{"id":112541,"date":"2024-03-18T09:05:42","date_gmt":"2024-03-18T08:05:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112541"},"modified":"2024-03-18T13:47:04","modified_gmt":"2024-03-18T12:47:04","slug":"ist-putins-sieg-real-oder-eine-farce","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112541","title":{"rendered":"Wahlen in Russland: Ist Putins Sieg real oder eine Farce?"},"content":{"rendered":"<p>Nach der dreit&auml;gigen Wahl zur Pr&auml;sidentschaft in Russland steht fest: Wladimir Putin hat die Abstimmung wie erwartet gewonnen. Der Amtsinhaber erhielt nach den Exit-Polls 87 Prozent der Stimmen, bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2018 hatte Putin noch 76 Prozent der Stimmen bekommen. Er wurde nun das f&uuml;nfte Mal zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt und kann bis 2030 regieren. Welche Reformen er in Russland anstrebt, hat Putin in seiner Rede vor der F&ouml;deralen Versammlung Ende Februar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111833\">erl&auml;utert<\/a>. &Uuml;ber die Wahl am Wochenende berichtet aus Moskau <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4783\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-112541-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=112541-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240318-Wahlen-in-Russland-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Wahlbeteiligung lag offiziell bei 74 Prozent. Das ist die h&ouml;chste Wahlbeteiligung, die es im nachsowjetischen Russland nach offiziellen Angaben je gegeben hat. <\/p><p>Die drei Kandidaten, die au&szlig;er Putin zur Wahl standen, bekamen nach den Exit-Polls nur wenig Stimmen. F&uuml;r den Kandidaten der Kommunistischen Partei der Russischen F&ouml;deration (KPRF), den 79 Jahre alten Nikolai Charitonow, stimmten 4,6 Prozent der W&auml;hler. Bei den Duma-Wahlen 2021 bekam die KPRF noch 18 Prozent der Stimmen. <\/p><p>Auf einem Briefing der KPRF am Sonntagabend spielte die Parteif&uuml;hrung das niedrige Ergebnis ihres Kandidaten herunter und betonte, das Wichtigste f&uuml;r Russland sei in der Situation der milit&auml;rischen Bedrohung durch die NATO-Staaten, dass der Oberkommandierende Putin die Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung habe. Man tr&ouml;stete sich auch damit, dass man sagte, man habe das Programm der KPRF mit zentralen sozialen Forderungen im Wahlkampf unter Millionen Menschen bekannt gemacht. <\/p><p>F&uuml;r Leonid Sluzki, der f&uuml;r die rechtspopulistischen Liberaldemokraten (LDPR) kandidierte, stimmten nur drei Prozent der W&auml;hler. <\/p><p>Der vierte Kandidat, der 39 Jahre alte Unternehmer Wladislaw Dawankow von der wirtschaftsliberalen Partei &bdquo;Neue Leute&ldquo;, bekam nach den Exit Polls 4,2 Prozent der Stimmen. <\/p><p><strong>Starke Polizeipr&auml;senz<\/strong><\/p><p>Ich hatte in den letzten Tagen drei Wahllokale im Westen Moskaus besucht. Mir fiel auf, dass die Kontrollen vor den Wahllokalen wesentlich st&auml;rker waren als sonst. Man musste durch einen Metalldetektor gehen. Meine Umh&auml;ngetasche wurde durchsucht. Am Sonntag sah ich im Wahllokal Nr. 2852, in dem ich nach meiner Registrierung als Korrespondent ungehindert <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cLApEhUEIG8\">filmen konnte<\/a>, Polizisten mit Gummikn&uuml;ppeln direkt neben den Wahlurnen stehen. Offenbar wollte man mit der starken Polizeipr&auml;senz verhindern, dass in den Wahllokalen St&ouml;raktionen der Opposition stattfinden. Am Sonnabend waren Videos aufgetaucht, die zeigten, dass eine junge Frau in Moskau &ndash; offenbar aus Protest &ndash; eine farbige Fl&uuml;ssigkeit in eine Wahlurne gesch&uuml;ttet hatte. Sie wurde festgenommen. In St. Petersburg hatte ein Mann ein Wahllokal mit einem Molotow-Cocktail angegriffen.<\/p><p>Die staatlichen Einrichtungen in Moskau taten alles daf&uuml;r, dass sich m&ouml;glichst viele Menschen an den Wahlen beteiligen. In der Stadt wurde seit Wochen mit gro&szlig;en Plakaten f&uuml;r das Online-W&auml;hlen geworben. Moskau war eine von 28 russischen Regionen, bei denen nicht nur &uuml;ber Stimmzettel, sondern auch online gew&auml;hlt werden konnte. <\/p><p>Wie die Leiterin der Zentralen Wahlkommission, Ella Panfilowa, jedoch am Sonntag mitteilte, sei sie froh, dass es das Online-Verfahren nur in 28 russischen Regionen gab. Denn &uuml;berraschend h&auml;tten sich die DOS-Attacken auf die russischen Wahlserver bei der Pr&auml;sidentschaftswahl 2024 verdoppelt. Man habe 280.000 Hacker-Attacken auf das Online-Wahl-System blockieren m&uuml;ssen. Gegen Russland werde nicht nur mit milit&auml;rischem Ger&auml;t gek&auml;mpft, erkl&auml;rte die Leiterin der Zentralen Wahlkommission. <\/p><p>Von einzelnen W&auml;hlern h&ouml;rte ich, dass in Moskauer staatlichen Einrichtungen die Mitarbeiter aufgefordert wurden, ihre Stimme bei den Wahlen abzugeben. Angeblich mussten Mitarbeiter ein Foto von der Online-Best&auml;tigung machen, dass sie gew&auml;hlt hatten. <\/p><p>In Gespr&auml;chen in den Tagen der Wahl auf Stra&szlig;en und in Wahllokalen stellte ich fest, dass es grob gesagt zwei Gruppen von W&auml;hlern gibt. Die Leute unter 45 Jahre und die Leute, die &auml;lter sind. Die B&uuml;rger &uuml;ber 45 w&auml;hlen Putin, weil sie die 1990er Jahre in Erinnerung haben und anerkennen, dass Putin es war, der die russische Wirtschaft und das russische Staatswesen nach dem v&ouml;lligen Chaos in den 1990er Jahren wieder in Gang gebracht hat. <\/p><p>Ein weiteres Motiv, den Amtsinhaber zu w&auml;hlen, war, dass die drei Kandidaten, die au&szlig;er Putin zur Wahl standen, keine Leitungserfahrungen, geschweige denn Erfahrungen in der internationalen Politik vorweisen konnten. Aber diese Erfahrungen hat Putin, der zum einen durch die russischen Regionen reist und zum anderen trotz westlicher Sanktionen auch auf internationalem Parkett pr&auml;sent ist. <\/p><p>Bei einem Teil der Jugendlichen z&auml;hlen diese Qualit&auml;ten nicht. Sie wollen vor allem ein neues Gesicht an der Spitze Russlands sehen. Sie haben das Chaos der 1990er Jahre nicht erlebt. Viele Jugendliche, die in der Zeit gro&szlig; geworden ist, als Russland von liberaler Ideologie gepr&auml;gt war, w&uuml;nschen sich eine Wahl, bei der alternativen Kandidaten mit Erfahrung die Teilnahme erm&ouml;glicht wird. <\/p><p><strong>War die Pr&auml;sidentschaftswahl eine &bdquo;Farce&ldquo;?<\/strong><\/p><p>In vielen gro&szlig;en deutschen Medien muss die Tatsache, dass Wladimir Putin die Wahl haushoch gewinnen wird, als Beweis daf&uuml;r herhalten, dass Russland eben eine Diktatur und die ganze Wahl eine Farce ist. Mit dieser Sichtweise wird unterstellt, dass Putins Macht eigentlich auf wackeligen Beinen steht und dass, wenn es in Russland keine politische Repression g&auml;be, Russland schon l&auml;ngst einen neuen Pr&auml;sidenten h&auml;tte. <\/p><p>Aber wer soll Putin st&uuml;rzen? &Uuml;bergangen wird die Tatsache, dass nach der Invasion russischer Truppen in die Ukraine Hundertausende, darunter viele liberal gestimmte Oppositionelle, ins Ausland emigriert sind. Und selbst als diese Oppositionellen noch in Russland lebten, reichte ihre Kraft nicht f&uuml;r eine politische Bewegung, die mehr Menschen mobilisiert als einen Teil der liberal gestimmten Menschen in den russischen Gro&szlig;st&auml;dten. <\/p><p>Leider wird in vielen gro&szlig;en deutschen Medien etwas Naheliegendes nicht in Betracht gezogen, dass n&auml;mlich auch die milit&auml;rische und psychologische Frontstellung des Westens gegen Russland &ndash; Stichwort Russophobie &ndash; dazu f&uuml;hrt, dass Russland sich nach au&szlig;en abschottet und Oppositionelle, die gegen den Krieg auftreten, als &bdquo;ausl&auml;ndische Agenten&ldquo; brandmarkt und verfolgt.<\/p><p>Wer will, dass die Opposition in Russland mehr Luft zum Atmen bekommt, m&uuml;sste zu allererst daf&uuml;r eintreten, dass die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine gestoppt und das Ziel, die Ukraine zum NATO-Mitglied zu machen, aufgegeben wird. <\/p><p>Mit der Sichtweise, die Wahl in Russland sei eine &bdquo;Farce&ldquo; gewesen, wird auch ausgeblendet, dass russische Zivilisten und Soldaten seit zwei Jahren mit Waffen der westlichen L&auml;nder get&ouml;tet werden. <\/p><p>Auch w&auml;hrend der Wahl gingen die Angriffe weiter. Am 17. M&auml;rz starb in der russischen Stadt Belgorod in Folge ukrainischen Beschusses ein Mensch, elf Menschen wurden verletzt. Am Morgen des 17. M&auml;rz teilte das russische Verteidigungsministerium mit, man habe 35 ukrainische Drohnen &uuml;ber russischem Territorium au&szlig;er Gefecht gesetzt. Der B&uuml;rgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, teilte mit, dass Moskau in der Nacht auf Sonntag von vier ukrainischen Drohnen angegriffen wurde. <\/p><p>Russische Soldaten sterben in der Ukraine durch von westlichen Staaten gelieferte Waffen. Fast t&auml;glich werden grenznahe Gebiete von Zentralrussland von ukrainischen Drohnen oder russischen S&ouml;ldnern, die im Dienst von Kiew stehen, angegriffen. Hohe deutsche Milit&auml;rs beraten dar&uuml;ber, wie man die Krim-Br&uuml;cke zerst&ouml;ren kann, ohne dass eine Beteiligung Deutschlands an so einem Vorhaben nachweisbar ist. <\/p><p>Dass sich in einer Situation der milit&auml;rischen Bedrohung von au&szlig;en die Menschen um den Pr&auml;sidenten scharen, ist f&uuml;r ein Land im Krieg normal. Es w&auml;re, wenn Deutschland von au&szlig;en angegriffen w&uuml;rde, wohl &auml;hnlich. <\/p><p><strong>Stimmen f&uuml;r &bdquo;den einzigen Anti-Kriegs-Kandidaten&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Unzufriedenheit &uuml;ber eine reale Wahlalternative zu Putin f&uuml;hrte schlie&szlig;lich dazu, dass sich verschiedene Lager der Opposition von liberal bis links entschlossen, am dritten Wahltag um zw&ouml;lf Uhr in die Wahllokale zu gehen, um dort die ausgeh&auml;ndigten Wahlzettel ung&uuml;ltig zu machen oder f&uuml;r den Kandidaten Wladislaw Dawankow zu stimmen.<\/p><p>Der Pr&auml;sidentschaftskandidat Wladislaw Dawankow von der Partei &bdquo;Neue Leute&ldquo; war in einer Wahlsendung im Fernsehkanal &bdquo;Das Erste&ldquo; f&uuml;r ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges eingetreten. Er hatte erkl&auml;rt, er wisse von seinen ehemaligen Kommilitonen, die jetzt als Soldaten in der Ukraine sind, dass sie &bdquo;so schnell wie m&ouml;glich nach Hause wollen&ldquo;. Je eher man mit Kiew verhandele, &bdquo;desto besser&ldquo;.<\/p><p>Welche Position gab es zu den Wahlen bei den unabh&auml;ngigen Linken? In dem von Boris Kagarlitsky gegr&uuml;ndeten Internet-Portal Rabkor gab es <a href=\"https:\/\/rabkor.ru\/columns\/debates\/2024\/03\/16\/discussions-on-rabkor-about-the-presidential-election-and-leftist-tactics\/\">drei verschiedene Vorschl&auml;ge<\/a> zu den Pr&auml;sidentschaftswahlen. Der erste Vorschlag war, bei der Wahl den KPRF-Kandidaten Nikolai Charitonow zu unterst&uuml;tzen. Die KPRF sei &bdquo;die einzige Oppositionspartei mit einem sozial orientierten Programm&ldquo;. <\/p><p>Eine zweite Position wurde von dem Politologen Aleksandr Kynew <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Qq0WYZT-48I&amp;t=5937s\">vertreten<\/a>. Er rief dazu auf, sich nicht an provokativen Aktionen in Wahllokalen zu beteiligen und stattdessen den Kandidaten Wladislaw Dawankow von der Partei &bdquo;Neue Leute&ldquo; zu w&auml;hlen. Dawankow sei der einzige Kandidat, der &bdquo;gegen den Krieg&ldquo; sei. <\/p><p>Der bekannte linke Moskauer Universit&auml;ts-Professor Michail Lobanow argumentierte gegen eine Wahlunterst&uuml;tzung f&uuml;r Dawankow. Seine Kandidatur sei vom Kreml eingef&auml;delt worden. Nur das Ung&uuml;ltigmachen der Stimmzettel k&ouml;nne den Protest gegen den Krieg in der Ukraine zum Ausdruck bringen. <\/p><p>Dagegen argumentierte wiederum der Politologe Kynew, ein Ung&uuml;ltigmachen der Stimmzettel zeige statistisch nicht den realen Protest, weil es unter ung&uuml;ltigen Wahlzetteln auch viele Wahlzettel geben werde, die aus nicht politischen Gr&uuml;nden ung&uuml;ltig seien. <\/p><p><strong>Warum Wahlen in Kriegszeiten?<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich stellt sich die Frage, ob es in einer Kriegszeit &uuml;berhaupt Sinn macht, eine Wahl zu veranstalten. Denn nat&uuml;rlich unterliegt ein Wahlkampf in Kriegszeiten erheblichen Einschr&auml;nkungen. Dass sich die russische F&uuml;hrung dazu entschlossen hat, Wahlen durchzuf&uuml;hren, h&auml;ngt wohl damit zusammen, dass man alle Sektoren der russischen Gesellschaft noch enger um Wladimir Putin scharen wollte. Au&szlig;erdem wollte man demonstrieren, dass Russland an demokratischen Grunds&auml;tzen festh&auml;lt, im Gegensatz zur Ukraine, wo keine Wahlen stattfinden. <\/p><p><small>Titelbild: Romashko Yuliia \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/f992250a5dbb4e8a819f8a46f6e02666\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der dreit&auml;gigen Wahl zur Pr&auml;sidentschaft in Russland steht fest: Wladimir Putin hat die Abstimmung wie erwartet gewonnen. Der Amtsinhaber erhielt nach den Exit-Polls 87 Prozent der Stimmen, bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2018 hatte Putin noch 76 Prozent der Stimmen bekommen. 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