{"id":11278,"date":"2011-11-14T08:28:55","date_gmt":"2011-11-14T07:28:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278"},"modified":"2011-11-14T08:28:55","modified_gmt":"2011-11-14T07:28:55","slug":"hinweise-des-tages-1508","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Italien: Befehl ausgef&uuml;hrt; Frank Schirrmacher &ndash; Und vergib uns unsere Schulden; Eurokrise; Jenseits des Homo oeconomicus; Sahra Wagenknecht &ndash; Finanzm&auml;rkte sind Merkels Kettenhunde; Staatsschuldenbbau durch eine einmalige Besteuerung hoher Verm&ouml;gen; Tausende bei Anti-Banken-Demo in Berlin und Frankfurt; BayernLB verliert Millionen in Jefferson; Christoph Butterwegge: Eine sozialpolitische Halbzeitbilanz der CDU\/CSU\/FDP-Koalition; Rum&auml;nien beschlagnahmt Nokia-Fabrik; Stuttgart 21 oder: Warum ein Verr&auml;ter reicht; Lebensversicherungen: 160 Milliarden Euro gehen durch K&uuml;ndigung verloren; Die Braune Armee Fraktion; Kriegsverbrechen in Libyen &ndash; Nato f&uuml;rchtet Ermittlungen; Georg-Elser-Preis: Stuttgart-21-Opfer in M&uuml;nchen geehrt; ISNM schafft es in die TAZ, Samstagsausgabe, Seite 2, links oben; Walter van Rossum &ndash; Meine Sonntage mit G&uuml;nther Jauch (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h01\">Italien: Befehl ausgef&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h02\">Frank Schirrmacher &ndash; Und vergib uns unsere Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h04\">Jenseits des Homo oeconomicus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h05\">Sahra Wagenknecht &ndash; Finanzm&auml;rkte sind Merkels Kettenhunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h06\">Staatsschuldenbbau durch eine einmalige Besteuerung hoher Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h07\">Tausende bei Anti-Banken-Demo in Berlin und Frankfurt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h08\">BayernLB verliert Millionen in Jefferson<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h09\">Christoph Butterwegge: Eine sozialpolitische Halbzeitbilanz der CDU\/CSU\/FDP-Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h10\">Rum&auml;nien beschlagnahmt Nokia-Fabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h11\">Stuttgart 21 oder: Warum ein Verr&auml;ter reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h12\">Lebensversicherungen: 160 Milliarden Euro gehen durch K&uuml;ndigung verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h13\">Die Braune Armee Fraktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h14\">Kriegsverbrechen in Libyen &ndash; Nato f&uuml;rchtet Ermittlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h15\">Georg-Elser-Preis: Stuttgart-21-Opfer in M&uuml;nchen geehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h16\">ISNM schafft es in die TAZ, Samstagsausgabe, Seite 2, links oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278#h17\">Walter van Rossum &ndash; Meine Sonntage mit G&uuml;nther Jauch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11278&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Italien: Befehl ausgef&uuml;hrt<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen berichteten wir dar&uuml;ber, wie die EU, wie ein Exekutivkomitee der Finanzm&auml;rkte <a href=\"?p=11221#h01\">Italien zum Generalgouvernement erkl&auml;rt hat<\/a>. Der italienische Finanzminister Giulio Tremonti beantwortete nun den &bdquo;Erlass&ldquo; der EU und meldet Vollzug nach Br&uuml;ssel:<br>\nSchuldenbremse wird eingef&uuml;hrt (eine <a href=\"?p=3974\">Absage an eine aktive, zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik<\/a>), Sparpolitik wird versch&auml;rft (obwohl nach Prognosen der EU Italien mit 0,1 Prozent Wachstum in eine Rezession schlittert), Lohnk&uuml;rzungen im &Ouml;ffentlichen Dienst, Privatisierung wird vorangetrieben, Rente mit 67 wird eingef&uuml;hrt, Lohn- und Mehrwertsteuer werden erh&ouml;ht, Evaluationstest f&uuml;r alle Sch&uuml;ler, wettbewerbsgesteuertes Universit&auml;tssystem wird eingef&uuml;hrt, Arbeitsmarkt wird flexibilisiert, K&uuml;ndigungsschutz abgebaut, usw. usf. Kurz die gesamte neoliberale Agenda wird durchexerziert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ilsole24ore.com\/art\/notizie\/2011-11-12\/tremonti-risponde-lettera-documento-213221.shtml?documenti&amp;uuid=AaVIc2KE\">Il Sole 24 ore<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/Tremonti_EU_Auflagen.pdf\">Der Antwortbrief von Tremonti an die EU [PDF &ndash; 213 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sollte der &bdquo;Technokratenrat&ldquo;, der Italien nun regiert, tats&auml;chlich das im Dokument beschriebene Austeri&auml;tsprogramm umsetzen, w&auml;re dies ein harter Schlag f&uuml;r die italienische Volkswirtschaft, der die Lage des Landes auf unabsehbare Zeit signifikant verschlechtern wird. Dies ist nichts anderes als Selbstmord aus Angst vor dem Tod.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Berlusconis Ende &ndash; Eine Niederlage der Demokratie<\/strong><br>\nAuch wenn Tausende in Rom das &ldquo;Fest der Befreiung&rdquo; gefeiert haben &ndash; Italien und Europa k&ouml;nnen ganz und gar nicht damit zufrieden sein, wie Silvio Berlusconis R&uuml;cktritt zustande kam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/eine-niederlage-der-demokratie\/5831960.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frank Schirrmacher &ndash; Und vergib uns unsere Schulden<\/strong><br>\nJeder Umsturz, jede Revolution beginnt mit Schulden, welche die Gesellschaft nicht mehr bezahlen kann. David Graebers gro&szlig;es Buch &bdquo;Debt&ldquo; zeigt uns, wo wir heute stehen. Eine Befreiung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/kapitalismus\/eurokrise-und-vergib-uns-unsere-schulden-11527296.html\">FAS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alain Frachon, Ist der Euro Opfer ideologischer Fallen?<\/strong><br>\nInhalte eines in der Pariser Tageszeitung Le Monde am 11.11.2011 (S.25) erschienenen Artikels, &uuml;bertragen von Gerhard Kilper<br>\nOriginaltitel: &bdquo;L&rsquo;euro, victime des pi&egrave;ges de l&rsquo;id&eacute;ologie?&ldquo;<br>\nAlain Frachon, Le Monde-Redakteur, verantwortlich f&uuml;r den Bereich internationale Chronik<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/idees\/article\/2011\/11\/10\/l-euro-victime-des-pieges-de-l-ideologie_1601927_3232.html\">Le Monde<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/111114_Alain-Frachon_Ist-der-Euro%20Opfer.pdf\">Die &Uuml;bertragung ins Deutsche [PDF &ndash; 50 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein ganzes Land w&auml;re pleite<\/strong><br>\nWenn Griechenland die Eurozone verl&auml;sst, ist mit einem mittleren bis schweren Beben auch f&uuml;r die anderen Eurostaaten zu rechnen<br>\nIn Griechenland leben etwa elf Millionen Menschen, die gesamte EU hat eine Bev&ouml;lkerung von 492 Millionen, davon 324 Millionen in der Eurozone. Die griechische &Ouml;konomie steht an 32. Stelle der Weltrangliste und erzielt ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 222 Milliarden Euro (Stand 2010). Alles andere als ein Gigant, verglichen mit der wirtschaftlichen Leistungskraft der EU. Deutschland bringt mit etwa 2.600 Milliarden Euro fast ein Drittel des BIP der Eurozone auf die Waage. Kaum anzunehmen, dass eine griechische Staatspleite und ein Austritt aus der Eurozone die Welt&ouml;konomie ersch&uuml;ttern, dennoch wird seit fast zwei Jahren vor einer Pleite des Euro-Partners gezittert. Genau genommen ist dessen Bankrott l&auml;ngst Realit&auml;t &ndash; es fragt sich nur noch, wie intelligent wir damit umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/wochenthema\/1145-ein-ganzes-land-w-re-pleite\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Wegbereiter der Eurokrise: die Zentralbank (John Quiggin)<\/strong><br>\nUnter dem Titel &bdquo;Euro Crisis&rsquo;s Enabler: The Central Bank&ldquo; ver&ouml;ffentlichte der australische &Ouml;konomieprofessor John Quiggin (University of Queensland), Autor des Bestsellers &bdquo;Zombie Economics: How Dead Ideas Still Walk among Us&ldquo;, in der New York Times vom 8. November einen vielbeachteten Artikel, in dem er seine Auffassung erl&auml;uterte, die wesentliche Ursache der Eurokrise sei eine v&ouml;llig verfehlte Politik der Europ&auml;ischen Zentralbank w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft Jean Claude Trichets. Hier die &Uuml;bersetzung dieses erhellenden Kommentars, der an Deutlichkeit nichts zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst. (&Uuml;bersetzung und Hervorhebungen von mir.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/denkraum.wordpress.com\/2011\/11\/13\/wegbereiter-der-eurokrise-die-zentralbank-john-quiggin\/\">Denkraum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jenseits des Homo oeconomicus<\/strong><br>\nWirtschaftsweise ratlos? (1\/3)<br>\nDer Wirtschaftsjournalist Martin Wolf im Gespr&auml;ch mit Stefan Fuchs<br>\nAls im Herbst 2008 die gr&ouml;&szlig;te Weltwirtschaftskrise seit 1929 hereinbrach, stand die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Wirtschaftswissenschaftler nackt da. Kaum einer hatte die Katastrophe kommen sehen. Die moderne Volkswirtschaftslehre mit ihrem unbeirrbaren Glauben an die Rationalit&auml;t der Wirtschaftssubjekte wurde zum ersten Opfer der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/essayunddiskurs\/1602354\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Finanzm&auml;rkte sind Merkels Kettenhunde<\/strong><br>\nEs ist unertr&auml;glich, dass die italienische Politik nicht mehr vom selbstgew&auml;hlten Parlament, sondern durch die Finanzm&auml;rkte und Frau Merkel diktiert wird. Die Bundeskanzlerin benutzt die Finanzm&auml;rkte, um in der gesamten Eurozone Lohn- und Sozialdumping zu erpressen. Es ist gut, dass Berlusconi weg ist. Es ist schlecht, dass die neue italienische Regierung &ndash; egal welche &ndash; zu einer selbstzerst&ouml;rerischen Sparorgie gezwungen wird&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die heutige Abstimmung &uuml;ber das Sparpaket im italienischen Senat. Die Stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag weiter:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1129.finanzmaerkte-sind-merkels-kettenhunde.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Staatsschuldenbbau durch eine einmalige Besteuerung hoher Verm&ouml;gen<\/strong><br>\nDie Finanzkrise kann in ihrer Dramatik auch Stilbl&uuml;ten treiben. W&auml;hrend nationalstaatlich fragmentierte Politik sich in der stereotypen Generierung von &ldquo;Rettungspaketen&rdquo; im Hamsterrad einer Defizitkonjunktur ersch&ouml;pft, kommen politisch konstruktive Vorschl&auml;ge aus wirtschaftsnahen Kreisen.<br>\nIn einer Studie der (kaum marxistischen Gedankenguts verd&auml;chtigen) Boston Consulting Group (BCG) machen die Autoren im wesentlichen den Vorschlag, die selbstverst&auml;rkende Verschuldungsdynamik von Staaten, Haushalten und Unternehmen durch eine einmalige Besteuerung hoher Verm&ouml;gen (etwa ab &euro; 100.000) zu durchbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35856\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tausende bei Anti-Banken-Demo in Berlin und Frankfurt<\/strong><br>\n&ldquo;Banken in die Schranken&rdquo;: Mit diesem Motto haben Tausende Demonstranten in Frankfurt und Berlin das Banken- und Regierungsviertel umzingelt. &ldquo;Die Menschen haben es satt, dass die Finanzm&auml;rkte die Politik vor sich hertreiben&rdquo;, so ein Attac-Mitglied.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/28\/0,3672,8367356,00.html\">heute.de<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Jakob von Uexk&uuml;ll: Belagert die Parlamente!<\/strong><br>\nDie Occupy-Bewegung hat es einer Kanzlerin Merkel und ehemaligen Finanzministern zudem denkbar leicht gemacht, die Proteste f&uuml;r sich zu nutzen. Protestiert wird derzeit vor den B&ouml;rsen und Banken und nicht vor den Parlamenten. Das ist ein Fehler, denn die Spekulanten des Finanzsektors k&ouml;nnen nur so weit skrupellos agieren, wie man sie von Staatswegen l&auml;sst.<br>\nMan muss es noch einmal deutlich sagen: Die Spielregeln f&uuml;r die M&auml;rkte setzt immer noch die Politik! Man kann den Banken nicht vorwerfen, sich nicht selber reguliert und freiwillig auf Gesch&auml;fte verzichtet zu haben, mit denen sich das meiste Geld verdienen l&auml;sst. Der Job des Regulierens liegt bei Regierung und Parlament. Dieser Verantwortung sind sie nicht nachgekommen. Im Gegenteil: Regeln, die zum Beispiel das Privatkundengesch&auml;ft der Banken und die Investmentsparte klar voneinander trennten, wurden per Gesetz aufgehoben&hellip;<br>\nVon allen Gesetzesvorhaben, die nach der Lehman-Pleite zur Neuregulierung des Finanzsektors angek&uuml;ndigt wurden, ist kaum etwas umgesetzt worden. Es ist absurd, dass sich dieselben Politiker, die es in den vergangenen Jahren aus Angst und vorauseilendem Gehorsam gegen&uuml;ber den Banken nicht geschafft haben, den versprochenen Umbau des Finanzsektors in Angriff zu nehmen, nun hinter den jungen Protestlern verstecken. Nein, Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht unvermeidbar gewesen. Sie sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen Politik, die sich von Finanzlobbyisten hat einwickeln lassen&hellip;<br>\nDie Proteste sind daher verst&auml;ndlich und &uuml;berf&auml;llig. Sie m&uuml;ssen sich aber an erster Stelle an die Politik richten, verbunden mit der Forderung nach einer durchgreifenden Finanzreform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:occupy-bewegung-belagert-die-parlamente\/60127823.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BayernLB verliert Millionen in Jefferson<\/strong><br>\nWie viele Bayern wohl wissen, wo Jefferson County liegt? Wie auch immer: Ihre Landesbank hat 52 Millionen Dollar dort investiert. Nun ist die US-Kommune pleite und die BayernLB schaut in die R&ouml;hre. Sie ist nicht allein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/bayernlb-verliert-millionen-in-jefferson\/5820362.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Eine sozialpolitische Halbzeitbilanz der CDU\/CSU\/FDP-Koalition &ndash; &bdquo;&hellip;im Grunde eher die Armen bek&auml;mpft&rdquo;<\/strong><br>\nHier soll untersucht werden, ob die im Oktober 2009 gebildete CDU\/CSU\/ FDP-Regierung, anders als im Bundestagswahlkampf und besonders vor der f&uuml;r sie wegen der Zusammensetzung des Bundesrates sehr wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 versprochen, eine &bdquo;Koalition der sozialen Zumutungen&ldquo; gewesen ist, oder ob sie den &bdquo;Um-&ldquo; bzw. Abbau des bestehenden Wohlfahrtsstaates, der seit fast dreieinhalb Jahrzehnten im Gang war und mit der als &bdquo;Hartz IV&ldquo; bezeichneten Arbeitsmarktreform seinen H&ouml;hepunkt erreicht hatte,  verlangsamt bzw. gestoppt hat. Dabei wird der bereits im Titel ihres Koalitionsvertrages &bdquo;Wachstum &ndash; Bildung &ndash; Zusammenhalt&ldquo; erhobene Anspruch von CDU, CSU und FDP, bei einem Wirtschafts-aufschwung mehr f&uuml;r die Zukunftsperspektiven der jungen Generation zu tun und die gesellschaftliche Koh&auml;sion zu st&auml;rken (2), mit den Folgen der Gesetzgebungst&auml;tigkeit bis zur Halbzeit der Legislatur-periode konfrontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=17140\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rum&auml;nien beschlagnahmt Nokia-Fabrik<\/strong><br>\nNokia hat seine Steuern in Rum&auml;nien nicht bezahlt. Das Finanzministerium reagierte, und stellte ein Fabrikgel&auml;nde sicher. Die Fabrik in Jucu war nach der Schlie&szlig;ung von Nokia-Bochum er&ouml;ffnet worden. Nun will das Unternehmen nach Vietnam weiterziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/1111\/87714.html\">Golem<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stuttgart 21 oder: Warum ein Verr&auml;ter reicht<\/strong><br>\nWenn man den Begriff &ldquo;Verr&auml;ter&rdquo; in eine &Uuml;berschrift stellt, muss man sich vorsehen, denn nicht wenige Leser werden diesen spontan mit der SPD verkn&uuml;pfen. In diesem Fall ist das auch in Ordnung, denn es geht um Claus Schmiedel. Den kennt zwar keiner, aber er wird daf&uuml;r sorgen, dass das bundesweit bekannte Projekt Stuttgart21 durchgezogen wird. Mehr noch: Die Schlichtung wird im Nachhinein verh&ouml;hnt, weil geradezu demonstrativ Argumente ignoriert und stattdessen parteiinterne Machtspielchen entscheiden werden.<br>\nDabei ist die SPD Juniorpartner einer von Gr&uuml;n gef&uuml;hrten Landesregierung, und die Partei ist sich alles andere als einig. Das alles erinnert schwer an den Fall Ypsilanti, wo das Verr&auml;tergewissen der vier SPD-Rechten daf&uuml;r sorgte, dass die Demokratie von der Koch-Bouffier-Bande vor dem Einfluss der Linken gerettet wurde. Es ist so dankbar, mit der SPD zu arbeiten. Es m&uuml;ssen nur ein zwei Leute von denen korrumpiert oder Abweichler gef&ouml;rdert werden, dann hat man den Laden im Griff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=11060\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lebensversicherungen: 160 Milliarden Euro gehen durch K&uuml;ndigung verloren<\/strong><br>\nVorzeitig gek&uuml;ndigte Lebensversicherungen kosten Kunden Verm&ouml;gen. Verbraucherschutz: &ldquo;Staatlich geschuldete Wirtschaftskriminalit&auml;t&rdquo;.<br>\nInnerhalb von f&uuml;nf Jahren hatte die Kundin &uuml;ber 3200 Euro in eine Lebensversicherung bei der Gesellschaft Ergo eingezahlt. Als sie den Vertrag vorzeitig k&uuml;ndigte, bekam sie nicht einmal ein Zehntel der eingezahlten Beitr&auml;ge zur&uuml;ck. Anderen erging es noch schlimmer: Sie bekamen nichts zur&uuml;ck. &ldquo;Das ist staatlich geduldete Wirtschaftskriminalit&auml;t&rdquo;, sagt Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband. Vorzeitig gek&uuml;ndigte Kapitallebens- und Rentenversicherungen sind f&uuml;r die Verbraucher ein gro&szlig;es Verlustgesch&auml;ft. Das wurde jetzt mit einer Studie von Professor Andreas Oehler von der Universit&auml;t Bamberg untermauert, die die Verbraucherzentrale Hamburg vorstellte.<br>\nDanach haben die Verbraucher in den vergangenen zehn Jahren durch den Abschluss von Kapitallebens- und Rentenversicherungen einen Verlust von 160 Milliarden Euro erlitten. &ldquo;Denn mehr als 75 Prozent aller auf 30 Jahre abgeschlossenen Vertr&auml;ge werden vorzeitig beendet&rdquo;, sagt Oehler. Selbst bei 20 Jahren Laufzeit h&auml;lt nur jeder Zweite durch&hellip;<br>\nDie Studie der Universit&auml;t Bamberg beruht auf 1115 gek&uuml;ndigten Vertr&auml;gen. Vertreten waren vor allem die Gesellschaften Allianz, Aachen M&uuml;nchener, Ergo und Generali.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/wirtschaft\/article2091301\/160-Milliarden-Euro-gehen-durch-Kuendigung-verloren.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So sicher sind kapitalgedeckte Altersvorsorgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Braune Armee Fraktion<\/strong><br>\nKann das sein? Kann das wirklich wahr sein? Allem Anschein nach ja. Der Verdacht erh&auml;rtet sich mehr und mehr: Unerkannt konnte eine rechtsextreme Terrorgruppe 13 Jahre lang in ganz Deutschland Migranten ermorden, einen Anschlag auf Polizisten ver&uuml;ben und sich das Leben im Untergrund mit Bank&uuml;berf&auml;llen finanzieren.<br>\nSt&uuml;ndlich kommen neue Details ans Licht, die es m&ouml;glich erscheinen lassen, dass auch andere, jahrelang unaufgekl&auml;rte Taten wie der Nagelbombenanschlag in K&ouml;ln 2004 oder der Anschlag auf j&uuml;dische Aussiedler an einer S-Bahn-Haltestelle in D&uuml;sseldorf im Jahr 2000 mit dem Neonazi-Trio Uwe Mundlos, Uwe B&ouml;hnhardt und Beate Z. in Verbindung stehen.<br>\nSp&auml;testens seit am Wochenende ein Bekennervideo bekannt wurde, ist klar: Das 1998 untergetauchte Trio hat offenbar eine Art &ldquo;Braune Armee Fraktion&rdquo; gebildet. &ldquo;Nationalsozialistischer Untergrund&rdquo; (NSU) lautet der Name, den sich die Gruppe in ihrem Propagandavideo selbst gegeben hat. Ob noch weitere Neonazis Teil dieser rechtsextremen Terrorzelle waren, ist noch unklar. Aber Helfer m&uuml;ssen sie gehabt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Terror-von-rechts\/!81771\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kriegsverbrechen in Libyen &ndash; Nato f&uuml;rchtet Ermittlungen<\/strong><br>\nVorw&uuml;rfe gegen die Nato wegen Kriegsverbrechen in Libyen werden gepr&uuml;ft. Dies sagt der Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kriegsverbrechen-in-Libyen\/!81728\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Georg-Elser-Preis: Stuttgart-21-Opfer in M&uuml;nchen geehrt<\/strong><br>\nDietrich Wagner, der bei einer Demonstration gegen das Bahnprojekt &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; schwer verletzt wurde, wird in M&uuml;nchen ausgezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/inhalt.georg-elser-preis-stuttgart-21-opfer-in-muenchen-geehrt.3f08b402-0dfb-4695-9fad-abc73553ca74.html\">Abendzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung V.B.:<\/strong> Interessant ist weniger die Berichterstattung &uuml;ber die Preisverleihung, die recht kurz ausf&auml;llt und dem dort bei der Verleihung Vorgetragenen gar nicht gerecht wird &ndash; interessant ist vielmehr in welcher Art sich der &ldquo;Anti-Wutb&uuml;rger&rdquo; in geh&auml;ssiger Art mit der Ehrung des Stuttgarter Wutb&uuml;rgers Dietrich Wagner auseinanderzusetzen beliebt. Siehe die anschlie&szlig;enden Kommentare.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>ISNM schafft es in die TAZ, Samstagsausgabe, Seite 2, links oben<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Studie-ueber-Arbeitsmarkt\/!81739\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.H.:<\/strong> Die TAZ hat sich einen gro&szlig;en Verdienst erworben, in dem sie zuletzt im Zusammenhang mit dem &ldquo;Deutschen Atomforum&rdquo; ausf&uuml;hrlich &uuml;ber das &ldquo;Handwerkszeug&rdquo; von Lobbyorganisationen und der von ihnen beauftragten PR-Agenturen berichtet hat. Schon eine Woche sp&auml;ter geht die TAZ genau diesen Mechanismen selber auf den Leim.<br>\nOhne zu erl&auml;utern, dass es sich bei de  ISNM um eine vom Elektro- und Metallarbeitgeberverband getragene Lobbyorganisation mit dem Ziel, neoliberale Ideen in Politik und Bev&ouml;lkerung zu verankern berichtet die TAZ von einer &ldquo;Studie&rdquo; zum Thema Besch&auml;ftigung &uuml;ber 50-J&auml;hriger. Offensichtliches Ziel: der Rente mit 67 ihren Schrecken zu nehmen. Dabei f&auml;llt die Taz auf einen der &auml;ltesten Tricks der PR-Branche herein: Veranlasse (und bezahle) eine Studie, die genehme Zahlen abwirft und schicke die Ergebnisse an die Redaktionen. Die Studie wird bei den Redaktionen und anschlie&szlig;end bei der Leserschaft f&uuml;r den n&ouml;tigen Anschein von Seriosit&auml;t sorgen.<br>\nDie beauftragte PR-Agentur wird sich freuen, demn&auml;chst in ihrem Rechenschaftsbericht gegen&uuml;ber ihrem Auftraggeber ausgerechnet f&uuml;r die TAZ eine so prominente redaktionellen Platzierung (Samstagsausgabe, Seite 2, links oben plus taz.de) vorweisen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Walter van Rossum &ndash; Meine Sonntage mit G&uuml;nther Jauch<\/strong><br>\nAm 4. Januar 1998 wurde der Name Sabine Christiansen zum Label und ging auf Sendung. Seitdem entfaltet sich allsonnt&auml;glich eine Heilige Dreifaltigkeit im Abendprogramm der ARD. Beginnend um 20.00 Uhr mit der Tagesschau. Eine Sendung, die seit Jahrzehnten daran arbeitet, die Welt als jenes Ritual darzustellen, als das sie selbst abl&auml;uft. Die Irritation des Realen perlt an ihr ab wie Wasser am Gefieder des sch&ouml;nen Schwans. Komplexit&auml;t findet nicht statt, blo&szlig; ewig blasse Ergr&uuml;ndlichkeit. Der Zuschauer wird zum Zaungast einer Welt, in der ein paar Dutzend Staatsschauspieler, Kardin&auml;le und andere Repr&auml;sentanten &bdquo;gesellschaftlich relevanter Gruppen&ldquo; von mobilen Kanzeln ihre von Referenten verfassten Verlautbarungen zur Kenntnis geben. Alles huldigt einem Informationsziel, das Chefredakteur Kai Gniffke in unsterbliche Worte gekleidet hat: &bdquo;Was unser Auftrag ist und was wir leisten k&ouml;nnen, ist, die Leute fit f&uuml;r den n&auml;chsten Tag zu machen. Dass sie am n&auml;chsten Tag bestehen k&ouml;nnen, dass sie dann wissen, das habe ich doch schon einmal geh&ouml;rt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1145-heilige-dreifaltigkeit\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Italien: Befehl ausgef&uuml;hrt; Frank Schirrmacher &ndash; Und vergib uns unsere Schulden; Eurokrise; Jenseits des Homo oeconomicus; Sahra Wagenknecht &ndash; Finanzm&auml;rkte sind Merkels Kettenhunde; Staatsschuldenbbau durch eine einmalige Besteuerung hoher Verm&ouml;gen; Tausende bei Anti-Banken-Demo in Berlin und Frankfurt; BayernLB verliert Millionen in Jefferson; Christoph Butterwegge: Eine sozialpolitische Halbzeitbilanz der CDU\/CSU\/FDP-Koalition;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11278\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11278","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11278"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11278\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28583,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11278\/revisions\/28583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}