{"id":114108,"date":"2024-04-21T13:00:03","date_gmt":"2024-04-21T11:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114108"},"modified":"2024-04-19T23:06:30","modified_gmt":"2024-04-19T21:06:30","slug":"haiti-neokoloniales-scheitern-und-die-ewige-bestrafung-seiner-wuerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114108","title":{"rendered":"Haiti: Neokoloniales Scheitern und die \u201eewige Bestrafung seiner W\u00fcrde&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Die aktuelle Krise in Haiti ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte von Kolonialismus und Abh&auml;ngigkeit. Die filmreife Flucht von mehr als 3.600 Gefangenen, ein Sturm bewaffneter Angriffe und der anschlie&szlig;ende R&uuml;cktritt des bedrohten und in Puerto Rico gestrandeten Premierministers Ariel Henry haben Haiti f&uuml;r einige Tage ins Rampenlicht der gro&szlig;en Medienkonsortien ger&uuml;ckt und ein trauriges Bild des Landes gezeichnet: Das kleine karibische Land, das &auml;rmste der westlichen Hemisph&auml;re &ndash; oder besser gesagt, das verarmteste &ndash; scheint praktisch vom organisierten Verbrechen regiert zu werden. Wie kam es zu diesem institutionellen Machtvakuum, wie kam es zur Paramilitarisierung seines Territoriums, und ist Haiti das gro&szlig;e Labor f&uuml;r die neuen Herrschaftsstrategien&nbsp;<em>made in USA<\/em>? Von <strong>Gerardo Szalkowicz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas haitianische Volk hat eine Geschichte des beeindruckenden Widerstands und damit verbundener Trag&ouml;dien. Es f&uuml;hrte die erste Schwarze Revolution an, aus der das erste unabh&auml;ngige Land Amerikas und das erste Land der Welt hervorging, das die Sklaverei abschaffte. F&uuml;r seine Freiheit musste es eineinhalb Jahrhunderte lang eine danteske Entsch&auml;digung an Frankreich zahlen. 1915 landeten die US-Marines in Port-au-Prince und blieben dort fast 20 Jahre lang, was die l&auml;ngste Besatzung in der Geschichte der USA war.<\/p><p>Es folgte eine lange Zeit blutiger Diktaturen und ausl&auml;ndischer Interventionen, die eine Elite hervorbrachten, die von der Vormundschaft westlicher M&auml;chte abh&auml;ngig ist. Nichts, was im letzten Jahrhundert geschah, entging dem Einfluss Washingtons.<\/p><p>Haiti war auch ein Beispiel daf&uuml;r, ultrarechte Regierungen zu etablieren. Die institutionelle Schw&auml;che des Landes vertiefte sich mit der betr&uuml;gerischen Macht&uuml;bernahme der ultrakonservativen PHTK im Jahr 2011, zun&auml;chst unter der Pr&auml;sidentschaft von Michel Martelly und dann unter dem Bananenunternehmer Jovenel Mo&iuml;se.<\/p><p>Das Erdbeben von 2010, bei dem mehr als 200.000 Menschen starben und Millionen vertrieben wurden, ebnete den Weg f&uuml;r den &bdquo;humanit&auml;ren Interventionismus&rdquo; der Nichtregierungsorganisationen, der die Abh&auml;ngigkeit vom Ausland verst&auml;rkte.<\/p><p>Nachdem Mo&iuml;se sich geweigert hatte, Wahlen auszurufen, musste der Kongress 2020 seine Arbeit einstellen, was zu einer politischen Krise f&uuml;hrte, die im Juli 2021 in der Ermordung Mo&iuml;ses durch kolumbianische und US-amerikanische Paramilit&auml;rs gipfelte. Ariel Henry, der von Mo&iuml;se nur zwei Tage vor seiner Ermordung zum Premierminister ernannt wurde, &uuml;bernahm mit Unterst&uuml;tzung der USA und Europas die F&uuml;hrung. Aber auch Henry wollte zu lange an der Macht bleiben und ist nun gest&uuml;rzt.<\/p><p>In diesem letzten Kapitel trat ein neuer Faktor auf den Plan: die wachsende Zahl krimineller Banden als Hauptakteure. W&auml;hrend Henry in Kenia &uuml;ber die Ankunft einer Milit&auml;rmission verhandelte, entfesselte eine Allianz bewaffneter Gruppen eine heftige Welle der Gewalt: Sie blockierten den Flughafen, pl&uuml;nderten H&auml;fen, griffen Polizeistationen an und schafften es, 3.696 Gefangene zu befreien. Au&szlig;erdem forderten sie den R&uuml;cktritt Henrys und drohten mit einem B&uuml;rgerkrieg.<\/p><p>Das Wei&szlig;e Haus erkannte, dass die Situation unhaltbar war. Wenige Stunden, nachdem Au&szlig;enminister Anthony Blinken einen &bdquo;dringenden &Uuml;bergang&rdquo; gefordert hatte, schickte Henry ein Video mit der Ank&uuml;ndigung seines R&uuml;cktritts aus Puerto Rico. Die Entscheidung, ihn fallen zu lassen, war bei einem Treffen in Jamaika mit f&uuml;hrenden Vertretern der Karibischen Gemeinschaft (Caricom), Frankreichs, Kanadas und der Vereinten Nationen ausgearbeitet worden, bei dem auch die Bildung eines &Uuml;bergangsrates vereinbart wurde.<\/p><p>Das Land ist praktisch gel&auml;hmt, mit Ausgangssperren, dem Abzug ausl&auml;ndischer Diplomaten, der Aussetzung von Fl&uuml;gen, der Schlie&szlig;ung von Schulen und Krankenh&auml;usern, belagerten Regierungsgeb&auml;uden und einem von Gewalt und Chaos gepr&auml;gten Alltag.<\/p><p>Ein wahrhaft &bdquo;gescheiterter Staat&rdquo;, in dem seit 2016 keine Wahlen mehr stattgefunden haben, ohne Legislative, mit einer eingeschr&auml;nkten Justiz, mit externen Akteuren, die den Kurs der Exekutive bestimmen, und mit Banden, die einen gro&szlig;en Teil des Landes beherrschen.<\/p><p><strong>Ursachen f&uuml;r den Anstieg der Paramilitarismus<\/strong><\/p><p>Die verallgemeinerte Sicht auf Haiti, die oft von rassistischen und karikaturhaften Vorurteilen gepr&auml;gt ist, verstellt leicht den Blick auf die lange Tradition des Volkswiderstands. Im Jahr 2018 mobilisierte ein m&auml;chtiger Aufstand rund zwei Millionen Menschen &ndash; bei einer Bev&ouml;lkerung von 11,5 Millionen&nbsp;&ndash; gegen die steigenden Kraftstoffpreise und andere vom IWF auferlegte Ma&szlig;nahmen. Der Aufstand war eindeutig anti-neoliberal.<\/p><p>Die enorme soziale Unruhe konnte durch klassische Repression nicht einged&auml;mmt werden, da die Polizeikr&auml;fte kaum 7.000 Mann stark waren und die Streitkr&auml;fte 1995 aufgel&ouml;st worden waren. Zudem war die letzte UN-Milit&auml;rmission, die das Land zwischen 2004 und 2017 mit Truppen aus rund 20 L&auml;ndern besetzt hatte, gerade abgezogen. Die sogenannte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (Minustah) hatte eine Spur von Anschuldigungen &uuml;ber schwere Verbrechen hinterlassen, mindestens 2.000 Vergewaltigungen, und war sogar f&uuml;r die Einschleppung der Cholera verantwortlich, an der mehr als 30.000 Menschen starben.<\/p><p>&bdquo;Die Banden gab es schon immer, aber nach diesem Mobilisierungszyklus begannen sie zu wachsen und sich zu vervielf&auml;ltigen, da ehemalige Marinesoldaten, Milizion&auml;re, S&ouml;ldner und Waffen aus den USA eintrafen&rdquo;, berichtet Henry Boisrolin, Koordinator des Haitianischen Demokratischen Komitees, gegen&uuml;ber <em>El Salto<\/em>.<\/p><p>Einem Bericht des UN-B&uuml;ros f&uuml;r Drogen- und Verbrechensbek&auml;mpfung aus dem Jahr 2023 zufolge stammen fast 80 Prozent der Waffen dieser bewaffneten Gruppen aus Florida.<\/p><p>Innerhalb von nur f&uuml;nf Jahren hat sich Haiti von einer relativ niedrigen Kriminalit&auml;tsrate zu einem Zusammenschluss von Banden entwickelt, die &uuml;ber enorme finanzielle Mittel verf&uuml;gen und bis an die Z&auml;hne bewaffnet sind. Die Zahl der Morde, Entf&uuml;hrungen, Raub&uuml;berf&auml;lle und Vergewaltigungen steigt von Jahr zu Jahr: 2023 wurden 4.789 T&ouml;tungsdelikte registriert, 119 Prozent mehr als 2022.<\/p><p>Der von den Banden verbreitete Terror, die mindestens 60 Prozent des Stadtgebiets der Hauptstadt kontrollieren, f&uuml;hrt zu einer st&auml;ndigen Fluchtbewegung. Die Internationale Organisation f&uuml;r Migration (IOM) hat im letzten Jahr mindestens 362.000 Menschen registriert, die aus ihrer Heimat fliehen mussten; die Gl&uuml;cklichsten unter den Vertriebenen schaffen es, ins Ausland zu gehen, w&auml;hrend die weniger Gl&uuml;cklichen in prek&auml;ren Fl&uuml;chtlingslagern untergebracht sind.<\/p><p>Boisrolins grundlegende Erkl&auml;rung ist eindeutig: &bdquo;Wir erleben ein geplantes Chaos, um den sozialen Protest und das Gef&uuml;ge der Gemeinschaft zu zerschlagen. Die Bev&ouml;lkerung leidet unter den Aktionen dieser Todesschwadronen, die Instrumente der haitianischen Elite und der internationalen Gemeinschaft, vor allem der USA, sind, um die Volksbewegung zu brechen, Terror zu s&auml;en und einen weiteren Aufstand zu verhindern.&rdquo;<\/p><p>Das Modell der Paramilitarisierung, die Verlagerung der territorialen Kontrolle auf nichtstaatliche Machtfaktoren, ist nicht neu: In Lateinamerika hat es lange Vorl&auml;ufer in L&auml;ndern wie Mexiko, El Salvador und Kolumbien, und heute breitet es sich schleichend in der gesamten Region aus, wobei das krasseste Beispiel Ecuador ist.<\/p><p>Die Besonderheit in Haiti besteht darin, dass es der Kontrolle seiner Sch&ouml;pfer scheinbar entglitten ist. Hier taucht die umstrittene Figur von Jimmy Ch&eacute;rizier alias Barbecue auf, ein ehemaliger Polizist, der nun zum wichtigsten Sprecher der Bandenallianz geworden ist, den einige mit einer fast revolution&auml;ren Aura zu umh&uuml;llen versuchen und den andere als S&ouml;ldner mit politischer Berufung bezeichnen. Auf jeden Fall, so Barbecue, werden sie &bdquo;keine &Uuml;bergangsregierung&rdquo; anerkennen.<\/p><p>Die andere, entscheidende Besonderheit ist, dass das paramilit&auml;rische Ph&auml;nomen in Haiti durch einen v&ouml;llig zerr&uuml;tteten und abh&auml;ngigen Staat erg&auml;nzt wird. Nach den Worten von Boisrolin &bdquo;ist diese Missregierung Ausdruck der Zersetzung des neokolonialen Systems&rdquo;.<\/p><p><strong>Intervention, Kapitel 1.000<\/strong><\/p><p>Angesichts der wenigen Stimmen in der &bdquo;internationalen Gemeinschaft&rdquo;, die einen Ausweg unter Wahrung der haitianischen Souver&auml;nit&auml;t fordern, und angesichts der Schw&auml;chung der Volksbewegung durch den Paramilitarismus bahnt sich eine neue koloniale Intervention an.<\/p><p>Die Regierung von US-Pr&auml;sident Joe Biden will die Kontrolle &uuml;ber diese geostrategische Enklave im Karibischen Meer &#8210; in der N&auml;he von Kuba und Venezuela&nbsp;&#8210; behalten, aber die Durchf&uuml;hrung der Operation auslagern, um nicht die politischen Kosten in Form einer eventuellen Ablehnung durch die haitianische Diaspora bei den Wahlen im November zu tragen.<\/p><p>Eine neue Intervention w&uuml;rde bedeuten, dass das gleiche Rezept, das immer wieder gescheitert ist, gewaltsam durchgesetzt wird, was nicht nur nicht die L&ouml;sung war, sondern das Problem selbst zu sein scheint.<\/p><p>Boisrolin schlussfolgert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Seit 30 Jahren werden Missionen entsandt, und sie haben die Dinge nur noch schlimmer gemacht. Sie haben vergewaltigt, sie haben massakriert, sie haben Wahlen manipuliert, sie haben uns die Cholera gebracht. Sie haben uns in ein unbewohnbares Land verwandelt. Deshalb glauben wir, dass der einzige Ausweg darin besteht, unsere Souver&auml;nit&auml;t und unser Recht auf Selbstbestimmung wiederzuerlangen, das hei&szlig;t, eine haitianische Antwort zu finden, die mit diesem neokolonialen System bricht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wieder einmal werden die Worte von Eduardo Galeano lebendig, der Haiti als &bdquo;ein Land, das durch die ewige Bestrafung seiner W&uuml;rde auf den M&uuml;llhaufen geworfen wurde&rdquo; bezeichnete.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Vilma Guzm&aacute;n, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/269206\/haiti-neokoloniales-scheitern\">Amerika21<\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: In Haiti von einer Mehrheit nicht mehr erw&uuml;nscht: &ldquo;Missionen&rdquo; der Vereinten Nationen &ndash; QUELLE: <a href=\"https:\/\/www.rawpixel.com\/image\/3581736\/free-photo-image-haiti-24th-marine-expeditionary-unit-meu\">U.S. MARINE CORPS<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89230\">Aufstand in Haiti: Verzweiflung und Wut<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74537\">Kuba &ndash; Haiti. Ein kurzer historisch-&ouml;konomischer Vergleich<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43129\">Der haitianische und venezolanische &ldquo;Tsunami&rdquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112841\">Stimmen aus Lateinamerika: Die Narco-Korruption in den Reihen der US-Drogenbeh&ouml;rde DEA<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/9636fb86dace41f183de6cb8511cc7cf\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle Krise in Haiti ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte von Kolonialismus und Abh&auml;ngigkeit. Die filmreife Flucht von mehr als 3.600 Gefangenen, ein Sturm bewaffneter Angriffe und der anschlie&szlig;ende R&uuml;cktritt des bedrohten und in Puerto Rico gestrandeten Premierministers Ariel Henry haben Haiti f&uuml;r einige Tage ins Rampenlicht der gro&szlig;en Medienkonsortien ger&uuml;ckt und ein<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114108\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":114109,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,20,205],"tags":[282,978,2175,1792,1760],"class_list":["post-114108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-landerberichte","category-neoliberalismus-und-monetarismus","tag-buergerproteste","tag-haiti","tag-interventionspolitik","tag-kolonialismus","tag-kriminalitaet"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/image-from-rawpixel-id-3581736-jpeg.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=114108"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114183,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114108\/revisions\/114183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/114109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=114108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=114108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=114108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}