{"id":112890,"date":"2024-03-23T15:00:35","date_gmt":"2024-03-23T14:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112890"},"modified":"2024-03-23T17:42:56","modified_gmt":"2024-03-23T16:42:56","slug":"hintergruende-der-angriffe-auf-die-russische-grenze-waehrend-der-praesidentschaftswahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112890","title":{"rendered":"Hintergr\u00fcnde der Angriffe auf die russische Grenze w\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaftswahlen"},"content":{"rendered":"<p>Am 12. M&auml;rz, drei Tage vor dem Beginn der Pr&auml;sidentschaftswahlen in Russland, begann eine in ihrer Massivit&auml;t bisher nicht dagewesene Angriffswelle auf die russische Grenze nahe der russischen Regionen Belgorod und Kursk. Mit diesen Angriffen, die von russischen &bdquo;Legion&auml;ren&ldquo; durchgef&uuml;hrt wurden, welche unter Kontrolle der ukrainischen Armee stehen, wollte Kiew offenbar einen Schatten auf die Wahlen in Russland werfen und zeigen, dass Russland nicht stabil ist. Aus Moskau berichtet <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie mehrt&auml;gigen Angriffe der drei Verb&auml;nde &bdquo;Legion Freiheit Russland&ldquo;, &bdquo;Sibirisches Bataillon&ldquo; und &bdquo;Russisches Freiwilligenkorps&ldquo; auf die russische Grenze wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums alle zur&uuml;ckgeschlagen. Die Angreifer pr&auml;sentierten allerdings ein Video, auf dem zu sehen ist, wie an einem Verwaltungsgeb&auml;ude in einem Dorf die staatlichen russischen Flaggen heruntergerissen wurden. Es ist unklar, ob die Szene gestellt wurde oder echt ist. Russische Stellen best&auml;tigten nicht, dass es den Legion&auml;ren gelang, ein Dorf unter ihre Kontrolle zu bringen, wie sie selbst gro&szlig;spurig erkl&auml;rten. <\/p><p>Nach Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums wurde in den Tagen vor der russischen Pr&auml;sidentschaftswahl 580 Angreifer, die die russische Grenze &uuml;berqueren wollten, &bdquo;vernichtet&ldquo;. Die ukrainische Armee habe au&szlig;erdem 19 Panzer, 21 gepanzerte Fahrzeuge, darunter elf &bdquo;Bradley&rdquo; aus den USA, aufgeben m&uuml;ssen. In Ihrer Mitteilung unterschied das russische Verteidigungsministerium nicht zwischen &bdquo;Legion&auml;ren&ldquo; russischer Herkunft und der ukrainischen Armee.<\/p><p><strong>Wladimir Putin: &bdquo;Wir werden sie bestrafen, wo sie auch sind.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wladimir Putin <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20240319\/diversanty-1934233826.html\">erkl&auml;rte<\/a> am 19. M&auml;rz auf einer Sitzung des Kollegiums des russischen Inlandgeheimdienstes FSB: &bdquo;Ich bitte darum, so wie es immer in unserer Geschichte war, nicht zu vergessen, wer diese Leute sind und sie namentlich zu identifizieren. Wir werden sie ohne Verj&auml;hrungsfrist bestrafen, wo sie sich auch aufhalten.&ldquo; Putin erkl&auml;rte weiter: &bdquo;Wir erinnern, was die Wlassow-Leute auf der sowjetischen Erde angerichtet haben. Denen werden wir niemals vergeben.&ldquo;<\/p><p>Der wiedergew&auml;hlte russische Pr&auml;sident verglich die Mitglieder sogenannter Freiwilligen-Bataillone mit dem russischen General Wlassow. Dieser hatte 1944 in deutscher Gefangenschaft die &bdquo;Russische Befreiungsarmee&ldquo; gegr&uuml;ndet, welche die Wehrmacht im Kampf gegen die Rote Armee unterst&uuml;tzte.<\/p><p>In den letzten Tagen gab der russische Geheimdienst Verhaftungen von Personen bekannt, die die &bdquo;Legion&auml;re&ldquo; von russischem Boden aus unterst&uuml;tzt haben sollen. Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann verhaftet, der <a href=\"https:\/\/vz.ru\/news\/2024\/3\/21\/1259234.html\">verd&auml;chtigt<\/a> wird, dass er &uuml;ber WhatsApp Kontakt mit dem rechtsradikalen Russischen Freiwilligenkorps aufgenommen und ihnen Informationen &uuml;ber Stationierungsorte russischer Streitkr&auml;fte &uuml;bergeben hat. <\/p><p><strong>&bdquo;Freies Russland&ldquo; unterst&uuml;tzt russische &bdquo;Legion&auml;re&ldquo;<\/strong><\/p><p>Fast zeitgleich zu den Angriffen auf die russische Grenze nahe Belgorod und Kursk fand am 17. M&auml;rz, also w&auml;hrend der russischen Pr&auml;sidentschaftswahl, in Kiew eine nicht &ouml;ffentliche Veranstaltung des &bdquo;Forum Freies Russland&ldquo; statt. Diese Organisation russischer Polit-Emigranten war 2016 von dem 42 Jahre alten Russen Iwan Tjutrin und dem ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow in Vilnius gegr&uuml;ndet worden. <\/p><p>An der Veranstaltung in Kiew nahmen Vertreter der Kampforganisationen &bdquo;Legion Freiheit Russland&ldquo;, des &bdquo;Sibirischen Bataillons&ldquo; und des &bdquo;Russischen Freiwilligenkorps&ldquo; teil. &Uuml;ber das &bdquo;Freiwilligenkorps&ldquo; ist bekannt, dass es mit dem rechtsradikalen Asow-Bataillon zusammen k&auml;mpfte. In diesen Bataillonen k&auml;mpfen Russen und russische Kriegsgefangene.<\/p><p>Zu den Teilnehmern der Veranstaltung geh&ouml;rte auch der russische Anwalt Mark Fejgin, der ein Mitglied der Punk-Rock-Gruppe &bdquo;Pussy Riot&ldquo; vor einem russischen Gericht verteidigte, die russische Umweltaktivistin Jewgenija Tschirikowa, die in der Emigration in Estland lebt, sowie der ehemalige Abgeordnete der russischen Duma Ilja Ponomarjow, der seit 2016 in Kiew wohnt. Auf der Veranstaltung in Kiew ging es um die Unterst&uuml;tzung russischer &bdquo;Legion&auml;re&ldquo;, das Einwerben von Unterst&uuml;tzungsgeldern und die humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r verletzte Legion&auml;re. Die Absicht, st&auml;rker zusammenzuarbeiten, wurde von den Teilnehmern mit einem &bdquo;Memorandum&ldquo; bekr&auml;ftigt. Die Teilnehmer &auml;u&szlig;erten die Absicht, mit dem ehemaligen russischen &Ouml;l-Magnaten Michail Chodorkowski und der Gruppe um den verstorbenen russischen Oppositionellen Aleksej Nawalny Kontakt aufzunehmen.<\/p><p><strong>Ehemaliger Duma-Abgeordneter droht Russland mit Revolution<\/strong><\/p><p>Viele der Teilnehmer der Veranstaltung in Kiew sind in Russland bekannt, weil sie zu dem liberalen Fl&uuml;gel des politischen Spektrums geh&ouml;rten und als Journalisten, Aktivisten oder Politiker von sich reden machten. Da ist zum Beispiel der ehemalige Duma-Abgeordnete Ilja Ponomarjow. Der 48-J&auml;hrige sa&szlig; von 2007 bis 2016 f&uuml;r die Partei &bdquo;Gerechtes Russland&ldquo; &ndash; eine sozialdemokratische Partei &ndash; im russischen Unterhaus. Gegen&uuml;ber der britischen Zeitung <em>The Sun<\/em> <a href=\"https:\/\/www.thesun.co.uk\/news\/25390944\/russian-rebel-army-anti-putin-revolution\/\">schlug<\/a> Ponomarjow einen Ton an, den man schwerlich als &bdquo;liberal&ldquo; bezeichnen kann. Er erkl&auml;rte, er sei &bdquo;Aufst&auml;ndischer&ldquo; und befehlige &bdquo;eine Armee von Anti-Putin K&auml;mpfern&ldquo;. Diese Armee werde in Russland eine Revolution machen. Im Interview deutet Ponomarjow an, dass es ein Untergrund-Netzwerk in Russland g&auml;be, welches Anschl&auml;ge ausf&uuml;hre. Einer dieser Anschl&auml;ge sei eine Bombenexplosion im Severomuysky-Eisenbahn-Tunnel in Sibirien im November 2023 gewesen.<\/p><p><strong>&Ouml;ko-Aktivistin bekam Auszeichnung von Joe Biden<\/strong><\/p><p>Unter den Teilnehmern der Veranstaltung in Kiew war auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kVFsldP_XaY\">die russische &Ouml;ko-Aktivistin Jewgenija Tschirikowa<\/a>. In Russland wurde die 48-J&auml;hrige bekannt durch ihre Teilnahme an Protesten gegen den Autobahnbau durch einen Wald bei Chimki, n&ouml;rdlich von Moskau. Sie war auch Teilnehmerin der Protestaktionen gegen Wahlf&auml;lschungen nach der Duma-Wahl 2011. Im M&auml;rz 2011 bekam sie von dem damaligen amerikanischen Vize-Pr&auml;sidenten Joe Biden die Auszeichnung &bdquo;Woman of Courage Award&ldquo; &uuml;berreicht. <\/p><p>Auf der Veranstaltung in Kiew erkl&auml;rte Tschirikowa, sie werde &bdquo;wegen Anti-Kriegs-T&auml;tigkeit&ldquo; in Russland als &bdquo;Terroristin&ldquo; bezeichnet, worauf sie stolz sei. Es g&auml;be jetzt &bdquo;die Chance, eine aufst&auml;ndische Anti-Putin-Armee zu gr&uuml;nden&ldquo;. Diese Armee werde &bdquo;die Ukraine befreien&ldquo; und Russland &bdquo;von Putins KGB-Okkupanten&ldquo; befreien. <\/p><p><strong>Russischer Politemigrant Tjutrin: &bdquo;Ich habe in Vilnius Polizeischutz&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die russischen Oppositionellen, die seit 2014 nach Kiew und in andere osteurop&auml;ische Staaten &uuml;bergesiedelt sind, beschreiben die Situation, in der sie sich befinden, als nicht ungef&auml;hrlich. In einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7Xr27BY_BdM\">Video-Interview<\/a>, das der in Kiew lebende, liberale russische Journalist Jefgeni Kiseljow mit Iwan Tjutrin, einem der Gr&uuml;nder der Emigranten-Organisation &bdquo;Forum Freies Russland&ldquo; f&uuml;hrte, erkl&auml;rte Tjutrin, &bdquo;Sicherheit im Ausland gibt es nicht. Siehe die F&auml;lle Bandera und Trotzki&ldquo;. Man erinnert sich: Der ukrainische Faschist Stepan Bandera wurde 1959 in M&uuml;nchen und der russische Revolution&auml;r Lew Trotzki 1940 in Mexiko von russischen Agenten umgebracht. Tjutrin erkl&auml;rte, er habe in Vilnius, wo er wohne, jetzt Polizeischutz, weil das f&uuml;hrende Mitglied des Nawalny-Teams Leonid Wolkow vor Kurzem in Vilnius von Unbekannten angefallen und verletzt wurde. <\/p><p><strong>Ehemaliger russischer Star-Moderator Kiseljow als &bdquo;Terrorist&ldquo; gelistet<\/strong><\/p><p>Wer ist Iwan Tjutrin? Der 42-J&auml;hrige stammt aus der sibirischen Stadt Tomsk. Dort leitete er 2005 die vom ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow gegr&uuml;ndete &bdquo;B&uuml;rgerfront&ldquo;. 2008 bis 2012 hatte Tjutrin f&uuml;hrende Positionen in der liberalen Oppositionsgruppe &bdquo;Solidarnost&ldquo;. 2012 verlie&szlig; er aus Angst vor Strafverfolgung Russland und lebt seitdem in Vilnius, wo er 2016 mit Garri Kasparow das &bdquo;Forum freies Russland&ldquo; gr&uuml;ndete.<\/p><p>Auf einer Konferenz des &bdquo;Forums&ldquo; im Februar 2024 erkl&auml;rte Kasparow, mit dem &bdquo;Forum&ldquo; schaffe man einen Ort f&uuml;r Russen au&szlig;erhalb Russlands. Die Aufgabe des &bdquo;Forums&ldquo; sei es, &bdquo;den Westen zu beruhigen, dass Russland nicht zerf&auml;llt und keine Atomwaffen in die H&auml;nde Chinas kommen&ldquo;. Auf die Frage des Journalisten Kiseljow, &bdquo;ob die russische Opposition Gewalt nicht mehr ausschlie&szlig;e&ldquo;, antwortete Tjutrin im Interview mit Kiseljow, der politische Kampf &bdquo;der Anti-Putin-Opposition in Russland ist nicht mehr effektiv. Der Krieg in der Ukraine hat die Lage ver&auml;ndert.&ldquo; <\/p><p>Dass der Journalist Kiseljow so freundschaftlich mit Tjutrin &uuml;ber einen gewaltsamen Umsturz in Russland plauderte, ist schon bemerkenswert. Der 67-j&auml;hrige Kiseljow ist in Russland bekannt. Er war von 1992 bis 2003 Moderator des Wochenmagazins &bdquo;Itogi&ldquo;, das der russische Fernsehkanal <em>NTW<\/em> ausstrahlte. <em>NTW<\/em> geh&ouml;rte damals dem russischen Oligarchen Wladimir Gussinski. Seit Februar 2024 wird Kiseljow von den russischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden als &bdquo;Extremist und Terrorist&ldquo; gelistet. <\/p><p><strong>Und was denken die Liberalen in Russland?<\/strong><\/p><p>Man darf gespannt sein, wie die liberal denkenden Menschen, die nicht emigriert sind und noch in Russland leben, heute &uuml;ber ihre ehemaligen &bdquo;Stars&ldquo; Kiseljow, Tjutrin, Tschirikowa und Ponomarjow denken. Vermutlich wird vielen Liberalen und Linken, die in Russland einfach nur f&uuml;r demokratischen Fortschritt und soziale Forderungen eintraten, nicht aber f&uuml;r einen gewaltsamen Umsturz mithilfe von rechtsradikalen Bataillonen, ein kalter Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken laufen. <\/p><p><small>Titelbild: RIA<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/a3a326b9fe134adc80799c8d98539935\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. 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