{"id":113013,"date":"2024-03-29T12:00:06","date_gmt":"2024-03-29T11:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113013"},"modified":"2024-03-29T17:48:11","modified_gmt":"2024-03-29T16:48:11","slug":"deutsches-institut-fuer-menschenrechte-dimr-messen-mit-zweierlei-mass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113013","title":{"rendered":"Deutsches Institut f\u00fcr Menschenrechte (DIMR) \u2013 Messen mit zweierlei Ma\u00df?"},"content":{"rendered":"<p>Der Professor f&uuml;r Wirtschaftspsychologie Oliver Hirsch hatte dem DIMR mehrfach Fragen zur Position zur Corona-Politik zugestellt. Weil diese Fragen bis heute unbeantwortet geblieben sind, sollen sie hier ver&ouml;ffentlicht werden. Von <strong>Oliver Hirsch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>&Uuml;ber den Autor: Prof. Dr. rer. nat. <strong>Oliver Hirsch<\/strong> ist Professor f&uuml;r Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Grundlagen und Methoden (Datenverarbeitung und Statistik, Forschungsmethoden, Biopsychologie) an einer Hochschule f&uuml;r angewandte Wissenschaften. Er publiziert sowohl im wissenschaftlichen als auch im wissenschaftsjournalistischen Bereich.<\/em><\/p><p>&bdquo;Menschenrechte gelten f&uuml;r alle Menschen, weil sie Menschen sind. Jederzeit und &uuml;berall.&ldquo; Das verk&uuml;ndet Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts f&uuml;r Menschenrechte (DIMR) auf der <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/\">Homepage des DIMR<\/a> (Zugriff am 21. September 2023). Das Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es wurde am 08. M&auml;rz 2001 gegr&uuml;ndet, ist als gemeinn&uuml;tziger Verein organisiert und wird vom Bundestag sowie f&uuml;r einzelne Projekte aus Drittmitteln finanziert. Trotz dieses Finanzierungsmodells sieht man sich als unabh&auml;ngig. <\/p><p>Im Kuratorium findet sich beispielsweise seit M&auml;rz 2022 Anetta Kahane als stimmberechtigtes Mitglied. Unter den <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/das-institut\/gremien\/mitglieder-des-vereins\">86 gelisteten Mitgliedern<\/a> befinden sich unter anderem die Amadeu-Antonio-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, die Friedrich-Naumann-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, aber auch Einzelpersonen wie z.B. Dr. Beate Wagner, Managing Director der Global Young Academy, deren Gr&uuml;ndung durch das World Economic Forum (WEF) gesponsert wurde. Das Institut verf&uuml;gt &uuml;ber eine <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/das-institut\/team\">Personalausstattung<\/a>, die sicherlich so manchen Universit&auml;tsfachbereich neidisch werden l&auml;sst. <\/p><p>Es unterh&auml;lt auch eine umfangreiche Kommunikationsabteilung mit Pressesprecherinnen und Referentinnen f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Umso bemerkenswerter finde ich es, dass man offenbar nicht willens oder in der Lage war, auf meine postalische Presseanfrage vom 26. Juni 2023 und deren Wiederholung vom 05. September 2023 zu antworten, nicht einmal mit einer Eingangsbest&auml;tigung und\/oder der begr&uuml;ndeten Ablehnung einer Beantwortung. Daher werde ich im Folgenden darlegen, was ich gerne vom DIMR gewusst h&auml;tte, und Sie, werte Leserinnen und Leser, m&ouml;gen sich bitte selbst ein Urteil bilden, warum diese Fragen offenbar derart unangebracht waren, dass man mich mit Nichtbeachtung bedacht hat.<\/p><p>Im M&auml;rz 2020 hat das DIMR seine Stellungnahme <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/publikationen\/detail\/corona-krise-menschenrechte-muessen-das-politische-handeln-leiten\">&bdquo;Corona-Krise: Menschenrechte m&uuml;ssen das politische Handeln leiten&ldquo;<\/a> ver&ouml;ffentlicht. Ansonsten wurden lediglich noch eine Stellungnahme zu Kinderrechten in der Corona-Pandemie vom 29. Mai 2020 und eine Position zu Auswirkungen auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 28. Mai 2021 ver&ouml;ffentlicht. Weitere Publikationen zum Thema Corona finden sich nicht. In der Stellungnahme &bdquo;Corona-Krise: Menschenrechte m&uuml;ssen das politische Handeln leiten&ldquo; lautet es unter anderem:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Gleichzeitig gilt, dass der Schutz der Gesundheit als legitimes Ziel nicht zur &uuml;berm&auml;&szlig;igen Einschr&auml;nkung anderer Rechte beziehungsweise zur Diskriminierung bestimmter Bev&ouml;lkerungsteile f&uuml;hren darf. Auch in einer Krise wie der derzeitigen gelten die Grund- und Menschenrechte vollumf&auml;nglich weiter.&ldquo; (Seite 3)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit gebietet dabei, solche Einschr&auml;nkungen zeitlich eng zu begrenzen, ihre Wirksamkeit und Auswirkungen genau zu beobachten, um gegebenenfalls nachzusteuern. Gerade in Ausnahmesituationen bew&auml;hrt sich so der menschenrechtlich gebundene Rechtsstaat.&ldquo; (Seite 3)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Beh&ouml;rden Ma&szlig;nahmen ergreifen, die nicht zu einer Diskriminierung f&uuml;hren und in einem angemessenen Verh&auml;ltnis zu den verfolgten Zielen stehen.&ldquo; (Seite 4)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Ausnahmezust&auml;nde m&uuml;ssen au&szlig;erdem &ndash; soweit m&ouml;glich &ndash; in ihrem r&auml;umlichen Geltungsbereich und in jedem Fall in ihrer Dauer begrenzt werden. Eine Beschr&auml;nkung der Rechte darf sich nicht auf bestimmte, insbesondere benachteiligte Bev&ouml;lkerungsgruppen, diskriminierend auswirken. Das Fortdauern der Notstandslage und die M&ouml;glichkeit der Abmilderung der getroffenen Ma&szlig;nahmen sind st&auml;ndig zu &uuml;berpr&uuml;fen; f&uuml;r die Betroffenen muss es Zugang zu wirksamem Rechtsschutz geben.&ldquo; (Seite 5)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Das Grundgesetz kennt aus guten Gr&uuml;nden kein Aussetzen von Grundrechten in einer Notstandssituation &ndash; nicht im Katastrophenfall und auch nicht im Verteidigungsfall.&ldquo; (Seite 6)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Es sollte jeweils zeitnah auch evaluiert werden, ob die Ma&szlig;nahmen das verfolgte Ziel erreichen und welche Auswirkungen sie auf andere Menschenrechte haben. Hier haben der Bundestag und die L&auml;nderparlamente eine wichtige menschenrechtliche Kontrollfunktion, erg&auml;nzt durch Medien und &Ouml;ffentlichkeit.&ldquo; (Seite 7)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Die st&auml;ndige &Uuml;berpr&uuml;fung und Beendigung der Sonderregelungen f&uuml;r die Corona-Pandemie in Deutschland und Europa ist auch deshalb geboten, um deren Ausnahmecharakter zu bekr&auml;ftigen und so zu verhindern, dass sich Politik und Gesellschaft schleichend an schwerwiegende Eingriffe in die Grund- und Menschenrechte gew&ouml;hnen.&ldquo; (Seite 13)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Und es braucht die Wachsamkeit aller, damit Ausnahmeregelungen die Ausnahme bleiben.&ldquo; (Seite 14)\n<\/p><\/blockquote><p>Dazu hatte ich an das DIMR folgende Fragen:<\/p><ol>\n<li>Haben Ihrer Ansicht nach Politik und Beh&ouml;rden w&auml;hrend der ausgerufenen Coronapandemie Ma&szlig;nahmen ergriffen, die nicht zu einer Diskriminierung f&uuml;hrten und in einem angemessenen Verh&auml;ltnis zu den verfolgten Zielen standen?<\/li>\n<li>Waren die w&auml;hrend der ausgerufenen Coronapandemie verh&auml;ngten Ausnahmezust&auml;nde in ihrem r&auml;umlichen Geltungsbereich und in ihrer Dauer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und wurden diese angemessen begrenzt?<\/li>\n<li>Haben sich die Beschr&auml;nkungen der Rechte, hier insbesondere die 2G-Regelung, Ihrer Ansicht nach diskriminierend auf bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppen ausgewirkt?<\/li>\n<li>Wurden Ihrer Ansicht nach das Fortdauern der Notstandslage und die M&ouml;glichkeit der Abmilderung der getroffenen Ma&szlig;nahmen st&auml;ndig evidenzbasiert &uuml;berpr&uuml;ft? Gab es f&uuml;r die Betroffenen Zugang zu wirksamem Rechtsschutz?<\/li>\n<li>Wurde Ihrer Ansicht nach zeitnah evaluiert, ob die Ma&szlig;nahmen das verfolgte Ziel erreicht haben und welche Auswirkungen sie auf andere Menschenrechte hatten?<\/li>\n<li>Wie beurteilen Sie die menschenrechtliche Kontrollfunktion a) des Bundestages, b) der L&auml;nderparlamente, c) der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz, d) der Medien?<\/li>\n<\/ol><p>Ich bin davon ausgegangen, dass diese Fragen durchaus legitim seien angesichts der meiner Ansicht nach vielversprechenden Ans&auml;tze, die das DIMR bereits sehr fr&uuml;h zum Zeitpunkt der Krise ge&auml;u&szlig;ert hat. Leider hat sich das Institut dann im weiteren Verlauf offensichtlich weder zu den sich entwickelnden kontroversen epidemiologischen Evidenzen (entsprechende wissenschaftliche Literatur kann gerne in meinen wissenschaftlichen Publikationen zum Thema nachgelesen werden) und deren Konsequenzen f&uuml;r die Menschenrechte noch zu der stattgefundenen massiven Spaltung der Gesellschaft weiter schriftlich in einer &auml;hnlichen Form wie in der erw&auml;hnten anf&auml;nglichen Stellungnahme ge&auml;u&szlig;ert. Dieser zuletzt erw&auml;hnte Punkt stellte den zweiten Teil meiner Anfrage dar.<\/p><p>Ich habe das DIMR mit einigen Aussagen von Menschen des &ouml;ffentlichen Lebens, unter anderem auch von Politikern, konfrontiert, die Mitglieder der Gesellschaft betreffen, die sich nicht einer experimentellen medizinischen Behandlung unterziehen wollten. Entsprechende &Auml;u&szlig;erungen k&ouml;nnen hier: <a href=\"https:\/\/ich-habe-mitgemacht.de\/\">ich-habe-mitgemacht.de<\/a> oder hier <a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/gegen-das-vergessen\/\">clubderklarenworte.de\/gegen-das-vergessen\/<\/a> nachgelesen werden. Laut diesen Aussagen sollen Menschen, die die Behandlung mit experimentellen Impfungen gegen Corona ablehnen, kein Geld mehr bekommen, der Zugang zur Rente verwehrt werden, in Beugehaft genommen werden, medizinische Behandlung verweigert werden, aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, um nur eine Auswahl zu nennen. Die aus meiner Sicht schlimmste Entgleisung stammt von Heinz Bude, ehemaliger Soziologieprofessor an der Universit&auml;t Kassel: &bdquo;Klare Kante, klare Richtung. Impfgegner m&uuml;ssen f&uuml;hlbar Nachteile haben&ldquo;; &bdquo;Und im Grunde, in gewisser Weise, kann man sich nicht l&auml;nger mit denen besch&auml;ftigen. Das ist so. Die kann man nicht nach Madagaskar verfrachten. Was soll man machen?&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/steingarts-morning-briefing\/podcasts\/impfgegner-muessen-fuehlbare-nachteile-haben\">Heinz Bude, Soziologieprofessor Uni Kassel, Podcast Steingarts Morning Briefing, 07. Dezember 2021<\/a>).<\/p><p>Den nicht ganz so Geschichtskundigen &ndash; soll vorkommen, sieht man auch aktuell bei Justin Trudeau, der einem Kriegsverbrecher der Waffen-SS im kanadischen Parlament stehend applaudiert &ndash; sei verk&uuml;rzt erl&auml;utert, dass die Nationalsozialisten den Plan hatten, Juden nach Madagaskar zu deportieren, allerdings nicht, um ihnen dort ein sch&ouml;nes Leben in der W&auml;rme zu erm&ouml;glichen. Sie sollten dort in einer Strafkolonie, bewacht von der SS, letztlich ebenso vernichtet werden, da die Ressourcen dieser Insel f&uuml;r die geplante Menge an Menschen nicht gereicht h&auml;tten. <\/p><p>Mir ist unerkl&auml;rlich, warum diese zutiefst volksverhetzende &Auml;u&szlig;erung bis heute keinerlei Konsequenzen haben konnte, w&auml;hrend Prof. Dr. Sucharit Bhakdi wiederholt wegen Volksverhetzung der Prozess gemacht werden soll. Ein Mitarbeiter des DIMR hat sich nun berufen gef&uuml;hlt, in einer &bdquo;Analyse\/Studie&ldquo; zu dem Ergebnis zu kommen, dass die Partei &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; (AfD) verboten werden k&ouml;nne, da diese eine Gefahr f&uuml;r die freiheitliche demokratische Grundordnung darstelle. Nun unterliege ich als ehemaliges Mitglied der Partei DIE GR&Uuml;NEN in den 1980er-Jahren und Mitglied der damaligen Friedensbewegung sicherlich nicht prim&auml;r dem Verdacht, ein Rechtsextremist zu sein &ndash; obwohl, wer wei&szlig; das schon heutzutage &ndash;, und als echter Antifaschist, der wesentlich daf&uuml;r gesorgt hat, dass seine ehemalige Schule nicht mehr nach einem in den N&uuml;rnberger Prozessen verurteilten Kriegsverbrecher benannt ist, h&auml;tte ich zu einigen &Auml;u&szlig;erungen von Politikerinnen und Politikern der AfD durchaus etwas zu sagen. Was mich jedoch massiv st&ouml;rt in unserem Land, speziell in den vergangenen Jahren, ist das Messen mit zweierlei Ma&szlig;, und darauf m&ouml;chte ich nun eingehen. Ich habe das DIMR hinsichtlich der oben erw&auml;hnten &Auml;u&szlig;erungen, unter anderem von Heinz Bude, mit den folgenden Fragen konfrontiert, die Formulierungen aus dem Gutachten ihres Mitarbeiters Dr. Hendrik Cremer enthalten:<\/p><ol>\n<li>Versto&szlig;en die genannten &Auml;u&szlig;erungen Ihrer Ansicht nach gegen elementare Grund- und Menschenrechte?<\/li>\n<li>Befinden sich die erw&auml;hnten Personen Ihrer Ansicht nach mit den erw&auml;hnten &Auml;u&szlig;erungen auf dem Boden des Grundgesetzes, z.B. Achtungsanspruch laut Grundgesetz Artikel 1 Absatz 1? <\/li>\n<li>Sind durch die aufgef&uuml;hrten &Auml;u&szlig;erungen eindeutig willk&uuml;rliche Kategorisierungen unter Bezugnahme auf biologistische Begr&uuml;ndungsmuster erfolgt? Erfolgte dadurch eine Konstruktion und Hierarchisierung von Menschengruppen?<\/li>\n<li>Wurden Menschen, die sich nicht der experimentellen Impfung gegen COVID-19 unterziehen wollten, durch diese &Auml;u&szlig;erungen als minderwertig betrachtet und dementsprechend abgewertet?<\/li>\n<li>Wurden Menschen durch diese &Auml;u&szlig;erungen anhand biologischer Kriterien in ihrer Wertigkeit unterschieden und zu einer Gefahr erkl&auml;rt?<\/li>\n<li>Sollte willk&uuml;rlich bestimmt werden, wer Zugang zum &ouml;ffentlichen Leben in der Bundesrepublik Deutschland hat, ja sogar, wer sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten darf? In der &Auml;u&szlig;erung von Heinz Bude wurde zumindest indirekt &uuml;ber Deportationen nachgedacht.<\/li>\n<li>Ist der angesprochene Ausschluss von Rentenzahlungen und die Nichtgew&auml;hrung des Zugangs zur Krankenversorgung grund- und menschenrechtswidrig?<\/li>\n<li>Sind Ihrer Ansicht nach die genannten &Auml;u&szlig;erungen als extremistisch einzustufen?<\/li>\n<li>Sind angesichts der angef&uuml;hrten &Auml;u&szlig;erungen aus Ihrer Sicht Pr&auml;ventivma&szlig;nahmen zur Verhinderung des Entstehens k&uuml;nftig m&ouml;glicherweise eintretender Gefahren f&uuml;r die freiheitliche demokratische Grundordnung zu ergreifen? Wenn ja, welche w&auml;ren diese?<\/li>\n<\/ol><p>Diesen R&uuml;ckgriff auf die eigenen Formulierungen im Zusammenhang mit den Entgleisungen nicht weniger Politiker gegen&uuml;ber Menschen, die sich v&ouml;llig legitim gegen eine medizinische Behandlung entschieden haben, fand man beim DIMR offenbar so unangebracht, dass man mir noch nicht einmal den Eingang meiner Presseanfrage best&auml;tigen wollte. Ich finde es hingegen unangebracht, dass gegen einen Teil der Gesellschaft massive Ausgrenzung und Hetze betrieben werden durfte, ohne dass sich eine zust&auml;ndige Institution wie das DIMR sch&uuml;tzend vor die Betroffenen gestellt hat und somit nicht f&uuml;r deren elementare Menschenrechte eingestanden ist.<\/p><p><small>Titelbild: KlavdiyaV \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Professor f&uuml;r Wirtschaftspsychologie Oliver Hirsch hatte dem DIMR mehrfach Fragen zur Position zur Corona-Politik zugestellt. 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