{"id":11352,"date":"2011-11-18T09:00:24","date_gmt":"2011-11-18T08:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11352"},"modified":"2014-12-21T15:24:44","modified_gmt":"2014-12-21T14:24:44","slug":"krasser-zynismus-bahrs-pflegereform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11352","title":{"rendered":"Krasser Zynismus: Bahrs \u201ePflegereform\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Einen Rekord hat sich Ex-Banker Daniel Bahr verdient: Nie zuvor d&uuml;rfte ein amtierender Minister ein Jahr f&uuml;r irgendwas, wof&uuml;r er zust&auml;ndig ist, ausgerufen haben, um es dann ohne die kleinste, wenigstens symbolische Ma&szlig;nahme verstreichen zu lassen, n&auml;mlich ein &bdquo;Jahr der Pflege&ldquo; . Sicher: die N&ouml;te der Pflegebed&uuml;rftigen, ihrer Angeh&ouml;rigen und der Pflege-Besch&auml;ftigten schreien seit vielen Jahren immer lauter zum Himmel. Doch Bahrs jetzt angek&uuml;ndigtes Handeln k&ouml;nnte schlimmer sein als Nichtstun. Von Daniel Kreutz.<br>\n<!--more--><\/p><p>Dies zumindest ist dem &ndash; ansonsten v&ouml;llig vagen &ndash; Koalitionsbeschluss zum Pflegeref&ouml;rmchen zu entnehmen, der in der Hauptsache einen &bdquo;Pflege-Riester&ldquo; ank&uuml;ndigt. Neben die Pflegeversicherung soll eine freiwillige kapitalgedeckte private Zusatzversicherung treten, die &bdquo;f&uuml;r Geringverdiener&ldquo; staatlich gef&ouml;rdert wird. Erneut will die Politik der Versicherungswirtschaft ein neues Gesch&auml;ftsfeld erschlie&szlig;en und subventionieren, indem sie den Leuten mit Steuermilliarden die Pr&auml;mien aus den Taschen lockt. Kein Cent davon kommt bei denen an, die schon pflegebed&uuml;rftig sind oder es wom&ouml;glich bald werden. Denn die k&ouml;nnen keinen Kapitalstock mehr &bdquo;ansparen&ldquo;. Erneut will man die Arbeitgeber vor Beitragserh&ouml;hungen sch&uuml;tzen, indem k&uuml;nftige Kostensteigerungen einseitig bei den Versicherten ohne und mit Zusatzversicherung (und beim Sozialamt) abgeladen werden.<\/p><p>So etwas mit FDP-General Lindner &bdquo;Pflege-Bahr&ldquo; zu nennen, ist nicht mehr als eine zynische Urheberrechtsverletzung. Denn nach dem Vorbild mancher &bdquo;DoktorInnen&ldquo; &uuml;bertr&auml;gt Bahr nur SPD-Riesters Blaupause mit Copy &amp; Paste auf die Pflege. Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag behauptet, eine erg&auml;nzende Kapitaldeckung sei n&ouml;tig, weil die umlagefinanzierte Pflegeversicherung ihre Aufgabe als Teilabsicherung auf Dauer nicht erf&uuml;llen k&ouml;nne. Demnach soll ein Teil der Teilkasko von der Umlageversicherung auf den Kapitalmarkt &uuml;bertragen, und das pseudo-solidarische System, einst Prototyp neoliberalen Umbaus der Sozialversicherung, weiter abgebaut werden. Der Abbau selbst funktioniert schon deshalb automatisch, weil die gedeckelten Leistungen nach wie vor hinter der Kostensteigerung zur&uuml;ckbleiben. Ulla Schmidts &bdquo;Dynamisierung&ldquo; der Leistungen (2008) war Etikettenschwindel. Vermutlich war es der Bundesfinanzminister, der einen vollen FDP-Erfolg aus dem Koalitionsvertrag wieder kassierte: N&auml;mlich eine gesetzliche Verpflichtung zum Pflege-Riester, die die mittelbare Subventionen f&uuml;r Allianz &amp; Co. noch vervielfacht h&auml;tte, kommt nicht.<\/p><p>Selbst wenn die Beitragserh&ouml;hung von 0,1 % zum 01.01.13 wie behauptet den Demenzkranken und ihren Angeh&ouml;rigen zu Gute k&auml;me: mehr als ein symbolisches buntes Pfl&auml;sterchen auf die 1995 gerissene tiefe Wunde, als man Demenz aus dem Pflegebegriff herausdefinierte, w&auml;re damit nicht drin. Sachverst&auml;ndige gehen indes davon aus, dass dies Beitragsplus allenfalls den unertr&auml;glichen Status Quo aufrecht halten kann. Die langj&auml;hrig versprochene Reform des Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriffs, f&uuml;r die seit Mai 2009 ein abgestimmter &bdquo;amtlicher&ldquo; Vorschlag vorliegt, wird per &bdquo;Verfahren&ldquo; in die n&auml;chste Wahlperiode weitergereicht. Die Zeit sollte allerdings zur Kritik genutzt werden, musste doch das vorliegende Konzept unter der Vorgabe &bdquo;weitgehender Kostenneutralit&auml;t&ldquo; teils gar Verschlechterungen bisheriger Leistungen vorsehen.<\/p><p>Krasser Zynismus gegen&uuml;ber den Pflegebetroffenen, die sich selbst kaum wehren k&ouml;nnen, ist l&auml;ngst Normalzustand bisheriger Politik. &Uuml;berf&auml;llig ist eine Generalreform, die aus der Pflegeversicherung ein echtes Solidarsystem macht: Deckung des individuellen Pflege- und Betreuungsbedarfs nach dem Sachleistungsprinzip &ndash; wie (fr&uuml;her) in der Krankenversicherung! Und zwar zu Hause statt im Heim! Somit durchgreifende Entlastung der Angeh&ouml;rigen durch professionelle Kr&auml;fte! Abschaffung des kommerziellen Pflegemarkts zugunsten &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge! Nicht blo&szlig; formaler (Feiertagsklau, in dem 1995 der Bu&szlig;- und Bettag als gesetzlicher Feiertag gestrichen wurde), sondern effektiv parit&auml;tischer Arbeitgeberbeitrag! Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze &ndash; besser noch: Aufhebung derselben im Rahmen einer Pflege-B&uuml;rgerversicherung!<\/p><p>Der Autor, Daniel Kreutz, ist u.a. seit 2004 Mitglied des Landespflegeausschusses Nordrhein-Westfalen<\/p><p><strong>Dazu auch noch ein &Uuml;berblick &uuml;ber den aktuellen Stand der Diskussion von Volker Bahl:<\/strong><\/p><p><strong>Ger&auml;t das &ldquo;Riestern&rdquo; der Pflegeversicherung unter Druck ?<\/strong><\/p><p>&ndash; Ein Experte will sich nicht missbrauchen lassen &ndash;<\/p><p>Nachdem auf den Nachdenkseiten schon die Meldung zu der am Mittwoch anstehenden Entscheidung im <a href=\"\/?p=11330#h13\">Kabinett der Bundesregierung stand<\/a> beginnen sich die Zweifel an dieser Eilentscheidung zu mehren<br>\nBeginnen wir einmal mit einer kurzen Meldung am 17.11.11 in der S&uuml;ddeutschen Zeitung: Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Massive Kritik an Pflegereform &ndash; Sachverst&auml;ndige stellen Mitarbeit in Frage&rdquo; ist dort zu lesen :<\/p><blockquote><p>&ldquo;Der Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe, J&uuml;rgen Gohde, hat seine Mitarbeit an der Ausarbeitung der Pflegereform in Frage gestellt.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Dabei war die Experten-Kommission erst Anfang August 2011 <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/interview-zur-pflegereform--wir-duerfen-die-probleme-nicht-aussitzen-,1472596,10793560.html%20%20\">aus der Taufe gehoben worden<\/a>.<\/p><p>Und die markt-eifrigen jungen CDU-Abgeordneten haben den Beginn dieser Experten-Kommission gleich begleitet, indem sie deutlich machten, was so ihre Vorstellungen von einer Pflegereform sind &ndash; verbunden auch aus ihrer Sicht um die Sorge ,dass dies auf die lange <a href=\"\/?p=10349\">Bank geschoben werden k&ouml;nnte<\/a>.&nbsp;<\/p><p>Dabei hatte sich doch inzwischen die Kritik an der privatisierten Kapitaldeckung &ndash; und das nicht nur in der Krise! &ndash; l&auml;ngst best&auml;tigt. Also musste wohl der Druck erh&ouml;ht werden, um das Ziel noch schnell zu erreichen.<\/p><p>Gleich zu Anfang in dem SZ-Beitrag meinte Gohde, wir haben schon zwei wertvolle Jahre verloren &ndash; und jetzt darf die Expertenkommission keineswegs zur Verschleppung missbraucht werden. Nun mit dieser Eil-Entscheidung im Kabinett wird zwar nicht &ldquo;verschleppt&rdquo; &ndash; aber der Sachverstand der Experten einfach ausgehebelt.<\/p><p>Deshalb meint J&uuml;rgen Gohde jetzt: &ldquo;Ich habe meine Zustimmung noch nicht gegeben, weil die Rahmenbedingungen noch nicht gekl&auml;rt sind.&rdquo; Dabei gilt der evangelische Theologe als die zentrale Figur f&uuml;r die Arbeit des Pflegebeirats. Nach Beschluss der Bundesregierung soll das Gremium die Details der Pflegereform ausarbeiten, die sich um den Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff drehen. Gegen den Widerstand Gohdes d&uuml;rfte es Gesundheitsminister Bahr (FDP) kaum gelingen , die Expertenrunde zur Mitarbeit zu gewinnen.<\/p><p>Auch die Opposition, Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nde kritisieren die &ndash; jetzt vorgelegten &ndash; Pl&auml;ne scharf (&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/-\/yGz\">Pflegereform bleibt St&uuml;ckwerk<\/a>&ldquo;).<\/p><p>Dabei ging es Gesundheitsminister Bahr ( FDP ) wohl vor allem darum gegen&uuml;ber seiner Klientel Vollzug zu melden , denn die angek&uuml;ndigte steuerliche F&ouml;rderung einer privaten erg&auml;nzenden Vorsorge bringt nichts f&uuml;r die L&ouml;sung der anstehenden Probleme, aber sie ist vor allem eine weitere Subvention f&uuml;r die privaten Versicherungen. Dieser &ldquo;geriesterte Pflege-Bahr&rdquo; w&uuml;rde au&szlig;erdem nur die Versicherten wieder mehr belasten &ndash; und wie schon bei der &ldquo;Riester-Rente&rdquo; &ndash; die Bezieher geringer Einkommen ausklammern, weil diese &uuml;berfordert sind. Vgl. auch &ldquo;<a href=\"\/?p=11213\">Nach dem Flop der Riester-Rente nun auch noch den Pflege-Bahr<\/a>&ldquo;.&nbsp; <\/p><p><strong>Die &ldquo;Vorgeschichte&rdquo; dieser Eil-Entscheidung: heftigste Lobby-Arbeit<\/strong><br>\nEs galt also die Pflegeversicherung &ndash; wie vorher schon erfolgreich die &ldquo;Riester&rdquo;-Rente &ndash; &nbsp;f&uuml;r eine Privatisierung &ldquo;sturmreif&rdquo; zu schie&szlig;en.<\/p><p>Nur befinden wir uns heute nicht mehr in den fr&uuml;hen Jahren dieses Jahrhunderts , wo die Attacken der Finanz-Lobby noch einfach durchgezogen werden konnten &ndash; und sehr wenig &ldquo;Aufkl&auml;rung&rdquo; dagegen stand. Heute ist Kritik schon bis in die sozialpolitsche Fachliteratur vorgedrungen. Siehe z.B. das hervoragende Werk des Zeitgeschichtlers Hans-G&uuml;nter Hockerts &ldquo;Der deutsche Sozialstaat &ndash; Entfaltung und Gef&auml;hrdung seit 1945&rdquo;. Hockerts widmet nicht nur der Propaganda der Finanzbranche einen eigenen Abschnitt &ndash; auch Albrecht M&uuml;ller mit der Reforml&uuml;ge zitierend &ndash; &ldquo;Die Finanzbranche erwacht: &ldquo;Megagesch&auml;ft Altersvorsorge&rdquo; (S. 305 ff.), sondern auch noch den &ldquo;schillernden Leitbegriff &ldquo;Generationengerechtigkeit&rdquo; (S. 310 ff.) auf seinen unseri&ouml;sen Hintergrund durchleuchtet.<\/p><p>Neben dieser fachwissenschaftlichen Literatur haben nat&uuml;rlich gerade die Nachdenkseiten viel zur Aufdeckung und Durchleuchtung dieser Machenschaften beigetragen , wenn wieder einmal jetzt auch noch die Pflegeversicherung zur Privatisierung &ldquo;sturmreif&rdquo; geschossen werden sollte &ndash; etwa durch den als &bdquo;Wissenschaftler-Lobbyisten&ldquo; Rafelh&uuml;schen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p><ul>\n<li><a href=\"\/?p=506\">Hier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=2514\">Hier<\/a><\/li>\n<li>Und <a href=\"\/?p=9322\">hier<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Und falls das zur Meinungsmanipulation noch nicht ausreichen sollte, konnte dann auch noch eine manipulierte <a href=\"\/?p=2343\">Forsa-Umfrage mit herangezogen werden<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nVor diesem Hintergrund nimmt es nicht Wunder, wenn ein ausgewiesener Experte und Mann der sozialen Praxis wie J&uuml;rgen Grohde (zur Person siehe z.B. <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news194755\">hier<\/a>) nicht zum blo&szlig;en Alibi f&uuml;r die Privatisierungs-&ldquo;Spielchen&rdquo; der schwarz-gelben Koalition mehr sich hergeben will.&nbsp;So warnte er schon am 5. November vor einer <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/sozialexperte-warnt-vor-riesenenttaeuschung\/5802438.html\">Riesenentt&auml;uschung bei der Pflegeversicherung<\/a>. <\/p><p>Und das sch&auml;gt sich dann auch in der Presse inzwischen &ndash; ein wenig &ndash; nieder.<\/p><p>Die S&uuml;ddeutsche widmet der Pflegeversicherung heute nicht nur auf der Seite Drei eine Story, die zum Ergebnis kommt: &ldquo;Eigentlich sollte die Pflegereform demenzkranken Menschen helfen &ndash; der Beschluss der Regierung aber zeigt, dass sie an vieles (na, was denn? V.B.) denkt, nur nicht an die Betroffenen&rdquo;. Und in dem Kommentar &ldquo;Pflege-Bahr und Mini-Bahr&rdquo; kommt die Zeitung zu dem Schluss, dass Bahr dieser &ldquo;Coups&rdquo; wohl zur Zeit gelingen konnte, weil in den Zeiten der &ldquo;Schuldenkrise&rdquo; anderes mehr interessiert.<br>\nSo verkommt dieser Regierung vom Mindestlohn bis zur Bankenregulierung alles zur blo&szlig;en &ldquo;Placebo-Politik&rdquo; &ndash; f&uuml;r den reinen &ldquo;Schein&rdquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Rekord hat sich Ex-Banker Daniel Bahr verdient: Nie zuvor d&uuml;rfte ein amtierender Minister ein Jahr f&uuml;r irgendwas, wof&uuml;r er zust&auml;ndig ist, ausgerufen haben, um es dann ohne die kleinste, wenigstens symbolische Ma&szlig;nahme verstreichen zu lassen, n&auml;mlich ein &bdquo;Jahr der Pflege&ldquo; . 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