{"id":113447,"date":"2024-04-07T09:00:18","date_gmt":"2024-04-07T07:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447"},"modified":"2024-04-05T15:47:56","modified_gmt":"2024-04-05T13:47:56","slug":"hinweise-der-woche-353","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h01\">Krieg statt Frieden und Entspannung: Die SPD soll b&uuml;&szlig;en &ndash; doch Canossa liegt im Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h02\">Sanktionen: Die USA und die EU strafen derzeit mehr als ein Dutzend L&auml;nder weltweit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h03\">Mitarbeiter stehen auf und fordern neuen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h04\">Steuerpl&auml;ne von FDP und Gr&uuml;nen: Keine Steuersenkungen, bitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h05\">&laquo;SPD und Gr&uuml;ne lassen sich am Nasenring durch die Manege ziehen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h06\">&Ouml;konom rechnet mit Klimageld und CO&#8322;-Preis ab: &bdquo;Niemand will Almosen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h07\">Es wird eng f&uuml;r Ursula von der Leyen: Strafermittler untersuchen Pfizer-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h08\">Schlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer TV-Sender: Bundesregierung kritisiert Israels neues &raquo;Al-Jazeera-Gesetz&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h09\">Das &bdquo;Lex Lilly&ldquo;: Wie Karl Lauterbach die W&uuml;nsche von Pharmakonzernen erf&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447#h10\">Die &ouml;ffentliche Unterlassung im Fall Julian Assange<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krieg statt Frieden und Entspannung: Die SPD soll b&uuml;&szlig;en &ndash; doch Canossa liegt im Irak<\/strong><br>\nMilit&auml;rische Abschreckung braucht eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; im Inneren: Daf&uuml;r soll die SPD sogar ihr Nein zum Irak-Krieg bereuen. &Uuml;ber die Geschichtsvergessenheit des gr&uuml;nliberalen Bellizismus und die Schw&auml;che wie den Mut unter Linken<br>\nWir haben uns mittlerweile fast daran gew&ouml;hnt, dass Woche f&uuml;r Woche ein Sozialdemokrat nach dem anderen den Gang nach Canossa antreten und sich mit gro&szlig;er Mea-Culpa-Geste daf&uuml;r entschuldigen muss, dass er einst an &bdquo;Entspannungspolitik&ldquo; und an &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo; geglaubt hat. Dass ihm Worte wie Vertrauensbildung, Deeskalation, Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle, friedliche Koexistenz und gemeinsame Sicherheit von den Lippen kamen. Vor zwei Jahren w&auml;re das vollkommen undenkbar gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.Freitag.de\/autoren\/ingar-solty\/krieg-statt-entspannungspolitik-die-spd-soll-buessen-doch-canossa-liegt-im-irak\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sanktionen: Die USA und die EU strafen derzeit mehr als ein Dutzend L&auml;nder weltweit<\/strong><br>\nWeder in Afghanistan noch in Syrien, im Iran oder Jemen haben &ouml;konomische Strafma&szlig;nahmen das politische Verhalten der F&uuml;hrungen ver&auml;ndert. Leidtragend ist besonders die Bev&ouml;lkerung, wenn sie fortgesetzter Verarmung ausgesetzt ist<br>\nWenn heute von Wirtschaftssanktionen die Rede ist, denkt man an Russland, den Iran oder Nordkorea. Doch die USA und die EU sanktionieren sehr viel mehr L&auml;nder weltweit und verursachen so nach Ansicht von Experten Hunger, Krankheit und Tod, dazu teils heftige Fl&uuml;chtlingsbewegungen. Betroffen sind besonders Syrien, Venezuela, Myanmar, Afghanistan, der Jemen, die Demokratische Republik Kongo, Niger, Mali oder Libyen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.Freitag.de\/autoren\/jan-opielka\/sanktionen-die-usa-und-die-eu-strafen-derzeit-ein-dutzend-laender-weltweit\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mitarbeiter stehen auf und fordern neuen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk<\/strong><br>\nMitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben ein Manifest ver&ouml;ffentlicht. Sie fordern Vielfalt und wenden sich gegen Diffamierung von Andersdenkenden.<br>\nMitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben ein Manifest f&uuml;r eine Reform des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ver&ouml;ffentlicht. Die Mitarbeiter sehen die Grunds&auml;tze und den Programmauftrag in Gefahr. Sie loben das Prinzip eines beitragsfinanzierten &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks als wesentliche S&auml;ule unserer Demokratie und Kultur, fordern jedoch &bdquo;einen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sein Publikum ernst nimmt, der Debatten zul&auml;sst und ein breites Meinungsspektrum abbildet, ohne zu diffamieren&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/mitarbeiter-fordern-neuen-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-in-manifest-li.2202040\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/\">meinungsvielfalt.jetzt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.Z.:<\/strong> Ein Lichtblick??<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>tagesschau 20:00 Uhr, 02.04.2024<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Jmb9DZSc0Dg\">tagesschau via YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.I.:<\/strong> Die Tagessschau er&ouml;ffnete am 2. April mit einem l&auml;ngeren Beitrag &uuml;ber den israelischen Angriff auf den WCK-Hilfskonvoi. So weit, so gut! Dann aber kam ein deutlich l&auml;ngerer Beitrag, den man so verstehen konnte (und sollte!?), als ob sich der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag nun (endlich) mit russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine besch&auml;ftigen w&uuml;rde &ndash; nat&uuml;rlich mit ausf&uuml;hrlichem Bild- (&ldquo;Beweis-&ldquo;) Material dazu. Die Absicht dahinter, damit die israelischen Kriegsverbrechen zu relativieren, war f&uuml;r mich mit H&auml;nden greifbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuerpl&auml;ne von FDP und Gr&uuml;nen: Keine Steuersenkungen, bitte<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzminister will Reiche entlasten, weil ihm 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum zu wenig ist. Nicht nur ideologisch der v&ouml;llig falsche Ansatz. [&hellip;]<br>\nDie Weltm&auml;rkte sind nicht das Problem, stattdessen lahmt der Binnenmarkt. Ein wichtiger Grund ist die Schuldenbremse, die kaum staatliche Kredite zul&auml;sst. Es ist banale Logik: Investitionen in die Zukunft k&ouml;nnen eigentlich nur durch Schulden finanziert werden. Wenn man vorher sparen muss, fehlt die Nachfrage &ndash; und die Wirtschaft bricht ein.<br>\nStatt die Steuern f&uuml;r die Reichen zu senken, sollte man die Schuldenbremse reformieren. F&uuml;r FDP-Finanzminister Lindner ist das leider undenkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Steuerplaene-von-FDP-und-Gruenen\/!5998876\/%20\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Haushalt ab 2028: Lindner sieht Milliarden-Spielraum f&uuml;r Verteidigung<\/strong><br>\nFinanzminister Lindner hat eine Idee, um den Verteidigungsetat aufzustocken: Es gebe ab 2028 im Haushalt einen Spielraum von bis zu neun Milliarden Euro. Lindner hat eine disziplinierte Haushaltsf&uuml;hrung und die Tilgung der Corona-Schulden im Blick.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner sieht im Bundeshaushalt ab 2028 einen Spielraum von bis zu neun Milliarden Euro zur Aufstockung des Verteidigungsetats. Bei disziplinierter Haushaltsf&uuml;hrung werde die Schuldenquote dann wieder unter den in der EU vorgeschriebenen 60 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, sagte der FDP-Chef der Nachrichtenagentur dpa.<br>\n&ldquo;Wenn wir diese Grenze unterschreiten, dann k&ouml;nnte die ab 2028 vorgesehene Tilgung der Corona-Schulden neu diskutiert werden.&rdquo; Das Geld k&ouml;nne stattdessen in den Verteidigungsetat flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/lindner-haushalt-112.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Lindner plant f&uuml;rs Zweiprozentziel<\/strong><br>\nKritik kam aus Opposition und Koalition. Die Tilgung der Notfallkredite sei verfassungsrechtlich vorgegeben, drohte Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) mit einer neuen Klage. Der SPD-Haushaltspolitiker Andreas Schwarz meinte, die neun Milliarden Euro reichten &raquo;nicht mal im Ansatz&laquo;. Dietmar Bartsch (Die Linke) fasste zusammen: &raquo;Eventuelle Spielr&auml;ume im Haushalt sollten nicht f&uuml;r mehr R&uuml;stung verschwendet werden, sondern prim&auml;r der Bek&auml;mpfung von Kinderarmut dienen, die einen neuen Rekordwert erreicht hat.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/472547.pl%C3%A4ne-f%C3%BCr-bundesfinanzen-lindner-plant-f%C3%BCrs-zweiprozentziel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;SPD und Gr&uuml;ne lassen sich am Nasenring durch die Manege ziehen&raquo;<\/strong><br>\nSie haben die Bundesregierung ja wiederholt heftig kritisiert, auch die SPD, in der Sie selbst Mitglied sind. Was macht die Ampelkoalition so falsch?<br>\nDie SPD und die Gr&uuml;nen lassen sich zurzeit von der eigenen Koalitionspartnerin, der FDP, am Nasenring durch die Manege ziehen. Und das obwohl die Liberalen derzeit in Meinungsumfragen unter 5 Prozent liegen. Es ist die FDP, die de facto die politischen Entscheidungen pr&auml;gt.<br>\nZum Beispiel?<br>\nAm &auml;rgerlichsten ist die Lage in der Steuer- und Finanzpolitik. Wegen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts fallen jetzt bestimmte Fondsreserven weg, die zur &ouml;kosozialen Transformation der Wirtschaft geplant waren. Also etwa zum Wasserstoffnetzausbau oder zum Ausbau der Fernverkehrs-Trassen. Jetzt versucht die FDP, diese Transformationsaufgaben in den Regelhaushalt zu pressen. Wir reden da &uuml;ber hohe zweistellige Milliardenbetr&auml;ge.<br>\nHeisst Spar&uuml;bungen im &ouml;ffentlichen Bereich?<br>\nIm grossen Stil! Unter Druck kommt alles, was uns wichtig ist: insbesondere der Ausbau des Nahverkehrs oder die Sanierung der &ouml;ffentlichen Geb&auml;ude. Wir haben ja mittlerweile vielfach extrem marode Krankenh&auml;user. Oder Schulen in zum Teil besch&auml;mendem und baulich desastr&ouml;sem Zustand. Deutschlands &ouml;ffentliche Infrastruktur geht zusehends vor die Hunde!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2024\/03\/spd-und-gruene-lassen-sich-am-nasenring-durch-die-manege-ziehen\/\">Workzeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Fehlende Milliarden des Bundes: T&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Haushaltsloch<\/strong><br>\nDer Streit &uuml;ber die Finanzen f&uuml;r 2025 ist im vollen Gange. Um Geld f&uuml;rs Milit&auml;r zu sichern, will Bundesfinanzminister Lindner beim Sozialen sparen.<br>\nErst im Februar hat der Bundestag den Etat f&uuml;r dieses Jahr beschlossen. Doch schon &shy;gehen die Verhandlungen in die n&auml;chste Runde, denn Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bereitet den Bundeshaushalt f&uuml;r 2025 vor. Noch sollen in seinem Budgetentwurf zweistellige &shy;Milliardenbetr&auml;ge fehlen, teilweise ist von 25 Milliarden Euro die Rede. Um die Art und Weise, wie diese L&uuml;cken gef&uuml;llt werden k&ouml;nnten, wird wohl noch die n&auml;chsten Monate gestritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Fehlende-Milliarden-des-Bundes\/!5999185\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass Gr&uuml;ne und SPD diesen Kamikaze-Kurs der FDP, der sowohl den Sozialstaat als auch die existierende Infrastruktur und damit die Volkswirtschaft insgesamt massiv besch&auml;digen wird, nicht ernsthaft bek&auml;mpfen, ist dramatisch. Aber auch der Autor scheint sich damit abgefunden zu haben, dass die FDP (als Unter-5-Prozent-Partei!) keine Steuererh&ouml;hungen zul&auml;sst und die Schuldenbremse nicht abschaffen oder wenigstens reformieren will. Aber auch die wahnsinnige Aufr&uuml;stung scheint f&uuml;r den Autoren gesetzt zu sein, obwohl dort ganz offensichtlich das gr&ouml;&szlig;te Sparpotential besteht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;konom rechnet mit Klimageld und CO&#8322;-Preis ab: &bdquo;Niemand will Almosen!&ldquo;<\/strong><br>\nHohe Preise an der Tanke und f&uuml;r Gas in der Heizung mit Klimageld kompensieren? Das ist erniedrigend, meint unser Experte Maurice H&ouml;fgen. Was er vorschl&auml;gt. [&hellip;]<br>\nTrotz CO&#8322;-Preis und gleichzeitig hohen Marktpreisen wurden letztes Jahr so viele neue Gasheizungen in Deutschland verkauft wie nie zuvor. Selbst &Ouml;lheizungen boomten. Auch der Autoverkehr ist in den letzten drei Jahren gestiegen. Die Zahl der Elektroautos w&auml;chst, aber nicht so, wie die Politik es will. Bisher sind 1,4 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen. Die Zielmarke: 15 Millionen bis 2030. Unrealistisch.<br>\nDer Grund f&uuml;r die ausbleibende Lenkungswirkung ist einfach: Solange es keine tauglichen Alternativen gibt, lenkt der CO&#8322;-Preis gar nicht. Selbst wenn er doppelt so hoch w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/oekonom-rechnet-mit-klimageld-und-co2-preis-ab-niemand-will-almosen-li.2200191\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Es wird eng f&uuml;r Ursula von der Leyen: Strafermittler untersuchen Pfizer-Deal<\/strong><br>\nF&uuml;hrende europ&auml;ische Staatsanw&auml;lte untersuchen laut dem amerikanischen Magazin Politico ein m&ouml;glicherweise strafrechtlich relevantes Fehlverhalten im Zuge der Impfstoffverhandlungen zwischen EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und dem CEO von Pfizer, Albert Bourla. Ein Sprecher der in L&uuml;ttich ans&auml;ssigen Staatsanwaltschaft best&auml;tigte dem Magazin die Ermittlungen.<br>\nErmittler der Europ&auml;ischen Staatsanwaltschaft (EPPO) haben in den vergangenen Monaten die Ermittlungen belgischer Staatsanw&auml;lte gegen von der Leyen wegen &bdquo;Einmischung in &ouml;ffentliche &Auml;mter, Vernichtung von SMS, Korruption und Interessenkonflikten&ldquo; &uuml;bernommen. Politico schreibt, die Redaktion habe die entsprechenden Unterlagen eingesehen. Ende des vergangenen Jahres hatte das Magazin enth&uuml;llt, dass Impfstoffdosen im Wert von mindestens vier Milliarden Euro vernichtet werden mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/es-wird-eng-fuer-ursula-von-der-leyen-strafermittler-untersuchen-pfizer-deal-li.2201815\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer TV-Sender: Bundesregierung kritisiert Israels neues &raquo;Al-Jazeera-Gesetz&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat das sogenannte Al-Jazeera-Gesetz der israelischen Regierung kritisiert, das eine Schlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer TV-Sender erm&ouml;glicht, falls diese als Risiko f&uuml;r die Staatssicherheit eingestuft werden sollten. &raquo;Das neue israelische Mediengesetz nehmen wir mit Sorge zur Kenntnis&laquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Er f&uuml;gte an: &raquo;Eine freie und vielf&auml;ltige Presselandschaft ist Grundpfeiler einer liberalen Demokratie.&laquo; Die israelische Regierung wirft dem TV-Sender Al Jazeera vor, voreingenommen zu berichten und hat dessen Schlie&szlig;ung im Land angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/israel-bundesregierung-kritisiert-neues-al-jazeera-gesetz-a-95c841c0-21e1-47a2-ab31-681c135f3009%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Bundesregierung liefert eine ganz ausgezeichnete, wahrhaftige und nachvollziehbare Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Wert der Pressefreiheit und der Meinungsvielfalt in einer Demokratie &ndash; fand es aber ganz dufte, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine den &ldquo;feindlichen&rdquo; Fernsehsender RT Deutschland per &Uuml;bertragungsverbot aus Deutschland zu verbannen, und hat auch kein Problem damit, dass in der Ukraine inzwischen nicht nur russische, sondern praktisch alle oppositionellen Medien verboten sind. Doppelstandards?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das &bdquo;Lex Lilly&ldquo;: Wie Karl Lauterbach die W&uuml;nsche von Pharmakonzernen erf&uuml;llt<\/strong><br>\nDie Haltung von Karl Lauterbach war eindeutig: &bdquo;Ein klares Nein&ldquo;, &bdquo;inakzeptabel&ldquo;, eine &bdquo;unertr&auml;gliche Bevormundung der &Auml;rzte&ldquo;, schimpfte er 2016 in der Zeit der gro&szlig;en Koalition in seiner Funktion als SPD-Gesundheitsexperte. Damals wollte Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) den Pharmafirmen die M&ouml;glichkeit einr&auml;umen, die mit den gesetzlichen Krankenkassen verhandelten Preise f&uuml;r neue Medikamente geheim zu halten. Nun, als Gesundheitsminister einer Ampelregierung, plant Lauterbach genau das &ndash; zum Erstaunen der gesamten Branche. Einiges deutet sogar darauf hin, dass es bei dem Vorhaben um etwas geht, was es in Deutschland eigentlich nicht geben d&uuml;rfte: Ein Gesetz, das vor allem die W&uuml;nsche eines einzigen Unternehmens erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/das-lex-lilly-wie-karl-lauterbach-die-wuensche-von-pharmakonzernen-erfuellt-PL5FPR6FCFAPDHUFBEV2IJLIBE.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die &ouml;ffentliche Unterlassung im Fall Julian Assange<\/strong><br>\n&bdquo;Der Moment meines Abschieds von Assange am Ende des Nachmittags ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte ihm die Hand gegeben, hatte ihm alles Gute gew&uuml;nscht und wollte mich schon zum Gehen wenden, die &Auml;rzte standen bereits an der T&uuml;r. Da verfestigte sich pl&ouml;tzlich sein Griff um meine Hand, und er hielt mich zur&uuml;ck. Was er sagen wollte, fiel ihm sichtlich schwer. &sbquo;I hate to say this &hellip;&lsquo;, begann er. Dann z&ouml;gerte er einen ewigen Augenblick lang, bis die Worte endlich &uuml;ber seine Lippen kamen: &sbquo;Please, save my life!&lsquo;&ldquo; (Nils Melzer &uuml;ber seine erste Begegnung mit Julian Assange im Belmarsh Gef&auml;ngnis)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitenwende-magazin.at\/die-oeffentliche-unterlassung-im-fall-julian-assange\/\">Zeitenwende Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113447\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-113447","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=113447"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113447\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":113449,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113447\/revisions\/113449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=113447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=113447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=113447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}