{"id":113124,"date":"2024-03-31T13:00:13","date_gmt":"2024-03-31T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113124"},"modified":"2024-03-27T16:21:32","modified_gmt":"2024-03-27T15:21:32","slug":"die-machttechniken-der-modernen-spiesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113124","title":{"rendered":"Die Machttechniken der modernen Spie\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p>Sie kennen sicher auch die Redewendung &bdquo;den Spie&szlig; umdrehen&ldquo;. Gemeint ist damit, jemanden mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Genau dies hat die Journalistin Pauline Voss in ihrem Buch &bdquo;Generation Krokodilstr&auml;nen. &Uuml;ber die Machttechniken der Wokeness&ldquo; gemacht: Sie nutzt die Theorien des franz&ouml;sischen Philosophen Michel Foucault &ndash; der zugleich der S&auml;ulenheilige der woken Bewegung ist &ndash; und wendet diese analytisch gegen ebendiese, um deren totalit&auml;ren Charakter zu entlarven. Aber keine Angst, so meint unser Rezensent <strong>Udo Brandes<\/strong>, auch wenn die Autorin mit Foucaults Thesen arbeitet: Ihr Buch ist klar und verst&auml;ndlich geschrieben.<br>\n<!--more--><br>\nDer franz&ouml;sische Philosoph Michel Foucault (1926 &ndash; 1984) lehrte am Coll&egrave;ge de France in Paris. Er besch&auml;ftigte sich intensiv mit den Mechanismen gesellschaftlicher Machtaus&uuml;bung und dem Thema Sexualit&auml;t. Ein ber&uuml;hmtes Werk von ihm hat den Titel &bdquo;&Uuml;berwachen und Strafen&ldquo;. Zwei weitere bekannte B&uuml;cher von ihm hei&szlig;en &bdquo;Wahnsinn und Gesellschaft&ldquo; und &bdquo;Sexualit&auml;t und Wahrheit&ldquo;. Viele Prediger der Politischen Korrektheit berufen sich auf die Theorien von Michel Foucault. Und das ist nicht verwunderlich, denn, wie Voss schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der franz&ouml;sische Philosoph Michel Foucault untersuchte den Einfluss von Normen auf jene Sph&auml;ren, in die Gesetze nicht hineinreichen. Er entschl&uuml;sselte die versteckten Formen dieser normierenden Macht, die den Diskurs lenkt, wo keine &uuml;bergeordnete Autorit&auml;t ihn regelt.&ldquo; (S. 19)\n<\/p><\/blockquote><p>Es ist also gut nachvollziehbar, warum die woken oder politisch korrekten Aktivisten sich gerne des Theorie-Werkzeugkastens bedienen, den Michel Foucault hinterlassen hat. Und genau daran st&ouml;rt sich Pauline Voss:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Doch obwohl die Denkschule der Wokeness sich auf diese Analysen st&uuml;tzt, blenden ihre Verfechter den repressiven Charakter der Normierung aus, sobald es um ihre eigenen woken Normen geht.&ldquo; (S. 19)\n<\/p><\/blockquote><p>Voss geht in ihrer Kritik gegen&uuml;ber der woken Bewegung aber noch weiter. Sie sieht in deren Verhalten nicht nur ein Ausblenden des repressiven Charakters der woken Ideologie, sondern dar&uuml;ber hinaus einen geradezu anti-Foucault&lsquo;schen Gebrauch der Theorien Foucaults:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die woken Aktivisten machen sich die Werkzeuge Foucaults in einer Weise zunutze, die seine Theorien entstellt: Anstatt seine Untersuchung totalit&auml;rer Machtmechanismen als Analyse zu verstehen, verwenden sie sie als Anleitung zu totalit&auml;rem Denken.&ldquo; (S. 19)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Foucaults Werkzeugkasten zur&uuml;ckerobern<\/strong><\/p><p>Das Anliegen Voss&lsquo; ist es, &bdquo;Foucaults Werkzeugkasten&ldquo; zur&uuml;ckzuerobern. Und das tut sie, indem sie mit kurzen Zitaten aus dem Werk Foucaults dessen Theorie erl&auml;utert und dann anwendet auf die woken Theorien. Hier ein Beispiel:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn Foucault schildert, wie die Mechanismen der Disziplin die Gesellschaft durchwirken, erscheint es mitunter, als h&auml;tte er beim Schreiben unsere Gegenwart vor Augen gehabt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und dann zitiert sie Foucault:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die &Uuml;berwachung beruht zwar auf Individuen&sbquo; doch wirkt sie wie ein Beziehungsnetz von oben nach unten und bis zu einem gewissen Grade auch von unten nach oben und nach den Seiten. Dieses Netz &sbquo;h&auml;lt&lsquo; das Ganze und durchwirkt es mit Machtwirkungen, die sich gegenseitig st&uuml;tzen: pausenlos &uuml;berwachte &Uuml;berwacher.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Voss kommentiert das Zitat sehr treffend wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die regulierende Wirkung dieses Beziehungsnetzes erleben wir im Alltag: etwa, wenn wir uns sch&auml;men, weil wir ein Wort verwendet haben, das nicht dem neuesten Stand der politischen Korrektheit entspricht. (&hellip;) Fast jeder wird in solchen Situationen schon einmal irritierte oder missbilligende Blicke und Kommentare auf sich gezogen haben von Menschen, denen er eigentlich gar nicht nahe genug steht, um sich in Privatangelegenheiten ihrem Urteil unterziehen zu m&uuml;ssen.&ldquo; (alle Zitate aus S. 23)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Warum Esken und K&uuml;hnert sich sch&auml;men<\/strong><\/p><p>Ein prominentes Beispiel daf&uuml;r ist der SPD-Politiker und ehemalige Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Thierse. Er hatte sich im <em>Deutschlandfunk<\/em> kritisch &uuml;ber Identit&auml;tspolitik ge&auml;u&szlig;ert und in diesem Zusammenhang von &bdquo;normalen Menschen&ldquo; gesprochen (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich-100.html\">deutschlandfunk.de<\/a>). Die Folge: ein riesiger Shitstorm, auch seitens seiner eigenen Partei. Die <em>NZZ<\/em> berichtete damals:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Saskia Esken und Kevin K&uuml;hnert, die Parteichefin und einer ihrer Stellvertreter, erkl&auml;rten daraufhin in einem internen Schreiben, sie sch&auml;mten sich f&uuml;r das &sbquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Bild der SPD&lsquo;, das manche Parteimitglieder zeichneten.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland\/spd-politiker-wolfgang-thierse-ueber-den-shitstorm-war-ich-erschrocken-ueber-das-ausmass-der-zustimmung-erstaunt-ld.1605904\">nzz.ch<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Mit &bdquo;manchen Parteimitgliedern&ldquo; waren Wolfgang Thierse und Gesine Schwan gemeint. Letztere hatte sich ebenfalls kritisch zur Identit&auml;tspolitik ge&auml;u&szlig;ert. Thierse bot daraufhin sogar seinen Austritt aus der SPD an, wozu es aber nicht mehr kam. Aber dieses Beispiel untermauert, was Pauline Voss &uuml;ber den Mechanismus der Disziplinierung schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dieses normierende Beziehungsnetz wirkt, wie von Foucault beschrieben, in alle Richtungen: nach den Seiten, wenn sich Freunde, Kollegen, Nachbarn belehren. Nach oben, wenn prominente Politiker, Wissenschaftler oder Amtstr&auml;ger durch &ouml;ffentliche Kritik, mitunter gar &Auml;chtung, ihren Posten oder ihren guten Ruf verlieren. Nach unten, indem Institutionen und Beh&ouml;rden auf direktem oder indirektem Wege Verhalten und Sprache der Bev&ouml;lkerung normieren.&ldquo; (S. 23)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Gendern &ndash; ein Baustein der ideologischen Disziplinierung<\/strong><\/p><p>So gesehen ist der Streit ums Gendern keineswegs ein unwichtiger Nebenschauplatz, sondern ein nicht zu untersch&auml;tzender Baustein der ideologischen Disziplinierung. Wenn es sich wirklich nur um eine modische Marotte gehandelt h&auml;tte, dann h&auml;tten die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunksender angesichts der Tatsache, dass 70 bis 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung dies ablehnen, es schon l&auml;ngst wieder abgeschafft. Aber es ist eben mehr als eine modische Zeitgeistmarotte wie manche Wortsch&ouml;pfungen. Das ist auch der Grund, warum die Politisch Korrekten das Gendern noch bis in die provinziellste und spie&szlig;igste Sparkassenfiliale durchsetzen konnten. Pauline Voss schreibt, dass mit der Zeit Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Ebenen entstehen w&uuml;rden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;So setzt das Publikum bisweilen Veranstalter unter Druck, Auftritte von Musikern oder Gespr&auml;chsg&auml;sten abzusagen, weil diese gegen die Regeln der politischen Korrektheit versto&szlig;en haben. Beugen sich die Veranstalter, geht dies meist mit einer &ouml;ffentlichen Besch&auml;mung der vormals eingeladenen G&auml;ste einher: Diesen wird dann von Veranstaltern Transphobie oder kulturelle Aneignung und damit Rassismus unterstellt.&ldquo; (S. 24)\n<\/p><\/blockquote><p>Die disziplinierende Macht funktioniere &uuml;ber verschlungene Wege:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Zun&auml;chst werden die Regeln der politischen Korrektheit von institutioneller Ebene (etwa durch Universit&auml;ten oder Beh&ouml;rden) nach &sbquo;unten&lsquo; durchgereicht. Dort werden sie, zum Beispiel von Studenten, aufgegriffen und nach &sbquo;oben&lsquo;, also gegen Veranstalter oder Institutionen gerichtet. Diese wenden die Regeln nun wieder nach &sbquo;unten&lsquo; gegen ihre G&auml;ste, was eine Breitenwirkung nach sich zieht und jenem Teil des Publikums, dem die Regeln bisher unbekannt waren, die Grenzen des Erlaubten aufzeigt.&ldquo; (S. 24)\n<\/p><\/blockquote><p>Die Folge sei dann, dass es auf Dauer gar keine Missbilligungen mehr brauche, um die Gesellschaft auf politisch korrektem Kurs zu halten.<\/p><p><strong>&bdquo;Manche w&uuml;rden das wohl einfach als &sbquo;Leben&lsquo; bezeichnen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Jens Berger schrieb k&uuml;rzlich wegen der heftigen Reaktionen zu seiner Kritik am pinkfarbenen neuen Trikot der deutschen Fu&szlig;ball-Nationalmannschaft, dass die Gesellschaft in seiner Jugendzeit auch &bdquo;bunt&ldquo; gewesen war und es durchaus normal war, auch als Hetero-Mann oder Heterofrau in Schwulenkneipen zu gehen. Nur dass eben damals nicht so ein Theater um sexuelle Identit&auml;ten gemacht wurde wie heute (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112551\">siehe hier<\/a>). Das passt sehr gut zu dem, was Pauline Voss in ihrem Buch beschreibt. Sie erl&auml;utert zun&auml;chst Foucaults Schilderung der &bdquo;Sexualarchivare&ldquo; (gemeint waren u. a. Psychiater), die im 19. Jahrhundert penibel die verschiedenen Spielarten von Sexualit&auml;t &bdquo;wie Insekten aufreihen und auf seltsame Namen taufen&ldquo;. Man k&ouml;nnte nun meinen, das war das verklemmte 19. Jahrhundert, diese Zeiten sind pass&eacute;. Weit gefehlt: Sie zitiert aus der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em>, die anl&auml;sslich des Christopher Street Days 2023 in M&uuml;nchen ein LGBTQI-Glossar ver&ouml;ffentlichte, in dem penibelst nach den verschiedenen sexuellen Identit&auml;ten unterschieden wird. Hier einige Beispiele (ich erspare mir die Erl&auml;uterungen): Greysexuell, Asexuell, Allosexuell, Demigender, Pansexuell, Omnisexuell, Demiromantik usw. usf. Voss kommentiert dies lakonisch:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mal monogam, mal polygam, mal keine Lust auf Sex &ndash; manche w&uuml;rden das wohl einfach als &sbquo;Leben&lsquo; bezeichnen.&ldquo; (S. 53)\n<\/p><\/blockquote><p>Sehe ich genauso!<\/p><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Ich stimme l&auml;ngst nicht mit allen Thesen von Pauline Voss &uuml;berein. Manches sieht sie meines Erachtens schlicht falsch, so etwa, wenn sie in einer kurzen Bemerkung auf Seite 132 die Bundesregierung daf&uuml;r kritisiert, dass diese daran scheitere, &bdquo;vern&uuml;nftig&ldquo; zu haushalten. Sie erkl&auml;rt dieses Scheitern wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer an die unbegrenzte Verf&uuml;gbarkeit metaphysischer G&uuml;ter gew&ouml;hnt ist (also z. B. die &bdquo;korrekte&ldquo; Moral; Anm. UB), der empfindet die Begrenztheit physischer Ressourcen als Unversch&auml;mtheit.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Sie verliert an dieser Stelle kein einziges Wort &uuml;ber die sogenannte &bdquo;Schuldenbremse&ldquo;, eine neoliberale Idee, die in Wirklichkeit eine Wohlstands- und Zukunftsbremse ist. Dies zeugt meines Erachtens von einer neoliberalen Sichtweise &agrave; la Friedrich Merz. Und da fehlt es aus meiner Perspektive an &bdquo;vern&uuml;nftiger&ldquo; Ideologiekritik. Ich bin aber auch &uuml;ber einen Satz wie diesen gestolpert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Westen f&auml;llt dieser Tage angesichts der zahlreichen geopolitischen Rivalen, die mit ihren Muskeln spielen, ohne sich dabei vor toxischer M&auml;nnlichkeit zu f&uuml;rchten, aus allen Wolken: Gl&uuml;cklicherweise entdeckt er im Vorratsschuppen doch noch einige Atombomben.&ldquo; (S. 137)\n<\/p><\/blockquote><p>In diesem Zusammenhang ein kurzer Hinweis: 1983, also rund zehn Jahre vor der Geburt von Pauline Voss, h&auml;tte es um ein Haar einen Atomkrieg gegeben. Die russische Technik spielte damals verr&uuml;ckt und meldete einen atomaren Raketenangriff. Nur die &auml;u&szlig;erst besonnene Reaktion des damals zust&auml;ndigen russischen Offiziers verhinderte, dass die russische Seite ihre Raketen z&uuml;ndete, was nat&uuml;rlich sofort einen Gegenangriff mit NATO-Raketen zur Folge gehabt h&auml;tte. H&auml;tte dieser russische Offizier nicht hellwach und klug reagiert, g&auml;be es uns heute nicht mehr. Angesichts der international eskalierenden Konflikte und der gef&auml;hrlichen Militarisierung der Politik sind solche Bemerkungen von Pauline Voss schlicht geschmacklos und befremdend. Aber das ist nur ein kleiner Schnipsel aus ihrem Buch, der meines Erachtens nicht das ganze Buch entwertet.<\/p><p>Trotz solcher Stolpersteine empfehle ich deshalb die Lekt&uuml;re des Buches von Pauline Voss. Es zeigt mit einer F&uuml;lle von Beispielen und guten Analysen, dass viele Institutionen bereits antidemokratische Verhaltensweisen praktizieren. Und die Ursache daf&uuml;r ist die ideologische Dominanz der v&ouml;llig unwissenschaftlichen, gegenaufkl&auml;rerischen woken Ideologie, die im Kern antidemokratisch, totalit&auml;r und &uuml;bergriffig ist &ndash; und deshalb eine Ideologie, die dringend bek&auml;mpft geh&ouml;rt.<\/p><p>Und sage bitte keiner, das sei &uuml;bertrieben. Selbst in der biedersten Bank oder &ouml;ffentlichen Verwaltungen m&uuml;ssen Mitarbeiter erzieherische Projekte ertragen, deren Quelle die woke Ideologie ist. Um ein kleines Beispiel zu nennen: In der Oldenburger Stadtverwaltung wurde den Mitarbeitern nahegelegt, ein Poster gegen Sexismus in ihren B&uuml;ros aufzuh&auml;ngen, das schlicht eine Zumutung ist, aber auch zeigt, dass sich die woke Bewegung inzwischen jeden noch so offensichtlichen Schwachsinn und jede noch so offensichtliche &Uuml;bergriffigkeit erlauben kann. Wer sich dieses Plakat der Gleichstellungsstelle der Stadt Oldenburg einmal ansehen m&ouml;chte, kann es <a href=\"https:\/\/www.oldenburg.de\/startseite\/leben-umwelt\/soziales\/gleichstellung\/gewaltschutz\/kampagne-gegen-alltagssexismus\/materialien-im-ueberblick.html\">hier finden<\/a>.<\/p><p>Ich hoffe jedenfalls, dass es mit B&uuml;chern wie diesem von Pauline Voss gelingt, die Politische Korrektheit, wie man die Wokeness auch bezeichnet, wieder zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und wieder die Prinzipien der Aufkl&auml;rung zum gesellschaftlichen Leitwert zu machen.<\/p><p><em>Pauline Voss: Generation Krokodilstr&auml;nen. &Uuml;ber die Machttechniken der Wokeness, Europa Verlag 2024, 200 Seiten, 22,- Euro.<\/em><\/p><p><strong>Udo Brandes<\/strong> ist Diplom-Politologe, Journalist und Buchautor. Im Juli 2023 erschien sein Buch &bdquo;Wenn die Jagd nach Erfolg das Leben zur H&ouml;lle macht&ldquo;, das &uuml;ber Amazon bestellt werden kann. Zurzeit arbeitet Udo Brandes an einem Buch &uuml;ber das Thema &bdquo;Macht&ldquo;.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/e2a863a1ce134d918bc5a06ed13b4c0d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie kennen sicher auch die Redewendung &bdquo;den Spie&szlig; umdrehen&ldquo;. Gemeint ist damit, jemanden mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. 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