{"id":114139,"date":"2024-04-19T16:30:54","date_gmt":"2024-04-19T14:30:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139"},"modified":"2024-04-19T16:22:45","modified_gmt":"2024-04-19T14:22:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-628","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h01\">Debattenkultur zum Nahostkonflikt: Die Glocke von Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h02\">Meinungsfreiheit auf der Kippe: Darf dieser Mann in Deutschland reden? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h03\">Die Zwei-Staaten L&ouml;sung ist offiziell tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h04\">Jordanien grenzt sich von deutscher Position im Nahost-Konflikt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h05\">Todeszone Gaza: Waffen aus Deutschland <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h06\">Sind die Iran-Schl&auml;ge der Rettungsring f&uuml;r Netanjahu?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h07\">Russlands Wende nach Osten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h08\">Fabio De Masi: &ldquo;Putin steht nicht morgen vor dem Brandenburger Tor&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h09\">&bdquo;Polnisches Watergate&ldquo;: PiS-Regierung sp&auml;hte offenbar Opposition mit israelischer Software Pegasus aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h10\">Der UN-Sondergesandte f&uuml;r Libyen reicht seinen R&uuml;cktritt ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h11\">US-Regierung verh&auml;ngt wieder Sanktionen gegen &Ouml;lindustrie von Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h12\">SPD schl&auml;gt B&uuml;rgerrat vor: Jetzt sollen die Deutschen die Corona-Pandemie selbst aufarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h13\">Warum die Deutsche Bahn in ihrem Netz den Zugang zu Overton gesperrt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h14\">Mieten-Explosion: Wohnen wird auch in Berlins &bdquo;Arbeiterkiezen&ldquo; unbezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h15\">Das versteckte Risiko: Wie Bundes-VeRA und INPOL unsere Datenschutzrechte untergraben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114139#h16\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Debattenkultur zum Nahostkonflikt: Die Glocke von Gaza<\/strong><br>\nDas aktuelle Staatsr&auml;son-Verst&auml;ndnis schadet unserem Land. Deutschland sollte bei der Bew&auml;ltigung der israelisch-pal&auml;stinensischen Misere ein Partner sein.<br>\nDemn&auml;chst erscheint die deutsche &Uuml;bersetzung von &bdquo;The Hundred &shy;Years&rsquo; War on Palestine&ldquo;. Rashid Khalidi, US-pal&auml;stinensischer Historiker, Zeitzeuge und politischer Berater, erz&auml;hlt darin die Geschichte Pal&auml;stinas entlang einer doppelten Tragik: der Unterdr&uuml;ckung wie der verfehlten Strategien von Befreiung. Eminent kritisch gegen&uuml;ber bisherigen und gegenw&auml;rtigen pal&auml;stinensischen F&uuml;hrungen l&auml;sst Khalidi keinen Zweifel: Alles muss auf den Pr&uuml;fstand, es braucht eine neue Vision der Gleichheit zweier V&ouml;lker.<br>\nDie Glocke von Gaza, eine Totenglocke f&uuml;r so viele Menschen, l&auml;utet unter dem schwarzen Schleier der Trauer auch einen Neubeginn ein: Nichts kann so bleiben, wie es ist, wie es war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debattenkultur-zum-Nahostkonflikt\/!6001896\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gaza and Germany&rsquo;s Path to Authoritarianism<\/strong><br>\nHow the German government has embarked on a dangerous confrontation course with freedom of expression and international law.<br>\nThe German government&rsquo;s stance on the war in Gaza and its increasingly repressive treatment of critics are causing growing national and international concern. The administration made up of Social Democrats, Greens and Liberals is still pledging unconditional military and diplomatic support to the state of Israel that is currently on trial before the International Court of Justice in The Hague on charges of genocide &ndash; a case that the court itself classifies as &ldquo;plausible&rdquo;. Internationally renowned intellectuals and artists &ndash; including Jewish voices &ndash; who are committed to human rights are uninvited from Germany, their guest professorships are canceled, their award ceremonies canceled, including Nancy Fraser, Laurie Anderson and Masha Gessen. Their crime: naming the extensively documented war crimes and human rights violations in Gaza and demanding what the UN General Assembly is also overwhelmingly calling for: an immediate and permanent ceasefire to end the senseless killing in Gaza. In the meantime, more than 33,000 people, including 13,000 children, have fallen victim to the bombardments and a famine is under way.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/scheerpost.com\/2024\/04\/19\/gaza-and-germanys-path-to-authoritarianism\/%20\">Fabian Scheidler auf ScheerPost<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit auf der Kippe: Darf dieser Mann in Deutschland reden?<\/strong><br>\nPosse um Bet&auml;tigungsverbot f&uuml;r Yanis Varoufakis wird immer skurriler. Warum der Schuss auch nach hinten losging.<br>\nDer fr&uuml;here griechische Finanzminister, Generalsekret&auml;r der Partei Mera25 und Professor f&uuml;r Wirtschaft, Yanis Varoufakis, war ratlos. Er wusste nach eigenen Angaben am Mittwoch immer noch nicht, ob er nach Deutschland einreisen darf, in Deutschland ein politisches Bet&auml;tigungsverbot hat und wenn ja, wie lange die Verbote gelten. Dies erkl&auml;rte er im Interview im Sender Open TV.<br>\nSchlie&szlig;lich w&uuml;rde Varoufakis gerne wissen, auf Grundlage welcher Gesetze das ihm nicht n&auml;her bekannte Verbot gegen ihn verh&auml;ngt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Meinungsfreiheit-auf-der-Kippe-Darf-dieser-Mann-in-Deutschland-reden-9690338.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Zwei-Staaten L&ouml;sung ist offiziell tot<\/strong><br>\nUSA legen in Sicherheitsrat Veto gegen UNO-Mitgliedschaft Pal&auml;stinas ein. Damit sind westliche Bekenntnisse zur Zwei-Staaten L&ouml;sung unglaubw&uuml;rdig. Ein Hintergrund.<br>\nDer FAZ ist es immerhin eine Randnotiz wert, doch die Tagesschau verzichtet komplett auf die Meldung: Am 18. April 2024 legten die USA im UN-Sicherheitsrat (UNSC) ihr Veto gegen einen Resolutionsentwurf ein, der eine Vollmitgliedschaft Pal&auml;stinas bei den Vereinten Nationen vorsieht. Damit scheiterte die Beschlussvorlage.<br>\nZw&ouml;lf Mitgliedsl&auml;nder des UNSC stimmten f&uuml;r die Vorlage, die Schweiz und Gro&szlig;britannien enthielten sich.<br>\n&ldquo;Hintergrund ist die Bef&uuml;rchtung der Regierung in Washington, dass mit einem solchen Schritt faktisch ein Pal&auml;stinenser-Staat anerkannt werden w&uuml;rde&rdquo;, schreibt. die FAZ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Zwei-Staaten-Loesung-ist-offiziell-tot-9690671.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Chinesischer UN-Vertreter: Veto der USA zerschmettert gnadenlos den Traum der Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nDas Veto der USA zerschmettert gnadenlos den Traum der Pal&auml;stinenser. Dies erkl&auml;rte der chinesische UN-Vertreter, Fu Cong, am Donnerstag angesichts der Ablehnung des pal&auml;stinensischen UN-Beitrittsantrags durch die USA. China sei von dieser Entscheidung sehr entt&auml;uscht, so Fu weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/04\/19\/ARTIQLzD12hhSkTPYyTmDYRq240419.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jordanien grenzt sich von deutscher Position im Nahost-Konflikt ab<\/strong><br>\nUnfaires Verhalten der deutschen Au&szlig;enministerin f&uuml;hrt zu einer deutlichen Reaktion ihres jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi.<br>\nDas Mikrophon abdrehen kann man einem eingeladenen Diplomaten nicht, erst recht nicht, wenn man ihn als &bdquo;vertrauten und verl&auml;sslichen Partner in der Region&ldquo; bezeichnet, wie es Annalena Baerbock auf der vor zwei Tagen gemeinsam mit ihrem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi abgehaltenen Pressekonferenz tat. Aber man kann den denkw&uuml;rdigen Auftritt des jordanischen Diplomaten aus dem Blickfeld der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit nehmen. Tats&auml;chlich erw&auml;hnen deutsche Medien die Rede Ayman Safadis &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur am Rande. ARD und ZDF beschr&auml;nken die PK-Aufzeichnung in ihrer Mediathek auf den Redebeitrag Baerbocks.<br>\nWer Safadi zuh&ouml;rt [Video ab Minute 24:28], versteht warum. Es bleibt kaum etwas &uuml;brig von dem unmittelbar nach dem iranischen Vergeltungsschlag verbreiteten Narrativ einer auch unter arabischen Staaten empfundenen gro&szlig;en Solidarit&auml;t mit Israel. Stattdessen verdeutlicht der Diplomat, dass Jordanien die Ursache des Konflikts darin sieht, dass &bdquo;die israelische Regierung&ldquo; &bdquo;jegliche M&ouml;glichkeiten auf Frieden untergraben&ldquo; habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/jordanien-grenzt-sich-von-deutscher-position-im-nahost-konflikt-ab\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Todeszone Gaza: Waffen aus Deutschland<\/strong><br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht zusehen, wie die Menschen in Gaza den Hungertod riskieren,&rdquo; sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei seinem j&uuml;ngsten Besuch in Israel am 17. M&auml;rz 2024, als neben ihm der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) stand. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) sagt in j&uuml;ngster Zeit wiederholt, die Pal&auml;stinenser in Gaza, von denen die meisten Fl&uuml;chtlinge im eigenen schmalen K&uuml;stenstreifen sind, k&ouml;nnten sich &ldquo;nicht in Luft aufl&ouml;sen&rdquo;. Scholz und Baerbock wirken hilflos und &uuml;berfordert. Wom&ouml;glich sind sie auch erschrocken. Wo hat der &ldquo;Wertepartner Israel&rdquo;, wie Scholz das Land ein Jahr zuvor nannte, sie da blo&szlig; hineingeritten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2024\/Todeszone-Gaza-Waffen-aus-Deutschland-,gaza566.html\">Panorama<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sind die Iran-Schl&auml;ge der Rettungsring f&uuml;r Netanjahu?<\/strong><br>\nEskalation mit dem Iran hat die Weltaufmerksamkeit vom Gaza-Krieg weggelenkt. Westen stellt sich wieder eng hinter Israel. Was folgt daraus? Eine Einsch&auml;tzung.<br>\nNach Berichten von israelischen Drohnenschl&auml;gen in der N&auml;he des iranischen Flughafens in Isfahan, auf dem sich milit&auml;rische Anlagen und Kampfjets befinden, ist noch unklar, ob sich damit der Konflikt ausweitet oder nicht.<br>\nUS-Offizielle haben den Angriff best&auml;tigt und erkl&auml;rten, dass man vorher davon in Kenntnis gesetzt worden sei.<br>\nKorrespondent Peter Beaumont vom britischen Guardian spricht von einem &ldquo;Spiel mit dem Feuer&rdquo;, w&auml;hrend alte Regeln der Konfrontationslogik zwischen Israel und Iran &uuml;ber Bord geworfen w&uuml;rden und eine neue, unkalkulierbare Dynamik einsetze.<br>\nDie iranische F&uuml;hrung hat die Angriffe bislang versucht, herunterzuspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Sind-die-Iran-Schlaege-der-Rettungsring-fuer-Netanjahu-9691136.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Russlands Wende nach Osten<\/strong><br>\nDas langj&auml;hrige Ziel der USA, gute Beziehungen zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, weil diese zwei L&auml;nder zusammen wirtschaftlich auch die USA in den Schatten stellen w&uuml;rden, ist mit der gegenw&auml;rtigen Politik des Westens einmal mehr erreicht &ndash; vor allem zum Schaden Deutschlands. Dass Russland wirtschaftliche Alternativen im Osten hat, wurde verdr&auml;ngt und vergessen. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland erweisen sich deshalb mehr und mehr als &ldquo;Schuss ins eigene Knie&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/russlands-wende-nach-osten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fabio De Masi: &ldquo;Putin steht nicht morgen vor dem Brandenburger Tor&rdquo;<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Nato-Staaten haben jetzt schon die dreifachen R&uuml;stungsausgaben Russlands. Russland bei&szlig;t sich in der Ukraine die Z&auml;hne aus und muss in Nordkorea um Waffen betteln. Putin steht nicht morgen vor dem Brandenburger Tor. Es w&auml;re f&uuml;r Putin doch 2014 viel leichter gewesen, in der Ukraine durchzumarschieren. Er f&uuml;hrt nun einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg, weil er Russland durch die Nato eingekreist w&auml;hnt. Zudem bef&uuml;rchtet er Einfluss in der Ost-Ukraine zu verlieren. Dieser Krieg muss mit der Hilfe Chinas eingefroren werden. Es gibt leider zu viele Sesselgener&auml;le in Deutschland, die Forderungen nach Diplomatie niederbr&uuml;llen. Aber im Unterschied zu diesen Lautsprechern war ich im Fokus eines mutma&szlig;lichen Spions der Russen. Dieser Helfer des fl&uuml;chtigen Wirecard-Managers Jan Marsalek wurde gerade in &Ouml;sterreich verhaftet. Der Vorwurf, wir w&auml;ren beim BSW gegen&uuml;ber Putin naiv, ist daher absurd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/wahlen\/europawahl\/fabio-de-masi-putin-brandenburger-tor-39557042\">GMX<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Polnisches Watergate&ldquo;: PiS-Regierung sp&auml;hte offenbar Opposition mit israelischer Software Pegasus aus<\/strong><br>\nDer Generalstaatsanwalt zufolge sollen 578 Personen von der langj&auml;hrigen Spionage betroffen sein. Operiert wurde dabei offenbar mit einem ber&uuml;chtigten Produkt aus Israel.<br>\nPolens mittlerweile abgew&auml;hlte nationalkonservative PiS-Regierung soll mehrere hundert Menschen mit der israelischen Spionage-Software Pegasus ausgesp&auml;ht haben.<br>\nIn den Jahren 2017 bis 2023 sei die Software zur Beobachtung von 578 Personen eingesetzt worden, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Warschau in einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Bericht f&uuml;r das Parlament mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/polnisches-watergate-pis-regierung-in-polen-spahte-offenbar-opposition-mit-israelischer-software-pegasus-aus-11527706.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der UN-Sondergesandte f&uuml;r Libyen reicht seinen R&uuml;cktritt ein<\/strong><br>\nAm 16. April gab der UN-Sondergesandte f&uuml;r Libyen, Abdoulaye Bathily, w&auml;hrend einer Pressekonferenz in New York offiziell seinen R&uuml;cktritt bekannt. Nachfolgerin wird seine bisherige Stellvertreterin und US-Amerikanerin Stephanie Khoury. Ein abgekartetes Spiel.<br>\nDer senegalesische Politiker und Diplomat Abdoulaye Bathily war seit dem 3. September 2022 Leiter der UN-Sondermission in Libyen (UNSMIL). Er hatte die Nachfolge des Slowaken Jan Kubis angetreten, der seinerseits im November 2021 &uuml;berraschend zur&uuml;ckgetreten war. Von November 2021 bis zum Amtsantritt von Bathily bestimmte die US-Amerikanerin Stephanie Williams den UN-Kurs in Libyen. Die US-Amerikanerin Stephanie Khoury wurde nun zur neuen UN-Sondergesandten f&uuml;r Libyen ernannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/der-un-sondergesandten-fuer-libyen-reicht-seinen-ruecktritt-ein\">Gela News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Regierung verh&auml;ngt wieder Sanktionen gegen &Ouml;lindustrie von Venezuela<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat erneut weitreichende wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen gegen die venezolanische &Ouml;lindustrie verh&auml;ngt.<br>\nDas US-Finanzministerium lie&szlig; die General License 44 (GL44), mit der die Sanktionen gegen den venezolanischen &Ouml;l- und Gassektor gelockert wurden, am 18. April auslaufen. Sie wurde durch die General License 44a (GL44a) ersetzt, die den Unternehmen eine 45-t&auml;gige Frist zur Beendigung ihrer Aktivit&auml;ten in Venezuela einr&auml;umt.<br>\nIn einer Presseerkl&auml;rung des Ministeriums hei&szlig;t es, dass die Beschr&auml;nkungen wieder eingef&uuml;hrt w&uuml;rden, weil die Regierung von Nicol&aacute;s Maduro &ldquo;die Verpflichtungen&rdquo; aus dem Barbados-Abkommen vom Oktober 2023, das mit der von den USA unterst&uuml;tzten Opposition unterzeichnet wurde, &ldquo;nicht vollst&auml;ndig erf&uuml;llt&rdquo; habe. Berichten zufolge trafen sich US-Regierungsvertreter k&uuml;rzlich mit venezolanischen Gespr&auml;chspartnern, konnten Caracas aber nicht zu Zugest&auml;ndnissen bewegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2024\/04\/269208\/usa-erneut-sanktionen-gegen-venezuela\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>SPD schl&auml;gt B&uuml;rgerrat vor: Jetzt sollen die Deutschen die Corona-Pandemie selbst aufarbeiten<\/strong><br>\nF&uuml;r die Aufarbeitung der Corona-Pandemie schl&auml;gt die SPD auch einen B&uuml;rgerrat vor. Sie erhofft sich &bdquo;Debatten ohne Schaum vor dem Mund&ldquo;. Daf&uuml;r sollen &bdquo;zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte Menschen ihre Erlebnisse schildern und Empfehlungen f&uuml;r die Zukunft aussprechen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251102854\/SPD-schlaegt-Buergerrat-vor-Jetzt-sollen-die-Deutschen-die-Corona-Pandemie-selbst-aufarbeiten.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein B&uuml;rgerrat, in dem die B&uuml;rger ihre Erlebnisse erz&auml;hlen d&uuml;rfen, das ist das Einzige was denjenigen einf&auml;llt, die die massivsten Grundrechtseinschr&auml;nkungen seit Bestehen der Bundesrepublik veranlasst haben und zwar ohne jede sachliche Grundlage. Es ist v&ouml;llig klar, die politisch Verantwortlichen wollen sich davonstehlen. Das ist so feige, dass es einen schaudert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum die Deutsche Bahn in ihrem Netz den Zugang zu Overton gesperrt hat<\/strong><br>\nWenn man nun optimistisch davon ausgeht, dass die von der DB verwendete URL-Filterdatenbank von McAfee Web Gateway keine inhaltlichen Sperren ausf&uuml;hrt, kann es sich nur um Nachl&auml;ssigkeit handeln, wenn der Internetnutzer beim Aufrufen von Overton-Magazin.de bis gestern die Fehlermeldung: &bdquo;Die Website ist nicht erreichbar&ldquo; oder den Hinweis erhielt: &bdquo;Die URL befindet sich in Kategorien, die vom Administrator derzeit nicht zugelassen werden.&ldquo; Eingestuft wurde das Overton Magazin unter &bdquo;Malicious Sites, General News&ldquo; und als &bdquo;High Risk&ldquo;. Das w&uuml;rde bedeuten, dass Overton beispielsweise Malware verbreitet, was nat&uuml;rlich Unsinn ist, bestenfalls verbreiten wir unerw&uuml;nschte Inhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/warum-die-deutsche-bahn-in-ihrem-netz-den-zugang-zu-overton-gesperrt-hat\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mieten-Explosion: Wohnen wird auch in Berlins &bdquo;Arbeiterkiezen&ldquo; unbezahlbar<\/strong><br>\nEin neuer Marktreport zeigt, in welchen Bezirken sich Wohnen besonders stark verteuert &ndash; und wo es immer noch vergleichsweise g&uuml;nstige Wohnungen gibt. Die Studie birgt einige &Uuml;berraschungen.<br>\nDer angespannte Wohnungsmarkt in Berlin f&uuml;hrt insbesondere in Innenstadtbezirken wie Neuk&ouml;lln und Friedrichshain-Kreuzberg zu stark steigenden Mieten. In Neuk&ouml;lln, wo es bisher noch immer ein vergleichsweise niedriges Preisniveau gibt, zogen die Angebotsmieten f&uuml;r freie Wohnungen im vergangenen Jahr um 23,5 Prozent an. In Friedrichshain-Kreuzberg, wo sich das Wohnen bereits stark verteuert hat, stiegen die Angebotsmieten um 23,2 Prozent. Das geht aus dem Wohnmarktreport 2024 der Bank Berlin Hyp und des Maklerhauses CBRE hervor, der am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/mieten-explosion-in-berlin-wohnen-wird-auch-in-arbeiterkiezen-unbezahlbar-bezirksvergleich-li.2206839\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das versteckte Risiko: Wie Bundes-VeRA und INPOL unsere Datenschutzrechte untergraben<\/strong><br>\nDie CDU\/CSU-Fraktion im Bundestag m&ouml;chte mit einem Entschlie&szlig;ungsantrag eine Entscheidung von Bundesinnenministerin Faeser revidieren. Die hatte sich, zugegeben etwas &uuml;berraschend, daf&uuml;r ausgesprochen, das Datenanalysesystem Gotham des US-Herstellers Palantir in der in Bayern eingesetzten Variante namens &ldquo;VeRA&rdquo; nicht beim Bundeskriminalamt und bei der Bundespolizei einzusetzen. F&uuml;r diese Bundes-Variante hat sich inzwischen Bezeichnung die &ldquo;Bundes-VeRA&rdquo; eingeb&uuml;rgert.<br>\nMinisterin Faeser lie&szlig; vielmehr erkl&auml;ren, dass ein System f&uuml;r solche Zwecke &ldquo;in eigener digitaler Kapazit&auml;t&ldquo; im Rahmen des aktuell laufenden Jahrzehnteprogramms P20 entwickelt werden solle.<br>\nF&uuml;r Montag, den 22.04.24, hat der Innenausschuss des Bundestages dazu zehn Sachverst&auml;ndige geladen und um ihre Stellungnahmen gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/das-versteckte-risiko-wie-bundes-vera-und-inpol-unsere-datenschutzrechte-untergraben\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>&bdquo;Die Guten sind immer wir * Warum Journalismus heute ist, wie er ist&ldquo;<br>\nVortrag und Gespr&auml;ch mit Stephanie Doetzer ehemalige Journalistin beim SWR, Aljazeera, DLF und &bdquo;CNN Journalist of the year 2015&ldquo;<br>\nWir laden ein zu einem Abend &uuml;ber den Zustand des heutigen Journalismus. Eine ehemalige Journalistin schaut mit Humor und Selbstironie auf die Lebenswelt von international mehr oder weniger erfolgreichen Journalisten, erz&auml;hlt von Weltverbesserungsimpulsen und redaktionellen Modewellen &ndash; und erkl&auml;rt nebenbei, wie die Einf&ouml;rmigkeit der Berichterstattung entsteht, ohne dass es dazu viele Vorgaben von oben braucht.<br>\nZur Referentin: Stephanie Doetzer hat als Journalistin f&uuml;r die ARD, Deutschlandfunk Nova und AlJazeera gearbeitet, darunter mehrere Jahre im Nahen Osten. Sie war &bdquo;CNN Journalist of the year 2015&ldquo; &ndash; und ist dann aus dem Journalismus ausgestiegen.\n<p>Veranstalter: Kulturkreis Vergessene Geschichte<br>\nOrt: Stubenhaus Staufen<br>\nBeginn der Veranstaltung: 26.04.2024, 19 Uhr<\/p><\/li>\n<li>&ldquo;Berlin im Dialog&rdquo;<br>\nVortrag und Gespr&auml;ch mit Markus Fiedler (&bdquo;Geschichten aus Wikihausen&ldquo;) &ldquo;Indoktrination und Falschinformation in Wikipedia und Schule&rdquo;\n<p>Donnerstag, 25. April 2024, 19.00h<br>\nSprechsaal, Marienstra&szlig;e 26, Berlin-Mitte<br>\nUnkostenbeitrag: 10 Euro<br>\nAnmeldung unter: info@berlin-im-dialog.net<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin-im-dialog.net\">berlin-im-dialog.net<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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