{"id":112644,"date":"2024-03-19T15:50:41","date_gmt":"2024-03-19T14:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112644"},"modified":"2024-03-19T16:01:35","modified_gmt":"2024-03-19T15:01:35","slug":"leserbriefe-zu-auf-gehts-nach-st-petersburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112644","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAuf geht\u2019s nach St. Petersburg!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112402\">In diesem Beitrag<\/a> thematisiert Albrecht M&uuml;ller das Reisen nach Russland. Eine mit Freunden geplante Reise sei heute anders als vor f&uuml;nf Jahren nicht mehr so einfach und direkt. Hinter der neuen Konfrontation stecke &bdquo;als Katalysator das alte Feindbild Russland&ldquo;. Es sei in den letzten Jahren massiv wiederbelebt worden. Vor allem falle auf, &bdquo;dass eine Grunderkenntnis des Umgangs mit anderen V&ouml;lkern nahezu v&ouml;llig verlorengegangen ist: Vertrauen bilden. &ndash; Statt mit den Repr&auml;sentanten eines wichtigen Nachbarn wohlwollend und freundlich umzugehen, wird hierzulande st&auml;ndig &Ouml;l ins Feuer gegossen&ldquo;. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften, in denen auch wertvolle Tipps enthalten sind. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe.Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong><\/p><p>Zum Beleg der wahnsinnigen Konfrontation &ndash; wahnsinnig, weil aggressiv und ohne R&uuml;cksicht auf Verluste &ndash; f&uuml;ge ich den Aufmacher der hier erscheinenden Tageszeitung ein: <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240319_Leserbriefe-petersburg.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240319_Leserbriefe-petersburg.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die zweite Zeile lautet: <\/p><blockquote><p>\nPUTIN IST EIN M&Ouml;RDER\n<\/p><\/blockquote><p>Solche Einlassungen auf der prominentesten Stelle einer Tageszeitung haben einen ungemein &bdquo;vertrauensbildenden&ldquo; Charakter. Hier wird der Hass auf andere V&ouml;lker gesch&uuml;rt. Zum Hintergrund muss man noch wissen, dass DIE RHEINPALZ das Flaggschiff der Verleger-Familie Schaub ist. Zum Konzern geh&ouml;ren auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, die Stuttgarter Zeitung, die Freie Presse in Chemnitz und eine Reihe weiterer Medien. <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/verlag\/75-jahre-freie-presse-die-zeitung\/75-jahre-freie-presse-das-sind-die-koepfe-hinter-der-medien-union-artikel11493479\">Siehe auch hier<\/a>. Nun zu den Leserbriefen:<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Hetzkampagnen und unverh&uuml;llten Kriegsvorbereitungen gegen Russland erschrecken mich zutiefst.<\/p><p>Als Mitglied einer kleinen DDR-Studentendelegation leistete ich im zeitigen Fr&uuml;hjahr 1950 gemeinsam mit unserer russischen Dolmetscherin Lena, deren Verlobter dort als Verteidiger Stalingrads gefallen war, auf dem zerkl&uuml;fteten Mamajew Kurgan angesichts der aus verw&uuml;steter Erde noch f&uuml;nf Jahre nach Kriegsende hervorquellenden menschlichen &Uuml;berreste den Schwur, uns ein Leben lang unbeirrt f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerfreundschaft einzusetzen.<\/p><p>Das gilt f&uuml;r solche wie mich noch immer.<\/p><p>Doch in der Bundesrepublik Deutschland existiert im Ergebnis der DDR-Beseitigung sowie jahrzehntelanger Meinungsmanipulation durch die herrschenden Kreise bisher leider keine Massenbasis f&uuml;r den Widerstand gegen die erneut gegen Russland gerichteten, die Vernichtung alles irdischen Lebens riskierenden aggressiven Pl&auml;ne und Praktiken von USA\/NATO und verantwortungsloser deutscher Vasallen; obwohl dieser notwendig ist wie nie zuvor und vorrangige Aufgabe s&auml;mtlicher fortschrittlichen Kr&auml;fte sein m&uuml;sste.<\/p><p>Deshalb danke ich f&uuml;r die o.g. Ver&ouml;ffentlichung und hoffe, dass sie m&ouml;glichst viele Ihrer Leser zum Nachdenken anregt.&nbsp;<\/p><p>Gegen t&ouml;dlichen R&uuml;stungswahnsinn und Kriegstreiberei!<\/p><p>F&uuml;r das Leben und die Zukunft!<\/p><p>Frieden mit Russland!<\/p><p>Ursula M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam,<br>\nsehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>eine Reise nach St. Petersburg ist auch &uuml;ber Kaliningrad m&ouml;glich.<\/p><p>Mit einem Reiseunternehmen oder per Mitfahrerzentrale &uuml;ber Polen nach Kaliningrad reisen, das Visum muss nat&uuml;rlich daf&uuml;r ausgelegt sein. Vom Flughafen in Kaliningrad geht es dann weiter nach St. Petersburg. Ich bin schon &ouml;fters mit einem elektronischem Visum &uuml;ber Polen (Grenz&uuml;bergang Mamonowo) oder &uuml;ber Litauen (zu Fu&szlig; &uuml;ber die Memel, die K&ouml;nigin-Luise-Br&uuml;cke nach Sowetsk (Tilsit) in die Kaliningrader Oblast eingereist. Es gibt also eine zweite Einreisem&ouml;glichkeit nach Zentralrussland, die aber sicher ein wenig aufwendiger ist, als &uuml;ber Istanbul einzureisen.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nJ&ouml;rg Na&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ihre Russlandsympathie ist schon peinlich.<br>\nJa ja, Putin ist toll, wissen wir.<br>\nUnd an nichts schuld, wissen wir.<\/p><p>Wie finanzieren sich eigentlich die Nachdenkseiten?<\/p><p>Dazu auch eine alte Geschichte: In den 70er Jahren gab es in Berlin den &ldquo;Extradienst&rdquo;, Herausgeber Guggomos (oder so &auml;hnlich). Als &ldquo;alter&rdquo; Linker hatte ich den abonniert. Das Blatt war &uuml;berwiegend ganz gut.<\/p><p>Aber es stellte sich heraus, es wurde von der &ldquo;DDR&rdquo; finanziert. Herr Guggomos kam regelm&auml;ssig mit Geldkoffern aus Ostberlin.<\/p><p>Ich kenne mich da ein wenig aus, war recht gut vernetzt.<\/p><p>Interessant waren z.B. auch die Jusos, die der SED alles zusteckten, die Stasi wusste alles! &uuml;ber die SPD. Herr Scholz war ja auch so einer.<\/p><p>Ach ja, ich behaupte ausdr&uuml;cklich NICHT, dass Sie extern finanziert werden. Wahrscheinlich finanzieren Sie sich aus Spenden aus glasklarer Quelle.<\/p><p>Viel Spass in St. Petersburg.<\/p><p>Von unserem Leser J.P-<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Auch solche Leser haben wir. Zu feige, um ihren vollen Namen ver&ouml;ffentlicht zu lassen. Mit Andeutungen die Finanzierung durch Russland unterstellen, dann aber wieder zur&uuml;cknehmen. Als Herausgeber sch&auml;me ich mich f&uuml;r solche Leser. Die haben die Nachdenkseiten nicht verdient.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;brigens: am 21. Februar dieses Jahres haben wir das letzte Mal &uuml;ber die Finanzierung der Nachdenkseiten unterrichtet. Siehe hier: 21. Februar 2024 um 12:50 &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111414\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Information zur Finanzierung der NachDenkSeiten<\/a><\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller<\/p><p>F&uuml;r die Reise nach St. Petersburg habe ich letzten Sommer als Alternative zu&nbsp; &uuml;ber Istanbul mit folgender Route gute Erfahrungen gemacht: mit dem Flugzeug nach Talinn, Estland und von dort auf dem Landweg mit dem Bus (Lux Express oder Ecoline) in ein paar Stunden nach St. Petersburg. Von Helsinki geht es wohl auch.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;sse<br>\nManuel Doman&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>genau eine solche Reise plane ich gerade mit meinem Sohn. Danach soll es aber noch weitergehen. Smolensk, Moskau und Nischnij Nowgorod stehen auf dem Programm.<br>\nUnser Weg ist: Mit dem Auto nach Kaliningrad und dann nach St. Petersburg fliegen. Man kann auch mit einem Bus von Danzig aus nach Kaliningrad fahren. Ich denke, das ist eine gute und g&uuml;nstige Alternative zum Umweg &uuml;ber Istanbul oder Belgrad.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nFalko Schmallenbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller<\/p><p>ich war 2019 in St. Petersburg und war tief beeindruckt.<\/p><p>Beeindruckt von der Religiosit&auml;t der Menschen ( lange Schlangen vor der Mutter Gottes), den Bauwerken und von der Hilfsbereitschaft wildfremder Russen behinderten deutschen Touristen gegen&uuml;ber.<\/p><p>Leider kann man so etwas nun nicht mehr im Rahmen einer Schiffsfahrt machen, weil die obrigkeitsh&ouml;rigen, deutschen Reedereien St. Petersburg aus ihrem Programm gestrichen haben.<\/p><p>Ein Trauerspiel.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen trotzdem eine gute Reise.<\/p><p>Ihr Michael Br&uuml;ggemann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112402\">In diesem Beitrag<\/a> thematisiert Albrecht M&uuml;ller das Reisen nach Russland. 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