{"id":11397,"date":"2011-11-23T09:10:33","date_gmt":"2011-11-23T08:10:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11397"},"modified":"2016-06-01T11:50:31","modified_gmt":"2016-06-01T09:50:31","slug":"vorschlage-zur-beendigung-der-eurokrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11397","title":{"rendered":"Vorschl\u00e4ge zur Beendigung der Eurokrise"},"content":{"rendered":"<p>Die EFSF ist zu klein bemessen, um auch Italien zu sch&uuml;tzen, gleiches gilt f&uuml;r den ESM, der erst 2013 in Kraft treten soll. Solange es keinen &bdquo;Kreditgeber der letzten Zuflucht&ldquo; (Lender of Last Resort) gibt, der &uuml;ber ausreichende Munition verf&uuml;gt, droht der Eurozone ein ruin&ouml;ser Kampf um die Gunst der Finanzm&auml;rkte. Um was geht es? Will die Eurozone vermeiden, dass die Akteure an den Finanzm&auml;rkten f&uuml;r Staatsanleihen bestimmter Eurostaaten Zinsaufschl&auml;ge verlangen, die diese Staaten erst recht in eine fiskalische Notlage bringen, muss sie das Ausfallrisiko dieser Anleihen minimieren. Rendite (Zins) und Risiko geh&ouml;ren zusammen, nur eine glaubw&uuml;rdige Senkung des Risikos kann die Zinsen wieder in normale Dimensionen bringen.<br>\n<!--more--><br>\nF&uuml;r Staatsanleihen gibt es zwei Risikofaktoren &ndash; den Kreditausfall und das W&auml;hrungsrisiko, das auch mit der Inflation der Kreditw&auml;hrung verbunden ist. Letzteres spielt bei einer weltweit anerkannten W&auml;hrung, hinter der ein realwirtschaftliches Schwergewicht wie die Eurozone steht, eigentlich keine gro&szlig;e Rolle. Erst die Eurokrise selbst hat die M&ouml;glichkeit geschaffen, dass einzelne Staaten aus der W&auml;hrungsgemeinschaft ausscheiden k&ouml;nnten. Dies ist freilich eine negative R&uuml;ckkoppelung f&uuml;r das Risiko &ndash; Staaten, die ohnehin bereits im Abwertungsvisier der M&auml;rkte sind, steigen in der Risikobewertung abermals, da die Abwertungen erst die Gefahr eines Austritts dieser L&auml;nder aus der W&auml;hrungsgemeinschaft schaffen. S&auml;mtliche Gedankenspiele &uuml;ber eine Zweiteilung der Eurozone in einen Nord- und eine S&uuml;deuro sind daher brandgef&auml;hrlich, da ein S&uuml;deuro massiv abwerten w&uuml;rde und diese &ndash; wenn auch noch sehr hypothetische &ndash; Gefahr ein implizites W&auml;hrungsrisiko f&uuml;r Anleihen der Staaten darstellt, die nicht zum erlauchten Kreis der Nordeuro-L&auml;nder geh&ouml;ren. Wie so oft bei Finanzkrisen liegt hier die Gefahr einer selbsterf&uuml;llenden Prophezeiung vor &ndash; die Finanzm&auml;rkte reagieren auf angedachte Krisenszenarien und schaffen damit erst die Grundlagen, aus denen sich diese Krisenszenarien herleiten. Ohne ein felsenfestes Bekenntnis zum Euro ist daher jede L&ouml;sung, die sich an den Finanzm&auml;rkten orientiert, zum Scheitern verurteilt. <\/p><p>Bliebe der zweite Risikofaktor, die Gefahr eines Kreditausfalls. Das Beispiel Griechenland zeigt, dass diese Gefahr keinesfalls hypothetisch, sondern im Gegenteil sehr real ist. Um das Risiko eines Kreditausfalls zu minimieren, muss ein m&ouml;glichst solventer B&uuml;rge oder Mitschuldner f&uuml;r gef&auml;hrdete Staaten gewonnen werden. Die Summen, um die es mittlerweile geht, sind jedoch zu gro&szlig; sind, um eine nationalstaatliche L&ouml;sung zu finden. Wenn die Eurozone als Ganzes die Schulden Italiens garantieren w&uuml;rde, h&auml;tte dies einen Einfluss auf die Bonit&auml;t der B&uuml;rgen. Frankreich w&uuml;rde bei einer solchen L&ouml;sung beispielsweise sein AAA-Rating verlieren und selbst ins Visier der Spekulanten r&uuml;cken. F&uuml;hrt man diesen Teufelskreis fort, bliebe am Ende nur noch Deutschland als Fels in der Brandung, der f&uuml;r die Schulden der gesamten Eurozone haftet. Das ist &ouml;konomisch und politisch nicht denkbar und auch keinesfalls sinnvoll.<\/p><p>Der einzige &bdquo;Lender of Last Resort&ldquo;, der sowohl &uuml;ber die n&ouml;tige Munition verf&uuml;gt, als auch unabh&auml;ngig von den Finanzm&auml;rkten agieren kann, ist die europ&auml;ische Zentralbank EZB. Da die EZB &ndash; so wie jede Zentralbank &ndash; Geld schaffen kann, verf&uuml;gt sie sowohl theoretisch als auch praktisch &uuml;ber unbegrenzten Munitionsvorrat. Die EZB wurde in der letzten Woche bereits von so verschiedenen Stimmen wie Thomas Fricke, Paul Krugman, Nouriel Roubini bis hin zum Deutschbanker Thomas Mayer ins Spiel gebracht. Auch wenn der Begriff &bdquo;alternativlos&ldquo; zu recht als Unwort gilt &ndash; eine Einbeziehung der EZB bei der L&ouml;sung der Eurokrise ist in der Tat alternativlos.<\/p><p><em>Hinweis: Eine Erkl&auml;rung der Fachbegriffe und eine grobe Einf&uuml;hrung ins Thema finden Sie <a href=\"\/?p=11186\">hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Es gibt jedoch mehrere M&ouml;glichkeiten, wie man die EZB zur L&ouml;sung der Krise einsetzen k&ouml;nnte. Die von den Banken favorisierte Variante, die im kleineren Ma&szlig;stab bereits umgesetzt wird, ist, die EZB als eine Art &bdquo;Kursgarantin&ldquo; f&uuml;r die Anleihen der Eurostaaten einzusetzen. Die EZB kauft in diesem Szenario am Sekund&auml;rmarkt Anleihen, wenn diese einen bestimmten Kurs unterschreiten. Sie definiert somit einen &bdquo;Mindestwert&ldquo; oder spiegelbildlich einen &bdquo;Maximalzins&ldquo; f&uuml;r die Anleger. Solche St&uuml;tzungsk&auml;ufe finden bereits statt, doch sie sind allenfalls eine Notl&ouml;sung, da sie &bdquo;falsche Preise&ldquo; produzieren und dies auch den Marktteilnehmern bekannt ist. Wenn eine Bank beispielsweise wei&szlig;, dass die EZB bei einem bestimmten Preis intervenieren wird, orientiert sie ihre Gebote bei der Versteigerung neuer Anleihen (Prim&auml;rmarkt) auch an diesem &bdquo;Mindestwert&ldquo;. F&uuml;r die Banken ist dies ein wunderbares Gesch&auml;ftsmodell: Sie ersteigern Anleihen am Prim&auml;rmarkt zu einem Preis leicht unter dem &bdquo;Mindestwert&ldquo; und verkaufen diese Anleihen dann am Sekund&auml;rmarkt zum &bdquo;Mindestwert&ldquo; an die EZB weiter. Was f&uuml;r Banken ein lohnenswertes Arbitragegesch&auml;ft darstellt, hat f&uuml;r die Staaten jedoch den Nachteil, dass die Zinsen f&uuml;r neu ausgegebene Anleihen sich immer am &bdquo;Mindestwert&ldquo; bzw. &bdquo;Maximalzins&ldquo; orientieren. Es erscheint dabei nicht ersichtlich, warum die Banken &uuml;berhaupt an diesem Modell profitieren d&uuml;rfen, wenn die Anleihen im Endeffekt ohnehin bei der EZB landen.<\/p><p>Konsequenter w&auml;re es daher, der EZB Prokura zu geben, nicht nur am Sekund&auml;rmarkt, sondern auch direkt oder &uuml;ber ein sogenanntes Spezialvehikel mit Banklizenz am Prim&auml;rmarkt Anleihen kaufen zu k&ouml;nnen. Auch hier g&auml;be es verschiedene Varianten: Die EZB k&ouml;nnte auch am Prim&auml;rmarkt durch einen festgelegten &bdquo;Mindestwert&ldquo; bzw. &bdquo;Maximalzins&ldquo; bei der Versteigerung daf&uuml;r sorgen, dass sich die Verzinsung in vern&uuml;nftigen Dimensionen bewegt. Banken kriegen in diesem Fall nur dann den Zuschlag, wenn sie h&ouml;here Kurse und somit niedrigere Zinsen als die EZB bieten. <\/p><p>Selbst diese &ndash; relativ weitgehende &ndash; L&ouml;sung w&auml;re jedoch immer noch eine &bdquo;Notl&ouml;sung&ldquo; und somit Flickschusterei. F&uuml;r einen echten Befreiungsschlag m&uuml;sste die Staatsfinanzierung weitestgehend von den Finanzm&auml;rkten abgekoppelt werden. <\/p><p><em>Hierzu siehe: <a href=\"\/?p=9857\">Staatsfinanzierung als Subvention des Finanzsektors<\/a>.<\/em> <\/p><p>Die direkte Staatsfinanzierung &uuml;ber die EZB hat jedoch auch einen &ndash; auf den ersten Blick kurios erscheinenden &ndash; Nachteil. Staatsanleihen gelten zu Recht als m&uuml;ndelsicher und verschiedene Finanzdienstleister, wie beispielsweise Lebensversicherungen, sind qua Gesetz verpflichtet, einen gro&szlig;en Teil ihrer Kundengelder in Staatsanleihen aus dem eigenen W&auml;hrungsraum zu investieren. Wenn man dem Markt Papiere im Werte von mehr als sieben Billionen Euro (so hoch ist die Staatsverschuldung der Eurozone) entziehen w&uuml;rde, h&auml;tte dies auch massive Auswirkungen auf die Finanzm&auml;rkte. Eine tragf&auml;hige L&ouml;sung m&uuml;sste Anlegern also die M&ouml;glichkeit geben, weiterhin &uuml;ber Staatsanleihen risikoarme Kredite zu vergeben. Dies w&auml;re jedoch auch &uuml;ber das EZB-Modell m&ouml;glich. Auch Banken k&ouml;nnen bei der EZB Geld &bdquo;parken&ldquo; &ndash; daf&uuml;r bekommen sie von der EZB den Einlagesatz von derzeit 0,5%. Es w&auml;re also keinesfalls ausgeschlossen, dass auch Lebensversicherungen und andere Finanzdienstleister Geld bei der EZB &bdquo;parken&ldquo;, indem sie spezielle Anleihen kaufen.<\/p><p>Ein solches Modell k&ouml;nnte folgenderma&szlig;en aussehen:<\/p><ol>\n<li>Die EZB kauft den Eurostaaten ihre Anleihen mit einem vorher festgelegten pauschalen Zins ab, der je nach Laufzeit variiert. In unserem Beispiel soll dieser Zins bei 2,5% liegen.<\/li>\n<li>Ein Mechanismus muss festlegen, wie viele Anleihen die Staaten pro Jahr an die EZB verkaufen d&uuml;rfen. Es w&auml;re beispielsweise m&ouml;glich, dass &uuml;ber gestaffelte Zinskonditionen ein &bdquo;k&uuml;nstlicher Markteffekt&ldquo; implementiert wird. Wer beispielsweise mehr als 3% Neuverschuldung aufnehmen will, m&uuml;sste dann nicht 2,5%, sondern z.B. 5% f&uuml;r die Papiere bezahlen, die oberhalb des Grenzwertes liegen. Damit w&auml;re der grassierenden Angst vor dem hemmungslosen Gelddrucken und einer hohen Inflation der Boden entzogen.<\/li>\n<li>Die EZB haftet f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung der Schulden und gibt Eurobonds in H&ouml;he der von ihr vergebenen Staatskredite aus.<\/li>\n<li>Der Zins dieser Eurobonds sollte merklich niedriger sein als der Zins, den die Staaten bei der EZB zahlen &ndash; in unserem Beispiel soll er bei 1,25% (dem Leitzins) liegen. Zu diesem relativ niedrigen Zins k&ouml;nnen dann Investoren ausfallsichere Papiere erwerben. Dass 1,25% durchaus konkurrenzf&auml;hig sind, zeigt der Markt f&uuml;r amerikanische, deutsche und japanische Staatsanleihen, die aufgrund ihrer hohen Bonit&auml;t zu &auml;hnlichen Konditionen gehandelt werden.<\/li>\n<li>Am Ende der Kreditkette macht die EZB einen Zinsgewinn, da die Zinsen, die sie von den Staaten nimmt (2,5%) h&ouml;her sind, als die Zinsen, die sie den Investoren der Eurobonds (1,25%) zahlt. Diese Gewinne werden in ein Sonderverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrt, mit dem &ndash; nach einem zuvor festgelegten Schl&uuml;ssel &ndash; die bestehende Verschuldung der Staaten abgebaut wird.<\/li>\n<li>Bei der momentanen Gesamtverschuldung von sieben Billionen Euro l&auml;ge der Gewinn der EZB (die Zinsdifferenz zwischen 2,5% und 1,25%) bei 87,5 Mrd. Euro pro Jahr. Sollten die Finanzm&auml;rkte das Volumen der zur Verf&uuml;gung stehenden Eurobonds nicht voll aussch&ouml;pfen, l&auml;ge der Gewinn sogar noch h&ouml;her.<\/li>\n<\/ol><p>F&uuml;r die Staaten h&auml;tte dieses Modell viele Vorteile: Sie w&auml;ren bei einer Finanzplanung vollkommen unabh&auml;ngig von der Laune und dem Misstrauen der M&auml;rkte und auch die Macht der Ratingagenturen w&auml;re beschnitten. Da die eigentlichen Staatsanleihen nicht mehr auf den M&auml;rkten gehandelt werden, w&auml;ren die EZB-garantierten Eurobonds die einzigen Papiere, die &uuml;berhaupt von den Ratingagenturen bewertet werden m&uuml;ssten. Ein Papier, f&uuml;r das eine Zentralbank garantiert, kann nach finanzwissenschaftlichen Abw&auml;gungen ohnehin nur ein AAA-Rating haben &ndash; es gibt nun einmal keine gr&ouml;&szlig;ere Sicherheit als eine Zentralbankgarantie. <\/p><p>Gleichzeitig w&uuml;rde ein solches Modell jede Bef&uuml;rchtung vor einer erh&ouml;hten Inflation ausr&auml;umen, da es durch die abgestuften Zinss&auml;tze einen systemischen Schutz vor Missbrauch beinhaltet. Durch die Emission von Eurobonds eignet es sich ferner als &bdquo;sicherer Hafen&ldquo; f&uuml;r risikoscheue Anleger und private Finanzdienstleister, die Kundengelder im eigenen W&auml;hrungsraum und ohne gro&szlig;es Risiko anlegen m&uuml;ssen. Einzig und alleine der Bankensektor d&uuml;rfte ein solches Modell kategorisch ablehnen, da es das Ende der Subventionierung des Finanzsektors &uuml;ber Staatsanleihen darstellt. Mit einem solchen Modell w&auml;ren die Staaten dann endlich nicht mehr ein Spielball der Finanzm&auml;rkte und h&auml;tten damit die Handlungsfreiheit zur&uuml;ckerlangt, endlich die strukturellen realwirtschaftlichen Ungleichgewichte und Verwerfungen innerhalb der Eurozone abzubauen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/c98a520fcb5747059037fe8f8cce3e1a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EFSF ist zu klein bemessen, um auch Italien zu sch&uuml;tzen, gleiches gilt f&uuml;r den ESM, der erst 2013 in Kraft treten soll. Solange es keinen &bdquo;Kreditgeber der letzten Zuflucht&ldquo; (Lender of Last Resort) gibt, der &uuml;ber ausreichende Munition verf&uuml;gt, droht der Eurozone ein ruin&ouml;ser Kampf um die Gunst der Finanzm&auml;rkte. Um was geht es?<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11397\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,139,135],"tags":[672,507,283,637],"class_list":["post-11397","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-euro-und-eurokrise","category-finanzpolitik","tag-esmefsf","tag-ezb","tag-finanzmaerkte","tag-staatsanleihen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11397"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11397\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11399,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11397\/revisions\/11399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}