{"id":11252,"date":"2011-11-10T09:15:49","date_gmt":"2011-11-10T08:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11252"},"modified":"2016-06-01T11:59:28","modified_gmt":"2016-06-01T09:59:28","slug":"sachverstandigenrat-mit-tunnelblick-in-die-rezession","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11252","title":{"rendered":"Sachverst\u00e4ndigenrat: Mit Tunnelblick in die Rezession"},"content":{"rendered":"<p>Der Sachverst&auml;ndigenrat tut so, als w&auml;re ein Absacken des Wachstums auf 0,9% und im durchaus m&ouml;glichen Fall sogar der Sturz in eine Rezession mit einem Minus von 0,5% im kommenden Jahr ein positives (&bdquo;die deutsche Wirtschaft ist gut aufgestellt&ldquo;) oder wenigstens hinnehmbares Ergebnis. Statt auch nur einen einzigen Vorschlag zu machen, wie Wachstum und Besch&auml;ftigung angekurbelt werden k&ouml;nnten, leiden die &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; wie Suchtkranke schon seit Jahren unter dem Tunnelblick ihres Konsolidierungsdogmas. Ihr Sichtfeld ist eingeschr&auml;nkt auf die Schock-Therapie der &bdquo;Chicago-Boys&ldquo;: &bdquo;Hungert den Staat aus!&ldquo;.<br>\nWie das Erz&uuml;bel der Euro-Krise, n&auml;mlich die permanenten Leistungsungleichgewichte im Euro-Raum angegangen werden k&ouml;nnte oder wie die Binnennachfrage durch Aufholen des Lohnr&uuml;ckstandes der deutschen Arbeitnehmer angefacht werden k&ouml;nnte oder &ndash; ganz zu schweigen &ndash; wie der Staat dadurch, dass er &ndash; angesichts der im Gutachten selbst prognostizierten St&ouml;rung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts &ndash; mit einer entsprechenden Wirtschaftspolitik einer drohenden Rezession entgegen wirken k&ouml;nnte, dazu fehlt den im Dunkeln ihrer neoliberalen (Spar-)Ideologie Gefangenen jeder Schimmer. Einen kleinen Lichtblick bietet die Mindermeinung von Peter Bofinger. Von Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat zur <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/fileadmin\/dateiablage\/an2011\/ga11_ges.pdf\">Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung [PDF &ndash; 5 MB]<\/a> (k&uuml;nftig SVR) einen Absturz des Wachstums von 3,0 % in diesem auf 0,9 % im kommenden Jahr voraus, es k&ouml;nne um ung&uuml;nstigsten Fall sogar zu einem leichten R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung kommen (ein Minus von 0,5%, Ziff. 25), ja, er sieht sogar &bdquo;die Gefahr einer systemischen Krise&ldquo; (Ziff. 7). Trotz dieser Dramatik f&auml;llt dem &bdquo;Rat&ldquo; nichts Neues ein, als den nun seit Jahren bekannten Refrain zu wiederholen: &bdquo;Konsolidierung (also den Sparkurs) konsequent fortzusetzen&ldquo; und die &bdquo;notwendigen Strukturreformen (also Flexibilisierung des Arbeitsmarkts, niedrige L&ouml;hne, kein Mindestlohn, private Vorsorge etc.) mutig in Angriff zu nehmen&ldquo;. <\/p><p>Statt einer neuen Rezeptur wieder einmal nur die Erh&ouml;hung der Dosis der alten &ndash; und wenn es schief l&auml;uft, dann war nicht die Medizin falsch, sondern schuld sind &bdquo;die allgemeine Verunsicherung der Investoren&ldquo; und &bdquo;steigende Risikopr&auml;mien&ldquo;. Mit diesen Schuldverlagerungen l&auml;sst sich dann die falsche Ideologie einmal mehr trefflich vor der Wirklichkeit immunisieren. Motto: Auch wenn alles schlechter wird, unser Kurs ist richtig und die Schuld, dass alles schlechter wird, liegt immer bei den anderen oder bei unkalkulierbaren &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;ssen.<br>\nGanz auf der Linie der Kanzlerin, wonach am deutschen Wesen Europa genesen soll, schlagen die Sachverst&auml;ndigen vor, dass &bdquo;die deutsche Wirtschaftspolitik &hellip; in Europa der Motor f&uuml;r zukunftsweisende Strategien sein&ldquo; m&uuml;sse. <\/p><p>Eingangs (Ziff. 1) wird das katastrophale Bild gezeichnet, dass &bdquo;die Situation auf dem Finanzmarkt&hellip;fatal an das Jahr 2008 nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers&ldquo; erinnert und dass sich &bdquo;die W&auml;hrungsunion in einem Teufelskreis aus Staatsschulden- und Bankenkrise befindet&ldquo;. Verharmlosend wird dann hinzugef&uuml;gt, dass die &bdquo;erforderliche restriktive Finanzpolitik die Abschw&auml;chung der Konjunktur verst&auml;rken kann&ldquo;; gerade so, als ob man nicht wahrnehmen will, dass die Konjunktur in Deutschland im kommenden Jahr und in dramatischer Weise schon in diesem Jahr in Griechenland, Italien, Frankreich, Gro&szlig;britannien und in fast allen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern nicht schon l&auml;ngst eingebrochen ist. Bei so viel Realit&auml;tsverlust schon in der Diagnose der Ausgangslage, braucht man sich &uuml;ber die Ignoranz, den eigenen Kurs in Frage zu stellen, nicht mehr zu wundern. <\/p><p>Die &bdquo;F&uuml;hrungsrolle&ldquo; der deutschen Politik zur Eind&auml;mmung der Krise wird in h&ouml;chsten T&ouml;nen gelobt. Sie habe sich ihrer &bdquo;Verantwortung gestellt&ldquo;. Dass nach dem Br&uuml;sseler Krisengipfel zur Rettung Griechenlands nun als n&auml;chstes schon die Rettung Italiens ansteht, hat dieses Lob schon am Datum der &Uuml;bergabe des Gutachtens &uuml;berholt und widerlegt. Aber au&szlig;er &bdquo;Konsolidierung&ldquo; auch in den Probleml&auml;ndern f&auml;llt den &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; nichts ein &ndash;  und wenn die Sparpolitik den &bdquo;Finanzm&auml;rkten als nicht ausreichend&ldquo; erscheine, m&uuml;sse halt ein europ&auml;ischer &bdquo;Schuldentilgungspakt&ldquo; mit &bdquo;verbindlichen nationalen Schuldenbremsen&ldquo; und eine Art &bdquo;Bad Bank&ldquo; f&uuml;r Staatsschulden her.<br>\n(Hinsichtlich der Schuldenbremse in den deutschen Bundesl&auml;ndern gehen die Sachverst&auml;ndigen sogar so weit, dass sie in allen L&auml;ndern zwingend in die Verfassung aufgenommen werden m&uuml;sse und dass &bdquo;dabei auf die Schaffung von Gestaltungsspielr&auml;ume weitgehend zu verzichten&ldquo; sei. (Ziff. 40))<\/p><p>Als Gr&uuml;nde f&uuml;r den sich &bdquo;abschw&auml;chenden Aufschwung&ldquo; (durch den das Bruttoinlandsprodukt aber nur auf das Niveau vor dem Ausbruch der Krise gewachsen ist (Ziff. 24) wird ein R&uuml;ckgang der Exporte genannt, im Jahre 2012 d&uuml;rften &bdquo;allein die Komponenten der inl&auml;ndischen Nachfrage die Konjunktur tragen&ldquo;. Woraus diese Komponenten allerdings gespeist werden k&ouml;nnten, dar&uuml;ber wird auf den 435 Seiten an Aussagen ziemlich &bdquo;gespart&ldquo;. <\/p><p>&ndash; &Uuml;ber eine erh&ouml;hte Nachfrage der privaten Verbraucher d&uuml;rften nach den Vorschl&auml;gen der Mehrheit des Sachverst&auml;ndigenrats (Minderheitenmeinung Peter Bofinger siehe unten) ein solcher Stimulus kaum zu erwarten sein, denn wie seit ewigen Zeiten wird nach wie vor ein &bdquo;besch&auml;ftigungsfreundlicher und nicht nur ein besch&auml;ftigungsneutraler Kurs der Tariflohnpolitik&ldquo; (Ziff. 48) gefordert. (Dagegen siehe unten Bofinger)<br>\nGeradezu ein Affront gegen das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, wonach die mit den Christlichen Gewerkschaften abgeschlossenen Dumpingtarifvertr&auml;ge f&uuml;r Zeitarbeit nichtig sind, ist die Forderung, dass diesen Unternehmen f&uuml;r die seinerzeit abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge ein &bdquo;Vertrauensschutz gew&auml;hrt werden&ldquo; solle (Ziff. 51). <\/p><p>&ndash; Auch vom Stabilisierungsfaktor der sozialen Sicherungssysteme k&ouml;nnen, wenn es nach den Vorstellungen des SVR ginge, keine Impulse ausgehen. Er r&auml;t z.B. strikt davon ab, angesichts der &bdquo;positiven finanziellen Situation der Sozialversicherungen&ldquo; (Ziff. 53) &bdquo;den Leistungskatalog der GRV (Gesetzliche Rentenversicherung (WL)) aus(zu)weiten und somit kurativ (zu) wirken.&ldquo;<br>\n(Ziff. 54)<br>\n(Wie nicht anders zu erwarten springt der SVR (Ziff. 56) nat&uuml;rlich auch dem <a href=\"?p=11213\">&bdquo;Pflege-Bahr&ldquo;<\/a> zur Seite.) <\/p><p>Bei den privaten Konsumausgaben erwartet der SVR denn auch im Jahr 2012 gerade eine Steigerung von 0,9% (also genau in H&ouml;he des gesch&auml;tzten Wachstums). Bei den Ausr&uuml;stungsinvestitionen jedoch ein Wachstum um 3,1%. Warum angesichts des prognostizierten Wachstumseinbruchs die Unternehmen investieren sollten, das ist angesichts des vorhergesagten R&uuml;ckgangs des Wachstumsbeitrags der Exporte von 7,8 auf 3,2% das wohlgeh&uuml;tete Geheimnis der Wirtschaftsweisen. Vielleicht m&ouml;gen ja die Unternehmen ihre Investitionen dadurch amortisieren, dass sie &ndash; jenseits &ndash;  der realen Wirtschaft ihre Produkte an die M&auml;nnlein vom Mars verkaufen k&ouml;nnen. <\/p><p>PS:<br>\nDoch halt, ein wenig Licht tut sich in dem (wie &uuml;blich mit zahlreichen durchaus interessanten Statistiken ausgestatteten (ein Lob den Mitarbeitern)) dicken Opus immerhin auf: Der Sachverst&auml;ndige <strong>Peter Bofinger<\/strong> hat an verschiedenen Stellen seine Mindermeinung unterbringen k&ouml;nnen. Weil ich in der bisherigen Medienberichterstattung (die wie gewohnt fast kritiklos das Gutachten nachplappert) bisher dar&uuml;ber keine Zeile gelesen habe, sollen hier einige Ausz&uuml;ge zur Lohnpolitik zitiert werden S. 301ff.:<\/p><blockquote><p>503. Die Mehrheit sieht einen deutlichen Zusammenhang zwischen der g&uuml;nstigen Arbeitsmarktlage und einem &bdquo;besch&auml;ftigungsfreundlichen Kurs&ldquo; der Lohnpolitik, dass also insgesamt gesehen die Tariflohnpolitik seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts einen besch&auml;ftigungsfreundlichen Kurs eingeschlagen habe, deren Fr&uuml;chte in Form einer robusten Besch&auml;ftigungsdynamik gerade auch die Arbeitnehmer ernten konnten. Erst wenn Vollbesch&auml;ftigung erreicht sein wird, k&ouml;nne der Verteilungsspielraum voll ausgesch&ouml;pft werden. Der Sachverst&auml;ndigenrat versteht mehrheitlich unter &bdquo;besch&auml;ftigungsfreundlich&ldquo;, dass die Lohnentwicklung den vor allem durch Produktivit&auml;tssteigerungen bestimmten Verteilungsspielraum nicht vollst&auml;ndig aussch&ouml;pft&hellip;  die Lohnst&uuml;ckkosten liegen in der Gesamtwirtschaft sogar wieder deutlich &uuml;ber dem Niveau zu Beginn des letzten Jahrzehnts&hellip;<\/p><\/blockquote><blockquote><p>504. Wie die bis zum aktuellen Rand &auml;u&szlig;erst positive Entwicklung am Arbeitsmarkt verdeutlicht, sind von dieser &bdquo;gro&szlig;z&uuml;gigen Lohnpolitik&ldquo; offensichtlich nicht die von der Mehrheit des Rates davon bef&uuml;rchteten negativen Auswirkungen ausgegangen. Man k&ouml;nnte vielmehr durchaus geneigt sein, das Gegenteil zu unterstellen. Vergleicht man die Besch&auml;ftigungsentwicklung in Deutschland und im Euro-Raum, so zeigen sich eindeutige deutsche Erfolge erst ab dem Jahr 2008 &hellip; Es spricht somit auch in Zukunft wenig daf&uuml;r, bei Tariflohnerh&ouml;hungen den Verteilungsspielraum nicht voll auszusch&ouml;pfen.<\/p><\/blockquote><blockquote><p>505. &Uuml;bersch&auml;tzt wird von der Mehrheit der Beitrag der Arbeitsmarktreformen f&uuml;r die &bdquo;robuste Besch&auml;ftigungsdynamik&ldquo; (Ziffern 458 ff.) der letzten Jahre. Die unerwartet widerstandsf&auml;hige Konstellation des Arbeitsmarkts in der schweren Wirtschaftskrise des Jahres 2009 ist gr&ouml;&szlig;tenteils nicht auf die von den Arbeitsmarktreformen intendierte &bdquo;externe Flexibilit&auml;t&ldquo;, sondern vielmehr auf ein hohes Ma&szlig; an &bdquo;interner Flexibilit&auml;t&ldquo;, insbesondere in der Form der Arbeitszeitverk&uuml;rzung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren &hellip;<br>\nSachverst&auml;ndigenrat &ndash; Jahresgutachten 2011\/12<\/p><\/blockquote><blockquote><p>506. In Anbetracht der ungew&ouml;hnlich guten Verfassung des deutschen Arbeitsmarkts und insbesondere unter Ber&uuml;cksichtigung der &auml;u&szlig;erst flexiblen Reaktion auf die schwere Wirtschaftskrise des Jahres 2009 ist nur schwer nachvollziehbar, wieso die Mehrheit des Rates weiterhin darauf dr&auml;ngt, den K&uuml;ndigungsschutz zu flexibilisieren. Von &bdquo;Rigidit&auml;ten auf den Arbeitsm&auml;rkten&ldquo; kann bei der hohen internen Flexibilit&auml;t des deutschen Arbeitsmarkts, die international bewundert wird, ebenso wenig die Rede sein wie von einer Behinderung der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Unternehmen durch einen inflexiblen K&uuml;ndigungsschutz&hellip;<\/p><\/blockquote><blockquote><p>507. Au&szlig;erdem gibt es keinerlei Veranlassung, die Bindungswirkung von Tarifvertr&auml;gen durch &Auml;nderungen im Tarifvertragsrecht weiter zu schw&auml;chen (Ziffer 467). Wenn die deutsche Wirtschaft in einem zunehmend labileren globalen und europ&auml;ischen Umfeld in den n&auml;chsten Jahren eine eigenst&auml;ndige Wachstumsdynamik entfalten soll, wird dies nur m&ouml;glich sein, wenn die &uuml;ber ein Jahrzehnt zu beobachtende, im internationalen Vergleich ungew&ouml;hnliche Schw&auml;che des privaten Verbrauchs&hellip; &uuml;berwunden werden kann. Eine wichtige Voraussetzung hierf&uuml;r besteht darin, den seit l&auml;ngerem zu beobachtenden Anstieg der Einkommensungleichheit, der vor allem aus einer Aufspreizung der Entlohnungsstruktur am unteren Ende resultiert, zu stoppen. Dass die Tarifbindung hierzu einen Beitrag leisten kann, l&auml;sst sich daraus schlie&szlig;en, dass die Ungleichheit in Ostdeutschland sehr viel ausgepr&auml;gter ist als in Westdeutschland&hellip;<\/p><\/blockquote><blockquote><p>508. Aus diesem Grund w&auml;re auch f&uuml;r Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn dringend geboten. Die Mehrheit r&auml;t hiervon weiterhin ab. Zu den von der Mehrheit behaupteten negativen Effekten eines solchen Instruments verweise ich auf mein Minderheitsvotum im Jahresgutachten 2006\/07 (Ziffern 576 ff.) sowie auf aktuelle Studien zu den Besch&auml;ftigungswirkungen von branchenspezifischen Mindestl&ouml;hnen, die vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben wurden&hellip;<\/p><\/blockquote><blockquote><p>509. Eine weniger starke Ungleichheit der Einkommen d&uuml;rfte zudem einen wichtigen Beitrag f&uuml;r eine insgesamt stabilere Entwicklung der Weltwirtschaft leisten, da die Finanzkrise nicht allein durch Fehlentwicklungen innerhalb des Finanzbereichs, sondern nicht unerheblich durch weltweit ungew&ouml;hnlich stark wachsende Disparit&auml;ten bei der Einkommensverteilung verursacht worden ist. Diese haben auf der einen Seite zu hohen Geldverm&ouml;gensbest&auml;nden bei den Verm&ouml;genden gef&uuml;hrt, auf der anderen Seite ist insbesondere in den Vereinigten Staaten aufgrund der stagnierenden Realeinkommen bei der Mittelschicht zu einer wachsenden Verschuldungsneigung gekommen&hellip;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sachverst&auml;ndigenrat tut so, als w&auml;re ein Absacken des Wachstums auf 0,9% und im durchaus m&ouml;glichen Fall sogar der Sturz in eine Rezession mit einem Minus von 0,5% im kommenden Jahr ein positives (&bdquo;die deutsche Wirtschaft ist gut aufgestellt&ldquo;) oder wenigstens hinnehmbares Ergebnis. 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