{"id":11394,"date":"2011-11-23T08:56:33","date_gmt":"2011-11-23T07:56:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11394"},"modified":"2014-12-21T15:36:49","modified_gmt":"2014-12-21T14:36:49","slug":"sozialarbeiter-das-schmierfett-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11394","title":{"rendered":"Sozialarbeiter, das \u201eSchmierfett\u201c der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Als damals die Gewalt in England eskalierte, die sogenannten Riots, da fragten hier alle, ob das auch bei uns passieren k&ouml;nnte. Hat da jemand mal die Sozialarbeiter gefragt? Nat&uuml;rlich nicht! Unter mir und meinen Kollegen herrscht Einigkeit diesbez&uuml;glich&hellip;unter der Oberfl&auml;che brodelt es bei weitem mehr als die &Ouml;ffentlichkeit wissen m&ouml;chte&hellip;deshalb werden wir auch nicht gefragt &ndash; clever! Von <strong>Tim Schumacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p>Ich bin seit etwa 15 Jahren in der Sozialen Arbeit t&auml;tig (Dipl. Sozialp&auml;dagoge\/Sozialarbeiter) und habe verschiedene Berufsfelder kennengelernt.<br>\nIch hatte das Pech, direkt in der Zeit des Niedergangs der Sozialen Arbeit in diese Profession geraten zu sein (&Ouml;konomisierung, Kolonialisierung durch das System, etc.).<br>\nMeine Eltern, beide Erzieher im &ouml;ffentlichen Dienst seit &uuml;ber 25 Jahren, konnten vern&uuml;nftig von ihrem Gehalt leben (Hauskauf, Abbezahlt bis zur Rente, hoher Lebensstandart ohne Angst vorm Alter)&hellip;den &ouml;konomischen Druck freilich haben auch sie gesp&uuml;rt, &auml;hnlich einer Schraubzwinge, die immer fester zugreift. Stressbedingte Krankheiten inklusive. Aber, sie haben es geschafft. <\/p><p>Ich dagegen habe nun nach etwa 15 Jahren in der Sozialen Arbeit meinen ersten unbefristeten Anstellungsvertrag bekommen und arbeite seit 2 Jahren bei einem kleinen, etwas sozialistisch gepr&auml;gten Bildungstr&auml;ger im Berliner Wedding. Ich habe hier im Soldiner Kiez auch schon 5 Jahre gelebt, in der Koloniestra&szlig;e. Hier in Berlin gilt diese Gegend als ber&uuml;chtigt. Noch vor wenigen Jahren haben sich die Gangs dieser &uuml;berwiegend durch Menschen mit arabischen Hintergrund gepr&auml;gten Wohngegend auf offener Stra&szlig;e erschossen und Raub und Mord standen auf der Tagesordnung. <\/p><p>Das Projekt &ldquo;Soziale Stadt&rdquo; brachte hier den Wandel. Intensive Betreuung des Stadtteils zeigten Erfolge, das scharfe Eingreifen der Polizei zerstreute die Banden (Die meisten Anf&uuml;hrer mussten lange Haftstrafen verb&uuml;&szlig;en). Der Kiez war im Aufbau als ich dort hin zog. Ich arbeitete etwa 2 Jahre als Schulsozialarbeiter an den Oberschulen entlang der Pankstra&szlig;e in Wedding. Die Theodor-Plivier-Oberschule und die Oberschule-Am-Brunnenplatz. Jeweils eine ganze Stelle pro Schule. Diese Schulen waren in gro&szlig;en Schwierigkeiten, &auml;hnlich der R&uuml;tlischule damals, aber eigentlich geht es fast allen Oberschulen &auml;hnlich, zumindest in den Problemvierteln. <\/p><p>In diesen Schulen lernt man nicht mehr, man k&auml;mpft die ganze Zeit. Um Geduld, um Aufmerksamkeit, um Anerkennung, um Ruhe&hellip;ein ewiger Kampf. Die Lehrer sind ersch&ouml;pft. Viele von ihnen methodisch und didaktisch total &uuml;berfordert mit dieser Art Sch&uuml;lerschaft. Sie sind zu wenige und von den wenigen werden viele auch noch Stressbedingt krank. Der Rest k&auml;mpft meist verbissen ums &Uuml;berleben. Mangelnder Respekt vor den Lehrern bis hin zu offenen Drohungen, Erpressung, Dealerei, Gewalt auf dem Schulhof und bei den Sch&uuml;lern ist eine Neigung zur Schulverweigerung weit verbreitet. Etliche verlassen die Schulen ohne Abschluss. <\/p><p>Nach der Schulsozialarbeit &uuml;bernahm ich mit einer Kollegin zusammen ein Jugendzentrum direkt in meiner Stra&szlig;e, Ecke Kolonie-\/Soldienerstra&szlig;e. Die Jugendbanden hatten das Jugendzentrum, das ehemals unter staatlicher Tr&auml;gerschaft stand, gesprengt. Die Sozialarbeiter kamen mit den massiven Gewalt&uuml;bergriffen und dem Druck durch die Gangs nicht klar und verlie&szlig;en nach und nach das Jugendzentrum, bis es ganz geschlossen wurde und nun in freie Tr&auml;gerschaft &uuml;bergehen sollte.<\/p><p>Mein damaliger Tr&auml;ger gewann die Ausschreibung und aus ehemals 5 eingeplanten Vollzeitstellen, wurden 2 x 30 Std.&nbsp; Stellen. Diese wurden jeweils mit etwa 1250 Euro brutto verg&uuml;tet. Unser Tr&auml;ger hingegen konnte bei diesem Gesch&auml;ft wunderbare Gewinne einstreichen. Er darf als gemeinn&uuml;tziger Tr&auml;ger zwar keine Gewinne erzielen, um sie auszusch&uuml;tten, aber er darf erzielte Gewinne reinvestieren. Dieser Tr&auml;ger kauft sich z.B. gerne Geb&auml;ude und bezahlt seine h&ouml;chsten Angestellten in der Etappe bei weitem nicht so mies, wie seine Mitarbeiter an der Front. Das, so habe ich gelernt, nennt man Sozial Management! Ich musste mich von diesem Tr&auml;ger nach kurzer Zeit trennen, obwohl mir die Arbeit in meinem &ldquo;eigenen&rdquo; Jugendclub sehr gefiel, doch das Gehalt sank immer weiter, es wurde immer weiter eingespart und gepresst, da habe ich dann irgendwann aufgegeben und bin gegangen. <\/p><p>Nun bin ich bei besagten Bildungstr&auml;ger, immer noch im Kiez und immer noch gerne hier im Wedding. Allerdings wohne ich hier nicht mehr, das wurde meiner Freundin doch zu unheimlich hier. Nachts mit der U-Bahn und durch (kaputtgesparte) dunkle Stra&szlig;en? In manchen Vierteln ein Risiko in Berlin.<\/p><p>Mein Tr&auml;ger bewirbt sich sowohl auf Ausschreibungen f&uuml;r Ma&szlig;nahmen des Jobcenters, als auch um Projekte des ESF (Europ&auml;ischer Sozial Fond). Das sind unsere Hauptarbeitsfelder. Eine H&auml;lfte des Teams betreut und qualifiziert Erwachsene, ich mit der anderen H&auml;lfte betreue und schule Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren. Wir bereiten sie auf die externen Schulpr&uuml;fungen der Stadt Berlin vor, bei denen sie den einfachen und erweiterten Hauptschulabschluss, sowie den mittleren Schulabschluss mit einer staatlichen Pr&uuml;fung nachholen k&ouml;nnen. Die meisten haben keinen, oder einen sehr schlechten Hauptschulabschluss, aber es gibt auch viele, die hier bei uns auf den mittleren Abschluss hinarbeiten. <\/p><p>Bei uns sind die absoluten &bdquo;Knaller&ldquo;. Oft Jugendliche die kaum eine Schule von innen gesehen haben. Oft mehrfach vorbestraft, manche auf Freigang. Wir arbeiten mit der Jugendgerichtshilfe, dem Jobcenter, dem Jugendamt und diverser anderer Tr&auml;ger Sozialer Dienste zusammen und stehen bei Bedarf auch mit den Sozialarbeitern im Gef&auml;ngnis, den Eltern der Jugendlichen oder den Anw&auml;lten in Kontakt. Wir rufen im Notfall die H&auml;rtefallkommission an oder begleiten die Jungs zur Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde oder ins Gericht. Wir sind ein Team aus &uuml;berwiegend Sozialarbeitern und Lehrern. Wir sind ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass ein Tr&auml;ger, der seine Angestellten gut behandelt und Teams mit Bedacht und unter Einbindung der Mitarbeiter bildet, auch gro&szlig;en Erfolg bei der Arbeit haben kann. Dennoch: Trotz aller Erfolge, trotz des guten Klimas bei der Arbeit, wir, die wir an der Basis dieser gesellschaftlichen Pathologien arbeiten, sehen den Abgrund auf den wir zurasen genau. Die Soziale Arbeit dieser Zeit wurde von einem Kollegen von mir auf den Punkt gebracht: &ldquo;Wir&rdquo;, sagte er, &ldquo;sind das Schmierfett der Gesellschaft&rdquo;. Klingt banal, aber wenn man l&auml;nger dr&uuml;ber nachdenkt&hellip;<\/p><p>Exakt w&auml;hrend meiner &ldquo;Karriere&rdquo; in der Sozialen Arbeit hat sich diese, &auml;hnlich wie der Rest unseres Landes, auf bizarre Art ver&auml;ndert. Gerade als sich die Profession als &ldquo;Sozialarbeitswissenschaft&rdquo; eine eigene handlungswissenschaftliche Disziplin schaffen wollte, kam die &Ouml;konomisierung mit Neusprech und normierten Beobachtungsb&ouml;gen. Mensch, mehre deinen Nutzwert. Der Staat gab seine Einrichtungen und Aufgaben an nun freie Tr&auml;ger der Wohlfahrtshilfe. Die &ldquo;Alteingesessenen&rdquo; AWO, CARITAS; DIAKONIE; usw. wurden nerv&ouml;s. Schnell kroch der Kapitalismus in alle Ecken und die angedachte, anregende &ldquo;Tr&auml;gervielfalt&rdquo; verkam zu gro&szlig;en Monopolen. Korruption und Veruntreuung, wohin man auch schaut.<br>\nDer kleine Mitarbeiter in diesem &ldquo;Sozial Management Betrieb&rdquo; wird mit unangemessenen L&ouml;hnen ausgebeutet und kann praktisch zu keiner Zeit den Idealen der professionellen Sozialen Arbeit gerecht werden, die noch vor gar nicht so langer Zeit, das &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Soziale-Arbeit-Sozialp%C3%A4dagogischen-Jahrhundert-Positionsbestimmungen\/dp\/3866491123\">Jahrhundert der sozialen Arbeit<\/a>&rdquo;&nbsp;ausgerufen hat. Wir hatten damals die Chance eine echte Wissenschaft zu werden. Eine eigene Ethik, einen eigenen Forschungsgegenstand, eine eigene Definitionshoheit in unserer Profession. Nichts davon ist geblieben. Die getroffenen Positionsbestimmungen der akademischen Impulsgeber haben uns an das Monster verraten. <\/p><p>Nun sind wir f&uuml;r &ldquo;Soziale Probleme&rdquo; zust&auml;ndig und was ein &ldquo;Soziales Problem&rdquo; ist, das sagt uns der Staat. Der gleiche Staat, das System, das unsere &ldquo;Klienten&rdquo; zu Hauf ins Ungl&uuml;ck dr&auml;ngt, beauftragt uns, sie zu &rdquo;disziplinieren&rdquo;, sie auf &ldquo;Kurs&rdquo; zu bringen, &ldquo;Fit&rdquo; zu machen&hellip;usw. F&uuml;r Menschlichkeiten zahlt aber keiner, nur f&uuml;r Fallzahlen. Wir sind das Schmierfett der Gesellschaft. <\/p><p>Unsere Aufgabe ist es den sozialen Frieden, den &ldquo;Status Quo&rdquo; aufrecht zu erhalten. Wenn dabei noch ein paar &ldquo;verwertbare&rdquo; Individuen rauskommen, umso besser. Da der Sozialarbeiter, ebenso wie der Pfleger oder Erzieher, keine &ldquo;Werte&rdquo; produziert &ndash; es wird ja nichts verkauft, nicht wahr? &ndash; so hat auch der Sozialarbeiter, Erzieher, Pfleger an sich keinen Wert. Ganz im Gegenteil. Er ist potentiell gef&auml;hrlich. Denn w&uuml;rde er sich auf das besinnen, was unsere Profession im Kern eigentlich ausmacht; k&auml;me er zur&uuml;ck auf die altruistisch\/humanistischen Wurzeln der Sozialen Arbeit, der grandiosen theoretischen Aufbauarbeit unserer Vordenker, nicht nur aus den Bezugswissenschaften der Soziologie und Philosophie, sondern auch aus unserer eigener Profession (z.B. <a href=\"http:\/\/books.google.com\/books\/about\/Lebensweltorientierte_soziale_Arbeit.html?id=9t3fErHEeIIC\">die lebensweltorientierte Soziale Arbeit<\/a> nach Thiersch 1992). W&uuml;rden wir das alles, was uns in diese neue, aufregende Wissenschaft mitgegeben wurde verstehen und auch umsetzen&hellip;herje, wir w&auml;ren eine echte Gefahr f&uuml;r das Establishment. Wir w&auml;ren K&auml;mpfer im Namen &ldquo;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lebenswelt\">Lebenswelt<\/a>&rdquo;. Wir w&uuml;rden zusammen mit der Soziologie (Protosoziologie) das destruktive Wirken des &ldquo;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCrgen_Habermas\">Systems<\/a>&rdquo; auf die Lebenswelt untersuchen, dokumentieren. Wir w&auml;ren auf der Seite der Menschen, die unter diesem System leiden. Wir w&uuml;rden uns verbandlich organisieren, politisch wirken, &ouml;ffentlich Stellung beziehen, Nachhaltig und ganzheitlich arbeiten und forschen. Wir w&auml;ren der Chefankl&auml;ger dieses Menschenverachtenden Systems&hellip;denn wir sind es, die bei den Menschen sind und alles &ldquo;erleben&rdquo; was sie erleben&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nDoch nichts davon ist geblieben&hellip;Wir sind das Schmierfett der Gesellschaft&hellip;<br>\nAls damals die Gewalt in England eskalierte, die sogenannten Riots, da fragten hier alle, ob das auch bei uns passieren k&ouml;nnte. Hat da jemand mal die Sozialarbeiter gefragt? Nat&uuml;rlich nicht! Unter mir und meinen Kollegen herrscht Einigkeit diesbez&uuml;glich&hellip;unter der Oberfl&auml;che brodelt es bei weitem mehr als die &Ouml;ffentlichkeit wissen m&ouml;chte&hellip;deshalb wird auch nicht gefragt &ndash; clever.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.socialnet.de\/rezensionen\/9482.php\">Mechthild Seithes Appell<\/a> an meine Kollegen kann ich nur unterst&uuml;tzen. Wenn wir uns gegen diese Instrumentalisierung nicht wehren, scheitern wir als Professionelle und als Menschen. Ich m&ouml;chte nicht als Schmierfett enden&hellip;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als damals die Gewalt in England eskalierte, die sogenannten Riots, da fragten hier alle, ob das auch bei uns passieren k&ouml;nnte. Hat da jemand mal die Sozialarbeiter gefragt? Nat&uuml;rlich nicht! Unter mir und meinen Kollegen herrscht Einigkeit diesbez&uuml;glich&hellip;unter der Oberfl&auml;che brodelt es bei weitem mehr als die &Ouml;ffentlichkeit wissen m&ouml;chte&hellip;deshalb werden wir auch nicht gefragt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11394\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[165,145,161],"tags":[],"class_list":["post-11394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-sozialstaat","category-wertedebatte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11394"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24370,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11394\/revisions\/24370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}