{"id":112819,"date":"2024-03-24T12:00:10","date_gmt":"2024-03-24T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112819"},"modified":"2024-03-24T12:58:48","modified_gmt":"2024-03-24T11:58:48","slug":"wohin-das-auge-in-europa-blickt-militarismus-hat-vorfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112819","title":{"rendered":"Wohin das Auge in Europa blickt: Militarismus hat Vorfahrt"},"content":{"rendered":"<p>Das F&uuml;hrungspersonal in vielen unserer europ&auml;ischen Staaten (Deutschland eingeschlossen) scheint derzeit geradezu besoffen, Kante in Sachen Krieg, Kriegsfortsetzung, Kriegsert&uuml;chtigung zu zeigen &ndash; so auch in Tschechien. Dort erleben die Menschen, wie ihr Staatspr&auml;sident ein ziviles Amt in eitler und gef&auml;hrlicher Weise zu einem geradezu milit&auml;rischen Job umfunktioniert hat. Passend zu unserer deutschen Kriegst&uuml;chtigkeit zeigen unsere Medien f&uuml;r Petr Pavels Handeln wohlwollendes Verst&auml;ndnis, damit die Reihen schlie&szlig;end, von wegen Kriegsm&uuml;digkeit. Ganz im Gegenteil &ndash; Prag diente erst k&uuml;rzlich als pr&auml;chtige Kulisse zum Feiern einschlie&szlig;lich Flugshow: Tschechien ist seit 25 Jahren NATO-Mitglied. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nExtra aus Prag berichtete unser ARD-Korrespondent und fand fein klingende Worte f&uuml;r aufr&uuml;stendes Verhalten: Pr&auml;sident Petr Pavel &bdquo;vermittelt&ldquo; bei seiner Initiative f&uuml;r Munitionslieferungen. Von den Sorgen und der Ablehnung der Tschechen gegen&uuml;ber dem Handeln ihres Staatspr&auml;sidenten war dagegen nichts zu vernehmen, das ist in deutschen Medien gerade nicht angesagt. <\/p><p><strong>Tschechiens Pr&auml;sident geriert sich als Initiator f&uuml;r 800.000 Schuss Munition<\/strong><\/p><p>Die Zeiten haben sich ge&auml;ndert. Heutzutage fliegt ein franz&ouml;sischer Pr&auml;sident zu einem tschechischen Pr&auml;sidenten in die Goldene Stadt Prag nicht mehr, um in einem feinen, staatstragenden Dialog wirtschaftliche, kulturelle, V&ouml;lker verbindende Inhalte zu besprechen. Nein, Emmanuel Macron und sein tschechischer Amtskollege Petr Pavel haben Wichtigeres zu tun, sie &bdquo;er&ouml;rtern&ldquo; die Finanzierung von Munitionslieferungen an die Ukraine. Und wenn der Franzose wieder in Paris gelandet ist, dann redet er schon mal von Bodentruppen, erfahren wir B&uuml;rger aus den Medien, die das Ganze dann noch feiern. Vorher sitzen Macron und Gastgeber Pavel auf der Prager Burg und schauen sich, sich in Sicherheit w&auml;hnend, aus der Ferne an, wie der Krieg im Osten kein Ende nimmt.<\/p><p>Dem Publikum &ndash; auch uns Deutschen &ndash; wird, zum Beispiel via <em>Tagesschau<\/em>, mitgeteilt, was da so besprochen wird. Statt von Kulturaustausch schwadroniert man von &bdquo;Initiative&ldquo; und von &bdquo;Vermittlung&ldquo;. Die reaktion&auml;re Idee der Zusammenraffung einer heftigen Munitionslieferung bekommt den sanften Ausdruck &bdquo;Initiative&ldquo; verpasst &ndash; wer kann schon etwas gegen einen tschechischen Pr&auml;sidenten haben, der die Initiative ergreift. Dabei &bdquo;vermittelt&ldquo; der gute Staatsmann aus Prag auch noch engagiert und international in gew&auml;hlter Diplomatensprache formulierend. Bei Lichte betrachtet f&auml;llt aber nur eins auf: Pavel gef&auml;llt sich in der Rolle des internationalen Anheizers, um ein dickes Paket zu schn&uuml;ren, um Munition satt f&uuml;r die Ostfront in der Ukraine zu ordern. Im <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-ukraine-donnerstag-322.html\">Korrespondentendeutsch der <em>ARD<\/em><\/a> hei&szlig;t es k&uuml;hl und sachlich, dass Tschechien &bdquo;angek&uuml;ndigt&ldquo; habe, der Ukraine &bdquo;schnell&ldquo; 800.000 Schuss Artilleriemunition zu liefern. Tschechien habe ausreichend &bdquo;Zusagen&ldquo; aus anderen L&auml;ndern erhalten, t&ouml;nt es aufatmend.<\/p><p><strong>Einmal General, immer General<\/strong><\/p><p>Seitdem Petr Pavel vereidigt ist, tritt er kraftvoll in Erscheinung, wenn Themen auf die Tagesordnung kommen, die milit&auml;rischer Natur sind. Das ist kein Wunder, Pavels Leben ist vom Milit&auml;rischen bestimmt. Der jetzige Pr&auml;sident ist ein Ex-NATO-General. Erste Staatsbesuche nach seiner Wahl, welche in Tschechien nicht nur Jubel ausgel&ouml;st hat, f&uuml;hrten Pavel als zivilen Pr&auml;sidenten und doch im fortw&auml;hrenden Geiste eines Uniformtr&auml;gers zum Beispiel nach &Ouml;sterreich, wo er die dort Regierenden nebenbei schon mal anregte, &uuml;ber die wom&ouml;glich nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;e Neutralit&auml;t der Alpenrepublik nachzudenken. W&auml;re nicht eine sch&ouml;ne NATO-Mitgliedschaft, so wie Tschechien sie innehat, eine Option? Das k&ouml;nnte Pavel die &Ouml;sterreicher gefragt haben, der Tscheche im milit&auml;rischen Un-Ruhestand und diesem B&uuml;ndnis treu verbunden ist. Wenn Pavel eine Reise macht, ist das Gehabe eines Generals zu erkennen, bei der privaten Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen durfte der sch&ouml;ne Stammgast Petr Pavel auch nicht fehlen. Ganz Experte, hat er in M&uuml;nchen ausgef&uuml;hrt, dass wegen fehlender Geschosse die ukrainische Armee, die seit zwei Jahren eine russische Invasion abwehrt, zunehmend in die Defensive gerate. Doch Pavel sei es gelungen, im Ausland rund eine halbe Million Schuss vom NATO-Standardkaliber 155 mm und 300.000 Schuss vom Kaliber 122 mm aufgetan zu haben. Da sind wir wieder bei Pavels Initiative. <\/p><p>Meine tschechische Freundin und Zeitzeugin Eva Kramerova wundert das Gehabe Pavels nicht. &bdquo;Einmal General, immer General&ldquo;, sagt sie in klangvollem Deutsch mit weichem tschechischen Akzent, als w&uuml;rde sie einen Spruch wie einst der brave Soldat Schwejk ausrufen. Eva berichtet, dass in Tschechien viele (nicht alle) Menschen mit dieser Art Amtsf&uuml;hrung mehr als unzufrieden sind. Sie winkten ab, wenn man einen Vergleich mit einer Pr&auml;sidentenlegende wie Vaclav Havel anstellen will. Der jetzige Mann in der Prager Burg sei f&uuml;r sie eine Entt&auml;uschung. <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Herr Pavel muss eigentlich wissen, dass die einfachen Leute ganz andere Probleme haben, als an Munitionslieferungen zu denken und das auch noch klasse zu finden. Ich wie auch meine tschechischen Landsleute, Verwandte, Freunde, Bekannte machen sich Sorgen, wie man den Alltag schaffen, wie man die Miete bezahlen kann. Beim Einkaufen merkt man, dass alles teurer wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Noch wehen ukrainische Fahnen von wichtigen Geb&auml;uden in Prag als Zeichen der Solidarit&auml;t f&uuml;r die Ukraine und der Ablehnung gegen&uuml;ber Russland. Doch die regelm&auml;&szlig;ig protestierenden Demonstranten auf dem Wenzelsplatz fordern zunehmend vor allem eins: Frieden, Waffenstillstand, Verhandlungen. &bdquo;Ich habe noch nicht geh&ouml;rt, dass dort nach noch mehr Waffen gerufen wurde&ldquo;, sagt Eva Kramerova.<\/p><p>Die Prager Burg scheint jedoch weit weg vom Wenzelsplatz und den Menschen im Land zu sein. Auch mag der dort residierende Ex-General ignorieren, dass sich Tschechien recht nahe an der Ukraine befindet. Was der Tscheche Petr Pavel zum Verhalten seines europ&auml;ischen Landsmanns Robert Fico, Ministerpr&auml;sident der Slowakei, sagt, ist nicht &uuml;berliefert. Das w&uuml;rde die Harmonie und Einhelligkeit von milit&auml;rischer Initiative und Vermittlungen (offen ausgedr&uuml;ckt: knallhartem R&uuml;stungsgesch&auml;ft) st&ouml;ren. Fico lehnt Waffenlieferungen ab. Was die tschechische Regierung zur slowakischen Regierung sagt, l&auml;sst indes tief blicken, die Reaktion aus Bratislava ist ebenso deutlich. In &Ouml;sterreich wurde in der <em>Kleinen Zeitung<\/em> dar&uuml;ber berichtet:<\/p><blockquote><p>\n<em>Tschechiens Regierung unter Premier Petr Fiala hat auf ihrer Sitzung am Mittwoch in Prag beschlossen, geplante Regierungskonsultationen mit dem slowakischen Kabinett des Russland-freundlichen Premiers Robert Fico abzusagen. Damit reagiere man auf die vers&ouml;hnliche Rhetorik der slowakischen Regierung gegen&uuml;ber Russland. &bdquo;Wir halten einige ihrer Aktivit&auml;ten f&uuml;r problematisch&ldquo;, begr&uuml;ndete Fiala den Schritt. Die Abhaltung der &uuml;blichen Treffen sei derzeit &bdquo;nicht angemessen&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Reaktion aus Bratislava lie&szlig; nicht auf sich warten. Der slowakische Ministerpr&auml;sident &auml;u&szlig;erte sich:<\/p><blockquote><p>\n<em>Fico reagierte emp&ouml;rt &uuml;ber die Ank&uuml;ndigung aus Prag. Die tschechische Regierung habe beschlossen, die slowakisch-tschechischen Beziehungen nur deshalb zu gef&auml;hrden, weil sie daran interessiert sei, den Krieg in der Ukraine zu unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend die slowakische Regierung offen &uuml;ber Frieden spreche, konterte Fico noch am Mittwochabend in einer Erkl&auml;rung. Nach Angaben des slowakischen Ministerpr&auml;sidenten wird der Schritt der tschechischen Regierung keinen Einfluss auf die &bdquo;souver&auml;ne Au&szlig;enpolitik&ldquo; Bratislavas haben.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.kleinezeitung.at\/politik\/aussenpolitik\/18250473\/wegen-annaeherung-an-russland-tschechien-sagt-konsultationen-mit-ab\">Kleine Zeitung<\/a><\/em>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Da war doch noch was, 1989, 1990, 1991. Und Petr Pavel?<\/strong><\/p><p>1989 fand in der Tschechoslowakei (&#268;SSR &ndash; Tschechien und die Slowakei waren ein Staat) die Samtene Revolution statt. So wie in der DDR waren auch hier Soldaten der sowjetischen Armee stationiert, die 1968 das Land w&auml;hrend des Prager Fr&uuml;hlings besetzt hatte. Der Wunsch kam nach der Revolution schnell auf, dass die Sowjettruppen die &#268;SSR verlassen sollten. Die Sowjetunion war ebenso ein anderes Land geworden, mit einem Staatsoberhaupt namens Michael Gorbatschow an der Spitze, der 1990 den Friedensnobelpreis f&uuml;r sein Engagement zur Beendigung des Kalten Krieges erhielt, auch f&uuml;r sein Handeln gegen&uuml;ber den Tschechen und Slowaken:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Unser erster Schritt war, dass wir eine Woche nach der Samtenen Revolution vom 17. November 1989 einen Brief des B&uuml;rgerforums an die sowjetische Botschaft &uuml;bergaben. Den hatten wir zu f&uuml;nft unterschrieben, an der Spitze nat&uuml;rlich V&aacute;clav Havel. In dem Brief baten wir Gorbatschow darum, Verhandlungen &uuml;ber einen Abzug zu beginnen und den Vertrag &uuml;ber den zeitweiligen Aufenthalt offiziell zu annullieren. Das war der Durchbruch. Innerhalb von einer Woche oder zehn Tagen kam die Antwort, dass Gorbatschow die Verhandlungen unterst&uuml;tzt. (Rockmusiker Michael Koc&aacute;b)<\/em><\/p>\n<p><em>Der letzte Transportzug mit sowjetischen Soldaten verlie&szlig; die Tschechoslowakei sogar einige Tage fr&uuml;her als geplant: am 21. Juni 1991.<\/em><br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.radio.cz\/vor-20-jahren-begann-der-abzug-der-sowjetarmee-aus-der-tschechoslowakei-8575707\">Radio Prague International<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Der tschechische Staatspr&auml;sident Petr Pavel ist Jahrgang 1961. Er schlug beruflich eine milit&auml;rische Laufbahn ein, war Hochschulabsolvent des Heeres und Mitglied der Kommunistischen Partei der damaligen &#268;SSR. Nach der Samtenen Revolution folgte eine beispiellose milit&auml;rische Karriere in seiner Heimat und bei der NATO. Nun ist Pavel Pr&auml;sident, sicher dank seiner vorz&uuml;glichen Referenzen, Kontakte usw.<\/p><p>Im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108772\">&bdquo;Blick nach Tschechien&ldquo;<\/a> schrieb ich: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Was k&uuml;mmern mich des Volkes Sorgen. Politik wird heutzutage so gemacht, dass sie der &bdquo;Vermachtung&ldquo; dienlich ist (Oskar Lafontaine hat dieses Wort bei seiner Gru&szlig;rede zu 20 Jahre NachDenkSeiten verwendet). So steht der tschechische Pr&auml;sident Petr Pavel laut der Nachrichten-Webseite <\/em><em>Politico <\/em><em>auf der Liste der 28 einflussreichsten Pers&ouml;nlichkeiten, die Europa im Jahr 2024 pr&auml;gen werden. Wie Europa jetzt und somit auch im neuen Jahr &bdquo;gepr&auml;gt&ldquo; wird, erleben die Tschechen, die Deutschen hautnah. Dass Falken wie Pavel ungeniert die &bdquo;Richtung&ldquo; vorgeben und daf&uuml;r gelobt werden, zeigt, wie die Militarisierung der Gesellschaft voranschreitet: Vermachtung als Methode, Politik und Interessenswahrung f&uuml;r wenige zu machen. Demokratie ist etwas anderes.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Pavel pr&auml;gt nun also tats&auml;chlich Europa im Jahr 2024 &ndash; auf seine Generals-Weise. In Tschechien erleben die B&uuml;rger Munitionslieferungsinitiativen, den Kauf von 24 amerikanischen F-35-Kampfjets, erfahren, dass die Tschechische Republik und die USA einen bilateralen Vertrag aushandeln, der die USA in Tschechien berechtigt, beliebig viele Milit&auml;rbasen zu er&ouml;ffnen und beliebig viele Waffen zu lagern.<\/p><p>Das Jahr 2024 ist auch das Jahr eines milit&auml;rischen Jubil&auml;ums ganz nach Geschmack Pavels: 25 Jahre NATO-Mitgliedschaft Tschechiens. Das wurde am Beitrittstag 12. M&auml;rz ordentlich gefeiert:<\/p><blockquote><p>\n<em>Mit einer Konferenz auf der Prager Burg wird in Tschechien am Dienstag an den Nato-Beitritt des Landes vor 25 Jahren erinnert. Der Kongress steht unter dem Motto &bdquo;Na&scaron;e bezpe&#269;nost nen&iacute; samoz&#345;ejmost&ldquo; (Unsere Sicherheit ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit). Zur Er&ouml;ffnung der Veranstaltung hielt Premier Petr Fiala (B&uuml;rgerdemokraten) eine Rede. Dabei betonte er, der Nato-Beitritt am 12. M&auml;rz 1999 sei einer der wichtigsten Tage in der j&uuml;ngeren Geschichte Tschechiens gewesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den weiteren Rednern z&auml;hlte am Dienstagmorgen auch Au&szlig;enminister Jan Lipavsk&yacute; (Piraten). Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine forderte er zur Einheit des Westens und zur Unterst&uuml;tzung des angegriffenen Landes auf. Am Nachmittag werden bei der Konferenz Staatspr&auml;sident Petr Pavel sowie der ehemalige US-Pr&auml;sident Bill Clinton erwartet.<\/em><\/p>\n<p><em>An den NATO-Beitritt vor 25 Jahren wurde am Dienstagvormittag auch mit einem &Uuml;berflug von sechs Milit&auml;rflugzeugen &uuml;ber der Prager Innenstadt erinnert. Die Aktion fand dabei in Kooperation der tschechischen und der deutschen Luftwaffe statt.<\/em><br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.radio.cz\/25-jahre-nato-beitritt-tschechiens-konferenz-auf-der-prager-burg-und-ueberflug-8811046\">Radio Prague International<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: C-S\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das F&uuml;hrungspersonal in vielen unserer europ&auml;ischen Staaten (Deutschland eingeschlossen) scheint derzeit geradezu besoffen, Kante in Sachen Krieg, Kriegsfortsetzung, Kriegsert&uuml;chtigung zu zeigen &ndash; so auch in Tschechien. 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Passend zu unserer deutschen Kriegst&uuml;chtigkeit zeigen unsere<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112819\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":112820,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,183,171],"tags":[3293,3301,1268,2066,893,466,1742,2050,260,2377],"class_list":["post-112819","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landerberichte","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","tag-bellizismus","tag-cssr","tag-kalter-krieg","tag-macron-emmanuel","tag-militarisierung","tag-nato","tag-slowakei","tag-tschechien","tag-ukraine","tag-waffenlieferungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Shutterstock_2364796953.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112819"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112819\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112910,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112819\/revisions\/112910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/112820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}