{"id":113640,"date":"2024-04-10T11:09:45","date_gmt":"2024-04-10T09:09:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113640"},"modified":"2024-04-15T07:38:25","modified_gmt":"2024-04-15T05:38:25","slug":"das-westliche-system-schlittert-in-eine-legitimationskrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113640","title":{"rendered":"Das westliche System schlittert in eine Legitimationskrise"},"content":{"rendered":"<p>In den USA wird dieses Jahr ein neuer Pr&auml;sident gew&auml;hlt. Amtsinhaber Biden ist mit einer Zustimmungsrate von 39 Prozent der unbeliebteste Pr&auml;sident seit Beginn solcher Umfragen. Doch Biden ist nicht allein. Im Gegenteil. In keiner der 20 gro&szlig;en westlichen Demokratien <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/03\/28\/briefing\/biden-approval-ratings-world-leaders.html\">kommt ein Regierungschef auf eine Zustimmung<\/a> von mehr als 50 Prozent &ndash; und dies ist keine Momentaufnahme, sondern zieht sich seit Beginn der 2020er konsequent durch. Olaf Scholz und Emmanuel Macron geh&ouml;ren &uuml;brigens mit 22 Prozent und 23 Prozent zu den Schlusslichtern. Erkl&auml;rungen f&uuml;r den Vertrauensverlust der Mehrheit gibt es viele. Es scheint, als k&ouml;nne der Westen sein Versprechen an die eigene Bev&ouml;lkerung nicht mehr halten. Wenn kein Regierungschef der westlichen Welt mehr die Zustimmung von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung hat, steckt das System in einer Legitimationskrise. Global sieht es &uuml;brigens anders aus &ndash; die Regierungschefs der Konkurrenten des Westens haben zumeist ganz hervorragende Zustimmungsraten; egal ob Demokratie oder Autokratie. Ein Debattenbeitrag von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5233\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-113640-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=113640-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240410_Das_westliche_System_schlittert_in_eine_Legitimationskrise_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Olaf Scholz hat es geschafft, als der unbeliebteste Kanzler Deutschlands in die Geschichte einzugehen. Selbst Helmut Kohl und Gerhard Schr&ouml;der waren am Ende ihrer Amtszeit nicht so unbeliebt wie Scholz zur Mitte seiner Amtszeit. Daf&uuml;r gibt es selbstverst&auml;ndlich viele Gr&uuml;nde, die sehr spezifisch etwas mit der nationalen Politik zu tun haben. Der Trend ist jedoch &uuml;bergreifend im gesamten Westen zu beobachten. Biden ist noch unbeliebter als Ford oder Nixon &ndash; was man auch erst einmal schaffen muss. Macron ist bereits seit vielen Jahren so unbeliebt, wie es kein franz&ouml;sischer Pr&auml;sident vor ihm war, und gegen den Briten Rishi Sunak waren selbst die sp&auml;te Margaret Thatcher und der farblose Gordon Brown geradezu Lieblinge der Bev&ouml;lkerung. &Auml;hnlich dramatisch sieht es in &bdquo;kleineren&ldquo; westlichen L&auml;ndern wie Tschechien, Norwegen, den Niederlanden oder &Ouml;sterreich aus. Auch die ostasiatischen Demokratien S&uuml;dkorea und Japan befinden sich in einer sehr tiefen Legitimationskrise. Der aktuelle japanische Staatschef Fumio Kishida kommt mit 17 Prozent global sogar auf die niedrigste Zustimmungsrate.<\/p><div class=\"moreLikeThis\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240410-Legitimationskrise-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240410-Legitimationskrise-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: <a href=\"https:\/\/pro.morningconsult.com\/trackers\/global-leader-approval\">Morning Consult<\/a><\/small><\/p><p>Dieser Trend ist seit gut zwanzig Jahren zu beobachten. Seit Beginn der 2020er hat es mit Giorgia Meloni nur eine einzige Regierungschefin der zwanzig gr&ouml;&szlig;ten westlichen Demokratien <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/a46540ac-dc82-4197-9e09-cbf176f43020\">kurzzeitig geschafft<\/a>, von mehr als der H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung in Umfragen eine Zustimmung f&uuml;r ihre Politik zu erhalten und damit auf &uuml;ber 50 Prozent Zustimmung zu kommen &ndash; ausgerechnet Italien, ausgerechnet eine Faschistin, m&ouml;chte man da sagen. Mittlerweile sinkt jedoch auch ihr Stern und sie kommt nur noch auf 43 Prozent Zustimmung.<\/p><p>Nahezu diametral anders sieht dies im globalen S&uuml;den aus. Der in den westlichen Medien h&auml;ufig als &bdquo;Autokrat&ldquo; gescholtene indische Premier Narendra Modi kommt auf eine Zustimmungsrate von 78 Prozent. Sein ebenfalls h&auml;ufig vom Westen kritisierter mexikanischer Kollege Andres Manuel Lopez Obrador auf 63 Prozent. Vergleichbare Zahlen f&uuml;r Russland gibt es nicht. Nimmt man die Daten des als seri&ouml;s geltenden Levada Centers als Basis, schwankte die Zustimmungsrate f&uuml;r Wladimir Putin in den letzten zehn Jahren zwischen 60 und 85 Prozent &ndash; nicht die im Westen scharf kritisierte Au&szlig;enpolitik Putins, sondern seine Rentenreform hatte den Wert 2018 gedr&uuml;ckt. Seit der Eskalation des Ukrainekrieges und der Invasion sind die Werte wieder &uuml;ber die 80-Prozent-Marke gestiegen.<\/p><div class=\"moreLikeThis\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240410-Legitimationskrise-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240410-Legitimationskrise-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Einzig f&uuml;r China gibt es keine methodisch vergleichbaren Daten. Dass Xi Jinping trotz Covid-Lockdowns und an Schwung verlierender Wirtschaftskraft sehr hohe Zustimmungswerte bei den Chinesen erzielt, bezweifelt jedoch niemand ernsthaft. Ausnahmen best&auml;tigen jedoch auch bei den Konkurrenten des Westens die Regel. So kommt der s&uuml;dafrikanische Pr&auml;sident Ramaphosa mit 27 Prozent auf einen Wert, der sonst nur in westlichen Demokratien zu finden ist, und auch der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan und der brasilianische Pr&auml;sident Lula da Silva bleiben unter der 50-Prozent-Grenze.<\/p><p>Woran liegt es, dass die westlichen Regierungschefs durch die Bank bei ihrer Bev&ouml;lkerung mehrheitlich auf Ablehnung sto&szlig;en? Da dies ein globales Ph&auml;nomen ist, sollte man die sicherlich ebenfalls relevanten nationalen Debatten einmal ausblenden. Alle westlichen Demokratien haben jedoch auch einige Faktoren gemein, die f&uuml;r den Trend mitverantwortlich ist.<\/p><p>So wurde das &ouml;konomische Aufstiegsversprechen im gesamten Westen gebrochen. Konnte die normale Bev&ouml;lkerung in den Zeiten der beliebteren Staatschefs noch ihren eigenen Lebensstandard verbessern, geht es heute vor allem darum, nicht noch weiter abzurutschen. In der zweiten H&auml;lfte des letzten Jahrhunderts ist die westliche Welt gleicher geworden. Die Einkommens- und Verm&ouml;gensschere schlossen sich tendenziell. In den USA und Gro&szlig;britannien setzte die Wende in den 1980ern unter Reagan und Thatcher ein, in Deutschland etwas sp&auml;ter gegen Ende der &Auml;ra Kohl. <\/p><p>Sp&auml;testens seit dem Siegesszug der neoliberalen Politik und dem steigenden politischen Einfluss der Finanzbranche haben sich Einkommens- und Verm&ouml;gensschere im gesamten Westen in einem immer schwindelerregenderen Ma&szlig;e ge&ouml;ffnet. Ein Regierungschef, der es nicht schafft, die Mehrheit an der &ouml;konomischen Entwicklung teilhaben zu lassen und wenn schon nicht gerechte Aufstiegschancen, dann doch zumindest einen weitreichenden Schutz vor dem &ouml;konomischen Abstieg zu gew&auml;hrleisten, hat seine Legitimation verloren. Daher ist die sinkende Zustimmung der Bev&ouml;lkerung zu ihren jeweiligen Staatschefs nicht wirklich verwunderlich. Die L&auml;nder, in denen es &ndash; wie Japan, S&uuml;dkorea, Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien &ndash; sozio&ouml;konomisch am st&auml;rksten stagniert, weisen auch die geringsten Zustimmungsraten auf.<\/p><p>Hinzu kommt eine ebenfalls globale Erosion der Demokratie, die mit einer Polarisierung einhergeht. Glaubte man fr&uuml;her trotz aller politischen Differenzen noch an die Gemeinsamkeiten und gemeinsame Werte, so regieren heute Spaltung und eine Konzentration auf die Unterschiede. Die Elitenverdrossenheit wird in allen L&auml;ndern des Westens immer gr&ouml;&szlig;er. Man f&uuml;hlt sich nicht mitgenommen, nicht repr&auml;sentiert. Dies ist in Japan, Tschechien, Deutschland, Gro&szlig;britannien, den USA, Spanien und vielen anderen L&auml;ndern des Westens so. Eine von Eliten f&uuml;r Eliten gemachte Politik vertieft die Risse, anstatt sie zu kitten. <\/p><p>Die Argumente sind &uuml;berall die gleichen &ndash; die goldenen Zeiten sind vorbei, wir m&uuml;ssen den G&uuml;rtel enger schnallen. Doch in keinem der L&auml;nder schnallen die Eliten den G&uuml;rtel enger; im Gegenteil, die Zahl der Million&auml;re und Milliard&auml;re w&auml;chst im gesamten Westen, exzessiver Luxus trifft immer h&auml;ufiger auf weitreichende Armut. Die Zahl der Million&auml;re und Milliard&auml;re steigt nat&uuml;rlich auch in L&auml;ndern wie China oder Indien, nur dass dort &ndash; anders als im Westen &ndash; die Lebensqualit&auml;t der normalen Bev&ouml;lkerung ebenfalls steigt. Wenn es allen besser geht, scheint die Bev&ouml;lkerung auch den &uuml;berproportionalen Verm&ouml;genszuwachs der Eliten zu tolerieren. Sinkt der sozio&ouml;konomische Status der breiten Mitte oder ist zumindest bedroht, wendet sich das Blatt.<\/p><p>Unabh&auml;ngig vom jeweiligen politischen System hat der globale S&uuml;den dabei nat&uuml;rlich den Vorteil, dass die Basis niedriger und so die Gewinne auch einfacher so verteilt werden k&ouml;nnen, dass dies als gerecht wahrgenommen wird. Ein Chinese, der dank seines als gut empfundenen Lohns von den k&auml;rglichen Bedingungen auf dem Land in einer florierenden Metropole des Perlflussdeltas leben kann, wird mit dem politischen System und seinen F&uuml;hrern nat&uuml;rlich zufrieden sein. Gleiches gilt f&uuml;r den Inder, der sich als Erster in seiner Familie einen K&uuml;hlschrank und ein eigenes Moped leisten kann. Auch wenn dies Postwachstumsideologen im Westen ein Graus ist &ndash; so sieht die Verbesserung des Lebensstandards f&uuml;r Milliarden Menschen aus. Wer dies gew&auml;hrleistet, wird unterst&uuml;tzt. Unsere politischen Debatten sind mehr und mehr identit&auml;tspolitisch gepr&auml;gt und haben die sozio&ouml;konomischen Fragen aus dem Blick verloren. Man k&ouml;nnte es wohl treffend &bdquo;First World Problems&ldquo; nennen. Wer sich in ihnen verliert, verliert auch an Zustimmung und Legitimation.<\/p><p>Was bei der Betrachtung der Legitimationskrise bemerkenswert ist, ist auch der Bedeutungsverlust der politischen Alternativen. Es spielt keine Rolle, ob ein Pr&auml;sident oder Premier nun rechts, konservativ, liberal, sozialdemokratisch oder links ist &ndash; unbeliebt ist er in jedem Fall und wenn es nach Wahlen einen neuen Pr&auml;sidenten oder Premier aus dem jeweils anderen politischen Lager gibt, ist auch der nach wenigen Wochen Amtszeit unbeliebt. Sich auf Personen zu kaprizieren, ist zwar beliebt, f&uuml;hrt aber auch nicht weiter. Ein Armin Laschet oder gar ein Friedrich Merz w&auml;re nicht beliebter als ein Olaf Scholz und wenn im n&auml;chsten Jahr der k&uuml;nftige US-Pr&auml;sident wahrscheinlich wieder Donald Trump hei&szlig;en wird, wird auch der wohl nicht &uuml;ber die niedrigen Zustimmungsraten von Joe Biden hinauskommen. Der Westen steckt in einer Systemkrise, die eher wenig mit konkreten Personen oder Parteien zu tun hat.<\/p><p>Ob der Westen diese Entwicklung umdrehen kann, ist ungewiss und eher unwahrscheinlich. Wenn das System seine grundlegenden Versprechungen nicht mehr erf&uuml;llen kann und die Zustimmung immer weiter sinkt, ist vielmehr ein autorit&auml;res Rollback wahrscheinlich; sei es unter dem Dach einer erodierenden Demokratie oder in Form einer neuen Autokratie. Entwicklungen in diese Richtung sind ja bereits in nahezu allen westlichen Staaten zu beobachten.<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113792\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Tupungato\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/b714895c1988413680d068a79090d0b5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den USA wird dieses Jahr ein neuer Pr&auml;sident gew&auml;hlt. Amtsinhaber Biden ist mit einer Zustimmungsrate von 39 Prozent der unbeliebteste Pr&auml;sident seit Beginn solcher Umfragen. Doch Biden ist nicht allein. Im Gegenteil. 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