{"id":113408,"date":"2024-04-05T08:42:55","date_gmt":"2024-04-05T06:42:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408"},"modified":"2024-04-05T08:42:55","modified_gmt":"2024-04-05T06:42:55","slug":"hinweise-des-tages-4578","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h01\">Heute vor 75 Jahren wurde die NATO geschaffen &ndash; damals zu Verteidigungszwecken.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h02\">&raquo;Die Ukraine wird Mitglied der Nato&laquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h03\">Das b&ouml;se kleine Sparta <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h04\">Neue Nachrichten aus Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h05\">&ldquo;Das ist anders als alles, was wir je erlebt haben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h06\">Versammlung darf nicht unter &ldquo;From the River to the Sea&rdquo;-Motto stattfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h07\">Der Dritte Weltkrieg &ndash; in Zeitlupe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h08\">Schoigu-Anruf: Russland warnt Frankreich, Truppen in Ukraine zu schicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h09\">Generalstab wieder da<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h10\">EU-Staaten importieren wieder mehr russisches Erdgas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h11\">Tarifvertr&auml;ge: Kernprodukt f&uuml;r Gute Arbeit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h12\">&bdquo;L&auml;uft besonders gut auf dem deutschen Markt&ldquo;: Mercedes arbeitet weiter am Dieselmotor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h13\">Viele Reiche in armen L&auml;ndern kassieren Sozialleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h14\">Nach Corona: Auch 2023 starben mehr Menschen als normal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113408#h15\">Oppositionelle Medien verlieren Bankkonten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heute vor 75 Jahren wurde die NATO geschaffen &ndash; damals zu Verteidigungszwecken.<\/strong><br>\nPolitisch und milit&auml;risch interessant wurde die NATO aber 1955, als die Bundesrepublik Deutschland der NATO beitrat, also der Teil Deutschlands, der unter der Kontrolle der USA, UKs und Frankreichs stand. Das wurde von Moskau &ndash; seit zwei Jahren war dort Nikita Chruschtschow an der Macht &ndash; als Bedrohung verstanden und f&uuml;hrte zur Gr&uuml;ndung des sogenannten &laquo;Warschauer Pakts&raquo; der unter der Kontrolle der Sowjetunion stehenden mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;nder. Darauf folgte der langj&auml;hrige sogenannte Kalte Krieg.<br>\nIch habe mir erlaubt, hier die seit dieser Zeit wichtigsten zehn Schritte bis zum gegenw&auml;rtigen Krieg in der Ukraine bewusst kurz und nachvollziehbar aufzuzeichnen und sie in der hier folgenden Box festzuhalten:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/4-4-2024-heute-vor-75-jahren-wurde-die-nato-geschaffen-damals-zu-verteidigungszwecken\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>75 Jahre NATO &ndash; von au&szlig;en gesehen<\/strong><br>\nZum runden Jahrestag der NATO-Gr&uuml;ndung hat der Sekret&auml;r des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew der Zeitschrift &laquo;Argumenty i Fakty&raquo; &ndash; aif.ru &ndash; ein Interview gegeben. Dabei &auml;ussert er sich nicht nur zur Rolle der NATO im Hinblick auf die Auseinandersetzungen in und um die Ukraine, sondern auch zu den Aktivit&auml;ten der NATO in Jugoslawien, im Nahen Osten und in Libyen. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/75-jahre-nato-von-aussen-gesehen\/%20\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Die Ukraine wird Mitglied der Nato&laquo;<\/strong><br>\nAuf den Feierlichkeiten zum 75. Jubil&auml;um der Nato wird viel &uuml;ber die Ukraine und ihre Rolle im Verteidigungsb&uuml;ndnis gesprochen. Die Unterst&uuml;tzung der Nato-Staaten f&uuml;r die Ukraine bleibt nach den Worten von US-Au&szlig;enminister Antony Blinken &raquo;felsenfest&laquo;. Der Gipfel der von den USA gef&uuml;hrten Milit&auml;rallianz im Juli in Washington solle eine Br&uuml;cke bauen hin zur Mitgliedschaft der Ukraine. &raquo;Die Ukraine wird Mitglied der Nato. Unser Ziel beim Gipfel ist es, dabei zu helfen, eine Br&uuml;cke zu dieser Mitgliedschaft zu bauen&laquo;, sagt Blinken vor der Presse in Br&uuml;ssel. Dort beraten derzeit die Au&szlig;enminister der Nato-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/us-aussenminister-anthony-blinken-die-ukraine-wird-mitglied-der-nato-a-71340402-bb4c-4549-9427-57ea1adb62ea%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wunschdenken oder m&ouml;chte die Biden-Regierung diesen Wahnsinn tats&auml;chlich realisieren? Die angek&uuml;ndigte &ldquo;Br&uuml;cke&rdquo; d&uuml;rfte absehbar f&uuml;r viele Jahre nicht nutzbar sein, denn &ldquo;die NATO hat 1995 politische, wirtschaftliche und milit&auml;rische Kriterien in einer Studie zur Erweiterung der Allianz ver&ouml;ffentlicht. Beitrittswillige Staaten m&uuml;ssen demnach eine funktionierende Demokratie und eine Marktwirtschaft sein, Minderheiten im eigenen Land fair behandeln, sich f&uuml;r die friedliche L&ouml;sung von Konflikten einsetzen und bereit sein, einen milit&auml;rischen Beitrag zu NATO-Operationen zu leisten. <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/fragen-und-antworten-wie-ein-nato-beitritt-ablaeuft-5579584\">Au&szlig;erdem muss das Milit&auml;r einer zivilen und demokratischen Kontrolle unterliegen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das b&ouml;se kleine Sparta<\/strong><br>\nDer bekannte Schriftsteller Arthur Koestler warnte vor einem halben Jahrhundert, dass Israel Gefahr laufe, &ldquo;ein b&ouml;ses kleines Sparta&rdquo; zu werden. Mittlerweile ist Israel, das durch die Milit&auml;r- und Finanzhilfe der USA reich geworden ist, ein sehr b&ouml;ses gro&szlig;es Sparta geworden. [&hellip;]<br>\nDer derzeitige Gaza-Konflikt zeigt uns, wie sehr Israel inzwischen den Kongress und die Demokratische Partei beherrscht, die wahrscheinlich 50 % ihrer Finanzmittel von israelfreundlichen Spendern erh&auml;lt. Gem&auml;&szlig;igte Pro-Israel-Gruppen sind an den Rand gedr&auml;ngt worden. Diejenigen, die in den Medien vertreten sind, wurden ins Abseits gedr&auml;ngt oder entlassen. Das ist der McCarthyismus des 21. Jahrhunderts. Wie der gro&szlig;e Mark Twain sagte: Wer die US-Medien nicht liest, ist uninformiert. Wenn Sie die amerikanischen Medien verfolgen, sind Sie falsch informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_04_04_dasboese.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>T&auml;gliche Umfragen zeigen, dass die Israelis weiterhin diesen Krieg w&auml;hlen<\/strong><br>\nTrotz der Massenproteste, die einen Geiseldeal und Neuwahlen fordern, unterst&uuml;tzen die Israelis scheinbar widerspruchslos den Krieg in Gaza, selbst wenn dies bedeutet, dass sie ihre Kinder zum T&ouml;ten oder get&ouml;tet werden schicken<br>\nDie meisten Israelis wissen, dass Benjamin Netanjahu sie anl&uuml;gt. Die meisten vermuten, dass seine Politik durch pers&ouml;nliche und famili&auml;re Interessen motiviert ist. Sonst w&uuml;rden die Umfragen nicht nur 18 Knesset-Sitze f&uuml;r den Likud unter seiner F&uuml;hrung voraussagen. Und doch unterst&uuml;tzen die meisten Israelis ihn. Ja, im Gegensatz zu dem, was uns die Umfragen und Experten sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_04_02_taeglicheumfragen.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue Nachrichten aus Gaza<\/strong><br>\nDie neusten Nachrichten aus Gaza lassen einen verstummen. Wer h&auml;tte es noch vor einem halben Jahr f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass ein Staat &ndash; Israel, keine Terrororganisation! &ndash; ein dicht besiedeltes Gebiet mit Bomben dem Erdboden gleichmacht und mehr als zwei Millionen Einwohner, denen keine Fluchtm&ouml;glichkeit offen steht, dem Verhungern aussetzt? Nicht zuletzt Frauen und Kinder! Und warum liefern die USA immer noch Waffen? (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/neue-nachrichten-aus-gaza\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Get&ouml;tet durch Hunger und KI<\/strong><br>\nKaum noch Nahrung in Gaza. Israel &raquo;erlaubt&laquo; Opfer unter Zivilisten mit Programm zur Zielerfassung<br>\nEs ist weniger als eine Dose Bohnen: Die Menge an Nahrungsmitteln, die den Menschen im Norden des belagerten Gazastreifens zur Verf&uuml;gung steht, betr&auml;gt weniger als zw&ouml;lf Prozent der empfohlenen t&auml;glichen Zufuhr von 2.100 Kalorien pro Person. Dies hat die Organisation Oxfam auf Grundlage demographischer Daten errechnet, wie Al-Dschasira am Donnerstag berichtete. Die Nahrungsmittellieferungen, die seit Beginn des Krieges im Oktober in den Gazastreifen gelangt sind, machten im Durchschnitt nur 41 Prozent des t&auml;glichen Kalorienbedarfs pro Person aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/472687.krieg-gegen-gaza-get%C3%B6tet-durch-hunger-und-ki.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Das ist anders als alles, was wir je erlebt haben&rdquo;<\/strong><br>\nDie Helferinnen und Helfer im Gazastreifen seien nach all den Monaten ersch&ouml;pft, sagte der Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christof Johnen, der Nachrichtenagentur dpa. &ldquo;Wir haben Kollegen, die in chirurgischen Teams des internationalen Komitees vom Roten Kreuz gearbeitet haben &ndash; das sind erfahrene Leute, die in Irak, in Afghanistan, in S&uuml;dsudan und &uuml;berall gearbeitet haben. Sie sagen, unter so schwierigen Umst&auml;nden haben sie noch nicht arbeiten m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Johnen. F&uuml;r humanit&auml;re Helfer sei der Gaza-Krieg einer der schlimmsten Konflikte derzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel-angriffe-hilfsorganisationen-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Versammlung darf nicht unter &ldquo;From the River to the Sea&rdquo;-Motto stattfinden<\/strong><br>\nDas Verbot der Parole durch die Stadt Freiburg ist rechtens, die Demo k&ouml;nne auch ohne den m&ouml;glicherweise strafbaren Slogan stattfinden. Das entschied der VGH Mannheim am Mittwochabend, der damit die Vorinstanz korrigierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/vg-freiburg-vgh-mannheim-palaestina-demonstration-demo-parole-river-to-sea-hamas\/\">LTO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Jetzt werden Parolen von Gerichten verboten. Der helle Wahnsinn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Dritte Weltkrieg &ndash; in Zeitlupe?<\/strong><br>\nDie drei Gro&szlig;m&auml;chte verhalten sich irrational. Vor allem die USA laufen blindlings ins Chaos. Imperialer Niedergang im Zeitalter von Krieg und Klimakrise. Gastessay.<br>\nIch beschreibe unsere Welt, so wie sie ist, seit fast 23 Jahren als Journalist auf der Medienplattform TomDispatch. Ich habe mich durch dreieinhalb Pr&auml;sidentschaften geschrieben &ndash; Gott steh uns bei, im November k&ouml;nnten es vier sein!<br>\nIch habe Amerikas endlose katastrophale Kriege in diesem Jahrhundert aus gro&szlig;er Distanz betrachtet. Ich habe gesehen, wie der j&uuml;ngste US-Milit&auml;rhaushalt fast 900 Milliarden Dollar erreicht hat und in den kommenden Jahren zweifellos auf die &ldquo;coole&rdquo; Marke von einer Billion zusteuert, w&auml;hrend schon vor Jahren der gesamte Haushalt f&uuml;r &ldquo;nationale Sicherheit&rdquo; (obwohl &ldquo;Unsicherheit&rdquo; ein besseres Wort w&auml;re) auf weit &uuml;ber eine Billion Dollar anstieg.<br>\nIch habe mein ganzes Leben in einem imperialen Staat gelebt. Einst, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991, war sie sogar &ldquo;die einsame Supermacht&rdquo;, die letzte gro&szlig;e Macht auf dem Planeten Erde, so glaubten zumindest ihre F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-Dritte-Weltkrieg-in-Zeitlupe-9674170.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schoigu-Anruf: Russland warnt Frankreich, Truppen in Ukraine zu schicken<\/strong><br>\nRussischer Verteidigungsminister droht Paris mit Reaktion. Aber signalisiert auch Verhandlungsbereitschaft. US-Milit&auml;rstratege fordert hingegen Nato-Truppen. [&hellip;]<br>\nDas Gespr&auml;ch zwischen Schoigu und Lecornu fand auf dringenden Wunsch der franz&ouml;sischen Seite statt. Schoigu betonte, dass der Moskauer Terroranschlag vollst&auml;ndig untersucht werden w&uuml;rde, um die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen.<br>\nEr &auml;u&szlig;erte au&szlig;erdem die Hoffnung, dass die franz&ouml;sischen Geheimdienste nicht in Aktionen des Kiewer Regimes verwickelt sind, welches laut Schoigu ohne Zustimmung seiner westlichen Unterst&uuml;tzer keine Schritte unternimmt. Russland beschuldigt die Ukraine, in den Anschlag involviert gewesen zu sein, Beweise daf&uuml;r sind bisher daf&uuml;r nicht vorgelegt worden.<br>\nBeide Minister betonten ihre Bereitschaft zum Dialog &uuml;ber die Situation in der Ukraine. Das russische Verteidigungsministerium wies darauf hin, dass die Friedensinitiative, die 2022 in Istanbul entwickelt wurde, als Grundlage f&uuml;r Gespr&auml;che dienen k&ouml;nnte. Zudem wurde betont, dass ein Gipfeltreffen in Genf ohne russische Beteiligung keinen Sinn h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Schoigu-Anruf-Russland-warnt-Frankreich-Truppen-in-Ukraine-zu-schicken-9675153.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Generalstab wieder da<\/strong><br>\nEndlich &raquo;kriegst&uuml;chtig&laquo;. Verteidigungsminister stellt &raquo;Bundeswehr der Zeitenwende&laquo; vor. Kernpunkt: Zentrales F&uuml;hrungskommando wird gebildet<br>\nSeit Donnerstag hat die deutsche Armee wieder einen echten Generalstab &ndash; er darf allerdings immer noch nicht so hei&szlig;en. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verk&uuml;ndete auf einer Pressekonferenz in Berlin, die &raquo;Bundeswehr der Zeitenwende&laquo; erhalte ein &raquo;Operatives F&uuml;hrungskommando der Bundeswehr&laquo; (OpF&uuml;KdoBw). In ihm werden die bisherigen beiden zentralen Einrichtungen f&uuml;r Kriegf&uuml;hrung im Inland (Territoriales F&uuml;hrungskommando der Bundeswehr in Berlin-Wedding, im Dienst sei 1. Oktober 2022) und im Ausland (Einsatzf&uuml;hrungskommando in Geltow bei Potsdam, im Dienst seit 1. Juli 2001) verschmolzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/472686.bundeswehr-generalstab-wieder-da.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Staaten importieren wieder mehr russisches Erdgas<\/strong><br>\nDen Europ&auml;ern gelingt es bislang nicht, sich von russischem Gas zu verabschieden. Sein Anteil an den Energieimporten nimmt wieder zu. Wie kann das sein?<br>\nDie L&auml;nder der Europ&auml;ischen Union wollten sich von russischen Energielieferungen unabh&auml;ngig machen. Nachdem der Kreml seine Truppen in die Ukraine hat einmarschieren lassen, leiteten die europ&auml;ischen Regierungen entsprechende Schritte ein. Allerdings: Sie ersetzten einen Teil des Pipeline-Gases aus Russland durch dessen verfl&uuml;ssigtes Erdgas (LNG).<br>\nDas geht aus einer Datenanalyse der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Demnach wurde ein Zehntel der zuvor &uuml;ber Pipelines gelieferten Menge durch LNG ersetzt und in EU-H&auml;fen angeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/EU-Staaten-importieren-wieder-mehr-russisches-Erdgas-9674263.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tarifvertr&auml;ge: Kernprodukt f&uuml;r Gute Arbeit<\/strong><br>\nH&ouml;here L&ouml;hne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Zeit f&uuml;r Familie und Freizeit: Tarifvertr&auml;ge lohnen sich und sorgen f&uuml;r eine gerechtere Arbeitswelt. Doch zu viele Arbeitgeber entziehen sich ihrer Verantwortung. Es ist Zeit f&uuml;r eine Tarifwende, meint das #schlaglicht 12\/2024 aus Niedersachsen.<br>\nEs sollte zwar bekannt sein, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: Tarifvertr&auml;ge zahlen sich aus. J&uuml;ngst hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass bis jetzt 78 Prozent aller Tarifbesch&auml;ftigten eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichspr&auml;mie erhalten haben. Im Durchschnitt lag der Auszahlbetrag bei 2.761 Euro. Den Gewerkschaften ist es hierdurch gelungen, einen Teil der durch die hohen Inflationsraten entstandenen Einkommensverluste aufzufangen. Gerade untere Tariflohngruppen wurden so wirksam entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++b594d5b0-f256-11ee-873a-71fe7cb2e34c\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;L&auml;uft besonders gut auf dem deutschen Markt&ldquo;: Mercedes arbeitet weiter am Dieselmotor<\/strong><br>\nDie Elektromobilit&auml;t steckt aktuell in der Krise. Gro&szlig;e Autovermieter wie Hertz und Sixt haben ihre Pl&auml;ne bez&uuml;glich der Erweiterung ihrer Stromer-Flotte deutlich zur&uuml;ckgeschraubt &ndash; Hertz verkauft sogar ein Drittel seines E-Auto-Fuhrparks. Den Unternehmen zufolge ist die Nachfrage nach Elektroautos wesentlich geringer als angenommen. Doch auch hohe Reparaturkosten und vor allem ein enormer Wertverlust von E-Autos sind ein Problem. Im Handel sieht es ebenfalls d&uuml;ster aus: 91 Prozent der deutschen Autoh&auml;user erwarten laut einer Umfrage im Jahr 2024 einen &bdquo;schlechten&ldquo; oder &bdquo;sehr schlechten&ldquo; Auftragseingang bei Elektroautos. Auch bei Mercedes sp&uuml;rt man offenbar die aktuelle Lage &ndash; und leitet eine Kehrtwende ein<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.24auto.de\/news\/markt-mercedes-diesel-chef-ola-kaellenius-interview-elektroauto-ueberholung-deutscher-zr-92904547.html%20\">24auto<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verkehrswende bringt massive Steuerausf&auml;lle mit sich<\/strong><br>\nDer Umstieg auf Elektroautos k&ouml;nnte den Bund bis 2030 fast 50 Milliarden Euro an Steuergeldern kosten &ndash; trotz Streichung der Elektroautopr&auml;mie. Das hat die Unternehmensberatung EY in einer Studie berechnet, die dem Spiegel vorliegt.<br>\nDer Gro&szlig;teil davon, rund 36 Milliarden Euro, k&ouml;nnten dem Fiskus verloren gehen, weil die erwarteten Steuermindereinnahmen bei der Mineral&ouml;lsteuer nicht ann&auml;hernd durch Mehreinnahmen bei der Stromsteuer kompensiert werden k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich f&ouml;rdert der Bund Dienstwagen mit Elektromotor. Zwei Drittel der Elektroautos in Deutschland werden auf Gewerbetreibende zugelassen. Auch das f&uuml;hrt zu Mindereinnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Verkehrswende-bringt-massive-Steuerausfaelle-mit-sich-article24835937.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Viele Reiche in armen L&auml;ndern kassieren Sozialleistungen<\/strong><br>\nEin Teil der Sozialhilfe landet in den H&auml;nden der Reichen, w&auml;hrend sie von hohen Steuern verschont bleiben. Der IWF will das &auml;ndern &ndash; und mehr tun, um die wirtschaftliche Lage in Entwicklungsl&auml;ndern zu verbessern.<br>\nDie Sozialhilfe-Systeme der &auml;rmsten L&auml;nder sind nicht nur schlecht ausgestattet. Ein gro&szlig;er Teil der sp&auml;rlichen Mittel kommt &uuml;berdies den Mitgliedern der obersten Einkommensschicht der jeweiligen L&auml;nder zu&shy;gute. Das brisante Ergebnis geht aus ei&shy;ner Untersuchung des Internationalen W&auml;hrungsfonds hervor, die jetzt vor&shy;gestellt wurde. Die sozialen Sicherungssysteme, die h&auml;ufig durch internationale Entwicklungshilfe teilfinanziert werden, verfehlen damit ihren Hauptzweck, die Armut zu verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/entwicklungshilfe-wenn-sozialleistungen-in-armen-laendern-bei-den-reichen-landen-19631249.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Wer h&auml;tte das gedacht, FAZ und IWF machen sich Gedanken zur sozialen Ungleichheit, weit entfernt von hier. Die Eliten in diesen L&auml;ndern werden sich dar&uuml;ber sicher nicht beklagen, schlie&szlig;lich hat der IWF genau diese fest in seinem Schwitzkasten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nach Corona: Auch 2023 starben mehr Menschen als normal<\/strong><br>\nIn Europa und den USA starben &uuml;ber 400&rsquo;000 mehr Menschen als erwartet. &Uuml;ber die Gr&uuml;nde kann nur spekuliert werden.<br>\nDie Zahl aller Verstorbenen ist der verl&auml;sslichste Indikator, um zu beurteilen, wie gravierend ein besonderes Ereignis wie eine starke Influenza-Welle, ein Hitzesommer oder eben eine Pandemie ist oder war. W&auml;hrend der Pandemie meldeten es Beh&ouml;rden und Medien mit Schlagzeilen, als mehr Menschen starben als zu erwarten war.<br>\nDie &Uuml;bersterblichkeit der Jahre 2020 bis 2022 f&uuml;hrt das Bundesamt f&uuml;r Statistik in erster Linie auf die Folgen der Corona-Pandemie zur&uuml;ck. Auf m&ouml;gliche zus&auml;tzliche Gr&uuml;nde wie ein geschw&auml;chtes Immunsystem wegen der Lockdowns oder wie die Isolation der Betagten geht das Bundesamt nicht ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/nach-corona-auch-2023-starben-mehr-menschen-als-normal\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oppositionelle Medien verlieren Bankkonten<\/strong><br>\nDen leserfinanzierten Online-Medien Manova und Apolut sind nach eigenen Angaben innerhalb weniger Tage die Gesch&auml;ftskonten gek&uuml;ndigt worden. Die jeweiligen K&uuml;ndigungen durch die bisherigen Banken soll in beiden F&auml;llen ohne Begr&uuml;ndung erfolgt sein. Beide Magazine haben inzwischen neue Kontoverbindungen bekannt gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0038\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die Presse- und Meinungsfreiheit kann auch auf diesem Weg unterlaufen werden. Die Informationskriege sind voll im Gang, und der Journalistenverband &auml;u&szlig;ert sich zur&uuml;ckhaltend.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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