{"id":112430,"date":"2024-03-17T12:00:20","date_gmt":"2024-03-17T11:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112430"},"modified":"2024-03-15T23:12:14","modified_gmt":"2024-03-15T22:12:14","slug":"die-tragoedie-um-la-gorgona-proteste-in-kolumbien-gegen-neues-us-militaerprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112430","title":{"rendered":"Die Trag\u00f6die um La Gorgona: Proteste in Kolumbien gegen neues US-Milit\u00e4rprojekt"},"content":{"rendered":"<p>Die Isla Gorgona im kolumbianischen Pazifik war im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von nationalem Interesse. Lange Zeit hat sie als Gef&auml;ngnisinsel gedient, 1983 wurde sie wegen ihrer Bedeutung f&uuml;r die Erhaltung der Artenvielfalt im Wasser und an Land zum Nationalen Naturpark (PNN) erkl&auml;rt. Heute ist Gorgona durch Pl&auml;ne f&uuml;r den Bau eines K&uuml;sten&uuml;berwachungskomplexes der US-Marine bedroht, zu dem auch eine Landungsbr&uuml;cke und ein Radarsystem der US-Marine geh&ouml;ren sollen. Trotz Protesten der Anwohner treibt die kolumbianische Regierung das Projekt voran. Von <strong>Juan Manuel Quintero Serna<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n28 Kilometer westlich der kolumbianischen Pazifikk&uuml;ste liegt die Insel Gorgona. Ihren mythologischen Namen, der auf die drei Schlangenmonster anspielt, zu denen der ber&uuml;hmte Seefahrerschrecken Medusa z&auml;hlte, verdankt sie der Vielzahl von Schlangen, die sie bev&ouml;lkern. Mit einer Fl&auml;che von nur 26 Quadratkilometern war Gorgona bereits Standort eines Gef&auml;ngnisses, eines Nationalparks und ist heute die Basis eines K&uuml;stenwachenpostens, der ein von den Vereinigten Staaten finanziertes und installiertes Radarsystem besch&uuml;tzen soll. Das von der Regierung Juan Manuel Santos&rsquo; begonnene Projekt wird von der Regierung Petro fortgef&uuml;hrt.<\/p><p>Gorgona hat einen einzigartigen &ouml;kologischen Wert, nicht nur f&uuml;r Kolumbien, sondern f&uuml;r die gesamte Region. Manuel Rodr&iacute;guez Becerra, Professor an der Universidad de los Andes, der die Gr&uuml;ndung des kolumbianischen Umweltministeriums vorangetrieben hat, bezeichnet Gorgona als &bdquo;ein Juwel des Nationalparksystems und der Inseln der Welt&rdquo; mit einer besonders hohen biologischen Vielfalt und einer Vielzahl an Fisch-, Amphibien-, Reptilien- und Blumenarten. Dar&uuml;ber hinaus beherbergt die Insel eines der gr&ouml;&szlig;ten Korallenriffe im kolumbianischen Pazifik.<\/p><p>Ihre Lage an der Westk&uuml;ste Kolumbiens macht Gorgona zu einem wichtigen Durchgangsort f&uuml;r Meerestiere wie Buckelwale. W&auml;hrend der Saison zwischen Juni und Oktober\/November k&ouml;nnen diese Wale zusammen mit ihren K&auml;lbern gesichtet werden. Die Walbeobachtung in dem Gebiet ist zudem zu einer wichtigen Einnahmequelle f&uuml;r die Einwohner der K&uuml;stenstadt Guapi und ihrer umliegenden Ortschaften geworden. Die Gemeinden an der Pazifikk&uuml;ste, die das Milit&auml;rprojekt ablehnen, haben &ndash; wie sie es in einem Rundbrief vom 14. Februar ausdr&uuml;cken &ndash; auf diese Weise &bdquo;in einer harmonischen Beziehung zu Gorgona gelebt und das einzigartige &Ouml;kosystem, das Teil unseres kollektiven und ethnischen Territoriums ist, respektiert und gesch&uuml;tzt&rdquo;.<\/p><p>Die biologische Vielfalt der Insel ist immer widerstandsf&auml;hig gegen&uuml;ber politischen Ereignissen und Entscheidungen wie etwa der Einrichtung des Hochsicherheitsgef&auml;ngnisses im Jahr 1960 gewesen.<\/p><p>Beschwerden &uuml;ber die st&auml;ndigen Misshandlungen und unmenschlichen Bedingungen, unter denen die Gefangenen auf der Insel festgehalten wurden, sowie die Anerkennung der umweltpolitischen Bedeutung der Insel f&uuml;hrten 1983 zur Schlie&szlig;ung des Gef&auml;ngnisses. Die K&uuml;nstlerin und Aktivistin Cecilia Castillo aus der Stadt Ibagu&eacute; hatte daf&uuml;r jahrelang unerm&uuml;dlich gek&auml;mpft. Bei einem Besuch war sie Zeugin der Bedingungen in dem Gef&auml;ngnis geworden, ein Erlebnis, das sie dazu veranlasste, eine Kampagne f&uuml;r seine Schlie&szlig;ung zu initiieren. Castillo war in den darauffolgenden Jahren entscheidend am Protest gegen das Gef&auml;ngnis und f&uuml;r die Umwandlung der Insel in einen Nationalen Naturpark beteiligt.<\/p><p>F&uuml;r die US-Regierung ist die Insel vor allem wegen ihrer Lage inmitten der Drogenhandelsroute nach Norden interessant. Die US-Initiative f&uuml;r die Installation des Radarsystems ist Teil der von der Leiterin des US-S&uuml;dkommandos Laura Richardson vorgeschlagenen Strategie, den US-Einfluss in der Region zu verst&auml;rken.<\/p><p>Das Projekt wurde bereits w&auml;hrend der Regierung von Juan Manuel Santos (2010 bis 2018) begonnen. Der Vorschlag, der der Nationalen Umweltbeh&ouml;rde (ANLA) vorgelegt wurde, sah unter anderem einen 50 Meter hohen Turm f&uuml;r ein Radar, den Bau einer K&uuml;stenwachstation und einen 163 Meter langen Kai vor.<\/p><p>Der Bau sollte durch ein Budget von zw&ouml;lf Millionen US-Dollar aus den USA finanziert werden. Eine Umweltgenehmigung wurde am 31. Dezember 2015 erteilt, nur 29 Tage, nachdem das Projekt vorgeschlagen worden war &ndash; eine auff&auml;llig kurze Zeit, um die notwendigen Studien zur Einsch&auml;tzung der tats&auml;chlichen sozio&ouml;kologischen Auswirkungen des Projekts durchzuf&uuml;hren.<\/p><p>Die Auswirkungen, die der Bau des Kais auf die Reise der Wale haben w&uuml;rde, oder die Risiken, die mit der Installation von Benzintanks nahe der Insel verbunden sind, wurden nicht ber&uuml;cksichtigt. Nach Erteilung der Genehmigung wurde dann schnell mit der Umsetzung des Projektes begonnen.<\/p><p>Die Zivilgesellschaft hat der Durchsetzung des US-Projektes auf der Insel jedoch nicht tatenlos zugesehen.<\/p><p>Aus Gemeindeverb&auml;nden der Ortschaften an der Pazifikk&uuml;ste und aus akademischen und Umweltgruppen sind Organisationen wie das Komitee Salvemos Gorgona (Lasst uns Gorgona retten) hervorgegangen, die sich von Anfang an gegen die Versuche der verschiedenen Regierungen gewehrt haben, das Projekt zu verwirklichen. Die Organisation betont, wie wichtig es ist, sowohl die biologische Vielfalt der Insel als auch die Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber das Territorium zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Mit den Wahlen im Jahr 2022 und dem Amtsantritt von Gustavo Petro als Pr&auml;sidenten ging die Erwartung einher, dass die selbsternannte &bdquo;Regierung des Wandels&rdquo; das Projekt stoppen w&uuml;rde.<\/p><p>Nachdem Salvemos Gorgona verschiedene Forderungen vorgetragen hatte und eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung im Kongress, den die Abgeordnete Jennifer Pedraza initiierte und an der auch die Umweltministerin Susanna Muhammad teilnahm, stattgefunden hatte, wurde das Projekt vor&uuml;bergehend ausgesetzt. Trotzdem versuchte die Regierung weiterhin, die Gemeinden von den angeblichen Vorteilen des Projekts zu &uuml;berzeugen, indem sie in der Region B&uuml;rgerforen durchf&uuml;hrte, an denen auch die Vizepr&auml;sidentin Francia M&aacute;rquez teilnahm.<\/p><p>Bei einem Besuch der Regierung in Guapi, inmitten von Bannern, die die Absage des Projektes forderten und von Ausrufen, der Pr&auml;sident m&ouml;ge sich zu dem Thema positionieren, beschloss dieser, die Gemeinden zu ignorieren und die Veranstaltung zu beenden. Die Entscheidung war bereits getroffen worden.<\/p><p><strong>US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Kolumbien verfestigt sich auch unter Petro<\/strong><\/p><p>Am 12. Februar 2024 gab die Regierung auf einer Pressekonferenz in Anwesenheit von Umweltministerin Muhammad und Verteidigungsminister Iv&aacute;n Vel&aacute;squez bekannt, dass sie mit dem Bau des Projekts in Gorgona beginnen werde. Sowohl die Minister als auch der Pr&auml;sident haben sich darum bem&uuml;ht, das Ganze als ein Projekt f&uuml;r Forschung und Tourismusf&ouml;rderung darzustellen. Es wurde versichert, dass die Bauarbeiten nicht w&auml;hrend der Walbeobachtungssaison stattfinden und unter gro&szlig;er R&uuml;cksicht auf die Umwelt durchgef&uuml;hrt werden w&uuml;rden.<\/p><p>Die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich so umgesetzt wird, ist allerdings gering. Au&szlig;erdem blieben die Pl&auml;ne f&uuml;r das Radar und die milit&auml;rischen Elemente der K&uuml;stenwachstation unver&auml;ndert, wie der Kommandeur der K&uuml;stenwache, Javier Bermudez, erkl&auml;rte.<\/p><p>Bez&uuml;glich der US-Finanzierung des Projektes gab Verteidigungsminister Vel&aacute;squez bekannt, dass das Geld nach Gespr&auml;chen mit der US-Botschaft nun nicht f&uuml;r die K&uuml;stenwache oder das Radar, sondern f&uuml;r ein geplantes Forschungszentrum verwendet werden w&uuml;rde.<\/p><p>Andr&eacute;s Pach&oacute;n, Sprecher von Salvemos Gorgona, h&auml;lt diese Ank&uuml;ndigung f&uuml;r irref&uuml;hrend, da &bdquo;die Umweltlizenz, alle durchgef&uuml;hrten Beratungsstudien und die fr&uuml;heren Umweltvertr&auml;glichkeitsstudien bereits mit US-Geldern bezahlt worden sind&rdquo;. Au&szlig;erdem wurde nicht nur das Radar schon 2019 gekauft. Die bestehende Baulizenz sieht auch keine der von der Regierung erw&auml;hnten wissenschaftlichen Konstruktionen vor, sondern nur milit&auml;rische Einrichtungen.<\/p><p>Die US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Kolumbien hat sich w&auml;hrend der aktuellen Regierungsperiode entgegen allen Erwartungen weiter verfestigt.<\/p><p>Die US-Generalin Laura Richardson hat das Land regelm&auml;&szlig;ig besucht und hochrangige Treffen mit Milit&auml;rchefs, Pr&auml;sident Petro und Vizepr&auml;sidentin M&aacute;rquez abgehalten. Diese wurden von Ank&uuml;ndigungen, etwa &uuml;ber Pl&auml;ne zur Militarisierung des Amazonasschutzes und der grunds&auml;tzlichen St&auml;rkung der milit&auml;rischen Zusammenarbeit zwischen den beiden L&auml;ndern, begleitet.<\/p><p>Die Fortf&uuml;hrung geostrategischer Interessensprojekte der USA wie auf Gorgona und des alten &bdquo;Kriegs gegen die Drogen&rdquo; hat Richardson selbst zu der Bemerkung veranlasst, die Beziehungen zwischen den L&auml;ndern &bdquo;k&ouml;nnten nicht besser sein&rdquo;.<\/p><p>Trotz mangelnden Interesses in der Regierung setzen die Organisationen ihre Protestaktionen gegen das Projekt fort. Neben nationalen Aufrufen zur Mobilisierung zur Verteidigung der Insel und der Souver&auml;nit&auml;t gr&uuml;ndete sich im Parlament die Bancada en Defensa de Gorgona (Fraktion zur Verteidigung von Gorgona) mit mehr als 15 Abgeordneten verschiedener Parteien, die versuchen wird, die Debatte auf die legislative Ebene zu bringen.<\/p><p>Die Basisorganisation und Mobilisierung sind das Einzige, was La Gorgona vor dem Schwert des Perseus retten kann.<\/p><p><small>Titelbild: Wandbild in der Calle 26 in Bogot&aacute;: &bdquo;SOS Gorgona. Petro stopp&rsquo; die Milit&auml;rbasis&rdquo; &ndash; <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo\/?fbid=230776556659703&amp;set=ecnf.100091820800896\">COMIT&Eacute; SALVEMOS GORGONA<\/a><\/small><\/p><p><em>Dieser Artikel erschien zuerst in den <a href=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/ausgaben\/ln-597-maerz-2024\/\">Lateinamerika Nachrichten Nr. 597<\/a> und <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/268635\/proteste-kolumbien-us-militaerprojekt\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92739\">Stimmen aus Lateinamerika: Die Einmischung der USA geht unvermindert weiter<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111164\">Pablo Iglesias: &bdquo;Putschgefahr in Kolumbien nicht auf die leichte Schulter nehmen&rdquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97943\">Kolumbien: Oberst a.D. k&uuml;ndigt &uuml;ber Radio Sturz des linken Pr&auml;sidenten Petro an<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91398\">Pr&auml;sident von Kolumbien zum Ukraine-Krieg: &bdquo;Ein Nato-Spiel, das den Aufbau einer russischen Reaktion beg&uuml;nstigt hat&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88529\">Kolumbiens erste Linksregierung: Sich wie Erwachsene verhalten<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Isla Gorgona im kolumbianischen Pazifik war im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von nationalem Interesse. 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