{"id":114196,"date":"2024-04-22T08:25:49","date_gmt":"2024-04-22T06:25:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196"},"modified":"2024-04-22T08:00:19","modified_gmt":"2024-04-22T06:00:19","slug":"hinweise-des-tages-4589","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h01\">US-Repr&auml;sentantenhaus billigt neue Ukraine-Hilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h02\">R&uuml;stungsknotenpunkt Ukraine (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h03\">Ukraine-Krieg: Einfrieren statt Ausbrennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h04\">Scholz in Peking: &bdquo;In China wird Deutschland als S&uuml;ndenbock f&uuml;r die Ukraine betrachtet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h05\">Die anti-russische Politik Kosten die Deutschen j&auml;hrlich 2.600 Euro pro Kopf <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h06\">&bdquo;Scholz eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung &ndash; am schlimmsten aber ist Baerbock&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h07\">Braucht der Iran die Atombombe noch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h08\">ARD und ZDF: Maidansch&uuml;tzen weiter kein Thema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h09\">UK insurers refuse to pay Nord Stream because blasts were &lsquo;government&rsquo; backed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h10\">Varoufakis nach Einreiseverbot: Berlin &bdquo;hat den Punkt der Selbsterniedrigung erreicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h11\">Falsche Prognosen: Astrophysiker &uuml;bt scharfe Kritik an Corona-Modellierern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h12\">Knapp 16.000 Jobverweigerern Regelsatz gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h13\">Rentner zahlen fast 50 Milliarden Euro Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h14\">Zoll wittert Organisierte Kriminalit&auml;t in Teilen der Paketbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h15\">Frankreich macht Ernst im Kampf gegen Shrinkflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114196#h16\">Wir w&auml;r&rsquo;s mal mit der Klassenfrage?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Repr&auml;sentantenhaus billigt neue Ukraine-Hilfen<\/strong><br>\nDer Abstimmung war ein erbitterter Streit vorausgegangen: Im US-Repr&auml;sentantenhaus hat jetzt eine Mehrheit f&uuml;r weitere Ukraine-Hilfen gestimmt. Die oppositionellen Republikaner hatten das Vorhaben monatelang blockiert.<br>\nDas US-Repr&auml;sentantenhaus hat nach monatelanger Blockade neue Milit&auml;rhilfen f&uuml;r die Ukraine gebilligt. Mit Stimmen von Republikanern und Demokraten beschlossen die Abgeordneten ein Paket, das rund 61 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 57 Milliarden Euro) vorsieht, um Kiew im russischen Angriffskrieg zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/repraesentantenhaus-usa-ukraine-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Helle Freude &uuml;ber Waffenlieferungen! Die selbstverst&auml;ndlich Leben retten, was Waffen halt so immer tun. So viel Zynismus in wenigen S&auml;tzen! Ekelhafte Tagesschau!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;stungsknotenpunkt Ukraine (II)<\/strong><br>\nMit Unterst&uuml;tzung der Bundesregierung treiben deutsche R&uuml;stungsunternehmen f&uuml;hrend den Aufbau der ukrainischen R&uuml;stungsindustrie voran. Im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat der Drohnenhersteller Quantum Systems aus M&uuml;nchen am vergangenen Donnerstag eine Fabrik zur Herstellung von Aufkl&auml;rungsdrohnen in der Ukraine eingeweiht. Zuvor hatte unter anderem Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter R&uuml;stungskonzern Rheinmetall dort einen Standort er&ouml;ffnet. Der Panzerbauer KMW bzw. dessen deutsch-franz&ouml;sisches Joint Venture KNDS wird folgen, ebenso der deutsche Ableger des Lenkwaffenherstellers MBDA, der gemeinsam mit dem Kiewer Staatskonzern Ukroboronprom respektive Ukrainian Defense Industries (UDI) Systeme zur Drohnenabwehr fertigen will. Deutsche Unternehmen spielen im Rahmen der R&uuml;stungsallianz, die Kiew im vergangenen Herbst offiziell gestartet hat, um westliche Waffenschmieden zu Investitionen in der Ukraine zu motivieren, eine zentrale Rolle. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj fordert, die Ukraine solle einer der bedeutendsten R&uuml;stungsstandorte weltweit werden. Dabei ist ihre eigene R&uuml;stungsbranche zur Zeit mit eklatanten Problemen konfrontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9536\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Habeck sichert Ukraine weitere milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung zu<\/strong><br>\nKiew: Vizekanzler Habeck hat der Ukraine bei seinem Besuch weitere Hilfe zugesagt. Er sei auch in das Land gereist, um den Menschen deutlich zu machen, dass die deutsche Unterst&uuml;tzung verl&auml;sslich und dauerhaft ist, so Habeck in Kiew. Der deutsche Wirtschaftsminister sprach dabei allgemein von Munition und neuen Waffensystemen. Bereits am Wochenende hatte die Bundesregierung angek&uuml;ndigt, dem Land ein weiteres Patriot-Luftabwehrsystem zur Verf&uuml;gung zu stellen. Bundeskanzler Scholz bem&uuml;ht sich au&szlig;erdem darum, dass auch andere Nato-Staaten der Ukraine Patriot-Raketen liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/meldung\/habeck-sichert-ukraine-weitere-militaerische-unterstuetzung-zu,300662d80\">BR<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Botschaft an &ldquo;Wiederaufbauminister&rdquo; Habeck: Die Ukraine wird schleunigst deindustrialisiert<\/strong><br>\nLange Zeit hat sich Moskau dagegen gestr&auml;ubt, die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine durch deren Deindustrialisierung zu erg&auml;nzen. Die neue verheerende Schl&auml;ge gegen die ukrainische Energieinfrastruktur sind vor allem an die Ukraine-Reisende wie Robert Habeck gerichtet, die noch davon tr&auml;umen, in der Ukraine auch nach dem Krieg wirtschaften zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nIhr werdet alles verlieren &ndash; so ungef&auml;hr lautet die Botschaft Russlands an den Westen und die NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/203263-botschaft-an-wiederaufbauminister-habeck-ukraine-wird-scheunigst-deindustrialisiert\/%20\">Gleb Prostakow in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht zu fassen! Der amtierende Bundeswirtschaftsminister macht sich um den Zustand der Ukraine offensichtlich mehr Sorgen als um den Deutschlands. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/iwf-prognose-deutschland-102.html\">Laut Prognosen<\/a> sackt die deutsche Wirtschaft immer weiter ab. Das f&uuml;hrt jedoch nicht zu einem Umdenken in der Wirtschaftspolitik des verantwortlichen Bundesministers. Vielmehr soll der Wiederaufbau der Ukraine mitorganisiert und das Land bei <a href=\"https:\/\/taz.de\/-Nachrichten-im-Ukraine-Krieg-\/!6005348\/\">&bdquo;einer widerstandsf&auml;higen Energieversorgung&rdquo;<\/a> unterst&uuml;tzt werden. Die setzt dabei &ndash; anders als Deutschland &ndash; weiterhin auf Atomkraftwerke. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h06\">&bdquo;Solange die Dinger sicher laufen&ldquo;, seien sie f&uuml;r Habeck &bdquo;in Ordnung&ldquo;<\/a> (mit einer Anmerkung). Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102239\">Regierung zieht deutsche Steuerzahler noch tiefer in die Ukraine-Kosten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112800\">&bdquo;Landkrieg&ldquo;, zerst&ouml;rtes Gasnetz usw.: Ist Robert Habeck der gef&auml;hrlichste Politiker der Regierung?<\/a> Es war wohl ein strategischer Fehler, ein Bundesministerium zu schaffen, dass sich zugleich um den Klimaschutz, aber auch um die Wirtschaft und damit um den Wohlstand der hiesigen Bev&ouml;lkerung und den von Unternehmen k&uuml;mmern soll. Dennoch erh&auml;lt Herr Habeck weiterhin massive mediale Unterst&uuml;tzung. Beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/robert-habeck-warum-der-wirtschaftsminister-kanzler-werden-koennte-19665452.html\">von der &bdquo;FAZ&ldquo;<\/a>, die fragt, ob er Anlauf aufs Kanzleramt nehme: &bdquo;Er inszeniert sich als Minister f&uuml;r alles: Robert Habeck macht der Ukraine Mut, kritisiert Israel und stimmt die Deutschen auf eine neue Bedrohungslage ein.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Einfrieren statt Ausbrennen<\/strong><br>\nDie Vorstellung, den Ukraine-Krieg einzufrieren, ist in der politischen Klasse derzeit unpopul&auml;r. Dabei werden die meisten Kriege durch Verhandlungen beendet. Eine Betrachtung.<br>\nKaum ein Begriff ist so hei&szlig; umstritten wie das Wort &bdquo;Einfrieren&ldquo;. Es geht um den Krieg in der Ukraine. W&auml;re es sinnvoll, dar&uuml;ber nachzudenken, ob er sich einfrieren und damit beenden lie&szlig;e? Die Frage hatte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf M&uuml;tzenich in der ihm eigenen vorsichtigen Art ins Gespr&auml;ch gebracht.<br>\nRasch reagierten vor allem jene Politiker und Journalisten, die mehr zum Anheizen als zum Einfrieren von Konflikten neigen. Ihr Vorwurf: Wer ein &bdquo;Einfrieren&ldquo; vorschlage, der wolle die ukrainische Kapitulation. Von Kapitulation hatte zwar niemand gesprochen, doch das mediale Trommelfeuer f&uuml;r die Fortsetzung des Krieges war so stark, dass &bdquo;selbst M&uuml;tzenich (&hellip;) nicht mehr vom Einfrieren&ldquo; sprach, wie die FAZ befriedigt konstatierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-krieg-einfrieren-statt-ausbrennen-li.2206811\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Scholz in Peking: &bdquo;In China wird Deutschland als S&uuml;ndenbock f&uuml;r die Ukraine betrachtet&ldquo;<\/strong><br>\nWissen Sie, in China sagen wir: Fakten sprechen lauter als die Fantasie. Nat&uuml;rlich nehmen wir die Stimmen von deutscher Seite wahr, die fordern, die bilateralen Beziehungen neu zu definieren. Aber was wir erleben, ist, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht geschw&auml;cht, sondern sogar gest&auml;rkt wird.<br>\nDie Chinastrategie, die vom deutschen Au&szlig;enministerium herausgegeben wurde, nehme ich pers&ouml;nlich nicht sehr ernst. Das Au&szlig;enministerium wird von einer Vertreterin der Gr&uuml;nen Partei gef&uuml;hrt. Ich werde mich nicht pers&ouml;nlich &uuml;ber die Ministerin &auml;u&szlig;ern. Aber ich habe den Eindruck, dass es auch in Deutschland gro&szlig;es Unverst&auml;ndnis &uuml;ber ihren Chinakurs gibt. Ich bin optimistisch, denn Deutschland und China haben keine geopolitischen Konflikte. Obwohl wir manche Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Einstellungen zu einigen internationalen Fragen haben, gibt es keine grundlegenden Probleme in unseren bilateralen Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/scholz-in-peking-in-china-wird-deutschland-als-suendenbock-fuer-die-ukraine-betrachtet-li.2207142\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die anti-russische Politik Kosten die Deutschen j&auml;hrlich 2.600 Euro pro Kopf<\/strong><br>\nPolitik und Medien in Deutschland sind gut darin, anderen die Schuld f&uuml;r die katastrophale Politik der Bundesregierung und der EU zu geben. Mal war Covid an der Wirtschaftskrise schuld, obwohl die Wirtschaftskrise die Folge der sinnfreien Corona-Ma&szlig;nahmen war. Mal ist der angeblich menschengemachte Klimawandel an steigenden Strompreisen schuld, aber nat&uuml;rlich nicht die vollkommen irre Energiepolitik aus Berlin und Br&uuml;ssel. Und nat&uuml;rlich ist Putin generell an allem schuld, dabei kann er nun wirklich nichts daf&uuml;r, dass Br&uuml;ssel und Berlin Sanktionen erlassen haben, die Deutschland und der EU weit mehr schaden, als Russland.<br>\nIrgendwann sollte den Redakteuren der deutschen Medien mal jemand sagen, dass es die Regierung ist, die &ndash; im Guten, wie im Schlechten &ndash; f&uuml;r das verantwortlich ist, was im Land passiert. Wenn die Regierung aber &ndash; laut den Medien &ndash; nie etwas daf&uuml;r kann, dass in Deutschland alles an die Wand gefahren wird, wozu braucht das Land dann &uuml;berhaupt eine Regierung?<br>\nWie schlimm es wirklich ist, hat die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung errechnet. Demnach verlor Deutschland infolge des Ukrainekriegs pro Jahr f&uuml;nf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts. Pro Kopf seien das im Schnitt etwa 2.600 Euro j&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2024\/die-anti-russische-politik-kosten-die-deutschen-jaehrlich-2-600-euro-pro-kopf\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Scholz eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung &ndash; am schlimmsten aber ist Baerbock&ldquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Chef Oskar Lafontaine hat sich hinter SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich gestellt, der &uuml;ber ein m&ouml;gliches Einfrieren des Ukraine-Krieges gesprochen hatte. &bdquo;Im Kern wollen M&uuml;tzenich und das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht dasselbe: Wir m&uuml;ssen einen Weg finden, diesen Krieg zu beenden&ldquo;, sagte Lafontaine im Gespr&auml;ch mit dem &bdquo;Spiegel&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ist es nicht an der Zeit, dass wir nicht nur dar&uuml;ber reden, wie man einen Krieg f&uuml;hrt, sondern auch dar&uuml;ber nachdenken, wie man einen Krieg einfrieren und sp&auml;ter auch beenden kann?&ldquo;, hatte M&uuml;tzenich k&uuml;rzlich im Bundestag gesagt und daf&uuml;r viel Widerspruch bekommen.<br>\nAnsonsten &uuml;bte Lafontaine in dem Interview harte Kritik an SPD und Gr&uuml;nen in der Bundesregierung. &bdquo;Scholz ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung&ldquo;, sagte Lafontaine &uuml;ber den Bundeskanzler. Olaf Scholz fehle &bdquo;jeder Sinn f&uuml;r die deutsch-franz&ouml;sische Achse&ldquo;.<br>\n&bdquo;Am schlimmsten aber ist die Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, die auf der Welt ihr Unwesen treibt und den deutschen Interessen jeden Tag massiv schadet&ldquo;, sagte Lafontaine. Sie verbrauche &bdquo;sehr viel Kerosin, bewirkt nichts und tritt auf der internationalen B&uuml;hne in jedes Fettn&auml;pfchen&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251108792\/Lafontaine-Scholz-eine-grosse-Enttaeuschung-am-schlimmsten-aber-ist-Baerbock.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaine-ueber-gerhard-schroeder-unterm-strich-schneidet-schroeder-nicht-schlecht-ab-a-b9684353-5af5-4249-a800-e85eba82461b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Braucht der Iran die Atombombe noch?<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter &ndash; seit l&auml;ngerem wie erwartet nicht zum Vorteil der Ukraine. Die israelischen Streitkr&auml;fte sind ungehindert daran, den Gazastreifen zu zerst&ouml;ren und f&uuml;r dessen Einwohner unbewohnbar zu machen. Was die Welt aber, aus berechtigter Angst vor einem Fl&auml;chenbrand, im Moment besch&auml;ftigt, ist die Frage, wie Israel auf die Antwort Irans reagiert, nachdem dieser auf Israels v&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tung von hohen Beamten im iranischen Konsulat in Damaskus mit einem Angriff auf milit&auml;rische Ziele in Israel reagiert hat. Der Milit&auml;r-Spezialist Ralph Bosshard wagt &ndash; f&uuml;r milit&auml;risch Interessierte &ndash; eine Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/braucht-der-iran-die-atombombe-noch\/\">Ralph Bosshard in Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel ringt mit seinem &ldquo;Suez-Moment&rdquo;<\/strong><br>\nM. K. Bhadrakumar nennt zutreffend Ross und Reiter: die USA bestimmen den Takt der Eskalation und ber&uuml;cksichtigen sinnvollerweise die neuen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse. Iran ist milit&auml;risch zu stark und politisch mit B&uuml;ndnissen abgesichert &ndash; zudem steht die wirkliche &ldquo;internationale Gemeinschaft&rdquo; auf der Seite der De-Eskalation. Aber die USA wissen auch, dass eine Sperrung der Strasse von Hormus f&uuml;r ihr eigenes wirtschaftliches &Uuml;berleben fatal w&auml;re. Also wird der &ldquo;direkte Angriff&rdquo; auf den Iran vorl&auml;ufig vertagt und die angestrebte Schw&auml;chung des &ldquo;dominierenden Akteurs&rdquo; im &ldquo;s&uuml;dlichen Sektor&rdquo; (Brzezinski) auf andere Methoden verlagert.<br>\nDie diplomatische Initiative der Vereinigten Staaten, eine gemeinsame Erkl&auml;rung abzugeben, in der der Iran wegen seines &ldquo;Angriffs auf den Staat Israel&rdquo; verurteilt wird, endete in einem Fiasko, da es au&szlig;erhalb des westlichen Staatenblocks kaum Interessenten daf&uuml;r gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/israel-ringt-mit-seinem-suez-moment\">M. K. Bhadrakumar in Seniroa.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>ARD und ZDF: Maidansch&uuml;tzen weiter kein Thema<\/strong><br>\nF&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sind zahlreiche, teils seit Jahren bekannte Fakten zum Scharfsch&uuml;tzenmassaker vom 20. Februar 2014 auf dem Maidan weiterhin kein Thema. So berichteten die verantwortlichen Korrespondenten in ihren R&uuml;ckblicken zum zehnten Jahrestag des Umsturzes in der Ukraine erneut nicht &uuml;ber die Tatsache, dass bewaffnete Maidank&auml;mpfer w&auml;hrend des Massakers ein Zimmer des ZDF im Kiewer &bdquo;Hotel Ukraina&ldquo; kaperten und von dort aus in Richtung der Todeszone auf der Institutska-Stra&szlig;e schossen. Ein Kiewer Gericht hatte nach jahrelangen Untersuchungen im Oktober 2023 geurteilt, dass Maidanaktivisten und Journalisten vom Hotel Ukraina aus unter Feuer genommen wurden. Mindestens sechs Menschen sind demnach am 20. Februar 2014 vom Hotel aus erschossen worden.<br>\nZDF-Sprecher Thomas Hagedorn schrieb auf Multipolar-Anfrage: &bdquo;In dem R&uuml;ckblick r&uuml;ckt das in den Vordergrund, was der Maidan-Aufstand vorrangig war: eine B&uuml;rgerbewegung.&ldquo; F&uuml;r einen 37-min&uuml;tigen Auslandsjournal-Beitrag hatte Korrespondentin Katrin Eigendorf mit dem heutigen Kiewer B&uuml;rgermeister und damaligen Oppositionspolitiker Vitali Klitschko &uuml;ber den Maidan gesprochen. Klitschko bezeichnete dabei unwidersprochen die Anwesenheit von militanten Rechtsextremen auf dem Maidan als &bdquo;Fake News&ldquo; und &bdquo;Propaganda&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/ard-und-zdf-maidanschuetzen-weiter-kein-thema\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Selbst ukrainische Gerichtsurteile werden in den von uns zwangsweise finanzierten Medien verschwiegen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110654\">Zehn Jahre Maidan-Umsturz: Doppelte Standards und Gewalt nach innen und au&szlig;en<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49515\">Vom Beginn der Maidan-Proteste an waren die westlichen Medien Partei und betrieben Kampagnenjournalismus<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UK insurers refuse to pay Nord Stream because blasts were &lsquo;government&rsquo; backed<\/strong><br>\nThe legal team representing high-powered insurers Lloyd&rsquo;s and Arch says that since the Nord Stream explosions were &ldquo;more likely than not to have been inflicted by&hellip; a government,&rdquo; they have no responsibility to pay for damages to the pipelines. To succeed with that defense, the companies will presumably be compelled to prove, in court, who carried out those attacks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2024\/04\/17\/uk-insurers-refuse-pay-nord-stream\/%20\">The Grayzone<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die britischen Versicherer legen sich nicht fest, welche nationale Regierung sehr wahrscheinlich f&uuml;r die Sprengung verantwortlich sein k&ouml;nnte. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104405\">Seymour Hersh: Ein Jahr L&uuml;gen &uuml;ber Nordstream<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108744\">Neue Erkenntnisse zu Nordstream und Rolle der USA? &ndash; &bdquo;Ich weise das mit Abscheu und Emp&ouml;rung zur&uuml;ck&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Varoufakis nach Einreiseverbot: Berlin &bdquo;hat den Punkt der Selbsterniedrigung erreicht&ldquo;<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich wurde der fr&uuml;here griechische Finanzminister in Berlin zur Persona non grata erkl&auml;rt. Wir haben mit ihm &uuml;ber den verbotenen Pal&auml;stina-Kongress und weiteres gesprochen.<br>\nanis Varoufakis ist immer noch schockiert, will sich mit den Ereignissen, die in Berlin geschehen sind, nicht abfinden. Er kritisiert, dass die Berliner Polizei den sogenannten &bdquo;Pal&auml;stina-Kongress&ldquo;, der vergangene Woche in Berlin stattfinden sollte, mit Hunderten von Beamten aufl&ouml;ste und anschlie&szlig;end dessen Austragung verbot.<br>\nVaroufakis, der in 2015 f&uuml;r kurze Zeit griechischer Finanzminister in der Regierung unter Alexis Tsipras war, h&auml;tte als Redner am ersten Tag der Veranstaltung sprechen sollen. Doch dazu kam es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/varoufakis-nach-einreiseverbot-berlin-hat-den-punkt-der-selbsterniedrigung-erreicht-li.2207128\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Falsche Prognosen: Astrophysiker &uuml;bt scharfe Kritik an Corona-Modellierern<\/strong><br>\nDie Corona-Vorhersagen seit Anfang 2020 beruhten auf alten Modellen, die wichtige Faktoren nicht ber&uuml;cksichtigen. Das sagt der Astrophysiker Bernhard M&uuml;ller.<br>\nBerlin-Erst Anfang Oktober wurden zwei Forscher mit dem Physik-Nobelpreis geehrt, die sich mit komplexen Systemen befassen. Solche Systeme zeichneten sich durch Zuf&auml;lligkeit und Unordnung aus und seien schwer zu verstehen, erkl&auml;rte das Nobelkomitee. Einer der beiden Geehrten war der deutsche Klimaforscher Klaus Hasselmann, der ein Modell des Zusammenhangs der Erderw&auml;rmung mit den steigenden CO2-Emissionen entwickelt hatte. Doch nicht nur der Klimawandel ist ein komplexes Geschehen. Auch die Corona-Pandemie muss als solches betrachtet werden. Dies sei jedoch nicht geschehen, kritisiert der Astrophysiker Bernhard M&uuml;ller, Professor an der Monash University in Australien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/falsche-prognosen-astrophysiker-uebt-scharfe-kritik-an-corona-modellierern-li.188952\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kein Anlass&ldquo;: S&ouml;der-Regierung will Akten zu Corona-Ma&szlig;nahmen nicht offenlegen<\/strong><br>\nEs mehren sich die Stimmen, die eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordern. Doch die Regierung von Markus S&ouml;der sieht keinen Anlass daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/markus-soeder-corona-aufarbeitung-massnahmen-lockdown-akten-dokumente-unterlagen-lauterbach-csu-spd-zr-93024011.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Knapp 16.000 Jobverweigerern Regelsatz gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nWegen Ablehnung von Arbeitsangeboten oder der Nicht-Fortf&uuml;hrung einer Arbeit haben die Jobcenter einem Bericht zufolge im Zeitraum von Februar bis Dezember 2023 knapp 16.000 B&uuml;rgergeldempf&auml;ngern den Regelsatz gek&uuml;rzt. Das teilt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) auf ihrer Webseite mit. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. (&hellip;)<br>\nDemnach gab es in dem Zeitraum 15.774 F&auml;lle, in denen Leistungen wegen &ldquo;Weigerung der Aufnahme oder Fortf&uuml;hrung einer Arbeit, Ausbildung, Ma&szlig;nahme oder eines gef&ouml;rderten Arbeitsverh&auml;ltnisses&rdquo; gek&uuml;rzt wurden. F&uuml;r Januar 2023 liegt laut der Bundesagentur keine Differenzierung nach Gr&uuml;nden vor.<br>\nRund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland erhalten B&uuml;rgergeld, davon gelten 3,9 Millionen als erwerbsf&auml;hig. Demnach wurde der Regelsatz also bei rund 0,4 Prozent der erwerbsf&auml;higen B&uuml;rgergeldbezieher gek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/buergergeld-regelsatz-kuerzung-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und deshalb fordert die FDP h&auml;rtere B&uuml;rgergeld-Strafen und <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100390426\/fdp-plan-fuer-wirtschaftswende-buergergeld-strafen-und-keine-rente-mit-63.html\">erwartet dadurch allen Ernstes eine Wirtschaftswende<\/a>. Was das mit einer sozialen Marktwirtschaft und einem w&uuml;rdigen Leben zu tun haben k&ouml;nnte, wissen die neoliberalen Fordernden aus dieser und anderen Parteien vermutlich selber nicht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>25 Prozent mehr vom Staat &ndash; und am Ende weniger in der Tasche<\/strong><br>\nWaren die Erh&ouml;hungen beim B&uuml;rgergeld v&ouml;llig &uuml;bertrieben? Eine Studie belegt: Auch wenn die Betroffenen inzwischen mehr bekommen, ihre Verluste der vergangenen Jahre gleicht das nicht aus. [&hellip;]<br>\nSelbst die zwei starken B&uuml;rgergelderh&ouml;hungen k&ouml;nnen den Kaufkraftverlust nicht ausgleichen, den Menschen in der Grundsicherung erlitten haben. Das belegen Berechnungen der &Ouml;konomin Irene Becker, die dem SPIEGEL exklusiv vorab vorliegen. Beauftragt wurden sie vom Parit&auml;tischen Gesamtverband, der sie am Freitag Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zukommen lie&szlig;. Im Begleitschreiben, das dem SPIEGEL ebenfalls vorliegt, fordert der Verband eine Verbesserung der Leistungen in der Grundsicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/buergergeld-erhoehungen-gleichen-kaufkraftverluste-nicht-aus-a-2a9616cd-3316-4755-a73b-8ee9de3f761e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rentner zahlen fast 50 Milliarden Euro Steuern<\/strong><br>\nRentnerinnen und Rentner in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 48,1 Milliarden Euro Steuern zahlen. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage des Linken-Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald hervor. Anfang Juli steigen die gesetzlichen Renten um 4,57 Prozent.<br>\nLaut Finanzministerium f&uuml;hrt dies im laufenden Jahr zu Steuermehreinnahmen in H&ouml;he von rund 720 Millionen Euro. F&uuml;r 2024 geht das Ministerium von rund 6,3 Millionen Steuerpflichtigen mit Renteneink&uuml;nften aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rentner-zahlen-fast-50-milliarden-euro-steuern-prognose-fuer-2024-a-ecf56b33-02c7-492b-99be-5ca085058761%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland verschont Superreiche<\/strong><br>\nDie Mittelschicht zahlt in Deutschland und &Ouml;sterreich mehr Steuern als Milliard&auml;re und Multimillion&auml;re. In der Schweiz m&uuml;ssen diese mehr abgeben.<br>\n73 Milliarden Euro: So viel k&ouml;nnte der deutsche Staat einnehmen, wenn die Verm&ouml;gensteuern auf Schweizer Niveau angehoben w&uuml;rden. &Ouml;sterreich w&uuml;rde das Schweizer Steuerniveau etwa 5 Milliarden Euro einbringen. Ausgerechnet in der als Steueroase bekannten Schweiz werden Superreiche st&auml;rker besteuert als in Deutschland und in &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Milliardaere-zahlen-in-der-Schweiz-mehr\/!6002066\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zoll wittert Organisierte Kriminalit&auml;t in Teilen der Paketbranche<\/strong><br>\nEin brisanter Brief der Generalzolldirektion heizt die Debatte &uuml;ber die laufende Reform des Postgesetzes in Deutschland an. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit sieht in Teilen der stark gewachsenen Kurier-, Express- und Paketbranche Ans&auml;tze Organisierter Kriminalit&auml;t, hei&szlig;t es in einem Schreiben an das Bundesfinanzministerium von Oktober 2023. Demnach erstrecken sich Ermittlungen in der Branche &raquo;in erheblichem Umfang auf Sachverhalte, die der schweren strukturellen Kriminalit&auml;t zuzuordnen sind&laquo;.<br>\nSubunternehmerketten etwa seien in der Branche &raquo;weitverbreitet&laquo;, hei&szlig;t es im Brief. Viele Besch&auml;ftigte seien mit Lieferwagen ohne Firmenlogo unterwegs, was Pr&uuml;fungen erschwere. Bei Befragungen k&ouml;nnten Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber oft nicht nennen, &raquo;da diese regelm&auml;&szlig;ig wechseln, umfirmieren&laquo;. Die T&auml;ter sch&uuml;fen ein System registrierter, aber inaktiver Unternehmen, &raquo;die durch Strohleute gef&uuml;hrt werden&laquo;. Ziel sei es, Beh&ouml;rden zu t&auml;uschen, Verantwortlichkeiten zu verschleiern und &raquo;durch Straftaten wirtschaftliche Vorteile zu erzielen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/schwarzarbeit-zoll-wittert-organisierte-kriminalitaet-in-teilen-der-paketbranche-a-0e97f479-05db-4c72-98c7-6db598f78f04\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Ausbeutung auf Europas Stra&szlig;en: LKW-Fahrer am Limit | Die Story | Kontrovers | BR24<\/strong><br>\nMangelnde Rastpl&auml;tze, Zeitdruck, Ausbeutung &ndash; die Lage vieler LKW-Fahrer ist schlecht. Vor allem osteurop&auml;ische Speditionen bezahlen noch nicht einmal den Mindestlohn oder behandeln ihre Fahrer sogar wie Sklaven. Kontrolle: Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=igiibCiJySs%20\">BR24 via YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und solche Zust&auml;nde auf dem Arbeitsmarkt, die der Organisierten Kriminalit&auml;t entsprechen, werden in Deutschland weiterhin geduldet? Warum?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Frankreich macht Ernst im Kampf gegen Shrinkflation<\/strong><br>\nIn Frankreich wird ein Gro&szlig;teil von F&auml;llen von &bdquo;Shrinkflation&ldquo; k&uuml;nftig kennzeichnungspflichtig. Wirtschaftsminister Le Maire sprach von einem &bdquo;Betrug&ldquo;, dem man ein Ende setze.<br>\nWenn die Mayonnaise-Tube oder die Packung Kaffeepads im Supermarkt kleiner werden, der Preis aber gleich bleibt oder sogar steigt, f&uuml;hlen sich viele Verbraucher hinters Licht gef&uuml;hrt. In Frankreich wird ein Gro&szlig;teil solcher F&auml;lle von &bdquo;Shrinkflation&ldquo; k&uuml;nftig kennzeichnungspflichtig.<br>\nGro&szlig;e und mittelgro&szlig;e Superm&auml;rkte m&uuml;ssen vom 1. Juli an in ihren Regalen Schilder anbringen, die auf jene Produkte hinweisen, deren Gewicht oder Volumen reduziert worden ist. Der entsprechende Erlass wurde von der Regierung diese Woche unterzeichnet und soll in den kommenden Tagen im Amtsblatt ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\n&bdquo;Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf f&uuml;r die Transparenz, die wir den Verbrauchern schuldig sind&ldquo;, sagte die f&uuml;r den Handel zust&auml;ndige beigeordnete Ministerin Olivia Gr&eacute;goire. &bdquo;Die Praxis der Shrinkflation ist ein Betrug&ldquo;, erg&auml;nzte Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und erkl&auml;rte: &bdquo;Wir setzen ihr ein Ende.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/shrinkflation-frankreich-macht-ernst-19665558.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Warum nur in Frankreich? Sind die Lobbyisten in Deutschland zu stark?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wir w&auml;r&rsquo;s mal mit der Klassenfrage?<\/strong><br>\nLinke streiten lieber &uuml;ber Kulturkampf-Themen als &uuml;ber soziale und wirtschaftliche Konflikte. Das geschieht oft auch aus reiner Bequemlichkeit. (&hellip;)<br>\nDie Frage, wer besitzt und wer nicht, entscheidet &uuml;ber Einfluss, Lebenschancen und Lebensqualit&auml;t. Und sie ist eine massive Gerechtigkeitsfrage. Es w&auml;re schon viel gewonnen, wenn nur 20 Prozent der Erregungsenergie &uuml;ber irgendwelche Ausladungen und offene Briefe im Gazakontext in eine Emp&ouml;rung &uuml;ber materielle Skandale flie&szlig;en w&uuml;rde, die, anders als die Erregung &uuml;ber Nancy Fraser und andere, ganz sicher noch in einem halben Jahr existieren: dass Kapital in Deutschland so extrem ungleich verteilt ist; dass man durch Verm&ouml;gen anstrengungslos noch reicher wird, w&auml;hrend die Lohnabh&auml;ngigen im Hamsterrad h&auml;ngen; dass Kapitalertr&auml;ge und Erbschaften viel weniger besteuert werden als das, was man durch eigener H&auml;nde Arbeit verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Soziale-Ungleichheit\/!6003046\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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