{"id":112879,"date":"2024-03-24T14:00:46","date_gmt":"2024-03-24T13:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112879"},"modified":"2024-03-22T15:44:48","modified_gmt":"2024-03-22T14:44:48","slug":"leserbriefe-zu-alle-reden-vom-neuen-bunten-deutschland-war-das-alte-deutschland-etwa-grau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112879","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAlle reden vom neuen, bunten Deutschland. War das alte Deutschland etwa grau?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112551\">In diesem Essay<\/a> bekundet Jens Berger, sich zu fragen, was am heutigen Deutschland so neu, so bunt sein soll. Sein Eindruck sei &bdquo;vielmehr, dass nicht die Gesellschaft, sondern das Gesellschaftsbild sich vor allem an den R&auml;ndern deutlich ver&auml;ndert hat&ldquo;. Er wolle in einer Welt leben, in der Geschlecht und Herkunft keine Rolle spielen, die sexuelle Orientierung Privatsache sei und in der man sich &uuml;ber Gemeinsamkeiten und nicht &uuml;ber Unterschiede definiere. Nur gemeinsam k&ouml;nne man an den echten Problemen etwas &auml;ndern. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Toll !! Das habe Sie gro&szlig;artig beschrieben, wie ich finde. Genauso ist auch meine Erfahrung, ist auch mein Empfinden, sind auch meine Gedanken.<\/p><p>Danke und alles Gute<br>\nA. Gu&szlig;mann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<\/p><p>ein prima Artikel von Herrn Berger! Besonders gefallen mir die letzten zwei S&auml;tze!<\/p><p>Es stellt sich die Frage: warum wird hier die Gesellschaft mutwillig gespalten? Ist das ein Effekt der Elitenherrschaft und, etwas kondensiert, der notwendige Pfad des Kapitalismus? Wo lernen unsere Herrscher das Ganze? Bei Herrn Schwab, oder Bill Gates?<\/p><p>Auf der Suche nach Antworten ist sicher das Buch von Rainer Mausfeld hilfreich.<\/p><p>Weiter so, liebe Nachdenkseiten, aber es sieht leider nicht gut aus.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, Wolfgang Blendinger<\/p><p>Literatur: Mausfeld, R. (2023) Hybris und Nemesis. Westend-Verlag, 512S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele. Wie soll zueinander kommen, wenn man sich nur &uuml;ber Unterschiede definiert. Das ist das immanente Problem dieser ganzen Debatte. Auch der Hinweis, dass wir bisher eben nicht Indianer v&ouml;llig faschistisch unterwanderten Gesellschaft gelebt haben und doch eigentlich schon auf einem sehr guten Weg unterwegs waren, sprechen Sie richtigerweise an.<\/p><p>Wieder mal ein herrlicher Artikel von Ihnen, in dem Sie genau auf den Punkt kommen.<\/p><p>vielen Dank<br>\nFrank Pilhofer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>wieder ein f&uuml;r mich guter Beitrag, der auch einen Nachdenker animiert dar&uuml;ber nachzudenken. Auch ich hatte eine Jugend und danach bis heute ein langes Leben. Schon immer habe ich die Menschen in meinem Umfeld beobachtet und dabei auch die Unterschiedlichkeiten der Menschen gesehen. Nur eines hatten wir nicht, das Internet. Es war also nicht m&ouml;glich die, teils kruden, &Auml;u&szlig;erungen in Sekundenschnelle &uuml;ber das Netz zu verbreiten. Aus meiner Sicht w&auml;ren viele der heute sichtbaren &Auml;u&szlig;erungen auch schon damals abgesondert worden.<br>\n&nbsp;<br>\nNun einige Fragen, zu den ich auch gerne Ihre Meinung in dem Artikel gelesen h&auml;tte:<\/p><ol>\n<li>Welchen Anteil haben die Regierenden in Berlin und die Leitmedien seit M&auml;rz 2020 ihrer Spaltung der Gesellschaft in Solidarische und Unsolidarische, in Klimaretter und -leugner, in Kriegsbef&uuml;rworter und Pazifisten?<\/li>\n<li>Ist nicht auch das Geschichtsbewusstsein bei den Nutzern &auml;u&szlig;erst mangelhaft oder &uuml;berhaupt nicht vorhanden? Bei den Medienprofis scheint mir der Mangel Vorsatz zu sein.<\/li>\n<li>Ist nicht unsere Demokratie in h&ouml;chster Gefahr, wenn fast t&auml;glich grundgesetzwidrige Meinungseinschr&auml;nkungen geplant werden und nur die Meinungen in den &Ouml;RR die Wahrheit sind?<\/li>\n<\/ol><p>Lieber Jens Berger, mir fallen eine gro&szlig;e Zahl Gr&uuml;nde ein, die die heutige Meinungsvielfalt bestimmen, aber das f&uuml;hrt jetzt zu weit.<\/p><p>Halten Sie und die NDS bitte weiter Kurs, denn hier erf&auml;hrt der Leser mit Sicherheit, dass es wichtigere Dinge gibt, als die Farbe der Kicker Leibchen.<br>\n&nbsp;<br>\nGanz herzliche Gr&uuml;&szlig;e an die ganze Mannschaft,<br>\nIhr Volker Spuhn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nwie immer ein hervorragender Artikel. Da ich einem &auml;hnlichen Jahrgang entsprungen bin, blicke ich genau so verwundert auf die aktuellen Entwicklungen. Fr&uuml;her war alles zu einem geringerem Grad Teil der &ouml;ffentlichen Meinungsmache.<\/p><p>Das liegt wohl daran, dass die Politik sich auf autokratische oder gar (queer)faschistische Weise steuernd in die Gesellschaft einmischt, und dieser Eifer erfasst auch jene, die sich gar nichts haben zu Schulden kommen lassen. Alles muss sauber durchdefiniert, separiert (geteilt?), beh&uuml;tet und\/oder verwaltet werden. Man kennt diese Ans&auml;tze, selbst wenn die stets aus irgendeinem Blickwinkel gut gemeint sind auch aus dunkleren Zeiten. Daher habe ich diesen Absatz einleitend etwas drastischer formuliert.<br>\n&nbsp;<br>\nWas wir also wohl beide suchen, ist nichts anderes als die fr&uuml;here Selbstverst&auml;ndlichkeit oder gar Freiheit, welche dabei immer weiter den Bach runter geht.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd nat&uuml;rlich, gerade Online geht es schon mal ziemlich rund. Man muss aber auch dazu sagen, dass Politik und Medien dieses Verhalten offenkundig vorleben und geradezu befeuern. Dies muss man halt aushalten, oder die Politik wird sich auch darum versch&auml;rft k&uuml;mmern, bis auch dort &bdquo;Ordnung&ldquo; herrscht.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger !<br>\n&nbsp;<br>\nEs mag Zufall sein, dass ich gerade Neil Postmans &ldquo;Keine G&ouml;tter mehr&rdquo; von 1995 lese &ndash; der von Ihnen verwendete Begriff &ldquo;multikulti&rdquo; wird dort wie folgt beschrieben: &ldquo;Multikulturalismus halte ich f&uuml;r eine psychopathische Form des kulturellen Pluralismus&rdquo;. Er f&uuml;hre zum Ende der Idee einer &ouml;ffentlichen Schulerziehung, so Postman. Der ebenfalls in Ihrem Artikel auftauchende Begriff &ldquo;woke&rdquo; wird hier und heute im Sinne von &ldquo;aufgewacht, wachsam&rdquo; verwendet. Also mit anderen Worten: &ldquo;Deutschland erwache&rdquo;. Sind wir tats&auml;chlich schon wieder so weit ?<br>\n&nbsp;<br>\nFragt fassungslos, mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Harald Schulz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Ihr Artikel hat meinen Nerv ziemlich gut getroffen. Sehr klasse, auch weil Ihre Anekdoten ziemlich deckungsgleich mit den meinen sind. Und wie man der m&uuml;&szlig;igen, aktuellen Kulturkampfdebatte momentan am besten begegnen sollte.<\/p><p>Meine Erfahrung anhand eines Beispiels aus meiner Schulzeit mag ich dem noch hinzu addieren: Als in der dritten Klasse ein farbiger Sch&uuml;ler hinzukam (hellbrauner Teint, also ein Elternteil schwarz, der andere wei&szlig;), haben ein paar Sch&uuml;ler damit zuerst gefremdelt gehabt, alleine wegen der Hautfarbe. Ich zugegebenerma&szlig;en auch, jedoch mehr aus meinem Denken heraus, dass man mir offenbar zutraute, neue Sch&uuml;ler nebenan zu setzen, dabei war ich allem Neuem gegen&uuml;ber etwas grantelig eingestellt gewesen. Hautfarbe egal, eher dem Umstand geschuldet, dass ich pers&ouml;nlichkeitsbedingt Schwierigkeiten mit &ldquo;Neuem&rdquo; hatte umzugehen. Nur Wochen sp&auml;ter und ein paar miteinander gewechselte Worte sp&auml;ter wurden wir gute Freunde, besuchten uns regelm&auml;&szlig;ig.<\/p><p>Sp&auml;ter war ich mehr oder weniger bei den Antifa-Leuten unterwegs. F&uuml;hlte mich jetzt nicht vollends ihnen zugeh&ouml;rig, aber zumindest verstanden wie akzeptiert und lernte, dass sie in gewisser Weise aufgeschlossen f&uuml;r alle waren. Au&szlig;er f&uuml;r Nazis (damals noch eindeutig optisch zu identifizieren), aber in der Zeit (Mitte\/Ende 90er) warfen Linke in meinem Wirkkreis zumindest nie den ersten Stein, wenn es mal brenzlig wurde. Die &ldquo;Normalen&rdquo; nahmen das eher nebenbei zur Kenntnis, wenn sich Rechte und Linke die K&ouml;pfe einschlugen; das war ein Randph&auml;nomen, auf das man nur reagierte, wenn Unbeteiligte und Material in Mitleidenschaft gezogen wurden. Also v&ouml;llig anders und vor allem besonnener.<\/p><p>&ldquo;Egal&rdquo; &ndash; das w&auml;re die f&uuml;r mich einzig richtige Einstellung, und das nicht im rhetorisch schwierigen &ldquo;Interessiert mich nicht&rdquo;-Sinne, sondern lieber, wenn man &ldquo;Ist doch okay&rdquo; sagt. Nur muss man bestimmte Dinge in diesem Anspruch nach einem Zusammenleben mitdenken: &ldquo;Egal&rdquo; ist ja heute auch ein vergifteter Begriff geworden. Und wenn die Deutungsmacht (aktuell linksliberal) autorit&auml;r dar&uuml;ber befindet, dass einem heute nicht mal die kleinste, unbedeutendste Banalit&auml;t &ldquo;egal&rdquo; sein darf und das unbedingt politisiert werden m&uuml;sse, ist der Wunsch nach einem unbeschwerten Zusammenleben hinf&auml;llig geworden.<\/p><p>Nicht die Visionen, Ideen und Ideale sind das Gef&auml;hrliche daran, sondern der Umgang damit. Einerseits das Ma&szlig;gebliche in den (sozialen) Medien, dieses st&auml;ndige Plakatieren von Buntheit, Vielfalt, dieser &Uuml;berh&ouml;hung von Dingen, die in unserer Jugend &ldquo;normal&rdquo; oder eben &ldquo;egal&rdquo; waren. Und wie das unweigerlich zu Trotzreaktionen f&uuml;hrt und auch wieder nicht egal ist, weil man &uuml;ber das St&ouml;ckchen springt. Und das ideologisch verengt, Angriff und Verteidigung im st&auml;ndigen Wechsel.<\/p><p>Wenn ich mir die Debatte heute anschaue, scheinen weder die Traditionalisten noch die &ldquo;Progressiven&rdquo; gewillt, sich von anderen etwas sagen zu lassen oder sich neuen Situationen zu stellen und diese vorurteilsfrei zu verarbeiten. Stattdessen bewegen wir uns st&auml;ndig zwischen den Extremen hin und her. Wird eine Entwicklung bedenklich, steuert man extrem dagegen. Alle, die dann differenziert an Dinge gehen, geraten in dieser Dynamik immer wieder unter die R&auml;der. Mit Smartphone und Co. ist das nat&uuml;rlich noch weit schlimmer geworden.<\/p><p>Mit besonnenen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nSascha Wuttke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Sie schreiben: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ignorieren Sie einfach diese Debatten, so gut es nur geht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Kein Problem, ich mache es wie Onkel Hinnerk. Wir haben noch zusammen seinen 96sten Geburtstag gefeiert. Er war gut drauf und wir, Onkel Hinnerk und ich, haben mit Genuss und nicht wenig, mit einem schweren, dunklen, roten Bordeaux angesto&szlig;en. Einer von Hinnerks Spr&uuml;chen war: &ldquo;Lass doch die Nase durch die Erde schimmern, gar nicht um k&uuml;mmern!&rdquo; <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Heute definiert man sich &bdquo;offenbar&ldquo; &uuml;ber Unterschiede. Identit&auml;tspolitik nennt sich das. Wie soll man aber zueinanderfinden und miteinander harmonieren, wenn man sich &uuml;ber die Unterschiede definiert? Ganz ehrlich, ich verstehe das nicht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vielleicht verstehe ich das ja. Ein Mensch ohne feste, innere Identit&auml;t (vgl. &ldquo;Die narzisstische Gesellschaft&rdquo;, Hans-Joachim Maaz), bastelt sich eine im &Auml;u&szlig;eren. Und je weniger die mit der Realit&auml;t zu tun hat, um so unangreifbarer wird sie. Wichtig ist nur, dass man selbst dabei als etwas (scheinbar) Herausragendes, Besseres, Gutes da steht. &ldquo;&Uuml;bermensch&rdquo; oder &ldquo;Herrenmensch&rdquo; hat man das vor 90 Jahren genannt. Vor 90 Jahren waren in Deutschland j&uuml;dische Menschen und j&uuml;dische Kultur nichts Besonderes, aber ein selbstverst&auml;ndlicher und bereichernder Bestandteil Deutschlands. Bis dann die Idioten von damals sich Juden als Gegen&uuml;ber zum Abreagieren ausgesucht haben.&nbsp; Sie suchen sich immer eine Minderheit. Heute besteht diese Minderheit aus &ldquo;Querdenkern&rdquo;, &ldquo;Coronaleugnern&rdquo;, &ldquo;Putinverstehern&rdquo; oder einfach nur aus Menschen die wissen, dass Kriege f&uuml;hren irre und ein Verbrechen ist. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ja, wir befinden uns anscheinend in einem virtuellen Kulturkampf.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der Deutsche befindet sich offenbar st&auml;ndig im Kampf gegen irgend etwas, gegen Fu&szlig;pilz, &ldquo;Russische Propaganda&rdquo;, Diarrh&ouml;, &ldquo;Rechts&rdquo;, Unkraut im Garten, FC Liverpool und den b&ouml;sen Nachbarn von Gegen&uuml;ber. Wenn ich &ldquo;Kampf&rdquo; oder &ldquo;bek&auml;mpfen&rdquo; lese, werde ich inzwischen misstrauisch. Geht es nicht auch friedlich? Der Deutsche (viele) braucht diese &ldquo;Kampf&rdquo;, um von seiner inneren Leere abzulenken. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich will in einer Welt leben, in der Geschlecht und Herkunft keine Rolle spielen, die sexuelle Orientierung Privatsache ist und in der man sich &uuml;ber Gemeinsamkeiten und nicht &uuml;ber Unterschiede definiert.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>So sollte es sein. W&auml;hrend des Studiums war mein bester Freund schwul und ich habe es nicht einmal gemerkt (erst sp&auml;ter, als ich ihn aus den Augen verloren hatte, an Indizien rekonstruiert). <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Sobald ich ins Netz gehe, &auml;ndert sich das jedoch diametral.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Deshalb gehe ich auch nicht ins Netz. Beschr&auml;nkt man sich auf echte, reale Freundschaften, dann schrumpft der Freundeskreis nat&uuml;rlich enorm zusammen. Aber daf&uuml;r sind die Beziehungen dann echt. <\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Bericht &uuml;ber das normale Leben. Ich selbst habe kurz vor dem Abitur noch die 68er mitbekommen und mich schon damals &uuml;ber ideologisierte Weltbilder gewundert. F&uuml;r die &ldquo;B&uuml;rgerlichen&rdquo; war ich ein Kommunist und die Linken schimpften mich einen &ldquo;liberalen Sch&hellip;&rdquo;. In Deutschland muss man wissen, mit wem man marschiert. Ein eigener Weg erweckt Misstrauen. Dabei geh&ouml;rt &ldquo;eigener Weg&rdquo; zur nat&uuml;rlichen Entwicklung, alles andere ist pathologisch. <\/p><p>Herzlichen Gru&szlig;,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der NachDenkSeiten, <\/p><p>anbei eine Anmerkung zu Herrn Bergers &ldquo;Alle reden vom neuen, bunten Deutschland. War das alte Deutschland etwa grau?&rdquo;, vom 18. M&auml;rz 2024. <\/p><p>Ich k&ouml;nnte nun mit der Frage einleiten, an welcher Stelle genau, sich die gender und diversity K&auml;mpen mit ihrem autorit&auml;ren Ablenkgewitter, mit Recht als links bezeichnen k&ouml;nnten? Aber das hebe ich mir f&uuml;r die n&auml;chsten zehn Gelegenheiten dieses Dauerbrenners der politischen Orientierungslosigkeit auf. <\/p><p>Statt dessen verweise ich auf Caitlin Johnstone, die den Punkt trifft: <\/p><p>Erscheint es Ihnen nicht seltsam, dass die eine H&auml;lfte der herrschenden Klasse die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung dazu gebracht hat, sich auf Identit&auml;tspolitik zu fixieren, w&auml;hrend die andere H&auml;lfte die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung zunehmend in Panik &uuml;ber &ldquo;Wokeness&rdquo; versetzt hat? Erscheint es Ihnen nicht ein wenig zu bequem, dass alle Politiker des rechten Mainstreams den Anti-Wokeismus zu einem Hauptbestandteil ihrer Programme machen, dass alle Experten des rechten Mainstreams alles tun, was sie k&ouml;nnen, um ihr Publikum noch mehr in Panik dar&uuml;ber zu versetzen, wie &ldquo;woke&rdquo; alles wird, und dass Elon Musk &uuml;ber den &ldquo;Virus des woken Geistes&rdquo; spricht, und zwar auf genau die gleiche Weise, wie liberalere Oligarchen f&uuml;r soziale Gerechtigkeit eintreten? <\/p><p>Das liegt daran, dass sowohl der Anti-Wokeismus als auch die Identit&auml;tspolitik denselben Zielen des Establishments dienen, und zwar ganz bewusst. Je mehr die Menschen auf den Mainstream-Kulturkrieg fixiert sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie sich dazu entschlie&szlig;en, Dinge zu tun wie dem Pentagon die Finanzierung zu entziehen oder alles zur&uuml;ckzunehmen, was die Reichen ihnen gestohlen haben. Die Zeit, die man damit verbringt, die andere Seite der kulturellen Kluft anzuschreien, ist Zeit, die man nicht damit verbringt, seinen Vermieter zu essen, wie Gott und die Natur es vorgesehen haben. <\/p><p>Aus: <\/p><p><a href=\"https:\/\/caitlinjohnstone.com\/2022\/12\/17\/the-ruling-class-promotes-identity-politics-and-anti-wokeism-for-the-exact-same-reasons\/\">The Ruling Class Promotes Identity Politics And &lsquo;Anti-Wokeism&rsquo; For The <\/a><br>\nExact Same Reasons  <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMike Holstein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>zu Ihrem Beitrag auf den Nachdenkseiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112551\">&bdquo;Alle reden vom neuen, bunten Deutschland. War das alte Deutschland etwa grau?&ldquo;<\/a> meine pers&ouml;nliche Erfahrung.<\/p><p>Sie sind Jahrgang 1972 (wie meine Frau), ich bin Jahrgang 1966, also nicht SO weit auseinander. Schauplatz ab 1970 ist eine Gro&szlig;stadt im n&ouml;rdlichen Ruhrgebiet, ab 1991 eine Nachbarstadt.<\/p><p>In der Grundschule war ich in einer komplett biodeutschen Klasse. Die ersten &bdquo;Gastarbeiter&ldquo;-Kinder kamen in die 1. Klasse, da war ich in der 4. Aus dieser Zeit stammt eines meiner definierenden oder auch pr&auml;genden Erlebnisse: die Rektorin kam eines Tages in die Klasse, fragte wer Volker X. ist, packte ihn am Ohr und stauchte ihn vor versammelter Klasse zusammen: So, kleine T&uuml;rkenjungen verpr&uuml;geln, das kannst Du? Wei&szlig;t Du, da&szlig; der kleine XY drei gro&szlig;e Br&uuml;der hat? Was machst Du, wenn der die holt?<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, ob sie das beabsichtigt hatte, aber bei mir &ndash; 10 Jahre alt, Einzelkind! &ndash; kam an: Halt Dich fern von diesem Volk, die sind viele, und Du bist allein, wenn es drauf ankommt!<\/p><p>Auf dem Gymnasium war ich fast bis zur Oberstufe wiederum in einer komplett biodeutschen Klasse, in der 10. kam ein &Ouml;sterreicher hinzu, in der Oberstufe hatten wir dann 1 Halb-Italiener. Den h&auml;tten wir diskriminieren k&ouml;nnen, aber auf eigene Gefahr, denn der war 1,90 Meter gro&szlig; und (gef&uuml;hlt!) genau so breit, eine Seele von Mensch, und hatte keinen gr&ouml;&szlig;eren Wunsch als mal bei der Bundeswehr(!) einen Panzer zu fahren. Schwule, Lesben&hellip;&uuml;ber ein paar Leute wurde hier und da mal geredet, aber niemand hat sich geoutet, und aus meiner Sicht hat niemandem was gefehlt. Mir jedenfalls nicht.<\/p><p>Nach der Schule bin in den Vorbereitungsdienst f&uuml;r den gehobenen kommunalen Beamtendienst eingetreten. Also auch hier ein komplett biodeutsches Umfeld. Da bin ich vor ca. 15 Jahren beruflich mit dem ersten &bdquo;bunten&ldquo; zusammengetroffen, Sohn oder Enkel pal&auml;stinensischer Einwanderer, der hatte eine Nase wie aus einer &bdquo;St&uuml;rmer&ldquo;-Judenkarikatur, und sprach akzentfrei genau den gleichen Ruhrpott-Slang, den auch ich sprechen kann, wenn mir danach ist. &bdquo;Bunt&ldquo;? Wirklich?<\/p><p>Ich bin also in einem fast komplett kulturell-\/bio-deutschen Umfeld aufgewachsen, habe\/hatte nur kulturell-\/bio-deutsche Freunde und Umgang, alle (meines Wissens) hetero, und ganz ehrlich: ich habe nichts vermi&szlig;t und vermisse nichts. Ich habe &ndash; inzwischen &ndash; gesch&auml;ftliche Beziehungen zu &bdquo;bunten&ldquo;. Meine t&uuml;rkisch-deutsche Friseurin mit deutschem Meisterbrief, die fast akzentfrei Deutsch spricht. Meinen Umzugsunternehmer vor ein paar Jahren, der das Schn&ouml;rkel-C in seinem Namen durch ein &bdquo;sch&ldquo; ersetzt und gar keinen Akzent hat. Meinen Gebrauchtwagenh&auml;ndler vor einigen Jahren, der mir f&uuml;r einen klasse Kurs ein gutes Auto verkauft hat, das ich immer noch fahre.<\/p><p>&nbsp;Also Leute, die aus meiner Sicht eigentlich nicht &bdquo;bunt&ldquo; sind, weil sie sich bem&uuml;ht haben, sich zu &bdquo;integrieren&ldquo;, und das auch geschafft haben.<\/p><p>&bdquo;Integration&ldquo;? &bdquo;Bunt&ldquo;? Reden wir dar&uuml;ber &ndash; meine Gro&szlig;eltern sind vor ca. 100 Jahren, in den 1920ern in den Ruhrpott gekommen &ndash; aus Westpreu&szlig;en, also Polen. Die konnten noch polnisch fluchen! Warum sind sie gekommen? Mein Gro&szlig;vater konnte lesen und schreiben, und hatte Schmied gelernt. Aber das, was sein polnisches Kuhkaff einem Schmied bieten konnte, hat ihm nicht gereicht. Er wollte mehr. (Das &bdquo;mehr&ldquo; waren dann 40 Jahre unter Tage &bdquo;vor Kohle&ldquo;, ein &bdquo;Zechenhaus&ldquo; und 75% Steinstaublunge mit Mitte 50.). Also genau die gleichen Gr&uuml;nde, warum auch die &bdquo;Gastarbeiter&ldquo; nach Deutschland gekommen sind:<\/p><p>Weil ihr Land ihnen nichts zu bieten hatte!<\/p><p>Der Unterschied? Bei der Einb&uuml;rgerung mu&szlig;ten meine Gro&szlig;eltern erst mal das &bdquo;sz&ldquo; und &bdquo;ie&ldquo; und &bdquo;cz&ldquo; im Namen meines Gro&szlig;vaters gegen ein &bdquo;&szlig;&ldquo; und &bdquo;i&ldquo; und &bdquo;tz&ldquo; eintauschen. Meine Gro&szlig;eltern haben so schnell wie m&ouml;glich Deutsch gelernt, so da&szlig; meine Mutter Deutsch als Muttersprache hatte, und nicht erst als Fremdsprache in der Schule lernen mu&szlig;te. Und sie nannten sie nicht &bdquo;Danuta&ldquo; oder &bdquo;Elszpieta&ldquo; oder &bdquo;Malgorzsata&ldquo;, sondern &bdquo;Helene&ldquo;. Und sie mu&szlig;te auch nicht mit 16 den Cousin aus dem polnischen Heimatdorf heiraten, sondern hat in den Ferien einen Ur-Biodeutschen jungen Mann getroffen, den sie mit 21 heiraten durfte, ohne da&szlig; das eine &bdquo;Schande&ldquo; f&uuml;r die &bdquo;Familienehre&ldquo; darstellte. Meine Mutter hatte keinen Akzent, ich habe Deutsch so gut gelernt, da&szlig; mein Lateinlehrer mal sagte, ich h&auml;tte einen gro&szlig;en Vorteil dadurch, da&szlig; ich so gut Deutsch spreche, weil nur jemand, der seine eigene Sprache gut beherrscht, jemals eine Fremdsprache gut beherrschen kann.<\/p><p>Tats&auml;chlich habe ich mich dann beim Einstellungstest f&uuml;r den Beamtendienst durchgesetzt &ndash; 3 Stufen, 1. Stufe: 3 Stunden, 1 Stunde Diktat(!), 1 Stunde Aufsatz(!!), 1 Stunde Rechnen, 2. Stufe: 2 Stunden Logiktest, &frac34; Stunde Diskussion(!) in der Gruppe(!!), 3. Stufe: Vorstellungsgespr&auml;ch(!), insgesamt gegen eine 3-stellige Konkurrenz! (1966 war noch ein &bdquo;geburtenstarker&ldquo; Jahrgang.). Jetzt bin ich schon seit &uuml;ber 10 Jahren Beamter mit A13 (Endstufe des gehobenen Dienstes, Verwaltungsrat). Wenn das der Schmied\/Bergmann und seine Frau sehen k&ouml;nnten!<\/p><p>Was will ich damit sagen? Das halbe Ruhrgebiet hat polnischen Wurzel, da mu&szlig; man sich nur die Namen angucken. Wo sind denn da die &bdquo;Bunten&ldquo;? Zeigen Sie mir Stadtteile im Ruhrgebiet, wo sie zuhause in der 3. und 4. Generation noch polnisch sprechen und die Kinder &bdquo;Dariusz&ldquo; oder &bdquo;Katarzyna&ldquo; nennen! Gibt es nicht. Weil diese Einwanderer nicht &bdquo;bunt&ldquo;, sondern m&ouml;glichst schnell deutsch und unauff&auml;llig werden wollten. Das Gegenteil von &bdquo;bunt&ldquo;. Und die Geschichte meiner Gro&szlig;eltern\/Mutter ist exakt die Geschichte meiner jetzigen Frau: ihre Gro&szlig;eltern kamen mit ihrem Vater als Teenager Mitte der 50er aus Polen nach Deutschland, lernten und sprachen nur noch Deutsch, er nahm sich dann eine Biodeutsche Frau (von der Mosel!) und bekam 3 T&ouml;chter, die akzentfrei Deutsch sprechen und gute Berufe haben.<\/p><p>Man kann sich alles sch&ouml;nreden. Man kann Ablehnung und Verachtung der eigenen Tradition, Kultur, Lebensweise, Sprache und die daraus resultierende Integrationsverweigerung als &bdquo;Bunt&ldquo; euphemisieren. Man sagt ja auch nicht mehr &bdquo;M&uuml;llhalde&ldquo;, man sagt &bdquo;Entsorgungspark&ldquo;. Man kann es &bdquo;bunt&ldquo; finden, wenn der t&uuml;rkische Hochzeitskorso in dicken, mit t&uuml;rkischen Fahnen geschm&uuml;ckten Autos hupend durch die Stadt f&auml;hrt. Ich finde aber, da&szlig; es genau so legitim ist, sich zu w&uuml;nschen, sie aus ihren Autos zu ziehen und anzuschreien:<\/p><p>&bdquo;Ihr verbl&ouml;deten $%&amp;&sect;$!&ldquo;$%&ldquo;! Warum sind Eure (Ur-)Gro&szlig;eltern nach Deutschland gekommen? Weil die T&uuml;rkei Menschen ihrer sozialen Schicht und Bildung nichts zu bieten und keinerlei INTERESSE an ihnen hatte, genauso wenig wie Polen bei meinen Gro&szlig;eltern! Alles, was Ihr heute seid oder habt, seid und habt Ihr, weil Deutschland Euren Vorfahren eine Chance gegeben hat! Wenn Eure Vorfahren nicht nach Deutschland h&auml;tten kommen d&uuml;rfen, w&uuml;rdet Ihr heute nicht im dicken Auto durch die Stadt fahren, sondern an der Grenze zum Iran ZIEGEN h&uuml;ten!&ldquo;<\/p><p>Mit unbunten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112551\">In diesem Essay<\/a> bekundet Jens Berger, sich zu fragen, was am heutigen Deutschland so neu, so bunt sein soll. Sein Eindruck sei &bdquo;vielmehr, dass nicht die Gesellschaft, sondern das Gesellschaftsbild sich vor allem an den R&auml;ndern deutlich ver&auml;ndert hat&ldquo;. Er wolle in einer Welt leben, in der Geschlecht und Herkunft keine Rolle spielen, die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112879\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-112879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112879"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112881,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112879\/revisions\/112881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}