{"id":11428,"date":"2011-11-25T16:31:38","date_gmt":"2011-11-25T15:31:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428"},"modified":"2011-11-25T16:41:00","modified_gmt":"2011-11-25T15:41:00","slug":"hinweise-des-tages-ii-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stuttgart 21; Guttenberg; Rechtsextremismus; Eurokrise; &bdquo;Man kann sich Kapitalismus abgew&ouml;hnen&ldquo;; Paul Krugman &ndash; We Are the 99.9%; DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente; Ausweichman&ouml;ver: Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche; Nichts ist gut in Gorleben; Das f&ouml;derale Desaster; Afrika und die Schuldfrage; &bdquo;Henkel ist das deutsche Pendant zu Le Pen&ldquo;; Hut ab!; zu guter Letzt: Auf dem rechten Auge blind (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h01\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h02\">Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h03\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h05\">&bdquo;Man kann sich Kapitalismus abgew&ouml;hnen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h06\">Paul Krugman &ndash; We Are the 99.9%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h07\">DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h08\">Ausweichman&ouml;ver: Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h09\">Nichts ist gut in Gorleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h10\">Das f&ouml;derale Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h11\">Afrika und die Schuldfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h12\">&bdquo;Henkel ist das deutsche Pendant zu Le Pen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h13\">Hut ab!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428#h14\">zu guter Letzt: Auf dem rechten Auge blind<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11428&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ignoranz 21<\/strong><br>\nVieles deutet darauf hin, dass die Kosten f&uuml;r Stuttgart 21 nach unten gesch&ouml;nt wurden. Selbst glasklare Formulierungen in lange geheim gehaltenen Papieren, in denen sich diese Deutsche Bahn selbst ad absurdum f&uuml;hrt, werden ignoriert. War oder ist das wom&ouml;glich Betrug? Nat&uuml;rlich nicht, sagte die Staatsanwaltschaft Ende Oktober, noch rechtzeitig vor der Volksabstimmung. Eine kritische Bestandsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2011\/11\/ignoranz-21\/\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl &ndash; Alles au&szlig;er Hochdeutsch und Volksentscheid<\/strong><br>\nEine Volksabstimmung kann so etwas wie die Erf&uuml;llung der Demokratie sein &ndash; allerdings nicht im Fall des umstrittenen Bahnhofsprojekts Stuttgart 21. Die Verfassung in Baden-W&uuml;rttemberg stellt enorm hohe H&uuml;rden und zudem findet das Plebiszit am Ende des Entscheidungsprozesses statt. Die befriedende Wirkung wird also ausbleiben. Die B&uuml;rger sollten aber nicht die falsche Konsequenz ziehen: Dass es sich nicht lohnt, sich zu engagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/baden-wuerttemberg-stimmt-ueber-stuttgart-ab-alles-ausser-hochdeutsch-und-volksentscheid-1.1218127\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die neuen Gebr&uuml;der Grimm<\/strong><br>\nGro&szlig;e M&auml;nnerwochen bei der &ldquo;Zeit&rdquo;: Erst adelt Schmidt Steinbr&uuml;ck, dann beichtet zu Guttenberg bei Giovanni di Lorenzo. Der kann den Ex-Doktor verstehen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Schmidt Steinbr&uuml;ck mit der Geste der gro&szlig;v&auml;terlichen G&uuml;te und &Uuml;berlegenheit begegnete, sitzt di Lorenzo zu Guttenberg auf Augenh&ouml;he gegen&uuml;ber. Auch der Ton des Gespr&auml;chs ist anders, einf&uuml;hlsamer, w&auml;rmer, verst&auml;ndnisvoller, als jener von Steinbr&uuml;ck und Schmidt. Zu Guttenberg f&uuml;hlt sich aufgehoben, verstanden.<br>\nDoch nur gekuschelt wird nicht, das w&auml;re schlie&szlig;lich kein echter Journalismus. Das Interview sei &ldquo;zwangsl&auml;ufig ein Streitgespr&auml;ch&rdquo;, steht neben dem Interview, kaum zu &uuml;bersehen. Das Wort Streitgespr&auml;ch ist fett gedruckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!82529\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass Giovanni di Lorenzo offiziell als Co-Autor des neuen Guttenberg-Buches &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3451305844\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=derspiege-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3451305844\">Vorerst gescheitert<\/a>&ldquo;, das sich auf besagtes Londoner Interview bezieht, gef&uuml;hrt wird. Nach dem unglaublichen Werberummel in dieser Woche kann man mit Fug und Recht davon ausgehen, dass dieses Buch ein Bestseller wird und Herr die Lorenzo daf&uuml;r ein &auml;u&szlig;erst gro&szlig;z&uuml;giges Honorar wird einstreichen kann. Hier geht es nicht nur um Politik, hier geht es auch ganz profan um die finanziellen Interessen eines Journalisten. Es ist nicht anzunehmen, dass di Lorenzo diesen &auml;u&szlig;erst lukrativen Job bekommen h&auml;tte, wenn er Guttenberg und seinen Beratern nicht zuvor zugesichert h&auml;tte, seinen Teil zur PR-Kampagne beizutragen. Wo f&auml;ngt Korruption an, wo h&ouml;rt sie auf?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Er war&rsquo;s gar nicht<\/strong><br>\nIst der Baron zu Guttenberg ein Fall f&uuml;r die politische Wissenschaft, f&uuml;r die Psychologie der Angeberei, f&uuml;r die Medientheorie des journalistischen Steigb&uuml;gelhaltertums oder f&uuml;r die Kulturgeschichte des Hochstaplers?<br>\nDas Zeitungsgespr&auml;ch, mit dem er sich jetzt wieder hat ins Spiel bringen lassen, legt anderes nahe: Guttenberg ist nach wie vor ein Fall f&uuml;r die Jurisprudenz. Denn unter Aussto&szlig;en von Zurechtweisungen an einen Staatsrechtler, der ihn einen Betr&uuml;ger nennt, entwickelt Guttenberg eine interessante neue Rechtsfigur. Man k&ouml;nnte sie den &bdquo;Bewusstlosigkeitsnachweis durch Unwahrscheinlichkeit der Tat&ldquo; nennen. Im Kern lautet das Argument: Wer eine Tat idiotisch begeht, kann, sofern es sich nicht um einen Idioten handelt, sie gar nicht begangen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/fall-guttenberg-er-war-s-gar-nicht-11539802.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rechtsextremismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Kristina Schr&ouml;der treibt ein absurdes Spiel&ldquo;<\/strong><br>\nDer Schock ob der Neonazi-Morde sitzt tief. Alexandra Schade sprach mit dem Rechtsextremismus-Experten Hajo Funke &uuml;ber politischen Aktionismus, ein m&ouml;gliches neues NPD-Verbotsverfahren und die Arbeit von Familienministerin Kristina Schr&ouml;der.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/hajo-funke\/8974-rechsextremismus-in-deutschland#8974\">The European<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwickauer Terroristenzelle: Die Spur f&uuml;hrt zum &bdquo;Blood and Honour-Netzwerk<\/strong><br>\nAbgeschiedene Terrorzelle oder Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Netzwerks? MONITOR-Recherchen zeigen, dass die Zwickauer Terroristen gut vernetzt waren mit dem internationalen Rechtsextremisten-Netzwerk &ldquo;Blood and Honour&rdquo;. Die Neonazis Uwe B. und Uwe M. sollen in den 90er Jahren mit anderen Mitgliedern des Th&uuml;ringer Heimatschutzes Konzerte der in Deutschland verbotenen Organisation veranstaltet haben. Und Propagandamaterial aus dem Umfeld des bewaffneten Arms von &ldquo;Blood and Honour&rdquo; (Combat18) lesen sich wie eine Blaupause ihrer Anschl&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/1124\/zwickau.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Schie&szlig;training und Waffen f&uuml;r Neonazis &ndash; alles ganz legal<\/strong><br>\nDie Morde des rechten Terrortrios zeugen von einem geschulten Umgang mit scharfen Waffen. Um gezieltes Schie&szlig;en zu lernen und Waffen zu besitzen, m&uuml;ssen Rechtsextreme Deutschland gar nicht verlassen: Es reicht eine Mitgliedschaft in einem Sch&uuml;tzenverein oder im Reservistenverband der Bundeswehr. Auf Flugbl&auml;ttern an Schulen werben die Rechtsextremen unverhohlen f&uuml;r den Weg in die Sch&uuml;tzenvereine. Allein in Sachsen befinden sich derzeit 156 Lang- und Kurzwaffen legal in den H&auml;nden von Neonazis. Regierung und Waffenbeh&ouml;rden verk&uuml;nden: Rechtsstaatlich sei das in Ordnung. Ein folgenschwerer Irrtum. Das deutsche Waffengesetz bietet l&auml;ngst ein Instrument, um die Bewaffnung von Neonazis zu verhindern. Doch viele Beh&ouml;rden gucken weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/1124\/schiesstraining.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Europa lernt schlechtes Deutsch<\/strong><br>\nUnsere Regierung hat durchgeboxt, dass uns selbst f&uuml;r extreme Handels&uuml;bersch&uuml;sse keine Sanktionen drohen. Ein tr&uuml;gerischer Erfolg, der den Deutschen am meisten schaden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-europa-lernt-schlechtes-deutsch\/60133830.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Portugal schreit gegen die Verarmung<\/strong><br>\nUnser spanischer Leser A.Z. f&uuml;gt uns dankenswerterweise eine &Uuml;bersetzung der Kernaussagen bei:<br>\nDie K&uuml;rzungen:\n<ul>\n<li>Beamte und Pensionisten, welche mehr als &euro; 1.000,- pro Monat erhalten, wird das vereinbarte Weihnachts- und Urlaubsgeld im Jahr 2012 sowie 2013 gestrichen, gem&auml;&szlig; Aushang der Regierung Portugals vor einigen Wochen.<\/li>\n<li>Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft k&ouml;nnen Angestellte verbindlich zu einer halben Stunde Mehrarbeit pro Tag zwingen um die Produktivit&auml;t zu erh&ouml;hen.<\/li>\n<li>Die Portugiesische Regierung &uuml;berpr&uuml;ft den Kalender auf Feiertage mit der Absicht, Fenstertage oder &auml;hnliche zu Streichen um Arbeitstage zu erh&ouml;hen.<\/li>\n<li>Das Ministerium f&uuml;r Kultur hat die Tage gek&uuml;rzt, an denen Museen gratis besucht werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>K&uuml;rzungen der Pensionen welche mehr als &euro; 600,- pro Monat erhalten. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>W&auml;hrenddessen wird es jeden Tag schwieriger. &ldquo;Die medizinischen Notaufnahmen kosten derzeit &euro; 10,-. Und ab n&auml;chstes Jahr werden diese &euro; 90,- kosten.&rdquo;, behauptet Margarida Costa, Krankenschwester. &ldquo;Da wird schon einer erst im Sterben liegen m&uuml;ssen um da hin zu gehen, oder?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.elpais.com\/articulo\/internacional\/Portugal\/clama\/empobrecimiento\/elpepiint\/20111125elpepiint_1\/Tes\">El Pais<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.Z.:<\/strong> In Spanien wird die Lage beim Nachbarn sehr genau angeschaut, nicht selten passieren Revolutionen, Umst&uuml;rze und andere gravierende Ver&auml;nderungen in zeitlich &auml;hnlichen Abst&auml;nden. Ich bekomme auch den Eindruck, dass in Portugal ein versch&auml;rftes neoliberales Projekt durchgezogen wird und das Land danach alles andere als eine bl&uuml;hende Landschaft dastehen wird. Ob die Armee eines Tages putscht, wie z.B. auf <a href=\"http:\/\/wissen.dradio.de\/portugal-die-armee-ist-auf-der-seite-des-volkes.37.de.html?dram:article_id=13407\">Deutschlandradio<\/a> erw&auml;hnt, um wirklich dem Volk zu dienen, was passiert dann?<\/em><br>\n<em>Seltsamerweise schreiben die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Nachrichtenportale wie immer nichts dazu, nur dass es Proteste gab. Ich bin allm&auml;hlich sehr m&uuml;de im Umgang mit den deutschen Medien und kann jeden nachvollziehen, der keine Nachrichten anschauen m&ouml;chte. Neoliberale Propaganda auf fast allen Kan&auml;len, weil PR ist nur noch ein Euphemismus daf&uuml;r. Ich kann es nicht mehr h&ouml;ren und lesen!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Adolf Nazi, die Inflation und die Euro-Krise<\/strong><br>\nDie Angst der Deutschen vor der Inflation ist bekanntlich ein wesentlicher Grund f&uuml;r die Zur&uuml;ckhaltung der Bundesregierung, wenn es um radikale Vorschl&auml;ge zur L&ouml;sung der Euro-Krise &ndash; Eurobonds, aggressive Anleihek&auml;ufe durch die EZB, ein h&ouml;heres Inflationsziel &ndash; geht. Aber was ist die Ursache dieser Angst? Und ist sie berechtigt? Und was hat das alles mit dem Euro zu tun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/11\/23\/adolf-nazi-die-inflation-und-die-euro-krise_3893\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Wider die europ&auml;ische Depression: Eine Dosis Leidenschaft<\/strong><br>\nBislang funktionierte die EU wie eine Pathosvernichtungsmaschine: Egal was man reintat, es kam kleingeh&auml;ckselt als Regelwerk wieder heraus. Sie verwandelte historische Geschehnisse in administrative Prozesse. Das hatte durchaus etwas Erleichterndes, aber nichts, was einer &ldquo;spr&uuml;henden politischen Fantasie&rdquo; bedurfte. Leidenschaften geh&ouml;ren zur Nation und deren heroischem Narrativ. Die EU jedoch war eine Konstruktion f&uuml;r postheroische Zeiten. War. Denn nun ver&auml;ndert sich die Situation. Nun ist der Zerfall der europ&auml;ischen Integration zu einer realistischen M&ouml;glichkeit geworden. Nun gilt es, sich f&uuml;r mehr, f&uuml;r viel mehr Europa einzusetzen. Und das ist gleichbedeutend mit weniger, mit viel weniger deutsch-franz&ouml;sischer Doppelherrschaft, dem &ldquo;Merkozy&rdquo; (Copyright Christian Semler). Im Namen scheinbar alternativlosen Vernunft realisiert die Politik nur die Vorgaben der &Ouml;konomie. &Uuml;berall nur Exekution &ouml;konomischer Vorgaben. Nicht, dass man Berlusconi nachweint, aber er ist nicht an einer politischen Gegenkraft, sondern an der &ouml;konomischen Lage gescheitert. Bevor man meint, vielleicht war es das, vielleicht war all das mit der Politik und der Freiheit nur eine Illusion, mit der jene am G&auml;ngelband sich vormachten, sie w&uuml;rden tanzen, bevor man sich also der Depression hingibt, gilt es, gewisserma&szlig;en kontrafaktisch einzutreten &ndash; f&uuml;r die Politik, f&uuml;r Europa. Da braucht es Wut statt Depression. &ndash; Jetzt braucht es Leidenschaft, Leidenschaft f&uuml;r Europa. Und da ist auch das Pathos wieder gefragt. Also: F&uuml;r ein anderes Europa!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2011%2F11%2F22%2Fa0113&amp;cHash=4c788a1f29\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein &auml;u&szlig;erst sympathischer Aufruf, allerdings ist ein Punkt differenzierter zu betrachten: die Vorgaben der &Ouml;konomie. Was ist hier &Ouml;konomie? Die Finanzm&auml;rkte?  Die Regierungspolitik der Mitgliedsstaaten. Die Interessen des Kapitals? Wir sollten doch schon betonen, dass vom Binnenmarkt &uuml;ber die W&auml;hrungsunion bis zur heutigen Krise gravierende &ouml;konomische Fehler gemacht worden sind. Es mag schon sein, dass die Politik immer mehr von &ouml;konomischer Ratio dominiert wird und jenseits von &ouml;konomischer Effizienz und Profiten keinen Gestaltungsraum mehr sucht, das gilt allerdings global. Wirklich schlimm ist, dass sich die Politik kruder einzelwirtschaftlicher Logik beugt &ndash; verheerend wenn es um ganze Volkswirtschaften bzw. um den weltweit gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsraum, die Europ&auml;ische Union, geht. Bereits im Binnenmarkt wurde das durch die Osterweiterung eklatante Entwicklungsgef&auml;lle ignoriert und kaum an den Aufbau industrieller Kompetenz in der Peripherie gedacht &ndash; der Markt w&uuml;rde es schon richten. Schlimmer noch, Teile der Peripherie wurden ohne zentrale Ausgleichmechanismen auf der Basis windiger Aufnahmekriterien in eine ziemlich konzeptionslose W&auml;hrungsunion mit hochmodernen Industrienationen gesteckt. Und als diese Sonntagsveranstaltung dem ersten richtigen Unwetter ausgesetzt wurde, stand uns der &ouml;konomische Dilettantismus von Merkozy bevor. Das alles, liebe Frau Charim, war mitnichten alternativlos. Es geht weniger um das &ldquo;Verh&auml;ltnis von &Ouml;konomie und Politik&rdquo;, sondern um das Verh&auml;ltnis von dilettantischer, ideologisch verblendeter &Ouml;konomie und mutloser, vor allem aber falscher Politik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Integration in der Eurokrise &ndash; Sch&auml;mt euch, ihr Versager!<\/strong><br>\nBisher galten wir DeutschgriechInnen als gut integriert. Dann kam die Eurokrise. Nun sind wir wieder drau&szlig;en &ndash; und griechischer geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!82524\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Man kann sich Kapitalismus abgew&ouml;hnen&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Wirtschaftssystem steckt in der Krise, der Planet stirbt. H&ouml;chste Zeit, sich etwas Neues auszudenken, sagt der Kapitalismuskritiker Elmar Altvater im Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-11\/interview-altvater-kapitalismus\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; We Are the 99.9%<\/strong><br>\n&ldquo;We are the 99 percent&rdquo; is a great slogan. It correctly defines the issue as being the middle class versus the elite (as opposed to the middle class versus the poor). And it also gets past the common but wrong establishment notion that rising inequality is mainly about the well educated doing better than the less educated; the big winners in this new Gilded Age have been a handful of very wealthy people, not college graduates in general.<br>\nIf anything, however, the 99 percent slogan aims too low. A large fraction of the top 1 percent&rsquo;s gains have actually gone to an even smaller group, the top 0.1 percent &mdash; the richest one-thousandth of the population.[&hellip;]<br>\nThe recent Congressional Budget Office report on inequality didn&rsquo;t look inside the top 1 percent, but an earlier report, which only went up to 2005, did. According to that report, between 1979 and 2005 the inflation-adjusted, after-tax income of Americans in the middle of the income distribution rose 21 percent. The equivalent number for the richest 0.1 percent rose 400 percent.<br>\nFor the most part, these huge gains reflected a dramatic rise in the super-elite&rsquo;s share of pretax income. But there were also large tax cuts favoring the wealthy. In particular, taxes on capital gains are much lower than they were in 1979 &mdash; and the richest one-thousandth of Americans account for half of all income from capital gains.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/11\/25\/opinion\/we-are-the-99-9.html?_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente: &ldquo;Rendite oft so schlecht wie beim Sparstrumpf&rdquo;<\/strong><br>\nSchlechte Rendite, hohe Geb&uuml;hren, intransparente Kalkulationsgrundlagen: F&uuml;r die ersten zehn Jahre  der Riester-Rente zieht das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine entt&auml;uschende Bilanz. &bdquo;Die Riester-Produkte haben sich seit ihrer Einf&uuml;hrung  zu Ungunsten der Sparer entwickelt&ldquo;, sagt die DIW-Expertin f&uuml;r Verbraucherpolitik Kornelia Hagen. Daf&uuml;r seien insbesondere eine unzureichende Regulierung der Kalkulationsregeln und eine Verschlechterung der staatlichen Zertifizierung verantwortlich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.389201.de\/themen_nachrichten\/diw_fordert_grundlegende_reform_der_riester_rente_rendite_oft_so_schlecht_wie_beim_sparstrumpf.html\">DIW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.389130.de\/11-47.pdf\">DIW-Wochenbericht &ndash; Riester-Rente: Grundlegende Reform dringend geboten [PDF &ndash; 407 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/dokumentenarchiv\/17\/diw_01.c.389191.de\/wb47_2011_interview_hagen.mp3\">Schlechte Produkte zuungunsten der Versicherten: Sechs Fragen an Kornelia Hagen [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausweichman&ouml;ver: Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche<\/strong><br>\nDie Zeitarbeit boomt, die Branche sieht sich im Aufwind &ndash; auch beim Image. Immerhin gibt es f&uuml;r Leiharbeiter inzwischen einen Mindestlohn und die Politik hat angek&uuml;ndigt, dass es k&uuml;nftig gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit auch bei Zeitarbeitern geben soll. Doch die Branche hat l&auml;ngst ihre Ausweichstrategien gefunden, um das zu umgehen: So w&auml;lzen f&uuml;hrende Zeitarbeitsunternehmen das Risiko auf ihre Angestellten ab, indem sie ihnen bei fehlenden Anschlussauftr&auml;gen einfach Minusstunden aufschreiben. Arbeitsrechtler halten das f&uuml;r rechtswidrig. Oder: Leiharbeiter werden im Rahmen von Werkvertr&auml;gen in die Entleih-Unternehmen geschickt. So ist der Entleiher wieder jegliche Verantwortung f&uuml;r Arbeitsbedingungen und Bezahlung los.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/1124\/zeitarbeit.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nichts ist gut in Gorleben<\/strong><br>\nEndlagersuche? Alles offen! So verspricht es eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition der Protest-Gegner: Doch nicht mal der Atomausstieg ist sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F11%2F25%2Fa0108&amp;cHash=f92516b53d\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das f&ouml;derale Desaster<\/strong><br>\nVieles spricht daf&uuml;r, dass in den n&auml;chsten Jahren immer mehr nationale Zust&auml;ndigkeiten nach Europa verlagert werden, die Bundespolitik also an Einfluss und Bedeutung verlieren wird. Umso wichtiger ist es, die politische Struktur Deutschlands grundlegend neu zu gestalten: Wahrlich nationale Aufgaben wie innere Sicherheit, Umwelt, Gesundheit und Bildung in die H&auml;nde des Bundes zu legen, um hier einheitliche und professionelle Standards zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kommentar-das-foederale-desaster,1472602,11208480.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat d&uuml;rfte eine st&auml;rkere Vergemeinschaftung bestimmter Politikbereiche auch Auswirkungen auf die Bedeutung und Ausformung unseres f&ouml;deralen Systems haben. Andererseits deuten die Schwierigkeiten einer Verlagerung von L&auml;nderkompetenzen z.B. im Bildungsbereich auf die Bundesebene an, vor welchen Schwierigkeiten eine Verlagerung von nationalen Kompetenzen auf die EU-Ebene steht. Ganz abgesehen davon, dass neben dem ewigen Verweigerer Gro&szlig;britannien viele osteurop&auml;ische Mitgliedsl&auml;nder nicht so schnell auf ihre eben gewonnene Souver&auml;nit&auml;t verzichten wollen, kommt ein Umstand zum Tragen, der in der positiven Theorie der Regulierung angesprochen wird.<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend die normative Theorie der Regulierung in den F&auml;llen von  Marktversagen &ouml;konomische Gr&uuml;nde f&uuml;r Regulierung aufgezeigt werden, erkl&auml;rt die positive Theorie der Regulierung die Durchf&uuml;hrung von Teilen der Regulierung als Staatsversagen. Regulierung erfolgt dann immer mehr im Interesse der regulierten Branchen (z.B. die privaten Krankenversicherungen und das Gesundheitsministerium) und Unternehmen und der Regulierungsbeh&ouml;rde selbst, deren Eigeninteressen auf Erhalt des Systems zielt, in dem Einkommen, Macht, Reputation erzielt werden &ndash; bis hin zur Persistenz von Regulierungen in Bereichen, in denen keine &ouml;konomische Notwendigkeit f&uuml;r Regulierungen mehr vorliegt. &ndash; Diese Aspekte lassen sich aber auch auf europ&auml;ischer Ebene beobachten. So hat die Kommission f&uuml;r Erweiterung ein Interesse einer laufenden Erweiterung der Union. Wenn sie beispielsweise zu dem Schluss k&auml;me, dass die EU die Aufnahme neuer Mitglieder z.B. der T&uuml;rkei nicht mehr verkraften k&ouml;nnte, w&uuml;rde sie sich arbeitslos machen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r das Ressort innerhalb der Kommission f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung, das f&uuml;r die W&auml;hrungsunion zust&auml;ndig ist. Da wird auf Teufel komm raus, jenseits von Erkenntnissen in der gegenw&auml;rtigen Krise, die Eurozone um Krisenkandidaten wie die Slowakei, Slowenien und Estland erweitert. Kurzum auf allen Ebenen der EU k&auml;mpfen Institutionen auch aus Eigeninteresse um ihren Erhalt bzw. die Ausdehnung ihrer Kompetenzen &ndash; jenseits des volkswirtschaftlichen Nutzens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Afrika und die Schuldfrage<\/strong><br>\nAfrika w&auml;re r&uuml;ckst&auml;ndig, wird immer wieder propagiert. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1319183246843\/Armut-in-Afrika-Afrika-und-die-Schuldfrage\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Henkel ist das deutsche Pendant zu Le Pen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Journalist und Autor Klaus Harpprecht ist scharfsinniger Beobachter des Politischen. Mit Chefredakteur Alexander G&ouml;rlach sprach er &uuml;ber das deutsch-franz&ouml;sische Verh&auml;ltnis, europ&auml;ische Identit&auml;t und die Krise des Euro &ndash; mit Hans-Olaf Henkel geht er dabei streng ins Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/klaus-harpprecht\/8940-europaeische-identitaet-und-krise#8940\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hut ab!<\/strong><br>\nDer Mann hinter Erwin Pelzig hei&szlig;t Frank-Markus Barwasser. Und der fragt sich: Warum m&uuml;ssen die so genannten kleinen Leute eigentlich immer doof sein? Ein Studiobesuch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/alltag\/1147-warum-m-ssen-die-kleinen-leute-immer-doof-sein\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Auf dem rechten Auge blind<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extra3595.html\">extra3<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gro&szlig;artig!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stuttgart 21; Guttenberg; Rechtsextremismus; Eurokrise; &bdquo;Man kann sich Kapitalismus abgew&ouml;hnen&ldquo;; Paul Krugman &ndash; We Are the 99.9%; DIW fordert grundlegende Reform der Riester-Rente; Ausweichman&ouml;ver: Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche; Nichts ist gut in Gorleben; Das f&ouml;derale Desaster; Afrika und die Schuldfrage; &bdquo;Henkel ist das deutsche Pendant zu Le Pen&ldquo;;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11428\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11428","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11428"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11428\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11435,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11428\/revisions\/11435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}