{"id":112992,"date":"2024-03-26T10:30:44","date_gmt":"2024-03-26T09:30:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112992"},"modified":"2024-03-30T02:29:10","modified_gmt":"2024-03-30T01:29:10","slug":"wir-leben-nicht-mehr-in-wirklich-demokratischen-verhaeltnissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112992","title":{"rendered":"\u201eWir leben nicht mehr in wirklich demokratischen Verh\u00e4ltnissen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Es gen&uuml;gt nicht zu sagen, ich bin f&uuml;r Frieden oder ich bin gegen den Krieg. Oder ich bin f&uuml;r die Demokratie. Es muss ein innerseelischer Prozess sein. So sieht es Hans-Joachim Maaz. Er ist emp&ouml;rt, entsetzt, beunruhigt dar&uuml;ber, was aus Deutschland fast 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg geworden ist. Der Psychoanalytiker und Therapeut hat in einem Vortrag auf der Leipziger Buchmesse die Psychodynamik erkl&auml;rt, wie es dazu kommt, dass Politik wieder in den Krieg f&uuml;hren will. Von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Der Mensch ist demokratief&auml;hig, weil er es nicht n&ouml;tig hat, irgendeinen Gegner zu verfolgen, zu bek&auml;mpfen. Wenn es also im Moment darum geht, dass Kritiker, Andersdenkende oder bestimmte Parteien abgelehnt, abgewertet werden, ist das f&uuml;r mich ein Zeichen f&uuml;r das Ende demokratischer Strukturen.&ldquo; Das sagte der Psychotherapeut und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz am Samstag w&auml;hrend der Leipziger Buchmesse 2024. Er sprach &uuml;ber sein neues Buch &bdquo;Friedensf&auml;higkeit und Kriegslust&ldquo; und &uuml;ber die aktuelle Situation. <\/p><blockquote><p>&bdquo;Denn der Demokrat w&uuml;rde den Konsens suchen, w&uuml;rde den Kontakt, das Gespr&auml;ch suchen, w&uuml;rde auch Verhandlungen &ndash; Friedensverhandlungen &ndash; anstreben. Aber da das nicht passiert, kann man sicher sein, wir leben nicht mehr in wirklich demokratischen Verh&auml;ltnissen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Maaz, geboren und aufgewachsen in Ostdeutschland, besch&auml;ftigt sich schon seit Jahrzehnten mit den Fragen des psychischen Zustandes der Nation und analysiert die m&ouml;glichen Gr&uuml;nde f&uuml;r die von ihm festgestellten Fehlentwicklungen. Bereits in seinem 2022 erschienenen Buch &bdquo;Angst-Gesellschaft&ldquo; war er best&uuml;rzt &uuml;ber die politische Situation in Deutschland, die er seit &uuml;ber 30 Jahren als &bdquo;psychodynamische Unvermeidbarkeit normopathischer Verh&auml;ltnisse&ldquo; beschreibt. In seinen Werken ringt der Autor um Demokratie, Freiheit und pers&ouml;nliche W&uuml;rde.<\/p><p><strong>Demokrat von einem Tag zum anderen<\/strong><\/p><p>&bdquo;Ich war ja verwundert, dass nach dem Krieg die ehemaligen Nazis pl&ouml;tzlich weg waren&ldquo;, erz&auml;hlte er. &bdquo;In der DDR hie&szlig; es, &sbquo;sie sind alle im Westen&lsquo;. Aber auch da konnte es sein, dass ehemalige Nazis von einem Tag zum anderen Demokraten wurden.&ldquo; Dann verwies er auf die Zeit nach 1989, als mit &bdquo;Stasi-Leuten, ehemaligen SED-Bonzen&ldquo; dasselbe passiert ist. Ihm wurde klar, dass Demokratie etwas &Auml;u&szlig;eres sei, wenn jemand sagt: &bdquo;Ich bin jetzt Demokrat und kein Nazi mehr.&ldquo; Als Psychotherapeut wisse er, dass das unm&ouml;glich ist. Es m&uuml;sse eine innere Entwicklung geben. Wenn es die nicht gibt, dann ist die Gesinnung aus seiner Sicht &bdquo;eben geheuchelt&ldquo; und folge einem neuen politischen Narrativ.<\/p><p>Maaz sprach von einer &bdquo;&auml;u&szlig;eren Demokratie&ldquo;: &bdquo;Ein Verst&auml;ndnis f&uuml;r eine innerseelische Demokratie gibt es bis heute nicht.&ldquo; Demokratie wird aus seiner Sicht in Deutschland nur gespielt. F&uuml;r dieses Demokratie-Spiel bot die Buchmesse eine B&uuml;hne. Durch die Initiative &bdquo;#DemokratieW&auml;hlenJetzt&ldquo; vom B&ouml;rsenverein des Deutschen Buchhandels und der Leipziger Buchmesse waren Besucher eingeladen, &bdquo;vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf demokratische Grundwerte&ldquo; ein &bdquo;starkes Signal zu setzen&ldquo;. <\/p><p>Die Gesellschaft leidet laut Maaz unter einer &bdquo;Normopathie&ldquo;&ndash; einer pathologischen Gesellschaftsentwicklung, in der das Gest&ouml;rte, das Falsche f&uuml;r normal gehalten wird &ndash;, weil sie von einer Mehrheit der Fr&uuml;h-Entfremdeten gestaltet wird. Diese schwerwiegende Diagnose stellte der Psychoanalytiker bereits in seinen fr&uuml;heren B&uuml;chern.<\/p><p><strong>Narzisstische Gesellschaft <\/strong><\/p><p>Die fr&uuml;hkindliche Selbstentfremdung in Folge der Erziehung gehe immer mit Gef&uuml;hlen einher &ndash; Wut, Emp&ouml;rung, schmerzlichen Gef&uuml;hlen, wenn man sich nicht geliebt und verstanden f&uuml;hlt; traurigen Gef&uuml;hlen, wenn man nicht das erreichen kann, was man will. Bleiben diese Gef&uuml;hle im Menschen zur&uuml;ck, werden sie abgespeichert. So entsteht etwas, was er &bdquo;Gef&uuml;hlsstau&ldquo; nennt. Dieser ist als ein psychosomatischer Stressvorgang sp&auml;ter auch f&uuml;r Erkrankungen entscheidend.<\/p><p>Das habe massenpsychologische Folgen, denn diese Selbstentfremdung fordere einen Ausgleich, zum Beispiel in Form von Ablenkung &ndash; mit Fernseher, mit Handy, mit digitalen Geschichten &ndash; oder eine Bet&auml;ubung. Der Mensch wolle zeigen, dass er doch liebenswert und anerkannt ist, erkl&auml;rte Maaz. So entstehe eine narzisstische Gesellschaft.<\/p><p>Der Autor bringt es auf die Formel: &bdquo;Geld statt Liebe&ldquo;. F&uuml;r die mangelhafte Betreuung macht er das finanzkapitalistische System verantwortlich. Es fehle st&ouml;rungsbedingt v&ouml;llig an Empathie f&uuml;r die wirklichen kindlichen Bed&uuml;rfnisse, dagegen herrsche die irrwitzige Vorstellung, dass nur mit Anpassung ein gutes Leben m&ouml;glich ist.<\/p><p>Auf der Buchmesse machte er klar, &bdquo;dass in der Form unserer narzisstischen Gesellschaft eine narzisstische St&ouml;rung Pflicht ist, um &uuml;berhaupt an die Macht zu kommen. Wer diese St&ouml;rung nicht vorweist, kommt nicht an die Macht, weil er sich dann im R&auml;nkespiel der Parteien gar nicht bis nach oben dienen kann.&ldquo;<\/p><p><strong>Hochgepuschte &Auml;ngste<\/strong><\/p><p>Laut Maaz kommt eine narzisstische Gesellschaft zwangsweise durch Profitgier in einen kritischen Zustand, in eine umfassende gesellschaftliche Krise. In dieser w&uuml;rden die wesentlichen Kompensationsm&ouml;glichkeiten, mit denen narzisstische St&ouml;rungen beruhigt werden sollen &ndash; Leistung, Geld, Anstrengung, Anerkennung &ndash; durch &auml;u&szlig;ere Bedingungen verlorengehen. Das aktiviere die ganzen fr&uuml;heren &Auml;ngste. &bdquo;Und in dieser Krise sind wir gerade.&ldquo;<\/p><p>Das mache furchtbare, berechtigte Angst &ndash; auf diesen psychischen N&auml;hrboden treffe das Virus, das Klima und &bdquo;jetzt die Russen&ldquo;. Diese erzeugten &Auml;ngste werden laut Maaz hochgepuscht und bieten die M&ouml;glichkeit, alle individuellen &Auml;ngste zu binden und die Zukunftsangst ersatzweise zu beruhigen.<\/p><p>&bdquo;Das hei&szlig;t, wir Menschen stehen wieder relativ ungesch&uuml;tzt bis nackt vor unserer eigentlichen Entfremdung&ldquo;, so der 81-J&auml;hrige. Menschen w&uuml;rden jetzt erneut mit ihrem Gef&uuml;hlsstau konfrontiert.<\/p><p>Aber auch die finanzkapitalistische Elite komme mit dem System in die Krise und versuche jetzt, ihre Macht dadurch zu sichern, dass sie Angst sch&uuml;rt. Angstmache, Panikmache sei das leichteste Herrschaftsmittel, stellte Maaz fest. Weil: &bdquo;Angst macht dumm. Angst sucht nach Rettung.&ldquo; Die politisch-medial gesch&uuml;rte Angst habe mit der Pandemie begonnen, &bdquo;mittlerweile ist das die angeblich menschengemachte Klimaver&auml;nderung. Und aktuell sind es die Russen. Die sind schuld &uuml;berhaupt an allem.&ldquo;<\/p><p>In der Innenpolitik findet er &bdquo;irrwitzig&ldquo;, dass die AfD zum S&uuml;ndenbock gemacht wird. Dieses System ist &ouml;konomisch, politisch in der Krise, wie er behauptet. &bdquo;Und das haben vor allen Dingen die CDU, die SPD, die Gr&uuml;nen und die FDP zu verantworten.&ldquo; Dass Menschen so einen Unsinn glauben w&uuml;rden, dass die AfD eine Gefahr sei, wundere ihn. So funktioniere aber die Propaganda der Angst, stellte er fest.<\/p><p>In der Krise droht der Gesellschaft die Gefahr, dass Menschen eher krank oder b&ouml;se werden, wie er erkl&auml;rt. Krank hei&szlig;e auch depressiv, wirklich psychisch erkrankt oder psychosomatische Symptome. &bdquo;B&ouml;se hei&szlig;t, dass man den Gef&uuml;hlsstau, der nicht mehr in der bisherigen Weise erfolgreich kompensiert wird, abreagieren muss an anderen Menschen und anderen Situationen.&ldquo;<\/p><p><strong>Umgang mit der Realit&auml;t<\/strong><\/p><p>Die Buchmesse gab ausreichend Anregung auch f&uuml;r junge Menschen, B&uuml;cher aus dem Bereich &bdquo;New adult&ldquo;, &bdquo;Hunderte von Seiten dicke Romane &uuml;ber die Lebenswelt junger Menschen und &uuml;ber Traumwelten, in die sie sich fl&uuml;chten&ldquo;, berichtete die <em>Tagesschau<\/em>. Auch Mangas und Comics lockten junge Leserinnen und Leser nach Leipzig. <\/p><p>Bei Forum-Sachbuch besch&auml;ftigte Maaz jedoch die Frage, wie man mit der Realit&auml;t umgehen kann. &bdquo;Wenn einer sagt, &sbquo;Ich kann die Realit&auml;t gar nicht glauben&lsquo;, dann ist er naiv&ldquo;, erkl&auml;rte er. &bdquo;Wenn er sagt, &sbquo;Ich will die Wahrheit nicht wissen&lsquo;, dann ist er dumm. Wenn er sagt, &sbquo;die Wahrheit ist verboten&lsquo;, dann ist er b&ouml;se. Und wenn er sagt: &sbquo;Ich oder wir bestimmen, was die Wahrheit ist&lsquo;, dann ist man krank.&ldquo;<\/p><p>Weiter veranschaulichte er diese These am Beispiel der aktuellen Friedens- und Kriegssituation und wendete sie auf Waffenlieferungen an: Naiv sind aus seiner Sicht diejenigen, die die Entscheidungen den Politikern kritiklos &uuml;berlassen und sie nicht hinterfragen: &bdquo;Ach, die Politiker wissen schon, was wichtig ist, die machen das schon.&ldquo; Dumm w&auml;re die Einstellung, &bdquo;mit Waffen Frieden zu schaffen&ldquo;. B&ouml;se verhielten sich jene, die Gegner der Waffenlieferungen als &bdquo;Putinversteher, Russenfreund und damit Demokratiefeind&ldquo; diffamieren. Und krank ist ihm zufolge, wenn man sagt, unsere Waffen retten Leben. <\/p><p><strong>Rassistische Einstellung<\/strong><\/p><p>Die Dummheit entstehe immer durch narzisstische Ideologie, betonte der Psychotherapeut. Das B&ouml;se dabei w&uuml;rde sich im T&ouml;tungswillen verraten. Das rege ihn am meisten auf: &bdquo;Unsere Waffen, Waffen, Waffen &hellip;&ldquo;. Das hei&szlig;e doch nichts anderes als &bdquo;Wir wollen t&ouml;ten, t&ouml;ten, t&ouml;ten&ldquo;, emp&ouml;rte er sich. Und das werde vom Schreibtisch her angeordnet. &bdquo;Die, die sagen, wir m&uuml;ssen immer mehr Waffen schicken, die ziehen gar nicht in den Krieg. Die lassen t&ouml;ten. Die lassen die Waffen sprechen&ldquo;, kritisiert er.<\/p><p>&bdquo;Unsere Waffen sch&uuml;tzen Leben&ldquo;, halte er f&uuml;r eine sehr gest&ouml;rte Einstellung. Denn Waffen seien zum T&ouml;ten da. Es werde gemeint, &bdquo;sie sch&uuml;tzen ukrainisches Leben&ldquo;. Das hei&szlig;e aber, sie t&ouml;ten russisches Leben &ndash; aus seiner Sicht eine rassistische Einstellung. <\/p><p>Weshalb ist diese gest&ouml;rte Einstellung &uuml;berhaupt m&ouml;glich, fragte der Psychoanalytiker. Er sieht ein Zusammenspiel der finanzpolitischen Elite und der Masse der Bev&ouml;lkerung. Das habe ihn sein Leben lang besch&auml;ftigt, als &bdquo;Kriegskind&ldquo;, &bdquo;Vertreibungskind&ldquo; und Nachkriegskind. Antworten habe er von den Eltern und den Lehrern nicht bekommen. &bdquo;Von den Politikern schon gar nicht.&ldquo; Das war ein gro&szlig;es Thema seiner psychotherapeutischen Arbeit. Er sei zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Gro&szlig;teil von uns Menschen schon in der Kindheit von sich entfremdet wird.<\/p><p><strong>Konflikt zwischen Pest und Cholera<\/strong><\/p><p>Auf seine eigene &Uuml;berlegung, ob es &uuml;berhaupt einen gerechten Krieg gebe, antwortete er in Leipzig mit einem klaren Nein. Maaz begr&uuml;ndete das einerseits damit, dass die Waffentechnik mittlerweile so entwickelt ist, dass es nicht mehr m&ouml;glich ist, die Zivilisten zu sch&uuml;tzen. Andererseits k&ouml;nne er auch deshalb nicht gerecht sein, weil er immer angeordnet wird, weil es Befehlsgewalt gibt, Menschen, die andere in den Krieg schicken, welche t&ouml;ten sollen und get&ouml;tet werden. Das ist f&uuml;r ihn &bdquo;unertr&auml;glich&ldquo;.<\/p><p>Im aktuellen Streit um eine L&ouml;sung f&uuml;r die Ukraine handelt es sich aus seiner Sicht um einen Konflikt zwischen Krieg und Besatzung, als &bdquo;Konflikt zwischen Pest und Cholera&ldquo;. Doch f&uuml;r Maaz ist es der Unterschied zwischen Leben und Tod. &bdquo;Die Besatzung ist immer noch Leben und Krieg ist immer noch Tod.&ldquo; Deshalb sei er gegen dieses &bdquo;Phantombild&ldquo;, die Ukraine d&uuml;rfe den Krieg nicht verlieren. Maaz stellte klar: &bdquo;Die hat den schon l&auml;ngst verloren durch hunderttausende Tote und eine ziemlich totale Zerst&ouml;rung vieler St&auml;dte.&ldquo;<\/p><p>Zum Schluss erinnerte er daran, wer am Krieg und an Krisen verdient und benannte klar die Akteure: Die Pharmaindustrie, die Klimaindustrie und die R&uuml;stungsindustrie h&auml;tten in den letzten Jahren an Milliarden gewonnen. &bdquo;Es gibt ein gro&szlig;es Interesse der finanzkapitalistischen Elite, diesen Krieg zu f&uuml;hren, zu unterhalten und lange Zeit auszudehnen&ldquo;, so das Fazit des Psychoanalytikers.<\/p><p><small>Titelbild: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111387\">Psychologie als Regierungsinstrument: Manipulation durch &bdquo;Nudging&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85643\">Sind wir eine kranke Angstgesellschaft?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112382\">&bdquo;Wir&ldquo; gegen &bdquo;die anderen&ldquo;, &bdquo;russische Narrative&ldquo; und ein nicht sehr &uuml;berzeugendes Dementi<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112314\">Regierungssprecher Hebestreit: &bdquo;Wir sind in diesem Raum heute ja unter uns, aber&hellip;&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/b120ee116d394fea8c51b9e749de9f02\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gen&uuml;gt nicht zu sagen, ich bin f&uuml;r Frieden oder ich bin gegen den Krieg. 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