{"id":113766,"date":"2024-04-14T13:00:59","date_gmt":"2024-04-14T11:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113766"},"modified":"2024-04-16T17:31:20","modified_gmt":"2024-04-16T15:31:20","slug":"wir-koennen-uns-nicht-mehr-vorstellen-was-wir-herstellen-und-anstellen-koennen-die-aktualitaet-von-guenther-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113766","title":{"rendered":"\u201eWir k\u00f6nnen uns nicht mehr vorstellen, was wir herstellen und anstellen k\u00f6nnen\u201c \u2013 Die Aktualit\u00e4t von G\u00fcnther Anders"},"content":{"rendered":"<p>Hiroshima als Weltzustand. <em>&bdquo;Mit dem 6. August 1945, dem Hiroshimatage, hat ein neues Zeitalter begonnen. Das Zeitalter, in dem wir in jedem Augenblick jeden Ort, nein unsere Erde als ganze in ein Hiroshima verwandeln k&ouml;nnen. Seit diesem Tage sind wir modo negativo allm&auml;chtig geworden. Aber da wir in jedem Augenblick ausgel&ouml;scht werden k&ouml;nnen, bedeutet das zugleich: Seit diesem Tage sind wir total ohnm&auml;chtig. Gleich wie lange, gleich ob es ewig w&auml;hren wird, dieses Zeitalter ist das letzte: Denn seine differentia specifica: die M&ouml;glichkeit unserer Selbstausl&ouml;schung, kann niemals enden &ndash; es sei denn durch das Ende selbst.&ldquo; <\/em>Diese S&auml;tze stammen aus den &ndash; sehr zu Unrecht in Vergessenheit geratenen &ndash; &bdquo;Thesen zum Atomzeitalter&ldquo; des Philosophen G&uuml;nther Anders. Sie sind genau 65 Jahre alt. S&auml;tze wie in Stein gemei&szlig;elt f&uuml;r die allern&auml;chste Zukunft, die uns noch bemessen ist. Von <strong>Leo Ensel <\/strong>mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wiedergelesen-iii-wir-koennen-uns-nicht-mehr-vorstellen-was-wir-herstellen-und-anstellen-koennen-die-aktualitaet-von-guenther-anders\/\">Globalbridge<\/a>.<br>\n<!--more--><br>\nWer sie sich genauer ansieht, der versteht sofort: Hier haben wir es mit einem &auml;u&szlig;erst scharfsinnigen dialektischen Denker zu tun, der zudem in der Lage war, nein: alles daf&uuml;r tat, seine Gedanken, seine intellektuellen Funde so knapp, so klar und so pr&auml;zise, aber auch so verst&auml;ndlich wie m&ouml;glich auf den Punkt zu bringen. Dass diese sechseinhalb Jahrzehnte alten Reflexionen heute wieder beklemmend aktuell sind, ist allerdings nicht nur dem messerscharfen Verstand ihres Autors, sondern zugleich der katastrophalen Weltlage geschuldet, in der wir uns nun &uuml;ber 30 Jahre nach der wirklichen Zeitenwende, dem m&auml;rchenhaften Ende des (ersten) Kalten Krieges, bei dem damals kein einziger Schuss fiel, wiederfinden.<\/p><p><strong>Der &sbquo;bekannteste unbekannte Philosoph&lsquo;<\/strong><\/p><p>G&uuml;nther Anders, 1902 unter dem Namen G&uuml;nther Stern als Sohn des bedeutenden Pers&ouml;nlichkeitspsychologen William Stern in Breslau geboren, war ein Denker vom intellektuellen Format eines Theodor W. Adorno oder Ernst Bloch &ndash; Philosophenkollegen, mit denen er &uuml;ber Jahrzehnte in (selten spannungsfreiem) Kontakt stand. Er studierte bei Ernst Cassirer, Martin Heidegger &ndash; von dem er sich schnell distanzierte, um sich ein Leben lang an ihm abzuarbeiten &ndash; und Edmund Husserl, bei dem er 1923 an der Universit&auml;t Freiburg promovierte. Zeitweise mit Hannah Arendt verheiratet, floh Anders 1933 vor den Nazis; zuerst nach Paris, sp&auml;ter, 1936, in die USA, wo er sich als Emigrant mit vielen &sbquo;odd jobs&lsquo; durchschlug. <\/p><p>In den Jahren seines Exils, aber auch sp&auml;ter in seiner zweiten Lebensh&auml;lfte in Wien notierte der &bdquo;Gelegenheitsphilosoph&ldquo; &ndash; als den Anders sich selbst (nicht etwa aus Bescheidenheit, sondern selbstbewusst im Anschluss an den &bdquo;Gelegenheitsdichter&ldquo; Goethe) bezeichnete &ndash; seine zahllosen Einf&auml;lle in philosophische Tageb&uuml;cher, aus denen nach seiner R&uuml;ckkehr nach Europa Anfang der F&uuml;nfzigerjahre unter anderem sein Hauptwerk &bdquo;Die Antiquiertheit des Menschen&ldquo; (Band I und II) entstand. Eine akademische Karriere hat Anders, um als Philosoph und Schriftsteller unabh&auml;ngig zu bleiben, stets abgelehnt &ndash; mit der Folge, dass eine intensivere wissenschaftliche Rezeption und Diskussion des vielschichtigen Gesamtwerks dieses &sbquo;bekanntesten unbekannten Philosophen&lsquo; erst vergleichsweise sp&auml;t, Ende der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts, kurz vor Anders&lsquo; Tod einsetzte.<\/p><p><strong>Eine Philosophie der Technik<\/strong><\/p><p>Anders&lsquo; Gesamtwerk ist, abgesehen von zahlreichen (kultur)-philosophischen Schriften, eine &bdquo;Philosophie der Technik&ldquo;, genauer, wie er selbst im Vorwort des zweiten Bands seiner &bdquo;Antiquiertheit des Menschen&ldquo; schrieb: eine<em> philosophische Anthropologie im Zeitalter der Technokratie.<\/em> &bdquo;Unter &sbquo;Technokratie&lsquo; verstehe ich dabei nicht die Herrschaft von Technokraten (so als w&auml;re es eine Gruppe von Spezialisten, die heute die Politik dominierten), sondern die Tatsache, dass die Welt, in der wir heute leben, eine technische ist &ndash; was so weit geht, dass wir <em>nicht mehr sagen d&uuml;rfen, in unserer geschichtlichen Situation gebe es u.a. auch Technik, vielmehr sagen m&uuml;ssen: in dem &sbquo;Technik&lsquo; genannten Weltzustand spiele sich nun die Geschichte ab, bzw. die Technik ist nun selbst zum Subjekt der Geschichte geworden,<\/em> mit der wir nur noch &sbquo;mitgeschichtlich&lsquo; sind.&ldquo;<\/p><p>Die Ver&auml;nderungen, die sowohl die Menschen als Individuen als auch die Menschheit als Ganze durch dieses Faktum durchgemacht haben und weiterhin durchmachen &ndash; genauer: die <em>&bdquo;R&uuml;ckpr&auml;gung der &sbquo;menschlichen Natur&lsquo;&ldquo; durch die von ihm selbst geschaffenen technischen Ger&auml;te<\/em> &ndash;, war in tausend Variationen das Lebensthema von G&uuml;nther Anders. Und aus dieser Perspektive erscheint auch die Analyse der atomaren Situation, f&uuml;r die Anders zu Recht ber&uuml;hmt geworden ist und die man heute mit seinem Namen als Erstes verbindet, eher als ein Spezifikum dieses &bdquo;&sbquo;Technik&lsquo; genannten Weltzustands&ldquo;.<\/p><p>&bdquo;<strong>Wir sind gr&ouml;&szlig;er und kleiner als wir selbst&ldquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Zu gro&szlig;&ldquo;, &bdquo;Apokalypseblindheit&ldquo;, das &bdquo;&Uuml;berschwellige&ldquo;, &bdquo;wir k&ouml;nnen uns nicht mehr vorstellen, was wir herstellen und anstellen k&ouml;nnen&ldquo;, &bdquo;wir sind gr&ouml;&szlig;er und kleiner als wir selbst&ldquo;, die &bdquo;Antiquiertheit des Menschen&ldquo; &ndash; immer wieder und aus zahllosen Blickwinkeln hat Anders versucht, seine zentrale Diagnose des heutigen Menschen vor dem Hintergrund des von diesem selbst geschaffenen und ihm, wie weiland Goethes &bdquo;Zauberlehrling&ldquo;, rasant &uuml;ber den Kopf wachsenden Technologieuniversums &ndash; und damit auch die Wurzel unserer m&ouml;glichen, nein: wahrscheinlichen Selbstausl&ouml;schung &ndash; auf den Punkt zu bringen: das durch die Entwicklung der menschgemachten Technik immer weitere <em>Auseinanderklaffen der menschlichen Verm&ouml;gen<\/em>. <\/p><p>G&uuml;nther Anders 1956:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Betrauern k&ouml;nnen wir einen geliebten Toten. Vorstellen k&ouml;nnen wir uns vielleicht zehn Tote. Maximal. Umbringen k&ouml;nnen wir mit den heutigen Mitteln Hunderttausende auf einen Streich. Vor dem Gedanken der Apokalypse schlie&szlig;lich streikt die Seele! Der Gedanke bleibt nur ein Wort.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit anderen Worten: Als <em>Herstellende<\/em> &ndash; genauer: als &sbquo;Hersteller der Zerst&ouml;rung&lsquo;, sprich: &sbquo;Destructores&lsquo; &ndash; haben wir g&ouml;ttliche Allmacht erlangt, als <em>Vorstellende<\/em> sind wir Zwerge. Oder (alles, wie gesagt, Variationen desselben Grundgedankens): Wir kommen unserer &sbquo;negativen Allmacht&lsquo; nicht mehr hinterher; wir sind gr&ouml;&szlig;er und kleiner als wir selbst;<em> wir<\/em> (besser kann man es nicht formulieren) <em>k&ouml;nnen uns nicht mehr vorstellen, was wir herstellen und anstellen k&ouml;nnen!<\/em> In diesem Sinne &ndash; und v&ouml;llig kontr&auml;r zu der Gottvater um Vergebung f&uuml;r seine H&auml;scher flehenden Bitte des sterbenden Jesus am Kreuz &ndash; &bdquo;wissen wir nicht, was wir tun&ldquo;.<\/p><p><strong>Makabre Abschaffung der Feindschaft<\/strong><\/p><p>In diesem, wie er es nannte, &bdquo;prometheischen Gef&auml;lle&ldquo; &ndash; und nicht etwa in einer anthropologisch fundierten &sbquo;B&ouml;sartigheit des Menschen&lsquo; &ndash; sah G&uuml;nther Anders die Wurzel unseres m&ouml;glichen Unterganges. &sbquo;Anders formuliert&lsquo;: Wir heutigen Menschen sind nicht etwa boshafter als unsere wahrhaftig nicht immer friedlichen Vorfahren. Vielmehr haben die von uns selbst fabrizierten Untergangsger&auml;te eine so abgrundtief b&ouml;se Grundsituation geschaffen, dass f&uuml;r das schlimmstm&ouml;gliche Verbrechen &ndash; die Selbstausrottung der Menschheit, nein: die Vernichtung allen Lebens auf diesem Planeten, kurz: f&uuml;r den &bdquo;Globozid&ldquo; &ndash; boshafte Menschen gar nicht mehr n&ouml;tig sind! <\/p><p>G&uuml;nther Anders im Jahre 1959: <em>&bdquo;Der eventuelle Atomkrieg wird der hassloseste Krieg sein, der je gef&uuml;hrt worden ist: Der Schlagende wird seinen Feind deshalb nicht hassen, weil er ihn nicht sehen wird; der Getroffene den Schlagenden deshalb nicht, weil kein Schl&auml;ger auffindbar sein wird. Es gibt nichts Makabreres als diese (mit positiver Menschenliebe &uuml;berhaupt nicht verwandte) Friedlichkeit.&ldquo;<\/em> Anders nannte dies die &bdquo;makabre Abschaffung der Feindschaft&ldquo;.<\/p><p><strong>Arbeitsteilung ist Gewissensteilung<\/strong><\/p><p>Feindselig, gar &sbquo;boshaft&lsquo;, m&uuml;ssen auch wir Hersteller der finalen Untergangsger&auml;te gar nicht sein, denn wir alle stellen ja &sbquo;nur&lsquo; ein Ger&auml;teteil f&uuml;r ein Ger&auml;teteil f&uuml;r ein Ger&auml;teteil her &hellip; &ndash; die Iteration tendiert ad Infinitum &ndash;, sprich: Wir sind als Zahnr&auml;dchen in ein gigantisches Getriebe eingebunden, dessen Endeffekt wir nicht &uuml;berschauen &ndash; gar nicht &uuml;berschauen <em>wollen<\/em>! Wir handeln im strengen Sinne also nicht, wir machen &ndash; frei nach dem Motto &bdquo;Was ich nicht kann, geht mich nichts an&ldquo; &ndash; blind f&uuml;r das Endziel einfach mit. <em>Gewissenhaftigkeit<\/em> &ndash; sprich: die korrekte Erledigung der uns als Zahnr&auml;dchen &uuml;bertragenen Aufgaben &ndash; <em>ersetzt Gewissen<\/em>, n&auml;mlich die Auseinandersetzung mit der Frage, ob das Endziel der uns einbindenden Maschinerie &uuml;berhaupt ethisch verantwortbar ist.<\/p><p>Sollte zum Schluss doch etwas schiefgelaufen sein, waren es alle und damit &ndash; keiner! Es gilt also das paradoxe Gesetz: Je mehr Menschen involviert sind, desto leichter kann das Inferno eintreten. <em>Arbeitsteilung bef&ouml;rdert das Inferno.<\/em><\/p><p>&bdquo;<strong>Stelle dir vor!&ldquo; &ndash; oder: Verantwortung im Atomzeitalter<\/strong><\/p><p>Kommen wir nochmal zur&uuml;ck zur ber&uuml;hmten Bitte Jesu am Kreuz. Dass wir nicht wissen, gar nicht wissen <em>wollen<\/em>, was wir tun, das kann f&uuml;r uns Heutige nicht etwa, wie damals auf Golgotha, als Entschuldigung f&uuml;r unser &sbquo;Handeln&lsquo; gelten &ndash; umgekehrt besteht nach G&uuml;nther Anders genau darin unsere heutige <em>Schuld<\/em>!<\/p><p>Seine Konsequenz f&uuml;r den &bdquo;&sbquo;Technik&lsquo; genannten Weltzustand&ldquo;: Wenn die Wirklichkeit so phantastisch, so &uuml;ber-sinnlich geworden ist, dass sie mit unseren Sinnen nicht mehr zu erfassen ist, dann bleibt uns nur noch eine M&ouml;glichkeit, sie vielleicht doch noch ansatzweise einzuholen &ndash; die <em>Phantasie<\/em>! Entsprechend lautet der heute f&auml;llige kategorische Imperativ laut G&uuml;nther Anders: <em>&bdquo;Stelle dir vor! Der Endeffekt deines (Mit)-Tuns kann &ndash; Massenmord sein!&ldquo;<\/em><\/p><p>Warum die Gedanken von G&uuml;nther Anders heute wieder erschreckend aktuell sind, bedarf keiner weiteren Erl&auml;uterung. Und eine Wiederbesch&auml;ftigung mit seinem Gesamtwerk lohnt sich nicht etwa nur, sie ist <em>zwingend<\/em>, um die aktuelle Situation &uuml;berhaupt <em>verstehen<\/em> zu k&ouml;nnen. Lassen wir daher dem gro&szlig;en Philosophen des Atomzeitalters, Marx paraphrasierend, das letzte Wort:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es gen&uuml;gt nicht, die Welt zu ver&auml;ndern. Das tun wir ohnehin. Und weitgehend geschieht das sogar ohne unser Zutun. Wir haben diese Ver&auml;nderung auch zu interpretieren &ndash; und zwar, um diese zu ver&auml;ndern. Damit sich die Welt nicht weiter ohne uns ver&auml;ndere &ndash; und nicht schlie&szlig;lich in eine Welt ohne uns.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><em>(Dem interessierten Anf&auml;nger in Sachen G&uuml;nther Anders sei als Erstes der kleine Band &bdquo;Die atomare Drohung&ldquo; empfohlen, der eine Reihe wichtiger Schriften des Autors zur atomaren Situation &ndash; u.a. die hier mehrfach zitierten &bdquo;Thesen zum Atomzeitalter&ldquo; &ndash; enth&auml;lt. Wer sich mit dem nach wie vor sehr lesenswerten Hauptwerk, der &bdquo;Antiquiertheit des Menschen&ldquo; intensiver besch&auml;ftigen will, sollte nicht mit dem ersten Band, sondern mit dem leichter zug&auml;nglichen Band II beginnen. Der Essay &bdquo;Die Bombe oder die Wurzeln unserer Apokalypseblindheit&ldquo; aus dem ersten Band ist dessen ungeachtet nach wie vor ein unumg&auml;nglicher Standardtext. &ndash; Alle Werke von G&uuml;nther Anders sind im Verlag C.H. Beck erschienen.)<\/em><\/p><p><small>Titelbild: G&uuml;nther Anders, 1902 &ndash; 1992: Seine B&uuml;cher sind wieder brandaktuell.<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiroshima als Weltzustand. <em>&bdquo;Mit dem 6. August 1945, dem Hiroshimatage, hat ein neues Zeitalter begonnen. Das Zeitalter, in dem wir in jedem Augenblick jeden Ort, nein unsere Erde als ganze in ein Hiroshima verwandeln k&ouml;nnen. Seit diesem Tage sind wir modo negativo allm&auml;chtig geworden. Aber da wir in jedem Augenblick ausgel&ouml;scht werden k&ouml;nnen, bedeutet das<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113766\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":113767,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,201],"tags":[1519,1386],"class_list":["post-113766","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-ideologiekritik","tag-atomwaffen","tag-wissenschaftlich-technischer-fortschritt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Guenther-Anders.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=113766"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":113933,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113766\/revisions\/113933"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/113767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=113766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=113766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=113766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}