{"id":113797,"date":"2024-04-12T16:28:37","date_gmt":"2024-04-12T14:28:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797"},"modified":"2024-04-12T16:28:37","modified_gmt":"2024-04-12T14:28:37","slug":"hinweise-des-tages-ii-627","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h01\">5000 Soldaten an die Ostfront. Gut so<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h02\">Wollte die Ukraine in die NATO?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h03\">Israels Trojanisches Pferd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h04\">H&ouml;cke gegen Voigt: Warum der CDU-Mann das TV-Duell nicht gewinnen konnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h05\">Regierung regt Abschalten der Gasnetze an &ndash; Stadtwerke reagieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h06\">Je mehr Krise, umso mehr Profit f&uuml;r Agrarhandelsunternehmen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h07\">Ideologie schl&auml;gt Vernunft &ndash; eine neue Runde in der Debatte um Schuldenbremse und Fiskalregeln ist er&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h08\">Vorsto&szlig; des NRW-Minsteriums: Werden Stra&szlig;en und Br&uuml;cken auch mit privatem Kapital repariert? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h09\">Wohnungsbau tief in der Krise: &ldquo;Das ist sozialer Sprengstoff&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h10\">Jeder F&uuml;nfte von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h11\">Wegen Tesla-Fabrik in Gr&uuml;nheide: Wasserverband macht dem Land Brandenburg schwere Vorw&uuml;rfe <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h12\">&bdquo;Wir waren dumm und naiv&ldquo;: Um 18 Uhr geschah der fatale Irrtum, durch den Dutzende Menschen starben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h13\">&bdquo;Die Leute schmei&szlig;en ihr Gehirn weg&ldquo;: Peter Sodann rettete die B&uuml;cher der DDR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113797#h14\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>5000 Soldaten an die Ostfront. Gut so<\/strong><br>\nNun also ist es geschafft. Und fast alle Medien jubeln: Das Vorkommando f&uuml;r die &bdquo;Battle Group&ldquo; ist endlich abger&uuml;ckt &bdquo;an die Ostflanke&ldquo; und somit bereit &bdquo;f&uuml;r den Landkrieg&ldquo; (O-Ton Habeck).<br>\nVor 2027 wird es zu diesem Krieg allerdings nicht kommen. Denn erst dann, sagt Kriegsminister Pistorius, wird diese 5000-Mann starke Kampftruppe in Litauen einsatzf&auml;hig sein.<br>\nUnd der verr&uuml;ckte Putin, dem ja alles zuzutrauen ist, wird sich an diesen Zeitplan halten. Er wird also, dieser kriegsl&uuml;sterne Imperialist, fr&uuml;hestens in drei Jahren, wenn das Deutsche Heer und die Nato richtig hochger&uuml;stet und richtig einsatzf&auml;hig sind &ndash; erst dann wird er das Baltikum angreifen. Vorher wird er das nicht tun, garantiert nicht: Es w&auml;re ja unritterlich, geradezu unsportlich von ihm, seine Aggressions-Truppen gegen eine nicht satisfaktionsf&auml;hige Gurkentruppe antreten zu lassen.<br>\n5000 Soldaten an die Ostfront. Gut so. Das muss sein.<br>\n5000 Stellen f&uuml;r die Kindergrundsicherung? Nein, danke. Das muss nicht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/5000-soldaten-an-die-ostfront-gut-so\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn Pistorius die Planlos-Brigade schickt &ndash; und ein Oberst zum &bdquo;Abr&uuml;cken&ldquo; r&auml;t<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Pistorius will 35 Leopard-2-Kampfpanzer f&uuml;r die neue Litauen-Brigade bestellen. Doch ihm fehlt das Geld &ndash; nicht nur daf&uuml;r. Notfalls m&uuml;sse der Minister &bdquo;von diesem Auftrag abr&uuml;cken&ldquo;, warnt der Bundeswehrverband. Die Truppe steht vor jahrelangen Entbehrungen. [&hellip;]<br>\nBis heute ist dem Parlament nicht erl&auml;utert worden, &uuml;ber welche F&auml;higkeiten die Kampftruppenbrigade verf&uuml;gen soll, wie viel Personal daf&uuml;r zus&auml;tzlich ben&ouml;tigt wird, welche Beschaffungsprojekte daf&uuml;r priorisiert werden m&uuml;ssen und wie viel dieser neue Auftrag insgesamt kostet. Auch auf WELT-Anfrage hie&szlig; es aus dem Ministerium, &bdquo;zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt&ldquo; k&ouml;nne noch &bdquo;keine belastbare Summe&ldquo; genannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus250946882\/Litauen-Wenn-Boris-Pistorius-die-Planlos-Brigade-schickt-und-ein-Oberst-zum-Abruecken-raet.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ukraine-Krieg: Viele Nato-L&auml;nder wollen die Wehrpflicht wieder einf&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Zwangseinberufung war schon immer etwas, das die Regierungen in ganz Europa nur widerwillig einf&uuml;hren wollten. Sie ist nicht nur unpopul&auml;r bei denjenigen, die zum Dienst herangezogen werden &ndash; und ihren Familien &ndash;, sondern entzieht auch dem Arbeitsmarkt eines Staates Humankapital und hat wirtschaftliche Auswirkungen.<br>\nTrotzdem gibt es auch heute noch in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern eine Form der Wehrpflicht. In dem Ma&szlig;e, in dem die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine st&auml;rker realisiert werden, wird die Einf&uuml;hrung oder Ausweitung der Wehrpflicht in den europ&auml;ischen Nato-Staaten zunehmend diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Viele-Nato-Laender-wollen-die-Wehrpflicht-wieder-einfuehren-9682068.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wollte die Ukraine in die NATO?<\/strong><br>\nEs kann nicht oft genug daran erinnert werden, dass die Ukraine nie ein einheitliches Land war und auch heute nicht ist, weder historisch noch ethnisch noch sprachlich noch kirchlich. Und auch die B&uuml;ndnispolitik war je nach Pr&auml;sident unterschiedlich. Nie war die ganze Bev&ouml;lkerung der Ukraine einheitlich f&uuml;r einen Beitritt zur NATO, zumal die russischsprachige Bev&ouml;lkerung im S&uuml;dosten sich immer Russland nahestehend f&uuml;hlte und verstand und nicht danach strebte, m&ouml;glichst schnell zur EU zu geh&ouml;ren. Stefano di Lorenzo macht darauf aufmerksam, dass es da ein Auf und Ab gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wollte-die-ukraine-in-die-nato\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israels Trojanisches Pferd<\/strong><br>\nDie provisorische Landungsbr&uuml;cke, die an der Mittelmeerk&uuml;ste Gazas gebaut wird, dient nicht der Linderung der Hungerkatastrophe; vielmehr sollen Pal&auml;stinenser von dort ins dauerhafte Exil getrieben werden.<br>\nPiere erm&ouml;glichen die Ein- und Ausfuhr von Dingen. Und Israel, das nicht die Absicht hat, seine m&ouml;rderische Belagerung von Gaza, einschlie&szlig;lich seiner Politik des erzwungenen Verhungerns, zu beenden, scheint eine L&ouml;sung f&uuml;r sein Problem gefunden zu haben: Wohin mit den 2,3 Millionen Pal&auml;stinensern? Wenn die arabische Welt sie nicht aufnimmt, wie Au&szlig;enminister Antony Blinken w&auml;hrend seiner ersten Besuche nach dem 7. Oktober 2023 vorgeschlagen hat, werden die Pal&auml;stinenser auf Schiffe verfrachtet. Das hat 1982 in Beirut funktioniert, als etwa 8.500 Mitglieder der Pal&auml;stinensischen Befreiungsorganisation (PLO) auf dem Seeweg nach Tunesien geschickt wurden und weitere 2.500 in anderen arabischen Staaten landeten. Israel geht davon aus, dass die erzwungene Deportation auf dem Seeweg auch in Gaza funktionieren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/israels-trojanisches-pferd\">Chris Hedges auf Manova <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>H&ouml;cke gegen Voigt: Warum der CDU-Mann das TV-Duell nicht gewinnen konnte<\/strong><br>\nWer erwartet, dass sie vor Fernsehkameras wie auf Knopfdruck Schaum vor dem Mund bekommen, kann in einer solchen Situation nur verlieren.<br>\nH&ouml;cke war an diesem Abend bei Welt TV jedenfalls schlau genug, AfD-Positionen, die zu Lasten &auml;rmerer Deutscher gehen, weitgehend auszusparen &ndash; und Voigt konnte ihn diesbez&uuml;glich aus Gr&uuml;nden nicht entlarven.<br>\nZur Gegenfinanzierung von Steuerentlastungen schlug H&ouml;cke massive Einsparungen bei der Entwicklungshilfe vor, was ja erst einmal niemanden betrifft, der in Deutschland wahlberechtigt ist. Voigt sprach dagegen von Einsparungen beim B&uuml;rgergeld &ndash; was nicht nur, aber teilweise Wahlberechtigte in Deutschland betrifft.<br>\nDass auch die AfD hier Rotstift und Daumenschrauben bereith&auml;lt, wollte H&ouml;cke bei dieser Gelegenheit lieber nicht in den Vordergrund zu stellen. Schlie&szlig;lich wird seine Partei auch gern von Menschen mit Abstiegs&auml;ngsten und erwerbslosen M&auml;nnern aus strukturschwachen Regionen gew&auml;hlt, die besonders unter ihrer Politik leiden w&uuml;rden, wie das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung herausfand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Hoecke-gegen-Voigt-Warum-der-CDU-Mann-das-TV-Duell-nicht-gewinnen-konnte-9682793.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Regierung regt Abschalten der Gasnetze an &ndash; Stadtwerke reagieren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Netzbetreibern erlauben, Gaskunden die Anschl&uuml;sse zu k&uuml;ndigen &ndash; wenn die Leitungen nicht mehr gebraucht werden. Kurz vor Ende einer Frist sorgt das f&uuml;r Diskussionen. [&hellip;]<br>\nDass das Erdgasgesch&auml;ft wegbrechen wird, stellt die Stadtwerke und andere Gasnetzbetreiber vor riesige Herausforderungen. Der Stadtwerke-Experte Olaf Geyer von der Unternehmensberatung ADL sagte dem Handelsblatt k&uuml;rzlich, Stadtwerke erwirtschafteten zwischen 20 und 60 Prozent ihrer Gewinne mit Gas.<br>\nSo warnte Heike Heim, die Vorstandsvorsitze der Dortmunder Stadtwerke: &bdquo;Ich w&uuml;rde ein Fragezeichen an den tollen Gedanken machen, dass Stadtwerke jetzt neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en und dann vielleicht sogar Gewinner der Transformation sind.&ldquo; Nicht jedes Unternehmen habe das Potenzial, das wegbrechende Gesch&auml;ftsmodell zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/energie\/handelsblatt-stadtwerke-tagung-2024-regierung-regt-abschalten-der-gasnetze-an-stadtwerke-reagieren\/100029502.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Je mehr Krise, umso mehr Profit f&uuml;r Agrarhandelsunternehmen<\/strong><br>\nBauern protestieren gegen vieles, nicht aber gegen die Agrarh&auml;ndler, obwohl diese in Krisenzeiten die Gewinner sind.<br>\nIn Br&uuml;ssel, Paris, Berlin, in Polen an der Grenze zur Ukraine und selbst in der Schweiz &ndash; europaweit riefen die Bauern zum Protest auf, blockierten Strassen, setzten die Regierungen unter Druck. Mal richtete sich ihr Protest gegen die B&uuml;rokratie der EU und der Regierungen, gegen den Green Deal der EU, gegen hohe Diesel- und D&uuml;ngemittelpreise, gegen die Konkurrenz durch Billigimporte oder die zu hohen Margen des Gross- und Detailhandels. Doch die grossen Profiteure im globalen Agrar-Business blieben von den Protesten verschont &ndash; die vier global t&auml;tigen Grosskonzerne Archer Daniels Midland, Bunge, Cargill und Louis Dreyfus, die rund 70 Prozent des Welthandels der Agrarrohstoffe Weizen, Reis und Soja kontrollieren und alle von Genf und Umgebung aus ihr lukratives Gesch&auml;ft t&auml;tigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/je-mehr-krise-umso-mehr-profit-fuer-agrarhandelsunternehmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ideologie schl&auml;gt Vernunft &ndash; eine neue Runde in der Debatte um Schuldenbremse und Fiskalregeln ist er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nDas in Medien und Politik herrschende Unwissen um die relevanten Zusammenh&auml;nge wird leider von den &Ouml;konomen verst&auml;rkt, die sich die Verteidigung der Marktwirtschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Gerade hat Lars Feld, der fr&uuml;here Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrates und heutige Berater des Bundesfinanzministers, zusammen mit drei weiteren Autoren eine Studie im Auftrag der FDP nahen Friedrich-Naumann-Stiftung mit dem Titel &bdquo;Die Schuldenbremse &ndash; Ein Garant f&uuml;r nachhaltige Haushaltspolitik&ldquo; vorgelegt, in der die vorteilhafte Wirkung der deutschen Schuldenbremse auf die Staatsschuldenquote und den laufenden Staatshaushalt sowie ihre Unbedenklichkeit in Hinsicht auf die &ouml;ffentliche Investitionst&auml;tigkeit empirisch zu belegen versucht wird. Dass Deutschlands Wirtschaft im untersuchten Zeitraum 2011 bis 2021 wuchs, obwohl die Staatsschuldenquote reduziert wurde, konnte nur gelingen, weil Deutschland gleichzeitig seine Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse auf dramatische Dimensionen ausbaute. Das haben die Studienautoren leider zu erw&auml;hnen vergessen.<br>\nAlles, was zum Thema Staatsschulden und Fiskalregeln derzeit diskutiert wird, setzt stillschweigend voraus, es gebe in allen L&auml;ndern Bedingungen, die es dem Staat erlaubten, seine Verschuldung ohne gro&szlig;e wirtschaftliche Verwerfungen zur&uuml;ckzufahren, wenn nur der politische Wille dazu vorliege. Das ist falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/04\/12\/ideologie-schlaegt-vernunft-eine-neue-runde-in-der-debatte-um-schuldenbremse-und-fiskalregeln-ist-eroeffnet\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vorsto&szlig; des NRW-Ministeriums: Werden Stra&szlig;en und Br&uuml;cken auch mit privatem Kapital repariert?<\/strong><br>\nWoher kommt das Geld f&uuml;r die Sanierung der Infrastruktur? Nach dem Kassensturz bei der Autobahn GmbH suchen die Verkehrsminister demn&auml;chst in M&uuml;nster nach neue Finanzierungsmodellen.<br>\nEine milliardenschwere Finanzl&uuml;cke droht bei der Autobahngesellschaft des Bundes in den Jahren 2025 bis 2028. Deshalb k&ouml;nnte es zu massiven Verz&ouml;gerungen bei wichtigen Sanierungsprojekten kommen &ndash; mit diesen Problemen wird sich die Verkehrsministerkonferenz der L&auml;nder und des Bundes in ihrer Sitzung am 17. und 18. April in M&uuml;nster befassen.<br>\nDas NRW-Verkehrsministerium, das den Vorsitz der Konferenz f&uuml;hrt, hat das Thema auf die Tagesordnung setzen lassen. Dabei geht es auch um einen milliardenschweren Infrastrukturfonds, den Bundesverkehrsminister Volker Wissing vorgeschlagen hat. In diesem Fonds k&ouml;nnten Gelder f&uuml;r Schienen, Stra&szlig;en und Wasserwege &uuml;ber mehrere Jahre geb&uuml;ndelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/politik\/nrw-politik\/verkehrsminister-wollen-autobahnen-und-bruecken-mit-privatkapital-sanieren-773717\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Alle, alle machen bei diesem Irrsinn mit, die CDU und die Gr&uuml;nen sowieso, aber SPD und FDP nat&uuml;rlich ebenso gerne. Hier werden Zw&auml;nge konstruiert, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Es gibt &uuml;berhaupt keinen Grund daf&uuml;r, privates Kapital von &ldquo;auf langfristige Rendite orientierte Anleger[n] am Erhalt und Ausbau des deutschen Verkehrswegesystems [zu] beteiligen&rdquo; &ndash; au&szlig;er die Interessen dieser Kapitalinhaber und der entsprechenden Kapitalsammelstellen. Selbst dem h&auml;rtesten Verfechter der deutschen Verr&uuml;cktheit namens Investitionsbremse (&ldquo;Schuldenbremse&rdquo;) muss doch klar sein, dass ein g&uuml;nstiger Kredit (eine Staatsanleihe zu ca. 3% auf 10 Jahren) den Staat und die Steuerzahler g&uuml;nstiger kommt als ein teurer Kredit (ca. 7-10% bei privatem Geld von der Kapitalsammelstelle), und doch n&auml;hert sich die Politik wegen der angeblichen Sachzw&auml;nge Schritt f&uuml;r Schritt diesem Finanzierungsweg. Der Bundesrechnungshof m&uuml;sste Alarm schlagen, wegen Veruntreuung und auch, weil zur Verschleierung wieder ein Nebenhaushalt geschaffen werden w&uuml;rde; selbst Menschen, die mit der Materie und Finanzen nicht so vertraut sind, m&uuml;ssten doch verstehen, dass ein teurerer Kredit schlechter ist als ein g&uuml;nstigerer Kredit. Trotzdem scheint die Politik vereint (CDU\/CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;ne) genau auf diesen Punkt hingearbeitet zu haben: erst den Staat durch milliardenteure Unternehmenssteuergeschenke gezielt verarmen, dann mit dem Pseudoargument &ldquo;keine Staatsschulden f&uuml;r die nachfolgenden Generationen&rdquo; Investitionen verweigern und am Ende &ndash; &ldquo;es geht nicht anders und ist der beste Weg&rdquo; &ndash; dem nicht wegbesteuerten Geld noch einmal ultrahohe Zinsen f&uuml;r absolut sichere Anlagen hinterherwerfen. Das m&uuml;sste strafrechtlich relevant sein, aber vermutlich hat die Politik wieder Winkelz&uuml;ge gefunden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnungsbau tief in der Krise: &ldquo;Das ist sozialer Sprengstoff&rdquo;<\/strong><br>\nDie Wohnungsbaubranche ist weiter auf Talfahrt &ndash; und das, obwohl der Mangel immer gr&ouml;&szlig;er wird. Experten und Verb&auml;ndevertreter warnen vor den wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen.<br>\nRalf Stockschl&auml;der geht &uuml;ber den Hof seines Baustoffbetriebes JASTO im Norden von Rheinland-Pfalz. Bis Ende 2022 wurden in seinem Betrieb fast den ganzen Tag &uuml;ber Pflaster- und Betonsteine f&uuml;r Ein- und Zweifamilienh&auml;user produziert, erz&auml;hlt der Firmenchef. &ldquo;Der Betrieb war jahrelang voll ausgelastet, weil der Bau boomte. Seit Anfang 2023 ist unsere Produktion um 80 Prozent eingebrochen. Wir sind ein Krisenbarometer f&uuml;r die ganze Branche&rdquo;, erkl&auml;rt Stockschl&auml;der. Seit fast 30 Jahren f&uuml;hrt er die Firma, aber er sagt: &ldquo;So einen schnellen und massiven Einbruch habe ich noch nie erlebt.&rdquo;&#8239;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/wohnungsbau-diw-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jeder F&uuml;nfte von Armut bedroht<\/strong><br>\nEssen gehen, Urlaub buchen, neue M&ouml;bel kaufen: Viele Deutsche k&ouml;nnen sich das nicht leisten. Laut Statistischem Bundesamt war rund ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung 2023 von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.<br>\nDie Zahl der Menschen, die in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, bleibt hoch. Wie das Statistische Bundesamt anhand von ersten Ergebnissen einer Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilte, waren 2023 rund 17,7 Millionen Menschen davon betroffen &ndash; das sind 21,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr blieben die Werte nahezu unver&auml;ndert. 2022 waren 17,5 Millionen Menschen oder 21,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung betroffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/armut-deutschland-116.html\">tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2024\/04\/PD24_147_63.html\">Destatis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wegen Tesla-Fabrik in Gr&uuml;nheide: Wasserverband macht dem Land Brandenburg schwere Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nWegen der Tesla-Ansiedlung ist Wasser im Verbandsgebiet Strausberg-Erkner knapp. Vorsteher B&auml;hler wirf dem Land vor, gegen die Interessen der Bev&ouml;lkerung zu handeln.<br>\nIm Konflikt um die Wasserversorgung des E-Autobauers Tesla in Gr&uuml;nheide sind vor einer Versammlung des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) entscheidende Fragen weiter ungekl&auml;rt. Wird das Unternehmen von Elon Musk auf Wasserkontingente der ersten Ausbaustufe verzichten und wird damit mehr Wasser etwa f&uuml;r Neuansiedlungen im Berliner Speckg&uuml;rtel zur Verf&uuml;gung stehen? Gibt es eine L&ouml;sung im Streit um Grenzwerte beim von Tesla eingeleiteten Abwasser, die das Unternehmen nicht eingehalten hat? Dieser Umstand f&uuml;hrte zu einem Zerw&uuml;rfnis im Verband.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/wegen-tesla-fabrik-in-grunheide-wasserverband-macht-dem-land-brandenburg-schwere-vorwurfe-11485805.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Tesla hat sein Werk in einem Wasserschutzgebiet in einer d&uuml;rregeplagten Region gebaut, was zu Versorgungseinschr&auml;nkungen bei den Privathaushalten f&uuml;hrt, &uuml;berschreitet ungestraft Abwasser-Grenzwerte und wird trotz alledem von der Landesregierung weiter unterst&uuml;tzt, auch bei den Planungen f&uuml;r eine Werkserweiterung. Die Ansiedlung hat das Land Brandenburg mehrere 100 Millionen Euro an Subventionen gekostet. Wessen Interessen vertritt die Regierung in Brandenburg eigentlich? Ganz offenbar nicht die der B&uuml;rger, sondern einseitig die eines Multimultimilliard&auml;rs.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Wir waren dumm und naiv&ldquo;: Um 18 Uhr geschah der fatale Irrtum, durch den Dutzende Menschen starben<\/strong><br>\n&bdquo;Geschafft&ldquo;, dachten die Nachbarn an der St. Peter-Stra&szlig;e in Walporzheim. Stundenlang hatten sie im prasselnden Regen seit dem sp&auml;ten Nachmittag des 14. Juli 2021 Sands&auml;cke geschleppt und ihre Keller abgedichtet. Jetzt, um 21.15 Uhr, kam scheinbar die Entwarnung und mit ihr die Erleichterung: Der Pegel steigt seit einer halben Stunde nicht mehr.<br>\nDie Nachbarn schnappen sich die Gartenst&uuml;hle, holen Bier aus dem K&uuml;hlschrank und prosten sich zu: &bdquo;Es war viel Arbeit, doch es hat sich gelohnt&ldquo;, erinnert sich Winzer Michael Kriechel an die ausgelassene Stimmung. Kinder und Eltern schauen ersch&ouml;pft, mit triefend nassen Haaren, aber gl&uuml;cklich auf den Fluss, der vor ihnen entlang rauscht.<br>\nKnapp eine halbe Stunde sp&auml;ter rennt ein Mann auf die Gruppe zu und schreit: &bdquo;Das Wasser kommt.&ldquo; Nicht von vorne, wo Kriechel und die Nachbarn entspannt auf die Ahr schauen. Von hinten schiebt sich eine Tsunamiwelle durch den Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/earth\/report\/ahrtal-flut-um-18-uhr-geschah-der-fatale-irrtum-durch-den-dutzende-menschen-starben_id_259840167.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Die Leute schmei&szlig;en ihr Gehirn weg&ldquo;: Peter Sodann rettete die B&uuml;cher der DDR<\/strong><br>\nDer Schauspieler k&auml;mpfte bis zum Tod um den Erhalt seiner einzigartigen Sammlung von Millionen B&uuml;chern aus der DDR. Er hat schlechte Erfahrungen gemacht.<br>\nImmer diese Fragen. Warum sammelt einer vier oder f&uuml;nf Millionen B&uuml;cher aus einem untergegangenen Land und bewahrt sie auf? Peter Sodanns letztes gro&szlig;es Anliegen waren die B&uuml;cher aus der DDR, denen zu Millionen die Vernichtung drohte und die er in seiner Peter-Sodann-Bibliothek zu retten versuchte. Mit buchst&auml;blich allen seinen Mitteln. Jetzt ist Peter Sodann im Alter von 87 Jahren gestorben. Bei einem letzten Besuch in seiner Bibliothek in Staucha zeigte sich ein Mann zwischen Verzweiflung und Kampfeslust.<br>\nCharakterstark wie immer in seiner gro&szlig;en Karriere als DDR- und BRD-B&uuml;rger, als Theatermann, Schauspieler, Kabarettist und Tatortkommissar trat er auf. Und die Frage, warum er sich so leidenschaftlich f&uuml;r die DDR-B&uuml;cher einsetzte, nervte ihn sichtlich: &bdquo;Ist doch alles offenkundig&ldquo;, brummte er, &bdquo;schauen Sie doch richtig auf die Welt!&ldquo; Wenn er schaute, sah er in seinen letzten Lebensjahren viel Ignoranz, Desinteresse und Missachtung, ja sogar Verachtung dessen, was die DDR an Kultur hervorgebracht hat. Vor allem die B&uuml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/in-den-bananenkisten-des-westens-li.180669\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Berlin im Dialog&rdquo; <\/strong><br>\nVortrag und Gespr&auml;ch mit Markus Fiedler (&bdquo;Geschichten aus Wikihausen&ldquo;)<br>\n&ldquo;Indoktrination und Falschinformation in Wikipedia und Schule&rdquo;\n<p>Donnerstag, 25. April 2024, 19 Uhr<br>\nSprechsaal, Marienstra&szlig;e 26, Berlin-Mitte<br>\nUnkostenbeitrag: 10 Euro<br>\nAnmeldung unter: <a href=\"mailto:info@berlin-im-dialog.net\">info@berlin-im-dialog.net<\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berlin-im-dialog.net\">Berlin im Dialog<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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