ich w&uuml;nsche dem amtierenden Stellvertreter Deines Sohnes auf Erden noch ein langes Leben im Diesseits. Besch&uuml;tze ihn mit den Himmlischen Herrscharen, auf dass ihm das Schicksal der Offen-&ldquo;Barung&rdquo;&nbsp;fr&uuml;herer&nbsp;Vorg&auml;nger erspart bleibt! Und vergebe seinen Widersachern A.D. 2024 nicht, denn sie wissen genau, was sie tun! Amen!<br>\nJa, die Kriegshetzer heute wissen genau, was sie tun! Sie wissen auch, dass der russische Pr&auml;sident nicht &ldquo;&uuml;ber Europa herfallen wird&rdquo;, um seinen &ldquo;Imperialismus&rdquo; fortzusetzen (Wolfgang Thierse). Was sollte er hier wollen? Sich einen durch und durch maroden Klotz ans Bein binden? Und den dann mit russischem Rubel alimentieren, w&auml;hrend die US-Marionetten ihn feindlich anglotzend ans Bein pinkeln? Das hat V. Putin als Pr&auml;sident des gr&ouml;&szlig;ten Landes der Erde nun wirklich nicht n&ouml;tig. Imperialistisches Treten und Zertreten ist das Erfolgsmodell des US-Werte-Westens. Und dieses Erfolgsmodell muss am Laufen gehalten werden, koste es, was es wolle! Auch das wissen die westlichen Kriegstreiber. Und V.Putin sowieso.<\/p><p>Im Sinne von Papst Franziskus friedliche Gr&uuml;&szlig;e an Sie und meine Nachbarn im Osten,<\/p><p>Claudia L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Tobias Riegel,<br>\nhallo Autoren der NachDenkSeiten,<\/p><p>wieso sch&auml;mt man sich als katholischer Christ, wenn sich der Vertreter Gottes auf Erden ein Kriegsende und Friedensverhandlungen w&uuml;nscht. Die Bedeutung Christ bekommt einen ganz anderen\/neuen Hintergrund.<\/p><p>Die Katholikin und Kriegspolitikerin Strack-Zimmermann schafft es sogar, den Papst und Satan mal locker in einen Satz zu packen (ob es da einen Zusammenhang gibt?).<br>\nNach Aussage von Strack-Zimmermann gibt es ausschlie&szlig;lich brutale russische T&auml;ter und ausschlie&szlig;lich ukrainische Opfer. Die Russen sind also grunds&auml;tzlich brutal. Und die Ukrainer werfen mit Watteb&auml;uschchen?!? &Uuml;brigens: Einige der Watteb&auml;uschchen-Werfer sind begeisterte Anh&auml;nger des Nationalsozialismus, pflegen diesen und stellen diese Ideologie unter anderem mit Symbolik zur Schau. Strack-Zimmermann scheint das nicht zu wissen. Man sollte sie dar&uuml;ber informieren.<\/p><p>Strack-Zimmermann sch&auml;mt sich als Katholikin, weil sich das Oberhaupt der r&ouml;misch-katholischen Kirche f&uuml;r Frieden einsetzt. Kritik zu &uuml;ben, ist ihr gutes Recht. Dem Heiligen Vater abzusprechen, seine Meinung zu &auml;u&szlig;ern und ihn zurechtzuweisen, ist schon beleidigend.<\/p><p>Der noch amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz hat im August 2023 Pazifisten und Kriegsgegner beschuldigt, sie seien gefallene Engel, die aus der H&ouml;lle kommen, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102716\">weil sie letztendlich einem Kriegstreiber das Wort reden<\/a>.<\/p><p>Vielleicht ist auch Strack-Zimmermann ein gefallener Engel, der aus der H&ouml;lle kommt? Und zwar, weil sie selbst eine Kriegstreiberin ist. Eine Antwort k&ouml;nnten eventuell gl&auml;ubige Christen liefern.<br>\nSie selbst hat sich erfreulicherweise nur als Katholikin bezeichnet. Einen christlichen Hintergrund hat sie nicht erw&auml;hnt.<\/p><p>Strack-Zimmermann und Scholz haben eine au&szlig;erordentliche bizarre Vorstellung von Religiosit&auml;t oder des Katholizismus oder des Christentums.<\/p><p>Opfer und T&auml;ter: Die im Krieg eingesetzten Soldatinnen und Soldaten sind Opfer, Russen wie Ukrainer. Auch die durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogene Zivilbev&ouml;lkerung ist Opfer. Die T&auml;ter (Kriegspolitiker und Kriegspolitikerinnen) und Kriegsgewinnler (Waffen- und Munitionshersteller\/innen) sitzen ungef&auml;hrdet weit weg in Sicherheit und bestreiten ihren luxuri&ouml;sen Lebenswandel mit der Herstellung und des Handels mit Materialien (Waffen) zu Kriegszwecken, die unz&auml;hlige Opfer hervorbringen. Sie sind also wissentlich mitverantwortlich f&uuml;r jedes Opfer.<\/p><p>ICH HISSE DIE WEISSE FAHNE<\/p><p>Vielen Dank an Tobias Riegel und die Betreiber der NachDenkSeiten!<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nHolger Wixfort<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>es ist aus meiner Sicht bemerkenswert, dass die heftigste Kritik am Papst ausgerechnet von Politikern kommt, die selbst Mitglied der Katholischen bzw. der Evangelischen Kirche sind. Was will uns das sagen?<\/p><p>K&ouml;nnte man daraus schlie&szlig;en, dass die pazifistische Lehre Jesu in der Katholischen und Evangelischen Kirche keine Rolle mehr spielt bzw. nie gespielt hat?<\/p><p>Dass Jesus tats&auml;chlich Pazifist und seine Lehre tats&auml;chlich pazifistisch war, wird u.a. durch die Tatsache belegt, dass die Christen in den ersten drei Jahrhunderten nach Jesus streng pazifistisch gelebt haben. Der Kirchenkritiker Karlheinz Deschner schreibt dazu:<\/p><p>&raquo;Im Neuen Testament sollen die Christen nur &ldquo;den Schild des Glaubens&rdquo; ergreifen, &ldquo;den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes&rdquo;. Und in &Uuml;bereinstimmung mit den neutestamentlichen T&ouml;tungsverboten wird im Christentum der ersten drei Jahrhunderte nirgends der Kriegsdienst erlaubt!<\/p><p>Justin, Tatian, Athenagoras, Tertullian, Origenes, Cyprian, Arnobius, Laktanz, wie unterschiedlich auch immer menschlich und theologisch, ob sie &ldquo;Ketzer&rdquo; geworden, &ldquo;verketzert&rdquo; worden, &ldquo;rechtgl&auml;ubig&rdquo; geblieben sind, sie alle erm&uuml;den nicht, der Welt Gewaltlosigkeit zu verk&uuml;nden. Sie alle versichern, wie Athenagoras, da&szlig; Christen &ldquo;ihre Feinde nicht hassen, sondern sogar lieben &hellip; sie sogar segnen und f&uuml;r die, welche ihnen nach dem Leben streben, sogar beten&rdquo;, da&szlig; sie &ldquo;geschlagen nicht wieder schlagen, ausgeraubt nicht prozessieren&rdquo;. &ldquo;Wir d&uuml;rfen so nicht Widerstand leisten&rdquo;, kommentiert der hl. Justin die Bergpredigt.<\/p><p>Der Kaiser k&ouml;nne kein Christ, ein Christ niemals Kaiser sein. Scharf konfrontiert Tertullian Christenpflicht und Kriegsdienst, g&ouml;ttlichen und menschlichen Fahneneid, &ldquo;das Feldzeichen Christi und das Feldzeichen des Teufels, das Lager des Lichts und das Lager der Finsternis&rdquo;. Er nennt sie &ldquo;unvertr&auml;glich&rdquo; und erkl&auml;rt jede Uniform &ldquo;bei uns verboten, weil sie das Abzeichen eines unerlaubten Berufs ist&rdquo;. &ldquo;Wie kann man Krieg f&uuml;hren, ja selbst im Frieden Soldat sein ohne das Schwert, das der Herr fortnahm?&rdquo; Er n&auml;mlich habe &ldquo;Petrus entwaffnet und damit jedem Soldaten das Schwert genommen&rdquo;.&laquo; [1]<\/p><p>&raquo;Athenagoras berichtet, da&szlig; die Christen &ldquo;es nicht einmal &uuml;ber sich bringen, bei einer gerechten T&ouml;tung zuzusehen&rdquo;. Mache es doch nach ihrer Auffassung &ldquo;keinen gro&szlig;en Unterschied, ob man bei einer T&ouml;tung zuschaut oder sie selbst vollzieht, und deshalb haben wir den Anblick solcher Szenen verboten. Wie sollten also wir, die nicht einmal zusehen, damit uns nicht Blutschuld und Frevel beflecke, jemand t&ouml;ten k&ouml;nnen?&rdquo;&laquo; [2]<\/p><p>Die ersten Christen lebten tats&auml;chlich streng pazifistisch und waren sich trotz unterschiedlicher Glaubensauffassungen in anderen Dingen darin einig. Sage und schreibe drei Jahrhunderte dauerte das pazifistische Urchristentum an, bis sich mit Kaiser Konstantin alles &auml;nderte. Der Legende nach hatte Konstantin einen Traum, in dem angeblich Christus zu ihm sprach: &ldquo;In diesem Zeichen wirst du siegen.&rdquo; Daraufhin habe Konstantin befohlen, das sogenannte Labarum als Feldzeichen zu verwenden, worauf er aus der Schlacht bei der Milvischen Br&uuml;cke gegen seinen Rivalen Maxentius im Jahr 312 als Sieger hervorging.<\/p><p>Ist das glaubhaft &ndash; Christus als Kriegsgott? Und wem eigentlich soll hier der Friedef&uuml;rst zu einem milit&auml;rischen Sieg verholfen haben? Konstantin war ein brutaler Machtpolitiker, der seine Feinde in der Arena den Tieren zum Fra&szlig; vorwarf und auch vor Verwandtenmord nicht zur&uuml;ckschreckte.<\/p><p>Karlheinz Deschner schreibt dazu:<\/p><p>&raquo;Aber: &ldquo;Nichts ist so schnell in Vergessenheit geraten&rdquo;, klagt Katholik K&uuml;hner, &ldquo;wie die ersten drei Jahrhunderte.&rdquo; Noch im fr&uuml;hen 4. Jahrhundert zwar versagt die Synode von Elvira jedem Gl&auml;ubigen, der auch nur durch Anzeige (rechtm&auml;&szlig;ig oder nicht!) zu einer Hinrichtung oder &Auml;chtung beitrug, zeitlebens, selbst in der Todesstunde, die Kommunion. Dann aber erlassen 313 Konstantin und Licinius ihr Toleranzedikt, wird das Christentum aus einer unerlaubten Religion eine erlaubte (um nun bald alle andren erlaubten unerlaubt zu machen). Und &uuml;ber Nacht vollzieht sich die wunderbare Metamorphose dieser Pazifisten in Feldpfaffen!<\/p><p>Taten sie vordem alles, um den Kriegsdienst der ihren zu unterbinden, wurde mancher deshalb sogar M&auml;rtyrer, erschien ihnen T&ouml;ten pl&ouml;tzlich notwendig. Kaum vom Staat anerkannt [und privilegiert!], beschlie&szlig;t 314 die Synode von Arelate (Arles), &ldquo;mit dem Heiligen Geist und seinen Engeln im Verein&rdquo;, die Exkommunikation desertierender Christen. Wer die Waffen wegwarf, wurde ausgeschlossen. Vordem schlo&szlig; man aus, wer sie nicht wegwarf. [&hellip;]<\/p><p>Die Namen der Soldatenm&auml;rtyrer flogen jetzt schleunigst aus den kirchlichen Kalendern; Soldateng&ouml;tter, Christus selber, Maria, diverse Heilige, kamen hinein und &uuml;bernahmen genau die Funktion der heidnischen Kriegsidole. Der Soldateneid hie&szlig;: sacramentum!&laquo;<\/p><p>Bei der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian sollen die Christen, die den Kriegsdienst verweigert haben, das Gros der M&auml;rtyrer ausgemacht haben. [3]<\/p><p>Wenn heute im Religionsunterricht den Kindern erkl&auml;rt wird, was ein M&auml;rtyrer ist, wird ihnen erz&auml;hlt, das waren Christen, die sich geweigert haben, heidnische G&ouml;tter anzubeten. Was glauben Sie, warum die Soldatenm&auml;rtyrer heute nicht mehr so verehrt werden?<\/p><p>Quellen:<br>\n[1] Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums, Band 1 (Die Fr&uuml;zeit), Rowohlt Taschenbuch Verlag, Februar 1996, Seite 249<br>\n[2] wie [1], Seite 251<br>\n[3] wie [1], Seite 252<\/p><p>Nachdem die Christen in den ersten drei Jahrhunderten den Kriegsdienst konsequent verweigert hatten, ist es seit der Entstehung der katholischen Kirche unter Kaiser Konstantin zu einer der Hauptaufgaben der jetzt quasi schon staatskirchlichen Theologen geworden, die Kriege der Obrigkeit zu legitimieren. Und so hat der bis heute hochverehrte &ldquo;heilige&rdquo; Augustinus die Lehre vom &ldquo;gerechten Krieg&rdquo; erfunden.<\/p><p>&ldquo;Glaube nicht, dass jemand, der mit den Waffen Kriegsdienst verrichten will, Gott nicht gefallen k&ouml;nnte&rdquo;, belehrt uns Augustinus oder auch in un&uuml;berbietbarem Zynismus: &ldquo;Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben m&uuml;ssen, dabei umkommen?&rdquo;<\/p><p>Einen friedvollen, barmherzigen Gott der Liebe konnten die r&ouml;mischen Kaiser nicht gebrauchen. Konstantin ben&ouml;tigte zuallererst einen Kriegsgott &ndash; so wie sp&auml;ter auch der Frankenk&ouml;nig Chlodwig, als er sich zum katholischen Glauben bekehrte. Die Theologen der Kirchen haben der jeweiligen Obrigkeit immer den passenden Gott bzw. die passenden Rechtfertigungsm&ouml;glichkeiten geliefert.<\/p><p>Diese zur Lehre Jesu in krassem Widerspruch stehende Rechtfertigungslehre des Krieges war es, die unsere Geschichte bis heute gepr&auml;gt hat, und nicht das Christentum wie es Jesus lehrte.<\/p><p>Martin Luther, der als Augustiner-M&ouml;nch die Lehren Augustinus verinnerlicht hatte, kn&uuml;pfte an diese an, als er 1526 in einer Schrift &ldquo;Ob Kriegsleute in seligem Stande sein k&ouml;nnen&rdquo; u.a. folgendes postulierte:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Diesem allgemeinen Unfrieden auf der ganzen Welt, der keinen Menschenverschont, muss der kleine Unfriede, der Krieg oder Schwert hei&szlig;t, wehren. Darum ehrt auch Gott das Schwert mit so hohen Worten, dass er es seine eigene Ordnung nennt (R&ouml;mer 13, 1) und nicht will, dass man sage oder denke, die Menschen hatten [h&auml;tten] es erfunden und eingesetzt. Denn die Hand, die das Schwert f&uuml;hrt und t&ouml;tet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, r&auml;dert, enthauptet, t&ouml;tet und f&uuml;hrt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.glaubensstimme.de\/doku.php?id=autoren:l:luther:o:ob_kriegsleute_in_seligem_stande_sein_koennen\">https:\/\/www.glaubensstimme.de\/doku.php?id=autoren:l:luther:o:ob_kriegsleute_in_seligem_stande_sein_koennen<\/a><\/p><p>Wie in den meisten F&auml;llen begr&uuml;ndet Luther auch hier seine Lehre mit Paulus, weil sich bei Jesus keine Rechtfertigung des Kriegshandwerks finden l&auml;sst. Trotzdem l&uuml;gt man dem Kirchenvolk bis heute dreist ins Gesicht: Solus Christus!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRalf B&ouml;hm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel.<\/p><p>Die katholische Kirche, insbesondere deren Vertreter, haben sich in der Vergangenheit in moralischen Fragen und hinsichtlich der Orientierung am Evangelium, sprich der Nachfolge Christi, nicht immer mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil: Von den Kreuzz&uuml;gen &uuml;ber die Hexenverfolgungen, die Waffensegnungen und die Mi&szlig;brauchsf&auml;lle in letzter Zeit durch katholische Priester, die noch durch ihre Bisch&ouml;fe &bdquo;gesch&uuml;tzt&ldquo; wurden, erstreckt sich eine erschreckende Folge unchristlicher Verfehlungen von den Anf&auml;ngen des Christentums bis heute.<\/p><p>Wenn der Papst nun aber in diesen s&auml;kularisierten Zeiten, in denen vor allem von westlicher Seite mit unterstellten moralischen Anspr&uuml;chen ein Krieg gef&uuml;hrt wird, bei dem es wesentlich um die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO bzw. alternativ um deren Neutralit&auml;t geht, Partei f&uuml;r den Frieden und f&uuml;r Waffenstillstand und Friedensverhandlungen ergreift, bevor die Ukraine den Krieg gewonnen hat, was ja grunds&auml;tzlich gar nicht m&ouml;glich sein kann, wenn Russland eine Bedrohung f&uuml;r die NATO darstellen w&uuml;rde, sind alle Kriegstreiber und Propagandisten f&uuml;r die NATO-Osterweiterung um die Ukraine auf dem Plan und verurteilen lautstark die p&auml;pstliche Friedensmission in der Sache.<\/p><p>Dabei vertritt der Papst in der Sache, was ja auch seine eigentliche Aufgabe ist, doch eine genuin christliche Position, die wesentlich in der N&auml;chstenliebe (liebe Deinen N&auml;chsten wie Dich selbst), die im wesentlichen auch die Grundlage unserer moralischen Orientierungen in der westlichen Welt sein sollte.<\/p><p>Dass der Papst um Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit bem&uuml;ht ist und gegen das Gemetzel, das ja in unseren Medien im wesentlichen totgeschwiegen wird, weil es sicher nicht mehrheitsf&auml;hig w&auml;re und mit der eigenen moralischen Attit&uuml;de unerw&uuml;nscht kontrastieren w&uuml;rde, und deshalb Partei ergreift f&uuml;r den Frieden und die Mitmenschlichkeit und gegen die unseeligen politischen nationalstaatlichen Perspektiven und Fantasien, die nationale Zugeh&ouml;rigkeit zu geostrategischen Bl&ouml;cken h&ouml;her bewerten als Millionen von Menschenleben und vieler zus&auml;tzlicher gr&auml;&szlig;licher k&ouml;rperlich und seelisch verst&uuml;mmelter und verwundeter Menschen, sollte uns nachdenklich und vers&ouml;hnlich stimmen.<\/p><p>Diejenigen, die gegen die Vorschl&auml;ge des Papstes wettern, und die diesen Krieg solange auf Kosten der Menschen in der Ukraine und in der ganzen Welt, und das beinhaltet auch einen Wohlstandverlust in Deutschland, fortf&uuml;hren wollen, bis Russland besiegt ist und die Ukraine in ihren urspr&uuml;nglichen (?) Grenzen der NATO beigetreten ist, haben in diesem Krieg mitnichten die moralischen Argumente auf ihrer Seite. Was auch immer sie bewegen mag, wirkliche Mitmenschlichkeit und Moral sind es nicht.<\/p><p>Man kann ja vielleicht der Meinung sein, es g&auml;be wichtigeres als Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit jetzt in der Welt, also z.B. geostrategische Perspektiven, die die ungef&auml;hrdete Herrschaft des Westens (der USA) &uuml;ber die ganze Welt als w&uuml;nschbar erscheinen lassen, wozu dann die Werte der Aufkl&auml;rung inklusive eines ungeb&auml;ndigten Kapitalismus, notfalls mit Krieg und Gewalt gegen Andersdenkende weltweit durchgesetzt werden m&uuml;ssten. Man sollte dabei dann aber auch an die Dialektik der Aufkl&auml;rung denken und vielleicht auch an den Ewigen Frieden, wie immer man sich den dabei vorstellen mag, die in dem Kontext eine Rolle spielen k&ouml;nnten.<\/p><p>Die Geschichte des Christentums zeigt sehr gut, dass im Namen oder doch zumindest trotz der vertretenen christlichen Werte (des moralisch Guten) gro&szlig;e Gr&auml;ueltaten geschehen sind. In der jetzigen Situation scheint der Papst als oberster Vertreter der katholischen Kirche aber tats&auml;chlich auf der Seite der christlichen Lehre zu stehen und sich im Sinne der Mitmenschlichkeit gegen den falschen moralischen Schein zu wenden. Dieser Krieg des Westens f&uuml;r das Gute (Demokratie, Freiheit Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine) gegen das B&ouml;se (Putin, Russland) hat viele &Auml;hnlichkeiten mit den Kreuzz&uuml;gen, in denen das heilige Land von den Ungl&auml;ubigen befreit werden sollte und wirft ein Licht auf die unseelige Zeiten des europ&auml;ischen Kolonialismus, der neben der Ausbeutung auch die westlichen Werte in die ganze Welt bringen wollte und diese Werte waren es wesentlich, die den Kolonialismus legitimiert haben. Diese historische Parallele zur jetzigen Situation kann uns aber nicht davor bewahren, die Wertefrage heute neu zu stellen und den Krieg mit seinem uns&auml;glichen Leid davor zu beurteilen.<\/p><p>Fritz Gerhard<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112253\">in diesem Artikel<\/a> die Worte des Papstes zum Ukrainekrieg und die Reaktionen darauf in Deutschland. Papst Franziskus habe die Ukraine aufgefordert, Verhandlungen mit Russland zu suchen, um das Sterben zu beenden. Die Reaktionen vieler deutscher Politiker und Journalisten w&uuml;rden einmal mehr die Entschlossenheit offenbaren, diesen Krieg m&ouml;glichst in die L&auml;nge zu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112371\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-112371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112371"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112372,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112371\/revisions\/112372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}