{"id":11406,"date":"2011-11-24T09:02:19","date_gmt":"2011-11-24T08:02:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406"},"modified":"2019-03-18T12:06:01","modified_gmt":"2019-03-18T11:06:01","slug":"hinweise-des-tages-1516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Eurobonds, Europolitik, die L&uuml;ge von der Systemrelevanz, wer die Welt beherrscht, Konzerne als Problem f&uuml;r die Demokratie, soziale Schieflage in Deutschland, Hartz-IV-Ausgaben des Bundes, Riester-Rente, S 21: Volksabstimmung und direkte Demokratie, Vorratsdatenspeicherung, Guttenberg schon wieder, Menschenrechte in &Auml;gypten, gute Arbeit, zum Tod von Georg Kreisler, zu guter Letzt. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h01\">Eurobonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h02\">Wolfgang M&uuml;nchau: Es ist die Politik, Dummkopf!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h03\">Anleger misstrauen deutschen Anleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h04\">Gef&auml;hrliches Spiel mit dem Euro-Ausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h05\">Economics joins the real world, at last<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h06\">Die L&uuml;ge von der Systemrelevanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h07\">Revealed &ndash; the capitalist network that runs the world<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h08\">Colin Crouch: Sind Konzerne ein Problem f&uuml;r die Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h09\">Verteilungsbericht: Soziale Schieflage in Deutschland ist Armutszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h10\">Hartz IV: Ausgaben des Bundes in den ersten zehn Monaten der Jahre 2005 bis 2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h11\">DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente: &ldquo;Rendite oft so schlecht wie beim Sparstrumpf&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h12\">S 21: Informationen zur Volksabstimmung und direkten Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h13\">EU-Vertragsverletzungsverfahren zur Vorratsdatenspeicherung endlich stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h14\">Staatsanwaltschaft Hof stellt Verfahren gegen Guttenberg gegen Geldauflagen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h15\">Amnesty-Bericht zu Menschenrechten in &Auml;gypten: &ldquo;In Tradition der Unterdr&uuml;ckung der Mubarak-&Auml;ra&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h16\">Jahrbuch Gute Arbeit 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h17\">Fernsehtipp: MONITOR &ndash; Donnerstag, 24.11.2011 um 21:45 Uhr im Ersten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h18\">Zum Tod von Georg Kreisler: Sie sterben uns alle weg&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11406#h19\">Zu guter Letzt: Ergebnisoffene Standortsuche f&uuml;r ein atomares Endlager<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11406&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurobonds<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IMK: Eurobonds und die Rolle der EZB<\/strong><br>\nSowohl die Einf&uuml;hrung von Eurobonds als auch das Engagement der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) beim Aufkauf von Staatsanleihen auf den Sekund&auml;rm&auml;rkten sind sinnvolle und notwendige Ans&auml;tze zur Bew&auml;ltigung der Vertrauenskrise im Euroraum. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Untersuchungen, die das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in letzter Zeit vorgelegt hat.<br>\n&ldquo;Die Krise ist nur mit Hilfe der EZB zu l&ouml;sen. Wenn die Zentralbank explizit erkl&auml;rt, dass sie bereit ist, notfalls auf dem Sekund&auml;rmarkt unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern aufzukaufen, w&auml;re das ein &uuml;berw&auml;ltigendes Signal gegen Hysterie und Spekulation auf den Anleihem&auml;rkten. Dazu braucht die EZB die entschiedene R&uuml;ckendeckung aller Mitgliedsstaaten. Es ist wie bei der Abschreckung im kalten Krieg: Man muss zeigen, dass man &uuml;ber wirksame Waffen verf&uuml;gt, um sie nie benutzen zu m&uuml;ssen&rdquo;, sagt Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK. &ldquo;Eurobonds w&uuml;rden die Position der EZB sinnvoll erg&auml;nzen. Deshalb ist es richtig, dass die Europ&auml;ische Kommission das Thema wieder aufgegriffen hat. Jetzt nicht zu handeln, ist &auml;u&szlig;erst riskant. Mittlerweile hat das grassierende Misstrauen an den Finanzm&auml;rkten auf Frankreich &uuml;bergegriffen. Es ist absehbar, dass Deutschland als n&auml;chster an der Reihe ist.&rdquo;<br>\nMehr Informationen finden Sie in folgenden Untersuchungen des IMK:<br>\nL&ouml;sung der Krise im Euroraum nur mit aktiver Rolle der EZB m&ouml;glich. Ohne die Hilfe der Europ&auml;ischen Zentralbank ist die Krise einzelner Eurol&auml;nder nicht mehr zu bew&auml;ltigen. Allein die EZB hat die Kapazit&auml;ten, um durch Aufk&auml;ufe von Staatsanleihen untragbare Zinsausschl&auml;ge auf den Finanzm&auml;rkten zu verhindern. Die bisherigen Erfahrungen mit den Interventionen am Sekund&auml;rmarkt f&uuml;r Staatsanleihen zeigen, dass die EZB dabei keinen Inflationsdruck erzeugt hat.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_38246.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung &ndash; PM zur Studie<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_67_2011.pdf\">Komplette Untersuchung [PDF &ndash; 205 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Eurobonds: Nur moderate Zinsaufschl&auml;ge zu erwarten.<\/strong><br>\nEurobonds k&ouml;nnen einen entscheidenden Beitrag zur L&ouml;sung der Schuldenkrise im Euroraum leisten, ohne dass die Zinsen f&uuml;r deutsche Staatskredite wesentlich steigen. Diesen Schluss lassen nach Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung die Erfahrungen mit bereits existierenden Formen von Eurobonds zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_37726.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung &ndash; PM<\/a><\/li>\n<li><strong>Risiken eines Schuldenschnitts in Griechenland kaum kalkulierbar<\/strong><br>\nNiedrigzinsstrategie mittels Eurobonds bietet Alternative. Die Risiken, die Griechenland und seinen Euro-Partnern bei einer Umschuldung drohen, bleiben unkalkulierbar. Keines der derzeit kursierenden Konzepte f&uuml;r einen Schuldenschnitt kann die drohenden Negativ-Wirkungen mit ausreichender Sicherheit abfangen. Darauf weist das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hin. Eine auf Eurobonds gest&uuml;tzte Niedrigzinsstrategie er&ouml;ffnet nach Analyse der &Ouml;konomen einen risiko&auml;rmeren Weg zur L&ouml;sung der Euro-Krise.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/6936_37423.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung &ndash; PM<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_63_2011.pdf\">Komplette Untersuchung [PDF &ndash; 390 KB]<\/a><br>\nQuelle f&uuml;r diese Ver&ouml;ffentlichung insgesamt: Eine Pressemitteilung des IMK (nicht im Netz)<\/li>\n<li><strong>Deutschland und die Eurobonds &ndash; Allein in Europa<\/strong><br>\nDer harte Widerstand von Angela Merkel gegen die geplante Einf&uuml;hrung von Euro-Bonds isoliert Deutschland: Vor dem Treffen mit Frankreichs Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy r&uuml;cken immer mehr EU-Partner von der Kanzlerin ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutschland-allein-in-europa-1.1196871\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Es ist die Politik, Dummkopf!<\/strong><br>\nFragen Sie sich doch einmal, wie die vor kurzem beschlossene Schuldenbremse den Spaniern helfen soll. Oder die von Angela Merkel vorgeschlagene Reform der europ&auml;ischen Vertr&auml;ge. Wenn man reinschreibt, dass alle eine Schuldenbremse brauchen und dass man die S&uuml;nder vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof zitiert, wie Merkel vorschl&auml;gt, was hilft das einem Land, das die Regeln immer einhielt? Ich bin daher nicht im Geringsten &uuml;berrascht, dass sich die Finanzm&auml;rkte f&uuml;r die Schuldenbremse und die vorgeschlagenen Vertrags&auml;nderungen &uuml;berhaupt nicht interessieren. Im Gegenteil, sie f&uuml;rchten nichts mehr als eine weitere Runde von Sparma&szlig;nahmen, die die notwendige realwirtschaftliche Anpassung der s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder weiter erschweren wird. In den Tagen nach dem Wahlsieg der spanischen Konservativen unter ihrem zuk&uuml;nftigen Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy knallten die Zinsen kr&auml;ftig in die H&ouml;he, weil die M&auml;rkte jetzt genau das f&uuml;rchten.<br>\nWer Ursache und Wirkung einer Krise missversteht, wird sie nicht l&ouml;sen. Das ist das eigentliche Problem mit unseren kombinierten Fiskal- und Inflationsl&uuml;gen. Mit Sparen kommt man aus dieser Krise nicht raus. Auch nicht mit Strukturreformen. Erst recht nicht mit falsch motivierten europ&auml;ischen Vertrags&auml;nderungen. Die Krise ist mittlerweile derart weit fortgeschritten, dass ohne die EZB nichts mehr geht. Und ohne Euro-Bonds ebenfalls nicht. &ndash; Der Grund f&uuml;r den Pessimismus besteht darin, dass wir nur noch wenig Zeit haben, maximal ein oder zwei Monate. Man kann einfach nicht mehr davon ausgehen, dass es der Politik gelingen wird, in dieser kurzen Zeit die verfestigten Narrative zu &auml;ndern und dann daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,799429,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Anleger misstrauen deutschen Anleihen<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik gilt in der Schuldenkrise als Hafen der Sicherheit. Doch selbst Deutschland wird eine zehnj&auml;hrige Anleihe &uuml;ber 6 Mrd. Euro nicht komplett los. Experten sprechen von einem &ldquo;absoluten Desaster&rdquo; &ndash; und generellem Misstrauen gegen den Euro.<br>\nMussten bislang vor allem die kriselnden Staaten bei ihren Anleiheauktionen leiden, hat es jetzt auch die Bundesrepublik erwischt. Bei der Auktion zehnj&auml;hriger Bundesanleihen konnte das geplante Volumen von 6 Mrd. Euro nicht erreicht werden. F&uuml;r 35 Prozent der Emission fehlte ausreichendes Interesse, Gebote lagen nur f&uuml;r 3,889 Mrd. Euro vor. Die durchschnittliche Rendite bei der Zuteilung betrug 1,98 Prozent. &ldquo;Es ist besorgniserregend, dass die beste Bonit&auml;t Europas sich nicht im geplanten Umfang refinanzieren konnte&rdquo;, sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. &ldquo;Wir werten das als Misstrauensvotum gegen die Euro-Zone.&rdquo; John Davis von der WestLB sprach davon, dass dies ein Zeichen sei, dass die Euro-Krise jetzt auch Deutschland erreicht habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:euro-krise-anleger-misstrauen-deutschen-anleihen\/60133084.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliches Spiel mit dem Euro-Ausstieg<\/strong><br>\nEin Bankrott Griechenlands au&szlig;erhalb der Eurozone w&auml;re das ung&uuml;nstigste Szenario<br>\nErstmals wurde auf h&ouml;chster politischer Ebene der Hinauswurf eines Mitgliedstaats aus der Eurozone erwogen. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy haben die griechische Regierung vor die Wahl gestellt: Entweder Griechenland erf&uuml;llt alle Auflagen von EU und Internationalem W&auml;hrungsfonds oder es muss die Eurozone verlassen. Auf den ersten Blick ist diese harte Strategie aufgegangen, denn der griechische Premier hat das angek&uuml;ndigte Referendum zur&uuml;ckgezogen. In Athen hat eine &Uuml;bergangsregierung unter dem fr&uuml;heren stellvertretenden Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank, Loukas Papadimos, die Umsetzung der Reformen &uuml;bernommen. Gleichzeitig hat sich das Spektrum scheinbarer politischer L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Verschuldungskrise erweitert. Der Austritt oder das Hinausdr&auml;ngen eines Landes aus der Eurozone sind kein Tabu mehr, auch wenn daf&uuml;r die Rechtsgrundlage in der EU fehlt. &raquo;Saubere&laquo; oder &raquo;einfache&laquo; L&ouml;sungen, als die sie mitunter gehandelt werden, sind sie jedoch nicht. Ein griechischer Staatsbankrott mit gleichzeitigem Euro-Austritt w&auml;re verheerend f&uuml;r die EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swp-berlin.org\/de\/produkte\/swp-aktuell-de\/swp-aktuell-detail\/article\/euro_ausstieg_griechenlands_waere_riskant.html\">SWP-Aktuell&nbsp;2011\/A 54, November 2011, 8 Seiten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Economics joins the real world, at last<\/strong><br>\nTo paraphrase the economist John Maynard Keynes, society is controlled by defunct thinking.<br>\nOnce upon a time, economists assumed that humans were perfectly rational and had access to all the information they needed. This statement is so plainly untrue that some may be surprised that it ever took hold. Nevertheless it made for simple theories that were easy to work with and that&rsquo;s why, over the decades, economic thinking was influenced by a &ldquo;dark love of inappropriate scientific elegance&rdquo;, as Emanuel Derman, a financial engineer, put it (see &ldquo;How mathematical modelling seduced Wall Street&rdquo;).<br>\nFortunately, there&rsquo;s been much progress in connecting economics with the real world. In &ldquo;Revealed &ndash; the capitalist network that runs the world&rdquo;, we report the extent to which a few companies control the global economy, and the perils of them being too tightly interconnected, before examining the benefits of placing a realistic value on humanity&rsquo;s long-term future.<br>\nIn recent issues we have highlighted ways that scientific research can shape economics, such as incorporating thinking from ecology. As Keynes remarked, the difficulty lies not so much in developing new ideas as escaping the clutches of the old ones.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.newscientist.com\/article\/mg21228353.600-economics-joins-the-real-world-at-last.html\">NewScientist<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S. aus den USA:<\/strong> Da ich selbst Oekonom bin und manchmal an der Kunstfigur des homo oeconomicus verzweifelt bin, bis ich meinen Frieden damit gemacht habe, indem ich sie als moegliches Erklaerungsprinzip fuer Verhalten grosser Gruppen, immer cum  grano salis  genutzt habe, verfolge ich die Diskussionen darueber und ueber die anderen Annahmen immer noch gern.<br>\nIm Laufe der Jahre ist ja etwas Merkwuerdiges passiert. In den sechziger und siebziger Jahren haben die Oekonomen, meiner Meinung nach zu Recht, darum gekaempft, zum Beispiel in der Energiepolitik auch oekonomische Sichtweisen einzufuehren. Damals herrschte ja die juristische Sicht &ldquo;oeffentliche Versorgung&rdquo; vor und in der Energiewirtschaft selbst die Ingenieure.<br>\nDann hat diese oekonomische Sicht einen Siegeszug angetreten, der zu der Meinung fuehrte, alles muesse sich dem Effizienzprinzip unterordnen. Das Analyse-instrument des Oekonomen wurde nicht nur in der Quantifizierung von bisher nicht beachteten Kosten und der Abwaegung zwischen den energiepolitischen Zielen eingesetzt, was ja hilfreich sein kann, sondern als Richtlinie fuer Politik verabsolutiert, wobei die aktuellen Marktdaten gern als proxy fuer die wahren Werte genommen wurden. Dass man ausserdem manche Aspekte wie Endlagerrisiken oder Proliferationsrisiken moeglicherweise gar nicht in ein oekonomische Abwaegungskalkuel einbeziehen sollte, wurde gar nicht thematisiert.<br>\nHeute treffe ich in Diskussionen gerade ueber den richtigen Kurs der Energiepolitik in Entwicklungslaendern nicht nur auf Oekonomiekollegen, die aufgrund ihrer Ausbildung und der Orientierung der Organisation alles durch die oekomische Brille betrachten, insbesondere die jungen, die noch wenig (gescheiterte) Umsetzungserfahrung haben, sondern auch auf Ingenieure, die die oekonomische Sichtweise verinnerlicht haben und ausserdem den &ldquo;Markt&rdquo; als massgeblich auch fuer die Politik betrachten, also poltische &ldquo;Eingriffe&rdquo; nur im Fall von &ldquo;Marktversagen&rdquo; fuer vertretbar halten.<br>\nManchmal sind das die Schlimmsten, da sie die oekonomischen &ldquo;Gesetze&rdquo; verabsolutieren und nicht gut verstehen, dass Oekonomie schliesslich auch immer noch eine Sozialwissenschaft ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die L&uuml;ge von der Systemrelevanz<\/strong><br>\nDie Finanzwirtschaft hat die Politik im Griff und warum? Weil jede Bank f&uuml;r &ldquo;systemrelevant&rdquo; erkl&auml;rt wird. System hat aber nur die L&uuml;ge, meint der Sozialdemokrat Albrecht M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/kapitalismus\/euro-krise-die-luege-von-der-systemrelevanz-11537333.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Revealed &ndash; the capitalist network that runs the world<\/strong><br>\nAs protests against financial power sweep the world this week, science may have confirmed the protesters&rsquo; worst fears. An <a href=\"http:\/\/arxiv.org\/PS_cache\/arxiv\/pdf\/1107\/1107.5728v2.pdf\">analysis [PDF &ndash; 2 MB]<\/a> of the relationships between 43,000 transnational corporations has identified a relatively <a href=\"http:\/\/www.newscientist.com\/article\/mg21228354.500-revealed--the-capitalist-network-that-runs-the-world.html#bx283545B1\">small group of companies<\/a>, mainly banks, with disproportionate power over the global economy&hellip;<br>\nThe Zurich team can. From Orbis 2007, a database listing 37 million companies and investors worldwide, they pulled out all 43,060 TNCs and the share ownerships linking them. Then they constructed a model of which companies controlled others through shareholding networks, coupled with each company&rsquo;s operating revenues, to map the structure of economic power.<br>\nThe work, to be published in PLoS One, revealed a core of 1318 companies with interlocking ownerships (see image). Each of the 1318 had ties to two or more other companies, and on average they were connected to 20. What&rsquo;s more, although they represented 20 per cent of global operating revenues, the 1318 appeared to collectively own through their shares the majority of the world&rsquo;s large blue chip and manufacturing firms &ndash; the &ldquo;real&rdquo; economy &ndash; representing a further 60 per cent of global revenues.<br>\nWhen the team further untangled the web of ownership, it found much of it tracked back to a &ldquo;super-entity&rdquo; of 147 even more tightly knit companies &ndash; all of their ownership was held by other members of the super-entity &ndash; that controlled 40 per cent of the total wealth in the network. &ldquo;In effect, less than 1 per cent of the companies were able to control 40 per cent of the entire network,&rdquo; says Glattfelder. Most were financial institutions. The top 20 included Barclays Bank, JPMorgan Chase &amp; Co, and The Goldman Sachs Group.\n<p>The top 50 of the 147 superconnected companies<\/p>\n<p>1. Barclays plc<br>\n2. Capital Group Companies Inc<br>\n3. FMR Corporation<br>\n4. AXA<br>\n5. State Street Corporation<br>\n6. JP Morgan Chase &amp; Co<br>\n7. Legal &amp; General Group plc<br>\n8. Vanguard Group Inc<br>\n9. UBS AG<br>\n10. Merrill Lynch &amp; Co Inc<br>\n11. Wellington Management Co LLP<br>\n12. Deutsche Bank AG<br>\n13. Franklin Resources Inc<br>\n14. Credit Suisse Group<br>\n15. Walton Enterprises LLC<br>\n16. Bank of New York Mellon Corp<br>\n17. Natixis<br>\n18. Goldman Sachs Group Inc<br>\n19. T Rowe Price Group Inc<br>\n20. Legg Mason Inc<br>\n21. Morgan Stanley<br>\n22. Mitsubishi UFJ Financial Group Inc<br>\n23. Northern Trust Corporation<br>\n24. Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale<br>\n25. Bank of America Corporation<br>\n26. Lloyds TSB Group plc<br>\n27. Invesco plc<br>\n28. Allianz SE 29. TIAA<br>\n30. Old Mutual Public Limited Company<br>\n31. Aviva plc<br>\n32. Schroders plc<br>\n33. Dodge &amp; Cox<br>\n34. Lehman Brothers Holdings Inc*<br>\n35. Sun Life Financial Inc<br>\n36. Standard Life plc<br>\n37. CNCE<br>\n38. Nomura Holdings Inc<br>\n39. The Depository Trust Company<br>\n40. Massachusetts Mutual Life Insurance<br>\n41. ING Groep NV<br>\n42. Brandes Investment Partners LP<br>\n43. Unicredito Italiano SPA<br>\n44. Deposit Insurance Corporation of Japan<br>\n45. Vereniging Aegon<br>\n46. BNP Paribas<br>\n47. Affiliated Managers Group Inc<br>\n48. Resona Holdings Inc<br>\n49. Capital Group International Inc<br>\n50. China Petrochemical Group Company<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.newscientist.com\/article\/mg21228354.500-revealed--the-capitalist-network-that-runs-the-world.html?full=true&amp;print=true\">New Scientist<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Colin Crouch: Sind Konzerne ein Problem f&uuml;r die Demokratie?<\/strong><br>\nDurch unsere Regierungen wurde offenbar, wie abh&auml;ngig wir von den deregulierten Banken sind, egal wie unverantwortlich diese sich verhalten; tats&auml;chlich, umso schlimmer sie sich verhalten, desto abh&auml;ngiger werden wir, weil das hemmungsloseste Verhalten die h&ouml;chsten Profite einbringt&hellip;<br>\nTats&auml;chlich aber sind die Regierungen aus verschiedenen Gr&uuml;nden nicht in der Lage, ihre eigenen Interessen von denen der gro&szlig;en Investmentbanken zu trennen. Und genau an diesem Punkt wird deutlich, dass die Krise von 2008 nicht nur ein gro&szlig;es &ouml;konomisches Problem darstellt, sondern zu einer Herausforderung f&uuml;r die westlichen Demokratien selbst wird.<br>\nSo ist es, um mit dem extremsten Fall zu beginnen, unklar, ob die US-Regierung als eine vom Bankensektor des Landes getrennte Institution betrachtet werden kann&hellip;<br>\nIn der Annahme, dass praktisch alle M&auml;rkte, mit Ausnahme des Arbeitsmarktes (wo die Gewerkschaften sich einzumischen versuchen) und der &ouml;ffentlichen Ausgaben (die nicht marktf&ouml;rmig sind), perfekt funktionieren, folgen die Regeln der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion ausnahmslos der neoliberalen &ouml;konomischen Theorie. Demnach m&uuml;ssen alle harten Anpassungen an &ouml;konomische Problemlagen vom Faktor Arbeit (in Form von Lohnsenkungen oder Arbeitslosigkeit) und den &ouml;ffentlichen Ausgaben (die reduziert werden sollen und damit die Arbeitslosigkeit weiter erh&ouml;hen) vollzogen werden. Es gibt hingegen keinen Mechanismus, der zu verstehen gibt, warum die Finanzinstitutionen in einer Weise agierten, die zu einem schwerwiegenden Marktversagen f&uuml;hrt. Dem entsprechend m&uuml;ssen die Banken gesch&uuml;tzt werden, da sie lediglich in ihrer Rolle als externe Sachverst&auml;ndige gesehen werden, deren positive Einsch&auml;tzung f&uuml;r die Reputation der gemeinsamen W&auml;hrung erforderlich ist. Die Banken werden nicht als Marktteilnehmer betrachtet, deren ureigenes Verhalten fehlerhaft sein kann und deshalb einer Korrektur bed&uuml;rfte.<br>\nDies waren zumindest die anf&auml;nglichen Annahmen hinter der Herangehensweise an die Krise Griechenlands und einiger anderer L&auml;nder. Letztendlich wurde die Undurchf&uuml;hrbarkeit einer solchen Strategie eingesehen; die Gesellschaft Griechenlands kann die volle Last schlichtweg nicht tragen, ohne dass ihre Wirtschaft komplett kollabiert. Die Banken, die Griechenland Geld geliehen haben, mussten einen Teil der Last &uuml;bernehmen. Dies war jedoch ein un&uuml;bliches Ma&szlig;nahmenpaket. Dessen ungeachtet bleiben die &uuml;bergeordneten Regeln, nach denen sich die Lasten auf den Faktor Arbeit und die Sozialausgaben konzentrieren, intakt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/12-2011\/++co++3231b978-15cc-11e1-6a89-001ec9b03e44\">Gegen Blende, DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verteilungsbericht: Soziale Schieflage in Deutschland ist Armutszeugnis<\/strong><br>\nDie Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland ist in den vergangen 15 Jahren massiv auseinander gegangen, Deutschland rutscht immer mehr in eine soziale Schieflage. Zu diesem Ergebnis kommt der Verteilungsbericht 2011 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Titel &sbquo;Aufschwung f&uuml;r alle sichern!&rsquo; &bdquo;Unser Wirtschaftssystem ist dabei, seine politische und soziale Legitimation zu verspielen, die auch auf einem f&uuml;r alle wachsenden Wohlstand fu&szlig;t&ldquo;, warnte Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Berlin.<br>\nDie Besch&auml;ftigten haben real heute weniger in der Tasche als zur Jahrtausendwende. Die Reall&ouml;hne sind in Deutschland im Zeitraum von 2000 bis 2009 um 4,5 Prozent gesunken.<br>\nAnders sieht es bei der Profitquote aus, dem Anteil der Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen am Volkseinkommen. Sie ist von 27,9 Prozent im Jahr 2000 auf nunmehr 33,5 Prozent gestiegen. Dabei spielen die Einkommen aus Verm&ouml;genspositionen der Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Rund ein Viertel ihrer Gewinne (24 Prozent) erzielen die Kapitalgesellschaften aus Verm&ouml;genseinkommen. Statt in neue Produktionsanlagen oder in Forschung und Entwicklung zu investieren, werden Betriebs&uuml;bersch&uuml;sse immer st&auml;rker auf den internationalen Finanz- und Kapitalm&auml;rkten angelegt&hellip;<br>\nDie Behauptung, Deutschland sei ein Hochsteuerland f&uuml;r Unternehmen, bezeichnete Claus Matecki als &bdquo;M&auml;rchen&ldquo;. Nur 5,1 Prozent des deutschen Steueraufkommens stamme aus der Unternehmensbesteuerung. Im OECD-Vergleich sei dies der niedrigste Anteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++172fcc62-15b0-11e1-6a7f-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/DGB-Verteilungsbericht-2011-23.gif\" alt=\"DGB Verteilungsbericht 2011\" title=\"DGB Verteilungsbericht 2011\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++a93480c4-1508-11e1-4067-00188b4dc422\">DGB Verteilungsbericht, Seite 23 [PDF &ndash; 2.7 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV: Ausgaben des Bundes in den ersten zehn Monaten der Jahre 2005 bis 2011<\/strong><br>\nF&uuml;r die &bdquo;Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (Hartz IV) wurden vom Bund in den&nbsp;ersten&nbsp;zehn Monaten&nbsp;des laufenden Haushaltsjahres (2011) 8,2 Prozent weniger ausgegeben als in den&nbsp;ersten zehn Monaten des Haushaltsjahres 2010. Die Ausgaben f&uuml;r das Arbeitslosengeld II, der gr&ouml;&szlig;te Teil der Hartz IV-Ausgaben des Bundes, lagen&nbsp;13,1 Prozent (2,5 Milliarden Euro) unter den Ausgaben in den ersten zehn Monaten des Jahres 2010. Dies geht aus dem am gestrigen Montag (21. November&nbsp;2011) ver&ouml;ffentlichten Monatsbericht des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) hervor.<br>\nNoch nie zuvor wurde vom Bund in den ersten zehn Monaten&nbsp;eines Haushaltsjahres weniger f&uuml;r &bdquo;Hartz IV&ldquo; ausgegeben als in den&nbsp;ersten&nbsp;zehn Monaten&nbsp;dieses Jahres. (27,4 Milliarden Euro)<br>\nNachrichtlich: Gesch&auml;tzte 1,0 Milliarden Euro der insgesamt 27,4 Milliarden Euro wurden den L&auml;ndern f&uuml;r &bdquo;Bildung und Teilhabe&ldquo; (einschlie&szlig;lich Mittagessen Hortkinder\/Schulsozialarbeit und Verwaltungskosten) &uuml;berwiesen. Wie viel davon tats&auml;chlich f&uuml;r diese Leistungen ausgegeben wurde, ist unbekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/197-hartz-iv-ausgaben-des-bundes-jan-okt-2005-2011.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente: &ldquo;Rendite oft so schlecht wie beim Sparstrumpf&rdquo;<\/strong><br>\nSchlechte Rendite, hohe Geb&uuml;hren, intransparente Kalkulationsgrundlagen: F&uuml;r die ersten zehn Jahre der Riester-Rente zieht das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine entt&auml;uschende Bilanz. &bdquo;Die Riester-Produkte haben sich seit ihrer Einf&uuml;hrung zu Ungunsten der Sparer entwickelt&ldquo;, sagt die DIW-Expertin f&uuml;r Verbraucherpolitik Kornelia Hagen. Daf&uuml;r seien insbesondere eine unzureichende Regulierung der Kalkulationsregeln und eine Verschlechterung der staatlichen Zertifizierung verantwortlich.<br>\nBislang haben auch nur knapp 40 Prozent der Anspruchsberechtigten einen Riestervertrag abgeschlossen. Im unteren Einkommensbereich sind es sogar deutlich weniger.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.389201.de\">DIW PM<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.389130.de\/11-47.pdf\">DIW Wochenbericht [PDF &ndash; 410 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>S 21: Informationen zur Volksabstimmung und direkten Demokratie<\/strong><br>\nAm 27.11.2011 findet die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 statt. Mehr Demokratie e.V. empfiehlt allen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, diese Chance der aktiven Mitbestimmung zu nutzen und an der ersten Volksabstimmung in Baden-W&uuml;rttemberg teilzunehmen. Egal ob f&uuml;r oder gegen das K&uuml;ndigungsgesetz, jede Stimme ist ein Votum f&uuml;r mehr direkte Demokratie!<br>\nIn diesem Informationsblatt finden Sie Antworten zu m&ouml;glichen Fragen und Problemen, die sich durch die Volksabstimmung ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mitentscheiden.de\/va_info_s21.html\">Mehr Demokratie Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Vertragsverletzungsverfahren zur Vorratsdatenspeicherung endlich stoppen!<\/strong><br>\n&bdquo;Das von Bundesregierung und EU bisher unter Verschluss gehaltene zweite Mahnschreiben der EU-Kommission zur Vorratsdatenspeicherung vom 27.10.2011 ist heute vom AK Vorrat ver&ouml;ffentlicht worden. EU-Innenkommissarin Malmstr&ouml;m fordert die Bundesregierung darin auf, bis Jahresende eine sechsmonatige Vorratsspeicherung von Verbindungs- und Standortdaten aller Nutzer von Telefonfestnetz, Mobilfunk, Internet-Telefonie und E-Mail wieder einzuf&uuml;hren. Geschieht dies nicht, kann die EU-Kommission Klage vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof erheben. Dieser kann dann eine Strafzahlung verh&auml;ngen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/509\/79\/lang,de\/\">Pressemitteilung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung, darin auch das Schreiben der EU-Kommission vom 27. Oktober 2011 im Wortlaut<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaft Hof stellt Verfahren gegen Guttenberg gegen Geldauflagen ein<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft Hof hat das Verfahren gegen den fr&uuml;heren Verteidigungsminister zu Guttenberg wegen der Plagiats-Vorw&uuml;rfe gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt. Wie die Anklagebeh&ouml;rde mitteilte, muss Guttenberg 20.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe zahlen. Im Gegenzug wird die Hauptverhandlung nicht er&ouml;ffnet. Die Ermittlungen lauteten auf den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung. Die Staatsanwaltschaft hatte in 23 Passagen strafrechtlich relevante Verst&ouml;&szlig;e entdeckt. Weil der entstandene wirtschaftliche Schaden f&uuml;r die Urheber aber marginal sei, sei das Verfahren eingestellt worden. Guttenberg war wegen der Vorw&uuml;rfe Anfang M&auml;rz als Verteidigungsminister zur&uuml;ckgetreten. Der Doktortitel wurde ihm aberkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201111231400\/5\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Insgesamt haben die Ermittler lediglich 23 F&auml;lle von strafrechtlich relevanten Urheberrechtsverst&ouml;&szlig;en gefunden. Die Verst&ouml;&szlig;e gegen das wissenschaftliche Zitiergebot sind dagegen sehr viel gr&ouml;&szlig;er &ndash; mehr als die H&auml;fte von Guttenbergs Doktorarbeit gilt als&nbsp;abgekupfert.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/ermittlungen-zu-guttenbergs-plagiatsaffaere-eingestellt-ein-promi-bonus-ist-nicht-zu-erkennen-1.1197574\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amnesty-Bericht zu Menschenrechten in &Auml;gypten: &ldquo;In Tradition der Unterdr&uuml;ckung der Mubarak-&Auml;ra&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Folter und unfaire Prozesse: Menschenrechtler werfen den Milit&auml;rs in &Auml;gypten vor, die Tradition der Unterdr&uuml;ckung aus der Mubarak-&Auml;ra fortzusetzen. Doch die Aktivisten lassen sich nicht unterkriegen: Sie versammeln sich zum &ldquo;Marsch der Millionen&rdquo; auf dem Tahrir-Platz. Bereits am Morgen kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/amnesty-bericht-zu-menschenrechten-in-aegypten-schlimmer-als-zu-zeiten-mubaraks-1.1196045\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/sites\/impact.amnesty.org\/files\/2011%20-%2011%20-%20Broken%20Promises%20(English).pdf\">&bdquo;Broken Promises: Egypt&rsquo;s Military Rulers Erode Human Rights&rdquo; bei Amnesty International (Englisch) [PDF &ndash; 510 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jahrbuch Gute Arbeit 2012<\/strong><br>\nDas neue Jahrbuch Gute Arbeit 2012 mit dem&nbsp;Schwerpunkt &ldquo;Zeitbombe Arbeitsstress: Befunde, Strategien, Regelungsbedarf&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/111124_Gute-Arteit-Inhaltsverzeichnis.pdf\">Inhaltsverzeichnis [PDF &ndash; 111 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Einzelexemplar f&uuml;r die Sonderausgabe der IG Metall kostet lediglich 6,40 Euro und kann <a href=\"upload\/pdf\/111124_jahrbuch_gute_arbeit_2012_bestellschein_igm.pdf\">hier bestellt werden [PDF &ndash; 405 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fernsehtipp: MONITOR &ndash; Donnerstag, 24.11.2011 um 21:45 Uhr im Ersten<\/strong><br>\nHier die Themen:<br>\n1. Trotz des Aids-Skandals: Kassen wollen wieder gemischtes Blut<br>\n2. Ausweichman&ouml;ver: Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche<br>\n3. Italiens Euro-Krise: Welche Rolle spielen deutsche Banken?<br>\n4. Schie&szlig;training und Waffen f&uuml;r Neonazis * alles ganz legal<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zum Tod von Georg Kreisler: Sie sterben uns alle weg&hellip; <\/strong><br>\nKreisler machte Mut. Wieder ein Mutmacher weniger. Bleiben uns all die mitl&auml;uferischen und vermainstreamten K&uuml;nstler und K&uuml;nstleroide, die hin und wieder wutb&uuml;rgerlich entbrannt so tun, als w&uuml;rden sie der politischen und wirtschaftlichen Macht fernstehen, um just bei irgendwelchen ministerialen Aktionen als Werbefigur herzuhalten. K&uuml;rzlich Degenhardt &ndash; jetzt Kreisler. Die Unbeugsamen, die den Mainstream, diesen Malstrom, mieden und die sich kein Blatt auf den Mund klebten, sie sterben aus. Uns bleiben daf&uuml;r Bierm&auml;nner, einst Dissidenten, heute herrschaftliche Nachbeter, die mit der Macht speisen und sich schon f&uuml;r kritisch erachten, weil sie vor der Kanzlerin keinen Schlips tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/11\/sie-sterben-uns-alle-weg.html\">ad sinistram<\/a>\n<p>Hier ein Lied von Georg Kreisler aus dem Jahre 1997(!), wo Kreisler sehr zutreffend beschrieb, was die Folgen der Politik des starken Euros sein k&ouml;nnten:<\/p>\n<p><strong>Der Euro<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BgqCNLxqk-0&amp;feature=related\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ergebnisoffene Standortsuche f&uuml;r ein atomares Endlager<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Eurobonds, Europolitik, die L&uuml;ge von der Systemrelevanz, wer die Welt beherrscht, Konzerne als Problem f&uuml;r die Demokratie, soziale Schieflage in Deutschland, Hartz-IV-Ausgaben des Bundes, Riester-Rente, S 21: Volksabstimmung und direkte Demokratie, Vorratsdatenspeicherung, Guttenberg schon wieder, Menschenrechte in &Auml;gypten, gute Arbeit, zum Tod von Georg Kreisler, zu guter Letzt. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11406","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11406"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50261,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11406\/revisions\/50261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}