{"id":113500,"date":"2024-04-05T16:35:53","date_gmt":"2024-04-05T14:35:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500"},"modified":"2024-04-05T16:37:02","modified_gmt":"2024-04-05T14:37:02","slug":"hinweise-des-tages-ii-626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h01\">Frankreich: Die Macron-Partei &bdquo;Renaissance&ldquo; droht bei der Europawahl unterzugehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h02\">Treffen in Br&uuml;ssel: 75 Jahre Nato, doch niemand feiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h03\">Gern wieder Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h04\">Afrika im Aufbruch: Die Achse des Widerstands in der Sahelzone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h05\">Vetternwirtschaft, Willk&uuml;r, Korruption: Neue Vorw&uuml;rfe gegen von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h06\">Wirtschaft beklagt zerr&uuml;ttetes Verh&auml;ltnis zu Kanzler Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h07\">Amazon macht weitere kassenlose L&auml;den dicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h08\">&bdquo;Auf den Umsatz verzichten wir gern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h09\">Forscher &uuml;ber fehlende Studienpl&auml;tze: &bdquo;Die Politik w&auml;lzt die Kosten ab&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h10\">Corona: Diese Politiker diffamierten Ungeimpfte &ndash; jetzt schweigen sie zu ihren Aussagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h11\">In eigener Sache: Warum Journalismus keine Verschw&ouml;rungstheorie und Multipolar kein &bdquo;rechtes&ldquo; Magazin ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h12\">Redakteursaussch&uuml;sse widersprechen Manifest f&uuml;r neuen Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h13\">&raquo;Macht hat der, der seine Interpretation in der &Ouml;ffentlichkeit platzieren kann&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113500#h14\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frankreich: Die Macron-Partei &bdquo;Renaissance&ldquo; droht bei der Europawahl unterzugehen<\/strong><br>\nDie forschen T&ouml;ne des Pr&auml;sidenten zum Ukraine-Krieg gelten nicht zuletzt Marine Le Pen und ihrem Rassemblement National (RN), denen eine N&auml;he zum Kreml vorgeworfen wird [&hellip;]<br>\nGewiss sind westliche Soldaten l&auml;ngst in der Ukraine &ndash; als Aufkl&auml;rer, Berater, Zielleitspezialisten. Immer unter der Schwelle, die den Gegner zum Handeln zwingen w&uuml;rde. Alle sehen sie, niemand muss sie offiziell gesehen haben. Unerwartet brach Macron mit diesem Modus Vivendi und zielte damit weniger auf Wladimir Putin als auf Marine Le Pen.<br>\nDeren Rassemblement National (RN) liegt in Umfragen zur Europawahl mit 31 Prozent deutlich vor den Macronisten, die sich eine harte Niederlage kaum leisten k&ouml;nnen. Geht die Partei &bdquo;Renaissance&ldquo; im Juni an der Urne unter, k&ouml;nnte Le Pen Neuwahlen zum Parlament erzwingen &ndash; Macrons zweite Amtszeit w&uuml;rde endg&uuml;ltig zum Desaster. So wird lanciert, was Le Pen besonders gef&auml;hrlich mache, sei ihre Affinit&auml;t zum Kreml, und das alte Lied von russischen Panzern auf den Champs &Eacute;lys&eacute;es gesummt. Was die RN-Spitzenpolitikerin weit von sich weist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/oliver-fahrni\/praesident-macron-er-will-globalen-bedeutungsverlust-frankreichs-aufhalten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Treffen in Br&uuml;ssel: 75 Jahre Nato, doch niemand feiert<\/strong><br>\nIm Jubil&auml;umsjahr muss sich das Verteidigungsb&uuml;ndnis auf zwei Horrorszenarien vorbereiten: gro&szlig;e Verluste in der Ukraine und Donald Trump.<br>\nDer Champagner war kaltgestellt, die Lobeshymnen lagen bereit. 75 Jahre Nato wollten die Au&szlig;enminister der 32 Alliierten bei ihrem Fr&uuml;hjahrstreffen in Br&uuml;ssel feiern. Schlie&szlig;lich sei das Milit&auml;rb&uuml;ndnis &bdquo;die m&auml;chtigste und erfolgreichste Allianz der Geschichte&ldquo;, erkl&auml;rte Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg. Von einem &bdquo;Sicherheitsanker&ldquo; zwischen Ost und West&ldquo; sprach Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock.<br>\nDoch nach Feiern war Baerbock und Stoltenberg am Mittwoch nicht zumute &ndash; im Gegenteil. Was sie zu Beginn ihres zweit&auml;gigen Treffens in Br&uuml;ssel zu sagen hatten, klang eher wie die Einstimmung auf d&uuml;stere Zeiten. Sogar ein Hauch von Panik lag in der Luft.<br>\nDenn ausgerechnet im Jubil&auml;umsjahr muss sich die Nato auf zwei lange verdr&auml;ngte Worst-Case-Szenarien vorbereiten: einen langen und verlustreichen Krieg in der Ukraine und die Wiederwahl von Donald Trump zum US-Pr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Treffen-in-Bruessel\/!6002352\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gern wieder Krieg<\/strong><br>\nDer CDU-Politiker Roderich Kiesewetter will sich nicht mit einem vermeintlichen Abwehrkampf gegen Russland begn&uuml;gen &mdash; er bl&auml;st zum Angriff.<br>\nEs ist schon peinlich, wenn man fast nur f&uuml;r einen einzigen Satz in der &Ouml;ffentlichkeit bekannt ist und dieser dann auf furchtbare Weise falsch ist. Bei Roderich Kiesewetter lautet dieser Satz: &bdquo;Der Krieg muss nach Russland getragen werden&ldquo;. Dies w&uuml;rde, wenn man die Anregung zu Ende denkt, den Eintritt in einen gro&szlig;en mitteleurop&auml;ischen Konflikt bedeuten, der Tausenden, wenn nicht Millionen Menschen das Leben kosten k&ouml;nnte. Kiesewetter einen &bdquo;Falken&ldquo; zu nennen, w&auml;re demgem&auml;&szlig; ein sehr unfreundlicher Akt gegen&uuml;ber dieser beeindruckenden Vogelspezies. Gewiss war der CDU-Politiker Soldat &mdash; aber Angeh&ouml;rige dieser Berufsgruppe zeichnen sich oft durch sehr vern&uuml;nftige, m&auml;&szlig;igende Ansichten zum Krieg aus &mdash; eben, weil sie wissen, wovon sie sprechen. Nicht so Roderich Kiesewetter. Der schwadroniert munter drauflos und riskiert nicht nur seinen, sondern unser aller Kopf und Kragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gern-wieder-krieg\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wir stecken schon tief im Krieg. Mehr als Sie denken<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113394\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Afrika im Aufbruch: Die Achse des Widerstands in der Sahelzone<\/strong><br>\nDie Entstehung von Achsen des Widerstands in verschiedenen Regionen des Globalen S&uuml;dens ist eine Nebenerscheinung eines langen und m&uuml;hsamen Prozesses, der uns in eine multipolare Welt f&uuml;hren wird. Diese beiden Entwicklungen &ndash; der Widerstand gegen die US-gef&uuml;hrte Hegemonie und die Entstehung der Multipolarit&auml;t &ndash; erg&auml;nzen sich in harmonischer Weise.<br>\nDie Achse des Widerstands in Westasien &ndash; die sich quer &uuml;ber die arabischen und muslimischen Staaten zieht &ndash; hat nun eine Schwester im Geiste bekommen: die Achse des Widerstands, die sich quer &uuml;ber die Sahelzone erstreckt, &uuml;ber Westafrika bis nach Ostafrika, von Senegal &uuml;ber Mali, Burkina Faso und Niger, bis zu Tschad, Sudan und Eritrea.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/201419-die-achse-des-widerstands-in-der-sahelzone\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vetternwirtschaft, Willk&uuml;r, Korruption: Neue Vorw&uuml;rfe gegen von der Leyen<\/strong><br>\nZwei Monate vor der Europawahl ist EU-Chefin von der Leyen in die Defensive geraten. Wegen ihrer Amtsf&uuml;hrung kommen immer neue Vorw&uuml;rfe. Nun gibt es auch noch &Auml;rger mit dem Europa-Wahlkampf. [&hellip;]<br>\nDer EU-Chefin, die von der CDU zur Spitzenkandidatin f&uuml;r die Europawahl nominiert wurde, wird auch der Verrat europ&auml;ischer Werte vorgeworfen. Dieser Vorwurf wurde nach ihrem &Auml;gpyten-Deal laut, aber auch nach einem Telefonat mit dem azerbaidschanischen Machthaber Alijev.<br>\nLast but not least vermischen von der Leyen und ihr Kabinettschef Seibert nun auch noch ihre offiziellen Funktionen in der Kommission mit dem Europa-Wahlkampf. Seibert wird n&auml;mlich von der Leyens Wahl-Kampagne leiten, wie die konservative EVP bekannt gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/immer-neue-vorwuerfe-gegen-von-der-leyen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaft beklagt zerr&uuml;ttetes Verh&auml;ltnis zu Kanzler Scholz<\/strong><br>\nDeutschland stecke in einer Rezession, sagen Wirtschafts- und Finanzministerium sowie die Zahlen. Nach Darstellung von Wirtschaftsverb&auml;nden spielt einzig Kanzler Scholz die Lage herunter. Er nehme die Sorgen nicht ernst. Ein Treffen Anfang M&auml;rz soll die Risse kitten, tut aber das Gegenteil.<br>\nDas Zerw&uuml;rfnis zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und den Spitzenverb&auml;nden der deutschen Wirtschaft geht nach Informationen der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; (SZ) noch viel tiefer als bisher angenommen. Dem Bericht zufolge herrscht in vielen Firmen- und Verbandszentralen bereits seit Monaten der Eindruck vor, dass Scholz die wirtschaftlichen Probleme der Bundesrepublik ebenso untersch&auml;tzt wie den Absturz des Landes in wichtigen internationalen Standort-Rankings. Industriepr&auml;sident Siegfried Russwurm hatte am Mittwoch in der SZ geklagt, die Sorgen der Wirtschaft w&uuml;rden von Scholz oft abgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wirtschaft-beklagt-zerruettetes-Verhaeltnis-zu-Kanzler-Scholz-article24851186.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Amazon macht weitere kassenlose L&auml;den dicht<\/strong><br>\nDie kassenlosen Amazon-Go-L&auml;den, bei denen jede Bewegung der Kunden von unz&auml;hligen Kameras und Sensoren &uuml;berwacht wird, waren Vorreiter eines dystopischen Digitalisierungskonzepts f&uuml;r den Einzelhandel. Nun werden sechs L&auml;den wegen Kundenmangels geschlossen, zwei in New York und vier in San Francisco. Zwei waren zuvor schon in Seattle dicht gemacht worden. Amazon zufolge gibt es noch &bdquo;mehr als 20&ldquo; dieser Horrorh&auml;user. Wir z&auml;hlen gern mit herunter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/amazon-go\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Auf den Umsatz verzichten wir gern&ldquo;<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Ehmer, Deutschlandchef von Burger King, ist &uuml;berzeugt: F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen Haltung zeigen, indem sie sich gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus engagieren. Auch wenn das mitunter bedeutet, Kunden des Ladens zu verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/hbm\/fuehrung\/rechtsextremismus-wie-fuehrungskraefte-haltung-zeigen-a-84f8a46e-5e30-4d37-9156-d05c933ac32b\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier manifestiert sich eine zentrale Funktion des woken Diskursnarrativs. Unternehmen k&ouml;nnen sich als engagiert und progressiv pr&auml;sentieren, eine Diskussion &uuml;ber die realen Macht-, Ausbeutungs- und Besitzverh&auml;ltnisse im Kapitalismus muss man dann gar nicht erst f&uuml;hren. Dabei w&auml;re es doch eine interessante Frage, wie denn die Arbeitsverh&auml;ltnissen bei Burger King aussehen, welche L&ouml;hne gezahlt werden. Fastfood-Ketten &agrave; la Burger King sind hier nicht unbedingt f&uuml;r einen besonders pfleglichen Umgang mit Mitarbeitern bekannt. Darauf wird zwar in der Einleitung hingewiesen, aber dar&uuml;ber im Interview nat&uuml;rlich nicht gesprochen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Forscher &uuml;ber fehlende Studienpl&auml;tze: &bdquo;Die Politik w&auml;lzt die Kosten ab&ldquo;<\/strong><br>\nRund 7.500 Deutsche studieren Medizin im Ausland, hat Bildungsforscher Gero Federkeil errechnet. Er fordert, dass die Politik sich st&auml;rker um diese Gruppe k&uuml;mmert.<br>\ntaz: Herr Federkeil, Humanmedizin ist einer der beliebtesten Studieng&auml;nge in Deutschland. Aktuell bewerben sich im Jahr insgesamt rund 50.000 Personen &ndash; genommen werden aber nur um die 12.000. Was machen die, die leer ausgehen?<br>\nGero Federkeil: Die meisten abgelehnten Bewerberinnen und Bewerber warten und hoffen, &uuml;ber ein Nachr&uuml;ckverfahren noch einen Platz zu bekommen. Wir wissen mittlerweile aber, dass viele, die den NC in Deutschland nicht schaffen, auch ins Ausland gehen und dort Medizin studieren. [&hellip;]<br>\nDie Politik k&ouml;nnte doch mehr Personen f&uuml;r ein Studium zulassen. Dadurch w&uuml;rde der Weg in den Beruf sozial gerechter &ndash; vor allem w&auml;re das auch sinnvoll bei den aktuellen Prognosen. Bis 2035 fehlen in Deutschland laut Robert Bosch Stiftung rund 11.000 Haus&auml;rzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Forscher-ueber-fehlende-Studienplaetze\/!5999072\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einerseits beklagt die Politik lauthals den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel bei den &Auml;rzten &ndash; und hat ihn doch selber geschaffen, indem sie zu wenige Studienpl&auml;tze bereitstellt (das Geld ist bei den Multimillion&auml;ren einfach besser aufgehoben) und die vorhandenen &Auml;rzte zu schlecht verg&uuml;tet, so dass diese den Beruf oder gleich das Land wechseln, z. B. &ldquo;nach Norwegen oder Schweden, wo die Arbeitsbedingungen deutlich besser sind&rdquo;. Zynischer geht es kaum, zumal die Patienten, also wir alle, unter dem Mangel an &Auml;rzten &ndash; und ihren schlechten Arbeitsbedingungen &ndash; leiden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona: Diese Politiker diffamierten Ungeimpfte &ndash; jetzt schweigen sie zu ihren Aussagen<\/strong><br>\nPolitiker aller etablierten Parteien &uuml;berboten sich in der Pandemie mit Forderungen, Ungeimpften das Leben schwer zu machen. Heute wollen viele davon nichts mehr wissen. [&hellip;]<br>\nDie Linke und die FDP fordern die Einrichtung einer Enquete-Kommission, um die Pandemie aufzuarbeiten. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) k&uuml;ndigte gegen&uuml;ber der Bild-Zeitung eine Phase des Nachdenkens &bdquo;&uuml;ber die schwere Pandemie-Zeit mit all ihren Auswirkungen&ldquo; an. Eine Gelegenheit, zur&uuml;ckzublicken: Wie &auml;u&szlig;erten sich Politiker &uuml;ber die Lockdowns und die Impfung? Wie ordnen sie ihre damaligen Forderungen heute ein? Was w&uuml;rden sie wieder so sagen, was zur&uuml;cknehmen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-diese-politiker-diffamierten-ungeimpfte-jetzt-schweigen-sie-zu-ihren-aussagen-li.2201947\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die drei Affen der Corona-&Auml;ra<\/strong><br>\nWenn eine gr&uuml;ndliche Aufarbeitung der Pandemie ausbleibt, ist das Zukunftssch&auml;digung durch Unterlassen &ndash; und der Eingang in die n&auml;chste Phase der selbstverschuldeten Unm&uuml;ndigkeit. [&hellip;]<br>\nOb es wirklich weise ist und ob es wirklich Gl&uuml;ck bringt, wenn Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung sich nicht um eine gr&uuml;ndliche Aufarbeitung der Corona-Pandemie k&uuml;mmern wollen, ist freilich mehr als zweifelhaft. Es handelt sich um staatliche Lernverweigerung. Es handelt sich um Zukunftssch&auml;digung durch Unterlassen. Gerade nach der Ver&ouml;ffentlichung der sogenannten RKI-Files mit den kr&auml;ftig geschw&auml;rzten Protokollen der Beratungen des Robert-Koch-Instituts, die in der &Ouml;ffentlichkeit erregt diskutiert wurden, ist Aufarbeitung und Aufkl&auml;rung wichtiger denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/corona-aufarbeitung-rki-files-kolumne-von-heribert-prantl-1.6516484\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In eigener Sache: Warum Journalismus keine Verschw&ouml;rungstheorie und Multipolar kein &bdquo;rechtes&ldquo; Magazin ist<\/strong><br>\nDie von Multipolar freigeklagten RKI-Protokolle haben eine breite politische Debatte zur Aufarbeitung der Corona-Zeit in Gang gesetzt. Einige Medien versuchen nun, unsere Glaubw&uuml;rdigkeit anzugreifen. Multipolar sei &bdquo;rechts&ldquo; oder &bdquo;verschw&ouml;rungstheoretisch&ldquo;, so etwa der SPIEGEL und die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Eine Erwiderung. [&hellip;]<br>\nInteressanter ist der zuletzt von der SZ genannte Name: Andreas Anton. Der promovierte Soziologe ist einer der wenigen hochkar&auml;tigen Forscher auf dem Gebiet der Verschw&ouml;rungstheorien. Gerade erschien eine erweiterte Neuausgabe seines lesenswerten Standardwerks &bdquo;Konspiration. Soziologie des Verschw&ouml;rungsdenkens&ldquo;, erg&auml;nzt um ein Kapitel zu Corona. Multipolar hat bei Anton nachgefragt, ob er von der SZ hier richtig interpretiert wird. Seine Antwort sollte den Redakteuren nicht nur dieser Zeitung zu denken geben:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/rki-protokolle-4%20\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Redakteursaussch&uuml;sse widersprechen Manifest f&uuml;r neuen Rundfunk<\/strong><br>\nEin Manifest kursiert im Netz, das einen neuen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk fordert. Jetzt kommt Gegenwind von den Redakteursvertretungen. Es sei falsch, &bdquo;dass in den Sendern nur vorgegebene Meinungen diskutiert und verbreitet w&uuml;rden&ldquo;.<br>\nEin im Netz ver&ouml;ffentlichtes Forderungspapier nach Ver&auml;nderungen im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk hat zu Gegenwind der Redakteursvertretungen in den H&auml;usern gef&uuml;hrt. Die Arbeitsgemeinschaft der &ouml;ffentlich-rechtlichen Redakteursaussch&uuml;sse bei ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle (Agra) teilte am Donnerstag mit: Man widerspreche dem Papier in wesentlichen Punkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article250880074\/ARD-und-ZDF-Redakteursausschuesse-widersprechen-Manifest-fuer-neuen-Rundfunk.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einfach zu k&ouml;stlich, dies war erwartbar und ist zugleich eine Best&auml;tigung, dass die Verantwortlichen in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern in ihrer v&ouml;llig eigenen Welt leben. Allein die Corona-Berichterstattung, gerade auch der aktuelle Umgang mit den freigeklagten RKI-Protokollen, straft diese Aussagen L&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Macht hat der, der seine Interpretation in der &Ouml;ffentlichkeit platzieren kann&laquo;<\/strong><br>\nEs gibt kein Wahrheitsministerium, das sagt, wer in welcher Arena auftreten darf und wer nicht. Und trotzdem findet genau das statt. Im Internet wird gel&ouml;scht, was das Zeug h&auml;lt. Veranstalter laden K&uuml;nstler aus. Banken k&uuml;ndigen Konten wie gerade wieder bei Apolut oder Manova. Verlage werfen Autoren raus und lassen B&uuml;cher umschreiben, weil sich irgendwer auf den Schlips getreten f&uuml;hlen k&ouml;nnte. Statt einer zentralen Beh&ouml;rde haben wir jede Menge Zensoren, die ganz andere Berufsbezeichnungen tragen, und noch mehr kleine Helferlein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/macht-hat-der-der-seine-interpretation-in-der-oeffentlichkeit-platzieren-kann\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Protest wird sesshaft<\/strong><br>\nNeustadt an der Weinstra&szlig;e hat einen neuen Veranstaltungsort &ndash; die Demokratische Trib&uuml;ne. Die Initiative ging von mehreren Aktiven aus, die sich durch die Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen fanden. Bei Montagsspazierg&auml;ngen oder bei den Aufz&uuml;gen zum Hambacher Schloss lernte man sich kennen. &bdquo;Die Vernetzung hat funktioniert&ldquo;, sagt Jeremy Schaarschmidt, der erst seit 2004 in Herxheim wohnt und zum Gr&uuml;nderteam geh&ouml;rt. Und Karl Friedrich Rothe, Architekt aus Neustadt, der den Kontakt zum Vermieter herstellte: &bdquo;Das neue Zentrum soll eine Schnittstelle zwischen Menschen und eine Art Basis sein.&ldquo; [&hellip;]<br>\nN&auml;chster H&ouml;hepunkt, wie sollte es in Rufweite des Hambacher Schlosses anders sein: das Pfingstwochenende. Am 18. Mai kommt Jens Fischer Rodrian mit seinem Soloprogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/129%20\">Freie Akademie f&uuml;r Medien und Journalismus<\/a><\/li>\n<li><strong>Frieden schaffen ohne Waffen &ndash; auch in der Ukraine? Wie in Europa Frieden und soziale Gerechtigkeit sichern?<\/strong><br>\nmit: Ralf Stegner &ndash; Martin Gross &ndash; Prof. Dr. Wolfgang D&auml;ubler<br>\nDer Ukraine-Krieg w&uuml;tet im dritten Jahr. Der Blutzoll auf beiden Seiten ist extrem hoch: hundertlausende Tote und schwerstverwundete Menschen. Dochtrotz weiterer Waffenlieferungen der westlichen L&auml;nder schwinden die Chancen der Ukraine auf einen milit&auml;rischen Sieg. Gleichwohl werden die Rufe nach immer noch mehr und immer noch schwereren Waffen lauter, selbst nach NATO-Bodentruppen und Atomwaffen.<br>\nWas aber k&ouml;nnte eine solche Eskalation bedeuten? Fatale wirtschaftliche und soziale Folgen f&uuml;r die europ&auml;ische Bev&ouml;lkerung und &ndash; noch katastrophaler- die Gefahr eines unkontrollierbaren Krieges in Europa.<br>\n&ldquo;Eine europ&auml;ische Atombombe ist ein Irrtum&rdquo;, meint deshalb Ralf Stegner, doch &ldquo;einige erwecken den Eindruck, als ob die Doktrinen des Kalten Krieges wieder aktuell sind.&rdquo; &ldquo;Stattdessen m&uuml;ssen wir weiter um den Frieden in der Ukraine ringen&rdquo;, so Martin Gross, der hinzuf&uuml;gt: &ldquo;Ich lasse mich nicht als Unterwerfungspazifist diffamieren, nur weil wir daf&uuml;r k&auml;mpfen, mehr Geld in Soziales und Klimaschutz zu investieren.&rdquo;<br>\nOrt: Hirsch-Begegnungsst&auml;tte, T&uuml;bingen, Hirschgasse 9<br>\nZeit: Sonntag,14.April,11Uhr<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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