{"id":11371,"date":"2011-11-22T08:40:41","date_gmt":"2011-11-22T07:40:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371"},"modified":"2011-11-22T10:25:03","modified_gmt":"2011-11-22T09:25:03","slug":"hinweise-des-tages-1514","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Simon Johnson &ndash; Deutsche Bank Could Transfer Financial Contagion; Die breite Masse hat verloren; Umfrage: Gesetzliche Rente im Aufwind; Agenda 2010: Die Schr&ouml;der-Therapie; Stuttgart 21; Haushalte und kleine Unternehmen zahlen die Zeche f&uuml;r Energieschleudern; US-Lobbyagentur schl&auml;gt Bankenlobby Negativkampagne gegen Occupy-Bewegung vor; Rechtsextremismus; &Auml;gypten: Folgt auf die Februarrevolution nun eine Oktoberrevolution?; Michael Sommer: &ldquo;Wir verstehen Bildung als soziale Frage&ldquo; (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h01\">Simon Johnson &ndash; Deutsche Bank Could Transfer Financial Contagion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h03\">Die breite Masse hat verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h04\">Umfrage: Gesetzliche Rente im Aufwind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h05\">Agenda 2010: Die Schr&ouml;der-Therapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h06\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h07\">Haushalte und kleine Unternehmen zahlen die Zeche f&uuml;r Energieschleudern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h08\">US-Lobbyagentur schl&auml;gt Bankenlobby Negativkampagne gegen Occupy-Bewegung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h09\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h10\">&Auml;gypten: Folgt auf die Februarrevolution nun eine Oktoberrevolution?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371#h11\">Michael Sommer: &ldquo;Wir verstehen Bildung als soziale Frage&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11371&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Simon Johnson &ndash; Deutsche Bank Could Transfer Financial Contagion<\/strong><br>\nYou&rsquo;ve probably never heard of Taunus Corp., but according to the Federal Reserve, it&rsquo;s the U.S.&rsquo;s eighth-largest bank holding company. Taunus, it turns out, is the North American subsidiary of Germany&rsquo;s Deutsche Bank AG (DBK), with assets of just over $380 billion.<br>\nDeutsche Bank holds a large amount of European government and bank debt; it also has considerable exposure to lingering real estate problems in the U.S. The bank, therefore, could become a conduit for risk between the two economies. But which way is Deutsche Bank more likely to transmit danger &mdash; to or from the U.S.? [&hellip;]<br>\nBy any measure, Deutsche Bank is a giant. Its assets at the end of September totaled 2.28 trillion euros (according to the bank&rsquo;s own website), or $3.08 trillion. In the latest ranking from The Banker, which uses 2010 data, Deutsche was the second- largest bank in the world by assets, behind only BNP Paribas SA.<br>\nThe German bank, however, is thinly capitalized. Its total equity at the end of the third quarter was only 51.9 billion euros, implying a leverage ratio (total assets divided by equity) of almost 44. [&hellip;] Even by modern standards, this is very high leverage. JPMorgan Chase &amp; Co. has a balance sheet about 20 percent smaller than Deutsche Bank&rsquo;s, but more than twice as much Tier 1 capital, an important indicator of a bank&rsquo;s financial strength. Bank of America Corp., whose weakness is a serious worry in the U.S. today, has twice Deutsche&rsquo;s capital. [&hellip;]<br>\nStill, the bigger risks are probably in the U.S. Deutsche Bank is a significant trustee for mortgages, having been heavily involved in the issuance and distribution of mortgage-backed securities during the housing bubble. Yves Smith, writing on the nakedcapitalism.com blog, says Deutsche Bank is one of the U.S.&rsquo;s four biggest securitization trustees. Many questions on whether paperwork was done properly and whether the rights of investors have been protected hang over these trusts.<br>\nLet&rsquo;s take a look just at Taunus Corp., named after a range of mountains outside the parent bank&rsquo;s Frankfurt headquarters. The latest figures (from the Fed data, using the consolidated financial statement at the end of the third quarter) show Taunus with total equity capital of just $4.876 billion. This implies an eye-popping leverage ratio of around 78.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2011-11-21\/johnson-deutsche-bank-could-transfer-contagion.html#\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ich gebe zu, dass ich mir bei der Lekt&uuml;re dieses Artikels zun&auml;chst selbst die Augen reiben musste. Mir war zwar bekannt, dass die Deutsche Bank keinesfalls so solide dasteht, wie sie es immer wieder selbst behauptet. Die Zahlen, die der ehemalige IWF-Chef&ouml;konom Simon Johnson in diesem Artikel nennt, &uuml;bertreffen jedoch die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen.<\/em><br>\n<em>Der im Artikel genannte &bdquo;Leverage&ldquo; (also &bdquo;Hebel&ldquo;) von 44 bedeutet, dass die Deutsche Bank f&uuml;r jeden Euro Eigenkapital 44 Euro Fremdkapital in ihren B&uuml;chern stehen hat. Aktuell hat die Deutsche Bank Papiere im Wert von 2.280 Milliarden Euro in ihren Bilanzen, weist aber nur 51,9 Milliarden Euro Eigenkaptal aus. Verluste werden jedoch immer mit dem Eigenkapitalanteil verrechnet. Die Deutsche Bank m&uuml;sste also technisch in Konkurs gehen, wenn sie die von ihr gehaltenen Papiere nur um durchschnittlich 2,27% (100\/44) abschreiben m&uuml;sste. Wenn die Bank ihre Papiere also beispielsweise um 3% abschreiben w&uuml;rde, m&uuml;sste sie einen Verlust von 68,4 Milliarden Euro ausweisen und h&auml;tte somit ein &bdquo;negatives Eigenkapital&ldquo;, die Schulden w&auml;ren also gr&ouml;&szlig;er als das Verm&ouml;gen. Bei den im Artikel genannten Risikopositionen der Deutschbanker erscheint ein solches Szenario keinesfalls ausgeschlossen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Joseph E. Stiglitz: Sparen schadet<\/strong><br>\nStatt ihre Haushalte zu konsolidieren, sollten Europa und die USA in Bildung, Gesundheit und Energieeffizienz investieren und die wachsende Ungleichheit bek&auml;mpfen.<br>\nDie Verschiebung der Einkommen weg von denen, die sie ausgeben, hin zu denen, die dies nicht tun, verringert die Gesamtnachfrage. Genauso verlagern steigende Energiepreise die Kaufkraft Europas und der USA auf die &Ouml;lstaaten, die aufgrund der Schwankungsanf&auml;lligkeit der Energiepreise einen Gro&szlig;teil der Einnahmen sparen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus haben die Schwellenl&auml;nder enorme Devisenreserven angeh&auml;uft &ndash; teilweise motiviert durch das Missmanagement der Ostasienkrise in den neunziger Jahren durch den Internationalen W&auml;hrungsfonds<br>\nDer Staat spielt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Dienstleistungen, die die Menschen wollen, wie Bildung oder Gesundheitsversorgung. Und insbesondere staatlich finanzierte Aus- und Weiterbildung sind entscheidend daf&uuml;r, die Wettbewerbsf&auml;higkeit in Europa und den USA aufrechtzuerhalten. Die fatale Sparpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks stellt dagegen sicher, dass der Strukturwandel nur sehr langsam ablaufen wird.<br>\nDabei folgt das Rezept f&uuml;r die Genesung der Weltwirtschaft direkt aus der Diagnose: H&ouml;here Staatsausgaben m&uuml;ssen darauf abzielen, die Umstrukturierung zu erleichtern, Energiesparen zu f&ouml;rdern und die Ungleichheit zu verringern sowie das Finanzsystem zu reformieren, um eine Alternative zur Anh&auml;ufung von Reserven zu schaffen. Die Frage ist nur: Wie viel Leid werden wir noch ertragen m&uuml;ssen, bis die Politik das verstanden hat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/stiglitz-finanzkrise-%C3%B6konomie-harter-sparkurs-loest-keine-probleme\/46550\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Merkel-Gespenst<\/strong><br>\nEs geht ein Gespenst dieser Tage in Europa um: das Gespenst einer politisch-finanziellen Hegemonie Deutschlands. Was die britische Boulevardpresse in rei&szlig;erischen Schlagzeilen verk&uuml;ndet, wird &ndash; wenn auch verklausuliert &ndash; in den Staatskanzleien und Finanzinstitutionen der EU-Staaten (vor allem jetzt in Griechenland und Italien) auch immer h&auml;ufiger behauptet: Deutschland tritt, auf die eigenen Wirtschaftsleistungen pochend und anma&szlig;end, als eine Art Zuchtmeister eines faulen Europas auf. Wie Thomas Schmid in der Welt formulierte: &ldquo;Es wird wohl nicht lange dauern, und Angela Merkel wird in Naziuniform die Titelseiten diverser Zeitschriften schm&uuml;cken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319183412686\/Das-Merkel-Gespenst\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Alternativlosigkeit schafft kein Vertrauen<\/strong><br>\nTINA pr&auml;gt die aktuelle Debatte zur Finanz- und Schuldenkrise in Europa und weltweit. Wof&uuml;r TINA gleich noch stand? Genau, &ldquo;There is no alternative&rdquo; &ndash; jener Leitspruch von Margaret Thatcher, der aktuell besonders bei der Eurorettung ein Comeback feiert. Zu Unrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2826&amp;blogId=16\">FTD G&auml;steblock<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Vorschlag zum Umgang mit den Staatsschulden nach der Krise<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank sollte den Staaten frisches Geld v&ouml;llig kostenlos, als &ldquo;Geschenk&rdquo; &uuml;bergeben. Der Gewinn aus der Geldsch&ouml;pfung k&auml;me vollst&auml;ndig den &ouml;ffentlichen Haushalten zugute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1608809\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland unter hoffnungsloser &Auml;gide<\/strong><br>\nDas griechische Statistikamt ELSTAT gab am Freitag die Daten zum Auftragseingang der Industrie f&uuml;r den Monat September 2011 bekannt. Diese Daten belegen u.a. wieder, unter was f&uuml;r einer hoffnungslosen &Auml;gide sich Griechenland befindet! .. Brachial wirken sich die Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen, im Kern undifferenziertes und wirtschaftlich kontraproduktives Sparen, auf Investitionen und Konsum im Inland aus, wie auch die katastrophale Entwicklung der Inlandsauftr&auml;ge der Industrie dokumentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/griechenland-unter-hoffnungsloser-agide\/\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><strong>Kolonie kauft Kolonialherren<\/strong><br>\nEinst herrschte Portugal &uuml;ber ein weltumspannendes Reich, heute kann es seine Schulden kaum begleichen. Gern kommen da die einstigen Untertanen aus Angola zu Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:portugal-und-angola-kolonie-kauft-kolonialherren\/60131933.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Eurozone debt web: Who owes what to whom?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/business-15748696\">BBC<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein interessantes Schaubild, das die BBC hier ins Netz gestellt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die breite Masse hat verloren<\/strong><br>\nF&uuml;r &ldquo;Occupy Wallstreet&rdquo; sind die Fronten klar: 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung w&uuml;rden vom superreichen und gierigen Top-Prozent geg&auml;ngelt. Doch zahlt die Masse wirklich immer drauf? In einer Studie hat die US-Notenbank, die Federal Reserve, die Verm&ouml;gensverteilung in den USA vor und nach der Krise verglichen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319183416447\/Finanzkrise-Die-breite-Masse-hat-verloren\">Der Standard<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/pubs\/feds\/2011\/201151\/201151pap.pdf\">Tossed and Turned: Wealth Dynamics of U.S. Households 2007-2009 &ndash; The Federal Reserve Board [PDF &ndash; 181 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umfrage: Gesetzliche Rente im Aufwind<\/strong><br>\nDie gesetzliche Rente gilt immer mehr Bundesb&uuml;rgern als ideale Form der Alterssicherung. Das geht aus der k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten neunten Postbank-Studie hervor. Danach sehen inzwischen 77 Prozent der Bev&ouml;lkerung die Rentenversicherung als besonders zuverl&auml;ssig an &ndash; bei der ersten Studie im Jahr 2003 waren es noch 63 Prozent. F&uuml;r die repr&auml;sentative Studie hatte das Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach im Sommer 2011 knapp 1.800 Personen ab 16 Jahren nach ihrer Einstellung befragt. Die Rentenversicherung genie&szlig;t damit mehr Vertrauen als jede andere Form der Alterssicherung. Lediglich das eigene Haus oder eine Eigentumswohnung kommen mit 64 Prozent Zustimmung derzeit ann&auml;hernd an die Werte der gesetzlichen Rente heran (siehe Grafik im Link unten). Unter den Formen staatlich gef&ouml;rderter Zusatzvorsorge favorisieren der Umfrage zufolge deutlich mehr Befragte eine betriebliche Altersvorsorge (48 Prozent) als eine Riester-Rente (27 Prozent). Das wachsende Ansehen der Rentenversicherung wird in j&uuml;ngster Zeit auch von wichtigen deutschen Medien wahrgenommen. So hie&szlig; es vor wenigen Wochen im Kommentar einer renommierten Tageszeitung: &ldquo;Die Rente ist nicht nur sicher, sie steigt auch noch.&rdquo; Und weiter: &ldquo;Das Umlageverfahren &hellip; ist leistungsf&auml;hig und aufs Ganze gesehen besonders widerstandsf&auml;hig gegen&uuml;ber den seit mindestens vier Jahren mehr oder weniger auff&auml;lligen Wirrnissen globalisierter Finanzm&auml;rkte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/nachrichten\/rente\/news-single\/article\/idealvorsorge-rentenvorsprung-waechst.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da muss die Postbank ja noch jede Menge Arbeit in Sachen Meinungsmanipulation betreiben, um diese Meinung umzudrehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Agenda 2010: Die Schr&ouml;der-Therapie<\/strong><br>\nMit der Agenda 2010 schaffte die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung die Arbeitslosenhilfe ab und versch&auml;rfte den Druck auf Arbeitslose. Zus&auml;tzlich wurde die Leiharbeit ausgeweitet und einige Jahre sp&auml;ter das Rentenalter hochgesetzt. All dies gegen den Widerstand von Gewerkschaften, aber mit Unterst&uuml;tzung der CDU: &bdquo;Ich m&ouml;chte Kanzler Schr&ouml;der ganz pers&ouml;nlich danken, dass er mit der Agenda 2010 mutig und entschlossen eine T&uuml;r aufgesto&szlig;en hat&ldquo;, lobte Merkel.<br>\nFolgen der Reformen: Das Lohnniveau geriet unter Druck. Der Niedriglohnsektor dehnte sich aus. In den vergangenen zehn Jahren sind die Geh&auml;lter im Durchschnitt nicht gestiegen. Die sinkenden Lohnkosten verschafften den deutschen Unternehmen gro&szlig;e Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt. Sie erzielten in den Folgejahren immer neue Exportrekorde, w&auml;hrend der private Konsum stagnierte. [&hellip;]<br>\nIn diesem Sinne bauen die Regierungen der Euro-Zone ihre Gesellschaften um, &bdquo;auch auf Druck des Kapitalmarkts&ldquo;, so Commerzbank-&Ouml;konomin Ulrike Rondorf. &bdquo;Schwerpunkt dieser Reformen ist die Lohnfindung.&ldquo; So werden hunderttausende Staatsangestellte entlassen. Den verbleibenden werden die Geh&auml;lter gek&uuml;rzt. Dieser Lohndruck &uuml;bertr&auml;gt sich auf den Privatsektor.<br>\nDie Erh&ouml;hung des Rentenalters in Frankreich, Griechenland, Spanien und Italien spart dem Staat nicht nur Rentenzahlungen. Gleichzeitig wird das Angebot an Arbeitskr&auml;ften erh&ouml;ht, was auf das Lohnniveau dr&uuml;ckt.<br>\nZudem werden die Lohnfindungs-Mechanismen reformiert. Spanien, Griechenland und Italien schw&auml;chen die Position der Gewerkschaften, indem Tarifverhandlungen auf Betriebsebene Vorrang vor Fl&auml;chen- oder Branchentarifvertr&auml;ge erhalten. &bdquo;Au&szlig;erdem wird darauf abgezielt, die Einsatzzeiten der Arbeitskr&auml;fte zu flexibilisieren und so die durchschnittlichen Arbeitskosten weiter zu senken &ldquo;, erkl&auml;rt die &Ouml;konomin Ulrike Rondorf.<br>\nDazu kommen eine Senkung des Mindestlohns &ndash; so Griechenland und Irland &ndash;, eine Lockerung des K&uuml;ndigungsschutzes, sinkende Abfindungszahlungen, Abstriche bei der Arbeitslosenunterst&uuml;tzung und die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, die die Steuerlast auf die Konsumenten verlagert. &bdquo;Insgesamt zielen die Ma&szlig;nahmen in eine &auml;hnliche Richtung wie die Reformen, die 2003\/2004 in Deutschland durchgef&uuml;hrt wurden&ldquo;, so Rondorf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/agenda-2010-die-schroeder-therapie,1472780,11167168,view,asFitMl.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eilantrag gegen Aufruf zur Volksabstimmung abgelehnt<\/strong><br>\nDer Aufruf zur Volksabstimmung am 27. November 2011 &ndash; der so genannte &bdquo;Plochinger Appell&ldquo; &ndash; darf mit dem Zusatz &bdquo;Und denken Sie daran: Nein zum K&uuml;ndigungsgesetz = F&uuml;r Stuttgart 21&ldquo; ver&ouml;ffentlicht werden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kostenlose-urteile.de\/VG-Stuttgart_7-K-407511_Stuttgart-21-Eilantrag-gegen-Aufruf-zur-Volksabstimmung-abgelehnt.news12579.htm?nl12\">Kostenlose Urteile<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn-Chef Grube: &bdquo;Gewinnen wir am Sonntag, bauen wir sofort weiter&ldquo;<\/strong><br>\nBahn-Chef R&uuml;diger Grube &uuml;ber die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 in einer Woche, seine Hoffnung auf die Gr&uuml;nen und 8000 neue Schneeschipper.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/im-gespraech-bahn-chef-grube-gewinnen-wir-am-sonntag-bauen-wir-sofort-weiter-11533998.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals: Wer finanziert Stuttgart 21<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/user\/WerZahltS21\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Haushalte und kleine Unternehmen zahlen die Zeche f&uuml;r Energieschleudern<\/strong><br>\nDie seit August geltende neue Stromnetzentgeltverordnung befreit in Paragraf 19 Unternehmen mit einem hohen Verbrauch fast komplett von den Netzgeb&uuml;hren &ndash; und das r&uuml;ckwirkend f&uuml;r das laufende Jahr. Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden pro Jahr am Netz h&auml;ngen und mehr als zehn Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen, m&uuml;ssen gar keine Netzentgelte mehr zahlen.<br>\nGesch&auml;tzt wird, dass die Strompreise nur durch diese Kosten um 0,75 bis knapp 1,0 Cent pro Kilowattstunde steigen k&ouml;nnten. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3500 bis 4000 Kilowattstunden pro Jahr w&uuml;rde der &laquo;Netzaufschlag&raquo; bis zu 40 Euro mehr pro Haushalt bedeuten. Denn die stromintensiven Firmen bekommen die 2011 zuviel bezahlten Entgelte zur&uuml;ck, zugleich fehlt ab 2012 ihr bisheriger Beitrag zu den Netzkosten. Sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr, wenn diese Neuregelung voll durchschl&auml;gt, d&uuml;rfte dies auf die Strompreise umgelegt werden. &laquo;Die Industrie massiv zu entlasten und allein die Kleinverbraucher die Zeche zahlen zu lassen, ist eine Dreistigkeit, die bisher ohne Beispiel ist&raquo;, sagte Verbrauchersch&uuml;tzer Holger Krawinkel der &laquo;Frankfurter Rundschau&raquo;.<br>\nAuch mittelst&auml;ndische Unternehmen m&uuml;ssen sich nun auf deutlich steigende Stromkosten einstellen. &laquo;Ein mittelst&auml;ndisches Unternehmen d&uuml;rfte aufgrund der neuen Regelung mit rund 60 000 Euro im n&auml;chsten Jahr zus&auml;tzlich belastet sein, um Aluh&uuml;tten oder Zementhersteller zu unterst&uuml;tzen&raquo;, sagt Gr&uuml;nen-Fraktionsvize B&auml;rbel H&ouml;hn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/ausnahmen-bei-netzkosten-machen-strom-teurer-1753697.html\">stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und da beklagt die Bundesregierung die Klientel-Politik der Griechen. Nachdem die energieintensiven Betriebe schon durch Ausnahmen bei der &Ouml;kosteuer subventioniert worden sind, hat sich deren Lobby nun auch bei der Beteiligung an der Finanzierung der Stromnetze durchgesetzt. Wieder einmal d&uuml;rfen die Kleinen die Gro&szlig;en finanzieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Lobbyagentur schl&auml;gt Bankenlobby Negativkampagne gegen Occupy-Bewegung vor<\/strong><br>\nDer US-Sender MSNBC hat ein Angebot einer Washingtoner Lobbyagentur an die US-Bankenlobby ver&ouml;ffentlicht, wie man gegen die Occupy Wallstreet-Bewegung vorgehen k&ouml;nne. In ihrem Memo an die American Bankers Association skizziert die Agentur Clark Lytle Geduldig &amp; Cranford die Gefahr, dass die Demokraten die Occupy-Bewegung unterst&uuml;tzen, um republikanische Gewinne bei den Wahlen 2012 zu verhindern. Gef&auml;hrlicher sei noch, dass m&ouml;glicherweise auch die republikanischen Kandidaten die Wall-Street nicht mehr unterst&uuml;tzen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/11\/lesen-us-lobbyagentur-schlagt-bankenlobby-negativkampagne-gegen-occupy-bewegung\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rechtsextremismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nur eine Handvoll Mitarbeiter gegen Rechts<\/strong><br>\nCDU-Innenexperte Bosbach will die &bdquo;Schlagkraft und Effizienz&ldquo; des Verfassungsschutzes erh&ouml;hen. In den meisten kleineren Bundesl&auml;nder arbeiten meist nur f&uuml;nf bis zehn Beamte hauptberuflich an der &Uuml;berwachung des Rechtsextremismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/verfassungsschutz-nur-eine-handvoll-mitarbeiter-gegen-rechtsextremismus,1477338,11176648.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Vielleicht w&auml;re dies der richtige Zeitpunkt, um die komplett unsinnige &Uuml;berwachung der Linkspartei einzustellen. Die dabei frei werdenden Kapazit&auml;ten w&auml;ren bei der &Uuml;berwachung rechtsextremer Terrorgruppen weitaus besser aufgehboben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NPD verbieten &ndash; oder finanziell zerst&ouml;ren!<\/strong><br>\nWeil die US-Justiz dem Mafia-Gangster Al Capone seine unz&auml;hligen Morde nicht nachweisen konnte, griff sie zu einem Trick, um ihn dennoch ins Gef&auml;ngnis zu bringen. Er wurde wegen Steuerhinterziehung angeklagt und verurteilt.<br>\nSo &auml;hnlich ginge es auch mit der NPD, wenn die Demokraten es wollten. Weil die wieder aufgeflammte Debatte &uuml;ber das Verbot der rechtsradikalen Partei erneut wie das Hornberger Schie&szlig;en auszugehen droht, w&auml;re es einfacher, sie finanziell zu zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3761\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang Thierse &ndash; Die Wirklichkeit ist bitter<\/strong><br>\nEs kann nicht sein, dass ein Verbot der NPD auf Jahre hinaus an den V-Leuten des Verfassungsschutzes scheitert. Das ist doch der eigentliche Skandal: Der Verfassungsschutz selbst ist inzwischen zum Bestandsschutz, ja zur Bestandsgarantie der verfassungsfeindlichen NPD geworden!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Rechtsterrorismus\/!82196\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Appell gegen Neonazis: Was jetzt zu tun ist<\/strong><br>\nVor-Ort-Initiativen gegen rechte Gewalt und Projekte zur Hilfe von Opfern fordern eine Umkehr in der Politik staatlicher Beh&ouml;rden gegen Rechtsradikalismus. Die taz dokumentiert den Appell.\n<ul>\n<li>Eingreifen und einmischen statt wegsehen<\/li>\n<li>Mehr Demokratie statt mehr Verfassungsschutz<\/li>\n<li>Zivilgesellschaftliche Expertisen anerkennen und nutzen<\/li>\n<li>Staatliche Alimentierung der Neonazis beenden, V-Leute abschaffen<\/li>\n<li>L&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung und Konsequenzen auf allen Ebenen<\/li>\n<li>Nebelkerze NPD-Verbot ad acta legen<\/li>\n<li>Engagement gegen Rechts braucht Anerkennung und Unterst&uuml;tzung statt Diffamierung und Kriminalisierung<\/li>\n<li>&ldquo;Extremismusklausel&rdquo; abschaffen<\/li>\n<li>Langfristige Planungssicherheit f&uuml;r Projekte gegen Rechtsextremismus und Ausweitung der bew&auml;hrten Beratungsprojekte in den alten Bundesl&auml;ndern<\/li>\n<li>Rassismus endlich beim Namen nennen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Appell-gegen-Neonazis\/!82246\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.H.:<\/strong> Nicht fassungslos, sondern mit dem letzten verbliebenen Rest eines &ldquo;gesunden&rdquo; Sarkasmus habe ich die Berichterstattung unserer Medien zu Thema &ldquo;Rechtsterrorismus&rdquo; in den vergangenen Tagen beobachtet.<\/em><br>\n<em>Ich will mich an dieser Stelle gar nicht weiter dar&uuml;ber auslassen, nur kann ich die Behauptung: &ldquo;Wir alle seien auf dem rechten Auge blind gewesen&hellip;&rdquo; nur schwer ertragen.<br>\nIch habe alle B&uuml;cher von Wolfgang Schorlau gelesen und verweise in diesem Zusammenhang auf sein Buch &ldquo;Das M&uuml;nchenkomplott&rdquo;. In diesem Buch sind klar recherchierte Fakten, (angesto&szlig;en durch ehemalige Beamte des BKA) zu lesen, und nicht nur dieses Buch von Schorlau hat in mir ein sehr mulmiges Gef&uuml;hl in der Magengegend ausgel&ouml;st. Damals, als ich &ldquo;Das M&uuml;nchenkomplott&rdquo; gelesen hatte, wurde mir immer mulmiger, je mehr ich mir die Frage stellte: `Kann es sein, dass diese Mafia-Zust&auml;nde tats&auml;chlich in unserer vermeintlich modernen Zeit immer noch existieren?` Nun ist genau dieser Sachverhalt genau so best&auml;tigt worden, und es ist scheinbar noch viel schlimmer, als ich es mir vorstellen konnte.<\/em><br>\n<em>Das unertr&auml;gliche daran ist f&uuml;r mich nur, dass alle Beteiligten nun in k&uuml;rzester Zeit versuchen, weiter zu verharmlosen, zu vertuschen und zu mauscheln&hellip;.wir alle sollen m&ouml;glichst schnell wieder auf den Stand der Dummen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, und alles wird wie gehabt weiter laufen.<\/em><br>\n<em>Ich denke, dass die momentan inhaftierte Beate Z. von ihrem urspr&uuml;nglichem Vorhaben auszusagen, von den Beteiligten des Verfassungsschutzes, den Politikern und Polizeibeh&ouml;rden selbst abgebracht wurde, um den eben genannten mehr Zeit f&uuml;r die Vertuschung zu geben. Weiter w&uuml;rde es mich nicht wundern, wenn besagte Beate Z. -sollte sie dennoch auspacken wollen (in vollem Umfang)- auf dubiosen Wegen &ldquo;zur Seite ger&auml;umt&rdquo; werden wird&hellip; Diese Frau stellt f&uuml;r die beteiligten Beh&ouml;rden eine ungeheure Bedrohung dar, ich bezweifele deshalb ganz stark, dass sie jemals aussagen wird.<\/em><br>\n<em>Ich kann Wolfgang Schorlau und seine B&uuml;cher nur empfehlen, ist vielleicht mal ein Buchtipp f&uuml;r Ihre Leser?! Und es ist ein (etwas beruhigender) Beweis daf&uuml;r, dass ich mit beiden Augen sehen kann.<\/em><br>\n<em>Ich bin in Gelsenkirchen aufgewachsen und zur Schule gegangen, damals war ich auf dem Gymnasium, welches als allererstes Gymnasium Kinder mit t&uuml;rkischer Herkunft aufgenommen hatte. Der Direktor &hellip; bekam Morddrohungen, es wurden Anschl&auml;ge auf ihn und seine Familie ver&uuml;bt, so dass er rund um die Uhr durch die Polizei gesch&uuml;tzt werden musste. Das war Anfang der 80iger Jahre, und keiner von uns, weder Sch&uuml;ler noch Lehrer, war auf irgendeinem Auge blind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;gypten: Folgt auf die Februarrevolution nun eine Oktoberrevolution?<\/strong><br>\nOft braucht es mehrere Anl&auml;ufe, um ein &bdquo;System&ldquo; zu st&uuml;rzen. In &Auml;gypten will das Milit&auml;r die Macht behalten. Als Staat im Staat lebt es auf Kosten der Bev&ouml;lkerung und f&uuml;rchtet um seine Privilegien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=1303\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Michael Sommer: &ldquo;Wir verstehen Bildung als soziale Frage&ldquo;<\/strong><br>\nDie deutschen Hochschulen erleben einen historischen Umbruch. Sie werden nach dem Vorbild privatwirtschaftlicher Steuerung umgebaut &ndash; die Demokratische und Soziale Hochschule bleibt zunehmend auf der Strecke. Um dem etwas entgegen zu setzen haben Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, DGB und Gewerkschaften das Leitbild Demokratische und Soziale Hochschule erarbeitet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++44024d20-11c3-11e1-43e5-00188b4dc422\">DGB Gegenblende<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e770b168-9e71-11e0-6c58-00188b4dc422\/@@index.html\">Keine Vermarktung des Hochschulwesens<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Simon Johnson &ndash; Deutsche Bank Could Transfer Financial Contagion; Die breite Masse hat verloren; Umfrage: Gesetzliche Rente im Aufwind; Agenda 2010: Die Schr&ouml;der-Therapie; Stuttgart 21; Haushalte und kleine Unternehmen zahlen die Zeche f&uuml;r Energieschleudern; US-Lobbyagentur schl&auml;gt Bankenlobby Negativkampagne gegen Occupy-Bewegung vor; Rechtsextremismus; &Auml;gypten: Folgt auf die Februarrevolution nun eine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11371\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11371"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11381,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11371\/revisions\/11381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}